Monat: Oktober 2017

Gesammelte Schätze des Monats, der Mikroherzinfakte

Schon wieder einen Monat vergangen… Die Zeit rast aber auch, die Halloweendeko wird durch Lametta und Weihnachtsmänner ersetzt, die Tage werden kürzer und irgendwie macht mir das alles nicht wirklich viel aus. Also es macht mir nichts aus, dass die Zeit rast. Der letzte Monat war extrem anstrengend und die Dramatik des Septembers konnte noch einmal getoppt werden. Gefühlsausbrüche ungeahnter Kraft sowie eine wenig hilfreiche Chefin sind niemals eine gute Kombi, ähnlich wie Bohnen und Zwiebeln. Meine Chefin begann damit zu predigen, wie sehr man sich lieben sollte, was die Macht der Sprache alles ausmachen könne, dass Heimweh immer einen tieferen Grund hätte und dass man die eigenen Eltern auf keinen Fall mit negativen Dingen belasten sollte. Die Welt drehe sich schließlich nicht immer um einen selbst.

Nein tut sie nicht? Da habe ich wohl etwas verpasst, ich dachte immer über seine Gefühle zu sprechen könnte helfen? Es tut mir ja leid für sie und für mich, dass meine Freunde nicht meine Babysitter sind. Dumm gelaufen. In Zukunft werde ich alles für mich behalten, alles in mich hineinfressen und einfach wieder im Krankenhaus landen wie vor zwei Jahren. Wird sicherlich super, schließlich sind alle guten Dinge drei und nein ich schalte meinen Zynismus nicht aus verdammt nochmal! Was raus muss, muss eben raus. Weshalb ich auch weiter hin meine Freunde mit extrem ausfallenden Sprachnachrichten begrüßen werde. Ich warne sie mir per SMS fairerweise vor… Übrigens wenn ein Mann mit einem Pitbull an euch vorbeigeht und er den völlig desinteressierten Hund zur Seite nimmt und euch misstrauisch bis verschreckt anschaut, dann wisst ihr dass ich gerade verdammt laut brüllt und nicht gerade vertrauenserweckend ausseht. Wie war dass nochmal mit den Gefühlsausbrüchen?

Ich weiß übrigens sehr wohl was ich wem erzählen darf und vor allem wieviel. Ich bilde mir ein meinen Familien- Freundeskreis sehr viel länger zu kennen als sie. Auf die Idee ist sie vermutlich noch nicht einmal gekommen. Eins muss ich übrigens feststellen, sie ist Meisterin darin Salz in so ziemlich jede offene Wunde zu streuen. »Alles zu deinem Besten« könnte sowohl ihr Lebensmotto als auch der Weltuntergang sein. Ich finde es jedenfalls ein Unding, über private Probleme mitten im Bus zu sprechen und dann einen auch noch von gewissen Lebensweisheiten überzeugen. Eins muss ich der Schule lassen, sie hat mich hervorragend darauf trainiert redende Menschen auszublenden.

Was ist denn eigentlich passiert, dass meine Gefühlswelt so aufgewirbelt wurde? Ganz einfach, das Ableben zweier lieber Vierbeiner, inklusive des Fast-über-den-Jordan- Gehens des eigenen Stubentigers. Ich sage fast, er ist mittlerweile wieder einigermaßen auf dem Damm. Mein Vermieter machte es mir nicht leichter, denn teilweise legte der ein Verhalten an den Tag … Traditionelle Erziehung hin oder her, dieser Mann braucht eine feministische Dusche. Zumal er mittlerweile die  Vertretung für Väterchen Frost angetretenist. Keiner darf mehr gute Laune haben, nur weil er Trübsal bläst. Zu guter letzt geriet ich dann auch noch in zwei sehr (für meine Wahrnehmung) unangenehme Situationen, sodass ich plötzlich anfing zu schwitzen. Das Zittern kam einige Sekunden später und die Übelkeit eine Minute danach, Kreislauf sackte ab. Hallo Panikattacke… Ich dachte ich sei euch losgeworden. Die nächsten neunzig Minuten lag ich einfach nur regungslos auf meinem Bett und tat gar nichts, außer ununterbrochen mit irgendjemandem per Sprachnachricht zu reden und zwar über alles erdenkliche. EBen alles was die Panik in dem Moment so zu bieten hatte. Bester Satz: „Das goldene Huhn spielt Tik Tak To“. Übrigens hat der Satz in dem damaligen Kontext Sinn ergeben, keinen Grund zur ernsthaften Sorge.

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Mixtape der freudigen Gänsehaut

Da es nur noch eine gespaltene Knochenlänge von dem Fest des Gruselns entfernt ist dachte ich mir, ich bringe euch schon mal richtig in Stimmung. Die kleinen Geister, Fledermäuse, Skelette und anderes humanoides Getier will schließlich auch Spaß haben und selbst wenn ihr überhaupt kein Fan von Gänsehaut seid. Kein Problem ihr müsst das Fest gar nicht zelebrieren. Die Musik zu hören reicht schon und eine guten Rotwein oder Traubensaft trinken ebenso, geht als Blut durch 😉

 

Damit, dass schon einmal klar gestellt ist:

 

Was wäre Halloween ohne Menschen?

 

Wenn alles nur ein böser Traum sein soll:

 

Stellt euch bitte kleine Mädchen in Nachthemden langen schwarzen Haaren und leerem Blick vor, na Gänsehaut?

 

Ich bin mir sicher ich kann da noch eine Schippe drauflegen:

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Rezension, „Die Heimkehr“ von Peter Georgas Frey

Nachdem ich Sontland beendet und zugegebenermaßen Blut geleckt hatte, bat oder vielmehr fragte ich nach meinem Abschlussstress PGeofrey mir doch zumindest den ersten Band seiner

Sci-Fi- Reihe zu schicken. Das Paket kam und zwar obwohl ich bereits ins Irland war und an dieser Stelle noch mal vielen dank, denn der zweite Band wurde gleich mitgeliefert. Gewissermaßen war das auch mein Verhängnis, denn statt den ersten Band zu lesen griff ich weshalb auch immer gleich zum zweiten Band. Mit Klappentexten nehme ich es wohl nicht so genau… Oder ich bevorzuge die Farbe grün gegenüber blau. Letztendlich ist es denke ich nicht so wichtig, denn es wird hoffentlich noch einige andere Testleser geben und diese lesen vermutlich erst den ersten Teil und dann den zweiten. So bin ich wohl die erste Rezensentin, die das ganze Feld von hinten aufrollt. Demnach habe ich versucht etwaige Spoiler komplett zu vermeiden. Nun zum eigentlichen Inhalt, dieses Beitrags.

Die Rückkehr ist der zweite Band der politischen Sci-Fi- Reihe des Autoren Peter Georgas Frey.

Sowohl der erste als auch der zweite Band beschäftigen sich mit extraterrestrischen Wesen, namens Aurumer, welche vor Jahrtausenden aufgrund eines Fehlers in ihrem Raumschiff auf der Erde strandeten. Als ob auf einem fremden Planeten zu stranden nicht schon genug Probleme bürgen würde, ist der Organismus der Aurumer nicht sonderlich gut an den der Erde angepasst. Das klare Ziel, so schnell wie möglich den Rückflug nach Hause antreten. So beginnen die Wesen, die Homo sapiens sapiens mit ihrem wahnwitzigen Wissen zu füttern, so dass innerhalb von 10.000 Jahren die Evolution statt findet wie wir sie heute im Geschichtsunterricht lernen.

Dummerweise wird die Existenz der Aurumer vorzeitig aufgedeckt und von dem Moment an treten die unterschiedliche Wert, Moralvorstellungen und vor allem die Gier nach Macht zu tage. Mit dieser ganzen Thematik beschäftigt sich der erste Band.

Die Handlung von die Rückkehr setzt logischerweise ein wenig später nach dem Ende des ersten Teils ein und ich kann euch sagen seit dem ist recht viel passiert. Nicht nur auf Alienseite.

In Anbetracht dessen, dass meine Unaufmerksamkeit zum entstandenem Problem führte, war ich außer ordentlich froh über den Prolog. Wer mich und mein Leseverhalten schon länger kennt, der weiß wie sehr ich dieses Stilmittel liebe… Hier passt es sogar, denn im Kurzen wird die eigentliche Handlung des ersten Bandes geschildert. Allerdings muss ich erwähnen, dass der Plot des zweiten Bandes auch ohne Einleitung Sinn ergäben hätte. Abgesehen von der abgefahrenen Idee eine Alienrasse für unseren Fortschritt verantwortlich zu machen.

Jedoch bietet diese Thematik ein hervorragendes Konfliktpotenzial, gerade dann wenn die Aliens nicht mehr allein in dem großen Mächtespiel sind. Mit all den vorkommenden Parteien, Charakteren sowie Motiven ergibt sich eine herrliche Erzähldynamik. Die Kunst dabei, sie hält fast über das gesamte Buch an. Gut, die ein oder andere Senkung des Spannungsbogens existiert aber was wäre ein Berg ohne Tal? Richtig kein Berg, zumal ich die Spannungstäler nicht wirklich als Täler empfunden habe. Vermutlich lag es an den verschiedenen Perspektiven aus denen die eigentliche Handlung erzählt wurde. Jede Fraktion in diesem Spiel um Macht, Ethik und Zeit wird mindestens von einer Person vertreten und gerade dann wenn es wirklich spannend wird, blättert man eine Seite um und findet sich in einer völlig anderen Situation wieder. Diese ist meist nicht weniger spannend. Dennoch werden die Hauptpersonen nicht außer Acht gelassen, weshalb ich als Leser der Geschichte trotz recht vieler Nebenfiguren problemlos folgen konnte. Ein weiter positiver Punkt muss ich übrigens anmerken, Nebenfiguren lassen eine Geschichte immer lebendiger werden gerade wenn die Geschichte globale Umfänge annimmt. Wer dennoch hin und wieder Probleme haben sollte die Charaktere auseinander zu halten, kann hinten im dafür zuständigen Glossar nachlesen. Alphabetisch sortiert steht dort jeder relevante Charakter mit entsprechender Kurzbeschreibung.

Kommen wir zum eigentlich wichtigsten Aspekts einer Rezension. Die Beurteilung des Schreibstils: wie auch schon Sontland ist das Buch in einer sehr klaren Sprache verfasst. Gerade in den spannenden Phasen des Buches war ich darüber sehr dankbar. Nichts ist schlimmer als die Beschreibung einer Pfütze während die Welt in „Flammen“ aufgeht.

Zwei kleine Mankos gibt es dennoch. Das erste, was ich wohl nach dem Lesen des ersten Bandes revidieren werde) ist, dass das moralische Konfliktpotenzial insbesondere zwischen Aurumer sowie ihren Gegenspielern nicht wirklich ausgespielt wurde. Die Besucher wussten davon, der Autor beschrieb und nichts passierte zumindest nicht so wie erhofft. Ich hatte das Gefühl, dass alle Ereignisse und angedeuteten Diskussionen im ersten Band somit für die Katz waren. Jedoch wissen tue ich es ja nicht.

Das zweite, gemeinsames Ziel hin oder her aber ich hätte ich mich nie so leicht überzeugen lassen. Zwischen zwei Parteien entsteht ein Konflikt, es wird fünf Sätze lang diskutiert und dann findet sich eine Lösung. Ich kann verstehen, dass man das Buch nicht unbedingt strecken muss aber den einen oder anderen Schlagabtausch im Nachhinein muss es doch wohl geben.

Alles in allem kann ich diese Schnitzer wegatmen, finde ich die Story sowie die Charaktere einfach großartig. Der Schreibstil sorgt dafür, dass man die Spannung geradezu weglesen kann. Also lasst euch gesagt sein, kauft dieses Buch!

PS: Zu den Charakteren sage ich hier absichtlich nichts, um euch nicht all zu viel vom ersten Band weg zu nehmen. Die Rezension zum ersten Band wird wesentlich ausführlicher.

Herzenkramen, Klappe die Sechste: Musik

Wenn man ein gewisses Grundtalent besitzt und seine elf Jahre Klavierunterricht hatte ständen die Sterne nicht schlecht irgendetwas daraus zu kreieren. Etwas was bereichert, bleibt und trägt. Nur ist „wenn“ stets der Indikator für etwas, was eine Bedingung vorraus setzt und zwar die Bedingung der hingebungsvollen Liebe zu üben. Ich liebe Musik, allerdings nur den Konsum dieser. Während meiner Karriere als Schülerin, hatte ich nie dieses innerliche Leuchten. Ich hatte weder Erkenntnis noch Freude während irgendeines Vorspielens. Zählen ist mir bis heute ein Graus und das Wissen schon wieder nicht geübt zu haben wurde zu einer eher fiesen Last. Deshalb wird es von mir vermutlich nie ein Album, eine EP oder gar eine Single gibt. Vielleicht ein Plattencover? Wer weiß? Oder ein Bühnenbild, ein Bandbanner?

Nichtsdestotrotz liebe ich Musik bis heute und es wird auch immer ein Teil von meinem Leben sein. Denn Musik macht einfach alles besser… Deshalb hier meine Albencover von Alben/Künstlern/Bands, die mein Leben bereichert haben zum Guten und sowie in guten und in schlechten Zeiten. Wer auch einige Songverse oder Alben teilen möchte, der darf gerne erst diesen Herren besuchen und dann dort nachlesen wie man im Herzen kramt.

 

Hier geht’s zum Thema: Tiere

Herzenkramen, Klappe die Fünfte: Tiere

Weshalb mal wieder ein Beitrag dieser Art kommt dürft ihr hier, bei Random Randomsen, nachlesen.

Menschen sind Tiere Punkt. Daran wird nicht gerüttelt und auch nicht widerlegt, zumindest bei mir. Wir Menschen stammen vom Affen ab und gemein hin teilen wir uns viele unserer Fähigkeiten mit unsern Mit-Lebewesen. Oktopusse besitzen dieselben neurologischen Strukturen wie wir. Die meisten „Tiere“ empfinden ebenso Schmerz, Trauer, Glück oder Angst darüber hinaus sogar mathematisches, logisches und sprachliche Intelligenz. Affen würden lieber hungern, als einem Artverwantenschmerze zu zufügen und wir Menschentun dies lediglich weil uns ein so genannter Versuchsleiter dazu auffordert. Kücken können bereits im Ei ihrer Mutter nach gackern, während ein Menschenbaby lediglich lernt die Laute nachzuahmen die es während seiner Wachstumsphase erhört. Man bemerke, dass jeder Affe ein Werkzeug benutzen kann, um Termiten aus einem Baumstumpf herauszuholen. Aber kann jeder Mensch ohne Anleitung oder nur aus reinem abschauen einen Computer montieren. Sicherlich nicht. Möglicherweise ist die Komplexität eine andere. Dennoch wir Menschen töten aus Spaß, wir sind missgünstig, habgierig und selbst aus der Leidenschaft kann schnell abgrundtiefer Hass werden. Wir zerstören Dinge mutwillig und fühlen uns dabei noch nicht einmal schlecht. Vielleicht verleitet unsere Vernunft zu weit aus Komplexeren Dingen doch macht sie uns auch so unglaublich ambivalent. Dennoch der Unterschied Mensch Tier ist keineswegs prinzipiell verschieden. Es gibt graduelle Unterschiede diesbezüglich der  Fähigkeit zu Abstrahieren, dabei hat es sich allerdings auch schon.

Deshalb hier 11 Assoziationen die mit dem Thema Mensch-Tier zutun haben:

 

Rundumschlag, was unser Planet so zu bieten hat mit epischem Soundtrack:

 

Rhesusaffen kommunizieren in einer Art Babysprache mit ihren Kleinen… Sie verändern nämlich ihre  Tonlage wenn sie mit ihrem Nachwuchs sprechen…

 

Jetzt überlegt euch noch einmal ganz genau die Fragen wie will ich meinen Müll wirklich auf den Rasen schmeißen?

 

Einen schönes Ferienressort haben wir uns dort erschaffen, übrigens nach dem Unglück wurden die drei Blöcke wiederangefahren und zum Teil noch 13 Jahre betrieben.

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Herzenkramen, Klappe die Vierte: Sport

We are going around and around and around… Deshalb nun der vierte Beitrag in Folge des Projektes Herzkramen von Random Randomsen. Dieses Mal für ein ganz anderes Thema, als ursprünglich Gedacht. Richtig, ich kann nicht viel mit Pflanzen anfangen. Schön anzuschauen sind sie ja und sie zu Essen ist köstlich. Jedoch bleiben sie am besten draußen und sich selbst überlassen. Die Dinger sollen äußerst freiheitsliebend sein. Deshalb ein Thema welches wichtig ist, sein sollte und mich schon mein ganzes Leben begleitet positiv sowie negativ. Ihr dürft gespannt sein…

 

Für die Ästethik:

Ästhetik

 

Um stärker zu werden:

Stärke

 

Um Menschen in der Not zu helfen:

Hilfe

 

Um schneller zu werden:

Schnelligkeit

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Herzenkramen, Klappe die Dritte: Orte

Im Rahmen des Projektes Herzenskramen von Random Randomses hier nun das dritte Thema:

Es gibt nichts schöneres auf der Welt, als das eigene Zuhause. Allerdings muss häufiger so einige Irrungen und Wirrungen gehen bis man diesen Umstand feststellt. Dementsprechend hier elf Orte, die ich noch gerne zu Lebzeiten bereisen würde… Sei es auch nur in meinen Träumen.

 

Hier geht’s zum Thema: Sprache