Mein Leben und Ich

Beinhaltet kurze Einträge, wie z.B Lebensweisheiten, Überlebenstipps oder einfach nur sinnlose Infos.

Recognition Award

Ich habe das Gefühl, dass Awards doch so eine Art Herdentierchen sind, es kommt selten einer allein. Bin ich froh, dass ich nicht in der Filmwelt von Hitchschkock lebe und nun nicht um mein eigen Fleisch und Blut fürchten muss, nur weil ich von diesen Dingern gerade überrannt werde. Demnach winke ich voller Freude in Richtung FriedlvonGrimm und in die von CryofWrath. Dankeschön ihr zwei!

Die Regeln

  1. Bedanke dich bei demjenigen, der dich nominiert hat und verlinke ihn.
  2. Schreibe einen Beitrag, um deinen Award zu präsentieren.
  3. Erzähle kurz, wie du mit dem Bloggen angefangen hast.
  4. Gib zwei Ratschläge für neue Blogger.
  5. Nominiere 15 andere Blogger für diesen Award.
  6. Kommentiere auf den nominierten Blogs, lass die jeweiligen Personen wissen, dass du sie nominiert hast, und verlinke deinen Beitrag zum Award.

 

Wie ist WordBuzzz eigentlich zum Bloggen gekommen?

Die kürzeste Antwort würde ich hiermit liefern, da ich es schon einmal erklärt habe. Nur wer wäre ich denn, wenn ich das ganze nicht auf die Länge eines Romans strecken könnte. Im Nachhinein kann ich es ja verraten, als ich mit dem Bloggen angefangen habe war ich gerade 15 Jahre alt geworden und völlig ab genervt von unserer Schülerzeitung. Wenn eine Schülerzeitung von einem reaktionären Philosophielehrer beaufsichtigt wird, der eine Vorliebe für junge Schülerin und cholerische Schreianfälle hat kann dabei nur etwas schlechtes herauskommen. Wir jungen, willigen Nachwuchsreporter waren voller Elan und wurden bevor unser Philosophielehrer überhaupt erst ins Spiel kommen konnte von den Neuntklässerin direkt ausgebremst.

Jene waren schon letztes Jahr dabei gewesen und hielt sich für die Größten und Besten. Die Richtlinien, welche für die Artikel galten waren eher zensurähnlich als kreativitätsfördernd.

So sollten die Beiträge stets Schulbezug besitzen, es sollte Schüler interessieren und sie durften auf keinen Fall kontroverse, anstößige oder provozierende Inhalte behandeln. Bildung auf dem Niveau der Teletubbies was für ein Meisterwerk. Die Kategorie Schulbezug und Beitragsthema soll Schüler interessieren sich leider widerspricht. Es gab nichts interessantes in unserer Schule, was gerade anstatt wusste man durch den Informationskasten, Lehrer, Tratsch auf dem Schulhof und der Website. Das Ergebnis war also ein stets deprimiertes Ich, dessen Ideen ich kann euch regelmäßig abgeschmettert wurden. Was mich nicht davon abgehalten hat sie trotzdem zu schreiben und heimlich veröffentlicht zu bekommen. Ich lasse mir doch keine Zensur auferlegen, schon gar nicht von einem dubiösen Leerkörper. Sowohl die Neuntklässler als auch der Lehrer fanden die Tatsache, dass ich mehr oder minder legale Artikel veröffentlichte eher unerfreulich. Dabei muss ich eins sagen, dass ich mich nie wirklich niemals mit Politik oder Tratsch beschäftigt habe. Gar nicht, die Artikel hätten ähnliche Themen wie ich sie heute immer noch behandle, nur um einiges schlechter geschrieben. Das einige Klassenkameraden mir nacheiferten führte dazu, dass unsere Schülerzeitung meist doch irgendwie gekauft wurde. Mein damaliger Beitrag über „YouTube-Stars“ schlug ein wie eine Bombe. Die selbsternannte Chefredaktion war beleidigt, ich triumphierte. Das Ganze zog ich glaube ich auch nur ein Jahr durch, was danach kam habe ich allerdings vollständig verdrängt. Fest stand für mich ich wollte das Schreiben nicht mehr missen, wenn dann aber bitte ohne nervige Menschen die mir in meinen Kram ungefragt hineinreden.

So reifte die Idee eines Blogs, der sich mit Gluten freiem Essen beschäftige. Rezepte, Restaurantsempfehlungen, Reisetipps etc. damals noch eine absolute Nische und selbst heute eher rar besetzt. Daraufhin musste ich allerdings feststellen, dass ich damals weder auf Kochen noch auf Backen Lust hatte, ich zu wenig Zeit und Geld besaß um ständig Essen zu gehen und das Familienvermögen reichte auch nicht jede Ferien für ausgedehnte Reisen. Ich entschloss mich dennoch einen Blog zu gründen, dann würde es eben um meinen Senf gehen und um mich ganz allein. Hat bis heute anscheinend auch ganz gut funktioniert., irgendwas muss ich also richtiggemacht haben. Aber jetzt mal Hand aufs Herz, ich hätte niemals gedacht, dass sich freiwillig jemand die geistigen Ergüsse einer 15-jährigen antut. Ich kann mich noch nicht einmal erinnern, ab wann ich tatsächlich den einen oder anderen regelmäßigen Leser bekommen habe. Wer von euch schämt sich regelmäßig, wenn er seine alten Beiträge durchließt? Wobei ich denke die Entwicklung eines Teenagers vermutlich schwerwiegender ist, als bei einem Ende Zwanzigjährigen oder Menschen im goldenen Alter. Deshalb werde ich mein Geschreibsel auch nicht löschen, dass war damals einfach ich. Mit allen Ecken und Kanten. So blieb ich über vier Jahre bis heute und will meinen Blog auch gar nicht mehr missen. Hier befinden sich geballte vier Jahre Pubertät mit allen Phasen des Lebens, dass gibt man nicht so leicht auf weshalb sollte ich auch?

So viel zu meiner Geschichte, jetzt kommen die wunderbaren Ratschläge. Wie ich Ratschläge liebe, nicht. Es gibt sehr wenige Menschen denen ich überhaupt noch lausche, wenn ihr Satz mit Vielleicht solltet du…? oder Hast du schon mal überlegt…? Ich könnte hier mit dem #staytruetoyourself– Gedöns anfangen, aber erstens ist es für mich absolut logisch sich auf seinem Blog mit Themen zu beschäftigen, die einen selbst interessieren und zweitens nimmt das jeder als Ratschlag. Somit schon drölfzigtausendmal gelesen.

 

Ratschlag Nummer eins:

Wenn du auf den großen Durchbruch wartest, auf Sternenregen, Einladungen zu irgendwelchen Podiumsdiskussionen, Interviews oder Messen bist du beim Bloggen absolut falsch. Zumindest wenn du es so dämlich wie ich anstellst und keine 0815-Socialmediakanäle bedienst, dich nicht nach dem Mainstream richtest oder bei jeder Aktion oder Challenge mitmachst. Bloggen ist nichts anderes als Blood, Sweat and Tears. Falls du also nicht bereit bist Nächte durchzuschreiben um den Artikel noch am besagtem Termin rauszuhauen, deine Lieblingsserie schleifen lässt wie so ziemlich alle sozialen Kontakte (Sozialleben wer braucht das schon?), dann wechsle doch bitte zu Instagram und beginne damit deine Seele zu verkaufen oder geh zu Musikaly oder wie auch immer diese grässliche Plattform heißt.

 

Ratschlag Nummer zwei:

Blog Design. Es freut mich, dass ich euch mit meinem ersten Ratschlag noch nicht abgeschreckt habe wobei ihr eh die alteingesessene Elite bildet. Dennoch ich steh auf gutes Design, dass Auge ließt schließlich auch mit. Also falls es aus allen Ecken und Enden blinkt, hupt, schreit oder sich der Bildschirm von alleine anfängt zu drehen nehme ich von der Seite eher Abstand. Besonders vorteilhaft ist übrigens hier bei lesbare Artikel zu produzieren. Nicht von der Schreibe her, dass auch viel mehr geht es hier um die Optik. Schwarz auf Weiß hat sich eben über all die Jahre bewährt.

 

Ich habe leider keine 15 Blogger im Angebot, aber dafür eine andere Idee. Dämlicher Weise ist mir beim letzen Award nämlich ein kleines Missgeschick passiert. Ich habe da nämlich zwei Personen vergessen, die dort eigentlich noch unten stehen sollten. Kommt eben davon, wenn man seine Beiträge im Halbschlaf schreibt. Darüber hinaus hat CryofWrath geäußert, dass er inständigst hofft dieses Mal eine nicht so lange Schreibpause zu haben. Da kann ich

Demnach sehen die Nominierungen folgender maßen aus:

Elite Award Nominierungen nachträglich:

Random Randomsen

PGeofrey

CryofWrath

Recognition Award

Random Randomsen

PGeofrey

So da werden die drei einfach mal mit Arbeit überhäuft und ich habe somit meine Ruhe.

Advertisements

Blade Runner, ein inspiriertes Nachsinnen

Wenn man krank ist hat man sehr viel Zeit zum Nachdenken und meist noch sehr viel mehr Zeit um Fernsehen beziehungsweise YouTube zu schauen. Da trifft es sich besonders gut, wenn man wie aus dem nichts auf einen Typen trifft der unheimlich gerne, sehr ausführlich und verdammt eloquent Analysen bzw. „Ruminations“ von Filmen und besonders Videospielen veröffentlicht. Dank ihm hatte ich nun die Muße, den Leitfaden und überhaupt die formulierten Gedanken um diesen Artikel hier zu Stande zu bringen. Ich ziehe meinen Hut vor diesem Herren und wollte dies demnach hier nur mal so erwähnt haben wollen. 

Die grobe Handlung lässt sich folgendermaßen zusammenfassen:

Blade Runner spielt in einer dystopischen Zukunft: Die Erde versinkt in Überbevölkerung, die Armut ist allgegenwärtig ebenso wie der undurchdringliche Smog. Die reale Flora und Fauna wie wir sie erkennen existiert nicht mehr. Sie war entbehrlich geworden und so wurde sie schlichtweg durch mechanische Äquivalente ersetzt und nicht nur sie. Dank Eldon Tyrell gibt es auch noch eine zweite Form des „menschlichen“ Seins, die Replikanten.

Replikanten sind irgendetwas zwischen Android und Mensch. Androiden sind humanoide Roboter wie beispielsweise C3PO aus dem Star Wars Universum. Eine Maschine, welche den Menschen sowohl im Verhalten als auch im Aussehen ähnelt. Dennoch sind Defizite vorhanden, denn so humanoid ein Roboter auch sein mag, er bleibt eben ein Roboter weshalb Gefühle oder überhaupt alles damit verwandte wegfällt. Was dagegen ein Mensch ist, spare ich mir an der Stelle nun zu erklären.

Wie oben schon erwähnt sind Replikanten etwas wesentlich feinsinnigeres. Sie wurden weder geboren noch haben sie einen wirklichen Alterungsprozess hinter sich. Sie wurden erschaffen, geformt sowie geprägt allein durch die Hand des Menschen bzw. Tyrells Angestellten.

Aussehen, Verhalten, Intelligenzpotential, grundsätzliche Charakterzüge, Ab- Zuneigungen sowie Motive all dies wird im Vorwege bestimmt und abgesprochen. Um den Slogan des Tyrell Unternehmens zu erfüllen „More human than human“ bleibt es jedoch nicht bei der bloßen Programmierung, es geht viel tiefer, viel perfider… Denn als Basis für das Innere oder die Identität eines Replikanten werden im künstliche Erinnerungen eingepflanzt. So wissen die Individuen meist selbst nicht, was sie sind. Weshalb wurden diese Wesen nun erschaffen? Nun, sie dienen der Gesellschaft, denn mit zunehmenden Dreck, Menschen, Armut fielen immer wieder Aufgaben an, die nie ein Mensch als Beruf bedienen wollte wie Soldat, Prostituierte, Farmer für Maden, Putzkräfte etc. Je nach Beruf wurden sie darauf programmiert. In Anbetracht dessen, dass diese Produkte vollkommen künstlicher Natur sind könnte man sie rein theoretisch so „Supermenschen“ machen und man hätte ausgesorgt. Genau da liegt das Problem, denn erstens hätte Tyrell nicht viel davon genau 500 Exemplare herzustellen und dann seine Firma zu schließen weil schlichtweg keine weiteren Replikanten mehr gebraucht werden, da diese 500 nun für die Ewigkeit weiter arbeiten. Zweitens, die Replikanten mit einer unglaublichen KI ausgestattet sind. So lernen sie aufgrund von Beobachtungen unglaublich schnell neue Dinge ähnlich wie Affen. Zwar mögen die künstlichen Erinnerungen nahe zu echt wirken, jedoch stößt selbst dort die Technik an ihre Grenzen, denn aufgrund der kurzen Daseinsdauer ohne Kindheit befindet sich das logische Denken auf der Höhe eines Erwachsenen, die Emotionen auf der eines Kleinkindes. Die Erinnerungen vermitteln lediglich die Basisgefühle: Freude, Angst oder Traurigkeit. Das macht ihre Gefühlslage teilweise recht instabil, denn alles was so viel komplexer ist als diese drei reinen Gefühle wird auf eines der drei herunter gebrochen.

All dies sind Gründe für Tyrell den Replikanten eine begrenzte Lebenszeit einzuprogrammieren. Vier Jahre, länger dürfen seine Wesen nicht unter den Lebenden weilen. Diese Zeit reicht natürlich kaum, um seine Identität voll zu erfassen. Geschweige denn zu lernen was Leben wirklich bedeutet. Sie sollen ja auch gar nicht erst auf den Geschmack kommen, sondern lediglich funktionieren. Trotz der Sicherungsmaßnahmen kam es vor 20 Jahren zu einem nicht näher beschriebenen Aufstand. Daraufhin wurde es sämtlichen Replikanten verboten auf der Erde zu leben oder je auf die Erde zurück zu kehren. Natürlich gibt es immer Rebellen, selbst unter Replikanten und so entstanden die Blade Runner. Auftragskiller, deren Profession es ist eben diese illegalen Besucher/ Bewohner zu beseitigen.

Einer dieser Blade Runner ist Rick Deckard. Dass die Arbeit nicht ungefährlich ist erlebt der Zuschauer am Anfang des Films. Denn einer Deckards Kollegen wird in seinem eigenen Büro erschoßen. Von einem der sechs Replikant, die sich zuvor von ihrer alten Kolonie losgesagt hatten und via Piraterie auf die Erde gekommen waren. Da sein Kollege nun menschliches Gemüse ist bekommt Deckard nun den Auftrag die sechs ausfindig zu machen. So viel zur Vorgeschichte und zur Handlung des Filmes….

Kommen wir zum Filmsetting:

Ist euch aufgefallen, dass es auf der Erde kein einziges Alien gibt was anders aussieht? Gut, nun könnte es für die ein ebenso geltendes Aufhalteverbot geben, jedoch weshalb wird das nie erwähnt? Überlegen wir weiter: Roy ist scheinbar ein ein ehemaliger Soldat. Diese Soldaten haben den Auftrag im Namen ihres jeweiligen Generals weitere Territorien für die Menschheit zu erlangen. Nur gegen wen kämpfen sie genau? Wenn keine Aliens existieren, wen töten sie? Betrachten wir die Gesellschaftsstruktur wird diese relativ schnell sehr klar. Replikanten, Bettler, Berufstätige und an der Spitze die wenigen Reichen. Wäre es nicht logisch wenn dieses Ständesystem auf den anderen Planeten nicht auch so funktioniert? Was wäre wenn die Reichen und Schönen nichts anderes zu tun hätten, als sich gegenseitig mit ihren gekauften Replikanten zu bekriegen? Statt Drohnen, nehmen sie nahezu echte Menschen. Macht doch gleich viel mehr Spaß und wer gewinnt hat am meisten Macht, Geld und Platz Ressourcen zu farmen.

Replikanten-Soldaten sind also dazu verdammt ihre eigene Art zu töten, vermutlich ohne dass sie es wirklich realisieren oder zumindest nicht sofort. Sie haben wie man es sieht nur oder immerhin vier Jahre Zeit es heraus zu finden. Wenn überhaupt.

Die Lichtsetzung verachte ich an dieser stelle ebenfalls nicht, jedoch dürft ihr euch auch so denken wie großartig dieses Meisterwerk ist. Gehen wir ein weiteres Thema an. Die Erzählart, Blade Runner kommt ohne jede Erzählhilfe aus. Kein Prolog, kein Textepos à la Star Was, keine Zwischensequenzen oder Begrenzungen des filmischen Raumes. Ridley Scott kreierte damals Szenen, die aneinander gereiht immer für sich stehen. Der ganze Film lässt einen zu denken beginnen. Deshalb ist es überhaupt möglich erst in diesen Film etwas hinein zu interpretieren, deshalb ist er so herrlich mehrdeutig und mehrschichtig. Selbst nach dem fünften Mal schauen entdeckt man jedes Mal ein neues Detail.

Wo wir gerade beim Thema der Mehrdeutigkeit sind, lasst uns doch einmal einige Motive des Filmes genauer Betrachten. Fangen wir mit den Augen an. Ich selbst habe das ganze Aufsehen gegenüber Augen nie ganz verstanden. Augen seien das Fenster zur Seele des Menschen, die Augenfarbe könne angeblich etwas über den jeweiligen Charakter aussagen etc. etc. etc. In dem Setting ergibt der ganze Hype endlich mal Sinn. Als erstes Beispiel könnte man hier den Voigt-Kampff-Test anführen. Er ist übrigens der Grund, weshalb Deckards Kollege am Anfang des Filmes überhaupt erschoßen wurde. Um Replikanten letztendlich als solche zu entlarven werden sie diesem Test unterzogen. Ihnen werden 20- 30 Fragen gestellt, welche ihr Gefühlszentrum aktivieren soll darüber hinaus werden gleichzeitig verschiedene Körperreaktionen gemessen wie Herzfrequenz oder eben die Bewegungen des Auges. Wir erinnern uns, Replikanten kennen lediglich die drei Grundgefühle. Diese Fragen des Void-Kampff-Tests sind allerdings sehr viel mehr komplexer und zwingen den Replikanten ständig sich auf ein Gefühl zu beschränken. Dieser Streß des Herunterbrechens wird eben gemessen. Ein emotionaler Drogentest quasi.

Als zweites Beispiel sehen wir uns doch einfach mal die Augen von Mr. Tyrell an. Ist euch aufgefallen, dass er seine gigantische Brille nie absetzt? Aufgrund der Linsenkrümmung ist sowohl seine Sicht auf die Welt verzerrt (für ihn ins sinnvolle) als auch die Perspektive des Gegenübers, da er durch die Krümmung hindurch sehen muss. Verzerrte Augen gleich verzerrte Seele, erklärt die Charakterzüge des Magnaten. Eiskalte Kalkulation, keine Schuldgefühle beim Herumspielen mit dem Leben anderer und wirtschaftliches Kalkül.

Nächstes Motiv. Es mag zwar etwas weit hergeholt sein, jedoch lasst mich erklären. In Blade Runner tauchen so einige Referenzen oder teilweise Parallelen zu Tierwelt auf. Fast jeder relevante Charakter in Blade Runner entspricht einem Tier. Es ergäbe sogar Sinn, denn vor allem als Replikant ist man nichts wert. Man ist Sklave des Systems, vogelfrei und eigentlich noch nicht einmal wirklich Herr seiner Sinne. Da ist es nur verständlich sich eine zweite Haut zuzulegen, mit der man sein Wertgefühl ein wenig aufbessern kann. Wie sollte es besser gehen, sich ein Tier zu suchen in einer Welt in der reale Tiere so selten geworden sind wie in unserer Welt außerirdisches Leben?

Fangen wir mit Sebastian an. Ein junger Mensch, welcher gewisser maßen von der Gesellschaft ausgeschloßen und letztendlich verstoßen wurde (lediglich Tyrell lädt ihn manchmal zu sich ein, um mit ihm Schach zu spielen). Seit langer Zeit lebt er im Verborgenen und baut sich seines hohen Intellekts selbst einfache Automaten, welche ihm in der Einsamkeit Gesellschaft leisten. Leise, missachtet, verborgen, intelligent und vor allem friedlich alles Eigenschaften einer Maus.

(mehr …)

Gesammelte Schätze des Monats der Verabschiedungen

Der Oktober verabschiedete sich mit einem Magendarminfekt und der November hatte absolut nichts gegen meinen Okkupanten einzuwenden. Statt den magischen drei Tagen blieb der Gast eine ganze Woche, der All-Inklsuiv Urlaub für die gesamte Viren-Belegschaft. Darüber hinaus gab es dann auch noch eine Standpauke der Chefin weil man ja trotz Krankheit zur Arbeit kommen würde. Wobei ich lediglich die eine Stunde überbrücken wollte in der sie nicht da gewesen ist. Es war nicht meine Schuld, dass sie letztendlich ganze zwei Stunden später als geplant kam. Das akademische Viertel scheinen hier die Wenigsten zu kennen. Der aufgezwungene Urlaub wurde leider nicht mir Artikelvorschreiben genutzt, da ich schlichtweg nicht in der Lage dazu war. Vielmehr entdeckte ich mal wieder Netflix für mich. Mein Retter in der Not, denn nach Attack on Titan oder Thief ist es wieder stiller geworden. So ging es gleich mit ID-0 weiter. Kurze Notiz an euch: ID-0 ist eine der Netflixeigenproduktionen und besitzt eine Staffel à 12 Folgen. Was soll ich sagen um drei Uhr morgens angefangen abends um 19 Uhr beendet. Es kommt recht selten vor, dass ich eine Serie an einem Tag durchschaue. Kann nur für die Serie sprechen. Alles in allem lag ich zwei Tage im Bett (okay eher im Bad) Trotz selbstgemischter Elektrolyte: Zucker, Salz, Zitronensaft und Kartoffelmöhrenbrei wurde dann auch erst einmal eine Art Herpes entwickelt. Es war zwei keiner, aber die Schuppenflechte oder trockene Haut breitete sich immer weiter aus bis der Angriff mit der Geheimwaffe namens Vitamin A Salbe beendet wurde. Auf mein Magen-Darm-Infekt folgte eine ebenso fette Erkältung und die langersehnte Ankunft meiner Mitbewohnerin.

Diese fand meine Entwicklung natürlich überhaupt nicht prickelnd, weshalb min Körper erst die volle Ladung Zink, Eisen und Vitamin C bekam. Abermals einen Tag Bett gehütet, wobei es an dem Tag wirklich nur aus Eimern geregnet hat… Nicht wirklich etwas verpasst.

Meine Chefin war in der Zeit vor der Ankunft meiner Mitbewohnerin umso anstrengender. Es reichte ja schon, dass ich zwei Tage nicht bei der Arbeit gewesen war… Demnach sagte sie mir am Donnerstag Nachmittag, dass ich dich bitte am Freitag kommen solle, da sie ihre Freundin zum Flughafen wollen würde. Freitag ist mein freier Tag und ich hatte schon genug zu tun von Sport machen einkaufen, Zimmer reinigen, Betten beziehen sowie weiter Zeichnen üben und den Schrank umräumen. Zwei Personen haben in einem Raum ein anderes Teilungsverhältnis.

Ich machte sehr deutlich, dass mir das dieses Wochenende zu knapp sei und ich nicht könnte aus eben so genannten Gründen und eine ellenlange Diskussion brach aus. Also sie Diskutiere bzw. hielt Vorträge über Fleiß, Disziplin sowie Buisness-Benehmen. Wie gut dass ich zur deslben Zeit zuhören, vergessen und ignorieren kann. Sonst hätte es vermutlich Tote geben.

Ihr Ansprüche orientieren sich an einem Full-time Job, was gerade bei ihr und bei zwei meiner Ex- Kollegen auch zutraf. Nur eben nicht bei mir. Ich funktioniere gänzlich anders, ich werde für meine Arbeit nicht bezahlt noch anders honoriert. Erst recht nicht spiele ich freiwillig das Zimmermädchen, welches den Dreck anderer Leute wegmacht. Die elendige Auseinandersetzung hielt mich dennoch nicht davon ab, pünktlich am nächsten an der Bushaltestelle zu stehen und auf meine Mitbewohnerin zu warten, die mich besuchen kam. Zusammen verbrachten wir eine wunderbare Woche, ich fror mir dank dem biologisch eingebauten Heizkörper meiner neuen Zimmergenossin nicht mehr den Arsch ab, eher schwitze ich. Der vernachlässigte Schlaf wurde aufgeholt und gen Nachmittag besichtigten Museen, Kaufhäuser, Parks und ich nutze die Gelegenheit aus und räumte die Supermärkte leer.

Museumsbesuche zu zweit sind gleich so viel schöner… Besonders wenn man sich sowohl gemeinsam an Kunst erfreuen kann als auch sich fragen darf ob das Ausstellungsstück nicht wirklich in die Mülltone könnte oder zumindest an seinen ursprünglichen Einsatzort. Meine Chefin kontaktierte mich und fragte wie es laufen würde, nebenbei erwähnte sie wie anstrengend die Arbeit doch sei, sie dringend eine Pause bräuchte etc. Weder ich noch meine Mitbewohnerin wollten ein zweites Mal an den Ort der Arbeit zurückkehren, weshalb ich fleißig weiter krank spielte. Ich würde meinen wohl verdienten Urlaub, für den ich sogar noch kämpfen müsste für nichts und niemanden hergeben. Es hätte alles so perfekt weiter laufen können, wäre mein Stubentiger nicht schon wieder am abnibbeln gewesen. Zwei mal Lungenpunktion, dann Stabilisierungsphase etc. Diverse Tage sowie Heul und Wutanfälle später die Diagnose. Symptome eines bösartigen Tumors ohne Tumorzellen… Als er wieder zu Hause war wurde er beschmust und gefüttert und zwar mit Fischbrei und Garnelen à la Mitbewohnerin. Gute zwei Wochen später gab es zum Abend mehrere kryptische Nachrichten per SMS und mir war klar, das Kerlchen würde ich lebend nicht wiedersehen. Am nächsten Tag kam dann auch die Bestätigung. Irgendwie war ich in dem Moment verdammt froh, dass meine Vermieter gerade im Urlaub waren. Um ehrlich zu sein, weiß es auch noch keiner außer eine gute Freundin und nun ihr.

Aber zurück in die noch weit aus vergangenere Vergangenheit (gibt es das Wort überhaupt?) bevor die Hiobsbotschaft in mein Leben trat und mich erneut von den Füßen fegte. Denn ich verbrachte mit meiner Mitbewohnerin noch weitaus schöne Tage. Zumal wir eine sehr leckere Restaurantkette entdeckt haben. Nachdem meine Mitbewohnerin wieder ins Flugzeug gestiegen war ging es mit mir erneut bergab. Wer denkt man hat sich nach einer Woche gefangen liegt leider falsch. Der Schlaf wurde kürzer, die Laune erneut schlechter. Der Höhepunkt waren zwei Gespräche die folgten. Das erste fand zwischen meiner Chefin, einer Zeichnerin und mir statt. Die Zeichnerin wollte ich schon lange treffen, denn sie ist großartig. Dann waren wir zusammen und fingen uns an uns zu unterhalten. Über das Leben, das Universum und natürlich über meine Bewerbung für die Kunsthochschule, weil meine Chefin von meinem privaten Kram immer noch nicht die Finger lassen kann. Was folgt war eine endlose Litanei über das Leben, die Probleme welche die beiden hatten, wie sie sie lösen mussten, dass sie so viel mehr erfahrener seien als ich, dass meine Kunst nicht so düster sein solle, ich mehr Studien malen müsste. etc. Mich nervte es zusehends von gleich zwei Menschen in die Mangel genommen zu werden… Ich würde gerne mehr Zeichnen, ich habe aber nicht die Zeit dazu entweder ich bin krank oder muss arbeiten oder mein Alltagsleben auf die Reihe bekommen unfallfrei… Das ist nicht einfach! Zum anderen nervt es mich ständig belehrt zu werden. Ich weiß was für mich gut ist und was nicht. ich weiß wie ich mit mir umgehen müsste und im allgemeinen ist mir verdammt vieles sehr Bewusst, denn ein Jahr Intensivtherapie gehen an einem nicht spurlos vorbei.

Irgendwann endete der Tag und ich fühlte mich irgendwie in die Welt des Circles versetzt. Meine Chefin vertrat wohl den Vorsatz charing is caring. Kann bitte irgendjemand einen zweiten Snowden bringen, der dieses Netzwerk in die Luft gehen lässt? So sehr sie es liebt die Probleme andere zu diskutieren, so schwer schweigt sie ihre Probleme tot. Schließlich möchte sie keinen damit belasten, sie sei alt genug mit ihren Problemen alleine klar zu kommen, sie müsse es lernen etc. Die alte Leier des letzend Monats und ich rollte die Augen was dass Zeug hält. Gefühle in sich hinein fressen ist und endet niemals gut.

Die zweite Unterhaltung ging erneut über eben angesprochenes Thema, über Lebensphilosophien und endlich gab es einem Menschen der ähnlich dachte wie ich. Eine großartige Frau übrigens und eine ebenso großartige Straßenkünstlerin dazu. Fazit mit dem ich konform gehen kann, man sollte aus jeder Erfahrung die man im Leben macht etwas positives ziehen. Sollte deshalb, weil Ausnahmen immer wieder die Regel bestätigen jedoch gibt es derartige Schicksalsschläge recht selten. Was mich fertig gemacht hat, war umso mehr die Tatsache, dass wir Stunden gebraucht haben um zu diesem Punkt zu kommen. Jede Minute, die ich die beiden Frauen diskutieren hörte wurde mir schlechter und elendiger, das ich dieses philosophieren ums große und Ganze nicht ertragen kann. Ich will mir keine Gedanken über den Sinn des Lebens machen, über den perfekten Lebensstil, über das Sein im Kollektiv. Ich will eifach nur leben, eifach nur ich sein und einfach nur genommen werden wie ich bin mit allen Vorzügen, Fehlern, Macken und Talenten. So mache ich es bei meinen Freunden doch auch, wenn ich bei einsam anderen nicht kann meide ich ihn eben. Schluss. Fertig. Aus. Zum Schluss gab es die große Frage Wer bist du eigentlich?, damit ist das reine „Ich“ gemeint und darauf hatte keiner wirklich eine Antwort. Ich habe nun eine dank meiner Mitbewohnerin, die mich irgendwie daran erinnert hat. Eigentlich war es mehr der Fuchs mit dem ich früh morgens an der Ampel. Ich glaube ich will gar nicht wirklich wissen wer ich genau bin. Wenn man jede Reaktion von sich kennt und jeden Winkel, dann kann man doch gar nicht mehr überrascht von sich selbst sein. Kann weder Herausforderungen annehmen oder wirklich leben, denn man kennt sich ja schon im kleinsten Detail. Würde dieser Zustand eintreten kann man doch sterben, es lohnt ich ja nicht mehr irgendetwas zu tun. Deshalb ich bin für kontrolliertes Umherwabern im inneren Selbst. Wer macht mit?

(mehr …)

Elite-Award

Ich unterschätze immer wieder wie unproduktiv man wird, sobald man krank ist. Da hat man schon Freizeit und dann lässt der eigene Geist sowie Körper ihn nicht nutzen. Dazu noch jede Menge sehr schönen, aber auch sehr bescheidenen Streß. Demnach ist hier endlich der Award, sogar ein ganz besonderer, denn ich gehöre nun zum edlen Kreis der Elite. Komme ich dann auch endlich in den Rat der Jedi oder in den Bund des Ringes? Aber bevor ich nun ins nicht enden wollende Reden gerade, danke ich an dieser Stelle Zeilenende für diese große Ehre und verkünde sogleich im Anschluß die Regeln für meine Nachkommen.

Hört, Hört:

  • Danke der Person, die Dich für den Elite Award nominiert hat und verlinke sowohl ihren Blog als auch die Webseite der Elite(dieelitepodcast.wordpress.com) in Deinem Artikel.
  • Schreibe diese Regeln in Deinen Elite Award Blog Artikel.
  • Beantworte die 5 fixen Standard-Elite-Fragen zu Verschwörungen (nachzuhören in Folge 22 von Die Elite), sowie die 7 variablen Fragen, die der Blogger, der Dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere mind. 5 max. 13 weitere Blogger für den Elite Award
  • Stelle eine neue Liste mit 7 variablen Fragen für Deine nominierten Blogger zusammen.
  • Informiere Deine nominierten Blogger über den Blog Artikel.

Was ist deine Lieblingsverschwörung?

Lieblingsverschwörung? Das ist schwerer als gedacht. Erstens ich kenne nicht besonders viele, zweitens suggeriert der Begriff „Lieblings“verschwörungstheorie, dass ich mich mit regelmäßig damit beschäftige. Dennoch im Rahmen meines Praktikums habe ich tatsächlich eine Flat Eartherin kennen gelernt. Wie der Name schon sagt, wollte mir diese Dame tatsächlich erklären, dass die Erde eine Scheibe sei. Sie war dann ganz leicht verärgert als ich zurückgefragt habe, weshalb es denn ausgerechnet ein Kreis sein muss. Weshalb nicht die gebogene Form einer Banane oder eine fünfeckige?

 

Warum?

Ich finde sie unheimlich amüsant… Es tut mir Leid, aber wirklich daran zu glauben dass die Erde eine Scheibe ist, ist für mich lächerlich. Sowohl die NASA, als auch die US-Behörde fälschen also jedes einzelne Motiv von der Erde. Steckt die ESA dann auch noch mit unter der Decke?

Was würde es denn nützen die Weltbevölkerung in „Wissende“ und „Unwissende“ einzuteilen?

Der aber wichtigste Punkt, die Schwerkraft als unbewiesene Theorie abzustempeln ist ein interessanter Weg…

Weshalb fallen Wasserfälle nach unten und nicht nach oben?

Weshalb fliegt die Erde niemals aus ihrer Planetenbahn?

Weshalb verformen sich Galaxien, wenn sie sich zu nahe kommen?

Weshalb verdammt noch mal verbrauchen die Raketen beim Start denn so viel Stützmasse aka Brennstoff garantiert nicht weil sie das Gravitationsfeld der Erde verlassen müssen. Nein, natürlich nicht… Die machen dass alles nur zum Spaß. Man hat ja sonst nichts besseres zu tun.

Das man die Erde als flach empfindet liegt vielleicht daran, dass sie als Körper einen Umfang von ca. 40.000km besitzt. Ein Querschnitt der Erde hätte somit eine Fläche von 1273239544735,628906 Quadratkilometern. Sorry aber ich denke es ist völlig normal, dass die Erde flach aussieht.

(mehr …)

Herzenkramen, Klappe die Neunte: Technik

Herrlich Technik, ein Thema für sich und ein Thema von dem ich fast so wenig verstehe wie Pflanzen… Ich bin und war ein Mensch, der niemals Technik in irgendetwas besaß. Meine Eigenschaft: Zähigkeit, macht den Weg um einiges chwerer und mühsamer jedoch habe ich es bis immer geschaft und wie heißt es so schön? Der Weg ist das Zeil? Ich denke keine Technik oder keinen Plan von irgendetwas haben, es jedoch dennoch zu versuchen bedeutet Leben… Zumindest zwitscherte mir das eines Abends eine Kiwi als ich völlig zerstört auf meinem Bettlag und dringend Zuneigung brauchte. Soweit so gut, in anbetcht dessen dass ich denke das niemand unbedingt die Designentlicklung irgendeines Smartphones sehen will habe ich mir nun ein paar Dinge herausgesucht, welche mir sehr am Herzen liegen und ein wenig Technik erfordern. Sei es, dass man sie sich selbst aneignen muss durch üben oder sie erst erfunden werden muss sei es von einem selbst oder von einem anderen um sie für größere Dinge zu benutzen.

 

Für die Selbstverteidung brauch man defnitiv Techniken, sei es auh nur aus jedem erdentklichen Winkel jemandem den Ellenbogen in die diverse Weichteile zu rammen. Man beachte Selbstverteidigung auf der Straße ist etwas ganz anderes, als auf der Matte im Wettkampf:

 

Kommt schon, wer würde es manchmal nichtauch können wollen?

 

Manchmal ist Technik einfach Kunst und dann auch noch umweltfreundlich:

(mehr …)

Herzenkramen, Klappe die Siebte: Literatur

Nieder zuschreiben was mir das Lesen gibt oder geben würde (wenn ich es denn täte) wäre vermutlich nicht der erste Beitrag seiner Art. Es ist fein, wenn ein jemand seine Gefühle mitteilen möchte jedoch muss ich dies nicht oder zumindest nicht so, dass die gesamte Belegschaft einschläft. Dafür muss man entweder nur die Schulbank drücken oder in den Vorlesungsaal zurückkehren. Es hilft mir auch nicht unbedingt bei der Selbstfindung, schon Dinge mitzuteilen ich ich schon vorher wusste. Zumal ich auch noch weiß wie ich es ändern könnte. Deshalb hier mal eine andere Frage: Wie würdest du dich oder eben ich mich als Buch fühlen? Wie würdest du riechen, aussehend, wovon würdest du Handeln? Wie viele Seiten hättest du? Welchen Font würdest du beinhalten? Wer hätte dich geschrieben? Zumindest, die Fragen der Optik beantworte ich hiermit… Mit allem drum und dran. Auch mit Rechtschreibfehlern, ich bin eben kein perfekter Mensch und somit kein perfektes Buch. Zumal Selfpublishing eh eine Sparte für sich ist…

Übrigens, die Buchtitel sind alle selbst entworfen inklusive Cover. Falls es also wirklich irgendwelche Dopplungen zum realen Absatzmarkt geben sollte… Ich durchwühle um Himmelswillen doch nicht den gesamten Büchermarkt! Ich mag zwar kein Sozialleben haben, aber dennoch definitiv besseres zu tun. Also liebe Inhaber beschwert euch wenn dann freundlich. Ich habe mir nämlich redlich Mühe geben, schließlich will ich authentisch bleiben.

 

 

 

 

 

Wenn ich gerade schon einmal dabei bin… Danke diesem Herren: Random Randomson gibt es überhaupt dieses Projekt, an dem ich mehr und mehr gefallen finde… und dieser Internetseite, die wirklich genial ist für schnelle Grafiken. Ich bekomme für die Verlinkung dieser Website weder Geld noch sonst irgendetwas, wenn dir jedoch jemand das hübsche Hinterteil rettet dann will ich das erwähnt wissen. Newslater gestalten ist kein Zuckerschlecken.

Gesammelte Schätze des Monats, der Mikroherzinfakte

Schon wieder einen Monat vergangen… Die Zeit rast aber auch, die Halloweendeko wird durch Lametta und Weihnachtsmänner ersetzt, die Tage werden kürzer und irgendwie macht mir das alles nicht wirklich viel aus. Also es macht mir nichts aus, dass die Zeit rast. Der letzte Monat war extrem anstrengend und die Dramatik des Septembers konnte noch einmal getoppt werden. Gefühlsausbrüche ungeahnter Kraft sowie eine wenig hilfreiche Chefin sind niemals eine gute Kombi, ähnlich wie Bohnen und Zwiebeln. Meine Chefin begann damit zu predigen, wie sehr man sich lieben sollte, was die Macht der Sprache alles ausmachen könne, dass Heimweh immer einen tieferen Grund hätte und dass man die eigenen Eltern auf keinen Fall mit negativen Dingen belasten sollte. Die Welt drehe sich schließlich nicht immer um einen selbst.

Nein tut sie nicht? Da habe ich wohl etwas verpasst, ich dachte immer über seine Gefühle zu sprechen könnte helfen? Es tut mir ja leid für sie und für mich, dass meine Freunde nicht meine Babysitter sind. Dumm gelaufen. In Zukunft werde ich alles für mich behalten, alles in mich hineinfressen und einfach wieder im Krankenhaus landen wie vor zwei Jahren. Wird sicherlich super, schließlich sind alle guten Dinge drei und nein ich schalte meinen Zynismus nicht aus verdammt nochmal! Was raus muss, muss eben raus. Weshalb ich auch weiter hin meine Freunde mit extrem ausfallenden Sprachnachrichten begrüßen werde. Ich warne sie mir per SMS fairerweise vor… Übrigens wenn ein Mann mit einem Pitbull an euch vorbeigeht und er den völlig desinteressierten Hund zur Seite nimmt und euch misstrauisch bis verschreckt anschaut, dann wisst ihr dass ich gerade verdammt laut brüllt und nicht gerade vertrauenserweckend ausseht. Wie war dass nochmal mit den Gefühlsausbrüchen?

Ich weiß übrigens sehr wohl was ich wem erzählen darf und vor allem wieviel. Ich bilde mir ein meinen Familien- Freundeskreis sehr viel länger zu kennen als sie. Auf die Idee ist sie vermutlich noch nicht einmal gekommen. Eins muss ich übrigens feststellen, sie ist Meisterin darin Salz in so ziemlich jede offene Wunde zu streuen. »Alles zu deinem Besten« könnte sowohl ihr Lebensmotto als auch der Weltuntergang sein. Ich finde es jedenfalls ein Unding, über private Probleme mitten im Bus zu sprechen und dann einen auch noch von gewissen Lebensweisheiten überzeugen. Eins muss ich der Schule lassen, sie hat mich hervorragend darauf trainiert redende Menschen auszublenden.

Was ist denn eigentlich passiert, dass meine Gefühlswelt so aufgewirbelt wurde? Ganz einfach, das Ableben zweier lieber Vierbeiner, inklusive des Fast-über-den-Jordan- Gehens des eigenen Stubentigers. Ich sage fast, er ist mittlerweile wieder einigermaßen auf dem Damm. Mein Vermieter machte es mir nicht leichter, denn teilweise legte der ein Verhalten an den Tag … Traditionelle Erziehung hin oder her, dieser Mann braucht eine feministische Dusche. Zumal er mittlerweile die  Vertretung für Väterchen Frost angetretenist. Keiner darf mehr gute Laune haben, nur weil er Trübsal bläst. Zu guter letzt geriet ich dann auch noch in zwei sehr (für meine Wahrnehmung) unangenehme Situationen, sodass ich plötzlich anfing zu schwitzen. Das Zittern kam einige Sekunden später und die Übelkeit eine Minute danach, Kreislauf sackte ab. Hallo Panikattacke… Ich dachte ich sei euch losgeworden. Die nächsten neunzig Minuten lag ich einfach nur regungslos auf meinem Bett und tat gar nichts, außer ununterbrochen mit irgendjemandem per Sprachnachricht zu reden und zwar über alles erdenkliche. EBen alles was die Panik in dem Moment so zu bieten hatte. Bester Satz: „Das goldene Huhn spielt Tik Tak To“. Übrigens hat der Satz in dem damaligen Kontext Sinn ergeben, keinen Grund zur ernsthaften Sorge.

(mehr …)