Music

Gedankenschnipsel zum Oscar, Teil III

Dritter und letzer Teil des ganzen: Ich bitte um eine Laola-Welle und großen Applaus. Da YouTube nicht ganz so wollte wie ich, musste ich einige Musikalbem im Schriftzug verlinken auf diese dann einfach drauf klicken wenn hier reinhören wollt. Ansonsten kann ich ur sagen, genießt den Rest und habt auch hier wieder Spaß. Ach, und ehe ich es vergesse ich entschuldige mich jetzt schon für die Anglizismen hier, nur hatte ich abends ehrhebliche Wortfindungstörungen. Kommt davon wenn man den ganzen Tag nicht Deutsch spricht, es dürfte allerdings nicht allzu schlimm sein ;)

Kategorie: Bestes Kostümdesign

Die Schöne und das Biest:

Der Film zählt noch in dieses Jahr? Der ist doch schon uralt und völlig überbewertet… wobei man ihm lassen muss, dass er durch aus ein präsentables Design hat. Es ist nur so leider gar nicht mein Stil.

Darkest Hour:

Wie passt ein „historisch-realistischer“ Kriegsfilm mit dem besten Kostümdesign zusammen? Es sind Uniformen und Alltagskleidung der 40er Jahre. Dass Design findet man in jeder „Mode“-Chronik.

Phantom Thread:

Der Film ist nicht nach meinem Geschmack, auch die Kleider nicht. Tut mir leid, ich kann den Kostümen absolut nichts abgewinnen.

Shape of Water:

Wegen eines Kostüms? Über die Brücke gehe ich noch nicht… Auch wenn der Film wirklich gut war.

Victoria & Abdul:

Hihihi, ich liebe den Humor und die indischen Kaftane im Schottenmuster-Look. Bestes Make-up & Hairstyling… da fragt ihr mich?! Sorry da fällt wohl noch eine Kategorie weg, ich bin darin absolut unterqualifiziert.

Bestes Szenenbild

Sarah Green Wood und Katie Spencer – Die Schöne und das Biest:

Gut ich muss zugeben auch wenn ich dem Remake absolut nichts abgewinnen kann und selbst den Disney film außer dem besteck eher so meh finde sieht das Szenen Bild schon verdammt grandios aus. denn ich bin mir sicher da ist das meiste am Computer entstanden und dann sage ich nur alle Achtung. die Details Verliebtheit und Vielfältigkeit sollte man wirklich würdigen. auch wenn das biest immer noch zu nett aussieht. wenn ein biest dann bitte schön á la Alien Manier.

Dennis Gassner und Alessandra Querzola – Blade Runner 2049:

Blade Runner hat ein großartiges Szenenbild, aber noch lange nicht so großartig wie sein Vorgänger. Da dieser keinen Oscar bekommen hat, finde ich das der zweite Teil ebenso keinen verdient hat. Er war eben nicht so gut wie der erste Teil.

Sarah Greenwood und Katie Spencer – Darkest Hour:

Jetzt würde ich gerne wissen wie viel Prozent reales Setting war rund viel wie Prozent Hollywood Studio. Dass Yorkshire oder die Manchester Town Hall sowie Library der University of Manchester grandios aussehen, weiß eigentlich jeder Tourist… da braucht man zusätzlich dann „nur“ gutes licht.

Nathan Crowley und Gary Fettis – Dunkirk:

Eines muss man den meisten Kriegsfilmen lassen, sie haben unglaublich gute Effekte und Szenenbilder. Explosionen, Special Effekts, Dramatik dazu kommt bei Dunkirk auch noch die Natur. Abermals eine Möglichkeit für tolle Effekte. Darüber hinaus kann ich mir vorstellen, wie anstrengend es war dort zu drehen. Outdoor ist immer fies für die Technik gerade am Meer, wo Wind, Sand sowie Wasser den Ton inklusive Kameramännern das Leben schwer machen.

Paul Denjam Austerberry, Shane Vieau und Jeff Melvin – Shape of Water:

Beste Filmmusik

Hans Zimmer – Dunkirk

Hans Zimmer kann Dramatik. Ich würde sogar behaupten wirklich besser als jeder andere… Dass er auch anders kann, hat er in König der Löwen, Cool Runnings oder Rain Man bewiesen. Selbst in Beyond two souls ist er ruhiger als in Crysis und beides sind Videospiele. Er bleibt einfach ungeschlagen, auch wenn ich Dunkirk sowie Blader Runner 2049 niemals ohne dazugehörigen Film hören konnte. Ich habe es versucht, und die Beklemmungen die ich dabei bekommen habe sind definitiv nicht gesund. Da bleibe ich bei lieber bei Rain Man.

Jonny Greenwood – Phantom Thread

Der Soundtrack ist zwar schön, mir aber zu klassisch. Es hört sich dann für mich immer alles gleich an.

Alexandre Desplat – Shape of Water

Französisch angehaucht, meines Erachtens… Ist zwar auch nicht meine erste Wahl, aber immerhin kann man es auseinanderhalten und dazu wunderbar einschlafen.

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Das Mixtape der Guilty Pleasure Songs…

Da die Ankunft in Island doch ein wenig ereignisreicher war, als mir heute noch lieb ist und ich sofort ins Geschehen geschmißen wurde, gibt es diese Woche abermals keinen anständigen Beitrag in ansprechender Schriftform. Ich denke in nächster Zeit wird es hier etwas ruhiger werden, da ich erst eine neue Routine finden muss und die Arbeit mir nun nicht mehr die Möglichkeit gibt Beiträge vorzuschreiben. Ebenso besitze ich nun eine Freikarte für nahezu alle Museen der Stadt, weshalb die Wochenende ähnlich verplant sind. Da schreit plötzlich das Leben außerhalb der Virtualität und ich bin mir noch gar nicht so ihrer, ob ich das wirklich will und ob ich überhaupt bereit dafür bin. Ich muss es halt erst einmal ausprobieren und das wird nun angegangen werden. Um die bei mir aufkommende Partystimmung nicht vollständig durch Gehirngrummels diesbezüglich des Blogs zu zerstören, hier mal etwas amüsantes.

Ob man dem Begriff Guilty Pleasure nun wirklich Bedeutung und Aussagekraft schenken möchte, sei dahin gestellt. Ich sehe das eher mit einem Augenzwinkern und wer ich kennt, weiß dass ich eben einen sehr breit gefächerten Geschmack besitze und da durchaus mal etwas exotischeres dabei sein kann. Deshalb fand ich die Idee von der wehrten FriedlvonGrimm auch so wunderbar, weshalb ich die Idee ihres Podcasts vom 17 Juni 2017 einfach mal stibitze und euch meine Guilty Pleasure Song vorstelle. Ihr dürft gerne lachen, weinen, lauter/ leiser drehen oder völlig entsetzt das Fenster wegklicken.

 

Platz Nummer 10: Ich weiß immer noch nicht, was Menschen gegen diesen Song haben. Ich könnte den das ganze Jahr über hören… Gut, ich höre ihn das ganze Jahr über.

 

Platz Nummer 9: Ja… Hat nicht jeder seine Aggro-Tech, Darv-Wave, Industrialphase als Teenager gehabt? Es war im Vor-Abi, da braucht Frau nun mal etwas zum Streßabbau.

 

Platz Nummer 8: Jeder war mal 13…

 

Platz Nummer 7: Der Sommerhit schlechthin! Mein Gott was habe ich den rauf und runter gesunden… Es ist aber auch ein wirklicher Ohrwurm.

 

Platz Nummer 6: Eins muss man ihnen lassen sie rapen multilingual!

 

Platz Nummer 5: Der Undercut steht ihm hervorragend!

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Mixtape, das Fest der Liebe #2

Da es vor zwei Jahren so schön war, muss mal wieder ein Neues her. Dieses Mal jedoch weniger traditionell, dieses Weihnachten ist eben etwas besonderes zumal ich mit der Länge dieses Mixtapes wohl eindeutig die Zeit kompensieren musste in der ich weder die Zeit für Weihnachtsmusik noch in der Stimmung dazu war. Dass es das mal geben würde hätte ich auch nicht gedacht, aber was Streß nicht so alles anrichten kann. Ich freue mich jedenfalls auf meine kurzen Tage Urlaub und werde sie absolut genießen. Was anderes bleibt mir auch nicht wirklich übrig, denn die Stadt ist wie ausgestorben. Fehlen nur noch die Rosen von Jericho… wobei ich selbst unerwartet dann doch beschäftigt sein werde. Wenn Kollegen auf die Idee kommen einen einzuladen. Halleluja!

 

Ich gebe zu, der Typ ist hier nur drinnen gelandet weil er mich an Simon and Garfunkel erinnert:

 

Apropo oldie but goldy:

 

Überraschungen unter dem Weihnachtsbaum sind stets heikel: 

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Mixtape der freudigen Gänsehaut

Da es nur noch eine gespaltene Knochenlänge von dem Fest des Gruselns entfernt ist dachte ich mir, ich bringe euch schon mal richtig in Stimmung. Die kleinen Geister, Fledermäuse, Skelette und anderes humanoides Getier will schließlich auch Spaß haben und selbst wenn ihr überhaupt kein Fan von Gänsehaut seid. Kein Problem ihr müsst das Fest gar nicht zelebrieren. Die Musik zu hören reicht schon und eine guten Rotwein oder Traubensaft trinken ebenso, geht als Blut durch ;)

 

Damit, dass schon einmal klar gestellt ist:

 

Was wäre Halloween ohne Menschen?

 

Wenn alles nur ein böser Traum sein soll:

 

Stellt euch bitte kleine Mädchen in Nachthemden langen schwarzen Haaren und leerem Blick vor, na Gänsehaut?

 

Ich bin mir sicher ich kann da noch eine Schippe drauflegen:

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Herzenkramen, Klappe die Sechste: Musik

Wenn man ein gewisses Grundtalent besitzt und seine elf Jahre Klavierunterricht hatte ständen die Sterne nicht schlecht irgendetwas daraus zu kreieren. Etwas was bereichert, bleibt und trägt. Nur ist „wenn“ stets der Indikator für etwas, was eine Bedingung vorraus setzt und zwar die Bedingung der hingebungsvollen Liebe zu üben. Ich liebe Musik, allerdings nur den Konsum dieser. Während meiner Karriere als Schülerin, hatte ich nie dieses innerliche Leuchten. Ich hatte weder Erkenntnis noch Freude während irgendeines Vorspielens. Zählen ist mir bis heute ein Graus und das Wissen schon wieder nicht geübt zu haben wurde zu einer eher fiesen Last. Deshalb wird es von mir vermutlich nie ein Album, eine EP oder gar eine Single gibt. Vielleicht ein Plattencover? Wer weiß? Oder ein Bühnenbild, ein Bandbanner?

Nichtsdestotrotz liebe ich Musik bis heute und es wird auch immer ein Teil von meinem Leben sein. Denn Musik macht einfach alles besser… Deshalb hier meine Albencover von Alben/Künstlern/Bands, die mein Leben bereichert haben zum Guten und sowie in guten und in schlechten Zeiten. Wer auch einige Songverse oder Alben teilen möchte, der darf gerne erst diesen Herren besuchen und dann dort nachlesen wie man im Herzen kramt.

 

Hier geht’s zum Thema: Tiere

Herzenkramen, Klappe die Fünfte: Tiere

Weshalb mal wieder ein Beitrag dieser Art kommt dürft ihr hier, bei Random Randomsen, nachlesen.

Menschen sind Tiere Punkt. Daran wird nicht gerüttelt und auch nicht widerlegt, zumindest bei mir. Wir Menschen stammen vom Affen ab und gemein hin teilen wir uns viele unserer Fähigkeiten mit unsern Mit-Lebewesen. Oktopusse besitzen dieselben neurologischen Strukturen wie wir. Die meisten „Tiere“ empfinden ebenso Schmerz, Trauer, Glück oder Angst darüber hinaus sogar mathematisches, logisches und sprachliche Intelligenz. Affen würden lieber hungern, als einem Artverwantenschmerze zu zufügen und wir Menschentun dies lediglich weil uns ein so genannter Versuchsleiter dazu auffordert. Kücken können bereits im Ei ihrer Mutter nach gackern, während ein Menschenbaby lediglich lernt die Laute nachzuahmen die es während seiner Wachstumsphase erhört. Man bemerke, dass jeder Affe ein Werkzeug benutzen kann, um Termiten aus einem Baumstumpf herauszuholen. Aber kann jeder Mensch ohne Anleitung oder nur aus reinem abschauen einen Computer montieren. Sicherlich nicht. Möglicherweise ist die Komplexität eine andere. Dennoch wir Menschen töten aus Spaß, wir sind missgünstig, habgierig und selbst aus der Leidenschaft kann schnell abgrundtiefer Hass werden. Wir zerstören Dinge mutwillig und fühlen uns dabei noch nicht einmal schlecht. Vielleicht verleitet unsere Vernunft zu weit aus Komplexeren Dingen doch macht sie uns auch so unglaublich ambivalent. Dennoch der Unterschied Mensch Tier ist keineswegs prinzipiell verschieden. Es gibt graduelle Unterschiede diesbezüglich der  Fähigkeit zu Abstrahieren, dabei hat es sich allerdings auch schon.

Deshalb hier 11 Assoziationen die mit dem Thema Mensch-Tier zutun haben:

 

Rundumschlag, was unser Planet so zu bieten hat mit epischem Soundtrack:

 

Rhesusaffen kommunizieren in einer Art Babysprache mit ihren Kleinen… Sie verändern nämlich ihre  Tonlage wenn sie mit ihrem Nachwuchs sprechen…

 

Jetzt überlegt euch noch einmal ganz genau die Fragen wie will ich meinen Müll wirklich auf den Rasen schmeißen?

 

Einen schönes Ferienressort haben wir uns dort erschaffen, übrigens nach dem Unglück wurden die drei Blöcke wiederangefahren und zum Teil noch 13 Jahre betrieben.

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Mixtape des familiären Zusammenlebens

Wenn man sich schon auf einem Selbstfindungstrip befindet flammen in Gedanken immer wieder dieselben Partykillerthemen auf wie: Familie, Freunde, Gesellschaft, Identifikation, Zukunft und noch sehr viele mehr… Manche mehr, manche weniger philosophisch verpackt. Nichtsdestotrotz lässt sich nicht von der Handweisen, dass vorausblickend das Wort Zukunft in fetten Großbuchstaben über mir steht sowie rückblickend der Schriftzug: Familie. Man kann sie sich eben nicht aussuchen, sodass es häufig zu zwei Pendants tendiert: Geliebt oder verhasst. Davon mal abgesehen braucht der Mensch dennoch ein Rudel obwohl er über Abgrenzung funktioniert. Faszinierende Wesen diese Menschen, aber ich schweife mal wieder ab.

Ich persönlich bin ich kein Großfamilienmensch, war ich nie und ich finde die Vorstellung persönlich grauenhaft. Ich war allerdings auch noch nie in der Situation mit einer „blutsverwandten“ Horde Kontakt aufnehmen zu müssen… Vorteile: Weniger Anfahrtskosten zu diversen Hordentreffen die eher einem Speeddating ähneln, weniger Klatsch und Tratsch, weniger Wangenknuffen und der Stress irgendwelchen Erwartungen zu entsprechen stinkt.

 

Nachteile: Man hat eben nicht den coolen Cousin (er war es mal, bis er seinen Berufswunschäußerte) oder die coole Cousine, die Seelenverwanten gleichen wie in vielen jungen Erwachsenen Romanen, eine möglich geringere Sozialkompetenz und man bekommt weniger Geschenke. Gut, letzterer Punkt wäre zu kapitalistisch und zu undankbar als ihn jemals zugeben zu wollen.

Mein innersten Kreis würde ich als Kleinstfamilie bezeichnen, den größeren Bereich dagegen eher als Standard. Selbst dort fangen die Grenzen an zu verschwimmen, denn bereits dort verschwindet die „Blutsverwandtschaft“ und weicht der, der „geistigen Wellenlänge“. Was ich damit eigentlich sagen will, egal wer oder was eure Familie bildet ihr werdet ihr fehlen bemerken… Vielleicht nicht sofort, vielleicht nicht an den fehlenden Geräuschen in der Küche oder dem Bad, aber in irgendetwas immer. Weshalb es jetzt irgendwie eine Art Abrechnungspflaster gibt, denn trotz fehlendem Liebesglück gab es wie bei allem nicht immer nur die Honigkuchenseite. Jedoch darf ich stolz behaupten, dass ich wie immer gerne polarisiere. Mir ging es nicht halb so schlecht wie man annehmen könnte. Sonst hätte ich hier noch ganz andere Sachen aufgefahren.

 

Jede Familie hat ihr eigenen Leichen im Keller:

 

Dennoch, Familie als Ganzes betrachtet ist schon irgendwie was tolles:

 

Wie hält man eigentlich bis zur Eisernen Hochzeit durch?

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