Monat: September 2014

Meine Welt in Peter Fox’s Worten

Es gibt Dinge, die man an seinem Leben sehr schätzt und Momente die man nie vergessen wird. Eben diese beiden Punkte werden in meinem Gehirn mit dem Subuniversum namens Musik verknüpft und wenn man den Irrpfaden aus Wurmlöchern folgt, unberechenbare Hindernisse wie Asteroidengürtel ausweicht und hin und wieder eine Supernova überlebt gelangt eben dieser zu einem winzig kleinen Fleck, der viel mehr einer goldenen öden Kartoffel gleicht; eienm Zwergplaneten, dessen einziger Bewohner ein lebendiger Stein ist, der in seinem inneren keine Rohdiamanten bewacht sondern ein viel größeren Schatz. Nämlich einen waschechten Stadtaffen und dessen Musik, vielleicht der letzte seiner Art, aber auch der größte der jemals existiert hat und existieren wird. Es gibt Musiker, die ich mag, die ich „hasse“ und es gibt diejenigen die man vergöttert, Peter Fox ist einer von meinen Schätzen im inneren eines Steinwesens irgendwo im System der Übermenschen. Seine Musik gehört definitiv in die Riege des Niemals-vergessen-werdens, da er zu einer Gruppe gehört auf die sich ein anderer Subuniversum stützt, die Gefühlswelten.

Als ich ihn das erste Mal gehört habe, nein hören durfte, ähnelte meine damalige Umwelt doch stark der Stimmung in Fieber. Heiß, stickig und klebrig. Während der ersten Takte von Haus am See, fing ich an mit zu summen. Ich wusste mit dem Text nicht viel anzufangen, außer dass ich eben diese Haus am See später kaufen wollte, um jeden Preis, auch mit den Orangenbäumen drumherum. Jahre vergingen und irgendwann kam Alles Neu. Zu erst mochte ich dieses Licht nicht, wie er tötete seinen Goldfisch?Entsetzlich! Schnell sperrte ich dieses Lied in das Gefängnis namens Schwarzes Loch. Stadtaffe gefiel mir schon wieder viel besser, ich fand es war eine wunderbar klare Schilderung unser Gesellschaft und war froh, dass jemand mal Tacheles redete. Drauf folgten die weiteren Songs außer Schwarz zu Blau oder Ich habe meinen Kopf verloren ebenso wie Das zweite Gesicht, die sollte ich erst viel später schätzen lernen. Vorher stand mir mein Lieblingsbuch bevor in dem gegen Ende die Protagonisten wutentbrannt auf ihr Zimmer stürzte und anfing Alles Neu mit zu singen. Was war ich damals geschockt, in dem Moment durfte ich erfahren, dass es aus Schwarzen Löchern sehr wohl ein Entkommen gab, in Form von ganz vielen kleinen Partikeln, die man anscheinend mit einem sehr futuristischen Gerät namens Logik und Erinnerungsvermögen wieder zusammen fügen konnte. So geschockt wie ich damals war, so fröhlich bin ich über diese Erfahrung im Moment, denn jetzt gibt es kein besseres Lied als dieses, es könnte mein Lebensmotto sein, ich würde immer noch nicht meinen Goldfisch erschlagen wenn ich einen hätte aber ich will die Welt sehen, die Stadt hinter mir lassen. Ich will mir mein Leben machen wie es mir gefällt und keinem Anderen. Ich habe keine Lust auf mein altes Ego. Die meisten Jugendlichen wünschen sich eine 1.1 Form, general überholt und einfach perfekt, so dass keiner mehr an einem herummeckert oder einem nervige Ratschläge erteilt werden müssen. Man will fest auf eigenen Beinen stehen, die Welt retten, wenn nötig das gesamte Universum, (auch ohne Doktor) um danach in sämtlichen Kosmen der Herzen selbst mit einer kleinen goldenen Kartoffel beehert zu werden. Irgendwie ist man nach diesem ganzen Hormondurcheinander ein neuer Mensch. Fazit: Jedes einzelne Wort in einer Zeile dieses Liedes passt, wenn ich es hört fühle ich mich spätestens nach dem ersten Viertel absolut verstanden und diese 4 Minuten wirken auf mich besser als es eine Stunde mit irgendeinem Therapeuten oder anderen Mitmenschen tuen könnte. Es ist wohl der einzige Song, den ich auf anhieb mit dem Masterplan gleichsetzte.

Ziellos? Schlecht gelaunt? Selbstzweifel? Kein Problem der Plan zum besseren Menschen wird ihnen in wenigen Minuten vorgespielt werden.

Nach diesen Denkkollisionen folgte schließlich auch der Rest der hochexplosiven positiv geladen Glücklichmachern gepresst als merkwürdige Gebilden namens S<-zv-B1-, Ko-V3 und das zuu-G3.

Kopf verloren begleitet mich meist immer auf dem Nachhauseweg, wenn der Lernstoff einfach wieder wie Reis in eine Regenohr in und hergeschüttelt wurde, das Zweite Gesicht höre ich meist wenn ich schlechte Laune habe, es ruft mir immer wieder ins Gedächtnis: Keine Angst du bist hoffentlich mit all deinen Fehlern und cholerischen Anfällen nicht der einzige Mensch auf Erden. Ebenso wenn ich mit meinem Raumschiff auf einem fremden Planeten abgestürzt bin, dank einer dieser Asteroiden (auch Problembrocken genannt) feststellen muss, dass Gedankennasse sehr, sehr kalt und grau sein kann. Da hilft nur ausschlafen und hoffen, dass das Schwarzgrau zu einem Babyblau wird. Falls nicht, muss eben wieder Alles neu her und der fiese Gedankensuppenplanet wird in den nächste Stern geschossen. Dieser leuchtet gleich doppelt so stark und bringt das Gemüt zum strahlen.

Kurz um ich kenne keinen Musiker der es so kontinulierisch schafft wie Peter Fox, immer wieder in jeder Situation egal welche Alarmstufe gerade herrscht, mir hilft. Mit einem gesamten Album voller hypergalaktischer Songs. Peter Foxist für mich der Schöpfer schlecht hin, da kann selbst Gott mit seinem Fiat Lux nicht mehr mithalten… Der goldene Affenplanet lässt den „Allmächtigen“ Lichtjahre hinter sich.

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Be a brave Braveheart

                                                                                                                                                                                                Prolog

Vor langer, langer Zeit, genau genommen vor 269  schwor sich ein menschliches Wesen, in einer stillen Vollmondnacht seine kämpferischen Fähigkeiten zu verbessern. Am Ende der folgenden 356 Tage, sollte die Welt kein zartes Elfengleicheswesen in ihm sehen sondern einen tapferen, zähen Zwergen. Doch Schwüre waren schon vor mehr als tausend Jahren eine Wissenschaft für sich und so musste es bald feststellen, dass zwischen „etwas schwören“  und „tatsächlichem Wagen“ ein großer Unterschied lag. Und diesen Übergang zu meistern jede Menge Zeit und Nerven kostete. Der erste Gegner, der noch lange vor dem Ring lauerte, war der Rat. Er warb zwar mit Ausschreibungen, doch das Meldedatum war eigenwillig und musste sich anscheinend über Nacht geändert haben, denn als das Wesen zu seinem Sensei lief schüttelte dieser nur belustigt den Kopf und vertröstete es auf das nächste halbe Jahr, denn der Anemldeschluss sei schon längst gewesen. Er ergänzte ebenfalls, dass das Wesen gar nicht hätte antreten können, da die Richtlinien besagten es müssten spezielle Schriften erworben werden, damit jemand überhaupt das erste Tor der Qualifikationen passieren könne. Verdutzt und verärgert verzog sich das Geschöpf wieder in seine Höhle und schmollte und hätte dies vermutlich das gesamte halbe Jahr fortgeführt, wäre da nicht die wärmende Frühlingsonne gekommen.Mit der Sonne sprossen über all die Blumen und Schmetterlinge hervor und das Wesen vergaß bald seinen Ärger so widmete sich fröhlich pfeifend wieder seinem, bis dahin doch gar nichts so langweiligem Leben. Kurz nach dem Einzestzen des ersten Blätterfalles erschien dem Geschöpf ein kleiner Kobold der quäkend zeternd dem Wesen vorwarf es sei zu bequem geworden und solle sich wieder seinen Vorsetzen widmen, denn die Zeit laufe davon und bald würde die Frist vorbei sein.

Es selbst würde weder Anerkennung noch Fortschritte spüren und vermutlich wieder in Schuldgefühle und Wut auf sich selbst versinken. Das war kein Weg eines Kriegers. Das Wesen blickte den Kobold anfangs eher verdutzt und ratlos an, und ließ die Schimpftirade über sich ergehen. Erst Tage später erinnerte es sich an den Schwur, den es vor 269 Tagen und 12 Stunden abgelegt hatte. Es erschrak, der zweite Meldeschluss war bestimmt bald vorüber und dann wäre die Chance tatsächlich vertan, für ein weiteres halbes Jahr, das konnte und wollte das Wesen nicht zulassen und so lief es erneut voller Hoffnung zu seinem Sensei, der darauf mitteilte es habe noch drei Wochen. Erleichtert atmete das Wesen durch und machte sich sofort an die Arbeiten, wahrhaftig, doch es half nichts, denn kurz nachdem es zu Hause angekommen war musste es feststellen, dass die Kostenfür die erforderlichen Schriften ihm nicht möglich waren zu bezahlen, aufgrund zu modernen Zahlungsweisen. Das Wesen war anscheinend zu altmodisch für die moderne Zeit. Wieder spürte es wie sich eine Zorneswolke über ihm zusammenbraute. Der Sensei bemerkte dies und gab sich einen Ruck, er versprach sich darum zu kümmern und tatsächlich hielt das Wesen zwei Wochen später die erhofften Schriften in der Hand. Nun musste es sie nur noch verschicken müssen. Doch leider nicht über das wertvolle Glasfaserkabel, nein es musste per Brieftaube geschehen, da der große Rat keinen Empfänger für Schriften per elektronischem Wege besaß. Nun brauchten Brieftauben unendlich lange, gerade für diese riesige Strecke quer durch das Reich, und so musste sich das Wesen abermals blitzgescheit eine Lösung ausdenken. In genau 2 Stunden, denn die Schriften einzuschicken genügte nicht, denn danach wurde jedem Krieger eine Urkunde ausgestellt, die besagte in wessen Namen es kämpfe. Das Wesen rannte von einer Ecke der Stadt in die nächste und sammelte dabei alles wichtige ein. Kurz vor Briefannahmeschluss am Abend traf es an der Eulerei ein. Wer wahrhaft schneller war als Tauben waren Eulen. Erschöpft durch den Nervenkitzel der letzten Stunden zahlte das Wesen die 11 Goldstücke für diesen einen Brief und nagte anschließend an seinen Fingern, denn wer wusste schon ob die Urkunde so schnell ausgestellt werden konnte? Zwischen dem Ankunftstag des Briefes und dem ersten Kampf lagen schließlich nur noch zwei Tage und diese fielen ausgerechnet auf einen Sonntag und einen Sonnabend, da arbeitete keiner. Auf dem Nachhauseweg sann es darüber nach: Elf Goldstücke waren für drei Schriften nicht gerade wenig, selbst wenn er mit Eule überbracht wurde. Vermutlich trugen deshalb alle Briefzuständigen gelb, die Farbe der baren Münze. Die Heulerei verdiente sicherlich gut an den Opfern der Vergesslichkeit. Immerhin bestand noch eine Pixie große Chance, dass die Urkunde bis Montag ausgestellt würde. Ein Pixie wurde zwar nur bis zu 15 Zentimeter groß, dennoch es war eine Chance und 15 Zentimeter besser als Nichts. Am nächsten Morgen bekam das Wesen eine Idee, der große Rat hatte zwar keinen Empfang für Schriften per Glasfaserkabel aber Hörmuscheln sollten er wohl haben.

Am anderen Ende hörte das Wesen nur Tuten, langes Tuten. Nicht viel versprechend. Sollten diese Hirsche schon in den Sonnenuntergang geritten sein? Zur Mittagszeit? Hätte das Wesen aufgesehen hätte es die kleine schwarze Gewitterwolke unter dem Tisch gegenüber gesehen, die sich bereits langsam näherte und dann plötzlich erstarrte, da war eine Stimme am anderen Ende zu hören, ein Wunder. Begeistert schilderte das Geschöpf drauf los, Fakten und Anordnungen purzelten auf ihm heraus. In seinem Sprachzentrum ging es drunter und drüber. Am anderen Ende herrschte eiserne Stille, danach hörte das Wesen nur noch „Könnte knapp werden“ danach erklang ein Freizeichen. Die schwarze Wolke hing bereits bedrohlich über dem Schopf des Wesens. Die gesamten freien Tage litten die Nerven des Wesens so arg das es am ersten Arbeitstag völlig verstört erschien. Das Nervenkleid hing nur noch in groben Fetzten vom Baum des Logos hinunter und tanzten im Wind, der die Schreie der verängstigten Seelen in das Gehör des Wesens trieb. Gen Mittag betätigte es erneut die Hörmuschel und forschte guten Willens erneut nach, wieder erklang dieses unheilvolle Tuten. Ware der Rat diesmal schon bei Tische? Eine grobe Stimme drang durch die Nervenkleidfetzten hindurch und das Sprachzentrum des Wesens verselbständigte sich abermals. An sich eine Schande, so redselig und bittend war es noch nie zuvor gewesen. Wenige Minuten später hörte man die Freude in des Geschöpfes Stimme als es erfuhr, dass die Urkunde längst bereit sei und es dürfe am Abend antreten. Der Baum der Bemühung hatte anscheinend doch Früchte getragen. Erleichtert und noch aufgeregter lief das Wesen am Abend nach Hause. Kurz darauf riss das arg zerrüttete Nervenkleid endgültig, ruhiges Sitzen war dem Wesen bis in die späten Abendstunden kaum mehr möglich. Bis es sich endlich auf den Weg machen musste. Richtung Schlachtfeld.

   Kapitel 1

Angekommen an des Feldes Grenze bereiteten sich alle Kämpfer ganz eigen auf ihre Begegnungen vor. Aufwärmen, Werfen, die Halle war ein einziges Gewusel aus Legionären, Meistern und Richtern. Inzwischen zitterte das Wesen so sehr und war so blas, das es aussah wie ein kleiner Vampir, dessen Tarnung gerade in den Himmel empor gestiegen war. Warum die aller letzten endgültig vom Wind davongetragen worden waren wusste es selbst nicht, seine drei möglichen Gegnerinnen sahen nicht besonders furchteinflößend aus. Dennoch der kleine Vampir beobachtete die zweiten Van Helsings, sie beobachteten ihn ebenso, begierig darauf zu erfahren welche Techniken ihm persönlich besonders gut lagen. Leider musste der kleine Vampir die Familie der Helsings enttäuschen, denn es hatte keine feste Taktik außer zu kämpfen und zu siegen, wie entschied es in dem passenden Moment. Der Trainingspartner des immer noch änglichen Nachtwesen konnte sich das Leiden wohl nicht mehr ansehen und erbarmte sich seinerseits er riet dem Vampir folgende Weisheit: Selbst die berühmtesten Kämpfer dieses Landes scheiterten in der erste Runde, Grund dafür war nicht ihre Technik Grund dafür war ihr Herz. Wenn deine Seele stark genug ist den Sieg zu wollen und dafür zu kämpfen, nur dann kannst du siegen egal wie du es tust. Be a Braveheart. Dann betrat wurde der Vampir auf das Schlachtfeld geschoben. Das erste Mal betrat es das rote Rechteck und der Rest der Welt verschwand. Die Haare des Wesens stellten sich vollständig auf, Arme und Füße verselbstständigten sich. Die Gegnerin war wüst. Die Welt verschwamm zu Buntschatten und Tieferschatten, so dass nur noch die Gegnerin durch den Tunnelblick scharf erschien. Die Zeit glich Sirup und dann plötzlich lag der Vampir auf dem Boden. Doch nicht auf dem Rücken sondern mit dem Bauch auf der Gegnerin sofort nagelte das Wesen diese auf den Boden. Der erste Kampf war gewonnen. Die Mitkämpfer jubelten und der nun mutige Vampir lief aus dem roten Fleck, weiter hinaus um frische Luft zu schnappen. Der nächste Kampf würde noch härter werden, aber ein Braveheart könnte dies schaffen. Egal ob Wesen, Geschöpf oder Vampir. In den folgendem Minuten flüsterte die verzauberte Wolke das Wort Braveheart in den Verstand des Vampires, obwohl sie gegen den Wind der Angst nicht viel auszurichten vermochte. Die nächste Gegnerin war noch stärker und ausgeruhter als der kleine Vampir selbst. Sie hatte noch nicht ein einziges mal gekämpft. Die Braveheartseele bekam risse. In den nächsten Minuten wurde der Vampir ständig in die Bredouille gezwungen, das Gleichgewicht schwankte und schließlich fiel es, aber nicht auf den Rücken. So ging der Kampf im Boden weiter. Die Van Helsing war stärker, wieder und wieder wurde dem Vampir die Luft abgedrückt und wieder und wieder entwand sich das Braveheart. Der Vorteil an einem ängstlichen Vampir war, dass wenn er sich zusammen kugelte er einer alten Festung ähnelte. Kein einziges Durchkommen, dachten alle. Plötzlich war die Luft weg , der Vampir schluckte und das Gehirn ratterte, die meterdicken Wände waren durchbrochen worden. Die Gegnerin fasste nach und in dem Moment klemmte das Braveheart sein Kinn dazwischen, der Würger schlug fehl. Der Kampf wurde unterbrochen. Es ging im Stand weiter, dann folgte ein Hebel. Der Arm tat weh, doch ein Braveheart ließ sich von einem Van Helsing nicht unterkriegen, die Seele des Vampirs wuchs zusammen und hatte Blut geleckt. Krampfhaft wand er sich  den Kameraden zu um den Effekt des Hebels zu entgehen. Mit Erfolg.

Der Richter beendete den Kampf, Unentschieden.

Der Vampir verwandelte sich wieder zu einem Wesen und rannte glücklich in den Sonnenuntergang davon.

 

    Ende

Fehlinterpretation?

T-Bonz alias Bones

Endlich mal wieder kommt etwas in dieser Rubrik, demnächst werden auch noch mehr Sachen kommen die ich in den Ferien gezeichnet habe oder in den Wochen davor.

Wie die Bildüberschrift schon vermuten lässt liegt ihr ein kleiner Fehler vor. Der Schriftzug sollte eigentlich T-Bones lauten, nach einer Mischung à la Knochen und dem T aus T.C. Zu viel Garfield und Magnum scheinen anscheinend doch ihre Spuren zu hinterlassen… Doch mein liebes Denkvermögen wollte anscheinend keine Knochen sondern den Neologismus Bonz. Angefangen habe ich übrigens diesmal mit dem B und zwar während eines Telefonats, ich könnte also behaupten dieses Graffito entstand aus einer Telefonkritzelei, die ich später mit einem völlig unangespitzen Bleistift weiter gezeichnet habe, was die eigentlich sehr hellen Linien erzeugte, die auf dem Foto tatsächlich dunkler ausssehen. Später kam das T davor und da die Bustaben T- B mir etwas wenig erschienen wurde daraus dann Bones bzw. schlussendlich doch Bonz. Als ich den Fehler bemerkte hatte ich schon halb mit dem Schattieren angefangen und so war es zu spät für jegliche Änderungen, seis drum. Künstler und Menschen sind eben nicht perfekt. Nun könnte ich dem Z ein zwei nette Nachbarn zaubern, dass E und das N, dann stände dort T-Bonzen, doch was soll ich mit Bonzen? Was sollte das T davor? Eine Wertung beschrieben? Sehe ich aus wie Standard & Poor? AAA für eine sehr gute finanzielle Lage und T nun ja… Der graue Bustabe liegt jenseits des D’s und der Schulnote F. Es wären wohl die ärmsten der Armen, deren Mäntel nicht mit Zobelfell sondern nur mit bloßem Hermelin geschmückt sind und sich deshalb bei jedem Empfang darüber beklagen. Eine dezente Kritik an unserem Sozialsystem, wunderbar oder auch nicht schließlich gibt es schon genug reiche Menschen auf der Welt, die ihre Samariter Stellung noch nicht ganz kapiert haben. Ergo bleibe ich lieber bei meinem fehlerhaften Schriftzug Bonz und freue mich darüber, dass hinten kein -en geschrieben steht. Zumindest kann ich mir so sicher sein, dass mein Unterbewusstsein mir zwar bone also Odie verwehrt hat, mir aber das Leben als Sekundenbonze ersprart bleibt. Glück gehabt.

The way way back oder auch ganz weit hinten

Die Genre Zugehörigtkeit ist schon mal einmalig. Im Internet wird dieser Film unter Komödien verkauft, bei unserer Videothek um die Ecke stand er in der Ecke der Dramen, auf YouTube gilt er einfach nur als Indie-Film, kurz gesagt eine Indie Tragikkomödie, mit mehr Komödie als Dramaanteil. Ich finde persönlich keine von den dargebotenen Möglichkeiten trifft auf den Film zu. wenn ich mir ein Genre ausdenken dürfte würde es als ein Selbstfindungstrip Film einsortieren, aber es ist ein guter Selbstfindungstrip. Relativ Klischee behaftet am Anfang, und gen Ende wird er soweit ich des beurteilen kann, nun ja, dramatischer.
Der 14 – jährige Duncan muss mit seiner Mutter Pam, ihrem neuen Freund Trent und dessen Tochter Steph, in den Urlaubfahren. Ins Haus des Freundes, ans Meer in irgendein kleines Kaff, welches in der Nähe eines Wasserparkes liegt. Das alles wäre kein Problem wenn Duncan
1. Duncanden neuen Freund mögen würde
2. kein Muttersöhnchen wäre und damit als komplette Spaßßbremse und Looser abgestempelt wird
Den Erwartungen entsprechend wird die erste Woche für Duncan sowie seine Mutter die Hölle und sie können sich beide in dieses Bunte Geschehen nicht heimisch fühlen. Doch als der Junge dem Besitzer des Water Wizz Parks immer mal wieder begegnete, und dieser merkt das Duncan nicht wirklich glücklich zu sein Scheint, bietet er Duncan einen Jop als Mädchen- für- alles an im Park an. und damit beginnt ganz langsam die Kerngeschichte des Streifens. Duncan lernt wie er selbst das Leben  geniessen kann, trotz Intruvertierheit und Muttersöhnchen Image, das er neben bei bemerkt über die Wochen langsam beginnt an den Nagel zu hängen.
Wie erwähnt, die Personen sind alle relativ bekannt: eine große Sommerliebe, ein cholerischer Neurotiker, ein Macho- Chef, und ein noch nervigerer Nerd als Duncan, aber dennoch sollte man den Film nicht unterschätzen, denn so schwer es auch gerade zu beschreiben ist, Faxen und Rash gelingt es insbesondere mit Hilfe der Schauspieler diesen Klischeefiguren mehr Tiefe und der gesamten Geschichte einen realeren Anstrich zu geben. Ich hatte während des Films das Gefühl, dass es vielleicht tatsächlich irgendwann in den Sommerferien es einen solchen  Jungen oder auch solchen Mädchen auf Erden gegeben haben könnte, die ähnliche Erlebnisse hatten. Für mich symbolisiert dieser Film das Sommerferien- Phänomen. Die großen Ferien kommen und weder freue ich mich auf die freie Zeit noch werde ich Spaß haben. Es ist ein wenig wie bei The perks of bering a Wallflower. Der Film hilft einem die entscheidend Frage zu beantworten „Wer bin ich und wenn ja wie viele?“ Dazu hat der Film hat kein perfektes Ende, am Ende des Sommers ist Duncan – so viel sei verraten- nicht der große Superfrauenheld oder der totale Trendsetter. Nein er ist tatsächlich noch Duncan, aber man spührt man Ende dea Films er wird seinen eigenen Weg gehen und er wird ihn finden. Er scheint nicht mehr ganz so verloren und besitzt etwas mehr Selbstbewusstsein. Der Film beschönt nichts, er sagt einem nicht in drei Monaten wirst du „from zero to hero“ nein, aber er tippt dir gegen die Stirn und sagt dir: „Wach auf, hab Spass, genieß dein Leben!“ Und das finde ich das Beste von allen.