Aus aller Welt

Infos aus der ganzen Welt… Meistens auch mit eigens dazu gegebenem Senf

Schnoddersurfen

Es ertönt ein Bing und ich schlage mehr unwillig als freiwillig die Augen auf und greife reflexartig nach meinem Telefon. Wieder stellt mein Gehirn meinem Körper die Frage, ob er das wirklich möchte… Ihm scheint es gleichgültig zu sein, denn er fummelt fröhlich weiter am Display herum. So viel zum Thema Körper und Seele sollten eins sein. Einen Scheiß sind sie es, aber jedes Mal wenn mir jemand schreibt habe ich das ungute Gefühl, dass etwas schlimmes passiert sein könnte. Jedes gottverdammte Mal, seitdem ich ein Telefon besitze.

Vor mir tut sich eine Benachrichtigung auf die besagt, dass N. mir ein Foto mit einer Caption geschickt hätte. Dieses Mal versucht mein Gehirn wesentlich offensiver meinem Körper zu zeigen, dass es zumindest nicht will. Körper findet mal wieder, dass sich mein Gehirn zu sehr anstelle und ignoriert es gekonnt. Mit brennenden und halb verquollenen Augen wische ich also auf dem Glas herum und hoffe, dass es noch die richtige Form des Wischens war. Beim Auftun des blütenweißen Hintergrundes zucken meine Lieder wie blöd. Das hast du nun davon, höre ich mein Gehirn flüstern und irgendwie habe ich das Gefühl dass es vergessen hat, dass es sich dabei nur selbst weh tut. Meine Pupillen kommen jedenfalls nicht mehr mit dem Schließen hinterher und mein inneres Ich beginnt fröhlich vor sich hin zu schreien. Meiner Finger tippen nun mehr als dass sie Wischen, meine Kehle röchelt, meine Nase läuft Marathon und mein Kopf sendet mittlerweile fast schon hysterisch-panikend SOS Signale. Das Foto maximiert sich automatisch vor mir und zeigt N. in Bermudashorts, Tanktop und mit einem Surfbrett in der Hand Marke Mini Malibu. Die Versuche dabei möglichst cool auszusehen ignoriere ich beflissentlich, ich sehe ihm an wie er an Muskelkater stirbt. So zurechnungsfähig ist mein Gehirn dann doch, erstaunlich.

Den Satz darunter: „Sau geile Wellen gehabt heute“ lässt mich ebenfalls zweifeln. Das Meer im Hintergrund sieht für Wellen nämlich eindeutig zu flach aus, aber dass schreibe ich nicht. Heute fehlt mir eindeutig die Geduld, die Konzentration und die Ausdauer für eine gute Diskussion. Zumal mein Gehirn jetzt aufgehört hat SOS-Signale zu schicken, dafür hat mein Kopf beschlossen ein einziges Inferno von Feuerwerk zu zünden. Womit habe ich das nur verdient, denkt sich mein Gehirn und meine Augen rollen dazu unterstützend. Schön, dass die beiden zumindest einmal einig sind.

Die Phrase „Atemlos durch die Nacht“ bekommt in einem solchen Zustand eine ganz neue Bedeutung muss ich immer wieder feststellen muss. Meine Finger befürworten nur, dass sie nicht doof herumliegen und toben sich gerade mithilfe der Tastatur aus. Wobei ich mir sicher bin, dass das Geschriebene auch eher nur halb so viel sinn macht wie ich es mir gerade vorstelle. Was nun folgt kenne ich schon und zwar zur Genüge. Denn kurz darauf

steht unter Ns Namen ungefähr drei Minuten lang das Wörtchen „schreibt…“. In diesen drei Minuten, wälze ich mich mindestens zwei Mal in meinem Lazarettbett herum, schnaube mir mal wieder die Nase wund und saufe einen weiteren Liter Tee. Drei Minuten können verdammt lang sein denkt sich mein Gehirn und will schon wieder abdriften, da erscheint auf dem Screen „Spielverderberin“. Und dafür drei Minuten?! Ich merke wie mein Gehirn anfängt zu kochen, aber statt zu einer Predigt anzusetzen, die den Unterschied zwischen Ehrlichkeit und einfach nur maßloser Dämlichkeit beleuchtet schreibe ich einfach nur: „Zumindest kann ich besser surfen als du“.

Danach gibt es kein Halten mehr, zumindest nicht für N. Was folgt ist eine Litanei in pseudo- Fachjargon, was heutzutage keiner mehr spricht. Es sei denn man will auf Teufel komm raus cool wirken eben wie N. Mein Kopf hat mittlerweile von Feuerwerk auf Technoparty umgesattelt und überdreht gerade meine inneren Boxen, der Bass der Loveparade war angenehmer. Du kannst dich doch lediglich auf dem Brett halten denke ich und meine Augen rollen mal wieder Purzelbäume. Sie wissen nämlich noch wie N. sich kaum auf einem Skateboard halten konnte. Das Ganze war kaum sieben Tage her. „Ich kann immer noch besser surfen als du, selbst wenn ich krank bin“, schreibe ich wieder.

Daraufhin schließe ich meine Augen und bevor ich überhaupt irgendetwas dagegen unternehmen kann renne ich bereits aus der Tür, schnappe mir mein Board und beginne mit meinem einen Bein Schwung zu holen und gleite durch die Straßen.

Ich passiere Wellenberge- und täler aus Beton, dann drehe ich der potenziellen Bedrohung den Rücken zu und bringe mich in Position. Jetzt geht es ans Eingemachte, mein Körper muss genau mittig auf dem Brett liegen, die Spitze des Boards darf nicht höher als einen guten Kopf über dem Wasserspiegel liegen. Ich schaue immer wieder über meine Schulter, der Wind pfeift und meine nassen Haare klatschen mir ins Gesicht. Pass dich der Welle an, säuselt mein Gehirn worauf hin ich mich arg verlangsame. Dann irgendwann kommt der Lift und ich stemme mich hoch.

Der Lärm des Verkehrs schwillt an, vermischt sich mit dem Rauschen des Meeres bevor es letztendlich den Straßenlärm vollständig überlagert. Ich kann es kaum fassen, jetzt surfe ich doch tatsächlich durch die Straßen meiner Stadt. Meine Haare lösen sich von meinem Gesicht und wehen nun wie verrückt im Wind. Die Gischt schlägt mir ins Gesicht und ich muss aufpassen, dass ich sowohl kein Salzwasser in die Augen bekomme als auch das Gleichgewicht halte, denn die Kraft des Meeres ist stark. Es ist niemals dein Freund mag es dir noch so ruhig und gleichmäßig vorkommen. Es nimmt auf niemanden Rücksicht, weder auf dich noch auf irgendein anderes Lebewesen. Es ist sich selbst genug mehr braucht es nicht.

Mein primäres Ziel ist nun nicht mehr der Arzt, sondern auf dem Weg dorthin einen vollständigen 360° zu schaffen. Die Triefnase habe ich schon längst hinter mir gelassen genauso wie meinen schmerzenden Hals, Kopf und Gelenke. Ich verlagere mein Gewicht langsam auf meinen hinteren Fuß und schwinge dann blitzschnell mit meinem vorderen Bein mein Brett einmal um mich herum und fahre dabei mit meinen Händen durchs Wasser. Sofort bemerkte ich, dass es eine schlechte Idee war schließlich stehe ich eigentlich immer noch auf dem Board und Asphalt lässt sich schlecht durchfahren. Wenn ich wieder zu Hause bin heißt es wohl Hände desinfizieren. Zum Glück habe ich nicht mein Gleichgewicht verlorenen, dazu gehört schon mehr als nur ein paar Kratzer an den Fingerspitzen.

Meine Konzentration ist so vom Betonwellenverlauf vereinnahmt, dass ich fast die ausgeschriebenen Sonderangebote an meinem lokalen Supermarkt übersehe, aber eben nur fast. Ich reite eine erneute Welle durch den Laden, bei der ich dieses mal auf einen 360° verzichte. Satt dessen nutze ich einen Wellenkamm als Halfpipe und hebe tatsächlich ein wenig von der Meeresoberfläche ab. Das Aufsetzen ist knapp, aber ich schaffe es gerade noch so bevor die Welle bricht, damit meine Beine erst gar nicht an Schlapp machen denken steuere ich gleich in die nächste an.

Der Weg zum Arzt will schließlich hinter sich gebracht werden, allerdings merke ich langsam wie mein Adrenalin erheblich abnimmt. Fast wäre ich beim Arzt vom Brett gefallen, aber da spüre ich einen erneuten Lift und mein eiserner Wille packt mich wieder. Meine Kräfte mögen zwar nachlassen, aber den nach Hauseweg würde ich trotzdem noch schaffen. Das morgendliche Krankheitshoch musste schließlich ausgekostet werden.

Bevor ich mich jedoch dem Strand zuwenden kann, sehe ich aus dem Augenwinkel die perfekte Welle. Diesen Jackpot werde ich mir nicht entgehen lassen, so viel steht fest. Ich schmeiße alle reifen Überlegungen über Bord und reiße mich noch einmal zusammen.

Dann bringe ich mich abermals in Position. Körper mittig auf dem Brett, mein Tempo dem der Welle anpassen und zu guter Letzt den Kopf nach unten nehmen. Sobald ich erneut den den Aufschwung spühre, schwinge ich mich hoch und lehne mich seitlich gen Wellenwand und dann befindet sich die Welle auch schon über mir. Nicht nur über mir, auch unter und rechts von mir. Links fällt der Schaum nach untern, dem Ruf der Schwerkraft folgend. Der einzige Ausweg ist nach vorn und dorthin rase ich nun auch.

Während ich in Gedanken damit beschäftigt bin die Pipe erfolgreich zu meistern, versuche ich in der Realität den übergroßen und viel zu schweren Staubsauger aus der Kammer zu ziehen und noch einmal schnell die Wohnung zu säubern bevor das ernsthafte Nachmittagstief eintrifft. Gerade wenn man viel am Vormittag und am Morgen erledigt hat, trotz Erkältung fühlt sich das Nachmittagstief an wie das Wellental eines Tsunami. Satt Staub wirbelt nun wieder Wasser um mich herum und das Rauschen erfüllt wieder meine Ohren.

Das hin und her Bewegen des Staubsaugerausläufers fusioniert mit dem leichten Wackeln des Brettes unter meinen Füßen und bevor endgültig die Gischt über mir zusammenschlagen kann bin ich aus dem Tunnel heraus und surfe wieder unter der Sonne. Das Adrenalin gibt mir noch einmal den letzten Kick um an den Strand zu kommen ergo aufs Bett zu fallen. Dort angekommen lass ich mich nach hinten plumpsen und lasse die Wellen über mich hinweg rollen…

Siehst du? Jetzt sag nicht, dass ich nicht Wellenreiten kann, ich kann sogar meine Erkältungswellen reiten. 

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Electric Boxes- Dublin Canvases

Das Ende der Reihe, dann gibt es erst einmal keine Bilder mehr. Versprochen oder vielleicht auch nicht… (Ich habe mal wieder etwas gemalt)

Eigentlich sollte Dublin gar nicht für seine Biere bekannt sein. Es hat nämlich so viel mehr zu bieten, deshalb hier mal eine kleine Attraktion die jedem auffallen müsste sobald er Dublin und Umgebung betritt. Im Jahre 2015 (vermutlich ein wenig früher) beschlossen ein paar Straßenkünstler etwas gegen die graue Langweile ihrer Stadt zu tun. Sie fingen an einzelne Stromkästen zu bemalen, denn seien wir ehrlich: Wer braucht schon graue Strom/Sicherungskästen?! Seit dem hat sich das Projekt verselbstständigt und Dublins Sicherungskästen erstrahlen in allen möglichen Farben und Mustern. Wie immer habe ich die Location dazu geschrieben, wer also brav den Cursor auf dem Bild ruhen lässt müsste es irgendwann sehen (Zumindest so der Plan). Es gibt drei Bilder, die waren wieder unmöglich für mich zu rekonstruieren. Ich habe absolut nichts gefunden, weder bei meinen Fotos, noch bei Google Earth und auch nicht auf der Website des Vernastalters. Ihr dürft denen übrigens auch gerne folgen… Ich finde die Idee grandios und fordere selbiges für Deutschland ohne Ausnahme. Und die anonymen Beitrage… Wer mehr weiß, darf sich gerne dazu mitteilen ;)

Dublins Wandmalereien

Ganz schnell zwischendurch, als Amuse-Gueule für später/morgen/ für die Zukunft?

Dieses Mal mit einer ganzen Reihe über irische Street Art. Ich sagte ja es würden ganze drei Teile kommen. Dublin lohnt sich übrigens wirklich für die Kunst, gerade für die Straßenkunst. National sowie International, jeder hier hinterlässt seine kreativen Spuren. Ich meine, selbst ich habe eine Fassade bemalt (gestrichen trifft es eher). Das Beste daran, die Regierung oder die Stadtreinigung stört sich sehr selten daran. Die Iren sind so viel entspannter diesbezüglicher dieser Kultur als die Deutschen. Ich meine, versuche hier mal ein wirklich schönes Graffiti zu etablieren. Selbst wenn es eine unfassbare Bereicherung für die graue Urbanität wäre, es würde trotzdem entfernt und der Künstler verurteilt. Ich rege mich jeden Tag darüber auf.

Wer legale illegale Kunst sehen möchte der sollte sich auf zwei Festivals stürzen. Zum einen das Waterford Festival zum anderen das Electric Picknick. Beide leider nicht direkt in Dublin, aber absolut lohnenswert. Zumal in Waterford die Straßenkunst aus den vorherigen Jahren bleibt. Die Kleinstadt wird einfach immer bunter…

In Dublin selbst sollte man sich auf den Bereich Temple Bar bis Rathmines beschränken. Der Norden dagegen bietet (außer jede Menge Kirchen) nicht wirklich viel. Der Titel des Bildes müsste den Ort/ die Position angeben. Ich merke übrigens an, dass es weder eine Garantie für die Richtigkeit der Position des Kunstwerkes gibt noch eine Garantier dafür, dass es noch in einem Jahr dort ist. Die meisten verschwinden nach wenigen Wochen oder sogar schon nach ein paar Tagen.

Ein Ratgeber für die isländische Küche sowie Anweisungen für isländisches Einkaufen

Ich finde es herrlich ironisch, dass noch nie ein Blogpost so eingefordert wurde wie der über die Isländische Küche beziehungsweise über Isländische Supermärkte. Dass ich eine recht lustige Beziehung zu Essen habe und mich zu den Foodies zähle war mir klar, aber dass ich auch eine solche Leserschaft habe wusste ich nicht. Hat seine Vorteile, denn dann darf ich mal wieder so richtig schön ausschweifen. Wobei ich finde, dass es dieses Mal sogar recht kurz und knackig geworden ist. Zurück zum Essen:

Die Gourmet-Historie Island ist nicht unbedingt von Ruhm gesäumt. Karges Land, Extremwetter, nicht wirklich feste Jahreszeiten und mangelndes Sonnenlicht machten den Anbau von Gemüse, Obst oder Getreide eher beschwerlich bis gar unmöglich. Bis in die Moderne kannten die Isländer so etwas wie Mehl oder Getreide gar nicht, ihr Äquivalent war gemahlenes Moos oder es gab eben nichts. Was an der Getreidefront fehlte wurde im Bereich Fleisch wieder wettgemacht: Rinder, Lamm, Pferde, Rentiere, verschiedene Wildvögel oder diverse Fischsorten waren der Hauptbestandteil der Ernährung. Damit es über die Jahre hinweg nicht all zu langweilig wurde, gab es das Fleisch in den verschiedensten Formen: gepökelt, getrocknet, geräuchert, eingelegt, gekocht, gebraten oder roh. Als Beilage wurden oft Rüben oder Kohl gereicht, manchmal sogar Rhabarber und wenn man im Frühling ein erfolgreicher Sammler gewesen war, dann gerne auch Wildbeeren.

Wer Rinder oder Rentiere besaß, der hatte das Glück Jogurt, Butter oder Milch selbst herstellen zu können. Wer Hühner besaß bekam die Eier umsonst.

Bis heute hat sich die traditionelle größtenteils Küche gehalten. So sieht man noch heute auf der landes typischen Speisekarte Gerichte wie sauer eingelegte Schafsinnereien (lundabaggar), Robbenflossen (selshreyfar) oder Hammelhoden (súrsaðir hrútspungar). Ganz hart Gesottene trauen sich an den gekochten Schafskopf (Svið) oder den so genannten Hákarl heran. Hákarl ist fermentiertes Haifleisch, dass im naturbelassene Zustand giftig wäre. Schmeckt und riecht wie Überreifer Camembert.

Wer einen Hauch von Island schmecken möchte, aber kein Essens- Extremist ist, dem empfehle ich den Wildlachs, Saibling oder das Geflügel. Ich gebe zu, dass als ich noch Fleisch gegessen habe bei mir auf dem Teller sowohl Rentier als auch das Lamm landete. Rentier schmeckt wie eine Mischung aus Rind und Wildschwein und das Lamm war das best abgeschmeckteste und zarteste Fleisch was ich in meinem gesamten Leben jemals gegessen habe. Die Tiere sterben hier zumindest nicht völlig umsonst.

Dass die Isländer auch Papageientaucher und Wahlfleisch an die Touristen verfüttern möchte ich an dieser Stelle auch erwähnen. Ob es sein muss ist ein anderer Beitrag wert und ich sehe es nicht gerne. Zumal seit 2012 die Isländer die Fangquoten für Zwergwale extrem aufgestockt haben.

Wenden wir uns wieder fröhlicheren Themen zu, wie beispielsweise den isländischen Süß-Teigspeisen. Denn sobald das Mehl langsam seinen Weg nach Island fand machten sich die Einwohner auch dies zu nutze. So gibt es noch heute das traditionelle Weihnachts- Schmalzgebäck (klenät), crêpe-artige Pfannkuchen (Pönnukaka) oder Eierkuchen (lummur). Worauf ich ja neugierig wäre, hier aber noch nicht wirklich gesehen habe wäre die Kakaosuppe mit Zwieback. Die ursprünglich schwedischen Zimtschnecken erfreuen sich hier ebenso großer Beliebtheit wie in ihrem Ursprungsland. Vor allem sind diese hier deutlich größer und machen den deutschen Plundertaschen alle ehre.

Die Eierpfannkuchen oder auch die crêpe-artigen Falden gibt es hier gerne zum Frühstück. Entweder mit Rhabarbermarmelade oder Schlagsahne. Wer eher eine leichte Variante bevorzugt, der darf gerne Súrmjólk probieren. Es hat die Konsistenz von dünnem Jogurt oder Sauermilch, der Geschmack dagegen erinnert ganz stark an Kefir. Ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber Isländer ertränken Súrmjólk gerne mit Zimt und Zucker. Da ist dann der Eigengeschmack recht egal, zumal es dieses Molkegemisch auch den den Geschmäckern Erdbeere und Karamell zu kaufen gibt.

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Herzkramen, Klappe die Zweite: Sprache

Für diejenigen, die sich gerade Fragen was dieser ganze Herzschmerz soll, der lese dort bitte mal ganz flux hier nach. Denn dieser Herzschmerz ist die verdammt geniale Idee des Herren Random Randomsens.

Auf dann, die zweite Runde beginnt: 

Ich habe nicht viel zum Thema Sprache zu sagen. Ich bin weder redegewandt, noch präzise, noch sprachbegabt, noch sprachbegeistert oder gar der deutschen oder überhaupt irgendeiner Grammatik mächtig. Selbst Kommunizieren fällt mir immer noch scher, aber wenn man eins sagen und schreiben können sollte dann ist es definitiv dieser Satz: Ich liebe dich.

Für den Anfang hier meine elf Variationen.

 

Hier geht es zum Thema: Blog

아이고 it’s spreading!

Nachdem ich den Schock des Donners- bzw. Freitags so einigermaßen verdaut habe, geht es musikalisch gleich weiter. Allerdings wesentlich fröhlicher wofür ihr und ich vermutlich sehr erfreut seid…

Mit dem Release von PSYs Gangam Style erfreut sich der Trend des sogenannten K-POPs immer mehr in aller Welt. Bevor ihr nun angsterfüllt reiß aus nehmt bleibt bitte an der dritten Abzweigung stehen, stoppt, atmet durch und kommt ganz langsam zurück. Weder beiße ich, noch werde ich zu einem Fangirl aller erster Klasse mutieren für Songs die ich nicht verstehe, Bandmitgliedernamen die ich mir nicht merken kann oder gar irgendwelche konzipierten Persönlichkeiten unterstützen. Jedoch muss ich zugeben, dass meine Barriere gegenüber K-Pop im letzen Jahr stark gesunken ist. Der Grund ist schlicht weg der, dass sich in meinem Freundeskreis mittlerweile recht viele Otakus tummeln und diese nicht nur die japanische Kultur besonders schätzen, sondern nun sich ebenso auf die Musik der Koreaner stürzen. Sie ist ähnlich schrill, exotisch und unterhalten wie so mancher Anime. Je mehr ich mit diesem Thema anfangs Zwangskonfrontiert wurde, wurde ich zugegebenermaßen immer neugieriger. Was ist an diesem Genre, denn so besonders, dass es inzwischen so derartig angepriesen und fanatisch geliebt wird?

Um euch vielleicht ein wenig aufzuklären gibt es hier einen etwas größer gewordenen Einblick, damit ihr vielleicht auch nicht jedes Mal vor einer kreischenden Teenagermenge steht und verblüfft feststellt, dass weder ein Justin Bieber, EdSheeran oder ein irgendein anderer westlicher Star zu sehen ist.

Fangen wir mit den Basics an: K-Pop ist eine Abkürzung für Korean Pop und bezeichnet inzwischen zwei Formen. Zum einen den ursprünglichen koreanischen Pop, der sich um 1945 etablierte und sich bis in die 1990s hielt und zum anderen, dass danach folgende Phänomen des zeitgenössischen K-Pops. Denn in den Neunzigern erfuhr die Szene eine gewaltige Veränderung. Der Gesang war nicht mehr schlicht, sondern wurde beschleunigt, elektronisch unterlegt, mit Rap-Bridges verfeinert und man begann Sprachen miteinander zu vermixen. Das schwierige dabei ist ein genaues Genre für K-Pop zu definieren. Eine weitere Besonderheit dieses Business ist es, dass es eben keine musikalische Begrenzungen gibt von Hip- Hop, über Rap, Pop, Soul, Eurodance oder R&B ist vieles vertreten. Darüber hinaus ist es sogar typisch, dass selbst innerhalb eines Songs mehrmals die musikalischen Genres gewechselt werden. Eintief emotionale Ballade die binnen Sekunden sich als Dupstep- Tanznummer outet ist dort keine Seltenheit.

Neben den typischen Pop-Themen der Welt wie zuckersüße Liebe, Erfolg oder das Leben zu genießen gibt es hier und da auch kritischere Themen, welche oftmals in Form von Metaphern publiziert werden. Natürlich wissen sowohl die Plattenfirmen als auch manche Fans, um die augenscheinliche Rebellion das tut dem Hype allerdings keinen Abbruch. Was ähnlich schräg (wie das Verhalten der Fans) anmutet, sind die Lyrics der einzelnen Songs. Oft auf Koreanisch, immer häufiger mit Nonsenssilben versehen und getopt von einer Prise Englisch.

Während ihrer Gesangs- Schullaufbahn müssen die Sänger meist mehr als nur eine Fremdsprache erlernen. Neben Englisch stehen häufig Japanisch, Chinesisch oder sogar Russisch auf dem Stundenplan. Das Ganze ergibt sogar Sinn hält man sich vor Augen, dass viele K-Pop Gruppen nicht nur durch Korea touren sondern mittlerweile sich international bewegen. Zumal ihre Alben regelmäßig vollständig ins Japanische oder Chinesische übersetzt werden. Die Idee dahinter: Mehr Reichweite, noch mehr Fan Interaktion sowie Identifikation. Die Boy-Group EXO ist sogar extra in eine koreanische sowie chinesische Subgruppe gesplittert, die einen singen auf koreanisch (EXO-K) die anderen auf Mandarin (EXO-M).

Neben dem Gesang einer Band spielt das Auftreten und vor allem das Image eine enorme Rolle. So gehören aufwendig produzierte Musikvideos zum Pop- Business dazu. Mehrere nahezu filmreife ausgestattete Sets sind ein Muss ebenso wie extravagante Kostüme und Make- Up. Wovon aber die koreanische Musikszene hauptsächlich lebt, sind die einzelnen Performer, Künstler oder Musikgruppen. Wobei K-Pop hier eindeutig den Focus auf Boy bzw. Girlsgroups legt. Einzelne Künstler gibt es hier kaum und wenn, dann oftmals weil sie sich mehr oder weniger freiwillig abgespalten haben. Die Sänger selbst werden Idols gennant und sind nichts anderes als gewöhnliche Popstars. Nur dürft ihr, dass gewöhnlich ganz schnell als Beschreibung streichen, denn sind wir mal ehrlich was macht Asien aus? Richtig, das Leistungsprinzip und ich sage euch das Leben eines Popstars in den USA ist dagegen Urlaub. Idol wird man mal eben nicht einfach so, aus gut Glück oder weil Daddy eine eigene Plattenfirma hat. Oh, nein…

Bevor man überhaupt diesen Traum vom perfekten K- Popstarleben träumen darf, muss man durch mehre Castings, diese werden teilweise in wöchentlichem Rhythmus von so genannten Entertainments veranstaltet. Dieser Entertainments sind die Plattenfirmen der zukünftigen Goldgruben und sortieren ihre Anwärter im zarten Alter von 9- 10 Jahren gnadenlos aus. Nicht nur Talent muss vorhanden sein, nein auch das gewisse Etwas. Wer das große Glück hat wird genommen und unterzeichnet einen Vertrag der die Ausbildung zum Star bis ins kleinste Detail regelt. Was folgt ist meist ein Umzug, Schulwechsel und ein völlig neues Leben. Denn die neue Schule kooperiert im engsten Rahmen mit dem jeweiligen Entertainment. Sobald die jungen Anwärter in dem Wohnheim für die Trainees angekommen sind, zählt nur noch die Ausbildung. Diese kann zwischen zwei bis fünf Jahre variieren und beinhaltet neben den gewöhnlichen Schulfächern auch Tanz sowie Gesangsunterricht, Seminare zum Umgang mit Fans, Paparazzis, Etiketten und idealem Benehmen. Außerdem findet eine Persönlichkeitsoptimierung statt. Haltung sowie Ausstrahlung werden verbessert, selbst der Kleidungsziel. Nichts wird dem Zufall überlassen, weshalb Schönheitsoperationen ein offenes Geheimnis sind. Der erste Eindruck zählt eben am allermeisten.

Spätestens beim Thema Schönheitsoperation wurde ich stutzig. Mit Unterzeichnung des Vertrages haben die Azubis nichts mehr zu sagen. Das jeweilige Entertainment und ihr straffer Stundenplan bestimmen nun ihr Leben weder für Familie noch für eine Beziehungen bleiben Zeit. Zumal es für die Marketingstrategien äußerst vom Vorteil den Fans einen Dauersingle präsentieren zu können. Dauer Single= mehr Leidenschaft und Verehrung seitens der Anhänger.

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olympische Gedankenspiele…

Wie sich nun auch meine Sommerferien dem Ende neigen sind die größten sportlichen Spiele der Neuzeit vorbei…

Denn vor 4000 Jahren fanden die ersten Spiele im ursprünglichen Austragungsort Olympia statt. Die Siegerlisten sind bis 733 v. Chr sogar noch erhalten geblieben die Zeit der olympischen Spiele mit der stets dazwischen statt finden Olympiade… Dem Zeitraum zwischen den Spielen… damals gab es im Gegensatz zu heute stets feste Austragungsorte die da gewesen sind: die Pythischen Spiele in Delphi, die Nemeischen Spiele in Nemea und die Isthmischen Spiele auf dem Isthmus von Korinth (Olympia mit eingeschlossen).

Zugegeben heutzutage huldigen wir weder Zeus noch anderen Göttern und dank der Römer ist es nun nicht mehr nur Griechen möglich an den Wettkämpfen teilzunehmen, zumal 99% der Athleten nicht mehr um Leben oder Tod kämpfen müssen, aber trotz all dieser kleinen Fortschritte kam dieses Jahr für mich kein olympisches Feuer auf.

Ohne diese eine Radioankündigung hätte ich wohl die olympischen Spiele dieses Jahr eiskalt verschlafen ähnlich wie die WM… oder war es die EM? Ihr wisst was ich meine… So war ich zumindest vorgewarnt und nicht allzu überrascht als ich den Gigantismus der Eröffnungsfeier erzählt bekam. Statt nun begeistert vor den Live-Übertragungen zu kleben und wie in Kindheitstagen die Athleten anzufeuern verschlief ich ebenso die meisten Disziplinen. Vieles reizte mich nicht… Der Beigeschmack Rios viel mehr Brasiliens Situation erübrigten den Rest und so boykottierte ich mehr aus sportlicher Nichtbereitschaft diese eigentlich wundervolle Ideologie.

Etwas zu feiern was unabhängig von leidlichen Problemen ist und nur auf reine Können beruht. Jede Nation sollte mitfiebern dürfen, jede Nation sollte ihren kleinen Nationalhelden bewundern oder der beste Weg: Jeder sollte sich für jeden und seine erbrachte Leistung freuen können, denn Spitzensportler sind sie alle.

Wir leben eben nicht mehr in der dunklen Vorzeit bei denen die Spiele in so vieler Hinsicht mehr Gladiatoren Kämpfen ähnelten.

Ebenso lädt der Standortwechsel gerade dazu ein die Länder dieser Welt kennen zu lernen in ihrer vollen und ganzen Realität. Ungeschönt. Weshalb man deshalb IOC-Mitglieder bestechen muss, sich haushoch verschuldet, die Nachhaltigkeit über den Haufen wirft sowie die eigene Bevölkerung unterdrückt ist mir ein Rätsel. Zwar bin ich meist für die ungeschminkte Wahrheit, aber ich würde niemals eine Nation wirtschaftlich unterstützen wollen welche dermaßen instabil ist sozial, politisch ökonomisch eben in fast allen Bereichen.

Ich will niemanden diskriminieren schon gar nicht Bewohner eines Landes dessen Regierung quasi noch nicht einmal existiert, aber man hat doch schon in der Vergangenheit der Spiele spätestens seit 2012 bemerkt, dass selten die ganzen Kosten gedeckt werden oder sogar etwas Profit abwerfen. Mit diesem finanziellen Verfahren werden die Brasilianer keine Scheiße zu gold machen.

Wie unverantwortlich ist es also von der FIFA, IOC, FIS gegen die vorherrschenden Umweltprobleme rein gar nichts zu unternehmen oder überhaupt gegen alle Probleme? Die brasilianische Regierung betreibt Gentrifizierung vom feinsten, interessiert sich einen feuchten Dreck für ihre wunderbaren Buchten, Wälder etc. und die gesamte Welt schaut zu? Selbst wenn es zu Doping-Fällen kommt? Die Bevölkerung wird von den Einnahmen der Spiele nie auch nur einen Peso zu fassen bekommen, die Buchten, Wälder werden weithin abgerissen und verschmutzt und die Favelas werden weiter wachsen. Was ich allerdings ebenso an den hiesigen Zeitungen nicht verstehe ist: All diese Probleme waren seit Jahren bekannt weshalb regen sich so viele Menschen plötzlich über die Guanabara Bucht auf? Dieses Umweltthema haben wir bereits vor vier Jahren im Geographieunterricht besprochen. Vor vier Jahren…

Nach all diesen Geschichten finde ich die Boykottierung dieser Spiele durchaus gerechtfertigt… wie die von Sotchi sowie die WM in Brasilien die ebenso symbolisch eher einer Falle glich. Ich fände definierte Kritikerin für eine Austragungslizenz durch aus angebracht… so müssen erst die Menschenrechte erfüllt sein bevor irgendetwas passiert.

Weshalb muss man also solch edle Gedanken mit Dreck beschmeißen so dass viele Menschen diese Idee langsam anfangen zu hassen und zu ignorieren? Wieso diskriminiert ein Libanese und ein ägyptischer Sportler jeweils einen Israeli? Seit wann schreiben wir das Jahr 1936…? Nicht nur Diskrimierung fanden Einzug, nein auch Ausraubung sowie Intoleranz feierten fröhlich den brasilianischen Fasching. Was mich daran stört ist viel weniger der Umstand, dass solche Dinge passieren als dass  nichts dagegen unternommen wurde. Die Bevölkerung ist arm, neidisch und wütend Konfliktpotenzial pur und dann wundern sich sämtliche höheren Mächte warum es zu Ausschreitungen kommt? Sehr aufmerksam.

Ich denke solange die Spiele eben andauern könnte man ruhig den symbolischen Ringen etwas mehr Aufmerksamkeit schenken und solange die Spiele andauern die Menschheit an sich feiern.

Nehmen wir doch als wunderbares Beispiel den ägyptischen Judoka nur ihn noch einmal so richtig schön als Arschloch da stehen zu lassen. Ein intolerantes Arschloch muss eben einmal sein Fett wegbekommen, denn einer der Tugenden des Judos besagt klipp und klar, dass man sich die gegenseitige Anerkennung stets zeigt. Respekt sowie Ehre und Wertschätzung stehen hier ein für alle mal in Stein gemeißelt und sind eben Pflicht wie das Amen in der abendländischen Kirche! Deshalb habe ich diesen Sport so gemocht und deshalb bleibt er auch in der Theorie für ewig in meinem Sportlerherzen. Man respektiert sich gegenseitig. Immer.

Egal wer dort steht oder ob man gesiegt oder verloren hat. Man wertschätzt die Erfahrung wer das nicht begreift ist kein Sportler… Der Volldepp gehört nicht disqualifiziert sondern gesperrt bis ans Lebensende. Es kann nicht sein, dass ein erwachsener Mann seine dämliche Ehre nicht bezwingen kann für den Sport. Für Sport, der nichts mit der Politik seines oder der Nation des Gegners zu tun hat. Dieser israelische Judoka konnte genauso wenig wie er etwas dafür, dass sich ihre Völker gegenseitig zerfleischen. Vermutlich leidet ihr beide gleich mies darunter und dieser Arsch begreift es einfach nicht. Diese Begebenheit das Sport verbinden sollte verstehen koreanische Teenager aber nicht Islam El Shehaby?!

koreanische Teenager

So sollten sich Sportler benehmen… und nicht anders

Bis dato wollte ich auf die sportliche Repräsentation des Judos und Teakwondos nicht verzichten. Es gab quasi über die Jahre verteilt kaum einen Wettkampf beider Disziplinen der tatsächlich wirklich live übertragen wurde. Vielleicht einmal die Übertragung vor Ort, einige Jahre später manchmal sogar über dubiose live Übertragungen per Internet bei denen man entweder Glück haben musste überhaupt Netz zu finden oder seinen Computer quasi nach Japan transferieren musste nur um die dortige live Version zu ertragen. Und nein, ich bin kein Fan von japanischen Fernsehen. Es ist mir schlichtweg einfach zu hysterisch und zu exotisch. Ich brauche einen ruhigen Reporter der ohne Sprechblasen und Geblinke auskommt. So war ich eigentlich froh friedlich die Judo-Wettkämpfe betrachten zu dürfen bis zu dem Kampf. Von dort an war mir der Geschmack der Menschlichkeit abhanden gekommen weshalb ich gar nicht erst ins Taekwondo- Fieber gekommen bin. Schade…

Denn für mich sind diese zwei Sportarten wohl die einzigen bei denen Doping vielleicht keine allzu große Rolle spielen dürfte. Denn hier allein entscheidet die Technik und durch pure Kraft oder verbesserte Schnelligkeit unterlaufen einem nur Fehler… jeder deiner Fehler ist quasi ein Punkt für deinen Gegner. Selbst Schmerzmittel helfen im Judo nur gelinde, denn ist der Arm einmal gebrochen oder wurde man zu Ohnmacht gewürgt ist der Kampf ebenfalls vorbei und man außer Gefecht.

Selbst im Taekwondo ist Technik ein essenzieller Baustein für eine gute Performance leider könnten ihr Aufpuscher oder Schmerzmittel mehr bewirken damit man eben länger durchhält falls es einen Tritt gegen den Kiefer gibt.

Ich hoffe für alle dass die nächsten Spiele alles in allem sehr viel positiver werden. In Tokio werden uns hoffentlich nicht all zu viele Dramen von Todesfällen, Doping- Meldungen oder unterschlagene Anerkennung ereilen. Noch einmal zum Thema Doping über Russland möchte ich mich nicht mehr aufregen ebenso wenig über China was mir viel mehr Sorgen macht, ist der mögliche Sachverhalt, dass viele Athleten gar nicht wissen könnten dass sie gedopt sind/ wurden. Ich meine eine kleine Pille in den isotonischen Proteinshake und dort noch einmal eine kleine Tropenimpfung für Brasilien… Welcher Sportler würde denn seinem Arzt nicht blind vertrauen? Diese Menschen retten quasi ihr Sportlerleben regelmäßig. Übrigens Hochachtung meinerseits an die Japaner, denn 12 Goldmedaillen sind eine reife Leistung.

So möchte ich allerdings noch einmal eine Frage an euch stellen: Versteht hier weshalb BMX, Golf und rhythmische Sportgymnastik olympische Disziplinen sind? BMX könnte man ja als ein extremeres Abbild des Radfahrens erklären aber die anderen zwei? Rhythmische Sportgymnastik ist das harmlosere Bodenturnen aber Golf? Und in Tokio wird es noch abenteuerlicher Karate, Baseball, Klettern, Skateboard, Surfen… aber Golf?! Weshalb Golf?!

Entschuldigung aber alles außer Karate kann ich überhaupt nicht mehr nachvoll ziehen. Kampfsportarten lassen sich noch durch das antike Pankration erklären aber der Rest?

und um nun nicht ganz so negativ von dannen zu ziehen hier tatsächlich noch einmal einige erfreulichere Seiten Olympias, denn für die Athleten ist es sicherlich in vielerlei Hinsicht ein Lebenstraum und eine wunderschöne Erinnerung.

Weitere Bildquellen gibt es übrigens hier und hier….