Monat: Juni 2019

Thy Art is murder #18

Der Status Quo meines Lebens beläuft sich darauf, dass ich für den Juni wohl in die Bibliothek gezogen bin. Ich schwöre ich hatte den Verlauf des Junis anders geplant, aber ein Referat und zwei Klausuren sind recht Raum einnehmend. Sofern ich also nicht in in Seminaren, Vorlesungen oder eben in den Bibliotheken des Campus sitze, schlafe ich oder nutze das großartige Konzertangebot dieser Stadt. Hilft mir ein wenig, euch leider absolut nicht und gleichzeitig vermisse ich das Schreiben schmerzlichst… Die Beitragsliste wächst und wächst und ich weiß nicht wann und wie viel Senf ich noch zu verteilen habe. Glaubt mir, ihr müsst euch auf einige Out of date Themen einstellen schlichtweg aus dem Grund, dass ich all die Artikel begonnen habe und sie nun in der ewigen Warteschleife hängen. Deshalb hier ein kleines Amuse-Gueule bestehend aus meine Zeichnungen aus dem Mai für meine Kunstmappen. Dieses Mal eine kleine Galerie aus vorher/ nacheher Gegenüberstellungen. Koloriert wurden alle schwarz-weiß Zeichnungen, die entweder langweilig aussahen oder ein wenig verunglückt sind…. Es hat außerordentlich gut funktioniert wie ich finde.

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Mixtape der verschiedensten Berufungen einer fantastischen Welt

Die akute Stressphase ist wie bereits berichtet vorbei und ich habe mal wieder ein wenig mehr Zeit gehabt mich meinen Hobbys zu widmen. Unter anderem Rollenspiel sowie neue Musik entdecken und auch wenn hier einige alte Stücke dabei sind, so macht es immer wieder Spaß Dinge zu verbinden, die eins liebt.

Barbar: Die beste musikalische Prämisse für I would like to rage

 

Barde: Entweder man liebt sie oder man hasst sie, aber es gibt einfach nichts dazwischen

 

Dieb: Besser könnte man den Rouge einfach nicht portraitieren. Der Song erzählt einfach schon die perfekte Lebensgeschichte

 

Druide: Braucht man da wirklich noch ne Erklärung zu? 

 

Kleriker: Wenn die Person es nicht nur lebt sondern das Gefühl auch weiter verbreiten kann ist der Job quasi schon erfüllt. 

 

Kämpfer: Also was an Warriors of the World habt ihr nicht verstanden?

 

Mönch: Bekomme bei dem Soundtrack heut enoch eine Gänsehaut und das sollte ein sPIELER Auch bekommen, der einem Mönch gegenübersteht. 

 

Paladin: Versucht nach bestem Gewissen die Welt in Ordnung zu bringen. Einen besseren Job gibt es eigentlich nicht

 

Ranger: Einmal Ziel des Rangers, immer Ziel des Rangers. Bis zum Ende

 

Sorcerer: Ein gigantischer Feuerball ist nicht immer DIE Lösung, aber ein absolut legitimer Weg

 

Warlock: Von Gott gegeben ist gut, ein Pakt mit dem Teufel trifft es schon eher

 

Zauberer: Falls ein Zauberer jemals so wirklich loslegen sollte, ist dies eine akkurate Beschreibung des Aftermaths

Gesammelte Schätze des Monats der Arbeiteritis

Besser spät als nieund das Beste kommt bekanntermaßen eh immer zum Schluss. Unter diesen beiden Phrasen lasse ich den Beitrag hier mal stehen. Ich wäre gerne pünktlicher gewesen, doch Dinge wie Lebenund vor allem Universitätpassieren und dann gehöre ich ja auch noch zu der Sorte von Mensch, die sich zusätzlich Findlinge in den Weg räumen muss. Einerlei, ehe ich mich hier noch weiter einjammere lasse ich den Mai mal einfach ein wenig revue passieren. Zu erzählen gibt es nämlich wie immer viel zu viel:

Der Monat begann mit vielversprechendem Angrillen und anschließendem Karten spielen, Reden, Lachen, Kinderserienintros raten und dass alles bis spät in die Nacht hinein. Was Nerds eben alles so machen um die Walpurgisnacht gebührend zu feiern, ohne dabei im Auge des Sturmes zu sitzen. Weshalb ich dann mehr oder weniger spontan noch übernachtete, denn am ersten Mai alleine nachts mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein ist keine gute Idee. Zumal Aufräumen und Frühstücken als Doppeldate eh sehr viel mehr Spaß macht als alleine und wir unserem Grillmeister auch noch beim Beichten beistehen mussten, denn er hatte einen Blumentopf auf dem Gewissen. Feuer kann verdammt heiß werden…

Kleiner Fun Fact an dieser Stelle: Der 2. Mai ist Leonardo da Vincis offizieller Todestag, dieses Jahr war es sogar sein 500ster. Das ist irgendwie verdammt alt, auch wenn der Herr schon lange nicht mehr lebt. Auf seine Arbeiten wird dennoch fast jeden Tag bei mir im Studiengang referenziert. Ich gebe gerne zu, dass der Künstlerkult um ihn herum teilweise ein wenig anstrengend ist.

Wem die Gesellschaft gerne mehr Aufmerksamkeit schenken könnte wäre übrigens Fiddler’s Green. Die Jungs waren endlich mal so freundlich, in meiner Heimatstadt halt zu machen und uns ein Konzert zu kredenzen. Nach dem einmaligen Konzerterlebnis auf dem MPS letztes Jahr, war es folglich unsere Pflicht dem Ruf folge zu leisten. Zwei Stunden Irish Power Folk, was will Mensch mehr? Wobei ich das Power selbst hinzugedichtet habe… Recht habe ich wie immer trotzdem, denn das Konzert war quasi eine zweistündige Cardiosession bestehend aus Hüpfen, Springen und Tanzen. Die Wahnsinnigen hatten aber auch die Chuzpe gehabt ihre drei größten Hits (Rocky Road to Dublin, Yindy und Victor and his Demons) ganz am Ende des Konzertes zu spielen, alle hintereinander weg.

Ich kann nun mit Fug und Recht behaupten meinen ersten Moshpit überlebt zu haben. Der Moshpit war eigentlich nicht als Moshpit angelegt gewesen sondern als Wall of Folk. Nur wurde das liebende aneinander vorbeigleiten dann doch zu einer Wall of Death. Dumm nur, dass ich es irgendwie geschafft habe stets in der ersten Reihe zu stehen und dafür waren es verhältnismäßig wenig Ellenbogen. Dementsprechend wenig blaue Flecke hatte ich am nächsten Tag und selbst mein T-Shirt habe ich heil wiederbekommen.

In den darauffolgenden Tagen wurde meine letzte Bewerbungsmappe für das Vorhaben Kunststudium auf den Weg gebracht. Dafür bekam ich gleich zwei wieder inklusive Absagen. Einen Punkt mehr und ich wäre bei der einen zur Aufnahmeprüfung zugelassen worden. Knapp daneben ist auch vorbei und das miese Gefühl mal wieder irgendwo nicht hinein zu passen bleibt.

Darauf folgte die Vorbereitsungsphase für meine zwei Referate und einer Klausur. Gute sechs Wochen purer Horror. Meine Freizeit implodierte und wich den Bibliotheken meines Campus, dem Kopier- sowie Druckerraum und mein Gehirn glich mal wieder einer gerade frisch eröffneten Nervenheilanstalt. Professoren, die nicht schreiben können machen mich fertig. Wer braucht schon klare Satzstrukturen, klar definierte Begriffe oder logisch aufgebaute Argumentationen? Anscheinend niemand, denn davon war zumindest im Bereich der Kunstgeschichte nichts zu spüren. Geschafft habe ich es dennoch allerdings auch nur, weil mir ein guter Freund geholfen hat ansonsten wäre ich mit leeren Händen am Tag der Präsentation aufgetaucht. Ein Hoch auf Lebkuchenhäuser! (mehr …)