Autor: wordBUZZz

Salonfähig Stigmatisieren? Nichts da….

Misanthropenherz klärt auf, ein zweiter Versuch. Vielleicht hätte ich mit diesem Beitrag sogar anfangen sollen, um überhaupt so etwas wie ein Fundament zu legen. Aber ihr kennt mich und meinen Blog und schließlich funktioniert ein Iglu- oder Wigwam-Bau auch ohne ausbetonierten Hohlraum. Es lebe die natürliche Unordnung oder so ähnlich.

Heute geht es um das allgemeine Thema Labels. Also die Kategorisierung von romantischen sowie sexuellen Orientierungen und Gendern. Weshalb benötigen (manche) Menschen Labels? Inwiefern engen diese Definition das Denken ein? Verhindert es den Austausch? Sind diese ganzen Definitionen nicht schon hyper-Individualismus? Muss man sich selbst auf ein Label reduzieren, sind wir alle nicht einfach nur Menschen?

Bevor wir in den kontroversen Diskurs einstiegen, hier die grobe Vorgeschichte der LGBTQ+ Bewegung. In den 1980er Jahren erreichte die zivile Bürgerrechtsbewegung gerade in den USA eine Präsenz, die man nicht mehr leugnen oder unterdrückend konnte. Es war nicht mehr nur eine große Gruppe, die auf die Straße ging und sich öffentlich positionierte, viel mehr waren es mehrere hundert kleinere Grüppchen, die sich der Protestwelle anschlossen und so die Masse zum Wachsen brachte. Eine dieser kleineren Gruppen war die Gay-Rights Bewegung. Damals stand gay noch für alles und jeden auf der Welt, der sich nicht als heterosexuell bezeichnete. Die Definition ist jedoch ein wenig weit und dementsprechend recht sperrig. Daher etablierten sich im laufe der 80er Jahre Begriffe wie lesbisch oder bisexuell. Das Kürzel LGB war geboren und Mitte der 90er wurde es um das T für Transgender und später auch noch um das Q für Queer ergänzt. Mit dem Q nahm die Community eine andere Richtung. Sie wurde offener, löste Grenzen auf und die Abkürzung LGBTQ+ stand nun nicht mehr nur für die eigene sexuelle Orientierung, sondern für so viel mehr: Gender Identity, Gender Expression, non-monosexual Orientierungen (bi-, pansexuell), non-monogamy Beziehungen (Polyamorie). Im Großen und Ganzen eben alles, was nicht dem heteronormativen Gesellschaftsbild entsprach.

Ihr seht die Labelfrage stieg mit den Jahren immer weiter in die Höhe und wird immer mehr präsenter. Weshalb ist das so?

Überraschung: Die Gesellschaft wird weder schwuler noch queerer. Sie war es schon immer. Es fehlte nur die Repräsentation von Vorbildern, Toleranz sowie Akzeptanz der Gesellschaft und letztendlich der Mut sowie die Vokabeln dazu. Leider sind wir eben nicht alle nur Menschen und die Bezeichnung der eigenen sexuellen Orientierung ist leider nicht einfach nur egal. Homo-, Queer-, und Trans- phobie sind heute aktueller als je zuvor. Dabei identifizieren sich ganze 7,4% der Bevölkerung in Deutschland als ein Part von der LGBTQIA+ Community, vermutlich sind es sogar weit aus mehr.

80% der LGBTQ+ Jugend in Deutschland erfährt noch heute auf regelmäßiger Basis Diskriminierung. Besonders in der Schule, am Arbeitsplatz, im Sportverein oder in einer (religiösen) Gemeinde. 55% der Erniedrigungen geschehen „lediglich“ auf verbaler Ebene, 10% dagegen leider sogar körperlich. Dabei sind auch schon Sätze wie Du bist doch noch viel zu jung um so etwas zu wissen..., Du siehst gar nicht so aus…, Du verhältst dich doch gar nicht so…/Du verhältst dich nicht wie (hier jeweiligen Stereotyp einfügen)…extrem verunsichernd und verletzend. Der Spitzenreiter bei solchen Kommentaren ist bis heute Labels sind unnötig, wir sind doch alle gleich. Dem ist nämlich leider nicht so oder wie erklärt ihr euch die antihomosexuellen Gesetzte in 72 Ländern dieser Welt. In 13 Ländern Asien sowie Afrikas steht darauf sogar die Todesstrafe. Sie wird im Iran zwar nicht mehr praktiziert, aber alleine, dass es noch offiziell im Gesetzesbuch steht ist eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Desweiteren gäbe keine (sexuellen) Übergriffe, keine Conversion-Therapys, lesbische Paare würden genauso viel im Durchschnitt verdienen wie ein schwules Pärchen, homosexuelle Männer dürften endlich Blut spenden, beide/alle Angehörigen einer homosexuellen/ polyamurösen Beziehung dürften das/die Kind/er adoptieren (nicht nur eine Person), trans Personen würden nicht mehr mit ihrem Deadname in der Geburtsurkunde ihres Kindes vermerkt werden, das schnelle und einfache Ändern des Namens sowie des Geschlechts sollte sowohl binären, als auch nicht binären trans Personen möglich sein (auch ohne Gerichtsbeschluss).

Labels diskriminieren nämlich keine Menschen, von der Norm abweichen, oder „anders sein“ stigmatisiert keine Menschen, Menschen diskriminieren Menschen. Labels bezeichnen lediglich die Bezeichnung des Andersseins. Es ist verlockend zu glauben, dass die Herabsetzung durch das Anderssein ausgelöst wird. Es ist ebenso verlockend zu glauben das Ignoranz des Problems bei der ganzen Sache hilft. Ein Großteil der Menschheit entspricht eben mit ihrer Heterosexualität sowie übereinstimmenden Geschlechtsidentität mit ihrem Geschlecht der Mehrheit und somit der vermeintlichen Norm. Was absolut falsch ist, denn wir wissen an sich gibt es keine Norm. Wer Mitglied der Mehrheitsgesellschaft ist, macht sich oftmals weniger Gedanken über die eigenen Privilegien als LGBTQ Menschen sich Gedanken über ihre Benachteiligung machen (müssen).

Jemanden den es nicht betrifft fühlt sich schuldig. Was ich nachvollziehen kann, denn oftmals hat man Dinge wie Menschrechte oder das Selbstbestimmungsrecht oder das Recht für uneingeschränkte Liebe als etwas völlig Natürliches wahrgenommen. Was es ja auch sein sollte, nur eben leider nicht ist. Natürlich sind Labels nicht immer nur positiv. Wie so ziemlich alles in der Welt gibt es auch hier Vor- sowie Nachteile. Denn selbst mit queeren Labels, die die Gesellschaft eigentlich aufbrechen sollen kommen gerne weitere Stigmatisierungen innerhalb der Community zum Vorschein. Deshalb, Labels bestimmen keine Menschen. Eine homosexuelle Frau darf genauso Männer attraktiv finden wie sie Frauen attraktiv findet. Wenn die Frau meint sie sei lesbisch dann ist sie lesbisch.

Ebenso sollten Labels uns nie als Person determinieren. Sich selbst zu labeln ist meist erst der Anfang von etwas viel Größerem und sollte nicht der gesamte Lebensinhalt eines Menschen sein. Schließlich hat jeder unfassbar viele Dinge mit denen er/sie/es sich bezeichnet. Dass sich gerade LGBTQ+ Mitglieder augenscheinlich auf ihr „Queer“ sein reduzieren liegt daran, dass sie viel im Alltag damit konfrontiert werden. Menschen, welche heterosexuell sind merken oftmals nicht wie verständlich sie von ihrer Partnerschaft oder Ehe erzählen können. Homosexuelle, bi-, pan-, poly oder a- romatisch/sexuelle Menschen laufen jedes Mal genervte Blicke oder private Fragen entgegen geschleudert zu bekommen sobald sie den Mund aufmachen und über sich reden (wollen). Vom Gefahrenpotenzial, was von Gästen ausgeht gar nicht erst angefangen. Menschen sieht man eben nicht an, was man über Nicht-Heterosexualität hält…

Gleichzeitig ist es genauso unangebracht, wenn LGBTQ+ Mitglieder sexistisch in die andere Richtung sind. Nur weil eine Person zufällig heterosexuell, weiß oder cis ist, hat sie nicht automatisch einen schlechten Charakter. Die Lebenserfahrungen sind nur ganz andere was (leider) häufig bedeutet, dass Menschen, die das Privileg besitzen sich mit dem Geschlecht zu identifizieren was ihnen bei der Geburt zugeteilt wurde Transgender häufig absolut nicht verstehen können. Wie auch? Ähnlich sieht es mit der Sexualität aus. Heterosexuelle Menschen werden vermutlich niemals in ihrem Leben aufgrund der Art und Weise wie sie Lieben diskriminiert werden. Erst recht nicht müssen sie Angst um ihr Leben oder ihre Familie haben. Gerade in jungen Jahren macht dies etwas mit einem.

Labels sind ebenso toxisch, wenn sie Personen von anderen aufgezwungen werden. Der Ursprung des Wortes Schwul ist eine Beleidigung, bis die homosexuellen Community es sich zu eigen gemacht hat. Heute ist es eine reguläre Bezeichnung für homosexuelle Männer. Gerade meiner Generation und die dort drunter benutzen schwul leider wieder als Schimpfwort. Dabei steht es oftmals für Dinge, die ein richtiger Junge nicht zeigen darf/ kann sollte. Dinge wie stereotypische feminine Ausdrucksweisen. Die Phrase NoHomo ergänzt das Bild perfekt. Homosexualität wird zu einem negativen Anders sein und Betroffene trauen sich Jahre lang nicht sich zu outen oder sich ihre Sexualität einzustehen weil sie in permanenter Angst leben geoutet zu werden. Depressionen, zunehmende Isolation und andere psychische Krankheiten sind die Folgen.

Es ist ebenso wenig okay, einen augenscheinlichen Stereotyp als etwas zu bezeichnen was er nicht ist. Männlich gelesene Person gibt sich feminin und tanz Ballett. Diese Person muss folglich homosexuell sein. Nein, muss sie nicht. Wenn diese Person meint hetero zu sein, dann ist sie hetero. Genauso wenig akzeptabel ist es Menschen, die sich bi/pan bezeichnen als heterosexuell zu bezeichnen sobald die Person mit dem andersgeschlechtlichen Partner zusammenlebt. Zu guter Letzt Bisexuelle, pansexuelle oder polysexuelle, a-romantische Menschen sind keine Schlampen oder Womanizer.

Labels habe ihre positiven Seiten. Feste Definitionen erleichtern nicht nur den Diskurs über die strukturelle Diskriminierung von LGBTQ Menschen, auch erleichtern sie die Communitybildung. Schließlich bieten feste Definition Grundsteine zu Identifikation. Je mehr Menschen sich mit der Definition identifizieren desto größer und stärker wird die Community. Im besten Falle entsteht ein sicheres Umfeld in denen Angehöriger der Gruppe sich gegenseitig unterstützen, austauschen, informieren können. All dies in einem Rahmen, in dem sie vor Diskriminierung keine Angst haben müssen.

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Misanthropenherz klärt auf, erster Versuch (Asexualität)

Ein Thema was mir des längeren am Herzen liegt, ich leider nur nie wirklich die Zeit hatte mich hinzusetzen und dazu eine Beitragsreihe zu schreiben. Es ist der erste Versuch, wir werden sehen wohin es führt. Das Ganze dient eher dazu Vorteile aus dem Weg zu räumen, Missverständnisse zu klären, mögliche Unwissenheit zu beseitigen und Interesse für das ein oder andere Thema zu wecken. Denn eigentlich gehen uns diese Themen alle etwas an besonders die, die viel mit Menschen zusammenarbeiten oder vielleicht in dem Prozess des Großziehens von Kindern bzw. Teenagern sind. Wer hätte gedacht, dass ich mich mal im Aufklären versuche. Kommen wir zum Punkt, heute geht es um Sex oder vielmehr die Abstinenz davon. Alle Quellen zum Beitrag findet ihr hier und hier und wessen Interesse geweckt ist, der darf hier ganz besonders in aller Tiefe stöbern.

Erst einmal was ist Asexualität?

Asexualität ist das Fehlen oder der Mangel an sexueller Anziehungskraft zu anderen Menschen und gehört wie Homosexualität, Bi- oder Pansexualität zu den sexuellen Orientierung außerhalb des Heterodaseins. Asexuelle Menschen bezeichnen sich selbst Ass bzw. Ace, was auch die Spielkarte miteinbezieht. Wobei der englische Begriff ace, sehr viel häufiger genutzt wird als die deutsche Version.

Asexuelle Menschen (und vermutlich auch Tiere) gibt es seit Anbeginn der Evolution. Die öffentliche Repräsentation bei Menschen existiert eigentlich erst seit 2001 dank der Plattform AVEN, auf der sich asexuelle Menschen aus aller Welt austauschen und schreiben können. Die Ziele des Forums liegen bei Aufklärung über Asexualität in der Bevölkerung und die Vernetzung sowie Vergrößerung der Community. Mit Erfolg. Seit 2001 ist nämlich schon viel passiert (ganz am Schluss des Beitrages findet ihr einen kleinen Überblick)

 

Wie äußert sich Asexualität und woran erkennt man sie an einem selbst?

Wie oben bereits angerissen ist Asexualität ist ein Sammelbegriff für verschiedene Formen der fehlenden oder mangelnden sexuellen Anziehungskraft. Das Beweisen von einem Nicht-Vorhanden von etwas ist relativ schwierig wie ihr euch sicher vorstellen könnt. Weshalb viele asexuelle Menschen in den frühen Jahren häufig vermuten sie seien homo- oder bi- oder pan-sexuell. Bis diejenigen feststellen, dass sie vermutlich auf gar keinem im sexuellen sinne stehen kann es tatsächlich ein leben dauern. Asexuelle Menschen ekeln sich (per se) nicht vor Sex, sie auch nicht Beziehungsunfähig, prüde oder extrem schüchtern. darüber hinaus können sie ebenso einen zweideutigen Humor haben wie Menschen, die nicht asexuelle sind und teils solche sexualisierten Witze witzig finden.

Innerhalb der Community Dabei bilden drei Arten die größte Repräsentation der a-sexuellen Community. Sie lauten asexuell, demi-sexuell und grau/grey-asexuell. Mit den Jahren kamen immer mehr Variationen des Spektrums dazu, die stelle ich euch aber später vor.

A-sexuelles Spektrum: Ein Überbegriff, der alle Orientierungen zusammenfässt, die sich innerhalb der Asexualität befinden.

Allosexuell: Allosexuell ist ebenfalls ein Sammelbegriff und bezeichnet das Gegenteil von asexuell sein. Er beschreibt also alle Menschen, die überhaupt in der Lage sind sexuelle Anziehungskräfte entwickeln zu können.

 

Demi-Sexualität: Demisexuelle Menschen können sexuelle Anziehungskräfte entwickeln, allerdings muss zuvor eine besonders starke emotionale Bindung zum jeweiligen Gegenüber aufgebaut worden sein.

 

Graue Asexualität/ gray-sexual: Es ist das Zwischenstück zwischen Asexualität und Sexualität. Diese Menschen erfahren ausgesprochen selten oder nur unter ganz bestimmten Umständen sexuelle Anziehungskräfte. Andernfalls kann diese sexuelle Anziehungskraft auch so gering sein, dass das Individuum diese kaum wahrnehmen kann und gar nicht drauf reagiert.

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Die gesammelten Schätze des Monats der unliebsamen Überraschungen

Der Monat startete wie eigentlich alle vier Wochen mit dem ersten des Monats. Für jeden eine unfassbare Überraschung, aber in anbetracht dessen, dass es tatsächlich der Tag der Scherze und Überraschungen fand ich es passend es mal erwähnt zu haben. Hält mich dennoch nicht davon ab besonders viel Abstand von dem Tag zu nehmen. Menschen reinlegen ist und bleibt einfach gemeine. Verarscht zu werden erst recht und da ich kein Mensch bin der Überraschungen mag ist der Tag absolut nicht meins. Weshalb ich froh war, an dem tag nicht in den April geschickt worden zu sein. Zumal ich mit der Zeitumstellung, dem Semesterneustart und neuem Stundenplan genug zu tun hatte. Ich freue mich ja wirklich schon auf 2021, endlich keine Zeitumstellung mehr. Mittlerweile bekomme ich schon zwei Wochen vorher Panik, dass ich sie verpasst haben könnte. Darüber hinaus stresse ich mich jedes Mal damit ob mein Handy sich nun von völlig alleine umstellt und wie sich dass dann auf den Wecker ausübt. Was macht mich wahnsinnig.

Ähnlich wahnsinnig haben mich die völlig überfüllten Unisäle gemacht. Eine überfüllte Vorlesung zu besuchen ist ja noch okay, aber dieses Semester sind sämtliche Vorlesungen in meinem Stundenplan überfüllt. So stark, dass es oftmals keine Sitzplätze mehr gibt und wir daher gerne Mal im Gang auf den Treppenabsätzen sitzen müssen oder gleichstehen. Wahnsinnig kuschelig. Dabei weiß ich noch nicht einmal weshalb die Vorlesungen plötzlich so überfüllt sind und erst die Seminare. Das ist das eigentliche Schlimme, denn sobald ich oder jemand anderen mit gerade Mal zwei Leistungspunkten in einer Veranstaltung saß waren wir sofort raus oder es wurde (un) fairerweise gelost. Problematisch wurde es dann für die Masterstudenten, deren zehn Leistungspunktseminar mal eben wegbrach. Das Beste an dem ganzen Drama ist, dass eben diese Professorin bereits letztes Semester dieses Problem hatte. Damals bin ich nämlich mit gut der Hälfte der anderen Studenten haushoch hinausgeflogen. Weshalb lernt eine erwachsene Frau, dessen Job es ist Seminare und Vorlesungen adäquatzu erstellen aus ihren Fehlern nicht? Ich merke, das Äquivalent zum völlig überbewerteten überalterten, unverbesserlichen, überprivilegiertenweißen Mann gibt es ebenso in der Version der Frau. Auf der anderen Seite wundere ich mich deutlich woher diese ganzen Menschenmassen kommen. Im Wintersemester waren die Vorlesungen überfüllt und teils die Seminare wirklich gut besucht, aber so voll wie es momentan ist habe ich es noch nie erlebt. Dabei ist noch nicht einmal neuer Semesterstart.

Beim Thema Überfüllung zu bleiben, es blieb nicht das letzte Mal. In einem zweiten Seminar kam es zu dem selben Sachverhalt. Hier wurden wir jedoch nicht sofort herausgeschmissen, sondern es gab eine dieser berühmten Ansagen à la: Lesen Sie die drei Texte, fassen Sie sie bitte zusammen und dies bitte bis heute Nacht um 0.00. Wer bis dahin noch nicht abgegeben hat ist raus. Viel Erfolg. Ich sage euch, den Lesemarathon hätte ich mir gerne erspart, nur ging es an dieser Stelle um mein Hauptseminar. Den Verlust von sechs Leistungspunkten konnte ich mir daher nicht leisten. An dieser Stelle war ich ausgesprochen froh, nicht abends arbeiten zu müssen… Die achte Todsünde für Professoren und Studenten oder Tutoren lautet übrigens: Kennlernspiele. Ich fand sie in der Grundschule bereits ätzend und der Status Quo hat sich nicht verändert. Wenn Wenn ich mit Menschen reden will, dann gehe ich auf sie zu und frage sie. Ich will absolut nicht dazu genötigt werden irgendjemanden, der mich eh nicht interessiert irgendetwas von mir erzählen zu müssen. Weshalb auch? Sie haben es spätestens nach zehn Minuten eh wieder vergessen und die 90 Minuten, die wir damit Zeit verschwenden könnten wir bereits für den Semesterstoff verwenden damit es vor der Klausur nicht so hektisch wird. Lustige Momente gab es natürlich trotzdem hier einige Auszüge:

Prof: Wenn Sie bereits im sechsten Semester sind, weshalb sind Sie dann hier im Einführungsseminar?

Student: Hab letztes Semester die die Einführung verkackt, weil ich vergessen habe die Hausarbeit abzugeben… Gut ich war zu faul…

Prof: Herrlich diese Selbsterkenntnis. Es kann nur besser werden oder auch nicht…

oder auch:

Studentin: Geschichte ist objektiv.

Prof: …und jetzt weiß ich wieder, weshalb Sie letztes Jahr durchgefallen sind.

Glaubt mir, es geht nur so. Man möchte ja meinen, dass Schüler einer deutschen Schule den Nationalsozialismus immer noch rauf und runter lernen? Vergesst es, der Großteil meines Seminares hat absolut keine Ahnung und es ist ernsthaft erschütternd. Selbst einfache Logikfragen werden haushoch in den Wind gepfeffert. Unfassbar. Wobei ich zugeben muss, dass ich als ich mal wieder erkältet war ebenso mächtig auf dem Schlauch stand.

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Mixtape der unterschiedlichen Bewohner einer anderen Welt

Mein zweites Semester hat zwar schon längst wieder begonnen, aber Rollenspielkampagnen brauchen eben immer etwas länger sodass wir uns erst heute erneut zusammen gefunden ahben um neue Runden zu bestimmen. Auf der einen Seite freut es mich natürlich, denn neue Abenteuer, in neuen Welten und teils coolen neuen Leuten ist einfach cool auf der anderen Seite vermisse ich meine alte Truppe bereits jetzt schon. Auch wenn dieses Mal unser Abenteuer ein wenig eskaliert ist und am Ende die Moralstandards unserer Charaktere deutlich gen Erdboden sanken. Dennoch, wir hatten auch lustige Momente. Die Erinnerungen bleiben und im Zuge dessen, dass ich bis zu den großen Sommerferien wohl erst mal nicht mehr durch eine High Fantasy Welt wandeln werde habe ich mir ein kleines Andenken gebastelt. Eine hoffentlich repräsentative Auswahl von den Bewohnern eines Universums, welches so vielen Menschen so unfassbar viele Möglichkeiten gibt. 

 

Aasimar: 

 

Dragonborn:

 

Elf:

 

Firbolg:

 

Gnome: 

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Aus dem künstlerischen Nähkästchen geplaudert #2

Zu diesem Thema vielmehr Künstler hatte ich zwar nie ein Seminar, aber es ist mir ein persönliches Anliegen den Beitrag einfach mal in den Raum zu schupsen, um mal zu schauen was dann so passiert. Es geht um einen Künstler, der von meinen Freunden tendenziell mit: Die Tier von Kunst ist mir dann doch zu hoch oder Da geht es doch auch nur noch um den Prozess des Malens… beschrieben wird. Letztere Person hatte dabei zwar einen definitiv abwertenden Ton in der Stimme, aber gar nicht mal so unrecht. Ich rede von einem Künstler, der 1912 Wyoming auf dem platten Land geboren wurde und zurecht den Beinamen Jack the Dripper trug und dessen Werke sich heute für knapp 52 Millionen US-Dollar verkaufen lassen. Die Rede ist vom sowohl gefeierten als auch ebenso missverstandenen Jackson Pollock. Fangen wir also ganz am Anfang an.

Die Idee Kunst zu studieren kam von seinem großen Bruder, weshalb er 1930 nach New York zog um dort an der Art Students League zu studieren. Einer seiner Professoren war der damals sehr renommierte Thomas Hart Benton gewesen. Jahre später rebellierte Pollock zwar gegen den Stil seines Meisters, ließ es sich jedoch nicht nehmen die Gemäldestruktur und den Hell-Dunkel-Kontrast seiner Gemälde beizubehalten. Darüber hinaus entwickelte er ein Faible für den europäischen Modernismus. Künstler wie Miró oder Picasso (wie in Pollock beschrieben hat: That bastard misses nothing) sollten schon bald zu seiner Stilentwicklung beitragen ähnlich wie die beiden mexikanischen Künstler: José Orozco (Begründer der zeitgenössischen mexikanischen Malerei) und David Siqueiros. Besonders letzterer musste es Pollock angetan haben, denn 1936 besuchte er regelmäßig Siqueiros Workshops. Einer der Gründe, weshalb Pollock von seinem Kollegen so fasziniert gewesen sein könnte war dessen Einstellung zur damals zeitgenössischen Kunst. Seiner Meinung nach wäre der Pinsel nur ein Werkzeug aus Haar und Holz in einem Zeitalter von Stahl. Zeitgenössische Künstler müssten innovativer denken, ein neues Zeitalter erfordere auch neue Materialen und Denkrichtungen.

Neben der Farbe gesellten sich auf die Werke des Mexikaners Schichten aus Autolack oder Farbverdünner. Neue Techniken wie AirBrush, Malen mit Schablonen oder das Schleudern der Farbe auf die Leinwand kamen ebenfalls dazu. Der berühmte gelenkte Zufall bahnte sich seinen Weg in die Kunstwelt. Pollock (experimentierfreudig wie er war) klaute sich hier und da einige Inspiration und mischte die Ideen mit seinem eigenen Stil. Denn auch die Kunst der Native Americans hatte es ihm angetan und insbesondere in seinen frühen Schaffensjahren trotzten seine Bilder nur so von deren Mythen, Geschichten sowie Symboliken alles durchzogen von einem Hauch Surrealismus.

Trotz seines sehr coolen Spitznamens war er tatsächlich nicht der erste, der seine Farbe aufs Papier drippen ließ. Künstler wie Gorky oder Hoffman waren in aller Munde und demnach Wegbereiter gewesen. Seinen wirklichen Durchbruch dagegen erlebte Pollock erst 1942 dank Peggy Guggenheim, die eines seiner Gemälde mit in eine Gemeinschaftsausstellung nahm. Damals war Pollock noch meilenweit von seinen ikonischen Bildern entfernt, genauso wie von der Gunst der Ms. Guggenheim. Diese stand dem neuen Zögling noch sehr skeptisch gegenüber, aber ihr Assistent Putzel und Duchamp (der Mann mit dem Pissoir, ihr wisst schon) überredeten sie schließlich doch Pollock unter die Fittiche zu nehmen. Daraufhin sollte Pollock ihr ein Mural für ihr New Yorker Stadthaus malen. Der Auftrag kam mit einem Vertrag einher, welcher sich auf 150 US-Dollar im Monat belief. Damals eine Seltenheit zumal Pollock das Stipendium wirklich gebrauchen konnte..

Die Legende besagt, dass der Künstler das Mural in nur einer einzigen Nacht (die Nacht direkt vor Abgabetermin) gemalt haben soll. Diese Geschichte ist allerdings eine reichliche Übertreibung, wenn auch nicht völlig falsch. Die Grundlage des Murals entstand nämlich über Wochen, die wirklich finale Farbschicht dagegen stammt wirklich nur aus einer einzigen Nacht. Der finale Anstrich der Leinwand enthielt und enthält heute noch Wandfarbe und die Maltechnik ist mit der Ich-schmeiße-Farbe-an die-Wand nahezu identisch. Die Besucher der Vernisage waren begeistert und Jahre später spendete es Guggenheim an die Universität of Iowa, wo es bis heute hängt. Der heutige Wert beläuft sich ca. auf 140 Mio. Us-Dollar. Zurück zu Gemeinschaftsausstellung in Guggenheims Räumen. Pollocks Durchbruch lag nämlich nicht zu letzt daran, dass Mondrian selbst Pollocks Werk als das Interessanteste, was der amerikanische Kunstmarkt jeh gesehen habe bezeichnete. Ein solches Lob musste natürlich Folgen nach sich ziehen. Sein erste Solo-Show ließ nicht lange auf sich warten, der Erfolg ebenso wenig.

Archaisch, künstlerisch, wild, feurig, unberechenbar. All diese Ausdrücke fielen im Zusammenhang mit Pollocks damaligen Werken. Dann hieß es, dass sich die jungen Leute von heute sich ein Beispiel am impulsiven Malen nehmen sollten. 1945 zog er zusammen mit seiner frischen verheirateten Frau und richtete sich auf dem Land neben dem Haus sein Studio ein. 1947 begann er schließlich seine Leinwände einfach auf den Boden zu legen und die Farbe drauftropfen zu lassen. Sein Stil entfernte sich von seinen narrativen Elementen und wandte sich immer mehr dem Experimentellen und Archaischen zu. Immer mehr Wandfarbe tauchte in seinen Bildern auf ähnlich wie Lack, Öl, Sand, Nägel oder Schnüre. Irgendwann hörte er auf seinen Gemälden einen sinngemäßen Titel zu geben, mit anderen Worten: Er nummerierte sich einfach durch wie ein Komponist seine Kompositionen. Bezeichnungen wie Action-Painting oder abstrakter Expressionismus wurden zusammen mit Pollock groß, viele folgten… Alle Beteiligten nutzen nämlich die Abstraktion ihrer Kunstwerke um Gefühle zu transportieren. Vermutlich ein weiterer Grund, weshalb die Stilrichtung so schnell wuchs. Schließlich bedingt diese Stilrichtung die beste Theraphiemethode überhaupt zu sein, zumindest unter kunstafinen Soldaten oder deren Angehörigen.

Pollocks Zitat: New needs need new techniques erinnert zwar stark an Sequiros Statement war aber zu dem Zeitpunkt die beste Beschreibung die man für die Weltordnung im Zusammenhang mit dem Kunstmarkt abgeben konnte. In den folgenden Jahren der 50er setzte Pollock seinen Siegesritt weiter fort. Er produzierte unfassbar viele Kunstwerke, stellte aus, gab sogar einige Interviews. Ab 1954 dagegen fiel sein Schaffenstrieb drastisch ab und er selbst malte nie wieder so viel wie vorher. Pollock gab dazu nur den Kommentar ab, dass er nichts mehr zu sagen habe. Er trennte sich von seiner Frau, unterlag endgültig dem Alkoholismus und starb schließlich bei einem selbst verursachten Autounfall, bei der seine damalige Freundin schwer verletzt wurde und deren beste Freundin starb. Er war damals gerade mal 44 Jahre alt. Nach seinem Tod kam so wie es kommen musste. Die amerikanische Kunstwelt stilisierte ihn zu einem der Künstler schlechthin. Vor allem während des Kalten Krieges galten seine Werke als ein Symbol für das was in einer Demokratie möglich wäre. Darüber hinaus stand er stellvertretend für die landesweite Freiheit und die Furchtlosigkeit des Volkes. Das die damit angesprochene Bevölkerung weiß, hetero, männlich und außerordentlich gut situiert war, wurde wie immer außer Acht gelassen. Genauso wie den Umstand, dass Pollock eigentlich Mitglied in der kommunistischen Partei gewesen war.

Trotz oder gerade wegen seines frühen, dramatischen Todes schaffte er es den amerikanischen Kunstmarkt des 20 Jahrhunderts in zwei Hälften zu teilen. Die erste Hälfte bezieht sich dabei auf die 20er Jahre sowie 30er in denen Pollock wenig bis gar nicht aktiv war und die Zeit nach und während seiner Karriere. Manche schrieben ihm zu, er habe sogar ganze Kunstrichtungen zerstört. Was absolut nicht stimmt, Pollock hat nie irgendetwas zerstört, er hat lediglich das Verständnis von Kunst aufgebrochen, verändert und umgedeutet. Das allerdings wesentlich früher, denn abermals sollten viele Künstler in den 60er Jahren folgen.

Kommen wir zu dem Punkt, den ich euch eigentlich mitteilen wollte. Nämlich weshalb ich Pollock so liebe, obwohl er heutzutage recht unterpräsentiert ist in meiner Generation (will nicht viel heißen, weiter als da Vinci reicht der geistige Horizont meist nicht). Pollocks Gemälde ist für mich optische Musik. Man erkennt den Flow, die Takte, die Intonation anhand der verschiedenen Farbschichten. Man sieht sowohl den Anfang als auch das Ende und beides ist auf keinen Fall perfekt. Muss es auch gar nicht, denn Pollocks Werke sind tatsächlich ein Symbol des Lebens. Mehr Energie sowie Emotionen in einem Gemälde gibt es nicht. Ich brauche keine in Reihe schwimmenden Seerosen in der Abendsonne, ich brauche ein Zeichen wofür es sich zu leben lohnt und dass man es überhaupt kann: dieses Leben. Da kommt jemand mit dem man auf einer emotionalen Welle schwimmt gerade richtig.

Die gesammelten Schätze des Monats der falschen Grundsteinlegung

Feststellung des Tages am letzten Tag des Monats: Mit Pflastern an den Händen lässt es sich sehr schlecht tippen. Die beste Nachricht zu erst: Ich habe wieder ein funktionierendes Handy! Wer sich noch an den Totalschaden dank Wassers erinnern kann darf sich einmal fett auf die Schulter klopfen. Aus Mangel an Zeit sowie Nerven half ich mir mit einem alten Modell aus meiner Familie und war damals erst einmal im sicheren Hafen. Dachte ich, an dieser Stelle verweise ich auf mein neues Lebensmotto: Do not mess with life. Ich glaube übrigens nicht an vor determiniertes Schicksal, aber in dem Sinne… Keine drei Wochen später vergas ich nämlich den Pin für die Sim Karte sowie den Puk. Dementsprechende Unterlagen lagen bei mir nicht mehr herum, wurden also vermutlich mit anderen Papieren zerstört. Ich wurde also (un)freiwillig zu einem Mitstreiter in der Opposition gegen die Digitalisierung vor allem bei Kindern und Schülern. Zumindest funktionierte das Handy, selbst als es mir erneut herunterfiel und das Display komplett zerbrach. Ein sehr treues Teil, was definitiv zu wenig Speicherplatz hatte. Ich meine 8GB… Was soll ich denn mit 8GB?! Da passt noch nicht einmal meine gesamte Musik drauf. Willkommen in den frühen 90ern, in dem Jahrzehnt in dem man sich noch einfach so verabredet hat und wenn was dazwischenkam man ziemlich aufgeschmissen gewesen war. Ähnlich wie mit Wegen… Teils bin ich eine Stunde früher losgefahren und diese 60 Minuten Puffer habe ich jedes Mal gebraucht. Diesen Monat durfte ich 45 Minuten eine verdammte Hausnummer suchen. Fragt mich nicht, es war außerordentlich nervig und peinlich.

Zumindest lernt man so viele neue Menschen kennen, ich verzichte in Zukunft jedoch dankend. Was dagegen deutlich mehr vorkommen darf wären gute Bands. Es gab auf dem Festival, auf dem ich war eine. Eine ist zwar besser als keine, dennoch generischer Black beziehungsweise Death Metal ist eben nicht meins. Die Bands wären wirklich besser gewesen wären die Musiker einfach ohne ihren jeweiligen Sänger aufgetreten. An dieser Stelle war ich über die Begleitung meiner Freunde außerordentlich dankbar, zum einen hatten wir viel zu erzählen zum anderen habe ich nun definitiv einen wesentlich besser gefüllten Konzertkalender als vorher. (Mundpropaganda und Flyer sind eben doch zu etwas gut, vor allem unter Rollenspielern.)

Apropos Rollenspieler, bald ist das Semester vorbei. Unsere Kampagne dagegen noch lange und wir boulen bereits jetzt um außerplanmäßige Termine, um den Rest zu schaffen. Die Pause, die wir gezwungenermaßen Einlegen mussten, war dieses Mal leider erforderlich. Zumindest in unserer D&D Runde ist so ziemlich alles schief gelaufen, was schief laufen konnte. Man kann tatsächlich zu wenig Plan haben (für einen Gegner), selbst wenn der Standardsatz für Rollenspieler lautet: Der eigene Plan überlebt meist den Erstkontakt mit dem Spielleiter nicht. Im Großen und Ganzen sind drei unserer NPCs wegen uns über den Jordan gegangen und unsere Charaktere saßen quasi allesamt im Hochsicherheitsgefängnis der Nation (berechtigterweise). Ein Gefängnisausbruch ohne Magie ist gleichzeitig Nervenkitzel und wirklich ätzend. Fazit unseres letzten Treffen: Unsere Gruppenoral existiert förmlich nicht mehr (fragt sich ob wir überhaupt je eine hatten), doch stehen wir nun am Fuße des Gefängnis in Freiheit. Dafür haben wir allerdings auch alle Insassen des gesamten Gefängnisses befreit und das Anti-Magiefeld aufgehoben.

Unsere Game of Thrones Runde dagegen läuft wie immer auf Messerschneide. Meine Ehefrau hat aufgrund von einem riesigen Familienzwist (wir erinnern uns an die Verlobte meines Adoptivbruder) sich das Leben genommen, mein Charakter dreht daher momentan ein wenig durch doch dem Rest geht es dafür ziemlich gut. Der Master of Spies wurde (mit der dämlichsten Falle aller Zeiten ins Jenseits geschickt), Tywin Lannister hasst uns weiterhin wohingegen der König uns weiterhin mag, der neue Master of Spies ist tatsächlich Varys (wir alt ist der Typ bitte in der Serie?) und mein Knappe ist mittlerweile ein Mitglied der Königsgarde und somit ein noch jüngeres Mitglied als Jaime Lannister. Unser Septon muss dagegen muss sich nun entscheiden ob er dem hohen Septon dienen will oder weiterhin unserem Haus und er schwitzt bereits jetzt. Die Black Fire Rebellion, die gerade vor den Toren des Reiches steht lasse ich hier mal unbeachtet.  Für den restlichen den Monat habe ich mich ausschließlich nur mit meiner ersten Hausarbeit beschäftigt und mit meinen weiteren fünf Bewerbungsmappen für die jeweiligen Kunsthochschulen.

Was soviel bedeutet wie, ich hatte genau 1,5 Semesterwochen wirklich Ferien von insgesamt acht Wochen. Wenn mir jemand sagt Studenten würden nur faul auf der Haut liegen, den hänge ich am nächsten Kleiderhaken auf. Auch wenn niemand mehr von euch studiert hier ein paar gelernte Weisheiten meinerseits: Schreibt euch die Fußnoten in euren Referatstext gleich mit hinein. Ihr könnt beides nämlich recht gut für die Hausarbeit recyceln und ihr spart euch damit eine Menge Zeit und Nerven. Sofern euer Referatsthema nämlich nicht allzu schrecklich war, dürft ihr nämlich auch das für eure Hausarbeit wiederverwenden. Eigentlich solltet ihr das sogar auch tun. So verlockend es auch ist fangt nichts neues an, es gibt nur Ärger. Egal mit welchem Textverarbeitungsprogramm ihr schreibt, kümmert euch als aller letztes um das Layout. Ansonsten schreibt euren Text am Stück im Blocksatz ohne jegliche Absätze herunter. Alles andere ergibt ähnlich viel Ärger wie ein völlig neues Thema für die Hausarbeit zu wählen. Layouts basteln ist in Word ein wirklicher Horror, zumindest wenn es genau fünf verschiedene Leitfäden für das Aussehen der Hauarbeit gibt und die auch noch Begriffe verwenden, die man erst nach einer Woche intensiven Bearbeiten er versteht, zumal man die Einstellungen dann auch erst einmal finden muss weil die Werkzeugleiste aus unerfindlichen Gründen nicht mehr funktioniert. Danke Computer…

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Mixtape der besten Videospielsoundtracks aus 2018

Es hat ja auch nur gute 12 Wochen gedauert bis ich alles beisammen hatte, aber Soundtracks benötigen eben ihre Zeit um sie vollends zelebrieren zu können. Zumal diese Auswahl nur ein Bruchteil vom Eisberg ist, der im Internet schlummert und ich rede tatsächlich nur vom Jahr 2018. Dennoch der Weg ist das Ziel und falls jemand noch etwas hinzuzufügen hat, der möge sich bitte zu Wort melden. Ich bin auf jeden Fall zufrieden was das letzte Soundtrackjahr angeht, auch wenn viele elektronische Stücke mich irgendwie nicht packen konnten. Vielleicht dieses Jahr, wer weiß.

 

Man kann ja über World of Warcraft sagen was man will, aber die Soundtracks sind immer noch unübertroffen

 

Ranger muss man einfach lieben…

 

Drama Baby, Drama

 

Falls jemand noch die musikalische Untermalung für das nächste Halloween sucht

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