Monat: Dezember 2013

Eine Mischung aus Mars und Hölle

Ich fand den die Bemerkung „Eine Mischung aus Mars und Hölle“ für diesen Ort ziemlich passend. Myvatn nennt sich dieser Ort, der um den Mückensee (Myvatn)im Nordosten Islands liegt. Das Gebiet zieht sich bis in die Teile Südens und ist von der Optik und dem Geruchserlebnis wirklich einzigartig. Überall sind leichte Hügel zu sehen die eher aussehen wie Dünen aus festem orange-rotem Sand (kommt von den Mineralien, die im Boden lagern), überall sind Löcher im Boden die wiederum nur mit einem Seil abgesperrt sind und daran ist ein kleines Schildbefestigt 80°+. In diesen Löchern befindet sich eine Masse, die eher nach Alienschleim erinnert als an bloßen grauen Schlamm, der zähflüssig manchmal Blasen schlägt un diese wiederum mit einem leisen Blub zerplatzen und dank den dort „heimischen“ Solfataren, die ihre Schwefelwolken in die Luft pusten stinkt es dort zur Hölle bzw. nach faulen Einern. So sehr suspekt das auch klingen mag, es ist absolut wahr (leider) zumindest findet man dass in dem Moment, in dem man zu nahe am Námaskarð steht und gefühlt zweimal stirbt. Also unbedingt an alle Abenteurer da draußen ihr solltet euch das wirklich antuen alleine um schon zu sagen, dass man das überlebt hat. Wem das zuviel ist kann den Mückensee und die „Hölle“ auch einfach meiden und zum Beispiel dem Nationalpark Dimmuborgir einen Besuch abstatten. Dort darf man dann umher wandern kund sehr interessante Lavagesteinsformationen bestaunen, die entstanden gut vor 2000 Jahren und wenn man Glück hat sieht man dort auch ein Loch in einem der Berge die dort stehen, das ist das Loch durch die die Weihnachtskobolde jedes Jahr, aus dem Ödland in die „Menschenwelt“ kommen.

Ein weiterer Solfatar

Ein weiterer Solfatar

Wenn mich nicht alles täuscht dann ist das der Vitikrater im Kraflagebiet...

Wenn mich nicht alles täuscht dann ist das der Vitikrater im Kraflagebiet…

Stehe niemals in dieser Wolke!

Stehe niemals in dieser Wolke!

Ich glaube bis heute nicht, das das nur grauer Schlamm ist
Ich glaube bis heute nicht, das das nur grauer Schlamm ist

Fröhliche schneetriefende Weihnachten!

Ja hiermit lasse ich mich offiziel auch anstecken von dem ganzen geglückwünsche 🙂 Bei mir startet jetzt gerade das inoffzielle Weihnachten das ganze Essen, Vorbereitungen und Geplänkel ist vorbei und man kann einfach nur zufrieden und voll gefuttert den Baum betrachten inklusive seiner Geschenke, und sich einfach unterhalten plus sich seines Lebens freuen (wird in unser heutigen Zeit, finde ich, viel zu selten gemacht). Herrlich diese schlumpfigen Weihnachten sollte es immer geben. Und ich bin doch sehr froh das alle zufrieden sind, und ich bin sogar ein bisschen traurig das, der ganze Zauber fast wieder vorbei ist Speedshopping, mehr oder weniger rührende Weihnachtsmails 🙂 und natürlich das aufräumen vom großen Abendessen.

Also hier mit noch mal, auch wenn kein Schnee liegt und man rein theoretisch nur mit T-Shirt vor die Tür gehen kann, Fröhliche Weihnachten; feiert schön und genießt die Ruhe so lange sie noch dauert 😀

Wieder zurück….

Hey Ho,

ich bin wieder zurück in der Heimatstadt, leider ich wäre gerne länger in Österreich geblieben. Die letzten Tage waren wirklich der Hammer (außer meine Zimmer mit Bewohner, aber da drück ich ein Auge zu). Die Ankunft in Österreich war zum Beispiel schon mal das erste Highlight, denn nach jede Menge gerenne und warten haben wir doch einen unserer Anschluss Züge verpasst… Aber da die ÖBB viel „netter“ ist, haben sie uns dann angeboten mit einer S-Regio Bahn nach Schwarzachveit zufahren, danach durften wir aber weiter, eine Privatfahrt mitten in der Nacht durch lauter Dörfer.  Ankunftszeit war dann zwar 1 Uhr morgens aber immer hin überhaupt angekommen! Und dann als wir in die Berge rein gefahren sind *_* Reine Krise; Mondschein und dann lief im Radio auch noch The Power of Love was wir dann alle ausnahmslos im Halbschlaf mit grölten. Mann muss sagen die Unterkunft war auch super nur empfehlenswert. (Vor allem die Betten waren schon bezogen und alles war so schön sauber). Am nächsten Morgen ging es dann samt Ski auf den Berg Schmittenhöhe 2000m. Die ersten Kurven waren ziemliches rum „gegurke“ und sahen wahrscheinlich eher umelegant aus, aber nach einer halben Stunde einfahren war alles beim alten. Inklusive dass der liebe Herr Pädagoge mich gleich auf eine schwarze Piste mitschleppte, (zu seiner Verteidigung, ich wollte mit) das Beste war ich bin nicht hingeflogen 😀 Die nächsten Stunden war ich Stolz wie Bolle bis wir am zweiten Tag dann auf dem Kitzsteinhorn standen; an einer Freestylepiste. Das war wirklich steil und lang… Der zweite Durchgang mit den anderen ging dann auch schief einer nach dem anderen hat sich „abgepackt“ inklusive Lachflash 🙂 Am Dritten Tag dann wieder eine Freestylepiste die Schwerste, West Side Story, die erste Probefahrt, ob man die überhaupt fahren kann,  dauerte eine Stunde, einer fuhr immer vor, um zu sagen ob man da gefahrenlos lang fahren kann, und dann kamen die anderen zwei hinterher. Die zweite fahrt dauerte über eine Stunde das letzte Stück musste man runter rutschen und man dachte okay, ich laufe runter (was aber eig. auch unmöglich war) Am Ende außer die Anfänger die weiter blau und rote Pisten fuhren sind alle heile angekommen. Und am aller letzten Tag haben wir auf einer abgelegenen Piste nur Mist gemacht von Raupe fahren (Bei einer Raube fahren ungefähr 6 Leute dicht hintereinander mit den Skiern im Schneepflug und beim Vorderman eingekeilt. Das andermal haben wir uns gegenseitig versucht im stehen die Bindungen auf zumachen und zum Schluss haben wir dann dem Herrn Pädagogen den einen Ski geklaut vorauf eine Verfolgungsjagd aller erster Sahne folgte. Vom Liften ganz zu schweigen. Die Aufgabe war die Seiten zu tauschen funktioniert im Ankerlift nicht so toll…. Ich und die Begleiterin haben es halb Geschäft ich kam wieder in den Lift aber sie hing auf hab acht hinten i-wie dran ein anderes mal haben dann ich und ein Klassenkamerad einen weiteren Jungen mit genommen. (Er war bei dem Wechselversuch aus dem Lift gerutscht) und wir haben ihm die Skistöcker gegeben und er hat sich dran gehängt. Am Ende dachte ich mir fällt der Arm ab, so ein Lift zieht doch ganz schön stark. Also an alle das was wir fabriziert haben war auf einer leeren Piste und es ist reiner Mist. Ergo nicht nachmachen! Und an alle Lehrer nehmt euch kein Beispiel an unserem Lehrer der hatte nämlich die Ideen. Und dann an der Abschluss die Fahrt zum Bahnhof, im Radio spielte Hollywood Hills und ich dachte ja ich werde meine Hollywood Hills vermissen bis zum nächsten Skiurlaub.

(Die Aufnahmen von einer Helmkamera sehen durch einen Montierfehler übrigens so aus als ob dir teilweise nur komplett gerade Abfahrten gefahren sind oder manchmal sogar mit Schwung, Berg auf….. 🙂 )

Der Ruf der Berge

Yeah,
ich habs geschafft das erste Halbjahr ist rum und ich muss die nächsten Wochen keine Arbeiten oder Hausaufgaben schreiben oder machen. Kurz um ich habe Ferien und ich sitze auch schon bereits im Zug Richtung unten rechts… Sprich Österreich. 10Std. mehr oder weniger gemütliche Zugfahrt mit 5 Daleks* und ein paar Jungs aus der Klasse. (Ja es ist eher eine kleine Klassenfahrt, für diejenigen die so irre sind und sich mit unserem Lehrer auf die Piste trauen)
Ich hoffe ganz doll, dass auch ganz viel Schnee liegt und die Pisten auch noch einigermaßen leer sind, sonst hat man wieder das Gefühl in einer Art riesigem Bandwurm gefangen zu sein, ebenso das ich auch mit keinem eingegipsten Körperteil zurück kehre man weiß ja nie. Aufjedenfall euch allen schon mal eine wunderschöne Vorweihnachtszeit und wir lesen und, wenn ich Glück habe am 20 wieder oder so. Vielleicht aber auch erst am 23 oder noch viel später 😀

*Für alle, die mit meinem „Wortschatz“ noch nicht allzu vertraut sind eine kurze Erklärung, ich habe die Angewohnheit bestimmte Menschengruppen in Außerirdische Rassen einzuteilen. (Ja ist speziell ich weiß) Als Daleks beschreibe ich Menschen die meinen persönlichen Horrorvorstellungen entsprechen sie sind diejenigen wo man den Raum betritt und man schon an ihrem „Hallo“ merkt das man sie abgrundtief nicht mag und auch nie mögen wird.

Charlie and the Foxtrots

Hey,

hier bin ich wieder diesmal mit einer Band die ich im September in deckt habe: „Charlie and the Foxtrots“, 6 noch relative junge Männer die sich dem Folkpop verschrieben haben und über Kickstarter ihr Musikprojekt finanzieren wollte, dies hat dann auch geklappt und siehe da sie sind gar nicht schlecht überhaupt nicht, ich höre sie mittlerweile fast jeden Tag und finde es schade, dass sie in Nashville TN zu Hause sind, denn so wird wahrscheinlich keine Tour hier nach Deutschland kommen 😦 Ihre Musik ist doch eher mehr Folk als Pop, aber richtig auf Trapp gebracht mit Gitarren, Geige bzw. Bratsche und auch manchmal Schlagzeug und einem wirklich guten Sopran Frontsänger ordentlich gute Stimmung verbreiten. Also mal reinhören ist Geschmackssache, Folk gefällt definitiv nicht jedem, aber mir dafür um so mehr, außerdem passt ihr derzeitiges Album bzw. Cover ihrer CD perfekt zur Weihnachtszeit, zwei Füchse die im Wald im Winter spielen. (Super knuffig)

Hier mal zur offiziellen Website: http://charlieandthefoxtrots.com/home

Und ihr zur Facebookpage: https://www.facebook.com/charlieandthefoxtrots/info

Sofar, ich liebe es

Nabend ihr da draußen,
heute will ich mal über ein Projekt der Musikszene sprechen, dass am Mittwochabend mal wieder seine Wurzeln in einer Wohung geschlagen hat für einen Abend zumindest. Es geht um Sofar eine Veranstaltergruppe (ich denke mal relativ junger Leute) die alle paar Monate sich eine Location suchen und dort dann verschiedene Künstler auftreten dürfen. (Ja der Artikel wird jetzt ein bisschen Werbung, aber die kommt meinerseits vom Herzen und die Jungs und Mädels haben es auch wirklich verdient) Diesen Mittwochabend war ich auch dabei und ich muss sagen es hat mir sehr gefallen, denn erstens die Location war sehr cool, zweitens die Künstler bzw. ihre Musik hat mir sehr gefallen und drittens man lernt interessante neue Leute kennen.
Aber erstmal wieder zur Musik.
Als erstes trat ein gewisser Peter Paasch auf, der eine Mischung aus Hörbüchern und Electromusik macht. Mir war dieses Genre genzlich unbekannt, ich muss aber sagen es hat mich sehr amüsiert aber auch zum nachdenken angeregt. Kurz um am Ende hatte ich sein Album in der Hand. Alles Meins! 🙂 Als zweites kam dann einer der Spaceman Spiffs (oder Spiffs Spaceman). Der hat mir auch sehr gefallen, obwohl ich am Anfang doch sehr skeptisch war ob mir deutsches Sing& Songwriting überhaupt gefällt, aber wie gesagt ich fands toll besonders die Erläuterungen und kleineren Geschichten vor jedem Song, die er erzählt hat. Und Last but not Least eine junge Norwegerin, Thea Hjelmeland, die wirklich eine wahnnsins Stimme hat und ebenso so gut Gitarre spielen kann. Insgesamt also ein sehr guter und gelungener Abend, der mir viel Spaß gemacht hat.

So wer will hier ist ein mal die Facebookseite

und hier ist noch einmal ein anderer Bericht

Es erklingt ein gerader Ton

Es fing alles damit an dass ein alter Grundschulkumpel mich zu seinem Schulweinachtskonzert eingeladen hatte, so schlecht fand ich die Idee nicht bis ich bemerkt habe dass ich dann Dienstag auf seinem Konzert bin Mittwoch sprich heute auf noch ein anderes Konzert gehe bzw. von verschiedenen Bands und dann morgen mein eigenes Schulkonzert. Ich würde sagen eine musikalische Woche, aber genug gejammert, gestern auf jedenfall war für ein Schulkonzert die Veranstaltung gar nicht so schlecht vor der Pause war sang der Unterstufenchor 🙂 Wie klein die noch alle sind und wie hoch die singen können. Insgesamt also eher süß als gut, aber das ist glaube ich an jeder Schule so und nach der Pause kamen dann die Großen und ich muss sagen, ja das Ensemble war wirklich gut und die Big Band plus Orchester definitiv besser als unseres, um Meilen. Also insgesamt war es ein wirkliches Weihnachtskonzert und keine ähm Schäm-dich-in-den-Tod Veranstaltung.