Monat: Juli 2014

Cannaredgio, das Schlaraffenland

Gut Cannaredgio ist nicht direkt das Schlaraffenland, denn dort gibt es keine Fressbuden, aber einige sehr gute Bäckereien und Restaurants. Nicht Touristenüberlaufen, leider allerdings aus sehr schattenlos, sodass ein Spiergang in der Mittagssonne eher mäßige Begeisterung berührte und unheimlich gemütlich/ venezianisch. Fast noch venezianischer als die Hauptinsel.

Baden!... Scherz. Darf man nicht

Baden!… Scherz. Darf man nicht

Doch auf der Hälfte der Strecke dorthin haben wir gemerkt, wir waren viel zu früh ausgestiegen und mussten nun restliche Entfernung laufen. Unterwegs konnten wir sogar einer verwirrten Touristengruppe helfen (ahnungslose deutsche Tagestouristen), die gerade mit dem Autozug angekommen waren und nun am Fährhafen herumstanden. Ihr Ziel: S. Marco… Ich hoffe sie haben sich einen Stadtplan besorgt, denn sie waren auf der Anderen Seite der Insel, weiter weg von San Marco konnte man nicht sein. Immerhin hatten sie Glück und das nächste Vaporetto fuhr genau in diese Richtung. Wir dagegen liefen immernoch weiter, auf der Suche nach dem Eingang des jüdischen Viertels ehemals des ersten jüdischen Ghettos. Schließlich fanden wir es, den kleinen Eingang in eine Seitengasse wurde anscheinend gerne übersehen.

Noch Fragen?

Noch Fragen?

Währender selbst mehr oder weniger organisierten Führung, lernten wir das es heutzutage eigentlich immer noch Ghetto hieß oder Ghetto Novo (Es wurde Aufgrund von schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen gegründet), denn um 1797 lebten die Juden zwar schon von der restlichen Bevölkerung separiert, aber genossen auch gleichzeitig den Schutz durch die Regierung denn übergriffe auf sie waren strengsten verboten. Der Name Ghetto kam ursprünglich von dem Namen geto das so viel wie Gießerei bedeutet.

So habe ich mir immer Teils der Winkelgasse vorgestellt

So habe ich mir immer Teils der Winkelgasse vorgestellt

Nachdem wir mit der Grundbesichtigung fertig waren kamen wir auf einen kleinen Platz, der voll mit orthodoxen Juden war. Sofort wurden wir angesprochen von einen jugen vollbärtigen Mann, der uns fragt ob wir denn jüdisch seien. Und wir eher etwas irrtiert verneinten. Ich finde wir hätten ruhig mal ja sagen können mal schauen was sie dann mit uns gemacht hätten. Vermutlich wäre es eh nur eine Besichtigungstour gewesen. Immerhin ich konnte wieder auf Englisch antworten und musste nicht auf das Französische zurückgreifen. Die Bestellung im Restaurant funktionierte ebenfalls wieder. Was es mit den anscheinend nicht vorhandenen Adressen im Reiseführer auf sich hatte wurde ebenfalls gelöst. Die vierstelligen Zahlen die neben dem Bezirk standen waren nicht die jeweiligen Postleitzahlen, nein es waren die Hausnummern. Wobei wir das Restaurant auch erst nach drei Anläufen gefunden haben, es hatte sich auch noch umbennant. Aber die Pizza war super lecker, wenn auch sehr klein. doch die hat dann auch für den gesamten Tag satt gemacht.

Hunger...

Hunger…

Nach weiterem herum Gerenne auf der Suche nach der nächsten Vaporetto Station (Es wollte keiner mehr ins Museum 😦 ) ging es dann auch schon wieder nach Hause. Wobei bei der Hitze war es vielleicht gar nicht so schlecht, unglücklich war nur: Es ist warm, man muss in Venedig mit dem Boot fahren und unsere Wohnung liegt gleichzeitig auf der Badeinsel. Ihr könnt euch denken die eigentlich spägestens ab S. Marco entspannt werdendere Überfahrt wurde zur Hölle. Keine Luft, lauter Menschen, Enge, Gequetsche und dann auch noch plärrende Kleinkinder während die Mutter noch lauter telefonierte und dies alles in dreifacher Ausführung. Italienisch, Russisch, und ich glaube auch Spanisch. Eine Seefahrt die ist lustig… Klar immer.

Ich war doch froh zu Hause zu sein. Bei der Hitze wäre die spätere Überfahrt nach dem Museum wahrscheinlich noch schlimmer geworden. Und das Gefühl eines anfangenden Sonnenstichs will man auch nicht weiter aussführen. Kaum hatte man sich wieder erholt mussten wir auch schon wieder los in Richtung S. Zacharia, kurz vor 19:30 wurden wie dann vor dem Theater quasi ausgequetscht. Nun hieß es wiederholt auf das Navi Gerät zu hören und so zu tun als sei man trotz Navi- Gerät einheimisch. Klappte eher so mittelmässig, aber eine Familie vor uns schlug genau den gleichen Weg ein wie wir und so wurde der virtuelle Stadtplan eingesteckt und wir folgten den Vieren hoffnungsvoll. Das wir zu früh da waren hat sich definitiv geloht, meine Güte das Theaterfoyer war schon ein einziger Kornenleuchter- Kristall park und wenn man sich nun in den eher kleineren Theatersaal hinsetzte fielen mir ersteinmal die Augen aus dem Kopf. Gold, Gold und nocheinmal Gold. Barock hoch 2. Und die Bilder bzw. Engelsfiguren aus Stuck es gibt nur ein Wort dafür unglaublich oder überirdisch. In an Betracht dessen, dass das Theater schon zweimal abgebrannt ist (Wenn auf jedem Kronleuchter damals Kerzen brannten wen wunderts) und die Venezianer dieses Theater jedesmal genauso nachgebaut haben unglaublich. Das muss warer Stolz sein. Die Feuerwehrleute die dort anscheinend Wache hielten sahen allerdings schwer gelangweilt aus. Wobei wenn die jednen Abend für Umsomst die Stücke dort ansehen dürfen, ich wünschte ich dürfte das.

Wahnsinn

Wahnsinn

Übrigens aus dem modernen Tanz wurde ersteinmal traditionelleres Ballet.  Versteht mich nicht falsch ich mag Ballet, würde es selbst nie tanzen wollen, aber wunderschön ist es trozdem. Allerdings sind gefühlt 10 Pa de deuxs doch etwas zu viel des Guten und ich war leider ein bisschen kurz davor einzuschlafen. Bis der erste Lichtschein kam, ein Auszug aus dem Nachmittag eines Faunes, sehr schönes Kostüm sehr interssante und amüsietende Tanzeinlagen. Danach kamen wieder Pa de deuxs wobei die zwei Paare definitiv etwas neues mitbrachten und hatte der Eine eine unglaubliche Sprungkraft und setze kurzzeitig die Schwerkraft und sämmtliche phsykalische Gesetze außer Kraft und der Erste konnte unfassbar gut Ballet tanzen. Unheimlich. Dazu vollführte er seine Solos ohne einen Fahler…

Später wurden die Tänze etwas moderner. Ein Pärchen tanzte das Innenleben von einer Maschine bzw. eines Motores komplett in schwarz. Sehr abstrakt, sehr cool. Dann kam noch eine andere Solotänzerin die einem spielenden Kleinkind im Kurzen Kleidchen ähnelte, aber stark im Ausdruck war. Ich persönlich bekam schon Gute Laune nur vom Zuschauen und auch danach fühlte ich mich um 3 Stufen positiver. Schafft nicht jeder.

Zum Schluss gab es noch einen der einem der Pärchentänzer unheimlich ähnlich sah, ich glaube es waren Zwillinge. Dieser tanzte komplett in Weis und ebenfalls sehr modern mit ein paar Balletgrundschritten, mir fällt immer wieder das Nomen ‚Sommer ‚ dazu ein. Ich finde er sah aus wie der Sommer der den Winter vertreiben wollte. Und das der Fühling fehlt ist Absicht.

Nach der Veranstaltung ging es noch einmal im Dunkeln zum Markusplatz. Fazit: Nachts ist er am schönsten. Nicht Menschen leer, aber die Lichter von Venedig und die Wärme (Angenehme Wärme angemerkt) und keine Tauben reißen doch einiges wieder heraus.

Ein Lichtermeer

Ein Lichtermeer

Die Überfahrt glich ebefalls einem sehr entspannten Chill Out und nicht dem gefühlten Fallout vor 6 Stunden.

Fotos kommen noch versprochen 😉

Nachtrag: Fotos sind und da, und der nächste Bericht kommt bald, da ich mir dazu noch einmal das ganze Messeinformationszeug noch einmal durchlesen möchte/ muss.

 

italienischer Entspannungstag

Nach der gestern eher mäßigen Feierei, waren wir am darauf folgendem Tag unglaublich müde. Und das Aufstehen zog sich über Stunden hin, und keiner wollte zurück auf die Hauptinsel. Lieber Lido erkunden, das Wetter war auch nicht zu heiß und so sind wir mit dem Bus nach Alberoni gewackelt, was am anderen Ende des Eilandes liegt, das ist übrigens sehr lang. Am Ende der Schaukel- Juckel Partie wurden wir im Niemandsland ausgespuckt, vor uns ein hässsliches pfirsichorangefarbenes Häusschen das auf ein Naturschutzgebiet hinwies. Weit und Breit nur Sand, Binsen, Grass und ein paar Steine. Ein unscheinbarer Schmodder ehemals sicherlich Sandpfad führte zum verlassenen Naturstrand. Irgendwie war ich froh, dass der Hauptbadestrand immer geglättet und gesäubert wurde. Doch wer sich an purer Natur nicht stört, ihr also keinen perfekten Strand braucht (Nein dort liegen keine Müllberge, der einzige Müll war eine angeschwemmte Plastikflasche), der kann dort gerne Baden oder Muscheln sammeln gehen. Da dort keine allzu vielen Touristen oder Einheimische waren, sahen die Muscheln nicht als zu zertreten aus und einige hübschere Exemplare waren auch dabei. Der Strand hat sogar noch einen Heimatbonus, es sieht aus wie an der Nordsee sogar die frische Brise wehte.

Nach ein paar Stunden Entspannung und Kreuzworträtsel lösen ging es zurück in nach Alberoni und von da an liefen wir zurück, beziehungsweise es war irgendein Dorf zwischen Alberoni und unserem Ort. Genau 2.1 Kilometer laut Navi am Strand entlang, tatsächlich führte und das kleine Gerät zuverlässig nach Hause, ich hatte schon wieder lustige Horror-Szenarien im Kopf, dass wir erst drei Stunden später anglommen würde oder die dunkeln Vergessen Katakomben erkunden würden. Das Abenteuer blieb und erspart… Dafür kam uns auf halben weg ein zweiter Hulk entgegen. Ich kann ja verstehen warum die meisten Six-Pack Männer oder Jungs am Strand lauern (Eitelkeit, Urlaubsflirt usw.), aber der Typ war nicht auf flirten aus. Das war ein Shaolin- Mönch zumindest gefühlte 2.50 groß und naja Hulk nur ohne grün sondern braun gebrannt. Unsere Meinung, Hallo Anabolika.

Danach war auch ersteinmal Schluss mit Bewegung und es ging erst nach dem Abendessen wieder hinaus, diesmal aber nur zu einem kleinen Verdauungsspaziergang durch die andere Gassen auf der anderen Seite, dort ein riesigen Palazzo entdeckt der anscheinend ein ehemaliges Hotel war dich schließen musste. Es sah aus wie die Ultimative Kulisse für Phantom der Oper aus. Irgendwie ähnelte es dem Bahnhofsgebäude von Tours.

Ein sehr ruhiger Tag.

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Isola grande

Dritter Tag: Hauptinsel! Das Abenteuer kann Beginnen.

Da ich unbedingt den totalen Touri spielen wollte, sind wir heute mit dem Vaproretto in Richtung Hauptinsel, also Markusplatz, Dogenpalast etc. gefahren. (Natürlich brav mit dem Handy und der Kamera unterwegs). Ab der Haltestelle Biennale wurde es auch schon schlauschig und man hatte das Gefühl ein Huhn auf einem nicht Biohof Stufe 3 zu leben.

Das Gruppenkuscheln dauerte noch bis zur Rioalto Brücke, dort stiegen wir dann aus. Nach kurzer Stadtplantauscherei und vor allem ersteinmal großer Suche wo Norden sei, ging es dann als erstes Richtung Palazzo Contarini del Bovolo, brüht für seine äußeren Treppenturm steht er in einem winzigen Hinterhof. Nun eigentlich ist der Palazzo an sich, sicher riesig doch von dem kleinen Hinterhof sahen wir nur das hübsche Treppenhaus. Für die Öffentichkeit ist der Palast auch nicht zugänglich. Ansich nicht wirklich spannend, doch was sehr schön war ist der Platz. Sogar Wohnungen waren dort, müssen sicherlich ein Vermögen kosten.

Nachkurzem Verlaufen ging es dann weiter anhand des Spaziergangs und wir trappten durch kleine Gassen und Kanäle, zu geben, dort konnte man definitiv sagen einige müffelten wirklich nicht einladend. Ubd plötzlich traten wir aus dem Schatten der all zu kleinen Gassen hinaus ins Freie und standen auf einem riesigen Platz… Und erblickten ein schiefen Turm… meine erste Reaktion war, Hoppala Pisa 2.0? Nein, nicht Pisa. Der Kirchenturm von der katholischen Kirche Chisea di Santo Stefano. Der Bau wurde im Jahre 1294 aufgenommen, doch wurde erst im Jahre 1325  fertiggestellt. Am Anfang des 15. Jahrhunderts wurde die Kirche bis auf die Grundstrukturen verändert, die Veränderung sind bis heute existent.

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Gläserne Insel

So… Auflösung des Ratespiels, wo wir eigentlich waren. Kay hatte schon Recht, ich war in Venedig, die Stadt der Lagunen, geflügelten Löwen, Brücken und Touristen. Letztere sind etwas anstrengend, aber da darf ich mich selbst nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Zu meiner Freude habe ich keine Socken in Sandalen gesehen. Die obligatorischen Deutschlandtrikots und den bayrischen grünen Jäger/Trachtenhüte waren allerdings, trotzdem zahlreich vertreten. Auf den Vaporettos hielt sich dennoch alles in Grenzen. Da waren andere Nation sehr viel lustiger zu beobachten, aber dazu später mehr. Kommen wir zurück zu Venedig. Als ich gestern das erste Mal mit einer der großen Linien hier gefahren bin (Linie 1), war ich ersteinmal geplättet. Normalerweise stellt man sich eine Stadt oder ein Land ganz anders vor und dann kommt es doch ganz anders als erwartet ob besser oder schlechter, ist danach erst einmal egal…

In diesem Falle war es zwar auch so, aber viel extremer. Die Gebäude waren schöner, größer und vor allem auch farbenfroher. Die Innenstadt, aber genauso überfüllt Himmel Herr Gott wie Salzburg eine einzige Touristenstadt (Zitat meiner besten Freundin). Die Studenten folgen aber gleich danach. Dazu ist es unmöglich eine bestimmte Bauepoche für Venedig zu finden. Da finden sich Barok, Gotik, Renessaince neben römisch angehauchte Bauten. Selbst die Neubauten auf Murano sahen italienisch aus bzw. venezianisch.

Haus am Canale Grande

Und da wären wir wieder beim Ursprungspunkt. Murano, das heutige Reiseziel. Jeder kennt Murano, es liegt nördlich der venezianischen Allstadt und ist für seine Glasbläsereien bekannt. Ich wollte dort eigentlich nicht wegen des Glases hin sondern wegen gewissen Büchern und Kassetten, die meine Kindheit prägten, aber die Insel kann man auch ohne Kindheitserinnerungen als Reiseziel mit ein planen, am besten ihr nehmt einfach die Linie verde oder eine der anderen Alilaguna Linien, wer will kann auch meines Wissens mit der Linie 14 fahren, doch dafür würde ich jetzt keine Hand ins Feuer legen. Dort angekommen ging es erst einmal hinein in die Glasbläserateliers, denn die Fabriken waren zuerst für die Öffentlichkeit geschlossen. Übrigens durften die damaligen rund 500 Glasbläserunternehmen ihr Wissen, außer an ihre Söhne niemands  weiter geben unter Todesstrafe war es verboten. Und die Todesstrafe war dort damals noch nicht so harmlos… Damalige Verbrecher durften erst… Ah vergesst es lieber. Ich glaub ihr wollt das gar nicht wissen. 😉 Es folgten sehr, sehr viele Glasgeschäfte in denen neben jeder Menge Kronleuchter, Tierstatuen, oder merkwürdige Scherbenteller auch Bilderrahmen erhältlich waren. Fotografieren durfte man nicht, mit Verlaub es tut mir Leid das auszusprechen, schließlich ist Glasblasen eine Kunst für sich, aber die Stücke die man dort erwerben konnte waren (außer ein paar Vasen) alle durchgehend hässlich, deshalb lohnt sich das fotographieren auch nicht. Als wir überlegten eine wirklich hübsche Vase näher in Betracht zu ziehen, gab es das nächte Problem es stand kein Preis dran. So hatte sich das Thema auch wieder erledigt. Wie soll man eigentlicheren so riesigen Kronen leuchtet nach Deutschland schaffen?!

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Auf in den Süden!

Sommerferien. Frei. Urlaub. Und zwar … mit Marvinchen* und deren Familie.

Koffer war schon am vor Tag gepackt, viel zu groß wog aber nur 16kg. Innen drin war es doch halb leer, aber so hate man zumindest Platz für mögliche brauchbare Dinge, als Andenken oder so.

Leider auch viel zu aufgeregt gewesen um ein zu schlafen, eine Sache die bei mir vor „großen“ Reisen oder Ausflügen nie funktioniert. Da ich aber um 4 Uhr (ja morgens) wieder raus musste, da man vor her nicht die Koffer aufgeben konnte stand ich dann um 5 Uhr morgens, in der Kälte mit meinem Vater vor Terminal 2 und wartete. Die Spannung stieg je später es wurde, denn eigentlich sollte der Flug am vor Tag noch von Terminal 1 aus los fliegen. Anscheinend hatte sich dort etwas verschoben, nur wusste das meine beste Freundin. Ja sie wusste es, nur das Taxi war etwas später angekommen als erwartete, und so konnten wir relativ schnell und ohne Gehetze einchecken…  Danach wurde noch einmal schnell im Bücher laden gestoppt und dann ging es in Richtung Security- Chef. Mein Highlight an Flughäfen. Jedes Mal ein Wunderbares vergnügen. Wer steht nicht auf Gehetze, ale Privaten Dinge öffentlich ausbreiten, nervige Diskussionen über seine Handgepäckstücke (Die haben mir damals ein Kind, meine Kinderschere und meinen Pritstift entrissen) und fachmanische Abtastungen, wo man sich kurzzeitig seiner Privatsphäre beraubt fühlt.

Diesmal war es okay. Ich konnte durch den Detektor durch gehen und es piepste nichts. Triumphierendes Lächeln meinerseits. Wenn jemand ein Flugzeug entführen oder explodieren lassen möchte, dann tut er das auch. Dafür brauch man sogar keine Terroristen mehr, das erledigen mittlerweile die Raketenabwehrsysteme von Staaten über die man fliegt.

Nach gut 1,5 Stunden Flugzeit die einem noch kürzer vorkamen, landeten wir auch schon wieder. Der Landeanflug war übrigens spektakulär, laut Schwester der Freundin. Leider saßen wir auf der Flaschen Seite, dafür kamen unsere Koffer fast als erstes und wir konnten ganz schnell in Richtung Bus spurten im dem wir dann wieder gute 40 Minuten sitzen durften. Danach ginge in ein Boot und wir durften auf eine nah gelegene Insel fahren, nach kurzer Zeit stiegen die Touristen immer mehr aus und irgendwann wurde die Überfahrt zu nehmends entspannter und wir konnten ebenfalls endlich die Landschaft, mit frischen Fahrtwind genießen. Heil angekommen! Glückssocken sind eine wunderbare Sache, auch wenn sie zwei verschiedene Größen, Farben und Muster besitzen. Und dann, ging die Haustür auf und wir standen in unsere Wohnung für die nächsten Tage. Mittlerweile war es 10 Uhr, das Adrenalin hatte nachgelassen und so schmißen wir uns alle auf unsere Betten und schliefen bis 14 Uhr. Nach verwirrtem Aufwachen, nahmen wir die Pfärte zum nahe glegen Supermarkt, denn der Kühlschrank bestand aus 2 Zuccinis, ein Litermilch, Eiswürfeln und zwei Packungen Eis.

Beim Einkaufen traten wir alle in das erste Fettnäpfchen, denn hier zog der Einkäufer sich erst Plastikhandschuhe über, damit das Grünzeug nichtbeschädigt oder gar beschmutzte wurde, anschließend packten man wir in eine Tüte (die jweiligen Sorten in eine), lief zu einer Wage tippte die entsprechende Nummer ein und promt spuckte die Maschine einen Klebesticker darauf mit Barcode, auf dem wahrscheinlich die Zahlungsdaten standen. An der Kasse wurde nun alles durchgezogen und wir durften wieder nach Hause, danach ging es an den Strand. Das Meer war so warm und die Sonne auch, wunderbar.

Irgendwann abends ging es dann ans auspacken, und Internet besorgen für vielleicht das spätere streamen des Finales.

Und jetzt ein kleines Rätsel:

Wo war ich?

Tipp: Die schmalste Straße, and der schmalsten Stelle misst 53cm, es gibt 150 Kanäle und 120 Inseln. Wuhuu…

So jetzt noch schwarze Gondeln und ihr wisst es oder? 😉

Happy Birthday!

Herzlichen Glückwunsch. In doppelter Hinsicht, aber in aller erster Linie geht’s natürlich um meine Schreibselkiste. Leider ist es eher eine Nachfeier, denn vor genau zwei Tagen habe ich den ersten Bericht hoch geladen. Noch in ganz schlimmer Schriftart, die man der Geier weiß warum hier nicht ändern kann, aber Hauptsache es ist verständlich, und strotzt nicht vor Rechtschreibfehlern. Aber lasst mich einmal von dem Gemecker entfernen und zu, einer Dankes Rede hinschlittern oder zu einer Jahresübersicht, erzählen was mir schon alles mit dem Blog passiert ist, wie oft ich Ideen ganz toll fand und sie mittlerweile auf einem alten Notizzettel geschrieben sind und nun irgendwo entweder immer noch auf einem riesigen Recyclingberg Papier rum liegen oder vielleicht sogar schon wieder verwertet wurden, als was auch immer. Am Besten ich mach einfach alles auf einmal. Sind nun eh Ferien.

Also, siehe About, kann man die Idee für das Bloggen nachlesen, also fällt das schonmal weg. Ihr glaubt gar nicht wie lange ich vor dieser Seite saß. Wie soll ich schreiben, was kann ich über mich preisgeben, und zuletzt ob das geschriebene nicht total merkwürdig scheint. So viel, meine Lieblingswörter werden immer mehr. Und am Anfang hatte ich persönlich ein sehr komisches Gefühl Artikel, Berichte oder Schreibselkram zu schreiben und es dann ins Internet hochladen, für jeden zugänglich. Vor allem, ich wusste am Anfang gar nicht wer das überhaupt ließ, gut ich bin immer noch nicht schlauer geworden. Doch irgendwann nach 4 Wochen? Fing es an, man gewöhnte sich daran und die Ideen flossen nur so zu Papier. Fast schon gruselig und mittlerweile könnte ich fast täglich etwas veröffentlichen. Wie die Gewohnheiten sich ändern…

Was das Bloggen für mich bedeutet, das Beste am Internet ist einfach, es wird Niemand gezwungen es zu lesen! Und es wird direkt auch nicht eweeten. Klar gibt es diesen Sternknopf, aber gut er ist nicht halb so schlimm, wie nervige Lehrer oder Pädagogen, die einem immer den böse Zeigefinger zeigen und schon geht die Predigt los. Kurz um Bloggen ist Freiheit, ich schreibe wie ich will, was und worüber ich will und wie es aussehen soll. Es macht tierischen Spaß. Auch ist es beispielsweise bei den Reisen so, dass der elektronische Blätterstapel quasi ein Tagebuch darstellt, man kann immer wieder zurück blättern bzw. klicken und sich alles von vorne bis hinten lesen und merken das sein Erinnerungsvermögen manchmal sehr, sehr schlecht ist. Ich persönlich bin darüber auch ganz froh, denn ich bin kein Mensch der sich zu den Tagebücherfreunden zählen würde, da nun ja diese Sätze wie „Liebes Tagebuch“ definitiv noch nie in meinen Wortschatz gehört haben! Gleichzeitig lernt man über andere Blogs auch sehr interessante Personen oder Menschentypen kennen, da freut sich der Hobbypsychologe in mir. Etwas besseres gibt es nicht, teilweise sind Blogs besser als manche Bücher.

Der einzige Nachteil bei mir beim Bloggen ist eigentlich nur das Gefühl vor einem leeren, zwar imaginären weißen Blatt zu sitzen, ehe total „tolle“ Idee zu haben, aber nicht recht weiß wie man sie genau umsetzten soll. A Ende hat man gute 2 Seiten geschrieben und am Ende verkürzt man das Ganze auf gut 20 Sätze löscht, viel weg und 2 Stunden sind von der lieben Schlafenszeit dahin geflossen, aber das ist es jedes Mal Wert. Und so denke ich geht es hoffentlich noch einige Jahre so weiter, bis der Speicherplatz voll ist und noch weiter.

Mit der Jahresbilanz bin ich auch sehr zufrieden. (Jaja jetzt kommen die berühmten Zahlen)

133 Beitrage, insgesamt 1777 Aufrufe und 19 Follower. Yipeh.

Also kurz um, danke an euch, das ihr mitleset. 365 Tage sind eigentlich ganz schön wenig. So jetzt aber gute Nacht und warts ab neue Reiseberichte Folgen in Kürze.

Fahrradwochenende

Wochenende 5-6 Juli Wandertag! Eigentlich Wanderwochenende. Reiseziel Sylt, leider nicht Helgoland, aber besser als nichts. Also um 8:30 getroffen und eingestiegen in den Zug. Angekommen und mit dem Fahrrad zur Jugendherberge gefahren. Sicherlich für die Einwohner von Westerland war es sicherlich ein ganz gewöhnlicher Anblick aber die andere Touristen mussten sehr grinsen, als sie uns – 28 Teenager bepackt als ob wir auswandern wollen würden- versuchten zwischen lauter Bussen, Autos und anderen Fahrradfahrern an zufahren. Klappte ganz gut, und irgendwann waren wir auf dem Gelände an unseren Zelten und dann auch später am Strand. Was soll ich sagen, Meer, leerer Strand, Sonne, verhältnismäßig warmes Wasser, so dass man wirklich baden gehen konnte. Ich liebe im Meer baden, vor allem in der Nordsee. Nach einer weile versuchten wir immer über die Wellen drüber zu springen kläglich gescheitert 🙂

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