Humans

Herzenkramen, Klappe die Fünfte: Tiere

Weshalb mal wieder ein Beitrag dieser Art kommt dürft ihr hier, bei Random Randomsen, nachlesen.

Menschen sind Tiere Punkt. Daran wird nicht gerüttelt und auch nicht widerlegt, zumindest bei mir. Wir Menschen stammen vom Affen ab und gemein hin teilen wir uns viele unserer Fähigkeiten mit unsern Mit-Lebewesen. Oktopusse besitzen dieselben neurologischen Strukturen wie wir. Die meisten „Tiere“ empfinden ebenso Schmerz, Trauer, Glück oder Angst darüber hinaus sogar mathematisches, logisches und sprachliche Intelligenz. Affen würden lieber hungern, als einem Artverwantenschmerze zu zufügen und wir Menschentun dies lediglich weil uns ein so genannter Versuchsleiter dazu auffordert. Kücken können bereits im Ei ihrer Mutter nach gackern, während ein Menschenbaby lediglich lernt die Laute nachzuahmen die es während seiner Wachstumsphase erhört. Man bemerke, dass jeder Affe ein Werkzeug benutzen kann, um Termiten aus einem Baumstumpf herauszuholen. Aber kann jeder Mensch ohne Anleitung oder nur aus reinem abschauen einen Computer montieren. Sicherlich nicht. Möglicherweise ist die Komplexität eine andere. Dennoch wir Menschen töten aus Spaß, wir sind missgünstig, habgierig und selbst aus der Leidenschaft kann schnell abgrundtiefer Hass werden. Wir zerstören Dinge mutwillig und fühlen uns dabei noch nicht einmal schlecht. Vielleicht verleitet unsere Vernunft zu weit aus Komplexeren Dingen doch macht sie uns auch so unglaublich ambivalent. Dennoch der Unterschied Mensch Tier ist keineswegs prinzipiell verschieden. Es gibt graduelle Unterschiede diesbezüglich der  Fähigkeit zu Abstrahieren, dabei hat es sich allerdings auch schon.

Deshalb hier 11 Assoziationen die mit dem Thema Mensch-Tier zutun haben:

 

Rundumschlag, was unser Planet so zu bieten hat mit epischem Soundtrack:

 

Rhesusaffen kommunizieren in einer Art Babysprache mit ihren Kleinen… Sie verändern nämlich ihre  Tonlage wenn sie mit ihrem Nachwuchs sprechen…

 

Jetzt überlegt euch noch einmal ganz genau die Fragen wie will ich meinen Müll wirklich auf den Rasen schmeißen?

 

Einen schönes Ferienressort haben wir uns dort erschaffen, übrigens nach dem Unglück wurden die drei Blöcke wiederangefahren und zum Teil noch 13 Jahre betrieben.

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Mixtape des familiären Zusammenlebens

Wenn man sich schon auf einem Selbstfindungstrip befindet flammen in Gedanken immer wieder dieselben Partykillerthemen auf wie: Familie, Freunde, Gesellschaft, Identifikation, Zukunft und noch sehr viele mehr… Manche mehr, manche weniger philosophisch verpackt. Nichtsdestotrotz lässt sich nicht von der Handweisen, dass vorausblickend das Wort Zukunft in fetten Großbuchstaben über mir steht sowie rückblickend der Schriftzug: Familie. Man kann sie sich eben nicht aussuchen, sodass es häufig zu zwei Pendants tendiert: Geliebt oder verhasst. Davon mal abgesehen braucht der Mensch dennoch ein Rudel obwohl er über Abgrenzung funktioniert. Faszinierende Wesen diese Menschen, aber ich schweife mal wieder ab.

Ich persönlich bin ich kein Großfamilienmensch, war ich nie und ich finde die Vorstellung persönlich grauenhaft. Ich war allerdings auch noch nie in der Situation mit einer „blutsverwandten“ Horde Kontakt aufnehmen zu müssen… Vorteile: Weniger Anfahrtskosten zu diversen Hordentreffen die eher einem Speeddating ähneln, weniger Klatsch und Tratsch, weniger Wangenknuffen und der Stress irgendwelchen Erwartungen zu entsprechen stinkt.

 

Nachteile: Man hat eben nicht den coolen Cousin (er war es mal, bis er seinen Berufswunschäußerte) oder die coole Cousine, die Seelenverwanten gleichen wie in vielen jungen Erwachsenen Romanen, eine möglich geringere Sozialkompetenz und man bekommt weniger Geschenke. Gut, letzterer Punkt wäre zu kapitalistisch und zu undankbar als ihn jemals zugeben zu wollen.

Mein innersten Kreis würde ich als Kleinstfamilie bezeichnen, den größeren Bereich dagegen eher als Standard. Selbst dort fangen die Grenzen an zu verschwimmen, denn bereits dort verschwindet die „Blutsverwandtschaft“ und weicht der, der „geistigen Wellenlänge“. Was ich damit eigentlich sagen will, egal wer oder was eure Familie bildet ihr werdet ihr fehlen bemerken… Vielleicht nicht sofort, vielleicht nicht an den fehlenden Geräuschen in der Küche oder dem Bad, aber in irgendetwas immer. Weshalb es jetzt irgendwie eine Art Abrechnungspflaster gibt, denn trotz fehlendem Liebesglück gab es wie bei allem nicht immer nur die Honigkuchenseite. Jedoch darf ich stolz behaupten, dass ich wie immer gerne polarisiere. Mir ging es nicht halb so schlecht wie man annehmen könnte. Sonst hätte ich hier noch ganz andere Sachen aufgefahren.

 

Jede Familie hat ihr eigenen Leichen im Keller:

 

Dennoch, Familie als Ganzes betrachtet ist schon irgendwie was tolles:

 

Wie hält man eigentlich bis zur Eisernen Hochzeit durch?

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