Das Herz des dunklen Waldes von Naomi Novik

Halleluja und noch eine Buchrezension, als ob es nicht schon genug davon gäbe. Dennoch irgendetwas will schließlich produziert werden und da sich meine geistlichen Ergüsse im Moment tendenziell eher auf die Geschichte der DDR sowie der reinen deutschen Nationalgeschichte sowie schicke Binomialkoeffizienten (langsam fange ich dieses Wort an zu lieben, obwohl die Sache an sich völlig irrational ist) Tabellen konzentrieren, gibt es noch einmal eine Rückmeldung zu einem literarischen Happen.

Ich hatte mir vor Jahren geschworen den Valentinstag nie zu zelebrieren, doch aus irgendeinem Grund gab es nicht nur einen Strauß weißer Rosen von meiner Mitbewohnerin (den ich vergeblich versucht habe schwarz zu färben), sondern ebenso ein unverhofftes Buchpaket der lieben Kathrin, dank meiner Reihe der gesammelten Schätze. Fortuna war mir so hold um mir die lang ersehnte Lektüre „Das Herz des dunklen Waldes“ zu bescheren (an dieser Stelle danke nochmals an die liebe Kathrin), was ich innerhalb von weniger als einer Woche verschlungen habe. Dieser Umstand ist deshalb so erwähnenswert, da dieses Phänomen des Sich-nicht-mehr-los-reißen-könnens vorher mir seit Jahren nicht mehr bekannt war. Ich habe sogar dafür eine Nacht quasi halb durchgelesen, denn einmal angefangen kann man das Ding nicht so einfach weglegen trotz einiger Macken. Aber kommen wir nun zum Wieso, Weshalb, und vor allem Warum:

Das Drumherum scheint auf den ersten Blick recht unscheinbar… Ein typisches Fantasysetting mit Fabelwesen, Magie, Königreichen und einem bösen Antagonisten. Was das ganze weit interessanter macht sind die Charaktere. Diese sind nämlich verdammt vielfältig und in den unterschiedlich, geschichtseigenen Konstellationen herrlich amüsant, grausam oder einfach nur irre. Nun kommen wir zum Plot:

Das Mädchen Agnieszka führt ein recht glückliches Leben zusammen mit ihrer Familien und besten Freundin in einem beschaulichen Dorf, dummerweise liegt jenes nur allzu nah am „Dunklen Wald“.

Denn der „dunkle Wald“, ist wie der Name schon vermuten lässt, kein gewöhnlicher Wald zum Pilze und Feuerholz vielmehr hat er die Eigenart unvorsichtige Bewohner, die sich in ihn hineinwagen zu verschlucken und nie wieder herausrücken oder wenn man Glück hat lediglich verstümmelt oder gar gleich getötet zu werden. Natürlich nicht ohne unmenschliche magische Quälereien durchzustehen. Um dieses Monstrum von schwarzer Zauberkraft sowie dessen Ausbreitung zu unterbinden haust seit Jahrzehnten ein angsteinflösender Magier in seinem Turm nahe des Waldes/ Dorfes.

Als Gegenleistung für seine Tat(en) fordert der Herr alle zehn Jahre ein Mädchen des Dorfes. Das jeweilige Mädchen wird dazu aufgefordert sofort das Dorf und Familie verlassen um dem Drachen zu dienen. Mehr ist nicht bekannt, außer dass nach diesen 10 Jahren das auserwählte Mädchen entlassen wird und reich bestückt in die nächst größeren Städte um dort ihr Leben weiter zu leben.

Als Voraussetzung um überhaupt erwählt zu werden muss dasjenige Mädchen entweder unbeschreiblich hübsch sein oder besonders begabt. Beides trifft auf Agnietzsckas beste Freundin zu und so wird dieses Kind von klein auf auf die Aufgabe vorbereitet ihrem spätere Herren zu dienen. Im Gegensatz zu Agnietschka, ihr Leben ist das genau Gegenteil. Der reinste Wildfang vom Charakter, tollpatschig und strohmt gerne in den umherliegenden Wäldern sowie an der Grenze zum Dunklen Wald herum. Zwischen den Zeilen, ließt man eindeutig die Schande für ihre Familie heraus, trotz ihrer Gabe ständig irgendwelche nützlichen Dinge zu finden wie beispielsweise tragende Beerensträucher im tiefsten Winter.

Und wie es die Geschichte so will, ist eben diese Gabe dafür zuständig das Agnietzscka an dem Tag der Entscheidung mit dem Drachen gehen muss. Nur gefällt ihm dies ebenso wenig wie ihr… Freiwillig ausgesucht hat er sie nicht, denn das oberste Gesetz der Magier ist es noch jüngere / noch unerkannte Novizen auszubilden.

Zuerst war ich recht skeptisch gegenüber dem Buch. Viele Stimmen vergötterten es, andere schrieben Verrisse am laufenden Band und nun hielt ich das Schätzchen in meinen Händen und begann zu lesen.

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„All that happens must be known“ -The Circle

The roman novel called The Circle is a current topic book and the newest work from the popular author Dave Eggers. But is this book, which splits the critiques world a real dystopian masterpiece like 1984 or Brave new world? Let’s take a look in at the world of Mae Holland to find out if the anthems or the scorchers are right.

As mentioned before the book tells thea  story about a young lady called Mae Holland who applies to for a new job at one of the famous companies in the the  world known as The Circle. At her old working place she felt never overburdened nor insufficiently challenged, that is one of the reasons why Mae is deeply grateful about Annie’s recommendation of herself and describes her new working place as heaven. But soon the Circle reveals his native face and the place with all time clean places, an own gym, several perfect restaurants and nice people turns into an monopole which refuses every employee his one privacy by the help of the Circle’s inner and outer social media accounts. If Mae notices the dangerous of the ideas of her new heads of the business I will lleave that open.

The most important fact is that Dave Eggers picked up a very interesting and contemporary topic, which concerns everybody in the world. Even the people who hasn’t haven’t gotten an smartphone nor computer. In addiction the author built up an current world which appears as almost the same thansimilar to our world,. The only acceptation exception is the extremely need of social media tools. This makes the difference between the potential of the book and the actual story.

As good as Eggers intentions were he doesn’t implement it convincingly. At the beginning his writing style fits in to the situation, the reader is like Mae overwhelmed by the perfection and the unbelievable new impression of the company. Nevertheless the opinions about the topic surveillance split up in black and white. Every person, who is able to think logical and knows one or two things about the topic realisesrealizes that the authors makes himself comfortable to completely ignore the most important aspects of the grey zones… Only at the end it appears such an situation, but even in this case Eggers doesn’t let reflecting his own characters reflect their doings. As a reaction the reader gets the impression that the authors created most of the characters and dialogs just to underline his opinion of the black/ white world concerning surveillance.

That means Mea is incredibly one dimensional for a protagonist. She is naive, and later she became more and more egotistic and narcissistic because of the circle’s intrigues. She never ever questions anything or even cares about the opposite opinions of others. Mae can be defined as the black side of social media… A brainwashed zombie… The white side, the complete opposite is her ex-boyfriend Mercer, he refuses everything what is linked with the internet and social media. As you can see he is designed as the proper antagonist of Mae. His role is just to remember the reader how dangerous surveillance can be but hasn’t got any other treats. Especially at the end of the story the plot becomes more and more exaggerated and at one point I dropped off Eggers intention that the Circle or an other big company in our reality can be compared as a totalitarian system.

The writer should have more concentrated on the successful intentions and ideas in his story. Not everything is bad. For example there are more-dimensional characters in the Circle like Francis or Annie both represent an own topic of the surveillance, but in the so called grey zone (surveil kids because of the high criminal rate). They develop in the history and that causes more attention from the reader. He becomes more empathetic and the situations becomes more emotional which appeals to the reader as well written.

All in all this book is in the beginning a real an page turner, but not because of the unbelievable good designed characters or writing style. It is more about the curiosity for the introduced system. What will happen to the world? Is it possible to retrogressive the whole society? Due to that and the overexplaining of the intentions and ideas my by using simple metaphors and extreme appealing of the opinion about the topic I would recommend this book for youngsters, who haven’t read classic works yet like Animal Farm, 1984, or Brave new world.

And thanks again to Sternchen for correcting my revier, you’re helping me a lot.

Frühstückskreationen 2016

Wie schon am Anfang des Jahres versprochen und wiederholt vor zwei Wochen kommt nun der letzte Post meiner Reihe der versuchten Selbstversorgung im Jahre 2016…. Dieses Mal mit reinen Frühstücksideen, da für mich das Frühstück eines der Highlights meines Tag muss ansonsten bin ich dank der verunglückten Start in den Tag die nächsten Stunden sehr, sehr schlecht gelaunt. Staunet und genießet…

 

Beeren-Traum:

Wie dieses Rezept entstanden ist weiß ich gar nicht mehr. Ich weiß nur, dass es mich schon seit gut 1,5 Jahren wöchentlich begleitet. Es schmeckt eben einfach phänomenal… Wie sagte Einstein einst: Everything should be made as simple as possible, but not simpler.

Man nehme:

350/ 450g Skyr mit oder ohne Geschmack

200g Beeren-Mischung (TK)

Topping: Frühstückscerealien jeder Art

Die Tiefkühlbeerenmischung sollte vor dem Verzehr, allerdings ordentlich aufgetaut bzw. erhitzt werden. Heiße Beeren schmecken noch einmal besser.

 

Nachdem Sport schmeckt es doppelt so gut...

Nachdem Sport schmeckt es doppelt so gut…

 

Süßer-Tofu:

Hier geht’s zum original Rezept (das Kochvideo ist die reinste Komödie)… Eines Tages zufällig durch den YouTubeLogarithmus entdeckt und nachgekocht. Eine leckere Eiweißquelle für vegane Tage!

Man nehme:

200g Natur- Tofu

200g Beeren-Mischung

TL Nussmus (Erdnuss!)

10g Schokodrops

5g Backakao

Knusprig Falalala...

Knusprig Falalala…

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Gesammelte Schätze eines Monat, der ständig macht was er will

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Hier dürft auch ruhig bei der Administratorin dieser „Challenge“ vorbeischauen, dazu einfach auf Bild klicken…

Der Februar steht bis jetzt dem Januar in Sachen Ereignissen im Nichts nach. Ich habe das Gefühl ich würde geradewegs nur so durch Zeit und Raum fliegen… Nichtsdestotrotz werde ich die Lernphase genießen, einfach mit dem Ziel dass das bald alles vorbei sein wird.

Mein erhofftes Metal-Shirt gab es natürlich nicht, dafür hatten wir zumindest eine Bühne bei unserem Theaterstück und es lief doch recht solide, trotz einer Vielzahl von Textaussetzern, falschen Standpunkten und falschen Handlungen. Ich fand für mich heraus: Drei Sätze zu sprechen in einem 90 Minuten langem Stück ist verdammt bescheiden. Der Schwierigkeitsgrad hebt sich deutlich, ernsthaft. Denn um seine Einsatzwörter nicht zu verpassen musste ich mich die ganze Zeit ungeheuer konzentrieren, zumal der Inhalt und diese Stichwörter sich stets ähnelten. Wenn dann jemand anderes seinen Satz nicht genauso zitierte wie er im Skript stand, stimmte zwar der ungefähre Rahmen aber mein Codewort fehlte.

Der Grund: Die wenig variierenden Gesprächsthemen während des Gerichtsprozesses entweder geht es um Eve, um Adam oder um den Krug selbst und das über 70 Minuten… Sich zu konzentrieren, wenn mir das Thema nicht am Herzen liegt ist quälend.

Zudem durfte ich als eher schlechtgelaunter Bauer den Hot Curves Kalender meines Sohn Ruprecht vorführen und ich darf definitiv behaupten der Pirelli Kalender entspricht mehr meinem Geschmack. Zumal mich mein Lehrer an wies bloß nicht jedes Bild zu zeigen, da manche zu explizit seien. Ich merke an: Man sah ähnlich wie beim Playboy nie irgendwelche relevanten Körperpartien! Aber gut genug der Fotogenität von Frauen. Kommen wir zu Emanzipation meinerseits… Mein introvertiertes Haifischmadenbaby- Dasein habe ich ab Ende Januar endgültig abgelegt und mich zu einem feschen Wolpertinger geoutet. Gemerkt habe ich es an meiner plötzlichen Courage für mich selbst. Ich schlucke nicht mehr jeden Satz gegenüber Lehrern herunter, nur weil sie Lehrer sind… Ebenso demonstrierte ich meinen inneren Protest gegen ein solches Wesen deutlich.

Will heißen: Neben unserer wunderbaren Mathelehrerin durfte ich mal wieder einen grauenvollen Matheleerer kennen lernen. Dank des unglaublich gut ausgefallenen Mathematikvorabiturs hat sich unser Bildungsminister dazu durchgerungen uns Zusatzstunden anzubieten, um den Stoff noch einmal zu vertiefen und zu wiederholen parallel zum normalen Unterricht. Dies ist eine sehr noble Geste und viele von uns haben diese überaus erfreut war genommen trotz Wochenende, nur war da eben dieser neue Leerer. Uralt, schwerhörig und absolut unerfahren im Umgang mit moderner Technik. Das waren nicht allzu gute Voraussetzungen, doch man will ja keine Vorurteile haben… Die Vorurteile bestätigten sich spätestens bei folgendem Dialog:

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Grammatikalisch eskalierte Oscar-Wünsche…

„Ich liebe es, Theater zu spielen. Es ist so viel realistischer als das Leben“- Oscar Wilde

Film und Theater sind zwar zwei komplett verschiedene Paar Schuhe, nur leider lebte der liebe Mr. Wilde in einer Zeit in der Blockbuster, Serien oder gar Art House eher weniger alltagstauglich waren… Nun denn, da ab 2.30 vermutlich bei mir eher weniger die Hölle los sein wird gibt’s deshalb meine Erwartungen und Hoffnungen als wunderbares Schaubild präsentiert… Jetzt.

Ach ja, und falls einige Sätze oder so manche Grammatik oder gar Rechtschreibung völlig aus den Fugen geraten sein sollte… Ich habe gerade einen wochenlangen Lernmarathon hinter mir, bin des Todes übermüdet und tippe nur noch im Halbschlaf. Aber ich will schließlich fair bleiben und ich lasse mir nicht vorwerfen ich hätte geschummelt. Viel Spaß heute Nacht bzw. bis Morgen…

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Man beachte die Einteilung in Meine Gewinner sowie Gewinner der Jury, denn alleine zu tippen wessen Lieblinge die der Jury sind ist langweilig, frustrierend und meist hoffnungslos zumindest bei mir. Weshalb ich wie jedes Jahr ebenfalls meine Lieblinge kühre, zwar ohne schicken Goldjungen dafür mit allerlei Herzblut zum Film. Für Ma-Gos Oscartippspiel also einfach nur die rechte Spalte beachten

Vorab, ich bin noch nicht dazu gekommen alle Filme anzuschauen… Das aufzuholen könnte momentan auch eher schwieriger werden zumal meine Lieblingskategorien Bester Dokumentarfilm, Dokumentarkurzfilm, sowie animierter Kurzfilm weder im DVD- Verleih erhältlich sind noch in den Tiefen des Internets… Bei manchen bezweifle ich überhaupt ob sie so etwas wie Untertitel besitzen.

Übrigens: Diese Filmkategorien werden kaum unterstützt mit Geldern und die filme werden durch den Oscar- Preis meist keinen Mehrwert bekommen. Also unterstützt doch bitte diese Wunderwerke mehr. Alle Animationskurzfilme die ich auftreiben konnte gaben mir mehr, als so manch anderer populärer Wisch.

Zumal ich bei Ton, Tonschnitt, Schnitt oder visuelle Effekte zwar die Wirkung sehe kann aber absolut keine Ahnung habe vom dahinter steheden Aufwand, der Bearbeitung oder sonstigen technischen Hintergründen also auch nur hier die Leienmeinung.

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Ich, als was-auch-immer

Soso… meine liebe Franzi hat mich mal wieder im Nacken gepackt und jetzt hast den Salat bzw. den Liebsten Award 😉 Ich habe mich tierisch gefreut! (Wir erinnern uns, ich liebe Fragebögen, danke dafür…) Manche Fragen haben mich sogar richtig ins Schwitzen gebracht, so hoffe ich einfachmal dass du dich mit meinen Antworten zufrieden gibst und auf so manche erlesene Kreativität verzichten kannst. Die liegt im Moment wieder bei Zeichnen und beim Lesen… Kollidiert gerade mit der Klausurenphase ganz schlechte Kombi. Wie auch immer, allzeit Vorhang auf und los geht’s….

In welcher Situation hast du dich das letzte Mal so richtig typisch deutsch gefühlt?

Um ehrlich zu sein, sobald ich aus der Tür trete und feststelle das der Bus mal wieder eine Minute zu spät ist oder das sämtliche Menschen wohl zu undiszipliniert sind um ihre Jobs richtig ausführen zu können. Insbesondere Menschen und E-Mailverkehr bzw. Beratungsgespräche sind mir inzwischen ein Graus. Da bereitet man sich extra vor, geht alle Unterlagen noch einmal durch, überfliegt die Notizen und der Gesprächspartner am anderen Ende hat eine Ahnung von? Richtig: Nichts. Man darf ihm alles noch einmal doppelt und dreifach vorkauen, weil der oder diejenige es nicht gebacken bekommt mit zuschreiben.

Warum zur Hölle können nicht alle Menschen den Calvinismus gefressen haben? Ich meine von der angeblichen Leistungsgesellschaft bekomme ich jedenfalls nichts mit. Sorry… Ihr seht… Ich bin so Erz- Deutsch, dass es fast schon wieder undeutsch ist…

Meine liebe zu Kartoffeln zählt übrigens nicht, denn diese stammen nämlich aus Südamerika.

Hattest du eine Eigenart als Kind, die dir jetzt im Nachhinein doch recht exzentrisch vorkommt?

Eine? Ähm… Ich glaube ich war als Kind etwas mehr als exzentrisch… Siehe die Weigerung weder Kleid noch Rock anzuziehen, selbst für Strumpfhosen war eine große Überredungskunst nötig, die auch genau drei mal erfolgreich gewirkt hat. Ansonsten konnte ich eben nur schlafen wenn ich schaukelnd herumgetragen zu werden. Eine Schunkelwiege war ebenso wenig ein Ersatz, es musste schon schön menschenwarm sein.

Das Beste war allerdings meine einzigartige Neinphase. Alles war ein Nein ohne wenn und aber… Der Gipfel des Ganzen war, dass ich meine Mitbewohnerin dazu bewegte mir ein riesen Schild zu basteln auf dem Nein geschrieben stand und dies wurde auch überall mit hin genommen. Befestigt an einer Schnur wurde es quasi mein neues Accessoire und dazu auf längere Zeit.

Tja andere kaufen sich Handtaschen, mir wird ein großes NEIN gebastelt.

In welchen Filmwelten/Serienwelten fühltest du dich als Kind zuhause? Was hast du mit Freunden oder auf dem Schulhof nachgespielt?

Am Anfang war es Petzi, und Petzi war fantastisch und abenteuerlich, aber irgendwann war Petzi nicht mehr genug und ich schwebte hinüber zu Muriel. Und ich sprach: Ich will eine größere Familie! Und Anton und Franz nahmen mich in ihren Reigen auf. Und Ich sah, daß Weihnachten sowie Fehler machen an einem Tag gut war. Da schied ich mich von der Familie Tümpel hinüber dem Bär im blauen Haus. Ich nannte Luna meine Tante und Shadow meine Schwester. Da ward aus Neugier, Wissbegier geworden und Morgen sollte die erste Unterhaltung mit einem Schatten statt finden…. Und nach der Entäuschung,dass mein Schatten nicht antowrtete sprach ich: Es werde ein Held geboren zwischen Grünland und Arktos’s Eispalast und so schied ich gemeinsam mit dem grünen Drachen in Gedanken Grünland von der Eisdecke.

Und dann nannte ich das nun freundliche Eisland Altenberg, da ward aus Fantasie Realität geworden und wir begeben uns in die mehr menschlichere Welt.  Und ich sprach: Es sammle sich das Magische unter dem Himmel an besonderem Orte, daß man gegen Mulgarath kämpfen könne. Und es geschah so. Und ich sprach mit dem Phooka, und verhandelte mit den Elfen. Und ich merkte, daß es gut war.

Und ich sprach: Lauf wie der Fluss, Ripred und die Ratte lief. Lasse die Pest untergehen, die Gesundheit bringen und die Menschen genesen, die im Kampf gegen die grausamen Ratten bestanden haben. Und es geschah so. Und ich sah, daß es gut war. Da ward aus Unterland und New York City die Welt der vier Nationen geworden.

Und ich sprach: Es werden Feuerbändiger an der Feste des Felsens, Erfolg verzeichnen, Zeiten, Tage und Jahre werden vergehen und ein größenwahnsinniger Satan wird erscheinen um Diskriminierung, Zwietracht und Ungerechtigkeit zu sähen. Und es geschah so. Und ich befreite zwei große Lichter: ein großes Licht, das mit über und über mit Fell bedeckt war und ein kleines Licht, das über die vier Elemente herrschen sollte, dazu auch über die Energie. Und das kleine Licht hütete nun das friedliche Reich mit seinen Freunden bis ans Ende seiner Tage.

So wurden vollendet meine kindliche Entwicklung und die heutige begann mit ihrem ganzen Heer an Erinnerungen. Und so vollendete ich meine Reise, die ich unternahm und freue mich noch heute was ich so alles erlebt und mitbewirkt habe.

Welche Legende werden wir in 20, 30 Jahren betrauern? Oder gibt es dann nur noch Youtube- und Realtity-TV-Stars und musikalische Eintagsfliegen?

Um ehrlich zu sein finde ich ziehmt sich die Frage nicht so richtig, ich finde sie impliziert indirekt dass ich nun dazu genötigt werde niederzuschreiben welche genialen Genies die 120 nicht erreichten werden… Deshalb: Für mich werden gewisse Menschen (auch wenn sie mir persönlich gänzlich unbekannt sind) stets weiter leben.

Klischeehafterweise eben in meinem schwarzen Herzen und auf gigantischen Postern. Ich hoffe ganz stark, dass YouTube sowie Reality TV-Stars ganz schnell wieder von der Bildfläche verschwinden… Denn, dass diese Eintagsfliegen überdauern welche sich wirklich für alles kaufen lassen brauche ich in meinen Erinnerungen und Heldenepen für die Nachwelt nicht. Höchstens als Kanonenfutter.

Was ist dein Lieblingsgericht? Und warum?

Ich muss mich für eins Entscheiden?! Bist du irre? Was sind deine Lieblingsgericht? Und warum? Klingt doch gleich viel besser… Hier nun eine chronologische Reinfolge.

PuddingOats 

Haferbrei mit Pudding, kaltgestellt. Eine genauere Erklärung dieser genialen Schöpfung wird es nächste Woche geben. So lange müsst ihr euch also noch gedulden. Ich sage euch gleich googeln hilft nichts, denn es gibt mehrere Fassungen und nur die eine ist so genial wie schmackhaft.

Haferschleim mit Jogurt

Eigentlich kann man als den besten Jogurt nur dieses eine isländische Milchprodukt anprangern, aber Sojajogurth hat ebenfalls seine Vorteile. Dafür lässt man es dann länger einkochen, ansonsten wird es eher weniger cremig sondern eben nur matschig. Ein sehr leckerer Matsch der getoppt mit Früchten und Nüssen auch noch mal ohnehin schmackhafter wird.

Bananeneis 

Die ganzen hipster Instagrambezechnungen lasse ich hier bewusst außen vor, denn mir geht es eher um den einfachen wie geialen Aspekt einfach Obst in die Tiefkhltruhe zu hauen. Über nacht dort liegen zu lassen um die am nächsten Morgen mit dem Pürierstab/ Mixer zu zerrkleinern und so ein sauleckeres Eis herauszu bekommen. Je nach geschmack dann dort ebenfalls wieder alles mögliche ergänzt werden. Kurkuma, Kakao, Puddingpulver etc. Ein kalter Gaumenschmaus, der mit Erdnüssen einfach der Oberkiller ist.

Sommerollen

Nicht frittierte Frühlingsrollen, die man mit allem füllen kann was der Herr/ die Frau gerade braucht. Süß oder herzhaft beides ist möglich. Herrlich vielseitig, und igiotensicher. Genau das richtige für einen Snack oder leichtes Abendessen. Wer sich nun fragt, was dies für allseits köstliche Kreationen sind der muss sich entweder auf nächste Woche gedulden oder fragt mal eben ganz schnell den allwissenden Gott Google.

Sushi

Gehört mittlerweilezum Mainstreamsortiment eines jeden Foodie, doch ich bin damit quasigroß geworden. Wenn es nicht so kompliziert zu machen wäre… Wobei kompliziert realtiv gesehen werden muss. Eigentlich dauert es nur lange, besonders das Aufräumen hinterher… Die bereits zubereiteten Häppchen sind allerdings zu teuer, als dass man sie jeden Tag schnabulieren könnte.

Hältst du dich für einen intelligenten Menschen? Warum?

Es gibt sicherlich intelligentere Menschen als mich, aber auch weniger intelligentere. Außerdem muss man differenzieren zwischen schlau, intelligent, klug… Man könnte auch noch weise dazu zählen doch das bin ich definitiv nicht (höchstens altklug) somit können wir diesen Charakterzug gleich abhacken. Was bleibt also übrig… Früher inhalierte ich gerade zu jedes Buch, es ist zwar nich alles hängen geblieben aber doch recht viel sodass ich mich durchaus als klug bezeichnen würde. Oberes Mittelmaß, vor jeder Klassenarbeit rette ich jedem dem Arsch bin aber noch menschlich genug um nicht als Stufenstreber abgestempelt zu werden.

Ich besitze zwar ein überdurchschnittlich hohes logisches Denkvermögen, allerdings zweifle ich daran mittlerweile denn so manche Logikrätsel verstehe ich selbst mit Musterlösung nicht, da sie stets unlogisch sind. An Transferaufgaben scheitere ich zudem genauso weshalb ich manchmal an meiner Intelligenz zweifle. Ich denke, dass ist menschlich. Hochbegabt bin ich (zum Glück/leider?) nicht.

Und klug…? Laut Pottermore habe ich einen gehörigen Slytherin mir und solange ich gewisse Menschen nicht mag habe ich kein Problem die mal zur Rate zu ziehen. Mathe bringt sich nicht von alleine bei…

Was mir am meisten zu schaffen macht ist die digitale Demenz… Ich habe das Gefühl, dass ich mit Zugang des Internets nicht mehr so viel weiß wie früher. Ich sauge weniger Wissen auf, bzw. brauche dafür wesentlich länger was mich sehr, sehr nervt.

Fazit: Recht schlau, intelligent und klug aber für die Superlative reicht es noch lange nicht 😉

Wann hat dich das letzte Mal ein Mensch durch sein Verhalten etc. überrascht?

Ich gestehe, im Moment überraschen mich so einige Menschen mit ihrem Verhalten und zwar im positiven Sinne, diese sind allerdings nicht in meiner Stufe anzufinden. Es hat den Anschein, dass sich in mein Leben immer mehr sympathische Menschen einfinden. Gruselig…  Weshalb sind Menschen plötzlich so freundlich, eloquent und lustig?! (Ihr seid mitschuldig!) Meine Misanthropie muss ich demnächst womöglich im Schrank einsperren…

Gibt es etwas (ein Gedicht, ein Zitat etc.), was du jederzeit aufsagen kannst?

Ja sogar mehrere… Okay es sind lediglich zwei…  (Den Erlkönig schaffe ich auch noch!)

Ich bleibe jetzt auch nur bei Gedichten, denn meine geistige Zitatesammlung würde hier den Rahmen sprengen…

Das erste Gedicht kenne ich mittlerweile seit gut zehn Jahren. Im zarten Alter von 2920 Tagen (ohne Schaltjahre) bekam ich eine HörprobenCD von meinem Mitbewohner geschenkt, welche anschließend bis zum Umfallen gespielt wurde. Dabei war auch diese eine Rezitation von Paul Maars Meisterwerk aus seinem damaligen brandneuen Gedichtsband. Nach mehrmaligem Vernehmen begann ich die Verse und Strophen aufzusaugen um nach dem gefühlten hundertsten Mal festzustellen, dass sie dort geblieben waren. Bis heute in diesem Moment an dem du mir diese Frage stelltest.

Ich kann dafür allerdings nicht so ganz bestimmen was genau mir an diesem Gedicht so zusagt… Vielleicht finde ich es lustig, vielleicht ist es vielmehr das Spiel zwischen Ja und Nein oder lediglich die Liebe zu einer neologistisch geschaffene Raubkatze.

Jaguar und Neinguar,
die treffen auf ein Schwein.
Das sagt: „Ich lad euch beide
in meine Stallung ein!“
Der Jaguar sagt: „Ja!“
Der Neinguar sagt: „Nein!“
Der Neinguar bleibt draußen,
der Jaguar geht rein.

Jaguar und Neinguar
besuchen einen Stier.
Der Stier ist hocherfreut und fragt:
„Bleibt ihr heut Abend hier?“
Der Neinguar sagt: „Nein!“
Der Jaguar sagt: „Ja!“
Der Neinguar geht fort,
der Jaguar bleibt da.

Jaguar und Neinguar,
die treffen auf drei Finken.
Die fragen: Wollen wir uns mal
ganz fürchterlich betrinken?“
Der Jaguar sagt: „Ja!“
Der Neinguar sagt: „Nein!“
Der Neinguar trinkt Himbeersaft,
der Jaguar trinkt Wein.

Jaguar und Neinguar,
die treffen auf ein Huhn.
Das sagt: „Wir sollten alle mehr
für die Gesundheit tun!“
Der Jaguar sagt: „Ja!“
Der Neinguar sagt: „Nein!“
Der Jaguar lernt schwimmen,
der Neinguar Latein.

Das Gedicht hier, durfte ich vor einigen Wochen im Deutschunterricht präsentieren. Im Rahmen des Thema Lyrik sollte jeder ein Gedicht vorlegen, welches ihm besonders viel bedeutet oder er es einfach mag. Nun schätze ich mehrere Gedichte, die meisten davon sind allerdings ziemlich Gassenhauer wie Paul Celans Todesfuge, Goethes Erlkönig oder News von Barbara Köhler. Also musste etwas Frisches her, etwas was nicht jeder kannte und dazu noch einigermaßen witzig war. Denn tiefsinnig und deprimierend würde die Stunde definitiv werden…

So schmökerte ich mich so durch die lyrischen Archive meiner heimischen sowie der heimischen Bibliothek meiner Mitbewohner. Nur fand ich leider nie wirklich das passende Stück zum Problemanteil, bis mir einfiel dass einer meiner liebsten Sänger ja den einen oder anderen Gedichtband veröffentlich hat… Folgendes Werk ist so ehrlich, klar, einfach wie genial. Kurz, humorvoll und wie gesagt unheimlich ehrlich. Zumal ich das lyrische Ich eins zu eins nachvollziehen kann. Hier ist es:

Fleisch

Ich fand Fleisch im Garten
War doch nur ein Stein
Konnte man nicht essen
Warf Scheibe ein

Ich fand Fleisch im Hof
Das wälzte dich im Dreck
Wollte darauf schlagen
Lief schnell weg

Ich fand Fleisch am Bett
Das hatte ein Gesicht
Ich dacht es wäre Liebe
War es aber nicht.

–Till Lindemann: In stillen Nächten
Welche Themen des unnützen Wissens haben sich den größten Platz in deinem Hirn verschafft?

Kein Wissen ist unnütz, aber zum Thema große Interessensgebiete wäre da wohl die Geographie bzw. Topografie. Beispielsweise ist der höchste Berg Sloweniens der Triglav. Bhutans Hauptstadt Timpuh ist die einzige Hauptstadt ohne Ampeln, zumal kann ich sämtliche Hauptstädte der Welt sowie Nationalflaggen aus dem FF. Eine kleine Kostprobe?

Madagaskar: Antananrivo

Burkina Faso: Wagadougou

Myanmar (Burma): Naypyidaw

Liechtenstein: Vaduz

Venezuela: Caracas

Uruguay: Montevideo

Trinidad und Tobago: Port of Spain

Ich sage euch es ist alles zu 100% richtig….

Woher das kommt? Ich weiß es nicht, mein erstes Puzzle war ein Flaggenpuzzle mit den Mitglieds- Beitrittstaaten der EU und irgendwann hat sich das Interesse dann verselbstständigt.

In welche Richtung soll die Unterhaltungsindustrie in Zukunft gehen?

Eine ohne Reality TV, ohne sich verkaufende Jugendvorbilder, ohne Propagandaserien, ohne Unterhaltungsmonopole… Ich denke dass reicht jetzt schon. Wir wollen die liebe Menschheit ja nicht allzu überfordern.

Wann und durch was hat dich das letzte Mal ein Medium deiner Wahl (oder medienrelevante Person) richtig in Rage gebracht?

Zu guter letzt, nominiert euch einfach selbst! Das meine ich völlig ehrlich, denn ich habe versäumt mir eine Strichliste anzulegen wenn ich bereits wie oft nominiert habe und wer dabei überhaupt mitmacht… Also falls euch die Fragen zusagen, ich freue mich aufs Stalken!

Buchtopia 2017….

Soso meine Liebe Franzi, das Jahr ist gefühlt schon fast wieder hlab rum weil so viel passiert aber dennoch… Hier gibt es die angekünditen und versprochenen Buchvorsätze. Was versprochen wird auch nicht gebrochen! Oder einer für alle und alle für einen wie auch immer. In Anbetracht der Leseverzögerung des letzten Jahres durch den 1600 Seitenklopper habe ich die Buchvorsätze des letzten Jahres immer noch auf meiner Have-to-Read-Liste weshalb ich sie einfach übernehme.

Ps: Mit deinen obercoolen Actionkatzenfotos kann ich leider nicht mithalten, weshalb es statt dessen einfach ein virtuelles auf Drogen seiendes Wesen als Ersatzprodukt gibt… Ein Hoch auf die damalige Ausstellung….

Katzen, Katzen überall

 

Buchvorsätze von letzem Jahr:

Gödel, Escher, Bach ein endloses geflochtenes Band– Douglas Hofstadter

Geschlossene Gesellschaft– Satre

Diestelfink– Donna Tartt

Der Marsianer– Andy Weir

Neuromancer- William Gibson

Der Graf von Monte Christo– Alexandre Dumas

Die dazugehörigen Anmerkungen sowie exte findet hier mal wieder hier….

Und wer jetzt noch nicht entsetzt die Hande über den Kopf geschlagen hat, der möge jetzt weiter lesen für dieses Jahr.

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