Blogparade

Blogparade „starke“ Frauen in der Literatur

An dieser Stelle Danke ich der lieben Nomnivor, die diese herausragende Idee hatte…

Eigentlich hatte ich nie vor mich in dieses Thema starke Frauen einzumischen, das es jedes Mal ganz leicht in eine dieser Wir-sind-Feministinnen-ergo-wir-müssen-die Männer-unterdrücken- Diskussionen endet. Zumal war mir das Thema nie allzu wichtig, in der Realität gab es genug Beispiele und um ehrlich zu sein war ich mir immer mein besten Beispiel, denn ich bin ich und keine Judy Dench, Hannah Arendt, Frida Kahlo oder Katharine die Große. Was nützt es ein Vorbild zu haben, wenn man sich eh nicht an ihm orientiert und wenig später alles in den Wind schießt? Richtig gar nichts…

Wenn ich mal zu Jugendbüchern greife, dann meist zu Exemplaren der Jungenabteilung.

Ich kann euch sogar sagen weshalb: Betrachtet man heutzutage in den großen Buchhandlungen die Regale der Coming-Of Age Sparte so reihen sich Klischee an Klischee aneinander bis ins Nirvana. Boy meets Girl. Das Girl ist dabei stets entweder die Außenseiterin/ graue Maus und wird am Ende des Romans zur Ikone oder das Girl ist dumm, naiv, zu nichts zu gebrachen und wird vom Macho wie ein Stück Dreck behandelt und läuft ihm dennoch hinter. 50 Shades of Grey für fünfjährige quasi. Willkommen in der Restaurationspolitik der Jugendliteratur, in der sowohl Männer als auch Frauen stets Peach oder Hulk sein müssen.

Um ehrlich zu sein, habe ich beschlossen diese Werke aus meinem Leben zu sperren. Für solchen Kontext maße ich mir an zu reif, intelligent und stolz zu sein. Meine Alternative: Serien, Filme und sogar mittlerweile Videospiele. Ich kenne mehr starke weibliche Videospielcharaktere als weibliche Charaktere in der Literatur. Irgendwie traurig….

Dafür war ich umso neugieriger als ich auf Umwegen von Nomnivors Aufruf zu dieser Blogparade erfahren habe. Sucht euch zehn starke Frauen aus der Literatur heraus und stellt sie uns vor. Dass hörte sich doch nach einer angenehmen Herausforderung an, schließlich konnte ich daran nur wachsen und lernen… Oder nicht? Vielleicht ist ja auch alle Hoffnung bereits verloren.

Ich lese wohl die falschen Bücher, denn wie bereits erwähnt es ist mir echt schwer gefallen diese zehn Auserwählten zu finden. Dabei gibt es sicherlich genügend… Dabei fielen mir sofort ganze drei ein, sogar auf Anhieb doch nach meiner Definition sind sie nicht unbedingt stark sondern einfach nur unheimlich authentisch menschlich… Damit diese allerdings nicht verlorenen gehen, das es wirklich geniale Geschichten sowie Romane sind führe ich sie hier dennoch auf:

Sky aus Love Letters to the Death

Ghandhi/ Antonia aus Tage mit Leuchtkäfern

Eleanor aus Eleanor und Parks

Thursday Next aus Der Fall von Jane Eyre

Wenn ich gerade schon mal dabei bin, ich versichere euch in dieser Liste werdet ihr weder Katniss Everdeen noch Beatrice Prior finden, die beiden gingen mir mit Fortlaufender Handlung zusehends auf den Geist. Selbst Sarah J. Maas Charakter werden fehlen, allerdings eher aus dem Grund dass ich noch keinen Roman von ihr gelesen habe. Ob ich das jemals tun werde steht dabei auch noch in den Sternen.

Kommen wir nun zu den grundlegenden Dingen… Der Definition einer starken Frauen. Absolut trivial auch im Kontext, doch will ich eben meinen Send dazu geben. Nicht nur für die männlichen Bewohner des Planeten, sondern insbesondere für die weibliche Hälfte oder eben alles was dort sonst noch so zwischen liegt. Urban Dictionary hat übrigens hervorragende Vorarbeit geleistet.

Lasst mich das zusammenfassen, erweitern und verfeinern.

Kurz um: Ich bin eine bekennende Anhängerin des widerlichen Anglizismus: Bad ass. In aller Munde, von jedem genutzt, ein Bild assoziierend nur ohne Definition….

Wenn eine Frau ein Bad Ass ist….

Sie ist selbstbewusst. Sie weiß was sie will und was nicht, sie weiß was ihr gut tut und was nicht. Sie ist sich eben ihrer Selbst bewusst. Sie kennt ihre Stärken und Schwächen darüberhinaus weiß sie wie man sie einsetzt oder an ihnen arbeitet. Sich seiner selbst treu sein/ bleiben ist dabei besonders wichtig. Als Beispiel: Lasse Hilfe zu, beispielsweise beim Umzug, bei wichtigen Entscheidungen, beim Lernen etc. Niemand ist perfekt und es wird immer jemanden geben der besser ist als ihr. Nutzt es, zu eurem Vorteil.

Die Fähigkeit zur Selbstreflexion kann dabei helfen. Zudem ist es eine Fähigkeit die man selbst braucht um sich selbst besser kennen zu lernen und sich zu verändern. Ins schlechte sowie ins gute, denn wenn es einem nicht passt kann sie es schließlich wieder verändern… Sie macht sich dessen eben bewusst. Für seine Fehler einzustehen ist ein Zeichen von Chuzpe sowie sich für schwächere einzusetzen oder gar selbst zu denken.

Darüber hinaus ist sie unabhänig/ selbstständig. Sie kann gut für sich alleine sorgen ohne die Hilfe anderer. Wie dies tut, solange es ihr gut dabei geht ist mir persönlich egal. Das heißt aber nicht, dass Frauen von nun an zu diesen männerphoben Feministinnen werden die verbittert ihre Brüste der Öffentlichkeit entgegenstrecken. Nein, eine Frau hat absolut das Recht auf einen Partner/ eine Partnerin. Schließlich kann sie sich selbst versorgen, doch ist es immer schon wenn jemand zu Hause auf einen wartet, man ein leckeres Essen serviert bekommt oder man einem Seelenverwandten schlichtweg alles erzählen kann.

Wer sich treu bleibt hört eben auf sich selbst und seine Gefühle. So gehören Stimmungsschwankungen genauso dazu wie Neid zuzulassen oder Leidenschaft, Wut etc. Wir sind schließlich alle nur Menschen. Sich selbst zerfleischen gehört da eher weniger dazu.

Die wichtigste Lebensweisheit ist allerdings: Gib niemals auf! Sei ein Stehaufmännchen. Egal was geschieht, dein Leben geht weiter. Seien die Wunden noch so tief, mehrmals drüber geleckt geht es irgendwann wieder bergauf. Lebend kommt man aus dem Leben eh nicht wieder heraus, also was soll’s?

Ganz wichtig: Spolier Warnung, es wird durchweg kalt, inbrünstig und unmoralisch gespoilert..

Wer die einzelnen Werke, also nocht nicht vollständig gelesen hat der möge diese bitte überspringen!

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Mixtape des Balladenmetal-Montags

Da sitzt man am Ostermontag mal wieder nichts ahnend vor seinem zusammklappbaren quadratischen Bildschirm und was ploppt da im Reader auf? Der Balladenmontag… Und was ausgerechnet Blind Guardian. Wer sicht dass nicht antut ist selbst schuld… und was musste ich schließlich lesen? Ein Balladenmontag lediglich mit einer einzigen Metal-Ballade? Wo gibt es denn so was?! Jedenfalls nicht bei mir und so hoffe ich liebe Christiane, dass sowohl dein Zauberlehrling als auch meine und Flowermaids Neugier damit gestillt wären 😉

 

 

Um mal gleich ins Boot mit einzusteigen:

 

Ich finde der stille Ordnungshüter der Lebenden hat hier auch seinen Platz verdient:

 

Mehr muss man auf einer Beerdigung doch gar nicht empfinden….

 

Wenn die Gedanken sprechen lernen:

 

Das Leben bringt uns jeden Tag ein Stückchen um, eine Bombe nur ein einziges Mal. -Samar Anand

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Blogparade: Kill them off! 10 Most Hated Characters

Halleluja so spät mit einem Beitrag war ich noch nie dran! Aber ich habe es ja noch ganz knapp vor Abpfiff geschafft. Ich schiebe es jetzt einfach erst einmal auf das Lange hin und her schieben der Plätze sowie der Charakterauswahl, sich auf 10 zu einigen war doch eine größere Herausforderung als ich dachte sowie das erst sehr späte Entdecken der Blogparade. Jetzt sind meine Beitrage für den November nun auch vollständig. Ergo Häckchen setzen, fehlen nun nur noch tausend andere. Genug gesabbelt, ich bin vermutlich gerade eh schon wieder zu spät dran wofür auch immer. Deshalb legen wir doch lieber hier jetzt, sofort los! Los geht’s mit der berühmt, berüchtigten Nummer eins!

Und seit vorgewarnt Spoiler sind definitiv vorhanden und wer sich die Spannung bei diesen Serien nicht nehmen lassen möchte sollte diesen jeweiligen Absatz dann einfach überlesen. 

 

 

1. Rem (Death Note) 

Dieses Monster! Es ist mir wurscht wie Menschen orientiert sie war, es ist mir wurscht viel Leid sie ertragen musste, es ist mir zu hochdeutsch wirklich scheibenhonig egal wie edel Rem Misa gerettet hat. Das Einzige was für mich zählt und zwar auf ewig ist, dass dabei Lawliet sterben musste und dafür hasse ich sie abgrundtief. Bodenlos, auf ewig ohne Reue. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen, diesen Hass möchte ich hier auch nicht weiter ausweiten. Sonst wird es gesundheitlich zu gefährlich für euch und für meine Umwelt. Außerdem einem toten Todesgott den Tod an den Hals zu wünschen ist schon paradox genug.

 

 

2. Mendez (Orange is the new Black)

Alles. an. diesem. Typen. ist. ekelig. einfach. nur. widerlich. Ich weiß nicht was für Probleme der Serienautor hatte, als er Mendez kreierte aber seine Fantasien möchte ich auf jeden Fall nie erfahren! Niemals. Nie. Dieser Charakter kann nichts anderes als aufdringlich, schmierig, ekelhaft sowie vugulär sein und dass findet er dann auch noch herrlich anziehend. Jedes Mal wenn er auftauchte war ich kurz vor dem Erbrechen. Wenn so jemand jemals in meine Nähe kommen wird rufe ich die Polizei und lasse denjenigen selbst seine eigene Seife essen… Aufhaben kann er sie vorher alleine.

 

 

3. Vee (Orange is the New Black)

Was soll ich sagen sobald Mendez vom Fenster weg war und ich mich schon auf eine gute Serie ohne Arschkriecher, Psychopathen oder schlichte Vollidioten gefreut. Diese Freude hielt genau drei Stunden an? Oder sogar noch weniger? Ich weiß es leider nicht mehr, denn statt dem ekeligen, grünen betörend wirkenden Liebesschleim tauchte nun die ultimative, herrische, habgierige, berechnende Vee auf. Weder Moralvorstellungen, noch Nächstenliebe oder gar Mitgefühl lassen sich in diesem riesigen schwarzen Loch der Gier finden. Sie zelebriert es gerade zu und zwar zu jeder Zeit an jedem Ort. Es verging keine Minute und ich wusste sie würde Ärger geben. Sie verkörpert einfach all dass was ich an Menschen nicht schätze. Bei diesem Charakter ist nicht mit: Liberté, Égalité, Fraternité ergänzt um Probité und Loyauté und zwar bis zum Gott verdammten Ende so schwer ist dass nun auch nicht. Aber dies würde Vee noch nicht einmal 10 Sekunden durchstehen sie würde an ihrem Egoismus ersticken! Oder viel mehr überfahren werden… Was habe ich mich gefreut. Serien machen psychopathisch.

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Blogparade: My 100 greatest films of the 21st century … so far

Miss Booleana hatte den wunderbaren Einfall einer Blogparade der bisherigen besten Filme des 21. Jahrhunderts ins Leben zu rufen und was soll ich sagen?

Erstens ich wusste nicht wie viele meiner Lieblingsfilme in 90ern gedreht worden sind…

Zweitens wie tief ich graben musste um wirklich gute Filme zu finden… und das ist gegen allen Entsetzen eurerseits leider kein Scherz, ab 2010 wurde es für mich persönlich schwierig denn so ab dem Zeitpunkt hatte ich a mein großes Kino bzw. Filmeloch und b wurde ich ab dem Jahr wählerischer.

Das Gute an dieser Challenge war ich musste mal meine grauen Zellen aus dem Ferienmodus reaktivieren, da sich die Titel nicht von allein aufschreiben. Teilweise war ich sogar so verzweifelt, dass ich eine Art WG-Liste erstellen lassen wollte. Meine Filme, die meiner Mitbewohner und die Filme meiner näheren Bekannten oder Freunde, nur merkte ich doch relativ schnell dass es mir viel zu anstrengend würde ständig die Personen zu wechseln. Zumal es mein Blog ist und deshalb eben irgendwie auch meine Liste.

und so kam ich in den Genuss nochmals sämtliche DvD, Streaminglisten und Verleihe abzuklappern, auf der Suche nachdem wahren Gold der Materie.

Nun komme ich zur Wertung. Ich weiß man sollte nummerieren, aber da habe ich so meine Schwierigkeiten mit. Aus dem einfachen Grund, dass ich in einem Alter bin in dem meine Meinung sich so ziemlich alle paar Stunden ändert und mir darüberhinaus viele Kinderfilme noch recht nahe stehen. Diese Filme haben für mich persönlich einen riesen Wert für die Menschen die nicht ich sind allerdings eher weniger bis gar nicht.

Zudem unterscheide ich gerne innerhalb der Genre, aber nicht außerhalb… Horror, Dokumentationen und ein guter Fantasyfilm lassen sich nicht wirklich auf dieselben Parameter kürzen da alle unterschiedliche filmische sowie dramaturgische Anforderungen stellen. Dennoch eine Reihenfolge wollte ich mir nicht nehmen lassen und habe deshalb auf das gute alte Alphabet zurück gegriffen.

Jetzt aber, Schluss mit lustig, rann an die Tofuwürstchen Filmrollen:

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