Teenager

Recognition Award

Ich habe das Gefühl, dass Awards doch so eine Art Herdentierchen sind, es kommt selten einer allein. Bin ich froh, dass ich nicht in der Filmwelt von Hitchschkock lebe und nun nicht um mein eigen Fleisch und Blut fürchten muss, nur weil ich von diesen Dingern gerade überrannt werde. Demnach winke ich voller Freude in Richtung FriedlvonGrimm und in die von CryofWrath. Dankeschön ihr zwei!

Die Regeln

  1. Bedanke dich bei demjenigen, der dich nominiert hat und verlinke ihn.
  2. Schreibe einen Beitrag, um deinen Award zu präsentieren.
  3. Erzähle kurz, wie du mit dem Bloggen angefangen hast.
  4. Gib zwei Ratschläge für neue Blogger.
  5. Nominiere 15 andere Blogger für diesen Award.
  6. Kommentiere auf den nominierten Blogs, lass die jeweiligen Personen wissen, dass du sie nominiert hast, und verlinke deinen Beitrag zum Award.

 

Wie ist WordBuzzz eigentlich zum Bloggen gekommen?

Die kürzeste Antwort würde ich hiermit liefern, da ich es schon einmal erklärt habe. Nur wer wäre ich denn, wenn ich das ganze nicht auf die Länge eines Romans strecken könnte. Im Nachhinein kann ich es ja verraten, als ich mit dem Bloggen angefangen habe war ich gerade 15 Jahre alt geworden und völlig ab genervt von unserer Schülerzeitung. Wenn eine Schülerzeitung von einem reaktionären Philosophielehrer beaufsichtigt wird, der eine Vorliebe für junge Schülerin und cholerische Schreianfälle hat kann dabei nur etwas schlechtes herauskommen. Wir jungen, willigen Nachwuchsreporter waren voller Elan und wurden bevor unser Philosophielehrer überhaupt erst ins Spiel kommen konnte von den Neuntklässerin direkt ausgebremst.

Jene waren schon letztes Jahr dabei gewesen und hielt sich für die Größten und Besten. Die Richtlinien, welche für die Artikel galten waren eher zensurähnlich als kreativitätsfördernd.

So sollten die Beiträge stets Schulbezug besitzen, es sollte Schüler interessieren und sie durften auf keinen Fall kontroverse, anstößige oder provozierende Inhalte behandeln. Bildung auf dem Niveau der Teletubbies was für ein Meisterwerk. Die Kategorie Schulbezug und Beitragsthema soll Schüler interessieren sich leider widerspricht. Es gab nichts interessantes in unserer Schule, was gerade anstatt wusste man durch den Informationskasten, Lehrer, Tratsch auf dem Schulhof und der Website. Das Ergebnis war also ein stets deprimiertes Ich, dessen Ideen ich kann euch regelmäßig abgeschmettert wurden. Was mich nicht davon abgehalten hat sie trotzdem zu schreiben und heimlich veröffentlicht zu bekommen. Ich lasse mir doch keine Zensur auferlegen, schon gar nicht von einem dubiösen Leerkörper. Sowohl die Neuntklässler als auch der Lehrer fanden die Tatsache, dass ich mehr oder minder legale Artikel veröffentlichte eher unerfreulich. Dabei muss ich eins sagen, dass ich mich nie wirklich niemals mit Politik oder Tratsch beschäftigt habe. Gar nicht, die Artikel hätten ähnliche Themen wie ich sie heute immer noch behandle, nur um einiges schlechter geschrieben. Das einige Klassenkameraden mir nacheiferten führte dazu, dass unsere Schülerzeitung meist doch irgendwie gekauft wurde. Mein damaliger Beitrag über „YouTube-Stars“ schlug ein wie eine Bombe. Die selbsternannte Chefredaktion war beleidigt, ich triumphierte. Das Ganze zog ich glaube ich auch nur ein Jahr durch, was danach kam habe ich allerdings vollständig verdrängt. Fest stand für mich ich wollte das Schreiben nicht mehr missen, wenn dann aber bitte ohne nervige Menschen die mir in meinen Kram ungefragt hineinreden.

So reifte die Idee eines Blogs, der sich mit Gluten freiem Essen beschäftige. Rezepte, Restaurantsempfehlungen, Reisetipps etc. damals noch eine absolute Nische und selbst heute eher rar besetzt. Daraufhin musste ich allerdings feststellen, dass ich damals weder auf Kochen noch auf Backen Lust hatte, ich zu wenig Zeit und Geld besaß um ständig Essen zu gehen und das Familienvermögen reichte auch nicht jede Ferien für ausgedehnte Reisen. Ich entschloss mich dennoch einen Blog zu gründen, dann würde es eben um meinen Senf gehen und um mich ganz allein. Hat bis heute anscheinend auch ganz gut funktioniert., irgendwas muss ich also richtiggemacht haben. Aber jetzt mal Hand aufs Herz, ich hätte niemals gedacht, dass sich freiwillig jemand die geistigen Ergüsse einer 15-jährigen antut. Ich kann mich noch nicht einmal erinnern, ab wann ich tatsächlich den einen oder anderen regelmäßigen Leser bekommen habe. Wer von euch schämt sich regelmäßig, wenn er seine alten Beiträge durchließt? Wobei ich denke die Entwicklung eines Teenagers vermutlich schwerwiegender ist, als bei einem Ende Zwanzigjährigen oder Menschen im goldenen Alter. Deshalb werde ich mein Geschreibsel auch nicht löschen, dass war damals einfach ich. Mit allen Ecken und Kanten. So blieb ich über vier Jahre bis heute und will meinen Blog auch gar nicht mehr missen. Hier befinden sich geballte vier Jahre Pubertät mit allen Phasen des Lebens, dass gibt man nicht so leicht auf weshalb sollte ich auch?

So viel zu meiner Geschichte, jetzt kommen die wunderbaren Ratschläge. Wie ich Ratschläge liebe, nicht. Es gibt sehr wenige Menschen denen ich überhaupt noch lausche, wenn ihr Satz mit Vielleicht solltet du…? oder Hast du schon mal überlegt…? Ich könnte hier mit dem #staytruetoyourself– Gedöns anfangen, aber erstens ist es für mich absolut logisch sich auf seinem Blog mit Themen zu beschäftigen, die einen selbst interessieren und zweitens nimmt das jeder als Ratschlag. Somit schon drölfzigtausendmal gelesen.

 

Ratschlag Nummer eins:

Wenn du auf den großen Durchbruch wartest, auf Sternenregen, Einladungen zu irgendwelchen Podiumsdiskussionen, Interviews oder Messen bist du beim Bloggen absolut falsch. Zumindest wenn du es so dämlich wie ich anstellst und keine 0815-Socialmediakanäle bedienst, dich nicht nach dem Mainstream richtest oder bei jeder Aktion oder Challenge mitmachst. Bloggen ist nichts anderes als Blood, Sweat and Tears. Falls du also nicht bereit bist Nächte durchzuschreiben um den Artikel noch am besagtem Termin rauszuhauen, deine Lieblingsserie schleifen lässt wie so ziemlich alle sozialen Kontakte (Sozialleben wer braucht das schon?), dann wechsle doch bitte zu Instagram und beginne damit deine Seele zu verkaufen oder geh zu Musikaly oder wie auch immer diese grässliche Plattform heißt.

 

Ratschlag Nummer zwei:

Blog Design. Es freut mich, dass ich euch mit meinem ersten Ratschlag noch nicht abgeschreckt habe wobei ihr eh die alteingesessene Elite bildet. Dennoch ich steh auf gutes Design, dass Auge ließt schließlich auch mit. Also falls es aus allen Ecken und Enden blinkt, hupt, schreit oder sich der Bildschirm von alleine anfängt zu drehen nehme ich von der Seite eher Abstand. Besonders vorteilhaft ist übrigens hier bei lesbare Artikel zu produzieren. Nicht von der Schreibe her, dass auch viel mehr geht es hier um die Optik. Schwarz auf Weiß hat sich eben über all die Jahre bewährt.

 

Ich habe leider keine 15 Blogger im Angebot, aber dafür eine andere Idee. Dämlicher Weise ist mir beim letzen Award nämlich ein kleines Missgeschick passiert. Ich habe da nämlich zwei Personen vergessen, die dort eigentlich noch unten stehen sollten. Kommt eben davon, wenn man seine Beiträge im Halbschlaf schreibt. Darüber hinaus hat CryofWrath geäußert, dass er inständigst hofft dieses Mal eine nicht so lange Schreibpause zu haben. Da kann ich

Demnach sehen die Nominierungen folgender maßen aus:

Elite Award Nominierungen nachträglich:

Random Randomsen

PGeofrey

CryofWrath

Recognition Award

Random Randomsen

PGeofrey

So da werden die drei einfach mal mit Arbeit überhäuft und ich habe somit meine Ruhe.

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Gesammelte Schätze des Monats der Verabschiedungen

Der Oktober verabschiedete sich mit einem Magendarminfekt und der November hatte absolut nichts gegen meinen Okkupanten einzuwenden. Statt den magischen drei Tagen blieb der Gast eine ganze Woche, der All-Inklsuiv Urlaub für die gesamte Viren-Belegschaft. Darüber hinaus gab es dann auch noch eine Standpauke der Chefin weil man ja trotz Krankheit zur Arbeit kommen würde. Wobei ich lediglich die eine Stunde überbrücken wollte in der sie nicht da gewesen ist. Es war nicht meine Schuld, dass sie letztendlich ganze zwei Stunden später als geplant kam. Das akademische Viertel scheinen hier die Wenigsten zu kennen. Der aufgezwungene Urlaub wurde leider nicht mir Artikelvorschreiben genutzt, da ich schlichtweg nicht in der Lage dazu war. Vielmehr entdeckte ich mal wieder Netflix für mich. Mein Retter in der Not, denn nach Attack on Titan oder Thief ist es wieder stiller geworden. So ging es gleich mit ID-0 weiter. Kurze Notiz an euch: ID-0 ist eine der Netflixeigenproduktionen und besitzt eine Staffel à 12 Folgen. Was soll ich sagen um drei Uhr morgens angefangen abends um 19 Uhr beendet. Es kommt recht selten vor, dass ich eine Serie an einem Tag durchschaue. Kann nur für die Serie sprechen. Alles in allem lag ich zwei Tage im Bett (okay eher im Bad) Trotz selbstgemischter Elektrolyte: Zucker, Salz, Zitronensaft und Kartoffelmöhrenbrei wurde dann auch erst einmal eine Art Herpes entwickelt. Es war zwei keiner, aber die Schuppenflechte oder trockene Haut breitete sich immer weiter aus bis der Angriff mit der Geheimwaffe namens Vitamin A Salbe beendet wurde. Auf mein Magen-Darm-Infekt folgte eine ebenso fette Erkältung und die langersehnte Ankunft meiner Mitbewohnerin.

Diese fand meine Entwicklung natürlich überhaupt nicht prickelnd, weshalb min Körper erst die volle Ladung Zink, Eisen und Vitamin C bekam. Abermals einen Tag Bett gehütet, wobei es an dem Tag wirklich nur aus Eimern geregnet hat… Nicht wirklich etwas verpasst.

Meine Chefin war in der Zeit vor der Ankunft meiner Mitbewohnerin umso anstrengender. Es reichte ja schon, dass ich zwei Tage nicht bei der Arbeit gewesen war… Demnach sagte sie mir am Donnerstag Nachmittag, dass ich dich bitte am Freitag kommen solle, da sie ihre Freundin zum Flughafen wollen würde. Freitag ist mein freier Tag und ich hatte schon genug zu tun von Sport machen einkaufen, Zimmer reinigen, Betten beziehen sowie weiter Zeichnen üben und den Schrank umräumen. Zwei Personen haben in einem Raum ein anderes Teilungsverhältnis.

Ich machte sehr deutlich, dass mir das dieses Wochenende zu knapp sei und ich nicht könnte aus eben so genannten Gründen und eine ellenlange Diskussion brach aus. Also sie Diskutiere bzw. hielt Vorträge über Fleiß, Disziplin sowie Buisness-Benehmen. Wie gut dass ich zur deslben Zeit zuhören, vergessen und ignorieren kann. Sonst hätte es vermutlich Tote geben.

Ihr Ansprüche orientieren sich an einem Full-time Job, was gerade bei ihr und bei zwei meiner Ex- Kollegen auch zutraf. Nur eben nicht bei mir. Ich funktioniere gänzlich anders, ich werde für meine Arbeit nicht bezahlt noch anders honoriert. Erst recht nicht spiele ich freiwillig das Zimmermädchen, welches den Dreck anderer Leute wegmacht. Die elendige Auseinandersetzung hielt mich dennoch nicht davon ab, pünktlich am nächsten an der Bushaltestelle zu stehen und auf meine Mitbewohnerin zu warten, die mich besuchen kam. Zusammen verbrachten wir eine wunderbare Woche, ich fror mir dank dem biologisch eingebauten Heizkörper meiner neuen Zimmergenossin nicht mehr den Arsch ab, eher schwitze ich. Der vernachlässigte Schlaf wurde aufgeholt und gen Nachmittag besichtigten Museen, Kaufhäuser, Parks und ich nutze die Gelegenheit aus und räumte die Supermärkte leer.

Museumsbesuche zu zweit sind gleich so viel schöner… Besonders wenn man sich sowohl gemeinsam an Kunst erfreuen kann als auch sich fragen darf ob das Ausstellungsstück nicht wirklich in die Mülltone könnte oder zumindest an seinen ursprünglichen Einsatzort. Meine Chefin kontaktierte mich und fragte wie es laufen würde, nebenbei erwähnte sie wie anstrengend die Arbeit doch sei, sie dringend eine Pause bräuchte etc. Weder ich noch meine Mitbewohnerin wollten ein zweites Mal an den Ort der Arbeit zurückkehren, weshalb ich fleißig weiter krank spielte. Ich würde meinen wohl verdienten Urlaub, für den ich sogar noch kämpfen müsste für nichts und niemanden hergeben. Es hätte alles so perfekt weiter laufen können, wäre mein Stubentiger nicht schon wieder am abnibbeln gewesen. Zwei mal Lungenpunktion, dann Stabilisierungsphase etc. Diverse Tage sowie Heul und Wutanfälle später die Diagnose. Symptome eines bösartigen Tumors ohne Tumorzellen… Als er wieder zu Hause war wurde er beschmust und gefüttert und zwar mit Fischbrei und Garnelen à la Mitbewohnerin. Gute zwei Wochen später gab es zum Abend mehrere kryptische Nachrichten per SMS und mir war klar, das Kerlchen würde ich lebend nicht wiedersehen. Am nächsten Tag kam dann auch die Bestätigung. Irgendwie war ich in dem Moment verdammt froh, dass meine Vermieter gerade im Urlaub waren. Um ehrlich zu sein, weiß es auch noch keiner außer eine gute Freundin und nun ihr.

Aber zurück in die noch weit aus vergangenere Vergangenheit (gibt es das Wort überhaupt?) bevor die Hiobsbotschaft in mein Leben trat und mich erneut von den Füßen fegte. Denn ich verbrachte mit meiner Mitbewohnerin noch weitaus schöne Tage. Zumal wir eine sehr leckere Restaurantkette entdeckt haben. Nachdem meine Mitbewohnerin wieder ins Flugzeug gestiegen war ging es mit mir erneut bergab. Wer denkt man hat sich nach einer Woche gefangen liegt leider falsch. Der Schlaf wurde kürzer, die Laune erneut schlechter. Der Höhepunkt waren zwei Gespräche die folgten. Das erste fand zwischen meiner Chefin, einer Zeichnerin und mir statt. Die Zeichnerin wollte ich schon lange treffen, denn sie ist großartig. Dann waren wir zusammen und fingen uns an uns zu unterhalten. Über das Leben, das Universum und natürlich über meine Bewerbung für die Kunsthochschule, weil meine Chefin von meinem privaten Kram immer noch nicht die Finger lassen kann. Was folgt war eine endlose Litanei über das Leben, die Probleme welche die beiden hatten, wie sie sie lösen mussten, dass sie so viel mehr erfahrener seien als ich, dass meine Kunst nicht so düster sein solle, ich mehr Studien malen müsste. etc. Mich nervte es zusehends von gleich zwei Menschen in die Mangel genommen zu werden… Ich würde gerne mehr Zeichnen, ich habe aber nicht die Zeit dazu entweder ich bin krank oder muss arbeiten oder mein Alltagsleben auf die Reihe bekommen unfallfrei… Das ist nicht einfach! Zum anderen nervt es mich ständig belehrt zu werden. Ich weiß was für mich gut ist und was nicht. ich weiß wie ich mit mir umgehen müsste und im allgemeinen ist mir verdammt vieles sehr Bewusst, denn ein Jahr Intensivtherapie gehen an einem nicht spurlos vorbei.

Irgendwann endete der Tag und ich fühlte mich irgendwie in die Welt des Circles versetzt. Meine Chefin vertrat wohl den Vorsatz charing is caring. Kann bitte irgendjemand einen zweiten Snowden bringen, der dieses Netzwerk in die Luft gehen lässt? So sehr sie es liebt die Probleme andere zu diskutieren, so schwer schweigt sie ihre Probleme tot. Schließlich möchte sie keinen damit belasten, sie sei alt genug mit ihren Problemen alleine klar zu kommen, sie müsse es lernen etc. Die alte Leier des letzend Monats und ich rollte die Augen was dass Zeug hält. Gefühle in sich hinein fressen ist und endet niemals gut.

Die zweite Unterhaltung ging erneut über eben angesprochenes Thema, über Lebensphilosophien und endlich gab es einem Menschen der ähnlich dachte wie ich. Eine großartige Frau übrigens und eine ebenso großartige Straßenkünstlerin dazu. Fazit mit dem ich konform gehen kann, man sollte aus jeder Erfahrung die man im Leben macht etwas positives ziehen. Sollte deshalb, weil Ausnahmen immer wieder die Regel bestätigen jedoch gibt es derartige Schicksalsschläge recht selten. Was mich fertig gemacht hat, war umso mehr die Tatsache, dass wir Stunden gebraucht haben um zu diesem Punkt zu kommen. Jede Minute, die ich die beiden Frauen diskutieren hörte wurde mir schlechter und elendiger, das ich dieses philosophieren ums große und Ganze nicht ertragen kann. Ich will mir keine Gedanken über den Sinn des Lebens machen, über den perfekten Lebensstil, über das Sein im Kollektiv. Ich will eifach nur leben, eifach nur ich sein und einfach nur genommen werden wie ich bin mit allen Vorzügen, Fehlern, Macken und Talenten. So mache ich es bei meinen Freunden doch auch, wenn ich bei einsam anderen nicht kann meide ich ihn eben. Schluss. Fertig. Aus. Zum Schluss gab es die große Frage Wer bist du eigentlich?, damit ist das reine „Ich“ gemeint und darauf hatte keiner wirklich eine Antwort. Ich habe nun eine dank meiner Mitbewohnerin, die mich irgendwie daran erinnert hat. Eigentlich war es mehr der Fuchs mit dem ich früh morgens an der Ampel. Ich glaube ich will gar nicht wirklich wissen wer ich genau bin. Wenn man jede Reaktion von sich kennt und jeden Winkel, dann kann man doch gar nicht mehr überrascht von sich selbst sein. Kann weder Herausforderungen annehmen oder wirklich leben, denn man kennt sich ja schon im kleinsten Detail. Würde dieser Zustand eintreten kann man doch sterben, es lohnt ich ja nicht mehr irgendetwas zu tun. Deshalb ich bin für kontrolliertes Umherwabern im inneren Selbst. Wer macht mit?

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Herzenkramen, Klappe die Achte: Bildende Kunst

Wir neigen uns dem Ende und dabei haben wir noch so viel vor uns… Herr Randomsen, alle anderen genießt die Show und wer will kann gleich selbst mitmachen 😉 Übrigens, dies  kann ruhig durchaus als Folge: Why Art is murder #6 angesehen werden.

 

Ich denke ich bin schlichtweg zu old school

Jajaja ich versteife mich schon auf eine Meinung, ohne es je wirklich ausprobiert zu haben. Wobei ausprobiert habe ich es schon, nur eben auf meine Weise. Resultat: Man hätte es als Farbteppich verkaufen können, um andere Dinge dort drauf zu malen. Ihr seht ich bin digitaler Kunst eher abgeneigt. Ebenso dem berühmten Photoshop. Ich mag es nicht Photos nachzubearbeiten, wenn man sie mit einem Filter versieht um sie ein wenig zu verkünsteln ist es fein. Ich sehe jedoch heute noch nicht ein, weshalb alles und jeder bis zur Perfektion retuschiert sowie verändert werden. Wer dies tut braucht doch keine Realität mehr. Zudem sehe ich keinen Reiz darin, den ganzen Tag vor einer Flimmerkiste zu sitzen. Außer virtuelle Pinselstriche, saubere Kleidung und ein immer noch neutral riechendes Zimmer hat man doch nichts davon.

 

Street Artist

Es ist unglaublich wie pingelig die Künstler von heute mit ihrer „Berufsbezeichnung“ sind. Heutzutage ist man weder Künstler, noch Street Artist… Nein Begriffe wie Writer, Muralist, Cartoonist, Künstler die sich auf Stencils oder Paste- Ups spezialisiert haben. Weshalb feiert man die outdoor Kunstbewegung nicht an sich? Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass statt der gemeinsam Rebellion gegen soziale Ungerechtigkeit, Gentrifizierung oder allgemeine Systemkritik eher in einen Ellenbogenkampf untereinander ausartet. Schade eigentlich…

Gerade eben weil, heut zutage bei manchen die Klischeerate deutlich erhöht wird. Jeder der schon einmal eine Sprühdose in der Hand hatte oder gar als Street Artist arbeitet muss schließlich kriminell sowie Rapper sein… Eine Stadt schöner zu machen ist wundervoll. besonders wenn man etwas von seinem Handwerk versteht. Vandalismus darf dagegen gerne ins Gefängnis.

 

Wann gelingt mir die 3D-Schrift?

Das Jammern geht in die dritte Runde. Es gibt Fragen, die ich mir immer wieder stelle. Eine dieser wäre wohl die Frage ob ich jemals ein guter Writer werde. Denn Momentan würde ich eher das Gegenteil behaupten. Ich bin nicht unbegabt, nur habe ich schlichtweg zu wenig Zeit den ganzen Tag Buchstaben zu zeichnen. Zumal ich meistens keine Ahnung habe wie… Ich habe weder die Leichtigkeit, noch die Originalität, noch Einfachheit oder gar den Fluß im Griff. Perspektive mit Buchstaben geht gar nicht, so gesehen… Eine Karriere als Erse, Daim oder MadC könnte schwierig werden.

 

Instagram

Ich habe schon ewig und eine Woche über die Gründung eines Instagrams- Account nachgedacht. Nicht weil ich mainstream werden möchte, nicht wegen der Follower sondern einfach um ein wenig mehr photographisches zu posten ohne dabei meinen Blog nicht allzu überlasten. Der Rest ist mir herzlich egal… Ich will follower, weil es meine Beiträge wert sind. Je mehr Zeit ich in der Gallerie verbringe, desto mehr Künstler empfehlen mir ebenso einen Instagram- Account zu eröffnen. Man kann sich inspirieren lassen, man kann mit Künstler in Kontakt treten und vor allem suchen ebenso Designer mittlerweile via Instagram nach Angestellten, Kunden etc. Deshalb Herzlichen Glückwunsch, hier ist mein Account:

 

Ist Schule der falsche Ansatz?

Nicht ganz. Schule ist wichtig, Bildung ist wichtig. Insbesondere Basiswissen. Der große Haken dabei, die Bewertung der künstlerischen Fächer oder wie Sport. Eine Leistung in diesen Dingen zu bewerten ist verdammt schwer. Wer stellt die Parameter aus für Kunst, was soll bewertet werden? Die Botschaft, das Konzept, die Technik? Selbst die Technik sollte nicht bewertet werden, sondern der Fortschritt an sich. Man kann noch so viel üben ein Van Gogh wird man mal eben nicht in sechs Wochen. Ich habe ein halbes Jahr gebraucht um mich von dem Kunstschuldruck zu lösen. Ich war vollständig verkopft, immer auf der Suche nach der genialsten Idee, der beseten Umsetzung und überhaupt nachdem Meisterwerk. Am liebsten immer und überall eine Einsplus mit Sternchen, was natürlich unmöglich ist, gerade im Bereich Kunst. Ich will nicht wissen wie viel Monet üben musste oder wie viele Versuche Goethe in den Mülleimer befördert hat.

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Gesammelte Schätze des Monats, der Mikroherzinfakte

Schon wieder einen Monat vergangen… Die Zeit rast aber auch, die Halloweendeko wird durch Lametta und Weihnachtsmänner ersetzt, die Tage werden kürzer und irgendwie macht mir das alles nicht wirklich viel aus. Also es macht mir nichts aus, dass die Zeit rast. Der letzte Monat war extrem anstrengend und die Dramatik des Septembers konnte noch einmal getoppt werden. Gefühlsausbrüche ungeahnter Kraft sowie eine wenig hilfreiche Chefin sind niemals eine gute Kombi, ähnlich wie Bohnen und Zwiebeln. Meine Chefin begann damit zu predigen, wie sehr man sich lieben sollte, was die Macht der Sprache alles ausmachen könne, dass Heimweh immer einen tieferen Grund hätte und dass man die eigenen Eltern auf keinen Fall mit negativen Dingen belasten sollte. Die Welt drehe sich schließlich nicht immer um einen selbst.

Nein tut sie nicht? Da habe ich wohl etwas verpasst, ich dachte immer über seine Gefühle zu sprechen könnte helfen? Es tut mir ja leid für sie und für mich, dass meine Freunde nicht meine Babysitter sind. Dumm gelaufen. In Zukunft werde ich alles für mich behalten, alles in mich hineinfressen und einfach wieder im Krankenhaus landen wie vor zwei Jahren. Wird sicherlich super, schließlich sind alle guten Dinge drei und nein ich schalte meinen Zynismus nicht aus verdammt nochmal! Was raus muss, muss eben raus. Weshalb ich auch weiter hin meine Freunde mit extrem ausfallenden Sprachnachrichten begrüßen werde. Ich warne sie mir per SMS fairerweise vor… Übrigens wenn ein Mann mit einem Pitbull an euch vorbeigeht und er den völlig desinteressierten Hund zur Seite nimmt und euch misstrauisch bis verschreckt anschaut, dann wisst ihr dass ich gerade verdammt laut brüllt und nicht gerade vertrauenserweckend ausseht. Wie war dass nochmal mit den Gefühlsausbrüchen?

Ich weiß übrigens sehr wohl was ich wem erzählen darf und vor allem wieviel. Ich bilde mir ein meinen Familien- Freundeskreis sehr viel länger zu kennen als sie. Auf die Idee ist sie vermutlich noch nicht einmal gekommen. Eins muss ich übrigens feststellen, sie ist Meisterin darin Salz in so ziemlich jede offene Wunde zu streuen. »Alles zu deinem Besten« könnte sowohl ihr Lebensmotto als auch der Weltuntergang sein. Ich finde es jedenfalls ein Unding, über private Probleme mitten im Bus zu sprechen und dann einen auch noch von gewissen Lebensweisheiten überzeugen. Eins muss ich der Schule lassen, sie hat mich hervorragend darauf trainiert redende Menschen auszublenden.

Was ist denn eigentlich passiert, dass meine Gefühlswelt so aufgewirbelt wurde? Ganz einfach, das Ableben zweier lieber Vierbeiner, inklusive des Fast-über-den-Jordan- Gehens des eigenen Stubentigers. Ich sage fast, er ist mittlerweile wieder einigermaßen auf dem Damm. Mein Vermieter machte es mir nicht leichter, denn teilweise legte der ein Verhalten an den Tag … Traditionelle Erziehung hin oder her, dieser Mann braucht eine feministische Dusche. Zumal er mittlerweile die  Vertretung für Väterchen Frost angetretenist. Keiner darf mehr gute Laune haben, nur weil er Trübsal bläst. Zu guter letzt geriet ich dann auch noch in zwei sehr (für meine Wahrnehmung) unangenehme Situationen, sodass ich plötzlich anfing zu schwitzen. Das Zittern kam einige Sekunden später und die Übelkeit eine Minute danach, Kreislauf sackte ab. Hallo Panikattacke… Ich dachte ich sei euch losgeworden. Die nächsten neunzig Minuten lag ich einfach nur regungslos auf meinem Bett und tat gar nichts, außer ununterbrochen mit irgendjemandem per Sprachnachricht zu reden und zwar über alles erdenkliche. EBen alles was die Panik in dem Moment so zu bieten hatte. Bester Satz: „Das goldene Huhn spielt Tik Tak To“. Übrigens hat der Satz in dem damaligen Kontext Sinn ergeben, keinen Grund zur ernsthaften Sorge.

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Herzenkramen, Klappe die Sechste: Musik

Wenn man ein gewisses Grundtalent besitzt und seine elf Jahre Klavierunterricht hatte ständen die Sterne nicht schlecht irgendetwas daraus zu kreieren. Etwas was bereichert, bleibt und trägt. Nur ist „wenn“ stets der Indikator für etwas, was eine Bedingung vorraus setzt und zwar die Bedingung der hingebungsvollen Liebe zu üben. Ich liebe Musik, allerdings nur den Konsum dieser. Während meiner Karriere als Schülerin, hatte ich nie dieses innerliche Leuchten. Ich hatte weder Erkenntnis noch Freude während irgendeines Vorspielens. Zählen ist mir bis heute ein Graus und das Wissen schon wieder nicht geübt zu haben wurde zu einer eher fiesen Last. Deshalb wird es von mir vermutlich nie ein Album, eine EP oder gar eine Single gibt. Vielleicht ein Plattencover? Wer weiß? Oder ein Bühnenbild, ein Bandbanner?

Nichtsdestotrotz liebe ich Musik bis heute und es wird auch immer ein Teil von meinem Leben sein. Denn Musik macht einfach alles besser… Deshalb hier meine Albencover von Alben/Künstlern/Bands, die mein Leben bereichert haben zum Guten und sowie in guten und in schlechten Zeiten. Wer auch einige Songverse oder Alben teilen möchte, der darf gerne erst diesen Herren besuchen und dann dort nachlesen wie man im Herzen kramt.

 

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Herzenkramen, Klappe die Vierte: Sport

We are going around and around and around… Deshalb nun der vierte Beitrag in Folge des Projektes Herzkramen von Random Randomsen. Dieses Mal für ein ganz anderes Thema, als ursprünglich Gedacht. Richtig, ich kann nicht viel mit Pflanzen anfangen. Schön anzuschauen sind sie ja und sie zu Essen ist köstlich. Jedoch bleiben sie am besten draußen und sich selbst überlassen. Die Dinger sollen äußerst freiheitsliebend sein. Deshalb ein Thema welches wichtig ist, sein sollte und mich schon mein ganzes Leben begleitet positiv sowie negativ. Ihr dürft gespannt sein…

 

Für die Ästethik:

Ästhetik

 

Um stärker zu werden:

Stärke

 

Um Menschen in der Not zu helfen:

Hilfe

 

Um schneller zu werden:

Schnelligkeit

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Herzenkramen, Klappe die Dritte: Orte

Im Rahmen des Projektes Herzenskramen von Random Randomses hier nun das dritte Thema:

Es gibt nichts schöneres auf der Welt, als das eigene Zuhause. Allerdings muss häufiger so einige Irrungen und Wirrungen gehen bis man diesen Umstand feststellt. Dementsprechend hier elf Orte, die ich noch gerne zu Lebzeiten bereisen würde… Sei es auch nur in meinen Träumen.

 

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