TV; GmBH und Co. KG

Bücher, Apps, Serien, Filme, Musik… Was ich eben gerne weiter empfehle

Starke Frauen in Videospielen

Die Reihe, sie lebt wieder! Gut, sie war eigentlich nie tot. Ich brauchte nur eine kleine Verschnaufpause, die sich mächtig in die Länge zog aufgrund ellenlager Recherche. Ich möchte eins sagen, es gibt verdammt viele starke Frauen in Videospielen nur muss man diese eben erst einmal finden. Ihr wisst ich bin kein Freund von Mainstream. Zumindest nicht in dem Sinne, dass man populäre Charaktere nicht noch breiter treten muss als sie schon sind. Ihr versteht? Nahezu jeder Gamer kennt Ellie aus The Last of Us, Samus Aran aus Metroit, Bayonetta oder Claire Redfield aus Resident Evil, aber was nützt uns dass? Die kennen wir, sie sind auf ihre eigene Art wunderbar ber wir wollen noch Neues. Also hier kommt das Futter. Übrigens möchte ich anmerken, dass ich noch gerne so viel mehr Charaktere hier eingebaut hätte, aber wirklich stark wären diese nicht gewesen. Eher gebrochen oder einfach nur Bad-Ass. Die zwei Eigenschaften tauchen hier auch hin und wieder auf (zwei bekannte Charaktere musste ich hier auch einfach einbauen), jedoch soll es ja nicht das Haupkriterium werden. Übrigens wer wissen will wie alles angefangen hat, der darf hier klicken… und wer dann noch Lust hat auf Film sowie Serien, der ist herzlichst eingeladen sich das ebenso zu Gemüte zu führen.

Nariko aus Heavenly Sword

Narikos Geburt stand eigentlich unter einem perfekten Stern. Im Jahre des Feuerpferdes, sollte ein göttlicher, junger Krieger geboren werden, der später die Gottesklinge beherrschen konnte und Frieden sollte einkehren. Aus dem jungen Krieger wurde jedoch eine junge Kriegerin und ihre Mutter starb kurz nach der Geburt. Der Vater war außer sich, seine Tochter umbringen konnte er jedoch auch nicht. Von dort an lebte das Volk in dem Glauben, dass die Prophezeiung vielleicht etwas ungenau gewesen war.

Das Böse ließ nicht lange auf sich warten und so forderte eines Tages der machthungrige König Bohan das heilige Schwert. Sein Ziel? Natürlich die Weltherrschaft. Wieder Nariko noch ein anderer Angehöriger ihres Stammes kann dies zulassen und so kommt es zur Schlacht. In der bekommt sie die berühmt berüchtigte Gottesklinge in die Hand gedrückt, zusammen mit dem Auftrag so ziemlich alles und jeden damit einmal zu Schaschlik zu verarbeiten. Nur besitzt dieses Schwert einen großen Haken, das Schwert zu führen kostet enorme Kraft. Lebenskraft. Ist man kein göttlich Auserwählter, sieht es damit irgendwann verdammt schlecht aus und in diesem Moment soll sich das Schwert gegen den Träger richten.

Den Haken ignorierend kämpft Nariko wie eine Furie. Sie wird entführt, besiegt und traumatisiert. Dennoch rappelt sie sich immer wieder auf, woran ihr Vater und ihre Schwester (?) nicht ganz unschuldig sind. Zum Schluss jedoch nützt es alles nichts und sie stirbt. Doch selbst dann ist es für sie noch nicht ganz zu Ende, denn sie schließt einen Pakt mit dem Schwert. Sie darf noch einmal wiederkehren, um König Bohan zu besiegen, sich an ihm zu rächen und ihr Volk zu retten. Als Gegenzug muss sie dann endgültig sterben.

Traurig und doch irgendwie wundervoll. Ich meine, es gibt wohl keinen größeren Einsatz als das eigene Leben. Zumal Nariko sich erst einmal eingestehen musste, dass sie eben nicht der göttliche Krieger ist für den sie immer alle gehalten haben. Wenn das eigene Lebensbild mal eben flöten geht… Und trotzdem opfert sie sich für ihre Familie und ihren Stamm. Die emotionale Bindung war mir ein Erwähnen wert. Seien wir ehrlich wie wahrscheinlich ist es, dass von dort an ihr Volk auf ewig friedlich weiterleben wird?

Terra Branford

Terra Branford ist Soldatin, eigentlich die Soldatin schlechthin. Unterstellt ist sie Imperator Gestahls sowie Kefka Palazzo jedoch nicht ganz freiwillig. Sie trägt eine Art Sklavenhalsband, was jegliche Ungehorsam verbietet.

Während einer „missglückten“ Mission wird der Knechtreif endgültig zerstört und Terra ist frei. Die plötzliche Freiheit nützt ihr dagegen wenig, denn sie leidet von dort an unter Amnesie.

Da sie die Rebellen gefunden haben wird sie so unfreiwillig zum Instrument ihrer ehemaligen Gegner und ehe sie es sich versieht wird sie zum Spielball der beiden Parteien.

Für Terra zählt reichlich wenig, sie hält nicht viel von Politik weshalb sie sich auf dieses politische Machtspiel mal einlässt mal nicht. Das Einzige was für sie zählt, ist die Wiedergewinnung ihres Gedächnises. Mit der Zeit fügen sich alles wieder zusammen, weshalb sich Terra in einer völlig neuen Rolle sieht.

Ihr Standpunkt verändert sich abermals mit dem Anbruch der großen Apokalypse. Nach dieser riesigen Katastrophe fängt ihr selbstbestimmtes Leben erst richtig an. Terra wird Ersatzmutter für Waisen, deren Eltern während des Unglücks gestorben sind. Ruhe wird ihr trotzdem keine gegönnt, denn Kefka ist immer noch auf Terras Spur. Je bedröhlicher Kefka für die Kinder wird, desto stärker wird Terras Willen.

Plötzlich ist sie gar nicht mehr so verloren. Denn wenn jemand versucht ihren Lieben (die einzigen Wesen zu der sie eine positive emotionale Bindung hat) etwas anzutun ist Schluss mit lustig. Terra beschließt endlich für etwas in ihrem Leben aktiv Partei zu ergreifen und sie beginnt zu verstehen was Liebe ist, Freundschaft bedeutet und dass das Schreckensregime ein Ende haben muss. Was gibt es besseres und stärkeres als eine junge Frau die sich selbst findet? Recht wenig würde ich behaupten.

Cerys an Craite

Das Witcher Universum hat so einiges an starken Frauen zu bieten. Ich persönlich würde mich weder mit Yennefer noch mit Triss oder mit einer anderen Zauberin der Loge und erst recht nicht mit Ciri anlegen.

Nun haben alle diese Frauen das Glück mit übernatürlichen Kräften gesegnet zu sein. Die Fähigkeit zu zaubern oder durch Zeit und Raum zu reisen setzen den Badass-Faktor erheblich nach oben. Es ist nicht wirklich ein Wunder, dass sich jeder vernünftige Mensch in the Witscher von diesen Damen fernhält. Deshalb ist es gerade hier wichtig, ein wenig Abseits des Trubels zu schauen. Abseits der ganzen Höfe, Burgen, Schlachtfeldern, Schlössern oder Festungen. Auf in den hohen Norden!

Aufgrund tragischer Umstände suchen die Skelliger eines Tages nach einem neuen Anführer. Jemanden der die zerstrittenen Stämme wieder zusammenbringt und dafür sorgt, dass Skellige sich sowohl wirtschaftlich als auch territorial positiv entwickelt.

Es gibt mehrere Anwärter, darunter Cerys. Eine Frau als Anführer? Für die Skelliger etwas völlig revolutionäres, aber auch nicht völlig abwegiges. Wenn sich Geralt aka der Spieler sich nicht allzu blöd anstellt gewinnt Cerys den. Sie ist keinesfalls auf den Kopf gefallen, stur wie ihr Bruder, hat jedoch einen entscheidenen Vorteil. Sie weiß wie wichtig Kommunikation vor allem miteinander ist. Mit ihrem strengen jedoch diplomatischen Führungsstil bringt sie frischen Wind in den eisigen Norden. Falls sie Anführerin bei euch wird kann ich euch verraten, dass sie ihren südlicheren Rivalen ziemlich auf den Kopf haut. Das schaffte vorher keiner ihrer männlichen Vorfahren, durch sie erlebt Skellige einer der besten Zeiten seit seiner Gründung. Wer kann schon von sich behaupten, dass er mit Köpfchen ein gesamtes Königreich besiegt hat?

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Was ich so höre #1

Während meiner neun Monate Ausland war ich auf Hörbuchsuche gewesen und natürlich habe ich keine gefunden. Genauer gesagt ich habe keine Hörbücher für wenig Geld gefunden, die mir zugesagt hätten. Später ist mir dann auch eingefallen, dass ich sie eh nicht hätte abspielen können. Die Hörbuchplattform im Internet war mir zu teuer und ein gratis Monat bei neun Monaten machte den Unterhaltungsfisch nicht sonderlich fetter. Deshalb stöberte ich mal wieder auf der allseits beliebten Katzenvideoplattform, dort gab es jedoch

mehr oder weniger schlecht geschriebene Thriller. Irgendwann kam ich dann aufgrund von einer Videoempfehlung zum Thema Podcast und arbeitete mich mal ein bisschen mehr in die Materie ein. Dabei ist folgendes herausgekommen (eigentlich noch vieles mehr, aber man muss ja mal irgendwo anfangen)

Deutsch:

Eine Stunde Historie

Das kommt davon, wenn man den Schulgeschichtsunterricht so vermisst. Was den Podcast eigentlich schon allein rechtfertigt beziehungsweise rechtfertigen würde. Ich will euch trotzdem noch ein bisschen mehr Inhalt bieten.

Ergo, eine Stunde History ist ein Format des Deutschlandfunkes Nova und beschäftigt sich eben mit der Historie der Menschheit. Von der Antike bis hin zur Neuzeit bleibt nichts unangerührt. Ich muss allerdings sagen, dass es jetzt auch keine Tiefenanalyse eines Themas. Dafür sind die meist 40 Minuten langen Aufnahmen dann doch zu kurz. Ich sehe deshalb viel mehr als Auffrischung meines Allgemeinwissens, denn seien wir ehrlich der Geschichtsunterricht deckt weiß Gott nicht die gesamte Weltgeschichte ab.

PodGedichtung:

Shame on me, die neuste Folge ist seit sechs Tagen draußen und ich habe sie noch nicht gehört. Junge, ambitionierte coole Socke, die auch noch Song schreibt, singt und es auch noch kann. Ohne sie würde ich vermutlich 24/7 meine Old School Metal Playlist hören, einfach weil ich momentan nicht die Zeit dazu habe aktiv nach guter Musik zu suchen. Darüber hinaus redet sie auch noch über Bücher sowie soziale/ gesellschaftliche Themen. Übrigens fette Daumen nach oben, dass sie (fast) die einzige weibliche Person in meinen Bekannten ist, der ch ewig zuhören könnte ohne nich schreiend wegzurennen. Ich will damit sagen, dass junge Menschen keinesfalls unreflektiert und völlig desinteressiert gegenüber ihrer Umwelt sind.

Soziologisches Kaffeekränzchen

Dieser Podcast stand tatsächlich auf der Empfehlungsliste, welche ich via YouTube gefunden habe. Irgendwie war ich dann von der ersten Minute an angefixt. Die Kaffeetafel zählt drei Personen und wohl das hübscheste Maskottchen dass ich kenne: Flocke, die Hundedame.

Zu den menschlichen Mitgliedern der Kaffeerunde zählen eine Soziologin, der man wirklich nicht im Dunkeln begegnen möchte, ein studierender/ angehender Soziologe, der unfassbar viel über Tee weiß und ein Soziologie-Englischlehrer, der gefühlt schon alles mal studiert hat und bei dem ich mich immer wieder frage weshalb er eigentlich in Bayern wohnt.

Zu dritt diskutieren sie über recht freie Themen wie Identität, Selbstoptimierung, Inklusion-Exklusion oder über Trauer und Tod. Sehr interessant, sehr lustig, und unfassbar lehrreich. Selbst für eine Leihe wie mich, die mit Adorno und Soziologie bis dato so viel anfangen konnte wie ein Vogel mit einem Flugzeug.

Ich habe durch die drei mehr gelernt, als von sämtlichen Personen denen ich begegnet bin innerhalb meines Auslandjahres. Deshalb: Empfehlung des Jahres!

Nachtrag: Ich hatte ganz vergessen ihren supercoolen Introsong zu erwähnen.

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Das Serien-ABC

Entdeckt bei der lieben Miss Booleana und es war die Herausforderung wert. Viel Spaß damit!

A – Amazon Prime or Netflix

Gezwungener Maßen- Netflix. Ich würde ja gerne mal Amazon Prime ausprobieren, nur kann ich mir sowohl Netflix als auch Prime nicht gleichzeitig leisten. Mal eben den Netflix-Vertag kündigen, nur um Prime auszuprobieren? Nein, danke. Ich weiß es gibt ein 30-Tage-lang-kostenloses-testen, jedoch möchte ich dafür dann wirklich Zeit haben. Was sollte nach dem Probemonat auch passieren? Ich wüsste höchstens wie viele gute Serien Prime anbietet und würde mich nur noch mehr ärgern es nicht zu haben. Freunde fragen ist auch keine Lösung, da die wenigsten Prime besitzen und wenn sie es tuen dann es nicht teilen wollen. Ich nutze es einfach aus, dass ich nicht ganz genau weiß was dort läuft und vielleicht werde ich mir eines Tages Legion einfach so kaufen können. Es wäre die einzige Serie, an der ich momentan interessiert bin.

 

B – Binge Watching or „One Episode per Week“

Weder noch, beziehungsweise so wie es gerade passt. Im Durchschnitt schaue ich definitiv mehr als eine Folge einer Serie pro Woche. Wenn ich mir die Zeit nehme, dann sogar meist mehr als eine Folge pro Abend. Je nachdem wie lang diese Folge dann ist, gibt es schon mal zwischen einer und drei. Nach spätestens drei Folgen muss ich dann allerdings ins Bett, schlafe direkt ein oder wechsle die Serie. Ich schaue gerne Serien parallel, je nach Komplexität des Plots können dies schon einmal bis zu fünf Stück sein. Ich langweile mich einfach zu schnell. Ich finde vom Binge Watching hat man auch nicht soviel, denn innerhalb kürzester zeit prescht man durch alles durch wofür manche Menschen Jahre gebrauch haben. Weshalb die Arbeit dann nicht in kleineren Häppchen genießen. Macht länger Spaß, baut die Spannung auf und lässt einem noch genug Zeit am Tag um Dinge zu erledigen oder um nachts zu schlafen.

 

C – Cast Love (Who is your favourite Cast from a TV-Series?)

 Eine solche Frage einer Person zu stellen, die sich immer noch nicht wirklich mit Schauspielern auseinandersetzt wird nicht wirklich auf fruchtbaren Boden fallen, aber ich versuche es einfach mal. Spontan fällt mir ein Grüppchen ein, die einen ganz hervorragenden Job gemacht hat.

Fran Fine- Fran Drescher

Maxwell Sheffield- Charles Shaughnessy

Niles- Daniel Davis

C.C. Babcock- Lauren Lane

Dieses Quartett hat mich durch einen Großteil meiner frühen Jugend begleitet und es wurde sehnlichst Samstagabend herbei gewünscht, an dem es oft drei bis fünf Folgen hintereinander gab. Die wurden dann bis spät in die Nacht alle geschaut, zur Not bin ich auf der Couch eingeschlafen. Ich meine die Chemie zwischen den vieren ist einfach perfekt. Ich kenne diese Schauspieler als nichts anderes und sie werden für mich auch immer diese Charaktere bleiben. Ich könnte sie mir auch in keinem anderen Film/ Serie vorstellen. Natürlich ist alles geskripted, aber allein die Hass-Liebe zwischen C.C. Babcock und Niles ist herrlich, was habe ich gelacht. Genauso wie die späteren Flirtversuche von Fran Fine und ich meine Frans Familie kann man einfach nicht in Worte fassen. Sie sind so herzlich wie schräg und so unheimlich sympathisch klischeehaft jiddish.

 

D – Drink of Choice while watching a TV-Series

Ich finde es ja immer wahnsinnig interessant, wenn Menschen daraus so eine Art Philosophie draus machen. Mir ist das irgendwie viel zu kompliziert, zumal ich mir gar nicht so viele Getränke vorstellen kann. Für mich gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Tee oder Wasser. Je nach Uhrzeit oder Jahreszeit. Grüner Tee am morgen, anderer Tee oder Wasser am Abend. Absolut langweilig ich weiß.

 

E – English (o-Ton) vs German (Synchro)

Ich möchte hier nur mal anmerken, dass bei weitem Englisch nicht immer der Original- Ton sein muss. Es dürfte manchen überraschen, aber es gibt auch Serien neben HBO und Century Fox. Wollte ich nur mal kurz loswerden…

Zum Thema Synchronisation kann ich nur sagen sowohl O-Ton, als auch Übersetzung haben absolut ihre Berechtigung. Ich werde jetzt nicht alle Gründe aufzählen, weshalb man natürlich vorbildlich und immer die Originalvertonung wählen sollte. Denn dass tue ich manchmal selbst nicht und mir gehen diese ganzen Idealisten meistens ziemlich auf den Keks. Denn falls man diese Leute dann fragst ob ihr (neu)philologischer Teil des Ichs dann befriedigt sei, schauen die einen nur völlig verwirrt an und drehen sich genervt weg. So viel zum Thema, wir tun das alles nur für die Liebe zur Sprache an sich (Ja klar). Ich wollte jetzt eigentlich auch gar keine keine Pro-Argumente für deutsche Synchros schreiben, jedoch habe ich mich malwieder so in Rage geschrieben, dass ich es jetzt hier trotzdem tue.

Punkt 1: Wie gesagt es gibt nicht nur Englisch als O-Ton. Selbst nicht auf Netflix oder Amazon Prime. Es gibt Japanisch, Chinesisch, Dänisch, Russisch, Norwegisch oder auch Portugiesisch. All diese Serien habe ich in einer Synchro geschaut. Aus dem einfachen Grund, dass ich keiner dieser Sprachen spreche und auch nie sprechen werde. Trotzdem möchte ich die teils genialen Geschichten mir nicht entgehen lassen.

Punkt 2: Ich wage zu behaupten, dass sich viele Legastheniker auch recht schwer tun Sprachen zu lernen. Man kommt noch nicht einmal mit der Verbindung aus Lauten und Buchstaben in der eigenen Muttersprache klar und dann wird noch eines oben draufgesetzt. Es braucht einfach länger und während alle Klassenkameraden fröhlich The Big Bang Theory auf Englisch schauen konnten und angeblich die ganzen physikalischen Anspielungen/ Witze natürlich verstanden haben, versuchte ich mich noch mit deutschen Untertiteln am englischen ALF. (ALF ist tausendmal cooler als TBBT)

Punkt 3: Du willst als Schüler nach 10 Stunden Schule, Hausaufgaben und deinem Privatleben einfach nur Mal abends abschalten. Genauso wie ein/e alleinerziehende/r Mutter/ Vater mit einen oder sogar mehreren Kindern oder als vollzeitarbeitendes Pärchen mit mehreren Kindern oder als Mensch, der einen verdammt noch mal anstrengenden Tag hatte. Da will man sich nicht mehr anstrengen. Da will man genießen und entspannen und wenn er/sie/es keine Kraft mehr hat sich auf eine Fremdsprache zu konzentrieren dann schaut man eben auf Deutsch!

Punkt 4: Der Rahmen beziehungsweise das Setting in dem die Serie spielt, hängt auch mit Punkt 2 und 3 zusammen. Ich spreche Englisch mittlerweile wirklich gut, trotzdem fehlen mir teilweise Vokabeln. Ein Dr. House wird nicht unbedingt im O-Ton einfacher, genauso wie Vikings, Helix oder Morgan Freeman: Mysterien des Weltalls. Bevor ich dann gar nichts verstehe und 80% der Serie verpasse nur, weil ich mit googeln beschäftigen bin, schaue ich es doch lieber erst auf deutsch mit englischen Untertiteln oder auf Englisch mit deutschen Untertiteln.

Punkt 5: Bedient eigentlich zwei inhaltliche Punkte. Erstens, ich reagiere sehr empfindlich auf Stimmen von Menschen. Mag ich die Stimme eines Menschen nicht, dann höre ich ihm auch nicht zu. Ich machte dicht, schalte gedanklich auf Mute und halte mir die Ohren zu. Es wird dementsprechend ein wenig schwierig, wenn der jeweilige Hauptcharakter oder der Protagonist eine für mich unertragbare Stimme hat. Ich bin mittlerweile einfach dazu übergegangen die Synchro zu wechseln.

Punkt 6: Der ganze Bereich um die Synchronisation schafft Arbeitsplätze. Wir brauchen Arbeitsplätze, ganz, ganz viele. Es mag nicht der größte Einkommenszweig sein, trotzdem würden Menschen ihre Arbeit verlieren und jeder Arbeitsloser ist ein Arbeitsloser zu viel. Insbesondere in der heutigen Zeit, in der die spätere Altersarmut droht.

 

F – Fictional Character you would probably date

 Freiwillig daten? Ich muss daten? Immerhin kein Blind Date, ich habe trotzdem keinen Schimmer davon. Es geht hier glaube ich auch nur um den Charakter und nicht um das ganze Brimborium drum herum. Die Mehrheit meiner Lieblingscharaktere würde ich allerdings gar nicht daten wollen. Nichts gegen Vampire, Psycho- Soziopathen oder Menschen mit einer a-sozialen Störungen, nur ein Date wäre da nicht meine erste Wahl. Wenn man den Umstand annimmt, dass sich aus diesem Treffen etwas längeres entwickeln könnte, möchte nicht zu einer zweiten Harley Quinn werden…

Wie wäre es also mit Ravi? Er ist Gerichtsmediziner und in seiner Freizeit begeisterter Nerd. Ich würde sagen, die Gesprächsthemen sind gesichert. Er hat Humor, ist ausgesprochen intelligent, schlagfertig und versteht durchaus Ironie sowie Sarkasmus versteht. Von seinem niedlichen Lächeln und seinem wunderbaren Londoner Akzent mal ganz zu schweigen.

 

G – Glad you gave this series a chance

Zum einen wäre dort Nobel. Nobel erzählt die Geschichte des norwegischen Soldates Erling, der seit längerem in Afghanistan stationiert ist. Die Serie schildert sein Leben zwischen zwei Fronten, seinem militärischen Dienst und seinem sehr friedlichen Familienleben zu. Gerade diese Ambivalenz bringt die Geschichte hervorragend auf den Punkt. Kriegserlebnisse gehen an keinem einfach so spurlos vorbei. Er, seine Frau sowie sein Sohn haben mit der Belastung zu kämpfen. Wahnsinnig gut gespielt und geschrieben. Das einzige Problem ist, dass ich nicht weiß es ob es Nobel tatsächlich auf NetflixDE gibt.

3% hatte ich erst gar nicht auf dem Schirm, was mich sehr erstaunte da ich von dystopischen Settings meistens sehr angetan bin. Irgendwann habe ich dann hier irgendwo auf WordPress eine Kurzrezension zu dieser Serie gelesen und war angefixt. Zum einen da die Hauptcharaktere Jugendliche sind zum anderen, weil die Beschreibung mich ein wenig an The 100 erinnerte nur sehr viel besser. Der dritte Punkt, der mich neugierig machte war, dass Produktionsland der Serie: Brasilien. Ungewöhnlich, neu und somit interessant. Die Story ist recht simpel. Die Gesellschaft wurde vermutlich nach einem Krieg in zwei Bereiche eingeteilt. Auf der einen Seite die Slums, auf der anderen Seite das Paradies namens Offshore. Ein jeder Jugendliche bekommt im Alter von 20 Jahren die Chance sich für das Leben im Paradies zu qualifizieren. Im Weg steht jedoch ein ausgeklügeltes Auswahlverfahren, welches nur die besten 3% eines Jahrgangs zulässt.

Das beste an dieser Serie? Die Charaktere sowie die Spannung. Eine unbedingte Empfehlung von mir.

H – Hidden Gem Series

Ich hatte Rita ja schon hier erwähnt und ich erwähne sie gerne immer wieder bis zum Abwinken, da ich diese Serie immer noch genial finde. Sie spiegelt ein authentisches Lehrerleben wieder sowie die Schule und Schülerprobleme (Gut ein fast authentisches Lehrerdasein, die Sache mit dem Rektor lassen wir mal außen vor). Mehr braucht es nicht!

 

I – Important Fangirl moment

 Das ist schwer. Es gibt sicherlich viele Momente in denen ich innerlich gejubelt habe, nur bin ich recht schlecht darin mich an schöne Momente zu erinnern. Wie wäre es ganz klischeehaft mit dem ersten was mir hierzu einfiel? Der Moment in „The Nanny“ in dem Fran, dass erste Mal Max Sheffield küsst. Da habt ihr’s, unglaublich oberflächlich und kitschig aber so verdient. Wer die Serie kennt, weiß wie man von Anfang an darauf hin fiebert. In Anbetracht dessen, dass ich als Kind/ junger Teenager Happy Ends und Kitsch mochte (ja ich geb’s zu auch heute noch) war der Moment ein reiner: YES, SHE DID IT!!!

 

J – Just finished

We Speak Dance. Eine Dokumentationsserie auf Netflix übers (wer hätte es gedacht) Tanzen. Eine Frau reist um die Erde und lernt die verschiedenen dort verbreiteten Tänze kennen. Es muss nicht immer nur Volkstanz oder Standard sein… Denn auch die dahinter stehen Bedeutungen, Kulturen und Sub-Kulturen werden präsentiert. Sehr interessant, sehr zu empfehlen.

K – Kinds of Series you won’t watch

Horror- oder Thrillerserien sind etwas was ich noch nie verstanden habe. Horror ist mir zu gruselig und davon mal abgesehen sollte nicht jede Serie spannend sein? Weshalb brauche ich dann noch extra einen Thrill obendrauf?

Genauso bin ich froh, dass ich nicht mehr in dem Boot der Realityshows drinn sitze. Ja, ich habe sie früher auch geschaut bis ich für mich entschieden habe, dass Gezeigtes nicht mehr mit meinen moralischen Grundsätzen konform geht. Ich verstehe absolut nicht, weshalb sich das Menschen antuen oder gar anschauen. Noch viel schlimmer sind allerdings die (jungen) Leute, die sich das „ironisch“ anschauen… Verprügelt ihr „ironisch“ auch eure Mitmenschen oder nehmt „ironisch“ Drogen?

 

L- Longest running series you have seen

Gut, jeder der Dr. Who jemals gesehen hat wird diesen hier einfügen wie auch ich. Eine über 50-jahrelang laufende Serie kann man eben schlecht toppen. Weit dahinter müsste allerdings Navy CIS folgen, ich dürfte 10 von 15 Staffeln geschaut haben… Abby und Ziva waren ganz weit vorn, dicht gefolgt von Gibbs und Ducky.

 

M – Major Charachter Death you can’t get over

 Der Tod von Special Agent Todd (was für ein Wortspiel!) in NavyCIS hat mich in dem Moment wirklich mitgenommen. Ich konnte es gar nicht fasen, hatte ich bis dato so viel Zeit mir ihr und dem Team verbracht. Was das Ganze dann enorm abgemildert hat, war die anschließende Ankunft von Ziva. Nach ein paar Episoden hatte ich mich auf sie eigestellt und um ehrlich zu sein bin ich froh, dass sie Todd ersetzt hat. Sie ist einfach um Längen besser.

Der zweite Tod, der dann doch weitaus schlimmer war, war der Tod Helgas. Ich bin bekanntermaßen ein kleines Fangirl von Floki, dem leicht irren Schiffsbauer und ehemals bester Freund Ragnar Lodbrok aus Vikings. Aller Fangirl-Manier habe ich mich wahnsinnig für Floki gefreut, als er endlich die Frau seines Lebens gefunden hatte: Helga, sein ein und alles.

Alles verläuft wunderbar, bis zur vierten Staffel. In der stirbt dann nicht nur seine Tochter an Fieber, sondern auch noch Helga. Die Moral der Geschicht: Entführe kein Kind dessen Eltern du getötet hast und erwarte dann ernstlich, dass du geliebt wirst. Ich war trotzdem am Boden zerstört. Seelenverwandte sollten nicht getrennt werden, dass ist ein völlig inkonsequenter Eingriff in den Lebenslauf meiner Lieblingsfiguren.

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Avatar- Eine Analyse Teil III

Nun zum letzen Teil, des Liebesbriefes an meine Lieblingsserie. Auch hier erneut eine massive Spoilerwarnung für die gesamte Serie: Avatar- Herr der Elemente. Lesen auf eigene Gefahr. Zu Teil I geht es hier und zu Teil II hier…

Bändigen im Allgemeinen- It’s magic… not

Nicht jeder Bewohner des Avatar-Universums ist ein Bändiger. Bändigen ist eine Gabe die angeboren ist oder nicht. Man kann es trainieren, aber nicht erlernen. Wie es genau vererbt wird ist nicht ganz klar, wobei man folgendes feststellen kann: Zwei nicht Bändiger können durchaus ein Kind gebären, welches bändigen kann. Ein perfektes Beispiel dafür wäre Katara sowohl Vater als auch Mutter konnten es nicht und siehe da, die Tochter ist ein riesen Talent. Auch können zwei Bändiger einen normalen Menschen ohne Gabe bekommen. Wenn die Elternteile aus verschiedenen Nationen zusammenkommen, beispielsweise Feuer und Erde kann das Kind ein Nichtbändiger, ein Feuer oder ein Erdbändiger werden, aber zwei Elemente bändigen funktioniert nicht. Denn mehrfach-bändigen ist nur dem Avatar möglich. Es existieren auch gewisse Sondergaben oder Talente, welche hin und wieder Auftreten. Der Stamm der Pflanzenbändiger ist eine gesamte Gruppe von Sonderlingen. Normalerweise die Voraussetzung für solche Ausnahmen ebenfalls angeboren, manchmal erfordernden sie jedoch noch sehr langes und hartes Training.

Aufgrund dessen das Bändigen rein auf den Körper beschränkt ist und es keine magischen oder obskuren Artefakte gibt die es verstärken oder schwächen können ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Bändiger völlig übermächtig wird relativ gering. Selbst der Avatar kann besiegt werden, auf dem Weg wie jeder andere Mensch auch, oder wenn er sich im Avatar Zustand befindet. Das Problem dabei ist eben, sobald man stirbt wird nie wieder ein Avatar geboren werden. Nie, nie, nie wieder. Natürlich birgt die Story das ein oder andere Hintertürchen jedoch übertreiben die Autoren es hierbei nicht. Was wäre eine Story auch ohne Plottwists. Demnach kommen die Sondertalente zwar vor, jedoch stehen sich nicht an jeder Ecke. Schon gar nicht solltet ihr in den Glauben verfallen, dass in dieser Welt Nicht-Bändiger schwächer sein könnten als Bändiger.

Das Chi-Blocken ist eine der am häufig vorkommenden Techniker der Nicht-Bändiger, falls se jemals in die Verlegenheit eines Kampfes kommen sollten. Diese uralte Technik ermächtigt den Ausführenden durch schnelle Schläge auf bestimmte Körperpunkte die jeweiligen Nerven und damit verbunden Muskeln für vorübergehende Zeit zu lahmen. Bewegungsunfähig lässt es sich schlecht bändigen…

Superkräfte müssen eben ausgeglichen werden, sonst wird es auf Dauer sehr vorausschaubar und die Geschichte langweilig. Eben diese Balance macht unheimlich Lust auf mehr. So sind die Kämpfe doch recht realistisch im Gegensatz zu den herkömmlichen Shonin Animes, in denen ich mich jede Sekunde frage wie die Charaktere es schaffen, dass Universum nicht zu zerstören. Physik? Schwerkraft? Gilt zwar für jeden, außer für uns. Dieser Spruch macht es auf Dauer ebenfalls nicht spannender.

 

The greatest Story ever told… 

Die wohl wichtigste Folge für die Hintergrundgeschichte Aangs und seinem Konflikt mit Zuko ist 12 Folge der ersten Staffel (Buch Wasser). Innerhalb dieser knapp 25 Minuten erfährt der Zuschauer Aangs Kindheit und den Grund weshalb er damals aus dem Tempel geflohen ist und vor allem warum er gute 100 Jahre im Eis eingeschlossen gewesen ist. Bezüglich Zuko sehen wir eine ähnliche Darstellung seines Lebenslaufes: eine recht glückliche Kindheit, das nicht mehr ganz so schöne Älterwerden und schließlich den augenscheinlichen Drehpunkt seiner Persönlichkeit. Bei beiden Charakteren wird dem Zuschauer nur so viel Hintergrundwissen zugetragen, wie er braucht um die eigentlichen Beweggründe des einen oder des anderen verstehen zu können.

Es gibt dabei verschiedene Schreibtechniken wie man dies bewerkstelligen kann ohne dabei ins plumpe Aufzählen zu verfallen. Die erste Möglichkeit besteht darin, dass dem Protagonisten etwas schreckliches widerfährt. Am besten so schrecklich, dass es ihn nachhaltig prägt und sein späteres Handeln beeinflusst bzw. beeinflussen könnte. Eine Variante der ersten ist, dass der Protagonist sich für das traumatisierende Erlebnis auch noch die Schuld gibt. Das Paradebeispiel hierfür wären Spider- oder Batman. Letzterer sieht den tödlichen Raubüberfall der eigenen Eltern und gibt sich die Schuld dafür, dass er es nicht verhindern konnte. Ersterer muss den Tod seines geliebten Onkels beiwohnen ohne etwas tun zu können.

Normalerweise wird dem Avatar erst mit 16 Jahren sein Schicksal offenbart und dies nicht ohne Grund. Mit dem Wissen der Avatar zu sein, geht eine Menge Verantwortung so wie Reife einher. Beides hatte Aang mit einen zwölf Jahren definitiv nicht. Wie soll er auch, er war zwölf! Jedoch spürten die Luftnomaden das etwas unheilvolles in der Luft lag, weshalb sie Aang vor einweihten ebenso wie die anderen Schüler und Nomaden des Tempels. Während der Junge recht wenig mit dieser Information anfangen konnte, begannen ihn seine Freunde immer mehr auszuschließen, aus Angst, dass er bei Spielen oder spaßigen Turnieren schneller schlagen könnte. Er wäre schließlich der Avatar und somit etwas Besonderes… Aang fühlte sich immer mehr in die Ecke gedrängt und allein gelassen. Sein einziger Freund, der blieb war sein Vorgesetzter. Als eines Tages der Junge, dann noch ein Gespräch belauschte welches besagte, dass Aang in einen anderen Tempel geschickt werden sollte schmiedete er den Plan davon zu laufen. Selbst als er aus dem Eis befreit wird, und Katara ihn in ein Gespräch über den Avatar verstrickt lügt er sie an. Anhand seiner Gesichtszüge erkennen wir, dass er immer sich immer noch nicht damit wohlfühlt. War Aang eimal mit seinem Flugbison und seinem Lemur (ja es gibt in Avatar fliegende Bisons, nehmt es einfach so hin) über dem Meer, gerieten sie in einen schweren Sturm. Kurz bevor die drei ertranken, geriet Aang wohl das erste Mal in den Avatar zustand und schloss sich inklusive seiner Begleiter in eine Luftblase ein, die dann gefror.

Aufgrund Aangs Angst Verantwortung zu übernehmen und somit erwachsen zu werden entkommt er dem Genozid der Feuernation. Vielleicht hätte der den Krieg verhindern können, ist allerdings eher unwahrscheinlich. Als Aang aus dem Eis befreit wird und später feststellen muss, was während seiner Abstinenz mit seinen Freunden und seinem Volks passiert ist flippt er gelinde gesagt ein wenig aus. Schließlich ist nicht nur sein Vorgesetzer wegen seines Nicht-Daseins gestorben, sondern sein gesamtes Volk. Für einen immer noch zwölf Jährigen, der nun eigentlich 112 Jahre alt ist immer noch ein großer Schock. Deshalb ist Aangs Ziel nicht nur alle vier Elemente zu beherrschen und den Frieden wieder einkehren zu lassen, vielmehr muss er lernen Verantwortung zu übernehmen. Zukos Challenge besteht darin zu erkennen, dass er damals richtig gehandelt hat und sein Vater falsch liegt. Vor allem muss er lernen sich über seinen Vater hinweg zu setzen, denn er braucht niemanden der ihm sein Ansehen und seine Ehre zurückgibt, dass kann nur er selbst. Sich seine eigenen Schwächen und Fehler einzugestehen und diese zu überwinden weckt genug Drama und genügend Identifiaktionsmöglichkeiten für jeden Zuschauer. Schuldgefühle und Reue sind die besten Voraussetzungen um einen Charakter wachsen zu lassen.

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Avatar- Eine Analyse Teil II

Weiter geht es mit dem zweiten Teil. Zum ersten Teil geht es hier und auch für diesen Abschnitt gibt es eine ausdrückliche Spoilerwarnung. Für die gesamte Serie nur damit ihr es wisst!

 

Die Bewohner- Vielseitigkeit macht’s!

Wasserstamm

Insgesamt existieren zwei Wasserstämme und eine sonderbare Ausnahme, die hier aber keine Rolle spielt. Der Stamm im Norden ist sowohl sehr viel liberaler als auch größer als der südliche Vertreter. Aufgrund dessen, wurde der Süden das zweite Opfer der Feuernation in dem 100-Jährigen Krieg. Doch selbst davor besaß er keine große Handelsflotte oder nennenswerte Beziehungen zu Wirtschaftspartnern. Das Aussehen der Kleidung sowie die Umgebung beider Stämme erinnern stark an die Inuits bzw. an verschiedene Urstämme im Norden Sibiriens und Kanadas. Die Kultur dagegen: das friedliche Miteinander, die Zweisamkeit basierend auf Heirat und die Bodenständigkeit erinnert eher an Süd-Ost Asien. Eine recht interessante Symbiose. Die beiden Charaktere (Sokka plus Katara) mit denen die Serie beginnt stammen übrigens vom südlichen Wasserstamm.

 

Erdkönigreich

Das Erdkönigreich ist die größte der vier Nationen, damit einhergehend ist die gesamte Lage (sozial, ökonomisch sowie politisch) nicht gerade unproblematisch. Homogenität existiert hier jedenfalls nicht. Neben Kolonien, autonom sein wollenden Regionen sowie armen Niemandsländern existiert darüber hinaus ein großes Sozialgefälle. Eben davon abhängig in welcher Region man wohnt, und welchem Fürst/ Feudalherren man untersteht. Zieht man die eine oder andere Parallele in unsrige heutige Welt fällt einem recht schnell China ein. Um es weiter zu spezifizieren, könnte man sein Augenmerk auf die Qing- Dynastie legen und wer in chinesischer Geschichte bewandert ist weiß, dass dies ebenfalls keine goldene Zeit war.

Es fängt bereits bei dem Namen der Hauptstadt des Reiches an. Damals in der Qing- Dynastie lautete der Name der kaiserlischen Residenz die Verbotene Stadt in der Welt von Avatar heißt sie Ba Sing Se oder vielmehr die Stadt der Geheimnisse und Lügen. Aus ihren Mauern dringt nichts hinaus was nicht auch hinaus soll und dass etwas ungefragt hineinkommt ist gar unmöglich. Nicht umsonst werden die Stadtmauern Ba Sing Ses gerne mit der großen chinesischen Mauer verglichen. Bewacht bis zum geht nicht mehr und unüberwindbar.

Herrschen tut hier das Militär und die Art von Bürokratie, die ihre Widersacher ganz schnell und heimlich im nächsten Brunnen ertränken lässt oder wegsperrt. Die beiden eigentlichen Herrscher Kaiser Puyi sowie sein Ebenbild in der Serie (König Kuei) sind daher mehr Marionetten als wirkliche Regierungsoberhäupter. Im Falle des Erdkönigs Kuei wird dieser von Long Feng dem Leiter des Geheimdienstes in Ba Sing Se beraten. Um den Leiter des Geheimdienstes kurz zu charakterisieren: Er ist ein Verräter aller erster Güte, ohne Skrupel aber mit verdammt viel Macht. Diese Macht kann er sich allerdings auch nicht zu schreiben, denn im Laufe seines Lebens ist er immer mehr Marionette der Feuernation geworden. Der Höhepunkt dabei bildet die Besetzung Ba Sing Ses von der Feuernation, weshalb die Tochter des Feuerlords die endgültige Macht über Long Feng, den Erdkönig und der gesamten Nation zugeschrieben bekommt. Nichts desto trotz hat er es geschafft dem König einen gesamten Krieg zu verheimlichen. Einen Krieg! Das Ganze endet darin, dass Aang persönlich den Erdkaiser darüber aufklärt was außerhalb der Mauern seines Palastes und seiner Stadt vorgeht.

Damit nicht genug, der liebe Kulturminister Long Feng verschleppte über Jahre hinweg junge Erdbürgerinnen und unterzog sie der Folter, Gehirnwäsche und einer einhergehenden Umerziehung zur perfekten Sklavin. Es gibt in der gesamten Geschichte von Avatar kein einzigen Hinweis darauf, ob die Gehirnwäsche jemals rückgängig gemacht werden konnte. Dafür wissen sowohl Zuschauer als auch die einzelnen Charaktere der Geschichte zu wenig über die Prozedur. Denn Bevor Aang etwas genaueres erfahren konnte zerstörte Long Feng das Geheimversteck unter dem See namens Laogai sowie alle dazugehörigen Informationen. Darüber was mit dem Gefangenen passierte spekulieren Fans noch heute. Eins steht jedoch fest, alle Theorien haben kein glückliches Ende für die Betroffenen. Wann die Entführungen übrigens angefangen haben, weiß ebenso niemand so genau. Viele Thesen verweisen eher auf den Anfang des Krieges, da schon damals die Flüchtlingslager eine einzige Katastrophe waren und niemand wirklich irgendjemanden vermisste. Ich erinnere gerne daran, dass der Krieg bereits seit 100- Jahren tobt. Mal mehr mal weniger, dennoch stellt euch bitte eine staatliche Organisation vor die fast seit mehreren Jahrzehnten Bürgerinnen entführt. Um gleich eins drauf zu setzen, Laogai heißt übersetzt so viel wie Reform durch Arbeit und ist nichts anderes als ein noch heute bestehendes System aus Arbeitslagern in denen alle Gefangene ihre Haft welche durch ein ordentliches Gericht verurteilt werden. Was auch immer dass heißen mag…

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Avatar- Eine Analyse Teil I

Als aller erstes. Ja, es kam gefühlte Ewigkeiten auf diesem Blog nichts mehr und ja, ich habe sogar dafür sogar eine Erklärung. Stichwort: Aufbau einer Ausstellung. Damit wäre das Thema auch schon abgehakt, dazu gibt es später einen Bericht. Kurzer Teaser: Hölle auf Erden.

Jetzt aber zu einem anderen Thema und damit Beitrag, der seit ebenfalls Ewigkeiten auf meiner Festplatte schlummert. Ich war drauf und dran ihn wieder zu löschen, jedoch steckt in diesem Essay zu viel Arbeit drin, als dass ich ihn auf Nimmerwiedersehen ins Datenuniversum schicke. Tod geschrieben habe ich ihn ebenso mehrere Male, es wird einfach Zeit dass er endlich das Tageslicht erblickt. Mal wieder in drei Teilen, da meine Begeisterung mal wieder etwas entgleist ist. Wenn mir mal etwas am Herzen liegt, gibt es eben kein zurück.

Worum geht es überhaupt? Der Essay handelt davon, weshalb einer meiner Lieblingsserien so genial ist, weshalb sich andere Serien von ihr eine Scheibe abschneiden können und weshalb sie absolut keine Kinderserie ist auch wenn sie als solche oft verschrien wird.

Die Rede ist von Avatar- Herr der Elemente oder im Original: Avatar- The Last Airbender. Sie lief meines Wissens im Jahre 2005 an und endete 2008. Sie beinhaltet 3 Staffeln, welche insgesamt 61 Folgen umfassen. Obwohl Avatar, im Zeichentrickstil präsentiert wird ist es kein Anime sondern ein Cartoon. Kommt eben davon, wenn die Produktion in den USA statt findet und nicht in Japan.

Zu Avatar existiert eine gesamte Sequel- Serie „The Legend of Korra“ die etwa 70 Jahre nach den Ereignissen spielt, die ich hier allerdings nicht mit einbeziehen werde ansonsten würde ich endgültig die Seitenzahlen sprengen. Ebenso wie die dazugehörige Comic-Serie, die Aang Abenteuer nach dem Ende der Originalen Serie erzählt. Damit ihr das Ganze auch versteht und nicht völlig auf dem Holzweg herumirrt, hier der Prolog, der erst einmal alles klären dürfte. Übrigens möchte ich eindeutig darauf Hinweisen: Dies ist eine Analyse. Spoiler sind vorprogrammiert. Dies ist eine Spoilerwarnung, der die Serie noch schauen möchte lest diesen Beitrag nicht. Es sei denn ihr wollte gespoilert werden! 

 

Worldbuilding- Realismus darf ruhig auch mal ein wenig fantastisch sein

Jeder der in Avatar vorkommenden vier Nationen ist nicht nur einem Element zugeordnet, dahinter steckt tatsächlich etwas mehr als man auf den ersten Blick vermuten möchte. Sowohl der Lebensstil als auch die jeweilige Kultur bauen auf den Eigenschaften des jeweiligen Elementes auf. Beispielsweise nutzen die Wasserstämme Boote um sich fortzubewegen. Betrachtet man ihren Lebensraum (Süd- bzw. Nordpol) ist dies nur logisch, schließlich gibt es dort nichts anderes als Wasser. Und entweder es wird herkömmlich gerudert oder eben das Wasser unter dem Boot gebändigt. Die Luftbändiger konnten ihre Tempel lediglich mit ihren fliegenden Bisons oder Gleitern erreichen.

Die geographischen Anpassungen sind eben recht offensichtlich, kommen wir nun zu den politisch/kulturellen. Das beste Beispiel dafür wäre das riesige Erdkönigreich. In diesem existiert nämlich zwischen der Stadt- Landbevölkerung ein großes Sozialgefälle. Einkommen, Lebensstil sowie die Kleidungsart unterscheiden sich drastisch. Zum einen liegt es eben an der Berufung der Bewohner zum anderen am politischen Oberhaupt. Das Erdkönigreich ist ein Kaiserreich, demnach keinesfalls homogen. Im Norden herrschen andere Fürsten als im Süden oder Osten, und damit einhergehen eben auch die allgemeinen Werte, Regeln, Traditionen etc.

Vom Erdkönigreich völlig autonom sind dagegen die Feuerkolonien, lernt man den Feuerlord besser kennen weiß man ziemlich schnell wer den schlechtesten Platz in der Gesellschaft hat. Nun ist es eines wie die Welt im Individuellen aufgebaut ist und etwas völlig anderes wie sie präsentiert wird. Beides meistert Avatar ganz hervorragend inklusive des Storytellings.

 

„Storytelling is the most powerful way to put ideas into the world today“ – Robert McKee

Das Wunderbare an letzterem ist, dass der Zuschauer am Anfang ähnlich ahnungslos ist wie die beiden Charaktere Sokka und Katara. Sowohl wir als auch sie kennen die Vorgeschichte bzw. wir kennen den Prolog. Weder wir noch das Geschwisterpaar kennen die gesamte Welt, noch können wir erahnen welche Abenteuer auf sie warten. Im Laufe der Serie wird der Zuschauer mit den Charakteren selbst zum Entdecker. Wir steigen quasi durch den magischen Schrank und erleben einen Aha-Moment nach dem nächsten, kurz um wir haben Spaß. Alles ist neu, unbekannt, aufregend und irgendwie verdammt cool.

Das Problem dabei, selbst alles Neue und noch so coole wird irgendwann langweilig. Beide Parteien (Zuschauer und Charaktere) konsumieren zunächst nur, können aber nichts beisteuern. Man läuft Gefahr wieder zu eindimensional zu werden. Doch wozu hat man denn Aang? Aang kennt immer noch die Welt vor 120 Jahren als wäre es gestern gewesen. Dank seinen Erinnerungen fängt an ein Austausch zwischen alt und jung oder Vergangenheit und Gegenwart statt zu finden. Erst währenddessen wird einem selbst klar, was sich alles verändert hat und vor allem wie viel zum Schlechten. Dabei wird vor allem immer wieder ein Thema aufgegriffen: Krieg. Dieser Sachverhalt ist in einer Kinderserie recht happig. Trotzdem schafft es die Serie dieses Thema wahrheitsgemäß, aber nicht zu traumatisieren aufzubereiten. Die verpasste Zeit holt Aang nun anhand von Einzel oder Gruppenschicksalen auf. Beginnend mit Kataras und Sokkas Familiengeschichte, fortführend mit den Schicksalen der Erdbürger in den Feuerkolonien oder den Widerstandsgruppen von politisch Gefangen und Waisen etc.

Aufgrund der ganzen Dramen, welche nach und nach aufgefächert werden, wird dem Zuschauer gezeigt was das eigentliche Ziel dieser Serie bzw. des Handelns der Charaktere ist. Für den Krieg, der einen Großteil der Welt in Unheil gestürzt hat, hat irgendwo seinen Ursprung. Dieser liegt bei Zosin beziehungsweise seinem ebenso machtgierigen und kranken Enkel Feuerlord Ozai. Nur wenn Ozai besiegt ist kann wieder Frieden in die Welt einkehren. Das Problem bis dato war, dass niemand so mächtig war um ihn besiegen zu können. Deshalb wird nun der Avatar gefordert. Doch damit nicht genug, denn selbst Aang ist in seiner Anfangsform noch zu schwach. Seine Kräfte stehen erst am Anfang der Entwicklung.

Das Ziel ist nämlich die Perfektion des Bändigens aller vier Elemente. Eins meistert er bereits hervorragend, sein eigenes: Luft. Im Gegensatz zu so manch älteren Superheldenfilmen existiert hier bei nicht wirklich eine Stringenz. (Weshalb ich hier „nicht wirklich“ anstatt „gar nicht“ schreibe erkläre ich später.) Der junge Avatar muss zwar die Welt retten, jedoch bleibt dabei sehr viel Zeit für sehr viel Nebensächliches wie eben persönliche Geschichten, Charakterentwicklung, Zusatzabenteuer, Plottwists und natürlich die allseits beliebten Insider, die dem ganzen die gewisse extra Würze geben. Bevor wir jetzt uns jetzt ans wahre Eingemachte herantrauen, hier ein kurzer Stopp. Dieser kurze Teil war quasi nur die Einführung in das Thema. Als nächstes folgt ein Artikel zu sämtlichen Fakten der Avatar Welt, und zum Schluss widmen wir uns dann noch einmal der Storyline mit einem passenden Schlusswort.

Gedankenschnipsel zum Oscar, Teil III

Dritter und letzer Teil des ganzen: Ich bitte um eine Laola-Welle und großen Applaus. Da YouTube nicht ganz so wollte wie ich, musste ich einige Musikalbem im Schriftzug verlinken auf diese dann einfach drauf klicken wenn hier reinhören wollt. Ansonsten kann ich ur sagen, genießt den Rest und habt auch hier wieder Spaß. Ach, und ehe ich es vergesse ich entschuldige mich jetzt schon für die Anglizismen hier, nur hatte ich abends ehrhebliche Wortfindungstörungen. Kommt davon wenn man den ganzen Tag nicht Deutsch spricht, es dürfte allerdings nicht allzu schlimm sein ;)

Kategorie: Bestes Kostümdesign

Die Schöne und das Biest:

Der Film zählt noch in dieses Jahr? Der ist doch schon uralt und völlig überbewertet… wobei man ihm lassen muss, dass er durch aus ein präsentables Design hat. Es ist nur so leider gar nicht mein Stil.

Darkest Hour:

Wie passt ein „historisch-realistischer“ Kriegsfilm mit dem besten Kostümdesign zusammen? Es sind Uniformen und Alltagskleidung der 40er Jahre. Dass Design findet man in jeder „Mode“-Chronik.

Phantom Thread:

Der Film ist nicht nach meinem Geschmack, auch die Kleider nicht. Tut mir leid, ich kann den Kostümen absolut nichts abgewinnen.

Shape of Water:

Wegen eines Kostüms? Über die Brücke gehe ich noch nicht… Auch wenn der Film wirklich gut war.

Victoria & Abdul:

Hihihi, ich liebe den Humor und die indischen Kaftane im Schottenmuster-Look. Bestes Make-up & Hairstyling… da fragt ihr mich?! Sorry da fällt wohl noch eine Kategorie weg, ich bin darin absolut unterqualifiziert.

Bestes Szenenbild

Sarah Green Wood und Katie Spencer – Die Schöne und das Biest:

Gut ich muss zugeben auch wenn ich dem Remake absolut nichts abgewinnen kann und selbst den Disney film außer dem besteck eher so meh finde sieht das Szenen Bild schon verdammt grandios aus. denn ich bin mir sicher da ist das meiste am Computer entstanden und dann sage ich nur alle Achtung. die Details Verliebtheit und Vielfältigkeit sollte man wirklich würdigen. auch wenn das biest immer noch zu nett aussieht. wenn ein biest dann bitte schön á la Alien Manier.

Dennis Gassner und Alessandra Querzola – Blade Runner 2049:

Blade Runner hat ein großartiges Szenenbild, aber noch lange nicht so großartig wie sein Vorgänger. Da dieser keinen Oscar bekommen hat, finde ich das der zweite Teil ebenso keinen verdient hat. Er war eben nicht so gut wie der erste Teil.

Sarah Greenwood und Katie Spencer – Darkest Hour:

Jetzt würde ich gerne wissen wie viel Prozent reales Setting war rund viel wie Prozent Hollywood Studio. Dass Yorkshire oder die Manchester Town Hall sowie Library der University of Manchester grandios aussehen, weiß eigentlich jeder Tourist… da braucht man zusätzlich dann „nur“ gutes licht.

Nathan Crowley und Gary Fettis – Dunkirk:

Eines muss man den meisten Kriegsfilmen lassen, sie haben unglaublich gute Effekte und Szenenbilder. Explosionen, Special Effekts, Dramatik dazu kommt bei Dunkirk auch noch die Natur. Abermals eine Möglichkeit für tolle Effekte. Darüber hinaus kann ich mir vorstellen, wie anstrengend es war dort zu drehen. Outdoor ist immer fies für die Technik gerade am Meer, wo Wind, Sand sowie Wasser den Ton inklusive Kameramännern das Leben schwer machen.

Paul Denjam Austerberry, Shane Vieau und Jeff Melvin – Shape of Water:

Beste Filmmusik

Hans Zimmer – Dunkirk

Hans Zimmer kann Dramatik. Ich würde sogar behaupten wirklich besser als jeder andere… Dass er auch anders kann, hat er in König der Löwen, Cool Runnings oder Rain Man bewiesen. Selbst in Beyond two souls ist er ruhiger als in Crysis und beides sind Videospiele. Er bleibt einfach ungeschlagen, auch wenn ich Dunkirk sowie Blader Runner 2049 niemals ohne dazugehörigen Film hören konnte. Ich habe es versucht, und die Beklemmungen die ich dabei bekommen habe sind definitiv nicht gesund. Da bleibe ich bei lieber bei Rain Man.

Jonny Greenwood – Phantom Thread

Der Soundtrack ist zwar schön, mir aber zu klassisch. Es hört sich dann für mich immer alles gleich an.

Alexandre Desplat – Shape of Water

Französisch angehaucht, meines Erachtens… Ist zwar auch nicht meine erste Wahl, aber immerhin kann man es auseinanderhalten und dazu wunderbar einschlafen.

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