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Herzenkramen, Klappe die Siebte: Literatur

Nieder zuschreiben was mir das Lesen gibt oder geben würde (wenn ich es denn täte) wäre vermutlich nicht der erste Beitrag seiner Art. Es ist fein, wenn ein jemand seine Gefühle mitteilen möchte jedoch muss ich dies nicht oder zumindest nicht so, dass die gesamte Belegschaft einschläft. Dafür muss man entweder nur die Schulbank drücken oder in den Vorlesungsaal zurückkehren. Es hilft mir auch nicht unbedingt bei der Selbstfindung, schon Dinge mitzuteilen ich ich schon vorher wusste. Zumal ich auch noch weiß wie ich es ändern könnte. Deshalb hier mal eine andere Frage: Wie würdest du dich oder eben ich mich als Buch fühlen? Wie würdest du riechen, aussehend, wovon würdest du Handeln? Wie viele Seiten hättest du? Welchen Font würdest du beinhalten? Wer hätte dich geschrieben? Zumindest, die Fragen der Optik beantworte ich hiermit… Mit allem drum und dran. Auch mit Rechtschreibfehlern, ich bin eben kein perfekter Mensch und somit kein perfektes Buch. Zumal Selfpublishing eh eine Sparte für sich ist…

Übrigens, die Buchtitel sind alle selbst entworfen inklusive Cover. Falls es also wirklich irgendwelche Dopplungen zum realen Absatzmarkt geben sollte… Ich durchwühle um Himmelswillen doch nicht den gesamten Büchermarkt! Ich mag zwar kein Sozialleben haben, aber dennoch definitiv besseres zu tun. Also liebe Inhaber beschwert euch wenn dann freundlich. Ich habe mir nämlich redlich Mühe geben, schließlich will ich authentisch bleiben.

 

 

 

 

 

Wenn ich gerade schon einmal dabei bin… Danke diesem Herren: Random Randomson gibt es überhaupt dieses Projekt, an dem ich mehr und mehr gefallen finde… und dieser Internetseite, die wirklich genial ist für schnelle Grafiken. Ich bekomme für die Verlinkung dieser Website weder Geld noch sonst irgendetwas, wenn dir jedoch jemand das hübsche Hinterteil rettet dann will ich das erwähnt wissen. Newslater gestalten ist kein Zuckerschlecken.

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Das Herz des dunklen Waldes von Naomi Novik

Halleluja und noch eine Buchrezension, als ob es nicht schon genug davon gäbe. Dennoch irgendetwas will schließlich produziert werden und da sich meine geistlichen Ergüsse im Moment tendenziell eher auf die Geschichte der DDR sowie der reinen deutschen Nationalgeschichte sowie schicke Binomialkoeffizienten (langsam fange ich dieses Wort an zu lieben, obwohl die Sache an sich völlig irrational ist) Tabellen konzentrieren, gibt es noch einmal eine Rückmeldung zu einem literarischen Happen.

Ich hatte mir vor Jahren geschworen den Valentinstag nie zu zelebrieren, doch aus irgendeinem Grund gab es nicht nur einen Strauß weißer Rosen von meiner Mitbewohnerin (den ich vergeblich versucht habe schwarz zu färben), sondern ebenso ein unverhofftes Buchpaket der lieben Kathrin, dank meiner Reihe der gesammelten Schätze. Fortuna war mir so hold um mir die lang ersehnte Lektüre „Das Herz des dunklen Waldes“ zu bescheren (an dieser Stelle danke nochmals an die liebe Kathrin), was ich innerhalb von weniger als einer Woche verschlungen habe. Dieser Umstand ist deshalb so erwähnenswert, da dieses Phänomen des Sich-nicht-mehr-los-reißen-könnens vorher mir seit Jahren nicht mehr bekannt war. Ich habe sogar dafür eine Nacht quasi halb durchgelesen, denn einmal angefangen kann man das Ding nicht so einfach weglegen trotz einiger Macken. Aber kommen wir nun zum Wieso, Weshalb, und vor allem Warum:

Das Drumherum scheint auf den ersten Blick recht unscheinbar… Ein typisches Fantasysetting mit Fabelwesen, Magie, Königreichen und einem bösen Antagonisten. Was das ganze weit interessanter macht sind die Charaktere. Diese sind nämlich verdammt vielfältig und in den unterschiedlich, geschichtseigenen Konstellationen herrlich amüsant, grausam oder einfach nur irre. Nun kommen wir zum Plot:

Das Mädchen Agnieszka führt ein recht glückliches Leben zusammen mit ihrer Familien und besten Freundin in einem beschaulichen Dorf, dummerweise liegt jenes nur allzu nah am „Dunklen Wald“.

Denn der „dunkle Wald“, ist wie der Name schon vermuten lässt, kein gewöhnlicher Wald zum Pilze und Feuerholz vielmehr hat er die Eigenart unvorsichtige Bewohner, die sich in ihn hineinwagen zu verschlucken und nie wieder herausrücken oder wenn man Glück hat lediglich verstümmelt oder gar gleich getötet zu werden. Natürlich nicht ohne unmenschliche magische Quälereien durchzustehen. Um dieses Monstrum von schwarzer Zauberkraft sowie dessen Ausbreitung zu unterbinden haust seit Jahrzehnten ein angsteinflösender Magier in seinem Turm nahe des Waldes/ Dorfes.

Als Gegenleistung für seine Tat(en) fordert der Herr alle zehn Jahre ein Mädchen des Dorfes. Das jeweilige Mädchen wird dazu aufgefordert sofort das Dorf und Familie verlassen um dem Drachen zu dienen. Mehr ist nicht bekannt, außer dass nach diesen 10 Jahren das auserwählte Mädchen entlassen wird und reich bestückt in die nächst größeren Städte um dort ihr Leben weiter zu leben.

Als Voraussetzung um überhaupt erwählt zu werden muss dasjenige Mädchen entweder unbeschreiblich hübsch sein oder besonders begabt. Beides trifft auf Agnietzsckas beste Freundin zu und so wird dieses Kind von klein auf auf die Aufgabe vorbereitet ihrem spätere Herren zu dienen. Im Gegensatz zu Agnietschka, ihr Leben ist das genau Gegenteil. Der reinste Wildfang vom Charakter, tollpatschig und strohmt gerne in den umherliegenden Wäldern sowie an der Grenze zum Dunklen Wald herum. Zwischen den Zeilen, ließt man eindeutig die Schande für ihre Familie heraus, trotz ihrer Gabe ständig irgendwelche nützlichen Dinge zu finden wie beispielsweise tragende Beerensträucher im tiefsten Winter.

Und wie es die Geschichte so will, ist eben diese Gabe dafür zuständig das Agnietzscka an dem Tag der Entscheidung mit dem Drachen gehen muss. Nur gefällt ihm dies ebenso wenig wie ihr… Freiwillig ausgesucht hat er sie nicht, denn das oberste Gesetz der Magier ist es noch jüngere / noch unerkannte Novizen auszubilden.

Zuerst war ich recht skeptisch gegenüber dem Buch. Viele Stimmen vergötterten es, andere schrieben Verrisse am laufenden Band und nun hielt ich das Schätzchen in meinen Händen und begann zu lesen.

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„All that happens must be known“ -The Circle

The roman novel called The Circle is a current topic book and the newest work from the popular author Dave Eggers. But is this book, which splits the critiques world a real dystopian masterpiece like 1984 or Brave new world? Let’s take a look in at the world of Mae Holland to find out if the anthems or the scorchers are right.

As mentioned before the book tells thea  story about a young lady called Mae Holland who applies to for a new job at one of the famous companies in the the  world known as The Circle. At her old working place she felt never overburdened nor insufficiently challenged, that is one of the reasons why Mae is deeply grateful about Annie’s recommendation of herself and describes her new working place as heaven. But soon the Circle reveals his native face and the place with all time clean places, an own gym, several perfect restaurants and nice people turns into an monopole which refuses every employee his one privacy by the help of the Circle’s inner and outer social media accounts. If Mae notices the dangerous of the ideas of her new heads of the business I will lleave that open.

The most important fact is that Dave Eggers picked up a very interesting and contemporary topic, which concerns everybody in the world. Even the people who hasn’t haven’t gotten an smartphone nor computer. In addiction the author built up an current world which appears as almost the same thansimilar to our world,. The only acceptation exception is the extremely need of social media tools. This makes the difference between the potential of the book and the actual story.

As good as Eggers intentions were he doesn’t implement it convincingly. At the beginning his writing style fits in to the situation, the reader is like Mae overwhelmed by the perfection and the unbelievable new impression of the company. Nevertheless the opinions about the topic surveillance split up in black and white. Every person, who is able to think logical and knows one or two things about the topic realisesrealizes that the authors makes himself comfortable to completely ignore the most important aspects of the grey zones… Only at the end it appears such an situation, but even in this case Eggers doesn’t let reflecting his own characters reflect their doings. As a reaction the reader gets the impression that the authors created most of the characters and dialogs just to underline his opinion of the black/ white world concerning surveillance.

That means Mea is incredibly one dimensional for a protagonist. She is naive, and later she became more and more egotistic and narcissistic because of the circle’s intrigues. She never ever questions anything or even cares about the opposite opinions of others. Mae can be defined as the black side of social media… A brainwashed zombie… The white side, the complete opposite is her ex-boyfriend Mercer, he refuses everything what is linked with the internet and social media. As you can see he is designed as the proper antagonist of Mae. His role is just to remember the reader how dangerous surveillance can be but hasn’t got any other treats. Especially at the end of the story the plot becomes more and more exaggerated and at one point I dropped off Eggers intention that the Circle or an other big company in our reality can be compared as a totalitarian system.

The writer should have more concentrated on the successful intentions and ideas in his story. Not everything is bad. For example there are more-dimensional characters in the Circle like Francis or Annie both represent an own topic of the surveillance, but in the so called grey zone (surveil kids because of the high criminal rate). They develop in the history and that causes more attention from the reader. He becomes more empathetic and the situations becomes more emotional which appeals to the reader as well written.

All in all this book is in the beginning a real an page turner, but not because of the unbelievable good designed characters or writing style. It is more about the curiosity for the introduced system. What will happen to the world? Is it possible to retrogressive the whole society? Due to that and the overexplaining of the intentions and ideas my by using simple metaphors and extreme appealing of the opinion about the topic I would recommend this book for youngsters, who haven’t read classic works yet like Animal Farm, 1984, or Brave new world.

And thanks again to Sternchen for correcting my revier, you’re helping me a lot.

9. Mai Comic-Day! Etwas verspätet…

ComicfreundeOk, schlechter Reim (wem es noch nicht aufgefallen ist: Mai und Day) Ich war noch nie eine Leute in Wortwitzen oder Reimen. Aber vielleicht würde es gehen, wenn ihr den Mai englisch aussprächt. Mai -> May. May würde sich auf Day reimen. Schon besser, nur mir fällt gerade auf, dass wenn ich May und Day hintereinander wegspreche das Wort Mayday ergibt. Eine Bruchlandung ist das letzte was ich im Moment brauche. Also lasse ich das Reimen doch lieber und komme mit etwas viel Wichtigerem. Dem Gratis Comic Tag! , den ich fast verpasst hätte. Hätte ich noch ein Geschenk kaufen gehen müssen. Nun hätte, hätte Fahrradkette. Letztendlich habe ich das Plakat für den 9. Mai an meinem lokalen Comic Laden entdeckt und habe mich gelinde gesagt sehr gefreut. Für mich wird es also auch noch ein Präsent geben. Oder sogar mehrere, denn laut der netten und sehr coolen Verkäufern durfte ich mir 3 Comics vorbestellen. Die alljährliche Überraschung meine Comics auswürfeln zu lassen, wollte ich mir ersparen… Dafür bekam ich zwar nur 3 Comics, aber schließlich wollte ich eigentlich nur zwei. Die Rechnung ging also hypo- 100% auf.

Also setzte ich von den 30 möglichen Kreuzen 3 und fühlte mich ein bisschen wie beim Lotto spielen. Nur das ich wusste, dass ich das große Los ziehen würde. Das große Comic-Los. Meiner Meinung nach ist, dass eigentlich sogar die beste Art von Glücksspielen. Du weißt welche Mini-Comics veröffentlicht werden, kennst aber den Inhalt noch nicht und musste dich sogar noch 24 Stunden gedulden bis du deine Antwort bekommst. Sehr Geld verträglich und da es nur einmal im Jahr statt findet, ist die Gefahr zur Sucht nicht wirklich hoch. Bevor sich nun jeder ausmalt, was ich mir genau bestellt habe: Eines vorweg. Ich bin in Sachen Comics eher ein ziemlicher Langweiler. Keine unbekannten, tiefphilosophischen, superseltenen, Geheimtipps sondern eher der pure Mainstream.

Die drei Kreuze gingen an:

Das Geheimnis der Marsupilamis

Die Peanuts

und

Der Erbe

Was mich bei dem Erben erwarten sollte wusste ich überhaupt nicht, denn das war das dritte Kreuzchen, das ich absolut wahllos setze. Wobei so ganz wahlos war es nicht, denn das Cover gefiel mir und erinnerte mich an den Comic Jo, den wir im Französischunterricht gelesen hatten (An dieser Stelle eine kleine Empfehlung: Die Geschichte war zwar nicht allzu positiv oder unterhaltsam, aber ich mochte den Zeichenstil) Ersteindruck: Wilkommen.

Nun konnte ich glüklich und zufrieden nach Hause traben, hatte ich sogar ein Geschenk für den Kumpel gefunden. Der morgige Tag würde sicherlich wunderbar werden. Etwas besseres, als gratis Comics gab es nicht. Bis 14.00 Uhr würden die Comics geserviert bleiben. Allerdings machte der Laden schon um 10.00Uhr auf und so war klar, wer pünktlich mit den Füßen scharrend vor der Tür stehen würde. Ich und hoffentlich mein Mitbewohner. Der hatte seine Comics nämlich nicht reservieren lassen, da er das alles nach Gefühl entscheiden wollte.

Aus dem frühen Dasein erhoffte ich mir folgendes:

-Ich wäre eh so früh wach, da könnte ich auch gleich Dinge erledigen

-Kein Ansturm

-Ich könnte gleich zum Bücherflohmarkt weiter fahren

Im ersten Punkt behielt ich recht. Ich wachte früh auf, Biorhythmusumstellung sei dank… und wartete schon ungeduldig auf 10.00 Uhr. Waren es doch nur noch 3 Stunden.

Wir waren sogar so fast pünktlich. Nur fünf Minuten zu früh. Was nicht passte war, dass das Wetter. Es fing mitten drinn an zu niesel, fieseln. Ekelig und der Ansturm war leider doch höher als gedacht. Aber ich hatte ja vorbestellt. Dennoch musste ich mich wie in London brav in die Reihe stellen und warten, als wie von magischer Hand die Türe ins Fantasieland geöffnet wurde. Vor mir standen ein Marsupilami und ein rosa Einhorn. Hinter mir, ein drüner Dino und ein halbwegs nüchternder Gorilla. Im Gegensatz zum rosa Einhorn konnte der sogar halbwegs gerade stehen. Neben uns türmten sich Comic und Franchisestapel (inklusive Verpflegung) auf ebenso wie die schier endlose Wartezeit. Zugegeben, es wurde viel gelacht und mit bibbernden Zähnen gehofft, dass man seine Wunschwürfelzahl bekam. Ich weckte in der Zeit Herrn Waschbär und Mr. J per SMS:

Captain, Captain incomming message: Today is Comic-Day!

und

Hey Joker! Aufwachen, sonst wird das nichts mit deinem Lieblingscomic. 

Ich hatte mir überlegt, am ersten Ferientag wollen die garantiert um 10.15Uhr geweckt werden… Nicht! Sie hassen es, aber sie müssen ihre Handys ja auch nicht die ganze Zeit an haben.  Zurück kam: … Etwas

„Joker“ hat den Auftrag gerade erledigt und ist nun wieder zurück in der Bathöhle. PS: Ich bin Batman!

Soviel zur all nachmittäglichen Kommunikation und zum stabilen Zustand eines Freundes.

Vom anderen kam nichts gar nichts. Null, leider hatte er seinen Ton abgestellt. Aus reiner Vorsicht. Schade…

Was nicht schade war war, dass vor mir die Schlange immer und immer kleiner wurde, bis ich schließlich vorne stand und endlich meine Comics hatte. Yipehhh! Ich war die erste die vorbestellt hatte. Im Gegensatz zu dem halb schlafenden Einhorn, dass sich unter Seehundsgeheul wieder hinten anstellen durfte, da es eine Eins gewürfelt hatte. Nerds unter sich, herrlich.

Bevor ich es vergesse. Ja, die Comics wurden nach Augenzahlen ausgewürfelt. Je nach Anzahl der Augen durften sich die Wartenden in der Schlange, ihre heiß geliebten Favoriten aussuchen. Allerdings durften sie nur einmal würfeln. Es sei denn, sie hatten eine eins, dann durften sie sich ihren Comics aussuchen und wieder hinten anstellen. Und nochmal an den Getränken und Snacks vorbei trippeln. 30-mal hintereinander eine Eins gewürfelt, ergab also 30 Comics. 30 Cmoics beinhaltete die gesamte Kollektion dieses Jahres. Nicht schlecht. Ob das Einhorn tatsächlich 30-mal hintereinander eine Eins würfelte wusste ich nicht. Ich wollte nicht bis 14.00Uhr warten. Ich glaube so oft wie an diesem Tag, haben sich viele noch nie so gewünscht nur Einsen zu werfen. Der Gorilla und seine Kumpanen hatten sogar noch mehr Glück, sie durften aus einem anderen Lostopf eine Aufgabe ziehen und wenn sie diese erfüllten kamen sie als Kandidaten für die große Schussverlosung für alle Comics infrage.

Alle Comics, ja gerne; die dafür zu erledigende Aufgabe, nein Danke. Am Ende sollte ich vielleicht laut brüllend durch die Nachbarschaft rennen…

Fände mein Mitbewohner sicherlich auch nicht so witzig. Der war allerdings gerade mit würfeln beschäftigt und dass hieß… Er durfte sich drei Comics aussuchen. Leise wispernd lehnte er sich dann zu mir herrüber und fragte mich: Welche soll ich denn bitte nehmen?

Das fragte er mich? Ich hatte keine Ahnung, dass einzige was ich kannte war Batman. Aber mein Mitbewohner wollte keinen Fledermausmann und so entschied er für einen Comic mit sehr gutem Cover und für einen in dem Elfen mitspielten. Für mich sprang dann noch zusätzlich ein Comic raus: Übelblatt. Nie gesehen, nie gehört, aber das Cover sah cool aus. Ebenso wie der Protagonist.

Für ihn gab es Don Quichote und ElfQuest.

So endete also die erfolgreiche halbe Stunde, die allerdings wiederholt im Regen endete. Aber ich klammerte mich bockig an die schützende quietschbunte Plastiktüte und lief davon.

Bücher jagen… und Abhilfe

Soweit so gut, die letzen Tage waren eher anstrengenden und tot langweilig, aber das Jahr ist fast geschafft, und nein ich glaube nicht an Silvester im Juli oder Juni dafür, aber an die großen Sommerferien.

Die letzte Arbeit wurde am Montag geschrieben (Diesmal nur 2 Stunden, und ohne Ohrwurm). Tatsächlich war es malwieder die Deutscharbeitklausur, man merke sich Deutschklausuren sind immer die letzten Arbeiten die wir schreiben, das Thema beinhaltete ein Buch, Weltlitertatur. Kurz um Der Verschollene von Franz Kafka.

Um es kurz zusammen zu fassen, ich mag Kafka. In an Betracht dessen, wie sein Leben von Statten ging, hat er duch seine Romane doch sehr viel Verarbeitet und so nervig ich Karl Roßman am Anfang auch fand und ihn jede Stunde verwünschte so trautig bin ich jetzt, dass die Knapp 300 Seiten vorbei sind und so ziemlich alle Hinweise darauf hinweisen, dass er sterben muss. Das hat man wohl davon, wenn man nirgends hin passt und von der Gesellschaft verstoßen wird.

(Ich bin ins besonderem sehr begeistern von Oklahama, das Lama von Yokohama Oklahama. Ungelogen darüber habe ich mich über 10 Minuten weg gelacht)

Wie auch immer jetzt gilt es nur noch das Restschuljahr zu überstehen und nicht all zu sehr sich in Mrs. Hide zu verwandeln wenn es um die Notenbesprechungen gilt…

Gestern war ich wieder Bücher jagen. In der hiesigen „Moskauer Universität“. Bilanz: 6 neue Untermieter im Bücherregal von den beabsichtigten 10, davon gerade mal eines was auf der Ausleihliste stand. Das sieht man mal, dass eine Bibliothek noch so groß sein kann, aber man trotz dessen niemals die gewünschten Bücher bekommt. Die Bücher, die ich wollte waren entweder gar nicht erhältlich oder gerade aus geliehen. Wie kann Fachliteratur über Physik und Psychologie und relative unbekannte Jugendromane komplett entliehen sein?! Vor allem warum haben sie nur ein Buch davon… Man, man, man. Jetzt muss ich in sämtlichen Büchernestern suchen. Grmpf!

Zumindest habe ein ein gewünschtes Buch erbeutet, danach fing ich zwei weitere Sci- Fi Romane und erlegte noch zwei weitere Fachwerke plus eine Art Comic. Muss man sich eben selber Abhilfe schaffen.