Gekrakel

Thy Art is murder #17

Kaum zu fassen, dass es schon Beitrag Nummer 17 ist. Freut mich, auf der anderen Seite weiß ich aber auch, dass das schreiben definitiv zu kurz kommt. Gut, mein Blog kommt zu kurz das schreiben an sich nicht wenn ich mir die Notizen aus Vorlesungen, Seminaren und meinen Referats Vorbereitungen so anschaue. Wisst ihr wie sinnvoll es ist Referate im Fließtext zu halten? Richtig gar nicht… Was man nicht alles für den Bildungsweg tut. Ich sitze übrigens immer noch an den Referaten und ich bin froh so früh angefangen zu haben. Ottonische Buchmalerei hat es hin sich und das sage ich jetzt auch nicht einfach so… aber zumindest ist es interessanter als ich dachte. Genug Statusmeldungen, jetzt kommt hier mal ein bisschen Farbe.

Endlich mal ein Selbstportrait, was mir ähnlich sieht. Ich gebe zu auf Instagram gibt es noch ein besseres, allerdings liegt das schon brav in einer der Kunstmappen für die Hochschulbewerbung und das nun daraus zu kramen. Nicht mehr heute…. Außerdem kann ich gerade so schamlose Eigenwerbung betreiben ;)

 

Letzte Woche war Asexuality Awareness Week, da musste das mal eben herhalten und ich meine wer kann Kuchen schon widerstehen?

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Thy Art is murder #16

Es ist Sonntagabend und ich bin immer noch am… machen. Die Uni hat angefangen und ich laufe mal wieder die Wände hoch. So manche Referatsthemen sollten von der Dozentin mal vor-recherchiert werden oder vorgeplant. Ich steh nämlich mal wieder auf nem Sonderposten, auf dem ich eigentlich gar nicht stehen möchte. Dazu später mehr, demnach wurde auch aus meinem Vorsatz jeden Tag zu zeichnen nichts. Aber zumindest habe ich noch ein paar Reserven gehabt und in der ersten Woche doch relativ viel geschafft und deshalb gibt es jetzt mal wieder ein wenig Gekrakel.

Pen and Paper Charakter

 

Wappen der Blackbloods

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Unendliche Sonne…

Ich hatte hier und auch mal hier ganz am Anfang meiner geplanten Grafitti-karriere Wildystyle ausprobiert. Damals eher mit mäßigem Erfolg, aber vor einem halben Jahr habe ich es noch einmal versuchte. Die Hoffnung stirbt schließlich als letztes. Inspiriert von Fisek began ich nun zu zeichnen an. Nur kam ich nicht so wirklich auf einen grünen Zweig. Der Schwierigkeitsgrad lag immens hoch wie mein Anspruch an mich selbst. Ergo, Anspruch zurückschrauben auch wenn es schwer viel.Ich wollte zumindest irgendetwas schaffen. Eine Vorstellung von den Buchstaben hatte ich schon, die ungefähre Form auch. Aber wie verband ich diese entfremdeten Schriftzeichen? Letztendlich entdeckte ich aber dope87. Dope87 mein Retter. Mit seiner Schrift konnte ich etwas anfangen. Mehr noch, ich mocht sie viel, viel mehr. Ich konnte mich besser in die Formen eindenken und die Verbindungen der einzelnen Buchstaben waren ebenfalls mehr mein Stil. Schnell war ein Wort gefunden. Es sollte bloß nicht zu lang werden, dass würde wieder meine Anfängergene schon wieder überfordern. Drei Letters sollten ersteinmal genügen. So kam ich auf den Namen: Sol. Lateinisch für Sonne.

Die Verbindungsstellen der Drei waren aber immer noch fraglich. Wie bekam man diese Formen hin? Ich suchte, probierte, radierte, bekam Tobsuchtsanfälle, aber ich fand keine Lösung. Nichts gefiel mir vor allem passte nichts zueinander. Alles war eine Katastrophe, bis mir meine Hose half. Ja, richtig gelesen. Ich entdeckte nämlich, dass der Gürtel meiner Jeans auf meiner Haut am Bund diese weniger schönen Abdrücke hinterlassen hatte. Jedoch repräsentierten diese Abdrücke genau die Formen die ich brauchte. Manche mahlte ich direkt ab andere Formen holte ich mir noch aus einer anderen Formenquelle: Platinen. Glaubt aber ja nicht, dass ich das sofort aufmalen konnte, bis diese Endversion fertig war dauerte es Tage. Ich pauste durch, zeichnete sauberer, änderte immer wieder einzelne Linien, pauste noch mehr durch.

Heilige Mutter Sonne!

Heilige Mutter Sonne!

Ganz zum Schluss änderte ich wiederholt den Schriftzug um es dem T-Shirtdrucker zu erleichtern, denn das Motiv sollte auch noch gedruckt werden und das Motiv oben war definitiv viel zu kompliziert dafür.

T-Shirt Version

Ende gut, Platinen gut…

Tunnelblick

Im Anschluss an den Brief für Mr. Salinger ist hinterher auch noch eine Zeichnung entstanden. Meine Lieblingsszene…

Es war allerdings relativ schwierig eine Szene zu finden, denn a. das Buch ist durchgehend so genial, dass man das gesamte Buch zeichnen könnte und b. ich hasste damals Zeichnen. Deshalb viel ein Großteil der Personen bzw. Szenen einfach weg. Also was tun wenn man eigentlich Personen zeichnen müsste, aber beides nicht kann oder einfach sehr, sehr uninspirierend findet. Man sucht und sucht nach einer Lösung, ich habe das Buch durchgeblättert inklusive sämtlicher Museumsführer die meine Mitbewohner und ich besitzen… So ganz half mir das immer noch nicht weiter, bis sich anscheinend einer meiner Neuronen dazu bequemte durch mein Hirn zu sausen an die passenden Nerv anzudocken und eine Idee ausspuckte. Wieso es einfach nicht abstrahieren und mehr symbolisch arbeiten? Gefühl anstatt Objektivität. Expressionismus anstatt Impressionismus oder neue Sachlichkeit. Die Idee wurde geskribbelt und das Perspektiven Buch fand seine wiederholte Verwendung. Zumindest Perspektive kann ich einigermaßen, das müsste klappen. Nach 3 Tagen war ich dann auch fertig und einigermaßen zufrieden.

Wer Lust hat sich mit der Interpretation auszutoben, kann dies nu gerne tun. Für alle anderen geht es unten weiter…

Tunnelblick

 

Die erste Frage, die ich euch nun stelle: Seid ihr neugierig auf meine Interpretation oder einfach nur unheimlich unkreativ? Wie auch immer… Wer das Buch gelesen hat ist allerdings auch dieses Mal wieder klar im Vorteil. Denn im Verlauf lässt sich sagen, dass Holden nun ja… Geistig etwas speziell wird oder wie heute private Ärzte sagen würden: Er erkrankt an dem behrühmt-berüchtigten Burnout-Snydrom. Zumindest an einer Form… Ich bin mir nicht sicher, ob man mit 16 schon so ausgebrannt sein kann wie eine Adventskerze an Silvester. Ich würde deshalb die Bezeichnung hoffnungslos Überfordert gepaart mit Leistungsdruckdepressionen bevorzugen. Aber weiter im Text. Der Auslöser für Holdens nun geistige Abstinenz ist wohl der Besuch bei seinem ehemaligen Englischlehrer. Nachdem er völlig verstört aus der Wohnung von Mr. Antolini flüchtet und halb wahsinnig die Nacht in der Grand Central Station verbracht hat fast er einen Entschluss: Er wird niemals nach Hause zurück zu kehren. Lieber trampt er gen Westen und schlägt sich als taubstummer Tankwart durch, als noch einmal in diese Familienhölle zurück zukehren. Doch bevor er seine endgültige Entscheidung in die tat umsetzt Möchte er sich zumindest ein letztes mal seine kleine Schwester Phoebe sehen, die ihm mehr als alles andere bedeutet. Getroffen werden soll sich am Naturkundemuseum an der Sixth Avenue und eben diese Warteszene habe ich gezeichnet. Das wäre die kleine Zusammenfassung… jetzt kommen wir zur Interpretation.

 

Sicherlich kennt ihr das psychische Phänomen des Tunnelblicks oder lieber doch nicht? Also ich hoffe stark, dass ihr nie so gestresst oder reizüberflutet wart, dass ihr dieses Phänomen selbst durchleben durftet. Doch statt aus dem Affekt einen Mord zu begehen wie es uns im Abendprogramm meist dargelegt wird, abstrahiert sich lediglich sein Blickfeld. Dabei schaut der die Sixth Avenue herunter und hofft dabei auf Phoebe, die sogleich um die Ecke biegen müsste. Der Lichtschein und der blaue Himmel kündigen sie nämlich als Rettung an. Sie allein ist der letze Lichtstrahl oder Hoffnungsschimmer in seiner jetzigen Lebenssituation und das Einzige was ihm hilft nicht die Haftung an der Realität zu verlieren und völlig abzudriften, in seinen mittlerweile völlig vernebelten, abgrundtiefen Geist.

Das nicht vererbte Seemansgen

Mir wird auf Schiffen persönlich immer schlecht, dazu kommt meine Tiefenangst, aber auf maritimes Wetter oder Klima kann ich dennoch nicht verzichten. (Vor allem auf den Wind, wenn ich nicht gerade neue Frisen ausprobiere)

Dennoch God save the Jacks!

Ich hätte gerne die Wasserfarbe der Bustaben besser hinbekommen und die Schriftzeichen hätten ein wenig mehr Platz gebraucht, aber was lernt man lerne ich daraus?

  1. Mehr Platzgerecht einteilen und
  2. Erst einmal lernen wie man mit neuen Stiften malt.
  3. Die Vorzeichnung nicht mit einem zu starken Bleistift oder Kugelschreiber machen. Das war eines der dümmsten Ideen, die ich je hatte und ich hatte schon viele dumme Ideen! Besonders wenn eine neue Perspektive bzw. Material dazukommt wie beispielsweise das Band…

Gott sei Dank hat meine Mitbewohnerin es irgendwie noch geschafft mich und mein Bild zu retten. Ich weiß nicht wie und es hat sehr lange gedauert, aber letzt endlich ist mir das Bild doch ganz gut gelungen. Ich hätte gerne den Kompass ein wenig aufgehübscht, aber dann hätte er vom Schriftzug abgelenkt und das wollte ich nicht. Für den habe ich mir nämlich wirklich den Ars… äh meine achso so zärtlichen Künstlerfingerchen aufgerissen.

Seemannsgen

Seemannsgen

You’re so classic

Eine kleine Ewigkeit ist es schon her, als das Bild hier entstanden ist. Damals war der Song Baby you’re so classic (Unter uns: ähnlich schlimm wie Bruno Mars Up town Funk) auf seinem Zenit der Beliebtheit, die Sonne schien hier wurde es Sommer, die Ferien standen vor der Tür und jeder hatte gute Laune und tanze fröhlich vor sich hin schwitzend zu diesem Lied. Alle außer mir, denn mir ging dieser Song tierisch auf meine Neuronen. Aus dem: Ich will diesen Song nie, nie wieder hören wurde auch ein nie, nie wieder hören. Das Ohrwurmpotential war mir einfach zu groß. Aber es kam wie es kommen musste, ich wurde gezeichnet für die Ewigkeit (bis heute) mit diesem Ohrwurm und so entstand dieses Bild hier…

 

 

 

Einen fröhlichen Herbst euch allen!

Fehlt nur noch, dass ich daneben fancy geschrieben hätte

Fehlt nur noch, dass ich daneben fancy geschrieben hätte

3 new pieces

EVE

EVE:

Welcome to Rapture…

Willkommen in einer völlig kranken, phantastischen Welt die bei 63° 2′ N, 29° 55′ W liegen würde (genau 259 Meilen südwestlich von Reykjavik, HA!). Rapture ist, „eine Stadt, in der der Künstler keine Zensur fürchten, der Wissenschaftler sich keiner engstirnigen Moral beugen muss. In der diejenigen, die zu Großem bestimmt sind, nicht durch die kleinen Lichter gebremst werden.“ Sie liegt unter Wasser und wurde von Andrew Ryan erbaut. Komplett unabhängig war sie verloren vor dem Rest der Welt und bis zum 31 Dezember 1958 eine Art Paradies. Durch ein Anschlag brauch ein Bürgerkrieg aus und die Stadt verwahrloste zusehen. Splicer wandeln ruhelos durch die Gänge der einzelnen Module und suchen in ihrem Wahn nach ADAM. Adam sind instabile, krebsähnliche Zeltstrukturen. Es ersetzt normale Zellen durch neue, und so kann man sich so eine Art Superkräfte erschaffen. So genannte Plasmide oder Gen-Tonika, nur verfallen diese ADAM-zellen auch wieder sehr schnell weshalb man mit Hilfe von EVE-Spritzen sich immer wieder neue Stammrollen hinzufügen muss. Mit anderen Worten, Splicer sind unter Wasser Junkies die keinen Adam-Nachschuf mehr bekommen haben und so psychisch als auch physisch nicht mehr dem „normalen“ Sektor entsprechen. Ihr seht, sehr freundliche Gesellen, aber eine super Story und deshalb hier ein kleines Nerdandenken an ein düsteres Universum.

Sppppzsss, *Brutzel*

Sppppzsss, *Brutzel*

NEON:
Zu viel auf das Periodensystem geschaut. Ich liebe Neon, nicht nur als Edelgas sondern auch als Leuchtstoffröhren. Obwohl sie leider absolute Energiefresser sind. Eben diese Thematik habe ich versucht anzusprechen beziehungsweise zu malen. Aber da muss ich noch einmal rann. Die grünen Fisellinien sollen nämlich den entweichenden Strom darstellen, also die Verschwand unserer heutigen Gesellschaft symbolisieren. Was für ein Tiefgang^^ Die Idee hatte ich übrigens während eines Physikfilmes über Gluonen und Quarks. #Teilchenbeschleuniger.

Scream! This is Halloween Red 'n' black, slimy green -Werewolf from Nightmare before Christmas

Scream! This is Halloween
Red ’n‘ black, slimy green
-Werewolf from Nightmare before Christmas

Joy:

Joy heißt Freude, diese Freude ist ein Symbol meiner Halloween Zuneigung. Ich liebe Halloween. Nicht die Tradition, dass man herum geht um Süssigkeiten zu erbetteln. Nein, ich mag die gruseligen Verkleidungen, die Kürbisse und vor allem die Spinnenweben. Und da ich ein kleiner Halloweenfreak bin, mache ich mir meist einen Spaß daraus, wie jedes Jahr mich den gesamten Schultag unsichtbar zu machen um dann jeden Klassenkameraden einzeln zu erschrecken. Das ist jedes Jahr ein Spaß. Die Gruselfreude, die Vorfreude auf ein zähes Schleimbat als Axolotl mit drei Köpfen und rotschuppiger Haut plus meterlangen Krallen. Yiepi!