Sommer

Unendliche Sonne…

Ich hatte hier und auch mal hier ganz am Anfang meiner geplanten Grafitti-karriere Wildystyle ausprobiert. Damals eher mit mäßigem Erfolg, aber vor einem halben Jahr habe ich es noch einmal versuchte. Die Hoffnung stirbt schließlich als letztes. Inspiriert von Fisek began ich nun zu zeichnen an. Nur kam ich nicht so wirklich auf einen grünen Zweig. Der Schwierigkeitsgrad lag immens hoch wie mein Anspruch an mich selbst. Ergo, Anspruch zurückschrauben auch wenn es schwer viel.Ich wollte zumindest irgendetwas schaffen. Eine Vorstellung von den Buchstaben hatte ich schon, die ungefähre Form auch. Aber wie verband ich diese entfremdeten Schriftzeichen? Letztendlich entdeckte ich aber dope87. Dope87 mein Retter. Mit seiner Schrift konnte ich etwas anfangen. Mehr noch, ich mocht sie viel, viel mehr. Ich konnte mich besser in die Formen eindenken und die Verbindungen der einzelnen Buchstaben waren ebenfalls mehr mein Stil. Schnell war ein Wort gefunden. Es sollte bloß nicht zu lang werden, dass würde wieder meine Anfängergene schon wieder überfordern. Drei Letters sollten ersteinmal genügen. So kam ich auf den Namen: Sol. Lateinisch für Sonne.

Die Verbindungsstellen der Drei waren aber immer noch fraglich. Wie bekam man diese Formen hin? Ich suchte, probierte, radierte, bekam Tobsuchtsanfälle, aber ich fand keine Lösung. Nichts gefiel mir vor allem passte nichts zueinander. Alles war eine Katastrophe, bis mir meine Hose half. Ja, richtig gelesen. Ich entdeckte nämlich, dass der Gürtel meiner Jeans auf meiner Haut am Bund diese weniger schönen Abdrücke hinterlassen hatte. Jedoch repräsentierten diese Abdrücke genau die Formen die ich brauchte. Manche mahlte ich direkt ab andere Formen holte ich mir noch aus einer anderen Formenquelle: Platinen. Glaubt aber ja nicht, dass ich das sofort aufmalen konnte, bis diese Endversion fertig war dauerte es Tage. Ich pauste durch, zeichnete sauberer, änderte immer wieder einzelne Linien, pauste noch mehr durch.

Heilige Mutter Sonne!

Heilige Mutter Sonne!

Ganz zum Schluss änderte ich wiederholt den Schriftzug um es dem T-Shirtdrucker zu erleichtern, denn das Motiv sollte auch noch gedruckt werden und das Motiv oben war definitiv viel zu kompliziert dafür.

T-Shirt Version

Ende gut, Platinen gut…

You’re so classic

Eine kleine Ewigkeit ist es schon her, als das Bild hier entstanden ist. Damals war der Song Baby you’re so classic (Unter uns: ähnlich schlimm wie Bruno Mars Up town Funk) auf seinem Zenit der Beliebtheit, die Sonne schien hier wurde es Sommer, die Ferien standen vor der Tür und jeder hatte gute Laune und tanze fröhlich vor sich hin schwitzend zu diesem Lied. Alle außer mir, denn mir ging dieser Song tierisch auf meine Neuronen. Aus dem: Ich will diesen Song nie, nie wieder hören wurde auch ein nie, nie wieder hören. Das Ohrwurmpotential war mir einfach zu groß. Aber es kam wie es kommen musste, ich wurde gezeichnet für die Ewigkeit (bis heute) mit diesem Ohrwurm und so entstand dieses Bild hier…

 

 

 

Einen fröhlichen Herbst euch allen!

Fehlt nur noch, dass ich daneben fancy geschrieben hätte

Fehlt nur noch, dass ich daneben fancy geschrieben hätte

„Willkommen in der Todeszone!“ – Tomp Raider #2

Hat etwas länger gedauert. Ich weiß. Großes sorry, aber Grammatik und Rechtschreibung will gelernt sein. Dennoch: Viel Spaß damit und wer sich nicht mehr erinnern kann hier geht’s zu Teil 1.

 

Doch die Erleichterung währte nicht lange. Ich war zwar aus der größten Gefahrenzone entronnen, aber ich konnte immer noch festgenommen werden oder abgeführt… Wie war überhaupt das Gesetz hier? Exestierten Haftstrafen für Diebe des eigenen Gepäcks oder blieb es bloß bei einer Verwarnung…? Meine Hände wurden schwitzig, trotz des eisigen Windes der mir nun um die Ohren und unter die Jacke kroch. In solchen Momenten hasste ich reisen. Noch mehr als lausigen Tee und Flughafentee war verdammt lausig. Jedes mal wenn ich ihn gezwungener maßen trank, nein eher hinunter würgte, hatte ich das Gefühl den Schierlingsbecher getrunken zu haben. Nur ohne das wunderbar betäubende Mohnextrakt, so dass ich bei vollem Bewusstsein mit erlebte wie die lähmende Wirkung erst meine Beine, dann meine Arme und zum Schluss zu meiner Lunge kroch um sich dort für die letzten Sekunden meines Lebens ein zu nisten und mich somit zum Ersticken brächten. Kalt, fremd, bedrohlich. Wenn ich noch länger hier stehen blieb würde mir genau dass passieren, nur ohne Gift. Die freudigen Rufe des Nachtfrosts begannen nun endgültig mir die letze Wärme aus meinen Knochen zu saugen.

Ob Thomàs wirklich hier parkte? Wie sollte ich eigentlich sein Auto in der Dunkelheit finden? Langsam drehte ich mich erst nach rechts, außer Schwärze und ein herrenloser Koffer, der im flackernden Vorlicht des Lufthafens immer wieder aufleuchtete, konnte ich nichts erkennen. Aber ein herrenloser Koffer um diese Uhrzeit? Merkwürdig. Wachsam drehte ich mich in die endgegengesetzte Richtung, doch auch dort: Nichts. Es reihten sich nur Kleinbusse an Kleinbusse. Alle unterschiedlichen Alters und Zustands, dennoch ausnahmslos von der selben deutschen Firma. Wie sollte ich Thomàs finden? Ich schaute auf die Uhr. Mir blieben noch zwei Minuten, die Zeit raste. Warum rief ich ihn eigentlich nicht an? Sollte er mich doch vor dem Haupteingang abholen, wie die Anderen. Mittlerweile war ich wohl der Letzte… Ich wollte gerade mein Mobiltelefon aus meiner Hosentasche nehmen, als ein lautes „Buh!“ von hinten ertönte. Ich erschrak, zuckte zusammen, schrie und und machte einen Satz nach vorn, kurz vor das Ende des Bürgersteigs. Dabei fiel mir mein mein Handy aus meiner Hand und landete klackernd in einer schwarzgrauen Pfütze. Verärgert drehte ich mich um meine eigene Achse und hob die Hand um gerade zu einer Schimpftirade anzusetzen, als ich erkannte wer mich erschreckt hatte…

„ Karen“ stotterte ich, „was machst du denn hier?“ Ich riss mich gerade so zusammen, das meine Kinnlade an meinem Kiefer haften blieb. „Du scheinst ja gerade zu entsetzt darüber zu sein, dass ich hier auftauche..“ Sie lachte und zwinkerte mir zu. Ich starrte sie immer noch böse an, doch dann legte sich mein Schrecken, dass wir uns wiedersehen würden hätte ich nie für möglich gehalten. „Ach weißt du, eigentlich hätte ich mir denken können, dass ich dem Teufel auf dem Weg in die Hölle begegnen sollte…“, antwortete ich. Dann fielen wir uns freundschaftlich in die Arme. „Mein Gott. ich habe das Gefühl es ist ewig her seit dem wir uns gesehen haben.“ „Mittlerweile über zwei Jahre schätze ich…“ Sie löste sich von mir. „Na, da haben wir uns ja was zu erzählen, allerdings würde ich unser Wiedersehen sehr gerne im Warmen weiter feiern, denn meine Jacke für Arktikexpeditionen liegt zu meinem Bedauern ganz unten in meinem Koffer und so frostige Wurzeln wie du sie hast kann ich leider auch nicht vorzeigen.“ Sie lächelte wieder und zeigte auf meinen Rucksack. Willst du den nicht mal richtig anziehen? Du siehst aus als ob du in aller Eile vor einem Bombenattentat fliehen musstest. Ich unterdrückte ein hysterisches Kichern „Sagen wir, es war etwas ähnliches.“ ich lief rot an. Verdammt, sobald Karen wieder auftauchte wurde ich wieder zu einem 13-jährigen der sich in seine Sportlehrerin verknallt hatte. Schnell wechselte ich das Thema „Weißt du eigentlich wie sein Wagen aussieht? Ich habe Thomàs schon ewig nicht mehr gesehen. Nicht seit…“ Ich schüttelte den Kopf, nein unser Kontaktabbruch war sogar noch vor dem Zwischenfall gewesen. Karen lächelte, „Nein aber ich schlage vor, dass du dein Mobiltelefon erst einmal aus der Pfütze holst und du da weitermachst, wo ich dich vorne hin unterbrochen habe.“

Ich drehte mich etwas verwirrt zu ihr, was meinte sie? Dann folgte ich ihrem Blick. „Verdammt, das habe ich ja komplett vergessen.“ Schnell holte ich mein Telefon aus der sogar noch kälteren Pfütze. Dabei streifte ich mir den Rucksack und mein Handgepäck ab. „Na danke auch, ich hoffe das es noch funktioniert.“ Ich schürtze meine Lippen. „Wie ich dich kenne, hast du die 300 Meter tiefe panzerknackerdichtes Modell. Ich bin verwundert, dass in dem Ding kein Taschenmesser eingebaut ist.“, sie machte eine Pause und sah mir dann direkt in die Augen, „Ach ja und ähm bevor ich es vergesse… Ich soll dir beste Grüße ausrichten. Von Leon, er meint er vermisse dich. Er wünschte ihr wäret anders aus einander gegangen. Es tue ihm Leid.“ Ich schluckte und sah weg… Wo blieb Thomàs? Ich grunzte und gab vor seine Nummer in meinem Telefon zu suchen. Doch meine Gedanken, schweiften immer wieder zu Karen. Warum hatte sie unser Wiedersehen gleich wieder zerstören müssen? „Besonders taktvoll warst du noch nie“ flüsterte ich, „ und wenn es ihm wirklich so unglaublich leid tuen würde, dann kann er mir dass auch gerne selber sagen.“

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Isola grande

Dritter Tag: Hauptinsel! Das Abenteuer kann Beginnen.

Da ich unbedingt den totalen Touri spielen wollte, sind wir heute mit dem Vaproretto in Richtung Hauptinsel, also Markusplatz, Dogenpalast etc. gefahren. (Natürlich brav mit dem Handy und der Kamera unterwegs). Ab der Haltestelle Biennale wurde es auch schon schlauschig und man hatte das Gefühl ein Huhn auf einem nicht Biohof Stufe 3 zu leben.

Das Gruppenkuscheln dauerte noch bis zur Rioalto Brücke, dort stiegen wir dann aus. Nach kurzer Stadtplantauscherei und vor allem ersteinmal großer Suche wo Norden sei, ging es dann als erstes Richtung Palazzo Contarini del Bovolo, brüht für seine äußeren Treppenturm steht er in einem winzigen Hinterhof. Nun eigentlich ist der Palazzo an sich, sicher riesig doch von dem kleinen Hinterhof sahen wir nur das hübsche Treppenhaus. Für die Öffentichkeit ist der Palast auch nicht zugänglich. Ansich nicht wirklich spannend, doch was sehr schön war ist der Platz. Sogar Wohnungen waren dort, müssen sicherlich ein Vermögen kosten.

Nachkurzem Verlaufen ging es dann weiter anhand des Spaziergangs und wir trappten durch kleine Gassen und Kanäle, zu geben, dort konnte man definitiv sagen einige müffelten wirklich nicht einladend. Ubd plötzlich traten wir aus dem Schatten der all zu kleinen Gassen hinaus ins Freie und standen auf einem riesigen Platz… Und erblickten ein schiefen Turm… meine erste Reaktion war, Hoppala Pisa 2.0? Nein, nicht Pisa. Der Kirchenturm von der katholischen Kirche Chisea di Santo Stefano. Der Bau wurde im Jahre 1294 aufgenommen, doch wurde erst im Jahre 1325  fertiggestellt. Am Anfang des 15. Jahrhunderts wurde die Kirche bis auf die Grundstrukturen verändert, die Veränderung sind bis heute existent.

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Eine Mischung aus Mars und Hölle

Ich fand den die Bemerkung „Eine Mischung aus Mars und Hölle“ für diesen Ort ziemlich passend. Myvatn nennt sich dieser Ort, der um den Mückensee (Myvatn)im Nordosten Islands liegt. Das Gebiet zieht sich bis in die Teile Südens und ist von der Optik und dem Geruchserlebnis wirklich einzigartig. Überall sind leichte Hügel zu sehen die eher aussehen wie Dünen aus festem orange-rotem Sand (kommt von den Mineralien, die im Boden lagern), überall sind Löcher im Boden die wiederum nur mit einem Seil abgesperrt sind und daran ist ein kleines Schildbefestigt 80°+. In diesen Löchern befindet sich eine Masse, die eher nach Alienschleim erinnert als an bloßen grauen Schlamm, der zähflüssig manchmal Blasen schlägt un diese wiederum mit einem leisen Blub zerplatzen und dank den dort „heimischen“ Solfataren, die ihre Schwefelwolken in die Luft pusten stinkt es dort zur Hölle bzw. nach faulen Einern. So sehr suspekt das auch klingen mag, es ist absolut wahr (leider) zumindest findet man dass in dem Moment, in dem man zu nahe am Námaskarð steht und gefühlt zweimal stirbt. Also unbedingt an alle Abenteurer da draußen ihr solltet euch das wirklich antuen alleine um schon zu sagen, dass man das überlebt hat. Wem das zuviel ist kann den Mückensee und die „Hölle“ auch einfach meiden und zum Beispiel dem Nationalpark Dimmuborgir einen Besuch abstatten. Dort darf man dann umher wandern kund sehr interessante Lavagesteinsformationen bestaunen, die entstanden gut vor 2000 Jahren und wenn man Glück hat sieht man dort auch ein Loch in einem der Berge die dort stehen, das ist das Loch durch die die Weihnachtskobolde jedes Jahr, aus dem Ödland in die „Menschenwelt“ kommen.

Ein weiterer Solfatar

Ein weiterer Solfatar

Wenn mich nicht alles täuscht dann ist das der Vitikrater im Kraflagebiet...

Wenn mich nicht alles täuscht dann ist das der Vitikrater im Kraflagebiet…

Stehe niemals in dieser Wolke!

Stehe niemals in dieser Wolke!

Ich glaube bis heute nicht, das das nur grauer Schlamm ist
Ich glaube bis heute nicht, das das nur grauer Schlamm ist

Station 3: Gullfoss

Die dritte Station auf meiner bzw. unserer Reise war der Gullfoss, ein gewaltiger Wasserfall, den man das ganze Jahr besuchen kann (Der Fluss der dort hinunter stürzt heiß übrigens Hvítá). Er liegt ungefähr 75Kilometer nordöstlich von Reykjavík. Man hält bei einem Parkplatz vor dem Nationalpark und man kann den Gullfoss schon ein bisschen sehen, dann läuft man au einem schmalen Pfad zu ihm herunter und man muss verdammt aufpassen, denn trotz der groben Steine aus denen derWeg besteht, hindert einen trotzdem nicht daran auszurutschen, dazu haben die Isländer es ja nicht so mit Zäunen also trennt dich auf dem Weg wieder nur ein Schienbein hohes Seil ich von der tiefe und straken Strömung des Wasserfalls. Wobei der „Abstieg“  lohnt sich wirklich, denn man steht dann da unten und die Gischt plus das Dröhnen dieser riesen Wassermassen nehmen einem dann doch dem Atem und die trockenen Sachen. Für besonders Wagemutige kann man über kleine Spalten klettern und steht an der Seite des Wasserfalls, 10m gefühlt vor dem hinunter stürzenden Wasser.  Also ein unbedingtes MUSS! :-)

Dazu gab es Sogar um ih n1970 sogar einen richtigen Streit, der erste Umweltstreit Islands…..

Der Landbesitzer Einar Benediktsson Gullfoss ab, der durch einen Bau von einem Staudamm geflutet werden sollte. Sigríður Tómasdóttir, die Tochter eines großen Mitplaners, war entsetzt darüber und protestieret gegen diesen Bau, am Ende ist sie sogar vors Gericht getreten. Leider verlor sie den Prozess und musste wie das „Projekt Naturzerstörung“ weiter vortschrit. Doch die meisten Landsleuten wehrten sich dann so stark, dass der Bau nie begonnen wurde. Und heute gut 42 Jahre später, steht der Wasserfall unter Naturschutz und darf weiter sein :-) Ein Hoch auf die Isländer….. 

Hätte mit Stuttgart 21 auch so laufen können……

So nah, so gefährlich...

So nah, so gefährlich…

Das #Sorgenkind von 1970.....

Das #Sorgenkind von 1970…..

Ein Echtzeitreisetagebuch, Day 2

St. Peter- Ording, den 07.06.13 um 4:00Uhr:

Hilfe ich kann nicht schlafen… Bin gerade aufgewacht von den Möwen die anscheinend die Essensanlieferung nicht verpassen wollen. Das ist ein Nachteil wenn man die Fenster offen hat, aber anders hält man es bei der Hitze nicht aus. Ich versuche mal wieder einzuschlafen.

St. Peter- Ording, den 07.07.13 um 09:28 Uhr:

Guten Morgen,

haben gerade gefrühstückt, nicht schlecht das Buffett nur Obst hat gefehlt…. Ansonsten war alles da

Fleisch, Käse, Marmelade, Schokolade, Getränke, Joghurt, Ei… und sogar Rotegrütze und Milchreis

Und jetzt schnell auschecken, das muss man nämlich eigentlich bis 10:00 gemacht haben….

Zwischen den Ortsteilen Dorf und Böhl, den 07.07.13 um 10:30Uhr:

Sachen gepackt fertig gemacht und ab geht’s zum Böhler Strand der andere ist jetzt schon total überfüllt. Und ich glaube nach Ording kommt man heute auch nicht mehr rein, die stehen hier Kilometer lang im Stau…

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Der letzte frei Tag

Heute ist der letzte freie Tag, bevor wieder die Schule losgeht. Ach die Ferien waren so schön, warum können sie nicht immer so weitergehen? Ich will morgen nicht wieder in die sterbenslangweilige Schule… Warum muss man überhaupt in die Schule?! Zu Hause Unterricht mit Freunden wäre doch viel spaßiger, aber nein man muss in einem Raum (wo auch noch jeden Tag die Sonne reinknallt) mit min. 25 Kindern sitzen und zuhören was eine Person vorne – also vor einem – erzählt… Aber was will man machen, ich will ja mein Abitur. Wahrscheinlich das begehrteste Stück Papier überhaupt, neben dem Chinesischen Abschluss. In China fallen schon 50% der Schüler durch obwohl sie von der Punktzahl bestanden hätten, (weil die nicht so viele Uni Plätze haben) die müssen schon ab der Grundschule für diese Prüfung lernen jeden Tag. Da bin ich doch froh in Deutschland zu leben. Und vielleicht wird der morgige Tag gar nicht so schlecht. Ich will nur nicht so früh aufstehen, ich will nicht, ich möchte nicht, und ich kann nicht. Ich bin ein Langschläfer!!!!!!!! Aber ich muss:(

Aber mein letzter Tag war ganz schön. Das letzte mal ausschlafen, lecker gefrühstückt und neue Schulsachen gekauft. Das ist das einzig positive am letzten Schultag man hat schöne neue angespitzte Stifte in seiner Mappe, und auch sonst ist fast alles neu. Wenigstens etwas positives und natürlich meine Freunde die ich morgen wiedersehen werde. Naja wie man so schön sagt: Die Hoffnung stirbt zu letzt. Vielleicht wird morgen ja doch schön und wenn nicht kann ich euch die Schuld geben und dem Universum, das ist eh immer an allem Schuld. Also Universum falls es morgen nicht schön wird, revangiere ich mich.

Eishöhlen

Der wunderschöne Sommer, endlich bist du da…..
Mann kann in den Park gehen, unendlich viel Eis essen, ins Freibad und endlich alle Fenster aufhaben, ist auch kein Problem. Noch dazu kann ich endlich meine alten schon völlig verstaubten Sommer T-Shirts herausholen… Der einzige Nachteil fast alle sind schwarz, dumm gelaufen. Was jetzt mit dem wunderschönen letzten Freien Tag anfangen? Erstmal mit dem Hund Gassi gehen, dass war so ziemlich die dümmste Idee von allen die ich je hatte. Meine Sweatjacke war nach 5min doch sehr überflüssig. Der Hund konnte auch nicht mehr nach einer kurzen Zeit und somit haben wir uns dann schnell in unsere dunkle kühle Wohnungshöhle verkrochen… Was jetzt tun? Eis essen? Schwimmen gehen? Oder doch Innenstadt? Die Antwort war sofort klar, noch ein Eis.
Nach 3 Kugeln ging es dann doch deutlich besser. Wobei der Weg von der kleinen Eisdiele um die Ecke, wieder zurück zu meiner Wohnhöhle dem Eis sehr viel abverlangte aber es war, Universum Sei Dank, noch einigermaßen fest, so schnell bin ich noch nie gesprintet da bin ich mir sicher. Aber Eis hält leider nicht lange kalt also dann erstmal unter die Dusche bei 10° Wasser. Man sollte mich Väterchen Frost nennen. Vielleicht sollte ich mir von der nächsten Sternschnuppe magische Kräfte wünschen, womit ich Schneestürme herbei wünschen könnte…
Draußen vor den Fenstern sieht man den Asphalt schmilzen und von innen hängen Eiszapfen von der Decke mit ganz viel flockigem Schnee und einem Iglu. Ja meine Wohnhöhle wird zu einer Eishöhle,man könnte sie auch nach unten vergrößern und zu einer Eisgrotte oder Höhlenlandschaft ausbauen. Fehlen nur noch die Frostdrachen und die Schneefüchse. Oder riesige gefrorene Wasserfälle auf denen man surfen könnte im Schnee bei -10°. Und es gäbe auch Eispflanzen mit riesigen Blüten in Blau und Weiß. Der Tagtraum schlecht ihn und siehe es funktioniert mir ist schon kälter. Ich glaube ich werde hier noch öfters in meine Eishöhle zurückkehren.