Sommerferien

The way way back oder auch ganz weit hinten

Die Genre Zugehörigtkeit ist schon mal einmalig. Im Internet wird dieser Film unter Komödien verkauft, bei unserer Videothek um die Ecke stand er in der Ecke der Dramen, auf YouTube gilt er einfach nur als Indie-Film, kurz gesagt eine Indie Tragikkomödie, mit mehr Komödie als Dramaanteil. Ich finde persönlich keine von den dargebotenen Möglichkeiten trifft auf den Film zu. wenn ich mir ein Genre ausdenken dürfte würde es als ein Selbstfindungstrip Film einsortieren, aber es ist ein guter Selbstfindungstrip. Relativ Klischee behaftet am Anfang, und gen Ende wird er soweit ich des beurteilen kann, nun ja, dramatischer.
Der 14 – jährige Duncan muss mit seiner Mutter Pam, ihrem neuen Freund Trent und dessen Tochter Steph, in den Urlaubfahren. Ins Haus des Freundes, ans Meer in irgendein kleines Kaff, welches in der Nähe eines Wasserparkes liegt. Das alles wäre kein Problem wenn Duncan
1. Duncanden neuen Freund mögen würde
2. kein Muttersöhnchen wäre und damit als komplette Spaßßbremse und Looser abgestempelt wird
Den Erwartungen entsprechend wird die erste Woche für Duncan sowie seine Mutter die Hölle und sie können sich beide in dieses Bunte Geschehen nicht heimisch fühlen. Doch als der Junge dem Besitzer des Water Wizz Parks immer mal wieder begegnete, und dieser merkt das Duncan nicht wirklich glücklich zu sein Scheint, bietet er Duncan einen Jop als Mädchen- für- alles an im Park an. und damit beginnt ganz langsam die Kerngeschichte des Streifens. Duncan lernt wie er selbst das Leben  geniessen kann, trotz Intruvertierheit und Muttersöhnchen Image, das er neben bei bemerkt über die Wochen langsam beginnt an den Nagel zu hängen.
Wie erwähnt, die Personen sind alle relativ bekannt: eine große Sommerliebe, ein cholerischer Neurotiker, ein Macho- Chef, und ein noch nervigerer Nerd als Duncan, aber dennoch sollte man den Film nicht unterschätzen, denn so schwer es auch gerade zu beschreiben ist, Faxen und Rash gelingt es insbesondere mit Hilfe der Schauspieler diesen Klischeefiguren mehr Tiefe und der gesamten Geschichte einen realeren Anstrich zu geben. Ich hatte während des Films das Gefühl, dass es vielleicht tatsächlich irgendwann in den Sommerferien es einen solchen  Jungen oder auch solchen Mädchen auf Erden gegeben haben könnte, die ähnliche Erlebnisse hatten. Für mich symbolisiert dieser Film das Sommerferien- Phänomen. Die großen Ferien kommen und weder freue ich mich auf die freie Zeit noch werde ich Spaß haben. Es ist ein wenig wie bei The perks of bering a Wallflower. Der Film hilft einem die entscheidend Frage zu beantworten „Wer bin ich und wenn ja wie viele?“ Dazu hat der Film hat kein perfektes Ende, am Ende des Sommers ist Duncan – so viel sei verraten- nicht der große Superfrauenheld oder der totale Trendsetter. Nein er ist tatsächlich noch Duncan, aber man spührt man Ende dea Films er wird seinen eigenen Weg gehen und er wird ihn finden. Er scheint nicht mehr ganz so verloren und besitzt etwas mehr Selbstbewusstsein. Der Film beschönt nichts, er sagt einem nicht in drei Monaten wirst du „from zero to hero“ nein, aber er tippt dir gegen die Stirn und sagt dir: „Wach auf, hab Spass, genieß dein Leben!“ Und das finde ich das Beste von allen.

Auf in den Süden!

Sommerferien. Frei. Urlaub. Und zwar … mit Marvinchen* und deren Familie.

Koffer war schon am vor Tag gepackt, viel zu groß wog aber nur 16kg. Innen drin war es doch halb leer, aber so hate man zumindest Platz für mögliche brauchbare Dinge, als Andenken oder so.

Leider auch viel zu aufgeregt gewesen um ein zu schlafen, eine Sache die bei mir vor „großen“ Reisen oder Ausflügen nie funktioniert. Da ich aber um 4 Uhr (ja morgens) wieder raus musste, da man vor her nicht die Koffer aufgeben konnte stand ich dann um 5 Uhr morgens, in der Kälte mit meinem Vater vor Terminal 2 und wartete. Die Spannung stieg je später es wurde, denn eigentlich sollte der Flug am vor Tag noch von Terminal 1 aus los fliegen. Anscheinend hatte sich dort etwas verschoben, nur wusste das meine beste Freundin. Ja sie wusste es, nur das Taxi war etwas später angekommen als erwartete, und so konnten wir relativ schnell und ohne Gehetze einchecken…  Danach wurde noch einmal schnell im Bücher laden gestoppt und dann ging es in Richtung Security- Chef. Mein Highlight an Flughäfen. Jedes Mal ein Wunderbares vergnügen. Wer steht nicht auf Gehetze, ale Privaten Dinge öffentlich ausbreiten, nervige Diskussionen über seine Handgepäckstücke (Die haben mir damals ein Kind, meine Kinderschere und meinen Pritstift entrissen) und fachmanische Abtastungen, wo man sich kurzzeitig seiner Privatsphäre beraubt fühlt.

Diesmal war es okay. Ich konnte durch den Detektor durch gehen und es piepste nichts. Triumphierendes Lächeln meinerseits. Wenn jemand ein Flugzeug entführen oder explodieren lassen möchte, dann tut er das auch. Dafür brauch man sogar keine Terroristen mehr, das erledigen mittlerweile die Raketenabwehrsysteme von Staaten über die man fliegt.

Nach gut 1,5 Stunden Flugzeit die einem noch kürzer vorkamen, landeten wir auch schon wieder. Der Landeanflug war übrigens spektakulär, laut Schwester der Freundin. Leider saßen wir auf der Flaschen Seite, dafür kamen unsere Koffer fast als erstes und wir konnten ganz schnell in Richtung Bus spurten im dem wir dann wieder gute 40 Minuten sitzen durften. Danach ginge in ein Boot und wir durften auf eine nah gelegene Insel fahren, nach kurzer Zeit stiegen die Touristen immer mehr aus und irgendwann wurde die Überfahrt zu nehmends entspannter und wir konnten ebenfalls endlich die Landschaft, mit frischen Fahrtwind genießen. Heil angekommen! Glückssocken sind eine wunderbare Sache, auch wenn sie zwei verschiedene Größen, Farben und Muster besitzen. Und dann, ging die Haustür auf und wir standen in unsere Wohnung für die nächsten Tage. Mittlerweile war es 10 Uhr, das Adrenalin hatte nachgelassen und so schmißen wir uns alle auf unsere Betten und schliefen bis 14 Uhr. Nach verwirrtem Aufwachen, nahmen wir die Pfärte zum nahe glegen Supermarkt, denn der Kühlschrank bestand aus 2 Zuccinis, ein Litermilch, Eiswürfeln und zwei Packungen Eis.

Beim Einkaufen traten wir alle in das erste Fettnäpfchen, denn hier zog der Einkäufer sich erst Plastikhandschuhe über, damit das Grünzeug nichtbeschädigt oder gar beschmutzte wurde, anschließend packten man wir in eine Tüte (die jweiligen Sorten in eine), lief zu einer Wage tippte die entsprechende Nummer ein und promt spuckte die Maschine einen Klebesticker darauf mit Barcode, auf dem wahrscheinlich die Zahlungsdaten standen. An der Kasse wurde nun alles durchgezogen und wir durften wieder nach Hause, danach ging es an den Strand. Das Meer war so warm und die Sonne auch, wunderbar.

Irgendwann abends ging es dann ans auspacken, und Internet besorgen für vielleicht das spätere streamen des Finales.

Und jetzt ein kleines Rätsel:

Wo war ich?

Tipp: Die schmalste Straße, and der schmalsten Stelle misst 53cm, es gibt 150 Kanäle und 120 Inseln. Wuhuu…

So jetzt noch schwarze Gondeln und ihr wisst es oder? ;)