Meine Welt in Peter Fox’s Worten

Es gibt Dinge, die man an seinem Leben sehr schätzt und Momente die man nie vergessen wird. Eben diese beiden Punkte werden in meinem Gehirn mit dem Subuniversum namens Musik verknüpft und wenn man den Irrpfaden aus Wurmlöchern folgt, unberechenbare Hindernisse wie Asteroidengürtel ausweicht und hin und wieder eine Supernova überlebt gelangt eben dieser zu einem winzig kleinen Fleck, der viel mehr einer goldenen öden Kartoffel gleicht; eienm Zwergplaneten, dessen einziger Bewohner ein lebendiger Stein ist, der in seinem inneren keine Rohdiamanten bewacht sondern ein viel größeren Schatz. Nämlich einen waschechten Stadtaffen und dessen Musik, vielleicht der letzte seiner Art, aber auch der größte der jemals existiert hat und existieren wird. Es gibt Musiker, die ich mag, die ich „hasse“ und es gibt diejenigen die man vergöttert, Peter Fox ist einer von meinen Schätzen im inneren eines Steinwesens irgendwo im System der Übermenschen. Seine Musik gehört definitiv in die Riege des Niemals-vergessen-werdens, da er zu einer Gruppe gehört auf die sich ein anderer Subuniversum stützt, die Gefühlswelten.

Als ich ihn das erste Mal gehört habe, nein hören durfte, ähnelte meine damalige Umwelt doch stark der Stimmung in Fieber. Heiß, stickig und klebrig. Während der ersten Takte von Haus am See, fing ich an mit zu summen. Ich wusste mit dem Text nicht viel anzufangen, außer dass ich eben diese Haus am See später kaufen wollte, um jeden Preis, auch mit den Orangenbäumen drumherum. Jahre vergingen und irgendwann kam Alles Neu. Zu erst mochte ich dieses Licht nicht, wie er tötete seinen Goldfisch?Entsetzlich! Schnell sperrte ich dieses Lied in das Gefängnis namens Schwarzes Loch. Stadtaffe gefiel mir schon wieder viel besser, ich fand es war eine wunderbar klare Schilderung unser Gesellschaft und war froh, dass jemand mal Tacheles redete. Drauf folgten die weiteren Songs außer Schwarz zu Blau oder Ich habe meinen Kopf verloren ebenso wie Das zweite Gesicht, die sollte ich erst viel später schätzen lernen. Vorher stand mir mein Lieblingsbuch bevor in dem gegen Ende die Protagonisten wutentbrannt auf ihr Zimmer stürzte und anfing Alles Neu mit zu singen. Was war ich damals geschockt, in dem Moment durfte ich erfahren, dass es aus Schwarzen Löchern sehr wohl ein Entkommen gab, in Form von ganz vielen kleinen Partikeln, die man anscheinend mit einem sehr futuristischen Gerät namens Logik und Erinnerungsvermögen wieder zusammen fügen konnte. So geschockt wie ich damals war, so fröhlich bin ich über diese Erfahrung im Moment, denn jetzt gibt es kein besseres Lied als dieses, es könnte mein Lebensmotto sein, ich würde immer noch nicht meinen Goldfisch erschlagen wenn ich einen hätte aber ich will die Welt sehen, die Stadt hinter mir lassen. Ich will mir mein Leben machen wie es mir gefällt und keinem Anderen. Ich habe keine Lust auf mein altes Ego. Die meisten Jugendlichen wünschen sich eine 1.1 Form, general überholt und einfach perfekt, so dass keiner mehr an einem herummeckert oder einem nervige Ratschläge erteilt werden müssen. Man will fest auf eigenen Beinen stehen, die Welt retten, wenn nötig das gesamte Universum, (auch ohne Doktor) um danach in sämtlichen Kosmen der Herzen selbst mit einer kleinen goldenen Kartoffel beehert zu werden. Irgendwie ist man nach diesem ganzen Hormondurcheinander ein neuer Mensch. Fazit: Jedes einzelne Wort in einer Zeile dieses Liedes passt, wenn ich es hört fühle ich mich spätestens nach dem ersten Viertel absolut verstanden und diese 4 Minuten wirken auf mich besser als es eine Stunde mit irgendeinem Therapeuten oder anderen Mitmenschen tuen könnte. Es ist wohl der einzige Song, den ich auf anhieb mit dem Masterplan gleichsetzte.

Ziellos? Schlecht gelaunt? Selbstzweifel? Kein Problem der Plan zum besseren Menschen wird ihnen in wenigen Minuten vorgespielt werden.

Nach diesen Denkkollisionen folgte schließlich auch der Rest der hochexplosiven positiv geladen Glücklichmachern gepresst als merkwürdige Gebilden namens S<-zv-B1-, Ko-V3 und das zuu-G3.

Kopf verloren begleitet mich meist immer auf dem Nachhauseweg, wenn der Lernstoff einfach wieder wie Reis in eine Regenohr in und hergeschüttelt wurde, das Zweite Gesicht höre ich meist wenn ich schlechte Laune habe, es ruft mir immer wieder ins Gedächtnis: Keine Angst du bist hoffentlich mit all deinen Fehlern und cholerischen Anfällen nicht der einzige Mensch auf Erden. Ebenso wenn ich mit meinem Raumschiff auf einem fremden Planeten abgestürzt bin, dank einer dieser Asteroiden (auch Problembrocken genannt) feststellen muss, dass Gedankennasse sehr, sehr kalt und grau sein kann. Da hilft nur ausschlafen und hoffen, dass das Schwarzgrau zu einem Babyblau wird. Falls nicht, muss eben wieder Alles neu her und der fiese Gedankensuppenplanet wird in den nächste Stern geschossen. Dieser leuchtet gleich doppelt so stark und bringt das Gemüt zum strahlen.

Kurz um ich kenne keinen Musiker der es so kontinulierisch schafft wie Peter Fox, immer wieder in jeder Situation egal welche Alarmstufe gerade herrscht, mir hilft. Mit einem gesamten Album voller hypergalaktischer Songs. Peter Foxist für mich der Schöpfer schlecht hin, da kann selbst Gott mit seinem Fiat Lux nicht mehr mithalten… Der goldene Affenplanet lässt den „Allmächtigen“ Lichtjahre hinter sich.

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