#Island

Das erstaunliche Leben des Walter Mitty

Ja endlich habe ich es malgeschart ihn zu schauen, ich kleiner Nachzügler. Das, das unser kleiner Computer überhaupt geschafft hat, naja ist ein Wunder. Ich scheitere gerade nämlich wieder Samstag und Sonntag ist einfach zu viel los im #Neuland. Hier ist mein Eindruck und der ist ganz klar: *-* Der Film war toll! Ich habe wie gesagt eh ein Fable für Reisefilme oder Road Movies und ich mochte die Geschichte. Die Geschichte eines Fotoarchivaren, der ein unglaublich, seiner Meinung nach, langweiliges Leben führt und daher fast nichts in sein Partnersuchprofil schreibt, so kann er keinem „zuzwinkern“, dazu kommt noch ein ominöses Foto was von Anfang an vermisst wird und damit fängt alles an.

Ich persönlich mochte die Bildeinstellungen, das auf dem anderen Stern sein und auch das Ende (das rührend ist, aber auch leicht vorhersehbar) bzw. die lustigen oder auch fantastischen Geschehnisse die er erlebt, und sogar die teilweise vielleicht Filter? (Bei Island weiß man nie so genau, ob das wirklich echte Lichtverhältnisse waren)  Ich fand sogar ab der Mitt das der Film gerne auch länger dauern können, wäre er weiter so geblieben, denn wie der Film sich allmählig zusammen puzzelt und die ganzen kleinen Idee und Besonderheiten in dem Film mochte ich besonders gerne… Auch das er und noch ein weiterer am Ende sehr nach Reinhold Messner aussehen, ist sehr witzig. Also an alle die ihn noch nicht geschaut haben, ich empfehle ihn  gerne weiter. Allerdings weißt der Film auch kleine Logiklücken auf, aber die sind erstens nur winzig und daher kann man über die auch mal hinweg schauen. Bin gespannt was ihr zu dem Film sagt, würde mich mal interessieren.

Eine Mischung aus Mars und Hölle

Ich fand den die Bemerkung „Eine Mischung aus Mars und Hölle“ für diesen Ort ziemlich passend. Myvatn nennt sich dieser Ort, der um den Mückensee (Myvatn)im Nordosten Islands liegt. Das Gebiet zieht sich bis in die Teile Südens und ist von der Optik und dem Geruchserlebnis wirklich einzigartig. Überall sind leichte Hügel zu sehen die eher aussehen wie Dünen aus festem orange-rotem Sand (kommt von den Mineralien, die im Boden lagern), überall sind Löcher im Boden die wiederum nur mit einem Seil abgesperrt sind und daran ist ein kleines Schildbefestigt 80°+. In diesen Löchern befindet sich eine Masse, die eher nach Alienschleim erinnert als an bloßen grauen Schlamm, der zähflüssig manchmal Blasen schlägt un diese wiederum mit einem leisen Blub zerplatzen und dank den dort „heimischen“ Solfataren, die ihre Schwefelwolken in die Luft pusten stinkt es dort zur Hölle bzw. nach faulen Einern. So sehr suspekt das auch klingen mag, es ist absolut wahr (leider) zumindest findet man dass in dem Moment, in dem man zu nahe am Námaskarð steht und gefühlt zweimal stirbt. Also unbedingt an alle Abenteurer da draußen ihr solltet euch das wirklich antuen alleine um schon zu sagen, dass man das überlebt hat. Wem das zuviel ist kann den Mückensee und die „Hölle“ auch einfach meiden und zum Beispiel dem Nationalpark Dimmuborgir einen Besuch abstatten. Dort darf man dann umher wandern kund sehr interessante Lavagesteinsformationen bestaunen, die entstanden gut vor 2000 Jahren und wenn man Glück hat sieht man dort auch ein Loch in einem der Berge die dort stehen, das ist das Loch durch die die Weihnachtskobolde jedes Jahr, aus dem Ödland in die „Menschenwelt“ kommen.

Ein weiterer Solfatar

Ein weiterer Solfatar

Wenn mich nicht alles täuscht dann ist das der Vitikrater im Kraflagebiet...

Wenn mich nicht alles täuscht dann ist das der Vitikrater im Kraflagebiet…

Stehe niemals in dieser Wolke!

Stehe niemals in dieser Wolke!

Ich glaube bis heute nicht, das das nur grauer Schlamm ist
Ich glaube bis heute nicht, das das nur grauer Schlamm ist

Station 3: Gullfoss

Die dritte Station auf meiner bzw. unserer Reise war der Gullfoss, ein gewaltiger Wasserfall, den man das ganze Jahr besuchen kann (Der Fluss der dort hinunter stürzt heiß übrigens Hvítá). Er liegt ungefähr 75Kilometer nordöstlich von Reykjavík. Man hält bei einem Parkplatz vor dem Nationalpark und man kann den Gullfoss schon ein bisschen sehen, dann läuft man au einem schmalen Pfad zu ihm herunter und man muss verdammt aufpassen, denn trotz der groben Steine aus denen derWeg besteht, hindert einen trotzdem nicht daran auszurutschen, dazu haben die Isländer es ja nicht so mit Zäunen also trennt dich auf dem Weg wieder nur ein Schienbein hohes Seil ich von der tiefe und straken Strömung des Wasserfalls. Wobei der „Abstieg“  lohnt sich wirklich, denn man steht dann da unten und die Gischt plus das Dröhnen dieser riesen Wassermassen nehmen einem dann doch dem Atem und die trockenen Sachen. Für besonders Wagemutige kann man über kleine Spalten klettern und steht an der Seite des Wasserfalls, 10m gefühlt vor dem hinunter stürzenden Wasser.  Also ein unbedingtes MUSS! :-)

Dazu gab es Sogar um ih n1970 sogar einen richtigen Streit, der erste Umweltstreit Islands…..

Der Landbesitzer Einar Benediktsson Gullfoss ab, der durch einen Bau von einem Staudamm geflutet werden sollte. Sigríður Tómasdóttir, die Tochter eines großen Mitplaners, war entsetzt darüber und protestieret gegen diesen Bau, am Ende ist sie sogar vors Gericht getreten. Leider verlor sie den Prozess und musste wie das „Projekt Naturzerstörung“ weiter vortschrit. Doch die meisten Landsleuten wehrten sich dann so stark, dass der Bau nie begonnen wurde. Und heute gut 42 Jahre später, steht der Wasserfall unter Naturschutz und darf weiter sein :-) Ein Hoch auf die Isländer….. 

Hätte mit Stuttgart 21 auch so laufen können……

So nah, so gefährlich...

So nah, so gefährlich…

Das #Sorgenkind von 1970.....

Das #Sorgenkind von 1970…..