Gesammelte Schätze des Monats der Fremde

 

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Irlands, das Land der Kobolde, der Schafe und des Islams?! Anscheinend soll die islamische Bevölkerung bis 2030 hier um 188% gewachsen sein. Ja gut… 2011 lebten 1,1% in Irland (48.130 Menschen).  Ich wusste nicht, dass dieser Umstand so weltbewegend ist, dass er auf der Googlesuche auf Platz drei der Suchanfragen erscheint, aber bitte. Jetzt aber zu wichtigergem, beispielsweise meiner Wenigkeit.

Dieser Monat sollte eigentlich jeden Rahmen sprengen in Sachen Spannung und Erlebnissen und sicherlich tut er das auch, jedoch bin ich vermutlich so reizüberflutet dass der Status schon mittlerweile bei Routine angekommen ist.

Irlands, das Land der Kobolde, der Schafe und des Islams?! Anscheinend soll die islamische Bevölkerung bis 2030 hier um 188% gewachsen sein. Ja gut… 2011 lebten 1,1% in Irland (48.130 Menschen).  Ich wusste nicht, dass dieser Umstand so weltbewegend ist, dass er auf der Googlesuche auf Platz drei der Suchanfragen erscheint, aber bitte. Jetzt aber zu wichtigergem, beispielsweise meiner Wenigkeit.

Dieser Monat sollte eigentlich jeden Rahmen sprengen in Sachen Spannung und Erlebnissen und sicherlich tut er das auch, jedoch bin ich vermutlich so reizüberflutet dass der Status schon mittlerweile bei Routine angekommen ist.

Die Besitzer meiner Unterkunft sind im Großen und Ganzen wirklich nett, wenn auch ein wenig speziell. Politischer Aktivismus, gepaart mit einen folkloristischen, yoga- orientiertem Nachtleben prallt auf Vollblut Italienerin mit frischem Baby. Zwischen all dem mal wieder ich. Weder Yoga, noch Baby oder gar Nachtleben orientiert. Ich hätte alles hervorragend ausblenden können, wäre da nicht der Umstand gewesen, dass ich die ersten 29 Tage im Wohnzimmer verbringen musste. Mein eigentlicher Raum war noch von AirBnB Gästen besetzt… Liebhaber des Nachtlebens und das Feingefühl eines Elefantens besitzend. Siehe laut um fünf Uhr morgens die Wohnungstürzuschlagen und dann minütlich abwechseln Zimmer- Badezimmertür und dann zur jeweiligen Begleitung flüstern: We have to be quiet. Jeder Guerilla-Krieger hätte die beiden an den nächstbesten Baum gebunden und den wilden Tieren überlassen, besser sie würden gefressen als der Rest der Mannschaft.

Ansonsten hält sich unser Verhältnis in der Waage. Wir teilen eine gewisse Neigung für dieselbe Filmgenres und die Liebe zur Geschichte (zumindest mit meinem Vermieter), jedoch ist die Haltung von Grundsatzdiskussionen recht unterschiedlich. Ich weiß nicht ob er schon dahinter gekommen ist, aber ich sehe zu dass ich diese Themen großräumig meide. Mit seiner Freundin habe ich nichts gemeinsam. Außer dass wir beide nicht sonderlich gut Englisch sprechen. Ich bin eben nur halb so geistreich, was mich tierisch nervt. Ich bin nicht dumm wie Stroh, wirke aber so. (Mein zweiter unabsichtlicher Reim des Tages).

Wobei, dass eigentlich zuerst meine kleinste Sorge gewesen war. Es gab da noch eine ganz andere Nummer. Wenn mein Vermieter früh morgens/ mitten in der Nacht von der Arbeit nach Hause kam legte er sich dann öfters mal ins Wohnzimmer. Wir erinnern uns, ich schlief dort. Nein, ich habe ihn nie reinkommen hören und nein wir haben auch nicht im selben Bett bzw. auf der Couch geschlafen sondern an entgegensetzen Enden des Raumes! Keine Angst. Mein Problem war einfach nur, dass ich beim Aufwachen lediglich eine dunkle Silhouette erspähen konnte, wenn ihr alleine eingeschlafen seid dann ist es überhaupt nicht witzig zu zweit aufzuwachen auch wenn der Andere mehrere Meter von dir entfernt friedlich liegt. Was mich besonders wahnsinnig macht ist, dass die Wohnung eine offene Küche besitzt… Im Wohnzimmer quasi. Habt ihr schon mal versucht im Dunkeln euer Frühstück zu kochen und zu essen? Ihr werdet die Taschenlampenfunktion eures Handy lieben lernen. Sachen packen und sich blind Klamotten für den Tag herauszusuchen wird ebenfalls zu einer Herausforderung. Egal wie leise ich war, ich habe ihn meist doch aufgeweckt. Er hat sich aber nie beklagt. Besser ist… Ich meine was kann ich dafür, dass sein Sohn gerade seine Schreiphase hat. Es ist sein Sohn, nicht meiner. Oropax würden helfen…

Daraus folgere ich einfach mal… Die Stärke meines Heimwehs sowie meiner Verfassung hängt also ganz stark von meiner Verfassung ab: Wie gut/ lang ich geschlafen habe, welche Wetterlage gerade herrscht herrschte und was ich an diesem Tag machen würde. Bis sich die Parameter verschieben, wird es noch eine ganze Weile dauern. Meine oben genannte Routine besteht meist darin mit den Stimmungsschwankungen zurecht zu kommen. Alleine… Permanent an der Wange eines irgendjemanden zu hängen schickt sich nicht. Man muss lernen, alleine klar zu kommen weshalb ich bereits stolz bin bereist drei gute Tage hinter einander gehabt zu haben. Zur Verdeutlichung, bei einem Graph der Gleichung f(x)= 20sin(20x)  hab ihr schnell einen ersten  Eindruck. Es ist kein Wunder wenn ich um neun bereits im Bett verschwinde und um vier schon wider aufstehe. Danke Zeitverschiebung…

Zumal sich neben einem unfreiwilligen Mitbewohner seines/ meines Zimmers noch  eine Spanne von weiteren Problemen auftaten. Fehlende Privatsphäre heißt für mich als introvertierter Mensch die pure Hölle. Das Wohnzimmer wird tagsüber gerne als Babyzimmer benutzt und eben Wohnzimmer. Wenn man keine Menschen sehen will, könnte dies schwierig werden. Sicherlich ich hätte rausgehen können, ich hab mir nichts anderes gewünscht nur wenn du dir das Knie beim draußen Joggen zu zerschießt, dass Gehen zum Spießroutenlauf wird ist das ganze verdammt unangenehm. So zahle ich das Fitnessstudio in dem ich mich hier angemeldet habe seit gut zwei Wochen umsonst, wobei ich nun pausieren werde denn irgendwann saß ich in der Notaufnahme. Brav früh morgens und wartete auf Diagnose, Ergebnisse, Hilfe. Kühlen, Kampferöl und eine entzündungshemmende Salbe inklusive Schonen hatten eher weniger geholfen und so hatte ich die Faxen dicke. Den ganzen Tag zu Hause sitzen ohne bis dato eigenen Rückzugsort?!

Ich habe in regelmäßigen Abständen Sprachmemos an meine Familie sowie Freunde zusammen geschrien ohne sie allerdings abzuschicken. Den Wortlaut gebe ich hier lieber nicht wieder, schon gar nicht in der Lautstärke. Eine Dame hat eben ihre Geheimnisse. Wer sich wundert, die Wohnung besitzt einen Balkon auf dem man es allerdings nicht lange aushält es ist verdammt kalt dort oben und Stühle gibt es auch nicht wirklich es sei denn ihr bezeichnet zwei Metallstreben mit etwas schiefhängenden Platte als Hocker. Es hieß also direkt am Montag nach dem Aufstehen ins Hospital schleichen und im „Emergency Room“ platz nehmen. Ich war einfach nur dankbar darüber, dass die „Aufnahmegebüren“ der Notaufnahme wohl entfielen. Diese lagen nämlich im dreistelligen Bereich und in Anbetracht dessen, dass ich irgendwo etwas von „private clinic“ gelesen hatte ließ meinen Puls dann doch höher schlagen. Jedoch entpuppte sich die „private clinic“, als Uniklinikum heraus und ich durfte Platz nehmen. Nachdem mich die Rezeptionistin sämtliche Daten doppelt und dreifach abgefragt hatte. Aus Sorge um sie, begann ich mir während des recht einseitigen Gesprächs bereits Gedanken darüber zu machen ob man einer Arzthelferin nicht den Tipp geben könnte zum Neurologen zugehen. Nur für den Fall… Vor Altsheimer ist niemand gefeit.

Die Angst vor der endlosen Wartezeit erübrigte sich dann in dem Moment, in dem ich feststellte dass diese Notaufnahme W-Lan besaß. Die erste Stunde war vergessen beim Anblick der Serienauswahl dank Handyapp und die zweite Stunde wurde glatt verschlafen. Ich wurde in eine Behandlungskabine beordert und durfte weitere Minuten warten bis sich Frau Doktor dazu bequemte sich meines Beines anzunehmen. Kurzzeitig habe ich mir gewünscht sie hätte es nicht getan. Sie knete, drückte, streckte sowie ruckte mein Knie hin und her. Immer mit der begeliteten Frage ob es weh tun würde. Besonders toll fand sie es wohl ihre Finger genau in die Stelle zu graben wo es am meisten weh tat. Wenn es nicht weh täte, wäre ich nicht hier hätte ich ihr liebend gerne ins Gesicht geschrien. Na, was macht man nicht alles für eine kostenlose Bandage, die schon bald als Op-Kompressionstrumpf geoutet wurde. Half immens und das meine ich ernst. Mein Knie ist wieder wie neu und die Prellung des Miniskus ist verschwunden. Will ich aber auch hoffen, denn schließlich ich das Fitnessstudio nicht umsonst. Gehen konnte ich an dem Tag übrigens dennoch nicht mehr. Das fünfminütige Akkupunkturseminar hatte ihre Spuren hinterlassen.

Mein Wissen über die irische Geschichte lässt allerdings immer noch zu wünschen übrig, einfach aus dem Grund dass ich zu ihr einfach keinen Zugang finde. Ich weiß eigentlich müsste ich es interessant finden, schließlich ist viel passiert jedoch verwechsele ich dennoch Zahlen, Ereignisse Personen und diverse Namen sowie Orte. Meine Kenntnisse in Sachen polnische Kultur, Künstler sowie Geschichte wachsen jeden Tag um ein Fünkchen und ich behalte es inklusive der Grundschritte der Volkstänze Mazurek und Mazurka. Kommt davon wenn man bei einem polnischen Patrioten untergetaucht ist. Kultureller Austausch mal anders. Schon erwähnt, dass mein Vermieter, Mitbewohner nun beibringen will Trompete zu spielen? Ich bekomme noch nicht einmal einen Ton aus dem Mundstück heraus… Ich bezweifle, dass ich weiter üben werde. Ich steh nicht wirklich auf Unterdruck im Hirn. Reicht ja schon, dass so manch eine Gehirnzelle von einem Basketball getötet wurde oder sich selbst aufgegessen hat, weil sie Hunger hatte.

Während des Tanz Work-Shops realisierte ich erst wie international Dublin eigentlich ist. Wir hatten genau eine Irin bei uns. Der Rest kam aus aller Welt… Das alleinige Ich vertrat Deutschland, was mir mal wieder keiner abnahm. Angeblich hätte ich keinen deutschen Akzent, ich würde es mir wünschen… und das Aussehen. Reden wir nicht drüber. Was mich ein wenig stutzig machte, dass sobald manche wussten dass ich aus Deutschland kam mir aus dem Weg gingen. So alt bin ich nun auch wieder nicht, dass ich für alles die Schuld tragen kann.

Aber zurück zum letzen Beitrag. Ich hatte ja schon ein wenig über Dublin berichtet jedoch kann ich nun steif und fest behaupten, dass Dublin meiner Heimatstadt gar nicht so unähnlich ist. Beide liegen an einem recht ansehnlichen Fluss, besitzen einen Hafen, hegen die selbe Wetterwechselfreudigkeit, der Humor ist recht trocken und schwarz und das Wichtigste: Hier weht stets eine steife Brise. Lediglich in Sachen Street Art ist Dublin sehr viel weiter, selbst wenn die Stadt eindeutig etwas dagegen hat. Illegale Kunstwerke trotzen allen Umwelteinflüssen und es scheint als ob die Stadtreinigung die Malereien toleriert. Verschwinden werden sie ja doch nicht.

Was meine Freizeit ebenso enorm bereichert sind neben den Jagden nach besonders hübsch dahin geschmierten Farbklecksen, die kostenlose Eintritte in so manch ein Museum. Liebes Deutschland, führt dass doch bitte auch mal ein. Zumindest in denen für die Nationalgeschichte oder Anthropologie.

Neben der noch vorhandenen Freizeit sind die Arbeitstage genauso eine Bereicherung auch wenn auf eine andere Art. Je nach Kollege haben die Tage für mich ganz andere Färbung montags, sowie dienstags und der Mittwochvormittag sind sehr entspannt. Mitarbeiter ist liebender Hundebesitzer Essens- Reisebegeisterter wir haben viel Spaß zusammen.

Das dürfte sich dann leider aber auch schon bald wieder ändern, da dann das größere Team einmal durchgewechselt wird. Nur rückt niemand nach, weshalb wir dann nur noch auf Sparflamme fahren. Ich korrigiere, ich dachte ich hätte die Kunst allein zu arbeiten. In den letzen Tagen kam eine Eilmeldung des Arbeitsamtes, welches gleich zwei neue Praktikanten etablieren will. Wieso ich? Weshalb muss ich mich jetzt um diese Biomasse kümmern? Ich hatte mich schon auf eine sehr entspannte und lustige Woche mit grumpy Drama Queen gefreut. Grumpy Drama Queen

ist nämlich ein sehr genialer Street Artist und ganz anders als alle anderen durch und durch Business Men. The Hustle is real, würde heutzutage ein völlig verzweifelter Werbetexter rezitieren. Außerdem kommentierte er meine aktuelle Musikgeschmack mit: „Ah Yeah, Germans…“ und den darauf folgenden Künstler mit „Still Ger… Wait he’s not German. What the…“ Ihr seht wir kommen prima miteinander klar.

Auf die Tagen mit der deutsch-französischen Kollegin freue ich mich dagegen über Wochen. Sie ebenso Tierliebhaber wie grumpy Drama Queen und entspannter Typ. Darüber hinaus habe ich sie nicht sofort mit meiner Art verschreckt. Helfen tut sie mir auch noch regelmäßig wie beim Auftreiben eines Adapters für die Steckdosen, und bei der Suche nach veganer Schokolade. Nur zu meiner Verteidigung ich wusste, dass Irland andere Steckdosen besitzt. Nur meinte mein Vermieter großspurig, dass sie genügend zu Hause hätten. Denkste…

Was mich genauso wahnsinnig macht wie vollständig entladende Elektrogeräte ist der Umstand, dass fremde Menschen sowie Freunde des einen Kollegen es für nötig halten mich per Wangestreicheln zu begrüßen. Sehe ich aus wie verdammte Vier?! Das Vorhaben wurde meinerseits im Keim erstickt. Ein dreimaliges Hipp, Hipp, Hurray auf Bruce Lee ähnliche Reflexe. Letztendlich schauten wir beide verdutzt. Erstaunlich, dass mein Körper mal schneller war als mein Kopf, geschieht sonst äußerst selten (loses Mundwerk gehört nicht dazu). Ich hätte am liebsten gleich noch mal nach gesetzt konnte mich dann aber doch beherrschen. Deshalb an alle dort draußen: Wehe ihr versucht mich auch nur unangekündigt zu berühren. Ich mache in diesem Falle keine Gefangenen.

Apropo meine Laune wird nicht unbedingt dadurch geseigert, dass ich für weitere Air BnB gÄste das Bett beziehen darf… Vereinbarung mit dem Vermieter. Ich weiß warum die sieben Zwerge über Schneewitchens Tod zu bedröppelt waren. Die Kerle haben realisiert, dass sie nun wieder den ganzen Haushaltsmist machen müssen. Inklusive Betten beziehen. Ich hasse Spannbettlaken, vor allem hasse ich gerade so falsch zu geschnittene Spannbettlaken.

Was mich mittlerweile ein wenig Stolz werden lässt, ist dass ich meine irischen Kollegen nicht mehr dreimal fragen muss was sie gerade gesagt haben sondern nur noch einmal bis gar kein mal, wobei wenn es an längere Sätze geht ich immer noch lost in, zumal meine Gedanken gerne mal ganz woanders sind. Glücklicherweise muss ih ja auch kein Flugzeug fliegen sondern lediglich ein wenig PR betreiben. Auf ganzen drei Social Media Plattformen, sogar WordPress wird ab September dabei sein. Vermutlich habe ich mit WordPress am meisten Spaß was so toll an dem blauen Vogel oder Fotographenplattform sein soll weiß ich noch nicht so ganz. Irgendwie bin ich aber auch ganz froh, nicht in diesen Hype- Strudel hinein zu geraten. Wenn ich anfange mich mit anderen Menschen zu vergleichen. Halleluja lassen wir das… Es wird wohl beim mehr oder weniger regelmäßigen Posten bleiben. Daneben gibt es schließlich auch noch andere Aufgaben auszuführen. Wie News Later und Pressemitteilungen schreiben, putzen, sortieren, helfen den Warenbestand aufzufrischen, Kundengespräche führen und Bilder zu verkaufen. Demnächst steht auch noch die Restaurierung zweier Fassaden an sowie neue Bilder in der Galerie aufhängen und Spendenaufrufe verfassen.

Ab September geht es dann wohl richtig los, denn dann findet ein Künstler Festival statt namens Electric Picnic auf welches ich gerne mit kommen würde, jedoch es dank Ticketmangel eher schlecht aussieht. Als Trösterchen soll ich dafür die Culture Night (vergleichbar mit der langen Nacht der Museen) mit vorbereiten, planen und gestalten. Ich bin gespannt wie es wird, besonders meine Chefin in Echtzeit zu erleben. Bis jetzt haben wir immer nur per Videoanrufe kommuniziert, da sie im Moment außerhäusig lebt. Ich hege die leise Hoffnung, dass unsere Kommunikation dadurch verbessert wird. Die lässt noch arg zu wünschen übrig, was mich teilweise in den Wahnsinn treibt. Reale Fakten, werden dann gerne mal zu alternative Fakten oder Fakten die erwünscht werden, muss man doppelt und dreifach anfragen da diese einfach nicht geliefert werden. Kommunikation ist und bleibt eben alles und damit nicht zurück zum Studio, aber zurück zu meinen monatlichen Schätzen.

 

 

Wenn man die Kommunikation untereinander, dann noch funktioniert…

Was wird noch gleich den Ir(r)en nachgesagt? -Eine Menge. Aber vor allem, dass wir uns gerne selber reden hören.

S. 67 –Die Anstalt von John Katzenbach

 

So könnte man meine Wochenende beschreiben

Volle Bierdosen krachten gegen die Scheiben

S. 12 –Tayo bleibt von Andreas Schlüter

 

Beschreiben sie sich doch bitte mir einem Satz:

Zugegeben, ich kenne Sie nicht besonders gut, aber ja, ich würde sagen, Sie sind der Typ Mensch, der einen Grund braucht, jemanden nicht zu mögen.

S. 66 –Schwarze Seelen von Alex Kava

 

Zwar nicht unbedingt heiß, aber schwül…

»Komm, wir machen Feierabend«, sagte er, »hier draußen ist es heißer als im Rattenpuff.«

S. 5 –Der letzte beste Ort von Callan Wink

 

Beschreibt hervorragend mein Portmonnai

Das Spektrum der Schätze der vergangenen Jahre reichte von einer fast drei Monate alten verschimmelten Pizza bis zu einem Scheck über 500 Dollar. […] Und einmal, so erzählte man sich, sollte sogar mal jemand einen Bulldoggenwelpen bekommen haben.

S. 10 –So wüst und schön sah ich noch keinen Tag von Elizabeth Laban

 

Würde helfen nicht völlig durchzudrehen, andererseits müsste man nicht wegfahren:

Ich finde, im Urlaub sollte alles so sein wie zu Hause – nur dass man eben an einem anderen Ort ist.

S. 15 –Ein Idiot unterwegs, die wundersamen Reisen des Karl Pilkington von Ricky Gervais und Stephen Merchant

 

Ich weiß mittlerweilie mehr über doe polnische Kultur sowie Geschichte, als über die irische…

Die polnische Dichterin und Literaturnobelpreisträgerin Wislawa Szymborska hat ein Gedicht über, nein, eigentlich gegen die glückliche Liebe geschrieben : Glückliche Liebe, fragte sie, wozu braucht man das, die Glücklichen sind doch nur mit sich selbst beschäftigt, die sehen die Welt doch gar nicht? Was wir brauchen, das sind die Unglücklichen, die Sensiblen, die Durchlässigen.

S. 7 –Leseprobe Alles kein Zufall von Elke Heidenreich

 

Der Satz hätte von mir stimmen können, war aber nur kurz davor:

Liest du Erziehungsratgeber? Liest du aus lauter Langeweile und Sentimentalität irgendwelche hingerotzten Erziehungspatentrezepte und glaubst jetzt, nach sechzehn Jahren irgendeine Pflicht zu erfüllen, indem du mir klarmachst, dass ich todunglücklich bin? Antwortest du bitte mal?“

S. 189f. –Axolotl Roadkill von Helene Hegemann

 

Die beste Technik zur Verhinderung für unnötiges Geld auszugeben

(…) Wie ich eben erfahre also angeblich mit dem Argument »Scheiß Kapitalismus!« geweigert zu bezahlen, neben die Bar gekotzt und paar Tische umgeschmissen.

S. 123 –Strobo von Airen

 

Zum Schluss einen kalendergleichen Spruch, für alle die dort draußen ebenfalls gerade mittelschwere Krisen durchleben.

Und egal, wie viele Hindernisse die Angst aufbaut, um das Unaufhaltsame zu stoppen, das Leben wird sie umgehen, wie auch der Fluss immer neue Wege findet, um an sein Ziel zu kommen.

S. 97 –Regenbogentänzer von Nicole Walter

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