Der Nachhall vieler guter Akkorde

Es war Wochenende, aber nicht irgendein Wochenende sonderd das erste Wochehende im August Wacken- Time!! (Live Übertragen in 52 Ländern!)

Ich wünschte ich hätte dabei sein dürfen, aber nein. Keiner, den ich kenne würde sich Wacken freiwillig oder unfreiwillig auch nur auf 10 Kilometern nähern. Und un alleine dort hin zu fahren, dafür bin ich noch zu jung… Also hieß es auch dieses mal wieder zu Hause sitzen bleiben.

Was meine Laune aber erheblich besserte, war der Bericht auf 3Sat. Ich wusste schon immer der Sender ist zu was gut, wenn auch nur teilweise. (Okay, der letzte Satz war komplett gelogen, außer die Simon and Garfunkel Konzerte an Sylvester und Island Dokus schaue ich nie 3Sat) Gut nun vorgestern nach Hause gekommen, und genau um 20:20 den Fernsehr angeschaltet. Irgendwie bin ich, dann doch froh so eine Kiste in der Ecke stehen zu haben beziehungsweise wir. Das Programm für diesen Abend sollte sein:

– Slayer
– Apocalyptika
– Motörhead
– Saxon
– Avantasia

Auf Saxon und Avantasia war ich gespannt, die kannte ich noch nicht, aber zurück zum ersten Auftritt. Hiermit gestehe ich, ich bin kein großer Slayer Fan eher weniger bis gar nicht. Das Bühnenbild und die Lichtershow waren stellenweise einfach nur der Wahnsinn, doch die Musik? Auch wenn sie zu den Big Four gehören, sind mir ihre Gitarrenriffs zu hoch und es sie stützen sich zu viel auf nerviges Schlagzeug. Ja ihr lesst richtig, zu viel Gitarre und Schlagzeug, aber das ist doch das worum es bei Metal geht?

Nein tut es nicht. Es geht um weit mehr, doch das jetzt alles erklären würde zu lange dauern. Für mich steht meist fest, das Gesamtpacket muss Stimmen. Und da ich ein Mensch bin, der nicht viel Wert auf hohe Töne legt besonders bei Saiten- Streichinstrumenten war das schonmal nicht die richtige Band. Auch sollte meiner Meinung nach zwar das Schlagzeug die treibende Kraft der Band sein, dahinter sollte sofort der Bassist und dann der Gitarist kommen. Wobei der Bassist deutlich zu hören sein muss, ebenso wie der Gitarrist, über die hohen Töne muss ich dann genau nach denken, aber wenn das Gitarren Solo gut ist, sag ich auch dazu nicht nein. Ein Schlagzeug das alles überdeckt kann ich gar nicht haben.

Was ich aber nochmal loben muss waren die Ketten von King. Anslnsten auch super Outfit udn man muss es ihn lassen er kann E-Gitarre spielen, defnintiv aber ist es leider nicht hanz meine Tonlage.

Als nöchstes auf dem Plan stand Apokalyptika. Einige Male gehört, gefiel mir manchmal mehr manchmal weniger. Interessant finde ich immer wieder die Cello- Schiene, die sie auch diesemal wieder bedient haben. Da mir die Ohren immer noch klingelten, nahm ich als einzigen Song Nothing else matters von Metallica war, den die Drei nur allein mit Hilfe ihrer Celli spielten. Hohe Töne. Ich weiß das Cello spielen schwer ist, ich weiß auch das man aufgeregt sein kann und ich find, aber warum muss man ausgerechnet in den höchsten Tönen an der Schmerzgrenze herumstreichen. Das tut weh und ist für ein Konzerterlebeniss à la erster Sahne nicht gerade eloquent.

Joa und dann kam Motörhead, da kam dann auch meine Mutter. Dazu gibt es nicht viel zu sagen. Motörhead ist kult. Mehr Hard Rocken- Roll als Metal, seit Jahrzehnten schon im Showgeschäft trotzdem Meins. Keine allzu hohen Töne, der Schlagzeuger hat seine Kumpanen an den Saiten nicht überschattet, den Takt immer im Griff gehabt und spielte gerne wieder Mr. Monroe (Nein, kein heimlicher Man von Marylin Mknroe. Mr. Monroe ist jediglich eine Nebenfigur in einem alten Lieblingskinderroman von mir, der nur aus Haar besteht.)
Astreines Debut, richtig schon schwer, eben heavy Metal. Nur was immer wieder irritierend ist, dass „Lemmy“ noch mehr nuschelt als ich. Ich dachte da hätte sich gelegt, aber alte Gewohnheiten lassen sich anscheinend nur schwer ablgegen. Wie gut, dass man Lyrics im Neuland nach lesen kann 😉

Nach kurzer Metalpause ging es dann mit Saxon weiter. Ich gebe zu, ich hatte von denen vorher noch nie gehört (Ich bin noch nicht alt eingesessen), aber ich war erstaunt, richtig guter Heavy Metal. Briten haben es einfach drauf. Besonders die Einfahrt mit dem Motorrad war cool. Der einzige Fehler den die Lieben Konzertveranstalter gemacht haben, sie haben Saxon Crusader spielen lassen. Nein keine Nagst, es bekam keiner einen Gehörsturz oder einen Schlaganfall, aufgrund schlechter Musik. Nein, das Problem lag an meinem Gehirn und seine berühmten Associationsketten.
Siehe:

Crusader = Crusader ein Lied, das in dem Film Kindom of Heaven eine tragende Rolle spielt.
An sich nicht schlimm, doch wer die beiden Tracks kennt weiß dass die zwei Lieder diametrale verschiedene Genres stammen. Das Abfeiern sah wie folgt aus, Metalgruß und ein bisschen Headbanging (Letzteres schnell wieder eingestellt, da ich in dieEm Fachgebiet absolut Talent frei bin), gleichzeitig aber versucht das hohe C zu treffen, da Crusader bei Kindom of Heaven da oben nun mal liegt, Gehirn Kollaps…

Zum Schluss wollte ich noch einsern Avanthasia sehen, doch ich dachte ich wäre müde und rannte schnell ins Bett. Es stellte sich in der Nacht dann heraus, ich war anscheinend doch nicht so müde… Aber egal.

Die habe ich gesten nachgeholt zusammen mit mit Amon Amarth. Von beiden angenehm überrascht, mochte beide sehr.

Avantasia fuhr zu Beginn fast noch eine bessere Show als Slayer, dazu mehre Sängerwechsel und ein kurzes Gespräch mit dem Publikum was ich auf das Winken während des Konzert bezog. Zitat: „Ihr müsst euch schon auf eine Richtung einigen, ihr Penner“ Von Avanthasia kaufe ich mir jedenfalls ein Album. Da stimmt einfach alles.

Amon Amarth:
Während des Konzertes anscheinend einen sehr schlechten Sound gehabt, da irgendein Azubi die Show fahren musste ebenso wie den Ton dumm gelaufen, der Live Stream, hörte sich das Ganze sehr passabel an. Der Bass war richtig schön laut, es fing für meinen Geschmack etwas zu schnell an. Ich bevorzuge es wenn die Bands mit 16tel Noten anfangen und nicht mit gefühlten 64…. Wenn man in Stimmung ist dann kommen die schnelleren Lieder viel besser, also die gerne in die Mitte packen. (Falls ihr jemals in die Gelegenheit kommen solltet ein Metalkonzert planen zu müssen)

Nach drei Songs lichtete sich das Feld wieder, und was soll ich sagen, mal schauen vielleicht gibt’s von denen auch ein Album. Aber vorher schau ich mir die Lyrics an, der Sänger war wirklich viel zu leise.

Rund um, für mich ein sehr entspanntes Wacken Programm. Heute kommen die restlichen Bands, mal schauen was YouTube so hergibt. Der Nachbar freut sich, der hat gestern schon protestieren gegen den Boden gehämmert. Jetzt sind wir, denke ich, quitt. Statt Techno Metal. Yeah..

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