#Metal

Gesammelte Schätze des Monats des Arbeitskrieges

Erste Ankündigung am Ende des Monats: Ich habe wirklich richtige Semesterferien, was so viel bedeutet wie: Ich habe meine drei Leistungsnachweise fertig geschrieben. Zwei davon sind bereits abgeben und den dritten muss ich nun fertig formatieren. Das wird noch ein Spaß, Inhaltsverzeichnisse in Word sind wirklich nicht mein Steckenpferd. Ich bewundere die Menschen, die sich das jeden Tag erneut antun (müssen). Leider weiß ich auch, dass weder InDesign noch Latex die Lösung sind. Besonders letzteres nicht, ich habe es versucht und selbst der Versuch eines lieben Menschen hat mich davon überzeugt. Ein Programm in dem der Text programmiert wird, jedoch nur in Standardformaten ist absolut untauglich für kulturwissenschaftliche Texte. Ihr merkt, ich war vorher bereits ein wenig misstrauisch und wurde in meinen Vorurteilen nun wieder bestätigt und ich gebe gerne zu, dass ich es gerade ein wenig auskoste à la Das hätte ich dir auch schon vorhersagen können! Ebenso habe ich wieder demonstriert bekommen, dass keiner der Menschen bin, der andere Menschen um Hilfe bitten kann. Also schon, aber in alltäglichen Aufgaben erledige ich meinen Mist lieber selbst. Selbst wenn die besagten Menschen mir freiwillig zugesagt haben. Meine Verantwortung bleibt eben doch meine Verantwortung, was nicht heißt, dass ich die Verantwortung anderer gerne übernehme. Damit komme ich nämlich gleich zum nächsten Punkt:

Ihr habt einen Aushilfsjob, dessen Entlohnung gerade so über dem Minimum liegt. Soweit so gut. Den Arbeitsvertrag, den ihr damals vorgelegt bekommen habt sagt nichts über gewisse Schulungen oder Teamabende aus. Weshalb auch? Ihr arbeitet gerade Mal 10 Stunden pro Woche auf fünf Tage verteilt dort. Die zwei Teamabende, die mal angesetzt worden waren galten nie wirklich ausdrücklich für euch. Plötzlich hängt dort ein neuer Aushang im Pausenraum (normales Druckerpapier, kein offizieller Briefkopf!) für eine zweistünde , abendliche Besprechung an einem Samstag. Ihr wisst jetzt schon, dass ihr dort nicht könnt vergesst aber aufgrund der Klausurphase, Referatsstress, einem ignoranten Professor sowie Mitarbeiter, einer geballten Ladung Bürokratie und einer recht launischen Psyche der Chefin abzusagen. Irgendwann fällt es euch wieder ein, bekommt Angst da der Termin erheblich näher gerückt ist und verdrängt es wieder. Ihr wollt keine Umstände machen, wegen des Verschiebens und wenn ihr nicht auftaucht wird es wohl nicht so schlimm werden. Ihr seid ja schließlich nur eine Aushilfe. Dann hat die Chefin auch noch Urlaub und letztendlich sagt ihr zwei Tage vorher ab und die Welt explodiert. Die Weltexplodiert noch mehr, als die anderen zwei Aushilfen ebenfalls absagen. Natürlich bekommt ihr den Ärger ab, denn ihr wart an erster Stelle. Ein dreitägiges Drama inklusive Standpauken, passiv-agressive Kommentare und einem wirklich fiesen Arbeitsklima folgen.

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Die gesammelten Schätze des Monats der Musik

Ich dachte gerade ernsthaft, der Oktober sei bereits vorbei und war dezent irritiert. Nun gut, dem ist nicht so. Wobei mir jetzt einfällt, dass ich dringend unseren Tofuvorrat im Kühlschrank verspeisen sollte. Soja hält sich zwar, aber überstrapazieren will man die Pflanze ja auch nicht.

Das erste Wochenende des Septembers war ganz dem MPS gewidmet. Die ganze Aktion fing jedoch relativ hollprig an aufgrund von Verspätungen, Feierabendverkehr und einem Zeltaufbau, der eher einem Wir-halten-alles-fest-damit-nichts-zusamen-kracht erinnerte. Es blieb leider bei einem Zelt, denn das zweite war so Wacken geschädigt, dass wir es gleich entsorgten. Unsere Platznachbarn, waren auch ganz froh darüber hatten sie uns helfen müssen. Was lernen wir darauf, die Jungs sind absolut fit darin Soft sowie Hardware zu erneuern, aber ein Zelt aufstellen?

Schwierig…

Der Grill wurde dann gegen 22 Uhr angeschmissen, wir hatten also eine Verspätung von nur zwei Stunden. Ich memte mal wieder die Grillmeisterin (irgendwie ironisch so als Vegetarierin), aber das Fleisch wurde wohl erstaunlich gut. Es waren wohl alle überrascht, am meisten ich selbst. Anschließend unterhielten wir uns über Gott und die Welt, sangen Disneylieder und sämtliche Balladen aus naja Game of Thrones… Kommt schon, was habt ihr erwartet?!

Die Nacht war dementsprechend kurz und wir waren alle sehr erfreut über den morgendlichen Weckruf. Nicht. Neben unserem Zelt hauste der Timelord des Mittelalters. Sein Highlight zu jeder Stunde war es, sein Horn zu blasen und die Uhrzeit zu schreien. Wären die Bewohner des Campingplatzes nicht völlig im Eimer gewesen, wir hätten ihm die Gurgel umgedreht. Es war nämlich sieben Uhr morgens als er anfing. Es folgt die acht und um neun erbarmten wir uns schließlich aufzustehen, es nütze ja doch nichts. Wir wollten schließlich frühstücken, uns umziehen, mit den anderen noch shoppen gehen und das erste Konzert sollte bereits um 13 Uhr starten. Um neun Uhr, hat der Herr mit dem Horn dann übrigens ausgesetzt… Eine Welle aus unflätigen Wörtern folgte. Um zehn ertönte erneut sein Horn. Ich sehe, hier war man sich schnell einig.

Bin ich eigentlich die einzige Person, die das Wort „Gewandungen“ zwar episch findet, aber auch gleichzeitig sehr merkwürdig? Gegen dass sich nun vor uns erstreckende Meer aus Pfauenfedern, Rüstungen, Holzplatten, Stoffbergen, Flechtfrisuren und Make-Up konnten wir unmöglich ankommen. Zu uns gesellten sich Paladine, Samurais, Faune, Drachenblüter, Saurons, Gandalfs, Zwerge, Orks, Piraten und natürlich ein paar wunderbaren Elfen und wir alle pilgerten zur großen Wiese… So fing der Reigen an und die Eröffner waren Ye Banished Privateers. Eine Piraten(rock?)band, deren Musik uns ordentlich in Schwitzen gebracht hat. Piraten sind schon ein hartes Volk. Auf dieselbe Partyweise bestritten wir dann den Tag mit Waldkauz, Versengold, Saltatio Mortis, Knasterbard, Mr. Hurley & Die Pulveraffen, Fiddlers Green, und Faun.

Waldkauz wäre an dieser Stelle mein Geheimtipp. Eine Mischung aus Faun und Omnia, wobei sie musikalisch eher an Faun andocken und im Gegensatz zu Omnia, die englischen Texte singen können ohne dass es lächerlich wirkt.

Die große Aftershowparty gipfelte dann in einem Fiddlers Green Konzert und Holy Hell, die Jungs sind echte Rampensäue. Wurde vorher schon ordentlich getanzt wurde es hier auf die Spitze getrieben. Brüllen, Johlen, Grölen, Tanzen, Springen, Moshpid, Wall of Folk, alles inklusive und am Ende des Konzerts hatten 80% des Publikums keine Oberteile mehr an. Geschlechts und Gender unabhängig… Ein riesen Spaß! Ich merke an dieser Stelle an, die Band war keine Metalband sondern spielte irish Speedfolk.

Der Weg zum Zeltplatz war dagegen weniger amüsant. Zu wenig Licht und nun ja Winter is comming war plötzlich Gegenwart geworden. In dem Moment hätte ich gerne den schwarzen Ikeaflokati aka Mantel des Kommandanten der Nachtwache gehabt. Ein grobgewebtes Leinencape musste herhalten und unter jeder Menge Gegröle und Gehopse (Das Grölen war eher einem Röcheln und das Springen eher ein Humpeln) kamen wir zumindest beim Zelt an, ohne vorher zu Eis erstarrt zu sein.

Dumm nur, dass diese Nacht das Lagerfeuer nicht ganz so brennen wollte wie letzte Nacht. Plötzlich erschien uns die Nacht durchzumachen irgendwie doch nicht mehr so verführerisch wie am Tagesanfang und so wurde um kurz vor vier Uhr das letzte Handylicht ausgeknipst. Am nächsten Tag mussten wir feststellen, dass es zwei von uns sogar nicht mehr in ihre Zelte geschafft hatten, sondern einfach draußen geblieben waren. Die beiden, wurden dann jeweils auch wirklich fies krank. Aber auch wir bekamen am nächsten Morgen die Quittung. Unser Hornbläser verschlief übrigens sowohl sechs, als auch sieben und acht Uhr. Kurz vor neun ertönten die ersten hämischen Rufe à la Na wie spät ist es denn jetzt?, Hat da jemand zu viel gesoffen? und natürlich kam auch der Wackeninsider wieder hoch, der ewige Ruf nach: HELGA!

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Thy Art is Murder #3

Eine moderne Volksweisheit besagt, dass man neben der Schule oder viel mehr nachdem Abitur ein Leben auf einen wartet. Wer es glaubt oder nicht, es stimmt indirekt zumindest war ich alsbald wieder in er Lage und vor allem in Stimmung dazu ein wenig mehr zu zeichnen. Wobei die Betonung hier eher nicht auf zeichnen ist sondern irgendwo ganz woanders… Grafisch aufbereiten trifft es eher. Die Motive haben übrigens definitiv unter meiner posttraumatischen Abiturphase gelitten, aber seht selbst.

Anlässlich des Finales meiner Pen& Paper Runde im Avatar- Herr der Elemente Universum nahm ich mir vor dem bekannten Elementemandala ein wenig mehr kreativen Reiz zu verpassen und um es ein wenig aufzupeppen. Nichts großes, aber als Wiedereinstieg ins künstlerische Dasein vielleicht ganz nett.

 

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05. Mai 2017, Lords of the Lost im Gruenspan

Was ein halb abgeschlossener Abschluss ist, ist ein halbabgeschlossener Abschluss und der will natürlich ordentlich gefeiert werden. Hieß für mich sich auf die ersten Konzertkarten zu stürzen, die mir in die Finger kamen… Gut nicht die aller, aller ersten doch die ersten die mir zusagten und das reichte.

Diesmal lautete das Ziel: Gruenspan… Das Abschlusskonzert von Lords of the Lost ihrer Raining Stars- Tour. Das erste Problem stellte mal wieder die fehlende Begleitung dar. War Heavy Metal mittlerweile in meinem Bekanntenkreis vertreten, so mangelte es an Gothik- New Wave aka Dark-Rock– Supportern. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich keinen Plan gehabt hätte. Herrn FSJler so lange penetrant mit Songtexten sowie Musikvideos bombardieren bis er nachgeben würde… Nach drei Wochen, der große Erfolg. Hat erstaunlich lange durchgehalten der Liebe, aber wie sagt man so schön? May the force be with me…

Das Ergebnis meiner lang geplanten Aktion endete damit, dass er mal wieder zu spät kam und wir beide dank dieses einen Geburtstags in völlig überfüllten Metros fahren mussten… Was die den Fahrtweg nicht unbedingt kürzte, mir dabei aber half nicht völlig auszurasten.

Letzt endlich fanden wir uns beide, zwischen Tür und Angel. Ich in Bordeaux und Used-Look-Jeans, er in weißem Hemd… auf einem Konzert der schwarzen Szene, wenn das mal kein Punk war. Fehlten nur noch die rosa Feenflügel und der Glitzerstaub. Wir wissen beide, was wir beim nächsten Konzert tragen werden. Übrigens gab es tatsächlich den ein oder anderen Exoten. Hieß, uns begegnete öfters eine junge Dame im weiß- silbernen Strass-Disco-Bikini mit schwarzen High-Heels. Übrigens sollte es das einzig wirkliche funktionstüchtige Outfit des Abends werden. Wenn ich gewusst hätte, dass das Gruenspan so heiß werden konnte, ich wäre im Hoola-Röckchen gekommen.

Folgende Fragen taten sich nach dem Ankommen auf:

Wo war die Toilette? – Ich hatte meine Ohropax vergessen und brauchte dringend Toilettenpapier.

Wo war die Garderobe? FSJler wollte seine Habseligkeiten abgeben.

Wo war der Merchstand? Ich wollte mal wieder leiden, denn die T-Shirts waren zwar cool aber für mein ausgehungertes Portemonnaie zu teuer. Ach…

Wo war der beste Stehplatz? Sitzen war nicht, und die Galerie im ersten Stock war verlockend.

Nur blieben wir unten in der Menge. Heiße Luft stieg schließlich nach oben und der Raum hatte jetzt schon die Temperatur einer Sauna. Doch bevor es richtig losging gab es nicht nur eine kleine Einführungsanrede, gleich zwei Vorband sollten uns die Vorfreude schmackhafter machen. Um es vorweg zu nehmen, es klappte so halb. Dafür gebe ich euch einen Tipp fürs Leben: Toilettenpapier ersetzt Ohropax hervorragend.

Nun zum musikalischen Auftakt No°1… Scarlet Dorn, eine Freundin der Sänger und hatte auf dieser Tour wohl ihre ersten Konzerte. Ich würde behaupten sie machte so eine Art Rock bis Kuschel-Metal und war als Einstieg ganz nett. Das Einzige was ich bemängeln muss war, dass sie vor Aufregung nicht wirklich aus sich herauskam. Diese Frau hat Wumms, dass merkte so ziemlich jeder im Publikum, nur schaffte sie es nicht wirklich aus dem Bauch zu singen sondern presste immer ganz leicht. Dennoch für ihre aller erste Tour. Respekt!

Was ich als nächstes zu hören bekommen sollte, übertraf mein Vorstellungsvermögen so etwas hatte ich zuvor noch nie gehört. Allerdings nicht im Positiven Sinne… Denn erstens hatte ich Scarlet Dorn sowie Avearium als eine Band wahrgenommen. Aber nun fand ich heraus, dass diese die zweite Vorband des Abends sein würde. Ich weiß nicht was ich erwartet hatte.. Vielleicht ein wenig Black Metal, Psychedelic-Rock? Irgendwie so etwas… Ich wurde bitter überrascht sowie enttäuscht.

Meine Vorstellungen wurden nicht nur widerlegt sondern gerade zu mit Füßen getreten. Was sich mir präsentierte erinnerte eher an eine Mischung aus Trash- sowie Hardcore- Metal inklusive einer Prise Symphonic Metal… Ergo: Ein sekündlicher Wechsel zwischen Slayer und Nightwish. Anscheinend schimpft sich dass Ganze Alternative Metal oder Gothik Metal, aber um ehrlich zu sein war es einfach nur grausam. Dabei war der Sänger an sich gar nicht so schlecht und auch der Purcussion hätte man pur lauschen können. Selbst zusammen hatten sie etwas, der riesige Störfaktor war die Sängerin… Der Bruch zwischen Metal und Oper wäre nicht so unangnehm gewesen, hätte sie die Töne getroffen und nicht so gepresst und überhaupt. Weshalb müssen alle angehende Sängerinnen die Königin der Nacht memen. Was ist an Koloratursopran so erstrebenswert selbst wenn man ihn definitiv nicht singen kann?! Zumindest die Refrains konnte ich ausmachen… Die Sprache dagegen blieb mir dagegen ebenso verschlossen wie der tiefere Sinn hinter den Lyrics. Was ich verstand, hatte ungefähr den geistigen Intelligenzgehalt einer Pfütze. Wusstest ihr, dass Babys in Pfützen ertrinken können? Sagt alles oder?

Dank technischer Fehler expandierte sich die Länge des Auftritts ins Nirvana, denn schließlich wollte jeder Song perfekt gesungen werden… Ja klar, die Technik muss stimmen aber die Technik des Gesangs ist künstlerische Freiheit oder was? Das Pseudo-Teenager-Strass-T-Shirt der uralt anmutenden Sängerin lasse ich hier übrigens völlig aus, sonst wird das ganze hier zu negativ…

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Thy Art is murder….

Wer meint ein Kunstleistungskurs sei einfach, der besuche doch mal bitte einen. Wer meint, dass Künstler exzentrische Despoten wären die nichts tun müssen außer den einen oder anderen Strich auf eine Leinwand zu setzen, der liegt ebenfalls verdammt falsch.

Ja vielleicht ist der ein oder andere exzentrisch, manche vielleicht sogar despotisch, aber was auf jeden Fall nicht zutrifft ist das Vorteil des einen Striches. Es sind viele Striche, tausende und aber hunderttausende. Wenn nicht sogar unendlich viele und sie alle müssen perfekt sitzen, nicht als Individuum sondern als Schwarm. Wer kein Fan von Strichen ist, der nehme Punkte oder wahlweise: Zeitung, Pappe, Heftklammern, Kleber oder Fäden.

Viel Erfolg beim ersten Versuch des Nähens von Papierkleidung… Frei nachdem Motto Viel hilft Viel das Ganze noch unter erheblichem Zeitdruck ohne Fingerhut.

Ihr werdet nicht nur physisch bluten sondern auch psychisch. Der Seelenhöllentrip wenn man so sagen kann positiv wie negativ.

Also warum nicht zusammen bluten? Ich meine für einen guten Zweck, Blutspenden zum Beispiel oder Blutplasma. Wäre mal ein sinnvoller Trend.

Beginnen wir doch mal mit etwas einfachem wie dem Anfang unseres Semesterthemas: Paper Dress.

Als Auftakt galt es verschiedene Kleidungstücke aus Papier her zustellen mit unterschiedlichen Arbeitstechniken. Walzen, Nähen, Falten, Knüller, Bemalen, Bekleben, Raffen alles durfte vertreten sein… Wie wir Dinge walzen sollten ohne Walzmaschine ist mir bis heue ein Rätsel aber gut… das war nicht das Einzige was ungelöst bleiben sollte…

Ihr seht:

Eine Tasche/ Korb aus Eierkarton (geklebt sowie zusammengenäht)

Eine Harlekin inspirierte Mütze, gerissen sowie zusammen geklebt

Eine schicke Hawaii- Blütenkette ohne Blüten, weil knüllen sowie viel schöner ist als Blümchen zu malen

Ein Cut-Out- Top, ein Muss für alle Nightmare before Christmas Fans

Ein schickes Abendkleid aus Modemagzinpapier, mal eben schnell zusammengeklebt (das Mal-eben-schnelle-Zusammenkleben kostete übrigens sehr viele Nerven…)

Ein gerafftes Schleifchenarmband was ich nie tragen würde, weil ich es absolut hässlich finde

Last but not least ein Rock aus einem Kaffeefilter und jede Menge gerissener Papierschichten obendrüber gehalten von jeder Menge miteinander vernähter Fäden (Sally lässt erneut grüßen)

Sowie einer weiteren Mütze, dies Malaus aus Backpapier geflochten mit Seidenpapiertentakeln. (An dieser Stelle: Danke an meine Mitbewohnerin)

Nachts, in kreativer Eile zu arbeiten empfehle ich übrigens nicht jedem… Es ist deutlich entspannter im Zeitplan zu bleiben, doch bei einer Probenwoche gestaltet sich dass als recht schwierig.

Ihr seht Kunstlehrer kennen kein Erbarmen, die kleinen Aufgaben gibt es stets in den freien Wochen, in denen weder Klausuren noch irgendwas anderes ansteht und die großen Projekte kommen dann als riesige Welle im Hafen angerollt. Ein Hoch auf Katsushika Hokusai.

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Mixtape des Balladenmetal-Montags

Da sitzt man am Ostermontag mal wieder nichts ahnend vor seinem zusammklappbaren quadratischen Bildschirm und was ploppt da im Reader auf? Der Balladenmontag… Und was ausgerechnet Blind Guardian. Wer sicht dass nicht antut ist selbst schuld… und was musste ich schließlich lesen? Ein Balladenmontag lediglich mit einer einzigen Metal-Ballade? Wo gibt es denn so was?! Jedenfalls nicht bei mir und so hoffe ich liebe Christiane, dass sowohl dein Zauberlehrling als auch meine und Flowermaids Neugier damit gestillt wären ;)

 

 

Um mal gleich ins Boot mit einzusteigen:

 

Ich finde der stille Ordnungshüter der Lebenden hat hier auch seinen Platz verdient:

 

Mehr muss man auf einer Beerdigung doch gar nicht empfinden….

 

Wenn die Gedanken sprechen lernen:

 

Das Leben bringt uns jeden Tag ein Stückchen um, eine Bombe nur ein einziges Mal. -Samar Anand

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Mixtape des gebrochenen Herzens

Um gleich schon mal vorzubeugen… Nein ich bin weder unsterblich verliebt noch mache ich gerade eine tödliche Trennung durch. Aber um schon mal vorzubeugen und den verlorenen Seelen dort draußen zu helfen, die vielleicht gerade das Problem haben habe ich ganz selbstlos diese kleine Sammlung zusammen gestellt. Schließlich sollte man endlich mal die aufkommende Sonne genießen und sich nicht aus Gründen wie ein Grottenolm verkriechen. Hilft selten… Und an alle Süddeutschen, wir haben hier im Norden eben nicht so viel Sommer. Der findet meist zwischen April und Mai statt und August bis September. (Wollte ich nur mal gesagt haben, da ich des öfteren höre warum wir uns denn so anstellen würden…)

Ach ja und noch was, auch wenn in den Songs hin und wieder ein Geschlecht spezifiziert wird. Es gilt stets für alle! Hier bekommt jeder sein Fett weg ;)

 

Fangen wir doch mal ganz ruhig an, um das Gespräch zu verdauen (SMS sind immer noch feige!) :

 

Das folgt dann meist darauf… Aus einer Zwei-Zimmer-Wohung wird eine Ein-Zimmer-Wohung:

 

Man sinkt immer weiter in die Tiefe, wenn auch irgendwie nicht ganz…?

 

…denn vergiss niemals:

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Mixtape der körperlichen Ertüchtigung

Zugegeben der Titel ist grausig, aber ein besseres Synonym für Sport in dieser kalten, ungemütlichen Tagen fiel mir einfach nicht ein. Regen und Wasser von oben wohin man nur schaut und morgens eine Glätte… Ich musste heute gleich fünf Fahrradfahrern helfen sich wieder in die Senkrechte zu begeben. Der Trend des Streuens bleibt dieses Jahr wohl irgendwie out? Zurück zur Überschrift, mir ist da noch etwas unerhörteres eingefallen wie Leibeserziehung… Was sich so herrlich leicht im Sommer mal eben von der Stange brechen lässt, braucht im Winter gefühlt doppelt so lange. Geht zumindest mir so, und da dachte ich mir eben warum euch nicht helfen. Die das Selbe Problem haben dürfen sich jetzt freuen, Abhilfe geschaffen damit schafft ihr alles und jeden. Für die Kuschelfreunde unter euch lehnt euch zurück und dreht aber die Anlage mit ganz auf. Sonst ist es einfach nicht das Selbe. Ich empfehle Ohropax

 

Hier ersteinmal etwas zum Wach werden, vor allem für diejenigen die nicht allzu viel Testosteron produzieren:

 

 

Falls das immer noch nicht reicht, bitte nun sämtliche Trainingsszenen von Rocky vor dem inneren Auge aufführen dann wird das schon. Ich kann besonders den Baumstamm empfehlen, im Schnee und für die ganz Fitten unter euch den Gletscher hoch:

Zum wahren Einstieg, gibt es jetzt erst einmal eine kleine Homage an Charlie und Wonka und an ihre Helfershelfer:

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Der Nachhall vieler guter Akkorde

Es war Wochenende, aber nicht irgendein Wochenende sonderd das erste Wochehende im August Wacken- Time!! (Live Übertragen in 52 Ländern!)

Ich wünschte ich hätte dabei sein dürfen, aber nein. Keiner, den ich kenne würde sich Wacken freiwillig oder unfreiwillig auch nur auf 10 Kilometern nähern. Und un alleine dort hin zu fahren, dafür bin ich noch zu jung… Also hieß es auch dieses mal wieder zu Hause sitzen bleiben.

Was meine Laune aber erheblich besserte, war der Bericht auf 3Sat. Ich wusste schon immer der Sender ist zu was gut, wenn auch nur teilweise. (Okay, der letzte Satz war komplett gelogen, außer die Simon and Garfunkel Konzerte an Sylvester und Island Dokus schaue ich nie 3Sat) Gut nun vorgestern nach Hause gekommen, und genau um 20:20 den Fernsehr angeschaltet. Irgendwie bin ich, dann doch froh so eine Kiste in der Ecke stehen zu haben beziehungsweise wir. Das Programm für diesen Abend sollte sein:

– Slayer
– Apocalyptika
– Motörhead
– Saxon
– Avantasia

Auf Saxon und Avantasia war ich gespannt, die kannte ich noch nicht, aber zurück zum ersten Auftritt. Hiermit gestehe ich, ich bin kein großer Slayer Fan eher weniger bis gar nicht. Das Bühnenbild und die Lichtershow waren stellenweise einfach nur der Wahnsinn, doch die Musik? Auch wenn sie zu den Big Four gehören, sind mir ihre Gitarrenriffs zu hoch und es sie stützen sich zu viel auf nerviges Schlagzeug. Ja ihr lesst richtig, zu viel Gitarre und Schlagzeug, aber das ist doch das worum es bei Metal geht?

Nein tut es nicht. Es geht um weit mehr, doch das jetzt alles erklären würde zu lange dauern. Für mich steht meist fest, das Gesamtpacket muss Stimmen. Und da ich ein Mensch bin, der nicht viel Wert auf hohe Töne legt besonders bei Saiten- Streichinstrumenten war das schonmal nicht die richtige Band. Auch sollte meiner Meinung nach zwar das Schlagzeug die treibende Kraft der Band sein, dahinter sollte sofort der Bassist und dann der Gitarist kommen. Wobei der Bassist deutlich zu hören sein muss, ebenso wie der Gitarrist, über die hohen Töne muss ich dann genau nach denken, aber wenn das Gitarren Solo gut ist, sag ich auch dazu nicht nein. Ein Schlagzeug das alles überdeckt kann ich gar nicht haben.

Was ich aber nochmal loben muss waren die Ketten von King. Anslnsten auch super Outfit udn man muss es ihn lassen er kann E-Gitarre spielen, defnintiv aber ist es leider nicht hanz meine Tonlage.

Als nöchstes auf dem Plan stand Apokalyptika. Einige Male gehört, gefiel mir manchmal mehr manchmal weniger. Interessant finde ich immer wieder die Cello- Schiene, die sie auch diesemal wieder bedient haben. Da mir die Ohren immer noch klingelten, nahm ich als einzigen Song Nothing else matters von Metallica war, den die Drei nur allein mit Hilfe ihrer Celli spielten. Hohe Töne. Ich weiß das Cello spielen schwer ist, ich weiß auch das man aufgeregt sein kann und ich find, aber warum muss man ausgerechnet in den höchsten Tönen an der Schmerzgrenze herumstreichen. Das tut weh und ist für ein Konzerterlebeniss à la erster Sahne nicht gerade eloquent.

Joa und dann kam Motörhead, da kam dann auch meine Mutter. Dazu gibt es nicht viel zu sagen. Motörhead ist kult. Mehr Hard Rocken- Roll als Metal, seit Jahrzehnten schon im Showgeschäft trotzdem Meins. Keine allzu hohen Töne, der Schlagzeuger hat seine Kumpanen an den Saiten nicht überschattet, den Takt immer im Griff gehabt und spielte gerne wieder Mr. Monroe (Nein, kein heimlicher Man von Marylin Mknroe. Mr. Monroe ist jediglich eine Nebenfigur in einem alten Lieblingskinderroman von mir, der nur aus Haar besteht.)
Astreines Debut, richtig schon schwer, eben heavy Metal. Nur was immer wieder irritierend ist, dass „Lemmy“ noch mehr nuschelt als ich. Ich dachte da hätte sich gelegt, aber alte Gewohnheiten lassen sich anscheinend nur schwer ablgegen. Wie gut, dass man Lyrics im Neuland nach lesen kann ;-)

Nach kurzer Metalpause ging es dann mit Saxon weiter. Ich gebe zu, ich hatte von denen vorher noch nie gehört (Ich bin noch nicht alt eingesessen), aber ich war erstaunt, richtig guter Heavy Metal. Briten haben es einfach drauf. Besonders die Einfahrt mit dem Motorrad war cool. Der einzige Fehler den die Lieben Konzertveranstalter gemacht haben, sie haben Saxon Crusader spielen lassen. Nein keine Nagst, es bekam keiner einen Gehörsturz oder einen Schlaganfall, aufgrund schlechter Musik. Nein, das Problem lag an meinem Gehirn und seine berühmten Associationsketten.
Siehe:

Crusader = Crusader ein Lied, das in dem Film Kindom of Heaven eine tragende Rolle spielt.
An sich nicht schlimm, doch wer die beiden Tracks kennt weiß dass die zwei Lieder diametrale verschiedene Genres stammen. Das Abfeiern sah wie folgt aus, Metalgruß und ein bisschen Headbanging (Letzteres schnell wieder eingestellt, da ich in dieEm Fachgebiet absolut Talent frei bin), gleichzeitig aber versucht das hohe C zu treffen, da Crusader bei Kindom of Heaven da oben nun mal liegt, Gehirn Kollaps…

Zum Schluss wollte ich noch einsern Avanthasia sehen, doch ich dachte ich wäre müde und rannte schnell ins Bett. Es stellte sich in der Nacht dann heraus, ich war anscheinend doch nicht so müde… Aber egal.

Die habe ich gesten nachgeholt zusammen mit mit Amon Amarth. Von beiden angenehm überrascht, mochte beide sehr.

Avantasia fuhr zu Beginn fast noch eine bessere Show als Slayer, dazu mehre Sängerwechsel und ein kurzes Gespräch mit dem Publikum was ich auf das Winken während des Konzert bezog. Zitat: „Ihr müsst euch schon auf eine Richtung einigen, ihr Penner“ Von Avanthasia kaufe ich mir jedenfalls ein Album. Da stimmt einfach alles.

Amon Amarth:
Während des Konzertes anscheinend einen sehr schlechten Sound gehabt, da irgendein Azubi die Show fahren musste ebenso wie den Ton dumm gelaufen, der Live Stream, hörte sich das Ganze sehr passabel an. Der Bass war richtig schön laut, es fing für meinen Geschmack etwas zu schnell an. Ich bevorzuge es wenn die Bands mit 16tel Noten anfangen und nicht mit gefühlten 64…. Wenn man in Stimmung ist dann kommen die schnelleren Lieder viel besser, also die gerne in die Mitte packen. (Falls ihr jemals in die Gelegenheit kommen solltet ein Metalkonzert planen zu müssen)

Nach drei Songs lichtete sich das Feld wieder, und was soll ich sagen, mal schauen vielleicht gibt’s von denen auch ein Album. Aber vorher schau ich mir die Lyrics an, der Sänger war wirklich viel zu leise.

Rund um, für mich ein sehr entspanntes Wacken Programm. Heute kommen die restlichen Bands, mal schauen was YouTube so hergibt. Der Nachbar freut sich, der hat gestern schon protestieren gegen den Boden gehämmert. Jetzt sind wir, denke ich, quitt. Statt Techno Metal. Yeah..