Serie

Die gesammelten Schätze des Monats der Feuerwelle

Die erste Amtshandlung des Monats war die Beweihräucherung meinerseits, denn ich hatte Geburtstag. Hipp, Hipp, Hurray! Wieder ein Jahr älter, und wieder ein Jahr voller Erfahrungen etc. etc. Ich kürze den klischeehaften Geburtstagsschmonz einfachhalber ab und umfahre die Dankesrede großzügig. Über welchen Geburtstag ich mich noch viel mehr gefreut habe, war der meines Blogs. Wir haben nämlich immer am selben Tag Geburtstag, was ich ungelogen jedes Jahr wieder aufs Neue vergesse und mich dann am besagten Tag dementsprechend freue. Zahlen waren wirklich noch nie mein Ding… Genauso wie der Geschenkkorb, der mir dann am nächsten Morgen von meinen Kollegen auf der Arbeit überreicht wurde. Auch wenn sie es vermutlich niemals lesen werden, möchte ich, dass nur mal für die Zukunft festhalten: Make-Up ist nicht, gebt mir Essen! Meine Mitbewohnerin hat sich dafür umso mehr gefreut, was mich wiederrum gefreut hat. Eine optimale Win Win Situation sozusagen. Ich sollte einfach das Fach „wichteln“ oder „Beschenken“ studieren, ich wäre bestimmt erste Klasse.

Ich weiß übrigens noch nicht einmal, was dieser Korb beinhaltet hat. Ich konnte zwar diverse Nagellacke identifizieren, aber davon mal abgesehen… Es gab noch eine sehr interessante Sprühdose mit der Aufschrift „Körperschaum, Geruch: Tasty Donut“ und ich sage euch das Zeug stank. Es war eine Mischung aus dem künstlichen Geruch von diesen Harribo Beeries und ner merkwürdigen Eigennote. Es erinnerte vielleicht nach Donut? Ich hatte noch nie einen, deshalb ist die Einordnung vielleicht jetzt nicht wirklich aussagekräftig. Auf jeden Fall bekommt man Wiedererkennungswert bzw. geruchswert.

Nebenjob macht es möglich, weshalb ich mich dann noch einmal selbst beschenkt habe. Ich hatte schon länger mit dem Gedanken gespielt mir ein Paar Zughilfen zu zulegen. Für die Tage, an denen meine Finger mal wieder so gar keine Lust haben auch nur irgendetwas länger als drei Sekunden festzuhalten. Ein zweites Paar bzw. mein erstes richtiges Paar Kniebandagen durfte natürlich auch nicht fehlen. Fazit der Anschaffung: Ich liebe meine neuen Bandagen, dank des Design sehe ich jetzt zwar aus wie ein BVB Fan, aber davon mal gesehen redern die Dinger wundervoll. Sie sind nur nicht für den Alltag geeignet, denn man kann mit den Teilen weder vernünftig knien noch sitzen. Mit den Zughilfen muss ich dagegen noch üben, aber es wird.

Der erste Gau des Monats war übrigens mein neuer Chef. Unser vorheriger ist wohl Rente gegangen und dann kam er. Man könnte ihn perfekt beschreiben mit: „Er ist wieder da“… Jung, vermutlich frisch aus der Ausbildung, lediglich am Profit und an der Effizienz der Mitarbeiter interessiert, inklusive einer Prise allround-Blödmanndasein. Ich durfte ihn übrigens ganz alleine kennen lernen, da der Rest des Teams entweder krank oder im Urlaub war. Endete damit, dass ich fast den gesamten Laden alleine einräumen durfte, Überstunden geschoben habe ohne Ende und dann auch noch mit einem dämlichen Kommentar entlassen wurde. Ich verbeiße mir jetzt auch jeden weiteren Vergleich, da der absolut böse enden könnte.

Zumal ich am Anfang wirklich dachte, es würde an mir liegen. Schließlich reagiere ich gerne mal etwas über. Der nächste Tag schuf allerdings Klarheit und während ich die Seife einräumte belauschte ich im Laufe des Morgens ganze drei Mitarbeitergespräche, die alle nicht glimpflich für unseren neuen Chef ausfielen. Wenige Wochen später, waren wir ganze drei Mitarbeiter weniger. Seitdem bekommen wir regelmäßig gesagt wie langsam wir doch arbeiten würden… (mehr …)

Avatar- Eine Analyse Teil I

Als aller erstes. Ja, es kam gefühlte Ewigkeiten auf diesem Blog nichts mehr und ja, ich habe sogar dafür sogar eine Erklärung. Stichwort: Aufbau einer Ausstellung. Damit wäre das Thema auch schon abgehakt, dazu gibt es später einen Bericht. Kurzer Teaser: Hölle auf Erden.

Jetzt aber zu einem anderen Thema und damit Beitrag, der seit ebenfalls Ewigkeiten auf meiner Festplatte schlummert. Ich war drauf und dran ihn wieder zu löschen, jedoch steckt in diesem Essay zu viel Arbeit drin, als dass ich ihn auf Nimmerwiedersehen ins Datenuniversum schicke. Tod geschrieben habe ich ihn ebenso mehrere Male, es wird einfach Zeit dass er endlich das Tageslicht erblickt. Mal wieder in drei Teilen, da meine Begeisterung mal wieder etwas entgleist ist. Wenn mir mal etwas am Herzen liegt, gibt es eben kein zurück.

Worum geht es überhaupt? Der Essay handelt davon, weshalb einer meiner Lieblingsserien so genial ist, weshalb sich andere Serien von ihr eine Scheibe abschneiden können und weshalb sie absolut keine Kinderserie ist auch wenn sie als solche oft verschrien wird.

Die Rede ist von Avatar- Herr der Elemente oder im Original: Avatar- The Last Airbender. Sie lief meines Wissens im Jahre 2005 an und endete 2008. Sie beinhaltet 3 Staffeln, welche insgesamt 61 Folgen umfassen. Obwohl Avatar, im Zeichentrickstil präsentiert wird ist es kein Anime sondern ein Cartoon. Kommt eben davon, wenn die Produktion in den USA statt findet und nicht in Japan.

Zu Avatar existiert eine gesamte Sequel- Serie „The Legend of Korra“ die etwa 70 Jahre nach den Ereignissen spielt, die ich hier allerdings nicht mit einbeziehen werde ansonsten würde ich endgültig die Seitenzahlen sprengen. Ebenso wie die dazugehörige Comic-Serie, die Aang Abenteuer nach dem Ende der Originalen Serie erzählt. Damit ihr das Ganze auch versteht und nicht völlig auf dem Holzweg herumirrt, hier der Prolog, der erst einmal alles klären dürfte. Übrigens möchte ich eindeutig darauf Hinweisen: Dies ist eine Analyse. Spoiler sind vorprogrammiert. Dies ist eine Spoilerwarnung, der die Serie noch schauen möchte lest diesen Beitrag nicht. Es sei denn ihr wollte gespoilert werden! 

 

Worldbuilding- Realismus darf ruhig auch mal ein wenig fantastisch sein

Jeder der in Avatar vorkommenden vier Nationen ist nicht nur einem Element zugeordnet, dahinter steckt tatsächlich etwas mehr als man auf den ersten Blick vermuten möchte. Sowohl der Lebensstil als auch die jeweilige Kultur bauen auf den Eigenschaften des jeweiligen Elementes auf. Beispielsweise nutzen die Wasserstämme Boote um sich fortzubewegen. Betrachtet man ihren Lebensraum (Süd- bzw. Nordpol) ist dies nur logisch, schließlich gibt es dort nichts anderes als Wasser. Und entweder es wird herkömmlich gerudert oder eben das Wasser unter dem Boot gebändigt. Die Luftbändiger konnten ihre Tempel lediglich mit ihren fliegenden Bisons oder Gleitern erreichen.

Die geographischen Anpassungen sind eben recht offensichtlich, kommen wir nun zu den politisch/kulturellen. Das beste Beispiel dafür wäre das riesige Erdkönigreich. In diesem existiert nämlich zwischen der Stadt- Landbevölkerung ein großes Sozialgefälle. Einkommen, Lebensstil sowie die Kleidungsart unterscheiden sich drastisch. Zum einen liegt es eben an der Berufung der Bewohner zum anderen am politischen Oberhaupt. Das Erdkönigreich ist ein Kaiserreich, demnach keinesfalls homogen. Im Norden herrschen andere Fürsten als im Süden oder Osten, und damit einhergehen eben auch die allgemeinen Werte, Regeln, Traditionen etc.

Vom Erdkönigreich völlig autonom sind dagegen die Feuerkolonien, lernt man den Feuerlord besser kennen weiß man ziemlich schnell wer den schlechtesten Platz in der Gesellschaft hat. Nun ist es eines wie die Welt im Individuellen aufgebaut ist und etwas völlig anderes wie sie präsentiert wird. Beides meistert Avatar ganz hervorragend inklusive des Storytellings.

 

„Storytelling is the most powerful way to put ideas into the world today“ – Robert McKee

Das Wunderbare an letzterem ist, dass der Zuschauer am Anfang ähnlich ahnungslos ist wie die beiden Charaktere Sokka und Katara. Sowohl wir als auch sie kennen die Vorgeschichte bzw. wir kennen den Prolog. Weder wir noch das Geschwisterpaar kennen die gesamte Welt, noch können wir erahnen welche Abenteuer auf sie warten. Im Laufe der Serie wird der Zuschauer mit den Charakteren selbst zum Entdecker. Wir steigen quasi durch den magischen Schrank und erleben einen Aha-Moment nach dem nächsten, kurz um wir haben Spaß. Alles ist neu, unbekannt, aufregend und irgendwie verdammt cool.

Das Problem dabei, selbst alles Neue und noch so coole wird irgendwann langweilig. Beide Parteien (Zuschauer und Charaktere) konsumieren zunächst nur, können aber nichts beisteuern. Man läuft Gefahr wieder zu eindimensional zu werden. Doch wozu hat man denn Aang? Aang kennt immer noch die Welt vor 120 Jahren als wäre es gestern gewesen. Dank seinen Erinnerungen fängt an ein Austausch zwischen alt und jung oder Vergangenheit und Gegenwart statt zu finden. Erst währenddessen wird einem selbst klar, was sich alles verändert hat und vor allem wie viel zum Schlechten. Dabei wird vor allem immer wieder ein Thema aufgegriffen: Krieg. Dieser Sachverhalt ist in einer Kinderserie recht happig. Trotzdem schafft es die Serie dieses Thema wahrheitsgemäß, aber nicht zu traumatisieren aufzubereiten. Die verpasste Zeit holt Aang nun anhand von Einzel oder Gruppenschicksalen auf. Beginnend mit Kataras und Sokkas Familiengeschichte, fortführend mit den Schicksalen der Erdbürger in den Feuerkolonien oder den Widerstandsgruppen von politisch Gefangen und Waisen etc.

Aufgrund der ganzen Dramen, welche nach und nach aufgefächert werden, wird dem Zuschauer gezeigt was das eigentliche Ziel dieser Serie bzw. des Handelns der Charaktere ist. Für den Krieg, der einen Großteil der Welt in Unheil gestürzt hat, hat irgendwo seinen Ursprung. Dieser liegt bei Zosin beziehungsweise seinem ebenso machtgierigen und kranken Enkel Feuerlord Ozai. Nur wenn Ozai besiegt ist kann wieder Frieden in die Welt einkehren. Das Problem bis dato war, dass niemand so mächtig war um ihn besiegen zu können. Deshalb wird nun der Avatar gefordert. Doch damit nicht genug, denn selbst Aang ist in seiner Anfangsform noch zu schwach. Seine Kräfte stehen erst am Anfang der Entwicklung.

Das Ziel ist nämlich die Perfektion des Bändigens aller vier Elemente. Eins meistert er bereits hervorragend, sein eigenes: Luft. Im Gegensatz zu so manch älteren Superheldenfilmen existiert hier bei nicht wirklich eine Stringenz. (Weshalb ich hier „nicht wirklich“ anstatt „gar nicht“ schreibe erkläre ich später.) Der junge Avatar muss zwar die Welt retten, jedoch bleibt dabei sehr viel Zeit für sehr viel Nebensächliches wie eben persönliche Geschichten, Charakterentwicklung, Zusatzabenteuer, Plottwists und natürlich die allseits beliebten Insider, die dem ganzen die gewisse extra Würze geben. Bevor wir jetzt uns jetzt ans wahre Eingemachte herantrauen, hier ein kurzer Stopp. Dieser kurze Teil war quasi nur die Einführung in das Thema. Als nächstes folgt ein Artikel zu sämtlichen Fakten der Avatar Welt, und zum Schluss widmen wir uns dann noch einmal der Storyline mit einem passenden Schlusswort.

Mal schauen, wer so schaut

Meine gesamte Filmliste, ohne die die ich in den letzen Wochen entdeckt habe hier zu veröffentlichen wäre nicht nur langweilig sondern ebenso viel zu lang. 90 Filme sind vermutlich eher das Mittelmaß an Länge. Ich könnte sie zumindest in diesem Jahr aus null reseten, aber dass wird vermutlich nichts. Pro Woche 3 Filme. Uhhh… Viel Geld und viel Freizeit. Doch wozu habe ich schließlich gute Netflixkumpels, die anstandslos sich ihren Account mit einem Mädchen teilen und so kann ich zumindest KinderUnlimited in meinen Netflixplan2015& 2016 mit einweihen.

Erfolgreich beendet habe ich

Breaking Bad

Ja ich weiß, Vorsatz gebrochen. Trotz erster Skepsis der Brutalität und Überspitztheit wegen konnte ich meine Finger dennoch nicht von Walter White und Jesse lassen. Zu meinem Leidwesen, denn obwohl diese Serie trotz Leichen, Absurdität und der nötigen Ernsthaftigkeit sicherlich ein grandioser Serienerfolg ist kam ich nie in diese Thematik wirklich hinein. Ich habe das Gefühl, dass ich nicht so fühle wie ich fühlen sollte. Die Charakterspielen großartig, aber ich bin leider durch diesen Hype irgendwie in die Rolle des Freudschen Analytikers gerutscht und komme dort auch nicht wieder hinaus. Das Einzige was ich wirklich an ihr schätze ist a) die Charakterentwicklung und b) die herrlichen Insiderwitze, die ich wissend belächeln kann. Lob genug für 5 Staffeln.

Pumping Iron

Fragt mich nicht was mich dazu geritten hat. Ich habe keine einzige Affinität zu Muskelprotzen oder Arnold Schwarzenegger, aber vielleicht wollte ich deshalb einfach mal schauen wie sein Alltag aussah. Schließlich wurde der Herr viermal hintereinander Mr. Olympia, also konnte er gar nicht so unsympathisch sein. Vielleicht steckte hinter der puren Muskelmasse ein weiterer unglaublich unterschätzen sympathischer Mann.

Mein Fazit nach den knapp 90 Minuten? Arnold ist genau der eingebildete, egomane Kraftholzbrocken für den ich ihn gehalten habe. Zwar mochten ihn sämtliche Juroren bei so ziemlich all seinen Bühnenauftritten doch mehr Freundschaften hatte dieser Mensch wohl nicht. Zumindest beschäftigt sich dieser Film weder mit den Problematik dieses Sportes, noch zeigt er die damaligen Trainingsmethoden, Ernährungsstrategien oder die Hintergründe der einzelnen Teilnehmer. Der ganze Film steht tatsächlich nur unter dem Motto: Pump it Up. Die ganzen 90 Minuten sieht man entweder sich anfeixende schwitzende Männer in einer Muckiebude die alle mindestens fünf Eifer in der Hose tragen oder Arnold in Person wie er ewige Sellbstverliebtheitsreden hält. Ich weiß nicht wem ich diesen Film empfehlen sollte. Jedes YouTube Video ist mittlerweile informativer und wesentlich kürzer.

Planet Erde

Planet Erde ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahre 2006 produziert von der allehrwürdigen Mutter namens BBC. Netflix macht es insofern unheimlich bequem, dass es den Film in elf Kapitel eingeteilt hat die jeweils ein Ökosystem bzw. Naturraum behandeln jeweils 51 Minuten. Ich dachte es wäre eine hervorragende Art sich noch einmal den Stoff für eine bevorstehende Geoklausur zu rekapitulieren, so klickte ich frohen Mutes spät abends die Folge Dschungelwelten an in der Hoffnung dass der Amazonas zumindest einen Anteil bekam, denn Regenwald ist nicht gleich Dschungel. Vorneweg, es stimmt der Regenwald kam vor leider war der Informationsgehalt für meine Zwecke nicht wirklich ausreichend. All das was sie berichteten wusste ich entweder schon oder es tat absolut nichts zur Sache. Ich habe dennoch die komplette Reihe gesehen, da diese wunderschönen wirklich verdammt guten Naturaufnahmen einfach was für Auge sind und über die Höhlen oder Graswelten weiß ich zum Beispiel nun tatsächlich mehr als vorher. Wer also mit seinem Partner, seinem Kind oder nur mit sich selbst nach etwas tierisch entspannendes sucht außerhalb des Yoga-Kurses, ist hier richtig.

Unser leben in der Zukunft: 2057

Eine sehr interessante Serie über – gut, der Titel verrät alles- unser Leben in der Zukunft oder zumindest wie es aussehen könnte. Denn teilweise stehen die dargestellten Projekte erst in den Startlöchern, andere sind schon in der Umsetzung deutlich weiter fortgeschritten. Die Serie ist in drei Folgen, die die einfallsreichen Namen der Mensch, die Stadt und die Welt tragen.  Das Beste an dieser Serie ist wohl, dass es anhand von Szenen gezeigt wid. an Kurzgeschichten zugegeben diese sind sehr plakativ und einfach gelöst trotzdem bringt es die sich verändernden dinge au en Punkt und macht uns klar wie schnell wir und weiterentwickeln und wo vollem die gefahren lauern. was wohl überall heißen könnte. mann leider ist dies Serie schon etwas älter und die special Effekt wie blue screen oder animiertes stechen klar hervor.

Wildes Skandinavien

Meine erste Intuition war, super muss ich anschauen, schließlich darf sich Skandinavien mein hypothetisches My-Home-is-my-castle nennen. Wenn ich nicht so eine Frostbeule wäre und die jeweilige Landessprache beherrschen würde. doch Pustekuchen und so verlor ich leider irgendwie diese Serie aus den Augen… Für Monate schlief sie im tiefen Winterschlaf auf meiner (noch) unabgehackten Must-See-Liste, bis ich eines Wochenendes merkte wie sehr ich eigentlich gestresst war. Ich musste kommende Woche als Klimadelegierte Island represäntatieren und hatte auf die 3 großen Nachschlagewerke gerade überhaupt keinen einzigen Nerv übrig.Wieder kam ich auf die Idee, weshalb die Doku nicht wieder als eine Art Audiobook nutzen? Die Augen würden entlastet und ich würde mich gemütlich in eine Decke einmummeln können… Ergebnis: Leider war auch hier der Informationsgehalt für mein Thema an sich viel zu gering.  Der Sprecher besaß eine unheimlich einschläfernde Art des Erzählers und referierte so lediglich über die Flora und Fauna dieser bizarren Insel. So gesehen ist bezüglich der Themen Flora & Fauna insbesondere der Islandpferde, Polarfüchse, Gletscher inklusive Vulkane diese Dokumentationen ein Augenschmaus. Einfache Texte, die auch in den müden Stunden ebenfalls sehr leicht zu verstehen und zu verinnerlichen sind. So könnt ihr euch  die Anschaffung eines Aquariums definitiv sparen.

So ich hoffe ich konnte DIR und natürlich euch einen ganz guten Einblick in meinen Netflixandchill Alltag geben…

Arrow? Was’n das?

Gestern saß ich ganz gemütlich, vor dem Fernsehen, ja o wunder ich habe mal Feierabend, und da zappe ich direkt in eine, anscheinend, neue Serie hinein. Könnte interessant werden und beschließe weiter zu schauen. Schnell wird klar, es geht um einen jungen Mann der vor 6 Jahren ein Schiffsunglück hatte. Dabei ist sein Vater gestorben, alle Crew Mitglieder und die Schwester seiner Freundin. Dann wird er nach 5 Jahren einsamen Robinson Kruso da sein gerettet und nach Hause gebracht. Die Hauptperson überlegt sich den letzten Willen seines Vaters nach zu gehen und jagt von da an, mit einer Mischung aus Robin Hood und Assassins Creed Outfit, Bösewichte bzw. versucht ihnen das Handwerk zu legen.

Ich muss sagen, ich dachte zuerst wird es ein Abklatsch von Assassins Creed und ich hatte teilweise Recht. Es ist ne Mischung aus Batman, Robin Hood und Assassins Creed außerdem entwickelt die Figur plötzlich Fähigkeiten, wie aus nem fahrenden Auto raus springen ohne dass man es hört oder merkt, oder er kann plötzlich Kampfsportarten. Man bemerke er war auf einer einsamen Insel. Woher kann er das plötzlich? Und warum hat der Typ ein Sixpack? Ich meine auf einer Insel bekommt man Arm – Beinmuskeln, aber kein Sixpack.*

Zur Story, ja ist ganz nett. Ein Typ der etwas schlimmes erlebt, irgendjemand stirbt, der Protagonist will seinen letzten Willen erfüllen und wird eine Art Superheld… Aus wie vielen Marvel Comics kennen wir das? Aus vielen…

Wenigstens sind die Schauspieler nicht schlecht, aber in diesem Bereich kenn ich mich zu wenig aus. Um da etwas konkretes bemängeln zu können. Die Dialoge sind meist unterhaltsam und witzig und die „ernsten“ Dialoge ernst.

Noch dazu sind für einen Assassinen/ Robin Hood definitiv zu viel Lärm und Knall Effekte dabei.

Fazit: Kurzweilig, der Abend war nicht verschwendet, aber weiter gucken muss ich es jetzt nicht.

*Nachtrag: Ich weiß nun, dass einfach nur der Körperfettanteil unter 15% liegen muss. Das kann man natürlich schon schaffen, das wusste ich allerdings damals noch nicht.