Oscar2018

Gedankenschnipsel zum Oscar, Teil III

Dritter und letzer Teil des ganzen: Ich bitte um eine Laola-Welle und großen Applaus. Da YouTube nicht ganz so wollte wie ich, musste ich einige Musikalbem im Schriftzug verlinken auf diese dann einfach drauf klicken wenn hier reinhören wollt. Ansonsten kann ich ur sagen, genießt den Rest und habt auch hier wieder Spaß. Ach, und ehe ich es vergesse ich entschuldige mich jetzt schon für die Anglizismen hier, nur hatte ich abends ehrhebliche Wortfindungstörungen. Kommt davon wenn man den ganzen Tag nicht Deutsch spricht, es dürfte allerdings nicht allzu schlimm sein ;)

Kategorie: Bestes Kostümdesign

Die Schöne und das Biest:

Der Film zählt noch in dieses Jahr? Der ist doch schon uralt und völlig überbewertet… wobei man ihm lassen muss, dass er durch aus ein präsentables Design hat. Es ist nur so leider gar nicht mein Stil.

Darkest Hour:

Wie passt ein „historisch-realistischer“ Kriegsfilm mit dem besten Kostümdesign zusammen? Es sind Uniformen und Alltagskleidung der 40er Jahre. Dass Design findet man in jeder „Mode“-Chronik.

Phantom Thread:

Der Film ist nicht nach meinem Geschmack, auch die Kleider nicht. Tut mir leid, ich kann den Kostümen absolut nichts abgewinnen.

Shape of Water:

Wegen eines Kostüms? Über die Brücke gehe ich noch nicht… Auch wenn der Film wirklich gut war.

Victoria & Abdul:

Hihihi, ich liebe den Humor und die indischen Kaftane im Schottenmuster-Look. Bestes Make-up & Hairstyling… da fragt ihr mich?! Sorry da fällt wohl noch eine Kategorie weg, ich bin darin absolut unterqualifiziert.

Bestes Szenenbild

Sarah Green Wood und Katie Spencer – Die Schöne und das Biest:

Gut ich muss zugeben auch wenn ich dem Remake absolut nichts abgewinnen kann und selbst den Disney film außer dem besteck eher so meh finde sieht das Szenen Bild schon verdammt grandios aus. denn ich bin mir sicher da ist das meiste am Computer entstanden und dann sage ich nur alle Achtung. die Details Verliebtheit und Vielfältigkeit sollte man wirklich würdigen. auch wenn das biest immer noch zu nett aussieht. wenn ein biest dann bitte schön á la Alien Manier.

Dennis Gassner und Alessandra Querzola – Blade Runner 2049:

Blade Runner hat ein großartiges Szenenbild, aber noch lange nicht so großartig wie sein Vorgänger. Da dieser keinen Oscar bekommen hat, finde ich das der zweite Teil ebenso keinen verdient hat. Er war eben nicht so gut wie der erste Teil.

Sarah Greenwood und Katie Spencer – Darkest Hour:

Jetzt würde ich gerne wissen wie viel Prozent reales Setting war rund viel wie Prozent Hollywood Studio. Dass Yorkshire oder die Manchester Town Hall sowie Library der University of Manchester grandios aussehen, weiß eigentlich jeder Tourist… da braucht man zusätzlich dann „nur“ gutes licht.

Nathan Crowley und Gary Fettis – Dunkirk:

Eines muss man den meisten Kriegsfilmen lassen, sie haben unglaublich gute Effekte und Szenenbilder. Explosionen, Special Effekts, Dramatik dazu kommt bei Dunkirk auch noch die Natur. Abermals eine Möglichkeit für tolle Effekte. Darüber hinaus kann ich mir vorstellen, wie anstrengend es war dort zu drehen. Outdoor ist immer fies für die Technik gerade am Meer, wo Wind, Sand sowie Wasser den Ton inklusive Kameramännern das Leben schwer machen.

Paul Denjam Austerberry, Shane Vieau und Jeff Melvin – Shape of Water:

Beste Filmmusik

Hans Zimmer – Dunkirk

Hans Zimmer kann Dramatik. Ich würde sogar behaupten wirklich besser als jeder andere… Dass er auch anders kann, hat er in König der Löwen, Cool Runnings oder Rain Man bewiesen. Selbst in Beyond two souls ist er ruhiger als in Crysis und beides sind Videospiele. Er bleibt einfach ungeschlagen, auch wenn ich Dunkirk sowie Blader Runner 2049 niemals ohne dazugehörigen Film hören konnte. Ich habe es versucht, und die Beklemmungen die ich dabei bekommen habe sind definitiv nicht gesund. Da bleibe ich bei lieber bei Rain Man.

Jonny Greenwood – Phantom Thread

Der Soundtrack ist zwar schön, mir aber zu klassisch. Es hört sich dann für mich immer alles gleich an.

Alexandre Desplat – Shape of Water

Französisch angehaucht, meines Erachtens… Ist zwar auch nicht meine erste Wahl, aber immerhin kann man es auseinanderhalten und dazu wunderbar einschlafen.

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Gedankenschnipsel zum Oscar 2018, Teil II

Tapfer geht es mit dem zweiten Teil (hier geht’s zum ersten). Ich bin schon unglaublich gespannt wer von euch bis zum Ende durchhält… Übrigens, im vorherigen Teil habe ich die Trailer der einzelnen Filme nur im Titel des jeweiligen verlinkt. In diesem und im nächsten Teil allerdings direkt eingefügt, einfach weil ich will dass die kleineren Streifen mehr Aufmerksamkeit bekommen…

Kategorie: Beste Regie

Christopher Nolan:

Der Mann hängt mir langsam zum Hals raus. Ich habe das Gefühl, der haut jedes Jahr mindestens einen Film raus… Der Markt ist auch irgendwann übersättigt

Jordan Peele:

Der Typ scheint echt nur aufgrund von Get Out so gehypt zu werden. Wenn der Film so gut ist vermutlich gerechtfertigt?

Paul Thomas Anderson:

There will be Blood war absolut grandios, wenn auch nicht ohne.

Guillermo del Toro:

Ich weiß nicht wie viel er Regie geführt hat und wie frei die Schauspieler waren, jedoch ist das Endprodukt ein sehr Gutes genauso wie Pans Labyrinth.

Greta Gerwig:

Eine Frau? Das sieht man selten? Freut mich, vor allem weil ich mir Ladybird echt anschauen möchte. Ob sie gewinnen sollte? Da gehe ich ganz nach dem Leitsatz, der Beste hat’s verdient.

Ich meine ich habe zwar Schauspielerische Erfahrung, jedoch bin ich immer noch eine Laie. Erst recht in den Kategorien: Beste Kamera, Bester Schnitt, Bester Ton, Bester Tonschnitt, Bestes adaptiertes Drehbuch, Bestes Originaldrehbuch… Weder habe ich die Original Vorlagen noch die Drehbücher gelesen noch weiß ich was ein gutes Drehbuch so wirklich ausmacht. Genauso wie Schnitt oder Ton. Ich habe absolut keine Ahnung von Technik und bin froh, wenn ich mit Klick sowie Doppelklick oder Neustart durch den Alltag stolpern kann.

Kategorie: Bester Dokumentarfilm

Abacus- Small Enough to Jail:

Halleluja, ist der Film als kontrovers betitelt worden. Für alle die ihn nicht kennen, definitiv sehenswert. Es geht um Bank, die tatsächlich vor Gericht verurteilt wurde. Normalerweise ist der Satz Too big too fail Programm. Es wird alles daran getan, die Zentralbanken finanziell zu stabiliesieren, egal wie viel Geld sie verschwulden oder falsch investieren. Alles nur damit das globale Finanzsystem nicht einbricht. Dass dies seit Jahren trotzdem der Fall ist, wird knallhart ignoriert. Noch ist es ja nicht so weit. Aber zurück zum Film. Abacus war wohl ein Vorreiter. Besonders in China, dumm nur dass die internationalen Kräfte es gar nicht mögen, wenn jemand neues, einflussreiches auf der Fläche erscheint. Never touch a running system, weshalb hin und wieder gerne mal künstlich Sand ins Getriebe der Konkurrenz geworfen wird. Hoppala, tja Kolleteralschaden. Abakus war ebenso schon so groß genug Konkurenz zu bieten, jedoch immer noch zu klein um in den Ring der Too big too fail-Leader aufgenommen zu werden. Das sollte ihr Untergang werden…

 

Faces Places:

Eine schöne Geschichte, nur erinnert es mich eben mehr an reine Street Art. Es ist eben ein tolles Projekt, aber dann würde ich dem Film eben mehr einen Kunstpreis geben für Street Art als einen cineastischen wenn ihr versteht was ich meine.

 

Icarus:

Der russische Doping-Skandal diesbezüglich Olympias. Jetzt mal ernsthaft, ein Skandal ist es doch nur, wenn man damit nicht gerechnet hat. Welcher naive Depp denkt denn bitte heute noch, dass bei Olympia nur Amateure herumlaufen?! Ich meine Olympia ist das Spiel der Besten der Besten… Der sportliche Machtkampf der Weltnationen. Da stecken so unglaublich viele Milliarden dahinter, da gilt es Gold zu gewinnen und nichts Anderes. 100% Leistung reichen da schon lange nicht mehr aus. Weshalb ich denke, dass 99% der Olympioniken gedopt sind. Selbst die Anwärter aus den klitzekleinen Staaten, denn die bekommen schließlich auch internationale Fördergelder von Sponsoren.

Der Leiter des Doping-Labors war einfach nur zu blöd sich erwischen zu lassen. Dumm gelaufen für die Russen, aber ernst kann ich das ganze Theater um den vermeintlichen Skandal nicht nehmen.

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Gedankenschnipsel zum Oscar 2018, Teil I

Der ganze Spaß ist seit heute Morgen in der Früh vorbei und uns bleiben wieder 365 Tage, um uns auf den 91. Oscar zu freuen. Ich wusste nicht, dass er schon so alt ist. Ma-Go Filmtipps hatte mich ja dazu eingeladen beim Oscar-Tippspiel mit zu machen, was ich nicht geschafft habe. Folgende Gründe waren dafür verantwortlich:

 

  1. Ich war schlichtweg zu müde für die Erstellung einer Exeltabelle, stattdessen hatte ich eine andere grandiose Idee… (und zwar eine verdammt dämliche)

 

  1. Ich dachte schlichtweg, dass meine Idee weniger Arbeit wäre

 

  1. Ich will es mir nicht mehr antun, mich in irgendjemanden hinein zu versetzen, der einen völlig anderen Geschmack hat als ich. Schön, dass sie eine andere Meinung haben… Nachvollziehen kann ich sie dennoch nicht.

 

Dass wäre es an dieser Stelle. Nun zu meinem achso grandiosen Einfall. Ich bin am gestrigen Tagen sämtliche Kategorien durchgegangen und habe meine ersten und auch späteren Gedanken zu einem jedem Film sowie Schauspieler niedergeschrieben. Dass war eine Menge Arbeit, jedoch bereue ich sie nicht. Ich habe viele versteckte Diamanten gefunden, von denen ich noch gar nichts wusste. Sie waren übrigens nicht immer Oscar relevant, an dieser Stelle: Danke liebe YouTube List. Eines noch, es sind Gedanken. Sie sind weder besonders hyper-politisch-korrekt, noch eloquent, noch relevant für das Weltgeschehen. Deshalb lest sie euch durch und habt Spaß, so wie ich es hatte während meiner Recherchearbeiten. Darüber hinaus, habe ich den Artikel vor der Oscar- Vergabe fertig geschrieben. Seitdem habe ich ihn nicht verändert und ich will nur sagen, dass meine Gedanken nicht von irgendwelchen Ergebnissen beeinflusst worden sind.

PS: Da die Gesamtlänger meiner Notizen am Ende über neun Seiten betrug, werde ich hieraus eine kleine Reihe machen und sie in drei Teilen veröffentlichen. Ich denke, dass ist im Wohlgefallen aller. Jetzt kann ich nur noch sagen: Film ab!

Kategorie: Bester Film

Call me by your Name:

Irgendwie mag ich nichts an diesem Film. Weder die Schauspieler, noch den Plot, die Story oder sogar den Drehort.

Dunkirk sowie Darkest Hour:

Ich habe festgestellt, dass die meisten Kriegsfilme bei mir einfach nicht ziehen. Schaut man sich den historischen Ablauf an ist vieles für das Drehbuch geschönt worden. Verständlich, dennoch ärgerlich. Zumal es meist dann immer um die Sinnfrage geht oder es ganz wunderbar lächerlich, pathetisch, heroisch und patriotisch wird.

Im Klartext: Krieg ist sinnlos. Wer zum Mittel des Krieges greift, ist nicht mehr in der Lage zu kommunizieren. Bevor Krieg ausbricht ist die Wahrheit schon lange verloren gegangen. Krieg geschieht niemals im Willen der Bürger. Es geht immer um Macht und diese Macht wird nur einem winzig kleinen Teil zur Verfügung gestellt. Die einfachen Soldaten sind dabei nur Marionetten. Ich schnalle nicht, weshalb es glorifiziert werden muss.

Get Out:

Soll angeblich ja ein guter Film gewesen sein. Leider absolut nicht mein Genre.

Lady Bird:

Ich. muss. diesen. Film. schauen! Ich bin ja eh so ein Comming-of-Age-Film Fan (richtige Zielgruppe und so), aber ich liebe die Hauptfigur jetzt schon! Vorfreudealarm…!

Phantom Thread:

Ernsthaft? Die Geschichte zwischen Designer und Muse hatten wir doch auch schon tausendmal. Gibt es nichts Innovativeres?

The Post:

Guter Trailer Anfang, und netter Witz im Flugzeug aber weshalb muss man Woodkid im Trailer verwenden? Es ist ein großartiger Song, aber absolut abgefrühstückt…. Innovation wo bist du?

The Shape oft Waters:

Der Film hatte mich bereits bei dem Kostüm vom Wasserwesen sowie dem Szenenbild. Einfach aus dem Grund, weil es mich wirklich an Biohof erinnert und Rupturen ist und bleibt fantastisch.

Theres Billboards Outside Ebling, Missouri:

Mildred Hayes? Ich liebe dich. Bester Charakter seit langem… Der Film sieht mal wieder innovativ aus. Davon braucht die Welt mehr!

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