Katastrophen

Gesammelte Schätze eines Monat, der ständig macht was er will

gesammelte-schaetze-17

Hier dürft auch ruhig bei der Administratorin dieser „Challenge“ vorbeischauen, dazu einfach auf Bild klicken…

Der Februar steht bis jetzt dem Januar in Sachen Ereignissen im Nichts nach. Ich habe das Gefühl ich würde geradewegs nur so durch Zeit und Raum fliegen… Nichtsdestotrotz werde ich die Lernphase genießen, einfach mit dem Ziel dass das bald alles vorbei sein wird.

Mein erhofftes Metal-Shirt gab es natürlich nicht, dafür hatten wir zumindest eine Bühne bei unserem Theaterstück und es lief doch recht solide, trotz einer Vielzahl von Textaussetzern, falschen Standpunkten und falschen Handlungen. Ich fand für mich heraus: Drei Sätze zu sprechen in einem 90 Minuten langem Stück ist verdammt bescheiden. Der Schwierigkeitsgrad hebt sich deutlich, ernsthaft. Denn um seine Einsatzwörter nicht zu verpassen musste ich mich die ganze Zeit ungeheuer konzentrieren, zumal der Inhalt und diese Stichwörter sich stets ähnelten. Wenn dann jemand anderes seinen Satz nicht genauso zitierte wie er im Skript stand, stimmte zwar der ungefähre Rahmen aber mein Codewort fehlte.

Der Grund: Die wenig variierenden Gesprächsthemen während des Gerichtsprozesses entweder geht es um Eve, um Adam oder um den Krug selbst und das über 70 Minuten… Sich zu konzentrieren, wenn mir das Thema nicht am Herzen liegt ist quälend.

Zudem durfte ich als eher schlechtgelaunter Bauer den Hot Curves Kalender meines Sohn Ruprecht vorführen und ich darf definitiv behaupten der Pirelli Kalender entspricht mehr meinem Geschmack. Zumal mich mein Lehrer an wies bloß nicht jedes Bild zu zeigen, da manche zu explizit seien. Ich merke an: Man sah ähnlich wie beim Playboy nie irgendwelche relevanten Körperpartien! Aber gut genug der Fotogenität von Frauen. Kommen wir zu Emanzipation meinerseits… Mein introvertiertes Haifischmadenbaby- Dasein habe ich ab Ende Januar endgültig abgelegt und mich zu einem feschen Wolpertinger geoutet. Gemerkt habe ich es an meiner plötzlichen Courage für mich selbst. Ich schlucke nicht mehr jeden Satz gegenüber Lehrern herunter, nur weil sie Lehrer sind… Ebenso demonstrierte ich meinen inneren Protest gegen ein solches Wesen deutlich.

Will heißen: Neben unserer wunderbaren Mathelehrerin durfte ich mal wieder einen grauenvollen Matheleerer kennen lernen. Dank des unglaublich gut ausgefallenen Mathematikvorabiturs hat sich unser Bildungsminister dazu durchgerungen uns Zusatzstunden anzubieten, um den Stoff noch einmal zu vertiefen und zu wiederholen parallel zum normalen Unterricht. Dies ist eine sehr noble Geste und viele von uns haben diese überaus erfreut war genommen trotz Wochenende, nur war da eben dieser neue Leerer. Uralt, schwerhörig und absolut unerfahren im Umgang mit moderner Technik. Das waren nicht allzu gute Voraussetzungen, doch man will ja keine Vorurteile haben… Die Vorurteile bestätigten sich spätestens bei folgendem Dialog:

(mehr …)