Kälte

Station 5: Polarmeer….

Es war nicht ganz das Polarmeer, aber es war garantiert so kalt, 4°C und gefühlte Minus Temperaturen… Dazu kam noch Regen, also der Spaß hielt sich bei der Wassertour in Grenzen, aber die ersten Eisberge seines Lebens zu sehen war es wert, und der Käptain/ Kommentator hat es mit Humor genommen und mit seinen Witzen die Stimmung doch noch knapp über der Ist-doch-gar-nicht-so-schlecht-hier Grenze gehalten in dem Fall ein Meisterwerk.

Die Rede ist von Jökulsárlón, ein Gletscherse der mit Eisbergen und tosenden Gewässern sehenswert ist. Er liegt  irgendwo auf der Strecke von Vík nach Höfn und im Sommer sieht man zahlreiche Vögel, Robben und wenn man Glück hat sogar Orcas, die aber anscheinend bei unserem Besuch sich vor dem Regen in Sicherheit gebracht haben. Ich kann es ihnen nicht verdenken.

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First Station: Nationalpark þingvellir

Wer jetzt hier riesige Action, von wegen Geysire oder feuerspeiende Vulkane erwartet liegt hier falsch. Dieser Park ist eher etwas für ruhige Gemüter, aber hat dennoch ein wenig Flair ;-) Beispielsweise zeigt er wunderbar die geographische Lage der schönen Insel, nein da ist kein riesiger Atlas aufgebaut, sondern man sieht schon auf ein paar Kilometer Entfernung merkwürdige Erdspalten… (Wer damals in Geo aufgepasst hat, ist hier klar im Vorteil) Das kommt nämlich durch die sich bewegenden Tektonischenplatten, denn Island liegt einmal auf der Nordamerikanischeplatte und auf der Eurasischenplatte. Diese gehen immer weiter auseinander und reißen auf Island die Erde auf. Dass ist auch der Grund warum es auf Island so viele aktive Vulkane gibt.

Der Eintritt in die Hölle...

Der Eintritt in die Hölle…

Wem dass zu langweilig ist, der kann gerne ein bisschen Geschichte lernen, denn damals so um 930 n. Chr. ernannte der 36. Clanführer, þingvellir als Versammlungsort für ihr jährlich stattfindendes Aliþng*. Ansonsten kann man auch dort den größte natürlichen See Islands erblicken, den þingvallavatn, (Ja das auszusprechen, ohne das ein Isländer lacht, ist unmöglich. Ich muss es wissen, ich hab’s versucht) mit 84 Qudratkilometern ist der wirklich verdammt groß, baden kann man darin leider nicht, es sei denn man kommt aus dem tiefsten Sibirien….

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Eisland…

Dahin solls gehen

Dahin solls gehen

Ich muss sagen meine schönste Reise, in meinem Verhältnis mäßig jungen Leben, war Island. Wer jetzt staunt, ja ich wollte selber in den Norden und zwar in den Sommerferien. Die einzige Jahreszeit wo es in meiner Heimatstadt nicht regnet und vielleicht die Sonne scheint. Auf das Ziel bin ich durch meinen Klassenlehrer gekommen, er war schon ein paar mal da und schwärmte von den schönen Landschaften. Da dachte ich mir dass will ich auch sehen. Ich habe meine Eltern ein halbes Jahr madig gemacht damit sie die Reise buchen, ich habe sogar gesagt notfalls würde ich meinen Anteil selber zahlen. Hauptsache wir fliegen dahin und siehe da nachdem wir die verse Reisekataloge durch geblättert hatten, war es entschieden. Mein Vater und ich sollten Fliegen. Nur eine weitere große Frage war, wohin? Die Insel war groß und ich wollte so viel wie möglich sehen. Nach langem hin und her haben wir uns dann für eine Busrundreise entschieden  in 10 Tagen einmal um die ganze Insel. Was für ein Abenteuer… Doch desto näher der Abflugtag kam, je nervöser wurde ich… Der Flug ging nur über den Ozean und die Maschine war sicherlich klein und die ganzen Vulkane dort. Eigentlich nicht besonders Touri freundlich, aber ich habe manchmal leider mehr Mut als Hirn (und ich wollte da ja auch hin) und so flogen wir dann um 22:00Uhr los. (Es gibt nach Island fast nur Nachtflüge) Beim Anblick des Flugzeugs wurde mir dann noch schlechter, klein. dünn und nur 60 Plätze … Hilfe! Für fast 3,5 Std Flug, aber wir sind weder Abgestürzt noch in Turbulenzen geraten.

Wolken... Ich habe Hunger auf Zuckerwatte...

Wolken…
Ich habe Hunger auf Zuckerwatte…

Noch mehr Wolken.... Und kein Baum?

Noch mehr Wolken….
Und kein Baum?

Ein Wunder. Nach eine langen nacht mit Ankommen, Gepäck bekommen, richtige Reiseleiterin suchen und finden, plus zum Hotel fahren; ging es am nächsten Tag auch schon pünktlich um 8:00 Uhr  los….

Ein Ei? Seems like it.... ^^

Ein Ei?
Seems like it…. ^^

 

Eishöhlen

Der wunderschöne Sommer, endlich bist du da…..
Mann kann in den Park gehen, unendlich viel Eis essen, ins Freibad und endlich alle Fenster aufhaben, ist auch kein Problem. Noch dazu kann ich endlich meine alten schon völlig verstaubten Sommer T-Shirts herausholen… Der einzige Nachteil fast alle sind schwarz, dumm gelaufen. Was jetzt mit dem wunderschönen letzten Freien Tag anfangen? Erstmal mit dem Hund Gassi gehen, dass war so ziemlich die dümmste Idee von allen die ich je hatte. Meine Sweatjacke war nach 5min doch sehr überflüssig. Der Hund konnte auch nicht mehr nach einer kurzen Zeit und somit haben wir uns dann schnell in unsere dunkle kühle Wohnungshöhle verkrochen… Was jetzt tun? Eis essen? Schwimmen gehen? Oder doch Innenstadt? Die Antwort war sofort klar, noch ein Eis.
Nach 3 Kugeln ging es dann doch deutlich besser. Wobei der Weg von der kleinen Eisdiele um die Ecke, wieder zurück zu meiner Wohnhöhle dem Eis sehr viel abverlangte aber es war, Universum Sei Dank, noch einigermaßen fest, so schnell bin ich noch nie gesprintet da bin ich mir sicher. Aber Eis hält leider nicht lange kalt also dann erstmal unter die Dusche bei 10° Wasser. Man sollte mich Väterchen Frost nennen. Vielleicht sollte ich mir von der nächsten Sternschnuppe magische Kräfte wünschen, womit ich Schneestürme herbei wünschen könnte…
Draußen vor den Fenstern sieht man den Asphalt schmilzen und von innen hängen Eiszapfen von der Decke mit ganz viel flockigem Schnee und einem Iglu. Ja meine Wohnhöhle wird zu einer Eishöhle,man könnte sie auch nach unten vergrößern und zu einer Eisgrotte oder Höhlenlandschaft ausbauen. Fehlen nur noch die Frostdrachen und die Schneefüchse. Oder riesige gefrorene Wasserfälle auf denen man surfen könnte im Schnee bei -10°. Und es gäbe auch Eispflanzen mit riesigen Blüten in Blau und Weiß. Der Tagtraum schlecht ihn und siehe es funktioniert mir ist schon kälter. Ich glaube ich werde hier noch öfters in meine Eishöhle zurückkehren.