Jahresrückblick

Brace yourself 2017 is comming…

So meine lieben (wie soll ich eich eigentlich nennen? Sämtliche coole Follwer-Namen sind besetzt… Arschmaden, HappyHippos, LaFamilia…. Hmmm muss ich mir mal überlegen) nenne ich euch einfach erst einmal liebe Gleichgesinnte auf dem Schiff ins Ungewisse.

Mein neues Jahr 2017 begann erst ein Mal mit dem Gruß meines Sofatigers in dem er mir vor die Füße würgte. Fellüuschel am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Herrlich, bevor ich aber schon wieder anfang ezu meckern treten wir 2016 noch mal rückwirkend in den Hintern, aus Prinzip einfach so, weil wir es können (und unter uns, uns hat es auch verdammt mitgenommen). Nur bevor wir uns in elendigem Selbstmitleid und Pessimimus üben muss ich so einiges aufzählen was tatsächlich mal gut gelaufen ist. Was für eine Überraschung, gute Nachrichten aus 2016? Ja, man muss nur genügend rosa-rote Brillen zu Hause haben und schon habt ihr eine fast perfekte Welt. Bereit für eine heile, friedefreude Eierkuchen Welt. Na dann sucht mal eure Brillen… Es geht los.

Ihr erinnert euch doch sicherlich alle an diese bald recht als dämlich deklarierte Ice-Bucket-Challange oder? So dämlich war die wohl nicht, denn durch neue Forschungsgelder und daraus resultierender verstärkter Nachforschung wurde das Schlüsselgen und Mitverursacher für (Amyotrophe Lateralsklerose) gefunden: NEK 1… Damit könnte die Heilung deutlich leichter werden…

Als nächstes brachen ein paar Häftlinge in einem texanischen Bezirksgefängnis aus ihren Zellen aus, aber nicht um zu flüchten. Nein, sie retteten einem plötzlich zusammengebrochenen Wächter das Leben… Jetzt stellt sich zwar die Frage wie die Herren so leicht ausbrechen konnten, aber immer hin der Wächter lebt noch. Würde er nicht tun, wenn sie es nicht getan hätten.

Als drittes dürfte der liebe Tesla vielleicht einen minimalen Anteil an der guten Kundgebeung dazu beigetragen haben. Denn unser globale Ausstoß von Kohlendioxid ist dieses Jahr mal nicht gewachsen. Darüber hinaus lehnen die beiden riesen Nationen China und Indien neue Kohlekraftwerke ab. Könnt ihr euch das vorstellen?

Tja und was soll ich sagen 1,2 Milliarden Menschen können auch mal nützlich sein, denn in Indien wurde mal eben mit ein paar Freiwilligen ein neuer Weltrekord aufgestellt. 50Millionen neue Bäume in 24 Stunden, dass nenne ich grüne Daumen haben. Müssen die kleinen grünen Freunde nur noch wachsen und gedeihen. Habe ich übrigens schon erwähnt, dass Costa Rica dieses Jahr mehr als 100 Tage lang nur Strom von erneuerbaren Energien genutzt hat? Klein sein hat auch Vorteile… Zumindest als Staat.

Und ich weiß nicht wie ich die Überleitung hinbekommen soll, da Politik so ziemlich das Glatteisthema meines Kosmos ist. Dennoch ist es irgendwie cool, dass Pakistan  als erster Staat ein komplett solarbetriebenes Parlament besitzt. Warum müssen wir uns Deutschen eigentlich mit Flughäfen, Bahnhöfen und einem „Musiktempel“ herumschlagen… Die werden doch eh nicht fertig, mal abgesehen von der potthässlichen musikalischen Oase. Es gäbe so viel mehr Innovativeres… Selbst Einhornregenbogenkotze.

Apropo Fabeltiere, jetzt geht’s mal in ein viel wichtigeres Gebiet als unsere Meilensteile als Mensch. Kümmern wir uns mal zur Abwechslung nicht um uns, sondern um die Fauna unseres Planeten. Die für mich schönste Nachricht ist, dass mein Sternzeichen nämlich nicht mehr „bedroht“ ist. Es gibt zwar von meinem alten Ego, dem Königstiger, zwar immer noch viel zu wenige doch 3.890 sind besser als 3.200 Exemplare (Stand 2010).

Neben den Tigern, gibt es sogar noch mehr Riesenpandas. Von diesen Herkulessen der Natur exestieren nun 2.060 Bärchen, in der Wildnis wohlgemerkt. Leider wurden die Pandas nun auf „verwundbar“ herunter gesetzt… anstatt dem Status „bedroht“. Das wird garantiert wieder irgedjemanden auf den Plan rufen, der diese Anzahl sofort wieder dezimieren will aber wir werden sehen.

Zu Guter letzt ist die Antarktis (Südpol) mit rund 500.000 Quadratkilometern nun das weltgrößte Meeresschutzgebiet. Zum Vergleich Deutschland ist 357.376 km² groß und Frankreich 643.801 km²… Also irgendwas dazwischen…

Und an dieser Stelle… es gibt noch sehr viel mehr positive Dinge aus dem letzen Jahr… Kopf koch. Es wird, wenn man zusammen arbeitet! Ohne Hass, ohne LKWs und ohne Bomben. Demnach dürft ihr euch eine kurze Verschnaufspause können bevor es zum wichtigsten Teil des Jahresrückblicks kommt, nämlich mir.

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Gesammelte Schätze des Monats der Wintersonnenwende

Die Gesammelten Schätze werden auch diesen Monat wieder offenbart… Aber bevor der extra Jahresrückblick erscheint, hier mein schier unglaubliches, subjektive, einzigartiges, kreatives sowie innovatives Monatresumé…

Also was habe ich diese 31 Tage so erlebt?

Definitiv sehr viel mehr als im November. Beispielsweise fing es gleich am ersten Dezember an mit dem Start meines selbsterstellten Adventskalenders. Dieser wollte schließlich jeden Tag umsorgt und behütet werden. Zumal endlich Sternchen zurück zu den Lebenden gekehrt ist und so mal wieder ordentlich Schwung in die Kommentarbox kam. Ihr anderen seid aber auch so still ;)

Tja, und kaum ist man Volljährig durfte ich auch schon die erste Überweisung meines Lebens schreiben. War gar nicht so schlimm wie erwartet… Im Grunde genommen ist es auch nicht anderes als irgendwelche Arbeitsblätter in Mathe auszufüllen und man hat sogar für gewöhnlich sogar noch die Lösungen für die einzelnen Felder. Im Gegensatz zu Mathe ein Kinderspiel würde ich sagen.

Danach kam nicht minder spannendes E-Mailgeschreibsel auf mich zu, denn endlich fand ich auch nun mal Zeit mich mit meinem geplanten Auslandsjahr nach dem Abi zu widmen. Ebenso steht im neuen Jahr vielleicht ein neues Hörbuchprojekt an, aber das steht noch in den Sternen. Ich darf nur hoffen und Tatzen drücken.

Jetzt aber näheres zum Projekt: Raus aus zu Haus!

Der letzte Stand von euch müsste Irland als Ziel gewesen sein oder? Wenn nicht, jetzt wisst ihr es. Die gründe sind ebenso vielfältig wie die Farben des Regenbogens an dessen Ende wir bitte den Goldtopf finden werden. Bei dem Ziel ist es vorerst auch geblieben und eigentlich wollte ich nun auch nicht mehr umschwenken. Denn die Finnen sollen ein sehr verschlossenes Völkchen sein und um ehrlich zu sein bin ich dafür dann wiederum viel zu introvertiert und der Hauptgrund wäre für leidliches Bereisen dieses wundervollen Landstrichs: Die Sprache. Ähnlich wie walisisch oder gar gälisch herrschen teilweise in einem Wort lediglich Konsonanten und meine Zunge bibbert schon beim Anblick des Wortes.

Mein derzeitiges irisches Problem wäre der schlichtweg nicht vorhandene Wohnraum. Oder präzisier ausgedrückt. Der Wohnraum der auch nur einigermaßen in leidlicher Stadtnähe liegt ist schlicht weg ausgebucht für die nächsten Monate und ist dazu quasi für mich als Student unbezahlbar. Jeden Morgen anderthalb Stunden dann mit dem Rad, Bus oder der Bahn zu fahren macht dann auch nicht wirklich Spaß. Schließlich will ich ein wenig Irland erleben und dass nicht nur in dieversen Pendlerverkehrswegen.

Darum bin ich jetzt tatsächlich auf das Umgestiegen, was ich am wenigsten wollte. Nein keine Sorge, ich habe mich nicht in einem irischen Kindergarten als Erzieherin angemeldet, viel mehr habe ich jetzt um die vier Reiseorganisationen angeschrieben ob sie mir nicht helfen könnten. Diese vermitteln einem nicht nur ein Praktikum in der Wunschbranche, nein ich haben sie Beziehungen zu Gastfamilien sowie Wohnheimen/ WGs.  Die Entscheidung nagt schon arg an meinem Stolz, da ich eigentlich vor hatte das gesamte Projekt allein durch zu ziehen nur will ich keinen 0815-Job in den Wochen machen schon gar nicht bei einem Magazin als Kaffebräuerin…. Auch will ich nicht das Jahr ständig in irgendwelchen Hostels wohnen müssen, was richtig ins Geld gehen kann.  Es ist ja auch nicht so, als dass ich es nicht versucht hätte. Nur was bei der Wohnungssuche heraus kam habt ihr ja gelesen und mit der unabhängigen Jobsuche erging es mir ähnlich. Denn zwar gibt es eine sicherlich wunderbare Seite für Jobsuchende, nur ist die nur für Iren selbst bestimmt. Dies habe ich aber viel zu spät gelesen… Brav also sämtliche Fragebögen ausgefüllt, gläsern geworden abgeschickt und dann eine Rück-E-Mail erhalten, dass ich jetzt doch bitte zu meinem Einwohnermeldeamt gehen soll mit Sozialversicherungsnummer und allem um dann einen Anmeldecode für Einheimische Arbeitslose zu erhalten, denn ich dann hier gegen eine Gebühr einlösen konnte. Ah ja… Klar.

Erst meine Daten klauen und mich dann auch noch auflaufen lassen. Dankeschön… die 60 Minuten hätte ich mir auch sparen können.

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Das (war) das Spiel. Keine will so wirklich nach Hause. Keiner will sich verabschieden…

Oder doch? Mögt ihr Silvester, haut hier wirklich rein mit der 1000er Peking Ente die in 30 Sekunden die Schmerzgrenze erreicht oder seid ihr mehr so die gemäßigte Fraktion? Ich gehöre definitiv zu den letzteren. Trotz allem sind die bunten Lichter an Himmel ganz hübsch anzusehen. Wie auch immer. Ich habe das Gefühl, dass diese 356 Tage irgendwie sehr schnell vorbei gegangen sind… Schneller als letztes Jahr, aber ich vermute, dass sagen alle und das sagt jeder jedes Jahr. Feststeht ich habe dieses Jahr wirklich viel, viel mehr erlebt als die letzen Jahre, obwohl ich mir (fast) nichts vorgenommen hatte. Lediglich den Stress dezimieren und gesund werden… Große Aufgaben, die ich zumindest irgendwie ein wenig erledigt habe. An manchen Tagen und dann auch meist nicht alleine sondern mit Unterstützung von meiner beste Freundin, Mitbewohner, meiner ehemaligen immer noch völlig verkorksten, lustigen Klasse und euch….

Ich habe Ofengemüse lieben gelernt, insbesondere alle Kürbis- sowie Süßkartoffelsorten, doch auch außer europäische Lebensmittel wie Natto-BohnenMoschis oder Kimichi durften sich meinem Darm erfreuen. Selbst Tropenfrüchte durften in meine heimische Obstschale einziehen. Mitte des Jahres gab es Cherimoya und heute gab es im Großmarkt sogar eine Kiwano im Angebot. Mal schauen wann ich die verputze, vermutlich morgen. Für euch: Cherimoya ist nicht meins. Zu schleimig, hart und pfefferartig. Ganz, ganz eigen… Ebenso wie das perfekte Pizzarezept. Das einzig wirkliche Rezept was ich dieses Jahr genießbar nachgekocht habe, ohne Hilfe.

Im Verlauf des Jahres kamen, natürlich trotzdem weitere Vorsätze oder Ziele hinzu wie beispielsweise unsere Tür mit Tafelfarbe bestreichen, meinen neuen Netflix-Account voll auszukosten, eine weitere Fahrradtour machen, noch einmal verreisen, einen erneuten Versuch des genießbaren Kochens zu starten, mein Schreibprojekt fortführen, meine kreative Ader zu nutzen, eine Studiumsidee finden und sich somit schon einmal eine Universität aussuchen, mein Zimmer entrümpeln und viele Dinge davon loswerden plus mich für ein Praktika bewerben. Was soll ich sagen? Alles außer einen Punkt habe ich vollstens erfüllt. Die Flohmarktsaison war leider schon vorbei, zudem hatte ich kaum Zeit in den letzen Wochen des Jahres.

Die Tür wurde zwar nur eine Holzplatte, die nun als WG Tafel fungiert, mein Netflix-Account kam beim Wichteln erst richtig zum Einsatz, doch mein Schreibprojekt wurde nicht nur weitergeführt sondern ausgebaut. An dieser Stelle würde ich mal kurz eine Werbepause einschieben.

Mittlerweile ist meine Geschichte in drei Teilen erschienen und was soll ich sagen, ich muss noch verdammt viel lernen Schreibtechnisch, aber ein Loch in den Bauch habe ich mich trotzdem gefreut.

Zum Punkt Studium habe ich auf jedenfalls eine Ahnung was ich schon einmal nicht will… Doch was ich will ist mir immer noch nicht völlig klar. Es gibt unglaublich viele interessante Möglichkeiten. Die Qual der Wahl…

Dank meines Praktikums ist mir bewusst geworden, dass ich mich nicht als Szenenaustatterin bewerben werde. Film ist sicherlich ein super Studium, aber leider war meine Filmcrew menschlich unterirdisch. Die einzig freundlichen Menschen waren wohl die anderen Praktikanten die ebenso wie Dreck behandelt worden sind. Wir konnten noch nicht einmal Kaffe kochen, da die Crew einen Luxus Catering Wagen hatte.

So weiter geht’s im internationalen Bereich… Wie sah das weltliche Jahr 2015 aus? Krisenjahr oder doch mehr das Schlaraffenland? Ehrlich gesagt… Ich plädiere für das Krisenjahr.

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2014… Never again

Selbst bei mir kommt ihr um einen Jahresrückblick nicht herum, aber wir werden sehen…:

Im Allgemeinen sieht das Jahr 2014, bei näherer Betrachtung, wieder etwas positiver aus, als uns allen weiß zu machen versucht wird. Zum Beispiel haben Forscher dieses Jahr herausgefunden, dass es einen Erde-Anwärter gibt, 500 Lichtjahre von uns entfernt. Ob es moralisch verträglich ist, dass wir unseren Planeten im Stich lassen ist eine andere Geschichte.

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