Harry Potter

Analyse der vier magischen Häuser Teil II

So hier kommt der zweite Teil und damit auch der letzte ;) Ich bin gespannt, was hier dieses Mal hierraus zieht.

 

Das Haus Ravenclaw:

Sind Ravenclaws wirklich solche Streber wie immer alle sagen? Ich bin da etwas zwiegespalten, denn das Wappentier von Ravenclaw ist nämlich gar kein Rabe sondern ein Adler. (Im Film haben sie auch noch die Hausfarben geändert… Statt Blau/Bronze sind sie Blau/weiß)

Der Adler als Symbol steht für Klarheit, Freiheit und Wagemut. Gleichzeitig deklariert der magische Hut das Haus als als weise, klug intelligent sowie lernwillig. Alles gar nicht so weit voneinander entfernt, aber eben auch nicht dasselbe. Der „König der Vögel“ ist bekannt dafür über den Dingen zu stehen. Der Adler fliegt hoch über der Erde und hat von dort so ziemlich alles und jeden unter Beobachtung. Seinen Augen entgeht nichts, wenn er eingreifen möchte dann ist er in Null Komma nichts an gewünschter Stelle und auch sonst ist er durch seine Imposans und seinen Freiraum verdammt schlecht zu fassen.

Ein perfektes Beispiel für einen wahren Denkersgeist. Frei von Klischees, normierten Konzepten/ Werten/Gedanken sowie Lösungsansätzen. Je kreativer der Mensch desto freier seine Denke (häufig), wen ein Ravenclaw ein altes Problem aus einem völlig neuen Blickwinkel betrachtet ist die Miete vermutlich schon halb gewonnen. Habe ich schon erwähnt, dass trotz Strebsamkeit und Bücherliebe der Ravenclaws keiner von ihnen zwingend Belesen sein muss. Es gibt tausend verschiedene Arten von Intelligenz, hier ein par Beispiele:

Sprachliche oder linguistische Intelligenz

Musikalische Intelligenz

Logisch-mathematische Intelligenz

Räumlich-bildliche Intelligenz

Körperlich-kinästhetische Intelligenz

Intrapersonale Intelligenz

Interpersonale Intelligenz

Ich will damit sagen, dass Ravenclaws vermutlich viel mehr von den oben genannten Intelligenzarten natürlicherweise in Sich tragen, als sich alles wie Hermine aus Büchern bei zu bringen. Schauen wir uns die wirklich einzig bekannten Vertreter dieses Haus an steigt nämlich die Wahrscheinlichkeit immens.

Als erstes wäre dort Luna Lovegood, das sehr schräge, sehr spezielle, aber auch verdammt schlaue Mädchen aus dem Off. Sie scheint mir nicht gerade die größte Streberin der Welt zu sein, jedoch ist sie stets aufmerksam und beobachtet/ analysiert extrem gerne. Sie bildet sich gerne unabhängig von Leuten ihre eigene Meinung, ist neugierig und erneut kreativ. Sie lebt in ihrer etwas eigenen Welt und kümmert sich gelinde gesagt einen feuchten Dreck darum, was andere Menschen von ihr denken. Zum Beispiel macht sie keinen Hehl daraus unbedingt mal diesem sagenumwobenen Wesen hinterher reisen zu wollen, nur um dessen Existenz zu bestätigen (sie glaub als einzige an dieses Wesen)

Als zweites hätten wir dort Cho Chang, ich lehne mich sehr jetzt sehr weit aus dem Fenster denn ich wage zu behaupten, dass was man von ihr mitbekommt ist typisch asiatisch. Zurückhaltend, still, vermutlich hart arbeitend und keinesfalls dumm. Sie geht mit Harry aus obwohl er zu diese Zeitpunkt unfassbar unbeliebt ist /zur Zeit des trimagischen Tuniers, Cedric Digory ist gestorben und Harry wird mitschuldig an der Miserie) und lässt sich nicht beirren, gleichzeitig hälst sie zu ihm. Nicht unbedingt öffentlich wie einer der Hufflepuffjungs oder das gesamte Hause Gryffindor, doch sind die zwei allein bekräftigt Cho ihren Unzweifel umso mehr. Sie macht sich ähnlich wie Luna lieber ein eigenes Bild einer Person ohne auf die vorgefertigten Meinung anderer zu hören.

Trotz oder vielleicht gerade wegen ihrer vermeintlichen Intelligenz beteiligen sie sich seltenst an Intrigen/ Machtspielen der Slytherins. Sie sind eher die regelkonformen Beobachter, die sich mehr im Hintergrund halten und von dort alles schalten und walten. Weder Luna noch Cho bekennen sich öffentlich der Unterstützung Harrys. Ernie Macmillan macht es genau anders herum, nur ist er auch ein Hufflepuff und Loyalität ist eben die erste Priorität.

Ravenclaw besitzt dieses Gemeinschaftsgefühl gar nicht, sie streben gar nicht nach politischer Macht, politischen Schlachtrufen oder irgendwelchen symbolträchtigen Gesten. Von daher überrascht es fast schon nicht mehr, dass eine Ravenclaw Dumbledors Arme an Umbridge verpfeift. Nur verfolgte Marietta gar keinen bösen Schlachtplan, sie fand lediglich das dieser Club nicht regelkonform gewesen sei. Demnach bedroht sie das bestehende System und muss demnach beseitigt werden.

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Analyse der vier magischen Heime Teil I

Ehe man sich versieht läuft einem eines Tages der Gedanke über den Weg, sich doch mal wieder mit Harry Potter zu beschäftigen. Lesen wäre zu einfach und so wurde es der grafische Aspekt. Beschäftigen wir uns doch mal mit den Wappen und den Häusern. Hier habt ihr zumindest den ersten Teil.

Das Hause Slytherin:

Das Haus, was sich selbst so erschaffen hat wie wir es heute kennen. Ich denke jeder kennt die weit verbreitetsten Vorurteile gegenüber Slytherin: böse, arrogant, hochnäsig sowohl feige als auch elitär. Kurz um, Mitglieder dieses Hauses sind die perfekten Antagonist von Harry und seinen Freunden. Leider, denn Slytherin ist mit Hufflepuff wohl eines der missverstandensten Häuser überhaupt. Das Problem liegt sehr viel tiefer als „alle Slytherin sind böse“.

Es fing damit an, dass der Gründer Salazar Slytherin nicht mit den Auswahlkriterien der anderen Hausgründer übereinstimmte. Er strebte nach größerem, besserem. Er wollte ein eindeutiges Indiz für die Identifizierung seiner Schüler, denn Leistung oder Charakterzüge konnten sich im Laufe eines Lebens ändern. Was sich jedoch nicht so leicht ändern ließ, war die eigene Blutlinie. Reinblut, Mischblut oder gar Schlammblut. In Salazars Augen war man nur dann ein echter Zauberer wenn auch eigenen Eltern, Großeltern und Urgroßeltern schon welche gewesen waren. So kam Slytherin zu seinem zwiespältigen Ruf, der sich im Laufe der Geschichte noch verschlimmerte.

Es gibt unter den Slytherin-Potter-Fans übrigens zwei verschiedene Stellungsnahmen zu dieser Vorgeschichte. Die einen (und damit auch ein Großteil) schüttelt darüber nur den Kopf und entschuldigt sich inständigst für den Rassismus „ihres“ längst verstorbenen Hausherren.

Die andere Gruppe versucht das ganze historisch zu rechtfertigen (und entschuldigt sich danach, im besten Falle). Die Zaubererwelt war nicht immer so versteckt gewesen. Mensch und Zauberer sollen einst dicht nebeneinander gelebt haben bis es zu einer Zeit kam, in der die Menschen angefangen haben die Zauberer und ihre Kultur zu verteufeln, zu verbannen und zu hassen. Die Zauberer mussten fliehen, untertauchen und so verfrachteten sie ihre gesamte Welt mal eben ins Unsichtbare. In dieser Zeit der Verfolgung wurde anscheinend Hogwarts gegründet. Salazar wollte somit nur sicher gehen, dass weder Spione noch anderweitig manipulierte Schüler in sein Haus kommen könnten. Denn jeder Schüler, der mindestens ein menschliches Elternteil hatte war natürlich ein Spion oder geisteskrank oder ein Monster, am besten alles zusammen… Ihr seht Salazar war ein ganz klein wenig paranoid unterwegs.

Die Kammer des Schreckens unterstützt diesen Gründungsmythos auch noch hervorragend. Die einen meinen sie sei lediglich als Verteidigungsinstrument gegen den Feind gedacht, andere vermuten dass Salazar die Kammer des Schreckens als Folterkammer für muggelstämmige Schüler genutzt hat. Salazar war womöglich nicht nur rassistisch sondern auch noch verdammt rachsüchtig. Kein angenehmer Zeitgenosse. Biegen wir von den Mythen zurück auf den Pfad der Realität und stützen wir uns auf Dinge, die wir tatsächlich wissen.

Beispielsweise die Symbolik der Schlange. Da fällt mir besonders ein Wort ein: ambivalent. Selbst heute halten sich diverse Vorurteile gegenüber der bösen Schlange hartnäckig und lassen dieses Tier mehr als Mordmaschine als ein bloßes Reptil dastehen. Ganz anders sieht es dagegen in Ost-Asien (Indien) aus, wo noch heute die Schlange als Schutzpatronin verehrt wird. Auch im antiken Griechenland stand die Schlange für Heilung. Nicht umsonst haben wir das Ärztesymbol mit der Schlange des Asklepios über jeder Apotheke hängen. Ebenso war in Rom Asklepios einer der meist verehrtesten Götter und damit einhergehend das Symbol der Schlange. Wenn nicht die Bibel um die Ecke gerauscht wäre, würde die Schlange vermutlich nach wie vor ihr nobles Ansehen genießen können. Dann plötzlich wurde die Schlange zur „bösen“ Verführung Gottes der Adam und Eva nicht standhalten konnten. Zack, Bum wurden sie aus dem Paradies herausgeschmissen. Selbst Schuld…

Des weiteren gehören Eigenschaften wie Ehrgeiz, Willenskraft sowie List ebenfalls zur Schlange.

Erinnert irgendwie an das charakterliche Komplettpaketes eines Politikers, Hegemons, Waffenhändler, Lobbyist, Bänker oder Intrigants.

Sie alle haben eines gemeinsam sie wollen ihre Machtposition auf keinen Fall verlieren, ergo keine Veränderungen im System damit sie die Kontrolle behalten können. Vielleicht hatte Salazar auch nur vor Kindern Angst, die beide Seiten der Gesellschaftsmedallie kannten: Schlammblüter sind mit beiden Kulturen aufgewachsen, können sich in beiden womöglich bewegen und haben in beiden gute Beziehungen. Wenn es in einer der beiden Welten nicht klappt, dann passt es immer noch woanders. Schlammblüter sind nicht so einfach zu beeinflussen wie reine Zaubererkinder. Wer weiß, vielleicht ahnte Salazar auch dass sich manche Schlammblüter besonders beweisen wollen würden. Schaut man sich Hermine Granger an, weiß man plötzlich weshalb er auch soviel Angst hatte. Mit dem Mädchen will sich vermutlich keiner so schnell anlegen.

Wie bei so vielem, gibt es einen großen Haken: Die Zeit. Sie schreitet voran und Dinge, Werte etc. verändern sich und damit der Umgang oder Regeln für das zwischenmenschliche Miteinander. Wenn aus der Not irgendwann Tradition wird, da es als schicker Lebensstil gilt dann ist man irgendwo ganz falsch abgebogen. Das Streben nach Höherem, Wissen, Macht, Reichtum oder schlichtweg Ehrgeiz sind ganz besonders leicht zu instrumentalisieren, es braucht nur einen Tom Riddle.

Sowohl die Schlange als auch die Slytherin sind ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite sieht man eindeutig die Bösen wie Bellatrix, Voldemort aber es gibt auch auf der anderen Seite graue Schatten wie Snape oder sogar Draco Malfoy. Snape als der Doppelagent schlechthin und Draco als ein hilfloser völlig verkorkster Teenager, der überhaupt so gar keine Ahnung hat was sein Platz in der Welt ist. Ich meine, er konnte/wollte Dumbledore nicht töten, er kann gar nicht so böse sein.

Zu aller letzt will ich hier auch noch Narzissa Malfoy erwähnen, die hat Harry letztendlich gerettet. Ich bezweifle allerdings stark, dass sie erleuchtet wurde. Ich glaube eher dass ihre Entscheidung bloßes Kalkül war. Ihr war Ehrverlust unter den Todessern lieber, als mit ihnen nach Askaban zu gehen. Ein wenig feige, vielmehr durchtrieben, berechnend und listig. Eine Slytherin durch und durch, was Harry jedoch geholfen hat.

Zum Schluss möchte ich noch einmal eine kleine Pointe in den Raum werfen, denn der sprechende Hut erwähnte in Buch Eins, dass man vielleicht in Slytherin seine wahren Freunde finden könnte…

Ob es heißt, dass wenn man weiß wie man ein zweischneidiges Schwert führt freundschaftlich ausgesorgt hat? Vielleicht.

Das Hause Hufflepuff: 

Im Gegensatz zum Hause Slytherin findet man hier sehr viele „nette“ Leute. Sympathisch, lustig, loyal, treu und womöglich auch gerne ein wenig treudoof bzw. naiv. Es war das Haus, was ich von Anfang an nicht mochte und völlig unterschätzt habe. Vermutlich wäre ich trotz heutigem Wissensstand persönlich beleidigt, würde man mich als Hufflepuff bezeichnen. Trotzdem sind sie so viel mehr als die augenscheinlich netten Ottonormalverbraucher der Zaubererwelt.

Wie sooft ist die Geschichte des Hauses nicht ganz unschuldig an der gegenwärtigen Darstellung des Hauses. Der Legende nach soll Helga Hufflepuff geäußert haben „sie nähme auch den Rest, der in kein anderes Haus passe.“ Auf der einen Seite sticht das Wort „Rest“ schon sehr penetrant ins Herz. „Rest“ bezeichnet normalerweise Dinge, die oftmals verschmäht werden oder schlichtweg übrig bleiben. Von einer ganz anderen Seite betrachtet ergibt sich durch den „verschmähten Rest“ die größte Vielfalt an Menschen auf relativ engem Raum. Es besteht aus Menschen, die sich womöglich nicht richtig einordnen lassen können, die vielleicht sogar zu sehr Freigeist sind um feste Charakterzüge oder Denkweisen zu besitzen. Sie selbst könnten schlichtweg schwerer zu beeinflussen sein als die restlichen Mitglieder der anderen Häuser. Da fällt die Wahrscheinlichkeit von Gegnern instrumentalisiert zu werden beträchtlich.

Gerne wird den Hufflepuffs ebenso vorgeworfen, dass sie faul sein. Zwar sieht oder vielmehr liesst man von

ihnen recht selten, dass sie entweder in der Bibliothek lernen oder sich gar an irgendwelchen anderen Orten der geistigen Horizonterweiterung aufhalten. Jedoch betonte Helga, dass für sie nicht anderes als harte Arbeit zählt, ob an sich, an der Umwelt oder sonst wo im Harry Potter Universum wird offen gelassen.

Im Laufe der Bücher und der Jahre gewinnt Hufflepuff ein wenig mehr an Plastizität. Es werden immer mehr Anforderungen für die Hausmitglieder bekannt und seien wir ehrlich, Sie sind keineswegs un-anspruchsvoll. Ein guter Hufflepuff sollte folgende Werte in sich tragen: Treue, Loyalität, Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit sowie Aufrichtigkeit. Das ist eine ganze Menge und gleichzeitig kenne ich sehr wenig Menschen, auf die diese Eigenschaften zutreffen. Wer von euch kennt denn einen Menschen, dem er blind alles erzählt oder ihm sein Leben anvertrauen würde. Im besten Falle maximal zwei oder? (Falls nicht… Was hast du bitte für geniale Freunde/Familie?!)

Um das ganze noch ein wenig salonfähiger zu machen präsentiere ich euch an dieser Stelle mal den beispielhaftesten Hufflepuff, den wir in Harry Potter treffen: Cedric Digory. Ich weiß nicht mehr in welchem Band Harry und Cedric gleichzeitig (während des Quidditschspiels) den Schnatz jagen, aber am Ende gewinnt Cedric. Allerdings nicht ganz fair, denn Harry wäre schneller gewesen wäre er nicht urplötzlich und uneigenverschuldet vom Besen gefallen. Cedric hätte die Situation so hin nehmen können und sich freuen können gegen Harry Potter gewonnen zu haben, jedoch bietet er Harry an das Spiel zu wiederholen. Der Moment sei so unfair gewesen. Wie oft hört man diesen Satz in unserer Welt?

Spinnen wir das Rad noch weiter, man sagt dass ein Hufflepuff jedem hilft sofern er sich dazu berufen fühlt. Cedric hätte Harry nicht während des trimagischen Turniers helfen müssen und dennoch hat er es gleich zwei Mal getan (zum einen mit dem Drachen und zum anderen Mal mit der Spinne). Wer hätte denn das Turnier am Ende gewonnen? Richtig Cedric, nicht Harry….

Hat J. K. Rowling eigentlich auch die Wappentiere zu den Häusern gezeichnet? Sie wird sie sich zwar grob ausgedacht haben, aber so genau konzipiert? Es bedarf Nachforschungen. Schaut man sich das Hausemblem erneut genauer an, sollten nach meiner Erläuterung bitte ein paar magisch erhellende „Ahhhhs“ und „Ohhs“ durch die Luft fliegen.

Der Dachs ist auf den ersten Blick kein besonders beliebtes/populäres Tier. Das einzige was ihm Wiedererkennungswert gäbe, wäre sein schicker schwarz-weißer Streifen auf dem Rücken. Doch das erste Erscheinungsbild des Dachses täuscht gewaltig. Er ist ein verdammt fleißiges Tier, seine Tunnelsysteme erstrecken sich häufig über hunderte von Metern darüber hinaus sagen die Ureinwohner Nordamerikas ihm heilende Kräfte nach. Ob die Huffplepuffs besonders medizinisch bewandert sind sei mal dahin gestellt, jedoch sind sie ähnlich unbeliebt wie die Dachse aber eben auch genauso fleißig. Cedric wäre nicht soweit gekommen, wenn er so faul gewesen wäre wie alle es den Hufflepuffs immer unterstellen würden.

Anderes Beispiel: Nymphadora Tonks. Ich denke da sind keine weiteren Erklärungen mehr nötig. Sie ist alles nur nicht faul, beschränkt oder gar etwas langsamer.

Vorurteile hin oder her die meisten Hufflepuffs arbeiten hart, sie sind die Helden der zweiten Reihe. Sie sind die Menschen, die eine Stadt/ Zivilisation am Laufen halten ohne groß in der Öffentlichkeit zu stehen. Sie brauchen weder besonders viel Aufmerksamkeit noch Ruhm oder Skandale um sich wertgeschätzt zu fühlen. Ein Danke, Nicken oder einfaches Lächeln reicht bereits, denn sie tun diese Dinge um ihren Selbstwert. Krankenpfleger, Pädagogen, Erzieher möglicherweise auch Handwerker wären ihre bevorzugten Berufe, vielleicht auch Straßenkehrer oder Pfleger von magischen Geschöpfen. Interessant dabei ist, dass viele Menschen (ja du und ich) Hufflepuffs als den idealen Freundestyp ansehen und sie liebend gerne hätten, nur möchte gleichzeitig niemand ein Hufflepuff sein eben aufgrund der Vorurteile.

Es kommt sogar noch besser, Hufflepuff ist wohl eines der loyalsten Häuser schlecht hin. Selbst ein größerer Unsympath wie Zacharias Smith (Quidditsch- Jäger der Hufflepuffs, Kommentator, Jenny fliegt in seine Sprecherkabine) würde niemals jemanden hinters Licht führen. Auch wenn Smith niemals von Harry oder gar Dumbledors Armee begeistert war.

Ich spanne mal den Faden weiter zu den Wappenfarben: Schwarz, Gelb. Geld ist eine der Primärfarben und steht für folgende Attribute: Freundlich, glücklich, optimistisch. Schwarz dagegen bedeutet selten etwas gutes, es kann jedoch in der richtigen Kombination die andere Farbe zusätzlich hervorheben. So wie bei dem Wappen, das Schwarz ist mehr funktional als wirklich symbolisch.