Gesammelte Schätze

Gesammelte Schätze des Monats der leeren Kugelschreiberpatronen

Hurra, ich lebe noch! Oder zumindest wieder. Ich hatte ja schon angekündigt, dass es ein wenig eng werden könnte und recht hatte ich gehabt, aber dazu in einem anderen Beitrag mehr… Um es kurz zu umreißen, ich habe es irgendwie geschafft alle drei Male ohne Pause durchzuschreiben und in Deutsch sowie Geschichte eine gesamte Kugelschreiberpatrone zu leeren…. Zumindest habe ich meine geistigen Ergüsse gut verpackt, jetzt muss nur noch der Inhalt tragen. Halleluja. Aber auch ohne Klausuren war der April voll genug: Beispielsweise mit unserer Motto-Woche oder auch Schüler-bekommen-provisirsch-Schuhlhofverbot-aufgrund-zu-hohem-Alkoholkonsum… Das „Provisorisch“ hat sich rentiert. Zumindest für die unteren Stufen obwohl einige den kleinen Aufklärungsunterricht erteilten in dem sie ihnen mehr oder weniger charmant beibrachten was es denn mit dem Thema Rotlichtviertel auf sich hat. Dass die meisten Jungs in String, Over-Kneestiefeln und BH auftauchten irritierte die Kleinen dennoch, weshalb die Themen Transvestieten und Transsexualität gleich hinter her geschoben wurden.

Es ist übrigens interessant wie unterschiedlich „detailreich“ bestimmte Themen umgesetzt wurden, der klare Trend der Zensur der freien Sexualität ist auf den allgemeinen-normalen Schulen wesentlich geringer als in den Vierteln der gut behüteten Kindheit durch Nannys anstatt von den eigenen Eltern. Diese tingeln aufgrund der vielen Arbeit gerne durch die Welt und sic der eigene Nachwuchs spätestens als Teenager fragt warum diese Menschen überhaupt einen gezeugt haben. Vermutlich nur als biologische/r Erbe/bin des Vermögens. Genug gelästert, kommen wir zum Eingemachten wie dass ich eine neue Runde Pen and Paper Spiele. Statt einem Feuerkugel-umher-werfenden Schmugglerboss bin ich jetzt eine Wikinderkönigin und Mutter von Loki, die zusammen mit ihrem Team durch die zeit reist. Ach ja und statt eines Langschwertes besitze ich natürlich ein Lichtschwert, was auch sonst.

Unser derzeitiges Problem besteht übrigens darin, dass Napoleon mal eben sechs Jahre zu früh gestorben ist und die Piraten der Karibik die AK-47 in die Hände bekommen haben so um 1800 herum. Hier könnt euch vorstellen, dass das Empire Nassau doch größer als historisch korrekt gewesen wäre geworden ist?

Viel mehr ist dann aber dennoch nicht passiert oder zumindest wäre es dann doch zu viel um es hier in aller Ausführlichkeit auszubreiten… Deshalb würde ich gleich mal sagen. Vorhang auf für die Schätze des Monats!

Und das Beste überhaupt, was ich jetzt gerade erst gelesen habe (ich habe seit gestern wieder so etwas dass man Privatleben nennen kann: Das Schloss der Träumenden Bücher soll im Herbst erscheinen. Im Herbst! 2017! Lang lebe der Schattenkönig!

 

Evolution in Biologie ist nicht witzig, vor allem wenn man Extremitäten vergleichen muss:

Scheiße, das müssen weitere Schmetterlingsschwärme sein. Monsterschmetterlinge.

S. 33- Almost von Anne Eliot

 

Warum hat Schulleben eigentlich keine Vorspultaste?

Aus Angst davor, depressiv zu werden, habe ich also in den ersten Kapiteln alles aneinandergereiht und mich schnell mal eben erwachsen werden lassen. Heutzutage liest man ein Buch doch sowieso erst ab Seite fünfzig. Es sei denn, es geht um Vampire.

S. 100- Splitterfasernackt von Lilly Lindner

 

Dass hätte ich dem freundlichen Herren gleich sagen können…

Wenn man auf die Erde kam, um nach logischem Sinn zu suchen, war man am falschen Ort.

S. 347- Ich und die Menschen von Matt Haig

 

Weil der Himmel doch alles andere als rosig ist…

Better to reign in Hell, than to serve in Heaven.

Buch 1. V. 262- Paradise Lost von John Milton

 

Gilt das auch für nicht- dreizehnjährige?

Es ist komisch, den Tag zu mögen, aber für mich – eine magere, exentrische, dreizehnjährige soziale Absurdität mit nur einem richtigen Freund – birgt er wahre Lichtblicke.

S. 5- Daniel is different von Wesley King

 

“The mind is its own place, and in itself can make a heaven of hell, a hell of heaven..”

Buch 1. V. 254- 55- Paradise Lost von John Milton

 

Wer redet denn hier von mittelmäßigen Büchern? Abiturklausuren sind das wahre Übel!

Das Problem ist: Um Geld zu verdienen – viel Geld! – brauchen wir keine grandiose, makellose Literatur. Was wir brauchen ist Mittelmaß. Ramsch, Schrott, Massenware. Mehr und immer mehr. Immer dickere, nichtssagendere Bücher. Was zählt ist das verkaufte Papier, nicht die Worte, die darauf stehen.

S. 352- Die Stadt der träumenden Bücher von Walter Moers

 

Wenn man pokern kann, dann verliert man gefälligst alles mit Stil:

“Großer“, sagte sein Vater und beugte sich zu ihm vor. „Geschichten gehen nicht immer gut aus.“

S. 144- Sieben Minuten nach Mitternacht von Patrick Ness, Siobhan Dowd

 

Demnach ich schaue mal was ich in nächste Zeit so alles niedergeschrieben bekomme 😉

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