Gedanken

Gedankenschnipsel zum Oscar, Teil III

Dritter und letzer Teil des ganzen: Ich bitte um eine Laola-Welle und großen Applaus. Da YouTube nicht ganz so wollte wie ich, musste ich einige Musikalbem im Schriftzug verlinken auf diese dann einfach drauf klicken wenn hier reinhören wollt. Ansonsten kann ich ur sagen, genießt den Rest und habt auch hier wieder Spaß. Ach, und ehe ich es vergesse ich entschuldige mich jetzt schon für die Anglizismen hier, nur hatte ich abends ehrhebliche Wortfindungstörungen. Kommt davon wenn man den ganzen Tag nicht Deutsch spricht, es dürfte allerdings nicht allzu schlimm sein ;)

Kategorie: Bestes Kostümdesign

Die Schöne und das Biest:

Der Film zählt noch in dieses Jahr? Der ist doch schon uralt und völlig überbewertet… wobei man ihm lassen muss, dass er durch aus ein präsentables Design hat. Es ist nur so leider gar nicht mein Stil.

Darkest Hour:

Wie passt ein „historisch-realistischer“ Kriegsfilm mit dem besten Kostümdesign zusammen? Es sind Uniformen und Alltagskleidung der 40er Jahre. Dass Design findet man in jeder „Mode“-Chronik.

Phantom Thread:

Der Film ist nicht nach meinem Geschmack, auch die Kleider nicht. Tut mir leid, ich kann den Kostümen absolut nichts abgewinnen.

Shape of Water:

Wegen eines Kostüms? Über die Brücke gehe ich noch nicht… Auch wenn der Film wirklich gut war.

Victoria & Abdul:

Hihihi, ich liebe den Humor und die indischen Kaftane im Schottenmuster-Look. Bestes Make-up & Hairstyling… da fragt ihr mich?! Sorry da fällt wohl noch eine Kategorie weg, ich bin darin absolut unterqualifiziert.

Bestes Szenenbild

Sarah Green Wood und Katie Spencer – Die Schöne und das Biest:

Gut ich muss zugeben auch wenn ich dem Remake absolut nichts abgewinnen kann und selbst den Disney film außer dem besteck eher so meh finde sieht das Szenen Bild schon verdammt grandios aus. denn ich bin mir sicher da ist das meiste am Computer entstanden und dann sage ich nur alle Achtung. die Details Verliebtheit und Vielfältigkeit sollte man wirklich würdigen. auch wenn das biest immer noch zu nett aussieht. wenn ein biest dann bitte schön á la Alien Manier.

Dennis Gassner und Alessandra Querzola – Blade Runner 2049:

Blade Runner hat ein großartiges Szenenbild, aber noch lange nicht so großartig wie sein Vorgänger. Da dieser keinen Oscar bekommen hat, finde ich das der zweite Teil ebenso keinen verdient hat. Er war eben nicht so gut wie der erste Teil.

Sarah Greenwood und Katie Spencer – Darkest Hour:

Jetzt würde ich gerne wissen wie viel Prozent reales Setting war rund viel wie Prozent Hollywood Studio. Dass Yorkshire oder die Manchester Town Hall sowie Library der University of Manchester grandios aussehen, weiß eigentlich jeder Tourist… da braucht man zusätzlich dann „nur“ gutes licht.

Nathan Crowley und Gary Fettis – Dunkirk:

Eines muss man den meisten Kriegsfilmen lassen, sie haben unglaublich gute Effekte und Szenenbilder. Explosionen, Special Effekts, Dramatik dazu kommt bei Dunkirk auch noch die Natur. Abermals eine Möglichkeit für tolle Effekte. Darüber hinaus kann ich mir vorstellen, wie anstrengend es war dort zu drehen. Outdoor ist immer fies für die Technik gerade am Meer, wo Wind, Sand sowie Wasser den Ton inklusive Kameramännern das Leben schwer machen.

Paul Denjam Austerberry, Shane Vieau und Jeff Melvin – Shape of Water:

Beste Filmmusik

Hans Zimmer – Dunkirk

Hans Zimmer kann Dramatik. Ich würde sogar behaupten wirklich besser als jeder andere… Dass er auch anders kann, hat er in König der Löwen, Cool Runnings oder Rain Man bewiesen. Selbst in Beyond two souls ist er ruhiger als in Crysis und beides sind Videospiele. Er bleibt einfach ungeschlagen, auch wenn ich Dunkirk sowie Blader Runner 2049 niemals ohne dazugehörigen Film hören konnte. Ich habe es versucht, und die Beklemmungen die ich dabei bekommen habe sind definitiv nicht gesund. Da bleibe ich bei lieber bei Rain Man.

Jonny Greenwood – Phantom Thread

Der Soundtrack ist zwar schön, mir aber zu klassisch. Es hört sich dann für mich immer alles gleich an.

Alexandre Desplat – Shape of Water

Französisch angehaucht, meines Erachtens… Ist zwar auch nicht meine erste Wahl, aber immerhin kann man es auseinanderhalten und dazu wunderbar einschlafen.

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Gedankenschnipsel zum Oscar 2018, Teil II

Tapfer geht es mit dem zweiten Teil (hier geht’s zum ersten). Ich bin schon unglaublich gespannt wer von euch bis zum Ende durchhält… Übrigens, im vorherigen Teil habe ich die Trailer der einzelnen Filme nur im Titel des jeweiligen verlinkt. In diesem und im nächsten Teil allerdings direkt eingefügt, einfach weil ich will dass die kleineren Streifen mehr Aufmerksamkeit bekommen…

Kategorie: Beste Regie

Christopher Nolan:

Der Mann hängt mir langsam zum Hals raus. Ich habe das Gefühl, der haut jedes Jahr mindestens einen Film raus… Der Markt ist auch irgendwann übersättigt

Jordan Peele:

Der Typ scheint echt nur aufgrund von Get Out so gehypt zu werden. Wenn der Film so gut ist vermutlich gerechtfertigt?

Paul Thomas Anderson:

There will be Blood war absolut grandios, wenn auch nicht ohne.

Guillermo del Toro:

Ich weiß nicht wie viel er Regie geführt hat und wie frei die Schauspieler waren, jedoch ist das Endprodukt ein sehr Gutes genauso wie Pans Labyrinth.

Greta Gerwig:

Eine Frau? Das sieht man selten? Freut mich, vor allem weil ich mir Ladybird echt anschauen möchte. Ob sie gewinnen sollte? Da gehe ich ganz nach dem Leitsatz, der Beste hat’s verdient.

Ich meine ich habe zwar Schauspielerische Erfahrung, jedoch bin ich immer noch eine Laie. Erst recht in den Kategorien: Beste Kamera, Bester Schnitt, Bester Ton, Bester Tonschnitt, Bestes adaptiertes Drehbuch, Bestes Originaldrehbuch… Weder habe ich die Original Vorlagen noch die Drehbücher gelesen noch weiß ich was ein gutes Drehbuch so wirklich ausmacht. Genauso wie Schnitt oder Ton. Ich habe absolut keine Ahnung von Technik und bin froh, wenn ich mit Klick sowie Doppelklick oder Neustart durch den Alltag stolpern kann.

Kategorie: Bester Dokumentarfilm

Abacus- Small Enough to Jail:

Halleluja, ist der Film als kontrovers betitelt worden. Für alle die ihn nicht kennen, definitiv sehenswert. Es geht um Bank, die tatsächlich vor Gericht verurteilt wurde. Normalerweise ist der Satz Too big too fail Programm. Es wird alles daran getan, die Zentralbanken finanziell zu stabiliesieren, egal wie viel Geld sie verschwulden oder falsch investieren. Alles nur damit das globale Finanzsystem nicht einbricht. Dass dies seit Jahren trotzdem der Fall ist, wird knallhart ignoriert. Noch ist es ja nicht so weit. Aber zurück zum Film. Abacus war wohl ein Vorreiter. Besonders in China, dumm nur dass die internationalen Kräfte es gar nicht mögen, wenn jemand neues, einflussreiches auf der Fläche erscheint. Never touch a running system, weshalb hin und wieder gerne mal künstlich Sand ins Getriebe der Konkurrenz geworfen wird. Hoppala, tja Kolleteralschaden. Abakus war ebenso schon so groß genug Konkurenz zu bieten, jedoch immer noch zu klein um in den Ring der Too big too fail-Leader aufgenommen zu werden. Das sollte ihr Untergang werden…

 

Faces Places:

Eine schöne Geschichte, nur erinnert es mich eben mehr an reine Street Art. Es ist eben ein tolles Projekt, aber dann würde ich dem Film eben mehr einen Kunstpreis geben für Street Art als einen cineastischen wenn ihr versteht was ich meine.

 

Icarus:

Der russische Doping-Skandal diesbezüglich Olympias. Jetzt mal ernsthaft, ein Skandal ist es doch nur, wenn man damit nicht gerechnet hat. Welcher naive Depp denkt denn bitte heute noch, dass bei Olympia nur Amateure herumlaufen?! Ich meine Olympia ist das Spiel der Besten der Besten… Der sportliche Machtkampf der Weltnationen. Da stecken so unglaublich viele Milliarden dahinter, da gilt es Gold zu gewinnen und nichts Anderes. 100% Leistung reichen da schon lange nicht mehr aus. Weshalb ich denke, dass 99% der Olympioniken gedopt sind. Selbst die Anwärter aus den klitzekleinen Staaten, denn die bekommen schließlich auch internationale Fördergelder von Sponsoren.

Der Leiter des Doping-Labors war einfach nur zu blöd sich erwischen zu lassen. Dumm gelaufen für die Russen, aber ernst kann ich das ganze Theater um den vermeintlichen Skandal nicht nehmen.

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Gedankenschnipsel zum Oscar 2018, Teil I

Der ganze Spaß ist seit heute Morgen in der Früh vorbei und uns bleiben wieder 365 Tage, um uns auf den 91. Oscar zu freuen. Ich wusste nicht, dass er schon so alt ist. Ma-Go Filmtipps hatte mich ja dazu eingeladen beim Oscar-Tippspiel mit zu machen, was ich nicht geschafft habe. Folgende Gründe waren dafür verantwortlich:

 

  1. Ich war schlichtweg zu müde für die Erstellung einer Exeltabelle, stattdessen hatte ich eine andere grandiose Idee… (und zwar eine verdammt dämliche)

 

  1. Ich dachte schlichtweg, dass meine Idee weniger Arbeit wäre

 

  1. Ich will es mir nicht mehr antun, mich in irgendjemanden hinein zu versetzen, der einen völlig anderen Geschmack hat als ich. Schön, dass sie eine andere Meinung haben… Nachvollziehen kann ich sie dennoch nicht.

 

Dass wäre es an dieser Stelle. Nun zu meinem achso grandiosen Einfall. Ich bin am gestrigen Tagen sämtliche Kategorien durchgegangen und habe meine ersten und auch späteren Gedanken zu einem jedem Film sowie Schauspieler niedergeschrieben. Dass war eine Menge Arbeit, jedoch bereue ich sie nicht. Ich habe viele versteckte Diamanten gefunden, von denen ich noch gar nichts wusste. Sie waren übrigens nicht immer Oscar relevant, an dieser Stelle: Danke liebe YouTube List. Eines noch, es sind Gedanken. Sie sind weder besonders hyper-politisch-korrekt, noch eloquent, noch relevant für das Weltgeschehen. Deshalb lest sie euch durch und habt Spaß, so wie ich es hatte während meiner Recherchearbeiten. Darüber hinaus, habe ich den Artikel vor der Oscar- Vergabe fertig geschrieben. Seitdem habe ich ihn nicht verändert und ich will nur sagen, dass meine Gedanken nicht von irgendwelchen Ergebnissen beeinflusst worden sind.

PS: Da die Gesamtlänger meiner Notizen am Ende über neun Seiten betrug, werde ich hieraus eine kleine Reihe machen und sie in drei Teilen veröffentlichen. Ich denke, dass ist im Wohlgefallen aller. Jetzt kann ich nur noch sagen: Film ab!

Kategorie: Bester Film

Call me by your Name:

Irgendwie mag ich nichts an diesem Film. Weder die Schauspieler, noch den Plot, die Story oder sogar den Drehort.

Dunkirk sowie Darkest Hour:

Ich habe festgestellt, dass die meisten Kriegsfilme bei mir einfach nicht ziehen. Schaut man sich den historischen Ablauf an ist vieles für das Drehbuch geschönt worden. Verständlich, dennoch ärgerlich. Zumal es meist dann immer um die Sinnfrage geht oder es ganz wunderbar lächerlich, pathetisch, heroisch und patriotisch wird.

Im Klartext: Krieg ist sinnlos. Wer zum Mittel des Krieges greift, ist nicht mehr in der Lage zu kommunizieren. Bevor Krieg ausbricht ist die Wahrheit schon lange verloren gegangen. Krieg geschieht niemals im Willen der Bürger. Es geht immer um Macht und diese Macht wird nur einem winzig kleinen Teil zur Verfügung gestellt. Die einfachen Soldaten sind dabei nur Marionetten. Ich schnalle nicht, weshalb es glorifiziert werden muss.

Get Out:

Soll angeblich ja ein guter Film gewesen sein. Leider absolut nicht mein Genre.

Lady Bird:

Ich. muss. diesen. Film. schauen! Ich bin ja eh so ein Comming-of-Age-Film Fan (richtige Zielgruppe und so), aber ich liebe die Hauptfigur jetzt schon! Vorfreudealarm…!

Phantom Thread:

Ernsthaft? Die Geschichte zwischen Designer und Muse hatten wir doch auch schon tausendmal. Gibt es nichts Innovativeres?

The Post:

Guter Trailer Anfang, und netter Witz im Flugzeug aber weshalb muss man Woodkid im Trailer verwenden? Es ist ein großartiger Song, aber absolut abgefrühstückt…. Innovation wo bist du?

The Shape oft Waters:

Der Film hatte mich bereits bei dem Kostüm vom Wasserwesen sowie dem Szenenbild. Einfach aus dem Grund, weil es mich wirklich an Biohof erinnert und Rupturen ist und bleibt fantastisch.

Theres Billboards Outside Ebling, Missouri:

Mildred Hayes? Ich liebe dich. Bester Charakter seit langem… Der Film sieht mal wieder innovativ aus. Davon braucht die Welt mehr!

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„Realistische“ Männer in Filmen

Hallueluja, die Serie findet ihre gebürtige Fortsetzung. Hat eine Weile gedauert, jedoch viel es mir tatsächlich noch schwerer realistische Männer in Filmen zu finden als die Frauen. Meine Güte… Auch hier sind es nur fikitionale Charaktere, ansonsten hätte ich es mir doch zu leicht gemacht. Deshalb geniest einfach das Ergebnis und sagt bescheid, wenn euch noch andere Charaktere einfallen.

 

Lee Chandler- Manchester by the Sea

Lee ist nicht gerade einer der freundlichsten Menschen unter der Sonne, schon gar nicht wenn er abends auf seine regelmäßigen Kneipentouren geht. Seine Laune verbessert sich erst recht nicht, als er erfährt, dass sein Bruder Joe letztendlich an seinem Herzleiden gestorben ist. Schließlich offenbart der Anwalt sowohl Lee als auch Joes Sohn Patrick, dass Lee nun auch noch der Erziehungsberechtigte von Patrick werden soll. Beide sind davon eher weniger angetan, um nicht zu sagen entsetzt. Lee hat weder Lust nach Manchester-by-the-Sea zurück zu ziehen, noch will Patrick aus seiner Heimat weg. Wie nun das Dilemma lösen? Da wird der Film so hervorragend, denn er zeigt wie es ist, wenn Mann ob jung oder alt oder Frau vor vollendeten Tatsachen steht. Keiner der beiden hat eine Antwort darauf. Nicht nur auf die Ortsfrage, sondern irgendwie auf alles was die beiden plötzlich miteinander verbindet. Besonders Lee muss sich nun mit der Frage auseinandersetzen, wie er auf Leute wirkt, was ihm wichtig ist und wie junge Menschen überhaupt funktionieren und was aus deren Sicht Leben überhaupt bedeutet. Da ist es kein Wunder, dass der Zuschauer auch irgendwann erfährt, weshalb Lee Chandler eigentlich so unausstehlich ist und weshalb er auf keinen fall in Manchester bleiben möchte. Je mehr Zeit vergeht, desto besser kommen Patrick und Lee miteinander klar. Fragen werden zu Antworten und Lösungen finden sich auf allen Gebieten. Aber nur, weil beide nicht lockerlassen, Kommunikation und sich auseinander zu setzen mit dem Miteinander sowie der Umwelt und sich selbst ist unheimlich wichtig. Egal wie alt man ist.

 

Jackie Elliot- I will dance

So weit ist es nun schon, die Nebenfiguren werden herangezogen, jetzt aber mal im Ernst. Der Vater von Billy könnte für jedes Elternteil stehen, welches mit dem Umstand konfrontiert wird, dass das eigene Kind einen Traum verfolgt, der den eigenen Vorstellungen nicht wirklich entspricht… Viel mehr alleine die Idee, dass dies das eigene Kind tatsächlich wagen könnte den Eltern, jeweils eine Gänsehaut beschert. Sei es, weil dieser Traum viel zu gefährlich oder die Wahrscheinlichkeit einfach so unfassbar gering ist, dass es mit der Traumerfüllung klapp, dass man als Elternteil seinem Kind davon gleich abraten möchte bevor es die harte Erfahrung selbst machen muss.

Wie gesagt hier das Beispiel von Jackie Elliot. Er ist nordenglischer Kohlarbeiter in den 80er Jahren, verwitwet und gemessen an seinem Alter hat er mindestens den zweiten Weltkrieg miterlebt. Es klingt böse, aber die Voraussetzung für einen liberalen Geist, welcher frei von Vorurteilen ist sehen anders aus. Das Einzige was dieser Mann vermutlich erfahren hat in seinem Leben ist, harte, rohe, körperlich anstrengende Arbeit. Da ist es zumindest nachvollziehbar weshalb er die Liebe seines Sohnes zum Ballett erst einmal vollständig verdrängt und sie nicht wahrhaben will. Schließlich müssen Männer besonders „männlich“ sein, was sie nur beim Boxunterricht lernen. Hart, roh und möglich unzerstörbar. Zum Glück hat Billy gewisse Hilfen, weshalb sich der Vater irgendwann erbarmt und der Liebe seines Sohnes eine Chance gibt.

Sobald sich Jackie auf seinen Sohn einlässt, viel mehr noch das Talent seines Sohnes erkennt fängt er an sich dafür einzusetzen. Von dort an versucht er alles um seinen Sohn zu unterstützen. Er wird sogar zum Streikbrecher während des Kohlarbeiterstreiks und zieht damit den gesamten Zorn seiner Kollegen auf sich, nur um das Geld für seinen Sohn zusammen zu kratzen.

 

Sherlock Holmes- Mr. Holmes

Ist die Romanfigur dagegen völlig überhypet macht dieser Film vieles richtig, es braucht nur eine Weile bis man dies erkennt. Denn ein typisch schnellgeschnittener Aktionstreifen ist dies auf keinen Fall. Diese Geschichte ist soviel mehr, denn sie erzählt vom Älterwerden. Dem Älterwerden des berühmten Sherlock Holmes und das damit einhergehende schlechter werdende Gedächtnis. Richtig, Holmes leidet bereits jetzt schon unter dem Anfangsstadium der Demenz. Für jeden normalen Menschen tragisch, jedoch leider immer noch recht normal. Nur nicht für Sherlock Holmes, und das Ganze wird auch nicht besser als er in seinen „letzten“ Fall hineinrutscht und erst dort wirklich bemerkt und wahrhaben muss, dass er seine Denkarbeit von früher so nicht mehr leisten kann. Für ein Genie ein Graus. Gerade wenn der ehemalige Kollege Watson einen seiner Fälle im Übermaß fiktionalisiert. So sucht Holmes nach einer Lösung für seinen Verlust seine grauen Zellen und findet sie augenscheinlich im Gelee Royale der Bienen. Während er sich der Bienenzucht widmet nähert er sich dem Sohn der Haushälterin immer mehr an und beide entwickeln eine tiefe Freundschaft. Weshalb es Roger langsam gelingt Holmes Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen. Dieser wusste er musste an Watsons geschildertem Fall gescheitert, sein. Nur was war geschehen? In diesem Film lernt der alte Sherlock, was es wirklich heißt sich um jemanden zu kümmern, weil man ihn liebt. Die Intelligenzbestie des Jahrhunderts erfährt was es heißt Verantwortung zu übernehmen, sich schuldig zu fühlen und letztendlich zu sehen, dass es wichtigere Dinge gibt als das Genie zu sein. Denn eine Familie zu haben und auch mal sein zu dürfen ohne alles zu zerdenken ist ebenfalls etwas Wundervolles.

 

Nazaret Manoogian- The Cut

Seine Töchter habe ich bereits in diesem Beitrag erwähnt, jedoch hat ihr Vater eine ebenso große Berechtigung erwähnt zu werden. Als christlicher Armenier gerät Nazaret unter das gnadenlose Rad des Völkermordes seitens der Osmanen an den Armenier. Unfähig irgendwie zu helfen, wird Nazaret entführt, muss ansehen wie seine Freunde und Verwandten ermordet werden und er selbst überlebt nur durch ein gewisses Wunder, verliert dabei aber seine Fähigkeit zu sprechen.

Von dort an immer auf der Flucht erfährt er irgendwann, dass seine beiden Töchter überlebt haben und fliehen konnten. Er besitzt keinerlei Gewissheit ob es sich dabei nicht nur um ein Gerücht handeln könnte, noch hat er Geld. Er schlägt sich durch, immer mit der Angst als Armenier enttarnt zu werden und erlebt dabei ungeheuerliches. Er wird verraten, erniedrigt, sieht allerhand blutiges sowie verstörendes und gibt dennoch die Hoffnung nie auf, eines Tages seine beiden Töchter wieder in die Arme schließen zu können. Wenn dies keine Vaterliebe ist, weiß ich es auch nicht.

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Gesammelte Schätze des Monats, der Talfahrten

Und hier geht es zur lieben Administratorin dieses Projektes

 

Der September startete durchwachsen. Ihr erinnert euch sicherlich an die Erwähnung meinerseits über das Babysitten spielen? Das wurde knallhart durchgezogen. DramaQueen war zwar gewillt ein wenig zu helfen, dennoch war ich plötzlich der Chef. Die Ansprechpartnerin für zwei pubertierenden Jungs, die kaum englisch Sprachen und nicht wirklich eine Ahnung von Kunst noch von Computern hatten. Beides ganz schlechte Voraussetzungen. So kam es, dass ich durch mehr oder weniger erfolgreichen Scherzen erfuhr, dass ich als Chef für die beiden von meiner Chefin strafbar gemacht werden konnte. Nicht Eltern haften für ihre Kinder, sondern Praktikantin haftet für zwei Praktikanten der Praktikantin. Zwei Tage später war es dann nur noch einer. Der Andere war zu einem weiteren Projekt versetzt worden. Nun hatte meine Chefin die grandiose Idee dem Jungen die Aufgabe zu überlassen, die PowerPoint Präsentation erstellen zu lassen welche ihren geplanten Vortrag vor dem Bürgermeister der Stadt untermalen sollte. Wichtiger Termin und ganz wichtige Präsentation. Wir Erinnern uns der Junge konnte nicht mit Computern um gehen, geschweige denn mit englischen Texten umgehen… Die ganze Idee war also definitiv keine Glanzleistung. Zumal sich herausstellte, dass er noch nicht einmal wirklich Ahnung von unserem Projekt hatte. Ihr dürft also eins und eins zusammen zählen und euch denken wie die Präsentation ausgesehen hat. Die Computer hassten ich wohl ähnlich, denn der eine funktioniert bis heute eher schlecht als recht und der andere besitzt eine zu alte Betriebsversion, die nicht mehr geupdatet wurde. Es musste also an meinem privatem Laptop gearbeitet… Arbeitet mal zu zweit an einem Projekt ohne eine wirkliche Aufteilung zu haben. Die unternahm ich zwar, jedoch scheiterte es schon an der Mitteilung dieser. Gleichzeitig war ich für den jungen Herren verantwortlich ergo ebenso für die Fertigstellung einer vernünftigen PowerPoint.

Kurz gesagt ich hatte eine Woche lang abends keine Freizeit mehr, sobald ich nach Hause kam wurde sich erneut vor den Laptop begeben und weiter gearbeitet. Aus den Textzitaten, die über mehrere Zeiten gingen) wurden Stichpunkte, Layout sowie Fotos wurden angepasst. Nein, ich tat es beim besten Willen nicht für den Praktikantin. Ich tat es um meine Haut zu retten sowie den Ärger so zu minimieren wie es nur möglich war.

Dem ganzen Streß auseinandergesetzt zu sein fan mein Körper wohl nicht so genial. Ich wachte dank extrem trockener Nase eines nachts mit laufender Nase auf. Kein Problem dachte ich und wichte sie im dunkeln ab und drehte mich um. Das Problem die Flüssigkeit lief weiter und es fühlte sich weder nach Nasensekret noch nach dem guten alten Schnodder an. Was war es dann Böses Ahnen schlich ich ins Badezimmer und siehe da. Richtig vermutet, ich sah aus wie eine der Jungfrauen in den alten Vampirromanen, die gerade gebissen worden waren. Sexy und musste schmunzelnd da ich eher so etwa wie ein Zombiegesicht erwartet hatte. Das Gefühl hielt allerdings nicht lange. Denn was alles andere als sexy war, war der Umstand dass sich alles wie wild zu drehen anfing. Meine Beine zu Pudding zerflossen, mein Herz anzurasen anfing und ich wie blöd anfing zu schwitzen. Vielleicht war ich unterzuckert? In die Küche wankend, stellte ich fest einen Müsliriegel zu verspeisen wurde zu einer Unmöglichkeit, den Notruf zu holen ebenso und ich war mir nicht sicher ob, wenn ich mich jetzt, hinlegen würde mich nicht ernsthaft verletzte. Also den Weg zu der Freundin meiner Vermieterin gewankt, die ja nun zwei Wochen bei mir wohnte.

Sie erschreckte sich tierisch. Spätestens ab dem Zeitpunkt, an dem ich mich zu erklären versuchte: Denn Löffel abgeben, war unter dem Gefühl des Dahinscheidens schwierig zu erklären.   ins Englische schwer zu übersetze für einen  versuchte ihr verständlich zu erklären, dass ich Dementsprechend verstand sie erst einmal nichts. Ihr Freund dafür umso mehr, der war nämlich von meine Kollaps wachgeworden. Ich erspare euch die genauen Informationen und ich dachte so etwas kommt nur in Filmen vor. Wie auch immer, außer drehen konnte ich nicht wirklich viel. Einer der Gründe, weshalb ich von meiner Mitbewohnerin runter rollte.

Während beide beratschlagten was beste und vor allem schnellste Weg ins Krankenhaus wäre lag ich mehr oder minder daneben. Krankenwagen war anscheinend keine Option, denn anscheinend traf das englische Klischee: Der Pizzabote wär zuverlässiger als der Krankenwagen wohl auch auf Irland zu. Darüberhinaus würden wir eh viel zu nah dran wohnen. Diese Feststellung half mir in dem Moment verdammt wenig. Den Gedanken zu laufen verwarfen sie gott sei Dank binnen Sekunden. Inzwischen ging es mir soweit besser, dass ich das gesamte Drama mitbekam und mir bereits dachte wenn ich gerade einen Herzinfarkt gehabt hätte wäre ich bereits tot. Letztendlich wurde sich auf ein Taxi geeinigt, was allerdings erst geholt werden musste. Nicht per Telefon sondern mehr Straßenhüpfperformance im schneidendem Regen und undankbaren Temperaturen.

Nach neun Stunden Notaufnahme, jede Menge Dösen und fast vom Stuhl fallen, Langeweile und vielen Diskussionen mit den dortigen Schwestern lautete meine Diagnose… Ein ganz kleines Fitzel zu wenig Eisen im Blut. Ich bekam eine Krankschreibung für zwei Tage und ein Rezept für ein schickes Eisenpräparat, welches ich dann auch noch selbst zahlen durfte.

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Ein Reiseführer über die Katzenvideoplattform #2

Ich bin immer noch fest entschlossen dem weltlichen sowie dem persönlich erfahrenen Grauen zu trotzen und mich nicht in eine Ecke drängen zu lassen. Dieses Mal nicht und auch nicht mehr in Zukunft! Deshalb hier die schon längere geplante Fortsetzung des Videoplattform-Formates. Sinnlose Edelsteine in einer Hölle aus Matsch und Steine. Ich werde meine Sinnlosigkeit nicht zensieren lassen schon gar nicht von irgendeinem dahergelaufenen Anzugdackel… Denn mein momentanes Glück beruht sich gerade in der Virtualität. Vermutlich nicht gesund, doch von Zeit zu Zeit sehr lehrreich, wenn auch sinnlos. Die Schule kann eh keiner mehr toppen.

Emmymadeinjapan

Der eigentliche Sinn dieses Kanals war, dass sich eine junge Frau dachte sie würde unheimlich gerne einen crafting Chanel eröffnen, ob aus Japan oder der ganzen Welt sie liebte es zu basteln und as wollte se der Welt mitteilen. Diese Idee ging auch einige Zeit reltiv gut bis sie eines Tages japanische Bonbons kaufe und vor der Kamera probierte. Diese Videos bekamen immer mehr Klicks und irgendwann fingen ihre Zuschauer ihr kleine Pakete mit typischen Snacks aus ihrer Heimat zu schicken und so nahm alles ihren Lauf…. Heute ist es ein wunderbarer Kanal für die Menschen, denen ihre geschmacks Nerven gerne mal nach etwas exotischem Verlangen nur es irgendwie an allem fehlt sodass der Wunsch nach anderer Essenskultur unbefriedigt bleibt für eine lange Zeit. Ähnlich geht es mir, denn mal eben nach Samoa, in die Mongolei oder nach Ecuador switchen funktioniert leider nicht und selbst die Asia-Märkte überfordern mich häufig mit ihren benötigten asiatischen Sprachfähigkeiten.

So traf ich mehr durch Zufall auf die wunderbare Emmy, die mir auf Anhieb sympathisch erschien… schnell erfasste mich der Reit, des Beobachten ihrerseits wie sie noch nie zuvor gesehen Leckereien wie eine Sterneköchin rezensierte… Das Design der Verpackung, das Geräusch des Aufreißens dieser, die Textur und letztendlich natürlich das wichtigste der Geschmack werden wunderbar differenziert beschreiben und ich kann mir jedes Mal persönlich einen klein Eindruck von der fremden Esskultur bilden. Häufig habe ich Menschen erlebt, die Dinge vor der Kamera probieren nur um sie und das jeweilige Land dahinter schlecht zu machen und vorzuführen. So ist Emmy nicht, sie erweckt bei mir wirklich den Eindruck, dass sie jedes Lebensmittel schätzt und wirklich beachtet. Sie schreckt vor nichts zurück und probiert selbst Dinge wiederholt, obwohl sie sie nicht mochte nur um noch einmal zu testen ob es ihr nicht doch zusagt. Sie schmeißt die übrig gebliebenen Produkte auch nicht weg sondern verschenkt sie entweder an Nachbarn, Freunde oder Verwante. Falls die Exoten besonders delikat sind verfüttert sie diese gerne an ihre eigene Familie ;-)

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Von guten und schlechten Fensterscheiben…

Der September ist fast angebrochen, die Mäntel oder Jacken werden langsam dicker, die Verwunderung wie die Zeit verflogen wird ebenfalls immer größer. Gekoppelt mit dem Thema Jacken und Verwunderung, die eher eine Verzweiflung nahe kommend, denke ich immer an ein Thema: Gute und schlechte Fensterscheiben oder auch Schaufenster. Ihr wisst worauf es hinaus läuft? Vielleicht die Frauen ehe als die Männer? Entschuldigt falls ich gerade ein Klischee bediene, aber ich weiß nicht so viel über Jungs oder Männer Denkweisen, Neuronenverbindungen und Psyche, also kann ich nur aus meiner Spezies berichten und die beobachte ich unterwegs meistens sehr gerne. Wofür ich auch sehr froh bin, denn die Erfahrungen Zeile ich manchen Gesichtern tatsächlich mit manchen anderen humanoiden Lebewesen.

Da gehe ich eine Straße entlang nichts Böses ahnend, beschäftigt mit mit was auch immer und dann habe ich manchmal dieses Jucken oder auch Zucken im Augenwinkel, da eine Fensterscheibe, und dann schleichen sich ganz langsam ein paar narzisstische Gedanken ins Denkfeld. Sitzt die Frisur noch? Diese Windböen sind aber auch unpraktisch oder ist der Kragen meiner Jeansjacken ganz umgeklappt? Zu spät es ist passiert, ich schaue mein Spiegelbild an… Und es lächelt, das Spiegelbild sieht heute aber auch verdammt gut aus. Wie gesagt, kleiner narzisstischer Anfall, habe ich an guten und sonnigen Tagen. Ich bin zufrieden und gehe weiter, an dem nächsten großen Schaufenster halte ich wieder kurz inne und überlege… Noch einmal einen Blick wagen? Nein, das Ego will es ja nicht übertreiben und gehe weiter, ganz zufällig will der Körper aber nicht wie mein Gehirn und Zack, stehe ich vor dem örtlichen Optiker nach genau 3 Sekunden, ziehe ich nur die Augenbraue in die Höhe, verschränke die Arme und verwandle mich von Mrs. Hyde in Doctor Jekyll. Mein Verstand schreit gefühlt in einer Lautstärke und 130 Dezibel AH, Hilfe ich gehe nie wieder vor die Tür!
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