Erfahrungen

»Versatile« Blogger Award

Was für ein schnieker Name, für ein Faktenpost… Außerdem kannte ich bis jetzt das englische Wortfür vielseitig noch nicht… Zumindest nicht dieses. Zumal ich das große Glück habe gleich von drei Menschen nominiert worden zu sein und da ich mir anmaße mir einzubilden ich sei so unglaublich interessant gibt es jetzt für jeden 3x sieben Fakten. Das Ganze hat auch nur ungefähr drei Wochen gebracht, ihr seht ich bin so unglaublich vielschichtig dass ich fast schon eindimensional wirke.

Deshalb ich hoffe liebes Sternchen, liebe Jenny und liebes Blumenmädchen ich hoffe ich kann euren Ansprüchen gerecht werden! An alle Anderen ist dies jetzt der perfekte Beitrag um mich zu stalken. Herzlichen Glückwunsch! Beeilt euch, vielleicht habt ihr die Informationen noch vor der NSA und könnt sie an sie weiter verkaufen. Nur unter einer Bedingung ich will 40% des Gewinns, schließlich sind es meine privaten Informationen…

Übrigens was ich mal anmerken muss, es ist unglaublich wie viel mehr Aufrufe und Likes ein Beitrag bekommt wenn er übers Kochen, Backen handelt. Ich weiß nicht ob die Menschheit darüber Lachen oder Weinen sollte, schließlich gibt es hier (nicht nur auf meinem Blog) vielschichtigere Themen als Kochen und Backen…. Nun jedem Tierchen sein Blessierchen. Mal schauen was passiert wenn ich meinen Beiträge weiter hin mit Vegan, Backen, Kochen, Sex, und Geld versehe… Diverse Bösewichte der Menschheitsgeschichte mit drangehängt und ich bin auf die Statistiken gespannt. Ihr merkt ich bin noch leicht angeschlagen vom Probenwochenende…. Jetzt aber genug gepredigt.

Bitte lass mich vom Planeten Melmac kommen

Ich hatte Sternchen versprochen meine Adoptions-Erfahrung-Geschichte zum Besten zu geben und hier ist sie.

Am Anfang war lediglich das Interesse daran fest zu stellen wie es wäre noch ein weiteres Elternpaar zu haben. Damit das einige Leben ein wenig spannender wird. Dann kam diverse Kommentare von diversen Familienmitgliedern zu unserem unterschiedlichen Aussehen… Ich und mein Mitbewohner sehen uns dabei übrigens sehr ähnlich. Darüber hinaus kam die Anekdote, dass ich ähnlich wie Jesus wohl ein Geschenk des Himmels gewesen sein musste…

und irgendwann als ich alt genug war merkte ich wie unterschiedlich ich im Gegensatz zu meinem Mitbewohnern war. woher kam das?! Kein Zweifel ich musste adoptiert sein, denn diese merkwürdigen Wesen von Mitbewohnern waren garantiert nicht meine leiblichen Eltern! Und so bestärkte sich meine Vermutung so ganz nach und nach über die Jahre hinweg.

Das Sahnehäupchen der ganzen Geschichte ist allerdings, dass mein damaliger Klassenlehrer der weiterführenden Schule meine Eltern am ersten Elternabend im Einzelgespräch gefragt hat ob ich den adoptiert sei und meine liebevollen Erzeuger erst ein wenig verdutzt waren und dann laut los lachten. er ließ sich an dem Abend und auch bis heute nicht davon überzeugen, dass ich zumindest ein leibliches sowie göttliches Geschenk des Himmels bin. Überwasserlaufen muss ich zwar noch üben aber dass kommt bestimmt noch… Ich sehe meiner Mutter und meinem Vater übrigens gar nicht so unähnlich man muss nur mehrmals hinschauen.

Ich bin nicht Nichtdeutsche

Um ehrlich zu sein bin ich nicht Nichtdeutsche. Meine Familie ist außer dem einen Zweig aus Königsberg absolut ur-deutsch, so deutsch dass es fast schon wieder gruselig ist, denn mein Aussehen lässt darauf eher weniger schließen. Wie oft ich die Frage kommst du aus China? Gehört habe kann ich nicht mehr sagen, wie oft ich verneint habe kann ich ebenfalls nicht mehr sagen. Was meist darauf folgte war eine Aufzählung jeder einzelnen asiatischen Nation. Japan, Vietnam, Korea, Indonesien, Mongolei etc. und jedes Mal durfte ich mit Nein antworten. Irgendwann ging ich dann dazu über einfach zu erzählen, dass ich eine Nachfahrin von Dschingis Khan sei und ich wie er ihnen wenn sie mich sofort nicht auffhören auszufahren ihnen liebend gerne die sehen bei lebendigem leibe rauszureißen. Di meisten haben den wink mit dem Zaunpfahl danach verstanden. Ich werde immer weniger gefragt.

Damit ihr mich nicht falsch versteht ich habe nichts gegen die fragen nach Herkunft, es ist mir schlichtweg gleichgültig für eine Asiatin gehalten zu werden. Nur nervt es wenn es die einzige Frage ist, die du bei der ersten Begegnung hörst. Ist es das Einzige was an mir zählt?! Das ich aus China kommen könnte? Manchmal verstehe ich bestimmte Aspekte, des Sich-nicht-zu-hause-Fühlens von Immigranten. Meist werde ich vorher noch nicht einmal nach meinem Namen gefragt bei dem dann klar würde, dass ich nicht aus Asien stamme.

Zumal China nich wirklich eine Nation ist mit der ich mich identifizieren kann… Insbesondere die Regierung die Landschaft ist wunderschön… Island wäre mir eben einfach lieber… Da fühle ich mich zumindest zu Hause.

Wer braucht schon Hörbücher?

Eigentlich brauche ich Hörbücher, den aufgrund Ermangelung zur Zeit fürs Lesen höre ich dementsprechend gerne Hörbücher. Nur leider ist der Weg zur nächsten Bibliothek die wirklich gut Sortiert hat und auch was anderes hat als Herr der Ringe oder 50 Shades of Grey leider von der Dauer etwas zu lang. Außerdem scheine ich in Sachen Hörbücher recht Mainstream unterwegs zu sein, denn genau die die ich haben will sind dann meist ausgeliehen. Dumm gelaufen… Audible wäre also eine nette Versuchung, aber mit Netflix ist mir dass dann doch zu teuer. Und so bin ich von Hörbücher auf den Tritt der Let’s Plays aufgesprungen.

Muskeln überall

Gut, die Überschrift mag etwas irritieren schließlich bin ich ungefähr so muskulös wie eine Binse, aber welche Muskeln ich definitiv trainiert habe sind die, die für die vordere, obere und hintere Ohrmuskulatur. Denn ich kann mit den Ohren wackeln nicht nur mit beiden gleichzeitig, nein auch einzeln oder abwechselnd. Macht Spaß und sorgt bei vielen immer wieder für Verwunderung.

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Ich bin ein Filius, Sohn…. (1)

Elatus, mein Name ist Aurelietta Sohn und seit dem gestrigen Tage im Januar bin ich Teil von Söhne&Söhne. Ich werde von nun an wachsen, beiwohnen und veredeln. Ich werde niemals aussprechen, was ich lieber verschweige, ich werde weder mir vorschnelle Urteile über andere Söhne anmaßen noch meine Arbeit unterbrechen und auch nichts davon übrig lassen. Von nun an wird meine gesamte Energie für die Ur-Filiale schlagen… Das geknüpfte Band wird niemals reißen und mich für ewig mit meinen anderen Söhnen verbinden…

Feststeht, dass das gestrige geknüpfte Band sich vermutlich tatsächlich nicht so leicht von mir lösen lässt auch die daran geknüpften Erinnerungen. So ein Vorstellungsgespräch inklusive Assesmentzenter werde ich wohl nie wieder erleben, zumindest hoffe ich dies inständigst. Ich hatte nämlich nicht vor bei den Zeugen Jehovas etc. anzufangen. Deshalb werde ich mich wohl bei jedem zukünftigen Vorstellungsgespräch entspannt zurück lehnen können und beruhigt lächeln. So außergewöhnlich waren meine Freitagabende schon lange nicht mehr.

Im Rahmen unseres Profiles und Leistungskurses bekamen wir eines Tages zwei Faltblätter auf den Aula-Boden geknallt, auf denen es um eine geheimnisvolle Filialenkette ging namens Söhne? Söhne. Sie war die älteste Filiale und besteht nicht nur seit Anfang an sondern nimmt eine zentrale Stellung unseres heutigen Lebens ein.

und da diese Filalien eben expandieren wollen suchen sie UNS, die Auserwählten um bei ihnen vorstellig zu werden für einen lebenslangen Job.

So weit so gut, dass hieß für meinen Kurs und mich sich auf ein weiteres Theaterprojekt der Gruppe Signa einlassen, mittlerweile für mich das dritte Mal. Ein wenig nervös waren wir schon, unser Pädagoge machte sich nun seit einer Woche einen Spaß darüber gelegentlich merkwürdige Andeutungen zu machen und sein verdammtes Joker-Lächeln aufblitzen zu sehen. Einige Neulinge ließen sich davon arg einschüchtern, schließlich ist immersives Theater von SIGNA eigentlich immer FSK 18. Wenn wir Glück hätten und sich am ende des Abend noch keiner vor unseren Füßen übergeben hätte, hätten wir noch einen sehr ruhigen Abend gehabt. Man sollte niemals die Wirkung von Kunstblut und Platzpatronen unterschätzen.

Pünktlich um 18 Uhr sollten wir angehenden Söhne (ja liebe FeministenINNEN, es gab NUR Söhne) in der Filiale erscheinen. Kaum angekommen wurden wir auch schon zur Eile angetrieben, denn natürlich waren wir zu spät…. Wie das passieren konnte wussten wir selbst nicht, denn vor 2 Minuten war eigentlich noch reichlich Zeit gewesen, doch mit der Überschreitung der Schwelle ins Innere des Herzens wechselten anscheinend auch die Zeitdemensionen. Unsere Garderobe wurde uns gerade zu entrissen und ehe ich mich versah saß ich auch noch allein zwischen wildfremden Menschen in einem riesigen, sehr dreckigen Versammlungsraum. In die Handgedrückt bekam ich lediglich eine Nummer und ein Klemmbrett. Fragen wurden ignoriert, Schwindelgefühle unterdrückt und eine gerade Haltung war durch hundert starrende Augen plötzlich sehr essentiell geworden. Neben uns 50 Auserwählten trudelten alle Mitarbeiter der Filiale ein, selbst der merkwürdig hinkende Koch. 50 weitere Menschen in grauen Kostümen, Frags, Anzügen und Kitteln selbst der Firmenclown (Flavia Sohn) vergnügten sich am Rande stehend.

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