Cartoon

Avatar- Eine Analyse Teil III

Nun zum letzen Teil, des Liebesbriefes an meine Lieblingsserie. Auch hier erneut eine massive Spoilerwarnung für die gesamte Serie: Avatar- Herr der Elemente. Lesen auf eigene Gefahr. Zu Teil I geht es hier und zu Teil II hier…

Bändigen im Allgemeinen- It’s magic… not

Nicht jeder Bewohner des Avatar-Universums ist ein Bändiger. Bändigen ist eine Gabe die angeboren ist oder nicht. Man kann es trainieren, aber nicht erlernen. Wie es genau vererbt wird ist nicht ganz klar, wobei man folgendes feststellen kann: Zwei nicht Bändiger können durchaus ein Kind gebären, welches bändigen kann. Ein perfektes Beispiel dafür wäre Katara sowohl Vater als auch Mutter konnten es nicht und siehe da, die Tochter ist ein riesen Talent. Auch können zwei Bändiger einen normalen Menschen ohne Gabe bekommen. Wenn die Elternteile aus verschiedenen Nationen zusammenkommen, beispielsweise Feuer und Erde kann das Kind ein Nichtbändiger, ein Feuer oder ein Erdbändiger werden, aber zwei Elemente bändigen funktioniert nicht. Denn mehrfach-bändigen ist nur dem Avatar möglich. Es existieren auch gewisse Sondergaben oder Talente, welche hin und wieder Auftreten. Der Stamm der Pflanzenbändiger ist eine gesamte Gruppe von Sonderlingen. Normalerweise die Voraussetzung für solche Ausnahmen ebenfalls angeboren, manchmal erfordernden sie jedoch noch sehr langes und hartes Training.

Aufgrund dessen das Bändigen rein auf den Körper beschränkt ist und es keine magischen oder obskuren Artefakte gibt die es verstärken oder schwächen können ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Bändiger völlig übermächtig wird relativ gering. Selbst der Avatar kann besiegt werden, auf dem Weg wie jeder andere Mensch auch, oder wenn er sich im Avatar Zustand befindet. Das Problem dabei ist eben, sobald man stirbt wird nie wieder ein Avatar geboren werden. Nie, nie, nie wieder. Natürlich birgt die Story das ein oder andere Hintertürchen jedoch übertreiben die Autoren es hierbei nicht. Was wäre eine Story auch ohne Plottwists. Demnach kommen die Sondertalente zwar vor, jedoch stehen sich nicht an jeder Ecke. Schon gar nicht solltet ihr in den Glauben verfallen, dass in dieser Welt Nicht-Bändiger schwächer sein könnten als Bändiger.

Das Chi-Blocken ist eine der am häufig vorkommenden Techniker der Nicht-Bändiger, falls se jemals in die Verlegenheit eines Kampfes kommen sollten. Diese uralte Technik ermächtigt den Ausführenden durch schnelle Schläge auf bestimmte Körperpunkte die jeweiligen Nerven und damit verbunden Muskeln für vorübergehende Zeit zu lahmen. Bewegungsunfähig lässt es sich schlecht bändigen…

Superkräfte müssen eben ausgeglichen werden, sonst wird es auf Dauer sehr vorausschaubar und die Geschichte langweilig. Eben diese Balance macht unheimlich Lust auf mehr. So sind die Kämpfe doch recht realistisch im Gegensatz zu den herkömmlichen Shonin Animes, in denen ich mich jede Sekunde frage wie die Charaktere es schaffen, dass Universum nicht zu zerstören. Physik? Schwerkraft? Gilt zwar für jeden, außer für uns. Dieser Spruch macht es auf Dauer ebenfalls nicht spannender.

 

The greatest Story ever told… 

Die wohl wichtigste Folge für die Hintergrundgeschichte Aangs und seinem Konflikt mit Zuko ist 12 Folge der ersten Staffel (Buch Wasser). Innerhalb dieser knapp 25 Minuten erfährt der Zuschauer Aangs Kindheit und den Grund weshalb er damals aus dem Tempel geflohen ist und vor allem warum er gute 100 Jahre im Eis eingeschlossen gewesen ist. Bezüglich Zuko sehen wir eine ähnliche Darstellung seines Lebenslaufes: eine recht glückliche Kindheit, das nicht mehr ganz so schöne Älterwerden und schließlich den augenscheinlichen Drehpunkt seiner Persönlichkeit. Bei beiden Charakteren wird dem Zuschauer nur so viel Hintergrundwissen zugetragen, wie er braucht um die eigentlichen Beweggründe des einen oder des anderen verstehen zu können.

Es gibt dabei verschiedene Schreibtechniken wie man dies bewerkstelligen kann ohne dabei ins plumpe Aufzählen zu verfallen. Die erste Möglichkeit besteht darin, dass dem Protagonisten etwas schreckliches widerfährt. Am besten so schrecklich, dass es ihn nachhaltig prägt und sein späteres Handeln beeinflusst bzw. beeinflussen könnte. Eine Variante der ersten ist, dass der Protagonist sich für das traumatisierende Erlebnis auch noch die Schuld gibt. Das Paradebeispiel hierfür wären Spider- oder Batman. Letzterer sieht den tödlichen Raubüberfall der eigenen Eltern und gibt sich die Schuld dafür, dass er es nicht verhindern konnte. Ersterer muss den Tod seines geliebten Onkels beiwohnen ohne etwas tun zu können.

Normalerweise wird dem Avatar erst mit 16 Jahren sein Schicksal offenbart und dies nicht ohne Grund. Mit dem Wissen der Avatar zu sein, geht eine Menge Verantwortung so wie Reife einher. Beides hatte Aang mit einen zwölf Jahren definitiv nicht. Wie soll er auch, er war zwölf! Jedoch spürten die Luftnomaden das etwas unheilvolles in der Luft lag, weshalb sie Aang vor einweihten ebenso wie die anderen Schüler und Nomaden des Tempels. Während der Junge recht wenig mit dieser Information anfangen konnte, begannen ihn seine Freunde immer mehr auszuschließen, aus Angst, dass er bei Spielen oder spaßigen Turnieren schneller schlagen könnte. Er wäre schließlich der Avatar und somit etwas Besonderes… Aang fühlte sich immer mehr in die Ecke gedrängt und allein gelassen. Sein einziger Freund, der blieb war sein Vorgesetzter. Als eines Tages der Junge, dann noch ein Gespräch belauschte welches besagte, dass Aang in einen anderen Tempel geschickt werden sollte schmiedete er den Plan davon zu laufen. Selbst als er aus dem Eis befreit wird, und Katara ihn in ein Gespräch über den Avatar verstrickt lügt er sie an. Anhand seiner Gesichtszüge erkennen wir, dass er immer sich immer noch nicht damit wohlfühlt. War Aang eimal mit seinem Flugbison und seinem Lemur (ja es gibt in Avatar fliegende Bisons, nehmt es einfach so hin) über dem Meer, gerieten sie in einen schweren Sturm. Kurz bevor die drei ertranken, geriet Aang wohl das erste Mal in den Avatar zustand und schloss sich inklusive seiner Begleiter in eine Luftblase ein, die dann gefror.

Aufgrund Aangs Angst Verantwortung zu übernehmen und somit erwachsen zu werden entkommt er dem Genozid der Feuernation. Vielleicht hätte der den Krieg verhindern können, ist allerdings eher unwahrscheinlich. Als Aang aus dem Eis befreit wird und später feststellen muss, was während seiner Abstinenz mit seinen Freunden und seinem Volks passiert ist flippt er gelinde gesagt ein wenig aus. Schließlich ist nicht nur sein Vorgesetzer wegen seines Nicht-Daseins gestorben, sondern sein gesamtes Volk. Für einen immer noch zwölf Jährigen, der nun eigentlich 112 Jahre alt ist immer noch ein großer Schock. Deshalb ist Aangs Ziel nicht nur alle vier Elemente zu beherrschen und den Frieden wieder einkehren zu lassen, vielmehr muss er lernen Verantwortung zu übernehmen. Zukos Challenge besteht darin zu erkennen, dass er damals richtig gehandelt hat und sein Vater falsch liegt. Vor allem muss er lernen sich über seinen Vater hinweg zu setzen, denn er braucht niemanden der ihm sein Ansehen und seine Ehre zurückgibt, dass kann nur er selbst. Sich seine eigenen Schwächen und Fehler einzugestehen und diese zu überwinden weckt genug Drama und genügend Identifiaktionsmöglichkeiten für jeden Zuschauer. Schuldgefühle und Reue sind die besten Voraussetzungen um einen Charakter wachsen zu lassen.

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Avatar- Eine Analyse Teil I

Als aller erstes. Ja, es kam gefühlte Ewigkeiten auf diesem Blog nichts mehr und ja, ich habe sogar dafür sogar eine Erklärung. Stichwort: Aufbau einer Ausstellung. Damit wäre das Thema auch schon abgehakt, dazu gibt es später einen Bericht. Kurzer Teaser: Hölle auf Erden.

Jetzt aber zu einem anderen Thema und damit Beitrag, der seit ebenfalls Ewigkeiten auf meiner Festplatte schlummert. Ich war drauf und dran ihn wieder zu löschen, jedoch steckt in diesem Essay zu viel Arbeit drin, als dass ich ihn auf Nimmerwiedersehen ins Datenuniversum schicke. Tod geschrieben habe ich ihn ebenso mehrere Male, es wird einfach Zeit dass er endlich das Tageslicht erblickt. Mal wieder in drei Teilen, da meine Begeisterung mal wieder etwas entgleist ist. Wenn mir mal etwas am Herzen liegt, gibt es eben kein zurück.

Worum geht es überhaupt? Der Essay handelt davon, weshalb einer meiner Lieblingsserien so genial ist, weshalb sich andere Serien von ihr eine Scheibe abschneiden können und weshalb sie absolut keine Kinderserie ist auch wenn sie als solche oft verschrien wird.

Die Rede ist von Avatar- Herr der Elemente oder im Original: Avatar- The Last Airbender. Sie lief meines Wissens im Jahre 2005 an und endete 2008. Sie beinhaltet 3 Staffeln, welche insgesamt 61 Folgen umfassen. Obwohl Avatar, im Zeichentrickstil präsentiert wird ist es kein Anime sondern ein Cartoon. Kommt eben davon, wenn die Produktion in den USA statt findet und nicht in Japan.

Zu Avatar existiert eine gesamte Sequel- Serie „The Legend of Korra“ die etwa 70 Jahre nach den Ereignissen spielt, die ich hier allerdings nicht mit einbeziehen werde ansonsten würde ich endgültig die Seitenzahlen sprengen. Ebenso wie die dazugehörige Comic-Serie, die Aang Abenteuer nach dem Ende der Originalen Serie erzählt. Damit ihr das Ganze auch versteht und nicht völlig auf dem Holzweg herumirrt, hier der Prolog, der erst einmal alles klären dürfte. Übrigens möchte ich eindeutig darauf Hinweisen: Dies ist eine Analyse. Spoiler sind vorprogrammiert. Dies ist eine Spoilerwarnung, der die Serie noch schauen möchte lest diesen Beitrag nicht. Es sei denn ihr wollte gespoilert werden! 

 

Worldbuilding- Realismus darf ruhig auch mal ein wenig fantastisch sein

Jeder der in Avatar vorkommenden vier Nationen ist nicht nur einem Element zugeordnet, dahinter steckt tatsächlich etwas mehr als man auf den ersten Blick vermuten möchte. Sowohl der Lebensstil als auch die jeweilige Kultur bauen auf den Eigenschaften des jeweiligen Elementes auf. Beispielsweise nutzen die Wasserstämme Boote um sich fortzubewegen. Betrachtet man ihren Lebensraum (Süd- bzw. Nordpol) ist dies nur logisch, schließlich gibt es dort nichts anderes als Wasser. Und entweder es wird herkömmlich gerudert oder eben das Wasser unter dem Boot gebändigt. Die Luftbändiger konnten ihre Tempel lediglich mit ihren fliegenden Bisons oder Gleitern erreichen.

Die geographischen Anpassungen sind eben recht offensichtlich, kommen wir nun zu den politisch/kulturellen. Das beste Beispiel dafür wäre das riesige Erdkönigreich. In diesem existiert nämlich zwischen der Stadt- Landbevölkerung ein großes Sozialgefälle. Einkommen, Lebensstil sowie die Kleidungsart unterscheiden sich drastisch. Zum einen liegt es eben an der Berufung der Bewohner zum anderen am politischen Oberhaupt. Das Erdkönigreich ist ein Kaiserreich, demnach keinesfalls homogen. Im Norden herrschen andere Fürsten als im Süden oder Osten, und damit einhergehen eben auch die allgemeinen Werte, Regeln, Traditionen etc.

Vom Erdkönigreich völlig autonom sind dagegen die Feuerkolonien, lernt man den Feuerlord besser kennen weiß man ziemlich schnell wer den schlechtesten Platz in der Gesellschaft hat. Nun ist es eines wie die Welt im Individuellen aufgebaut ist und etwas völlig anderes wie sie präsentiert wird. Beides meistert Avatar ganz hervorragend inklusive des Storytellings.

 

„Storytelling is the most powerful way to put ideas into the world today“ – Robert McKee

Das Wunderbare an letzterem ist, dass der Zuschauer am Anfang ähnlich ahnungslos ist wie die beiden Charaktere Sokka und Katara. Sowohl wir als auch sie kennen die Vorgeschichte bzw. wir kennen den Prolog. Weder wir noch das Geschwisterpaar kennen die gesamte Welt, noch können wir erahnen welche Abenteuer auf sie warten. Im Laufe der Serie wird der Zuschauer mit den Charakteren selbst zum Entdecker. Wir steigen quasi durch den magischen Schrank und erleben einen Aha-Moment nach dem nächsten, kurz um wir haben Spaß. Alles ist neu, unbekannt, aufregend und irgendwie verdammt cool.

Das Problem dabei, selbst alles Neue und noch so coole wird irgendwann langweilig. Beide Parteien (Zuschauer und Charaktere) konsumieren zunächst nur, können aber nichts beisteuern. Man läuft Gefahr wieder zu eindimensional zu werden. Doch wozu hat man denn Aang? Aang kennt immer noch die Welt vor 120 Jahren als wäre es gestern gewesen. Dank seinen Erinnerungen fängt an ein Austausch zwischen alt und jung oder Vergangenheit und Gegenwart statt zu finden. Erst währenddessen wird einem selbst klar, was sich alles verändert hat und vor allem wie viel zum Schlechten. Dabei wird vor allem immer wieder ein Thema aufgegriffen: Krieg. Dieser Sachverhalt ist in einer Kinderserie recht happig. Trotzdem schafft es die Serie dieses Thema wahrheitsgemäß, aber nicht zu traumatisieren aufzubereiten. Die verpasste Zeit holt Aang nun anhand von Einzel oder Gruppenschicksalen auf. Beginnend mit Kataras und Sokkas Familiengeschichte, fortführend mit den Schicksalen der Erdbürger in den Feuerkolonien oder den Widerstandsgruppen von politisch Gefangen und Waisen etc.

Aufgrund der ganzen Dramen, welche nach und nach aufgefächert werden, wird dem Zuschauer gezeigt was das eigentliche Ziel dieser Serie bzw. des Handelns der Charaktere ist. Für den Krieg, der einen Großteil der Welt in Unheil gestürzt hat, hat irgendwo seinen Ursprung. Dieser liegt bei Zosin beziehungsweise seinem ebenso machtgierigen und kranken Enkel Feuerlord Ozai. Nur wenn Ozai besiegt ist kann wieder Frieden in die Welt einkehren. Das Problem bis dato war, dass niemand so mächtig war um ihn besiegen zu können. Deshalb wird nun der Avatar gefordert. Doch damit nicht genug, denn selbst Aang ist in seiner Anfangsform noch zu schwach. Seine Kräfte stehen erst am Anfang der Entwicklung.

Das Ziel ist nämlich die Perfektion des Bändigens aller vier Elemente. Eins meistert er bereits hervorragend, sein eigenes: Luft. Im Gegensatz zu so manch älteren Superheldenfilmen existiert hier bei nicht wirklich eine Stringenz. (Weshalb ich hier „nicht wirklich“ anstatt „gar nicht“ schreibe erkläre ich später.) Der junge Avatar muss zwar die Welt retten, jedoch bleibt dabei sehr viel Zeit für sehr viel Nebensächliches wie eben persönliche Geschichten, Charakterentwicklung, Zusatzabenteuer, Plottwists und natürlich die allseits beliebten Insider, die dem ganzen die gewisse extra Würze geben. Bevor wir jetzt uns jetzt ans wahre Eingemachte herantrauen, hier ein kurzer Stopp. Dieser kurze Teil war quasi nur die Einführung in das Thema. Als nächstes folgt ein Artikel zu sämtlichen Fakten der Avatar Welt, und zum Schluss widmen wir uns dann noch einmal der Storyline mit einem passenden Schlusswort.

Blogparade: Kill them off! 10 Most Hated Characters

Halleluja so spät mit einem Beitrag war ich noch nie dran! Aber ich habe es ja noch ganz knapp vor Abpfiff geschafft. Ich schiebe es jetzt einfach erst einmal auf das Lange hin und her schieben der Plätze sowie der Charakterauswahl, sich auf 10 zu einigen war doch eine größere Herausforderung als ich dachte sowie das erst sehr späte Entdecken der Blogparade. Jetzt sind meine Beitrage für den November nun auch vollständig. Ergo Häckchen setzen, fehlen nun nur noch tausend andere. Genug gesabbelt, ich bin vermutlich gerade eh schon wieder zu spät dran wofür auch immer. Deshalb legen wir doch lieber hier jetzt, sofort los! Los geht’s mit der berühmt, berüchtigten Nummer eins!

Und seit vorgewarnt Spoiler sind definitiv vorhanden und wer sich die Spannung bei diesen Serien nicht nehmen lassen möchte sollte diesen jeweiligen Absatz dann einfach überlesen. 

 

 

1. Rem (Death Note) 

Dieses Monster! Es ist mir wurscht wie Menschen orientiert sie war, es ist mir wurscht viel Leid sie ertragen musste, es ist mir zu hochdeutsch wirklich scheibenhonig egal wie edel Rem Misa gerettet hat. Das Einzige was für mich zählt und zwar auf ewig ist, dass dabei Lawliet sterben musste und dafür hasse ich sie abgrundtief. Bodenlos, auf ewig ohne Reue. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen, diesen Hass möchte ich hier auch nicht weiter ausweiten. Sonst wird es gesundheitlich zu gefährlich für euch und für meine Umwelt. Außerdem einem toten Todesgott den Tod an den Hals zu wünschen ist schon paradox genug.

 

 

2. Mendez (Orange is the new Black)

Alles. an. diesem. Typen. ist. ekelig. einfach. nur. widerlich. Ich weiß nicht was für Probleme der Serienautor hatte, als er Mendez kreierte aber seine Fantasien möchte ich auf jeden Fall nie erfahren! Niemals. Nie. Dieser Charakter kann nichts anderes als aufdringlich, schmierig, ekelhaft sowie vugulär sein und dass findet er dann auch noch herrlich anziehend. Jedes Mal wenn er auftauchte war ich kurz vor dem Erbrechen. Wenn so jemand jemals in meine Nähe kommen wird rufe ich die Polizei und lasse denjenigen selbst seine eigene Seife essen… Aufhaben kann er sie vorher alleine.

 

 

3. Vee (Orange is the New Black)

Was soll ich sagen sobald Mendez vom Fenster weg war und ich mich schon auf eine gute Serie ohne Arschkriecher, Psychopathen oder schlichte Vollidioten gefreut. Diese Freude hielt genau drei Stunden an? Oder sogar noch weniger? Ich weiß es leider nicht mehr, denn statt dem ekeligen, grünen betörend wirkenden Liebesschleim tauchte nun die ultimative, herrische, habgierige, berechnende Vee auf. Weder Moralvorstellungen, noch Nächstenliebe oder gar Mitgefühl lassen sich in diesem riesigen schwarzen Loch der Gier finden. Sie zelebriert es gerade zu und zwar zu jeder Zeit an jedem Ort. Es verging keine Minute und ich wusste sie würde Ärger geben. Sie verkörpert einfach all dass was ich an Menschen nicht schätze. Bei diesem Charakter ist nicht mit: Liberté, Égalité, Fraternité ergänzt um Probité und Loyauté und zwar bis zum Gott verdammten Ende so schwer ist dass nun auch nicht. Aber dies würde Vee noch nicht einmal 10 Sekunden durchstehen sie würde an ihrem Egoismus ersticken! Oder viel mehr überfahren werden… Was habe ich mich gefreut. Serien machen psychopathisch.

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