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Rezension, »Projekt Epilog« von Peter Georgas Frey

Ich habe schon fast so etwas wie ein schlechtes Gewissen, dass ich nicht 24 Stunden pro Tag lese, aber auch nur fast ;D Ein wenig Spannung gehört eben zum Leben dazu. Ich kann allerdings verstehen, wenn die Nerven mit einem durchgehen erst recht nach so einem Stress. Denn Peter Georgas Frey hat nun seinen sowohl dritten als auch letzten Band seiner ehemaligen Aurumer-Dilogie veröffentlicht. Ganz ehrlich, meine Erwartungen waren keinesfalls gering. Schließlich wurde man immer mal wieder gerne angeteasert und am Ende gewann dann doch die Neugier auf ein Rezensionsexemplar.

Deshalb Vorhang auf für den neuen Roman „Projekt Epilog“ von Peter Georgas Frey.

Wir erinnern uns (dank des kleinen Vorworts) an die Geschehnisse gen Ende des zweiten Bandes der Trilogie: Menschen sterben, Wesen sterben, Alles geht drunter und drüber und am Ende bleibt eine große, sehr große Leere. Daher ist es glaube ich nicht zu viel verraten, dass dieser dritte und voraussichtlich wirklich letzte Band auch noch die letzten Handlungsstränge ergänzt und jede Frage beantwortet.

Der Plot an sich beginnt zwei Jahre nach den letzten Seiten des zweiten Romans und in dieser Zeit hat sich so einiges verändert. Die Welt liegt wieder friedlich in einer scheinheiligen Homöostase, die allerdings zu kippen droht. An dem Tag, an dem W. Peck mit einem Ultimatum seitens des Präsidenten konfrontiert wird, tut es das auch und wie.

So viel zur Handlung. Kommen wir als erstes zum Äußeren, beispielsweise dem Cover. Ich liebe das Cover, ich liebe allerdings auch warme Farben: rot, gelb und orange sind mein Ding. Die Schrift in der das Buch verfasst worden ist, ist dagegen dieselbe wie schon in Band eins und zwei. Gute Größe, schlichte Buchstaben, wunderbar. Für die Verstreuten unter euch, steht der jeweilige Romantitel nebst Reihenfolge auch noch einmal hinten ganz klein unter dem Klappentext. Sehr zuvorkommend, wobei ich bezweifle, dass ich warm mit kalt verwechsle.

Des Weiteren bedient der Autor bereits altbekannte Elemente. Das Wichtigste wäre wohl der klare sowie leicht verständliche Schreibstil, gebettet innerhalb von prägnanten Sätzen. Das Lesetempo kann aufgrund dessen teilweise erheblich an Fahrt aufnehmen. Mag ich persönlich besonders gerne, da ich es nicht leiden kann beim Lesen da Gefühl zu bekommen auf der Stelle zu stehen.

Was ich ebenso schätze, ist die abermalige Unterteilung der Geschichte in drei große Abschnitte inklusive kurzer Kapitel. Das Gesamtbild wird/wirkt dadurch erheblich strukturierter und ist einfacher zu verfolgen. Gerade für Leser, die ohne Lesezeichen lesen. Ja, ich bin sehr dankbar dafür, wenn ich mir das Heraussuchen von Seiten oder Zeilen ersparen kann.

Zumal ich jemand bin, der gerne ohne Lesezeichen liest und sehr dankbar dafür bin wenn ich während des Beendens und wieder Anfangens eines Buches nicht jedes Mal ewig nach den Seiten oder Zeilen suchen will.

Ohne allzu viel zu vorwegzunehmen, sage ich nur so viel: Die Handlung des neuen Romans ist ähnlich spannend wie die der vorherigen. Das Gefühl von dunklen Vorahnungen ist von Anfang an da, ähnlich wie die Vermutung, dass alles nur noch schlimmer wird. Ein zukunftsorientiertes Game of Thrones mit vielleicht nicht ganz so vielen Ebenen. Mitschuldig daran sind die recht häufig vorkommenden Plottwists oder Planstörungen der Helden aufgrund anderer Parteien. Eins kann man sich merken: Egal wie sicher sich die Protagonisten wirken, sie werden alle mehr oder weniger ihr Fett wegbekommen. Immer. So oft es nur geht.

Ebenfalls beibehalten wurden die Ortsangaben, bewährt und beliebt würde ich sagen. Wenigstens bei mir, ich spiele ja immer gerne Vögelchen. Ich maße mir hier einfach mal an zu behaupten ich könne Dinge auf Herz und Nieren prüfen. Normalerweise wäre ich übrigens für eine Karte im Anhang, allerdings weiß ich auch, dass eine vollständige Weltkarte auf DINA4-Format definitiv zu klein und viel zu ungenau wäre. Die lieben Suchmaschinen waren mir auch so behilflich.

Die altbekannten Charaktere wieder zu treffen, war ein bisschen wie nach Hause kommen.

Alle Figuren fühlen sich irgendwie bekannt an, aber auch irgendwie nicht. Schließlich sind zwei Jahre vergangen und der Abgang im vorherigen Band war von vielen recht traumataverdächtig. Ich habe mich während des Lesens übrigens allen ernstes gefragt wie so manch einer das bereits Erlebte verarbeitet hat. Vermutlich leiden deshalb ein zwei Charaktere unter Momenten der geistigen Umnachtung. Ich verstehe, dass Menschen nicht immer rational handeln und schon gar nicht erst logisch denken, aber es knirschte trotzdem gewaltig. Die Gedanken und die Intention des Autors dahinter kann ich noch irgendwo verstehen aber irgendwo auch wieder nicht. Nur weil einem plötzlich bewusst wird, dass alles und jeder vergänglich ist gleich solche Pheromone zu bilden. Halleluja.

Dagegen gefallen mir immer noch die kleinen Anspielungen, durch die leichte Veränderung der Originalbezeichnungen/ Originalnamen. Vermutlich ist es dem Lektorat durch die Lappen gegangen, aber an manchen Stellen müsste da noch ein bisschen nachgebessert werden. Denn es gäbe dort einen Whistleblower, der unter dem selben Namen läuft wie sein reales Pendant ebenso wie zwei Fastfoodketten sowie diverse ominöse Nachrichtendienste.

Wenn ich gerade schon einmal dabei bin… Ich weiß mit der Sprache und dem Reisen ist das in Büchern so eine Sache, aber mir ist trotzdem etwas aufgefallen. Im Roman gibt es eine Szene, in der sitzen zwei höchstwahrscheinlich deutschsprachige Charaktere zusammen und neben ihnen ein Amerikaner (bis jetzt dachte ich zumindest, dass er Amerikaner sei) und einer der Deutschen fragt den anderen, ob er ihn nichts duzen könne. Auch wenn die Erzählung in unserer Realität auf deutsch verfasst worden ist, wäre es irgendwie nicht sinnvoller den Satz umzuformulieren oder zu ersetzen, weil die Charaktere doch eigentlich (innerhalb der Handlung) Englisch reden würden? Schließlich gibt es dort kein „Sie“ als Anredepronomen. Falls ich da was missverstanden haben sollte, großes Sorry ich bin da wohl ein wenig Känguru geschädigt.

Mal von fünf kleinen Grammatikpatzern abgesehen, (ist vermutlich beim Kürzen oder Umschreiben von Sätzen passiert) wäre mein Gemecker damit auch beendet. Ich hätte zwar gerne noch ein bisschen mehr von den Aurumern gelesen, kann allerdings verstehen, dass der Roman „Projekt Epilog“ nur die Erde behandeln soll.

Deshalb hier mein Fazit: Dieser dritte Band steht den beiden vorherigen in nichts nach. Die Handlung ist genauso spannend wie in Band eins, die Charaktere sind sich größtenteils treu geblieben und wer einen gelungenen Abschluss des Abenteuers lesen will, der sollte sich unbedingt überlegen dieses Buch zu kaufen. Vielleicht aber erst, wenn die kleinen Schönheitsfehler behoben worden sind.

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Gesammelte Schätze eines Monat, der ständig macht was er will

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Hier dürft auch ruhig bei der Administratorin dieser „Challenge“ vorbeischauen, dazu einfach auf Bild klicken…

Der Februar steht bis jetzt dem Januar in Sachen Ereignissen im Nichts nach. Ich habe das Gefühl ich würde geradewegs nur so durch Zeit und Raum fliegen… Nichtsdestotrotz werde ich die Lernphase genießen, einfach mit dem Ziel dass das bald alles vorbei sein wird.

Mein erhofftes Metal-Shirt gab es natürlich nicht, dafür hatten wir zumindest eine Bühne bei unserem Theaterstück und es lief doch recht solide, trotz einer Vielzahl von Textaussetzern, falschen Standpunkten und falschen Handlungen. Ich fand für mich heraus: Drei Sätze zu sprechen in einem 90 Minuten langem Stück ist verdammt bescheiden. Der Schwierigkeitsgrad hebt sich deutlich, ernsthaft. Denn um seine Einsatzwörter nicht zu verpassen musste ich mich die ganze Zeit ungeheuer konzentrieren, zumal der Inhalt und diese Stichwörter sich stets ähnelten. Wenn dann jemand anderes seinen Satz nicht genauso zitierte wie er im Skript stand, stimmte zwar der ungefähre Rahmen aber mein Codewort fehlte.

Der Grund: Die wenig variierenden Gesprächsthemen während des Gerichtsprozesses entweder geht es um Eve, um Adam oder um den Krug selbst und das über 70 Minuten… Sich zu konzentrieren, wenn mir das Thema nicht am Herzen liegt ist quälend.

Zudem durfte ich als eher schlechtgelaunter Bauer den Hot Curves Kalender meines Sohn Ruprecht vorführen und ich darf definitiv behaupten der Pirelli Kalender entspricht mehr meinem Geschmack. Zumal mich mein Lehrer an wies bloß nicht jedes Bild zu zeigen, da manche zu explizit seien. Ich merke an: Man sah ähnlich wie beim Playboy nie irgendwelche relevanten Körperpartien! Aber gut genug der Fotogenität von Frauen. Kommen wir zu Emanzipation meinerseits… Mein introvertiertes Haifischmadenbaby- Dasein habe ich ab Ende Januar endgültig abgelegt und mich zu einem feschen Wolpertinger geoutet. Gemerkt habe ich es an meiner plötzlichen Courage für mich selbst. Ich schlucke nicht mehr jeden Satz gegenüber Lehrern herunter, nur weil sie Lehrer sind… Ebenso demonstrierte ich meinen inneren Protest gegen ein solches Wesen deutlich.

Will heißen: Neben unserer wunderbaren Mathelehrerin durfte ich mal wieder einen grauenvollen Matheleerer kennen lernen. Dank des unglaublich gut ausgefallenen Mathematikvorabiturs hat sich unser Bildungsminister dazu durchgerungen uns Zusatzstunden anzubieten, um den Stoff noch einmal zu vertiefen und zu wiederholen parallel zum normalen Unterricht. Dies ist eine sehr noble Geste und viele von uns haben diese überaus erfreut war genommen trotz Wochenende, nur war da eben dieser neue Leerer. Uralt, schwerhörig und absolut unerfahren im Umgang mit moderner Technik. Das waren nicht allzu gute Voraussetzungen, doch man will ja keine Vorurteile haben… Die Vorurteile bestätigten sich spätestens bei folgendem Dialog:

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Gesammelte Schätze des Erntemonats

Irgendwie werde ich den August mehr vermissen als alle anderen Monate des bisherigen Jahres einfach aus dem Grund, dass ich irgendwie die entspanntesten Tage des Jahres genießen konnte. Denn ab morgen heißt es wieder Schulbank drücken und paucken so viel wie eben nur geht. Mein einziger Trost, dass es für mich das letze Jahr ist. Mein gottverdammt letztes Jahr! Ich bin mir sicher, dass ab Januar eher weniger kommen wird… Schade eigentlich, ich hätte gut und gerne noch drei weitere Wochen Ferien haben können. Erst ab der vierten Woche hat die Entspannung angefangen zu greifen. Worauf ich allerdings wirklich verzichten kann sind diese 30°. 30! Noch mehr Klimaerwärmung vertrag ich nicht mehr…

Bin mal gespannt wie sich das Klima auf die Lernatmospähre ausübt. Garantier grandios wie eh und je wobei ich bete, dass ich dieses Jahr meine gewünschten Lehrerwechsel bekomme. Schließlich fehlt ein Drittel unserer Stufe und ich habe insgesamt zwei Kurse weniger. Herrlich… Aber nun blicken wir bitte einmal 24 Stunden in die Zukunft

… denn ich weiß jetzt schon einmal wie sich das Aufstehen gestalten wird:

»Doon«, flüsterte Gatley.

Ein Wagen kommt für Gatleys Geschmack etwas zu schnell die Straße runter. Alles, was einen Insassen nach der Sperrstunde auf dem Gelände zustößt, fällt in seinen Verantwortungsbereich, hat di Geschäftsführerin unmissverständlich klargestellt.

»Doon.«

Groteskerweise ist es das untere Auge, das zu Gatley hochrollt.

»Don.«

»Doon«

»Don Doon die Hexe ist tot.«

»Doon, Green muss deinen Wagen umstellen.«

»Schwarzes Töfftöff, Don.«

S. 874- Unendlicher Spaß von David Foster Wallace

 

Ist der erste Adrenalinausstoß und die erste zugebene irgendwie leider doch vorhandene Affinität verflogen werde ich alljährlich bemerken:

Dieser Ort bewegt sich seit fünfzig Jahren rückwärts in der Zeit, und ein lausiges Urteil wird daran nichts ändern. 

S. 8-9- Der Gerechte von John Grisham

 

Wunderbare Beschreibung mancher Zeitgenossen:

Grausamkeit ist kein Charakterzug. Grausamkeit ist eine Angewohnheit.  

S. 158- Fünfte Welle

 

Ebenso werde ich mir wiederholt diese Frage stellen. Jährlich grüßt das Murmeltier sozusagen:

„Ich frage mich, was die Welt lieber will: Fantasie oder Realität?“  

S. 453- Mind Games

 

Pemulis und ich würden uns so unglaublich gut verstehen:

Warum genau Michael Pemulis Dr. Rusk hasst, ist unklar und variiert anscheinend , Hal bekommt von Pemulis jedes mal eine andere Antwort.

S. 738 – Unendlicher Spaß von David Foster Wallace 

 

Mein neuer Sportkurs… Hoffentlich:

»Interessante Schrittfolge, Id, das muss ich dir lassen.«

S.827- Unendlicher Spaß von David Foster Wallace

 

Neue Biothemen, hoffentlich ebenso in einem neuen Biokurs. Ich halte das Geschrei einfach nicht mehr aus…

»Nein. Es war ein transmuraler Myokardininfakt. Machte eine ganze Herzkammer platt. Seine ganze Familie hatte eine Herzgeschichte. Der Pathologe fand es erstaunlich, dass er so lange durchgehalten hatte.«

S. 885- Unendlicher Spaß von David Foster Wallace

 

Wir werden eine neue Geschichtslehrerin bekommen und so ungefähr wurde uns ihre Mentalität geschildert. Na Prost Mahlzeit…

»Das Fernsehen der Terrestri und der- wie sagte man das?- Passivität. »Genau. Terrestrisches Fernsehen. Die fragliche Serie hieß MASH.«

S. 921- Unendlicher Spaß von David Foster Wallace

 

In dem Moment habe ich erfahren, dass diese eine asiatisches Schnellrestaurant in den sechs Wochen wohl erheblich aufgestockt hat. Den Nachmittagsunterricht wird man vergessen können:

»Hast du schon gegessen?«

Hal wölbte den Bauch, tätschelte ihn und sah weiter an die Decke.

»Das Raubtier hat gemordet und sich den Bauch vollgeschöagen und liegt jetzt im Schatten des Baobab.«

»Kapiert.«

»Besieht sein treues Rudel.«

»Ich habs kapiert.”

S. 807- Unendlicher Spaß von David Foster Wallace

 

und ich wünsche mir, dass unsere Abschlussreise nächste Woche nicht jeden Abend ungefähr so enden wird:

»Bitte nötige nicht Bettelung von ich, Idris Arslanian.«

»Die östliche Konkavität steht natürlich auf einem ganz anderen schrill gefärbten Blatt als die von Inc sogenannten öden eliotischen Wüsteneien der westlichen Konkaviätät, das kann ich dir sagen.«

«Du kannst mir alles sagen, wofern du es mir über dem Porzellan einer Toilette sagst.«

S. 910-  Unendlicher Spaß von David Foster Wallace

So dass wars jetzt für den wundervollen August. Falls ihr mir etwas zum letzten Schuljahr schenken wollt, schenkt mir Schnee! Ich gehe hier noch ein…

Und oder Oder?

LiebsterAward

So meine liebe tyreeez hier ist dein gewünschter Beitrag. Ich hoffe ich war ausführlich sowie kreativ genug! Und Danke noch mal für die Nominierung

 

Nutella mit Butter oder ohne?

Um gleich einmal diese unerträgliche Spannung aus dieser vermutlich alles entscheidenen Frage heraus zu nehmen… keines von beidem. Bis zu einer Übernachtung im zarten Alter von ganzen acht Jahren kannte ich diese Schoko-Creme noch gar nicht… Bloß aus selten aufblitzender Werbung, dass das Zeug damals noch schmecken sollte konnte ich nur von den Verhaltensweisen sowie von den Erzählungen her ableiten. Am reich gedeckten Sonntagsfrühstückstisch meiner damaligen besten Freundin entdeckte ich nun dieses sagenhafte Glas und als Belohnung für diese grausig, durchwachte Nacht schmierte ich mir vorsichtig diese cremige Masse auf die obere Hälfte meines Milchbrötchens. Doppelt ungesund…

Den ersten Reiz, den meine Geschmacksknospen an mein Gehirn sendeten war: Süß! Süßer als jede bis dato mir bekannte Marmelade und selbst dieses meist rote Gelee war mir bis zu meinem sechsten Lebensjahr nicht bekannt gewesen.

Ab diesem Erstkontakt gab es für mich kein Halten mehr. In der darauf folgenden Zeit ass ich noch ganze weitere vier Nutella Brötchen! Zuhause gab es diese süße Creme nicht und würde es laut meinen Mitbewohnern nie geben und so hörte dieser Zwang nach flüssiger Schokolade irgendwann auf. Spätestens als ich erfuhr, das Nutella aus Palmenöl besteht und dafür Orang-Utans sterben mussten war mir der Appetit vergangen. Mit Butter mochte ich es übrigens nie höchstens mit Frischkäse auch nicht sehr viel nährstoffhaltiger. Ich weine ihm merkwürdigerweise überhaupt nicht hinterher.

Mein damaliges wahrhaftiges Nirvana bestand aus Caprese, allerdings statt des Büffel-Mozzarella ganz normalen aus Kuhmilch, denn Büffel-Mozzarella ist bis heute meinen Geschmacksnerven ein Dorn in der Zunge. Darüber hinaus  zelebrierte ich innig mein all wochenendliches Käse-Pflaumenmus-Toast, was sich später zu einem Käse-Marmelade-Toast transformierte.

Wie bereits erwähnt war mir Marmelade bis zum meinem sechsten Lebensjahr gänzlich unbekannt gewesen und als mein Mitbewohner mich mal von seinem Brötchen abbeißen ließ war es um mich noch mehr geschehen als beim Nutella. Ich hätte mich an dieser Kombination tot essen können: Orangenmarmelade, Himbeer, Erdbeer, Heidelbeer, Beerenmix, Zwetchge, Zitrone völlig egal. Der pure Himmel auf Erden. Heute müsst ihr mir nur einen Topf Skyr vorsetzen, außer Erdbeer! Der schmeckt ekelig nach hunderten von E’s, obwohl keine einzigen verzeichnet sind.

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