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Avatar- Eine Analyse Teil III

Nun zum letzen Teil, des Liebesbriefes an meine Lieblingsserie. Auch hier erneut eine massive Spoilerwarnung für die gesamte Serie: Avatar- Herr der Elemente. Lesen auf eigene Gefahr. Zu Teil I geht es hier und zu Teil II hier…

Bändigen im Allgemeinen- It’s magic… not

Nicht jeder Bewohner des Avatar-Universums ist ein Bändiger. Bändigen ist eine Gabe die angeboren ist oder nicht. Man kann es trainieren, aber nicht erlernen. Wie es genau vererbt wird ist nicht ganz klar, wobei man folgendes feststellen kann: Zwei nicht Bändiger können durchaus ein Kind gebären, welches bändigen kann. Ein perfektes Beispiel dafür wäre Katara sowohl Vater als auch Mutter konnten es nicht und siehe da, die Tochter ist ein riesen Talent. Auch können zwei Bändiger einen normalen Menschen ohne Gabe bekommen. Wenn die Elternteile aus verschiedenen Nationen zusammenkommen, beispielsweise Feuer und Erde kann das Kind ein Nichtbändiger, ein Feuer oder ein Erdbändiger werden, aber zwei Elemente bändigen funktioniert nicht. Denn mehrfach-bändigen ist nur dem Avatar möglich. Es existieren auch gewisse Sondergaben oder Talente, welche hin und wieder Auftreten. Der Stamm der Pflanzenbändiger ist eine gesamte Gruppe von Sonderlingen. Normalerweise die Voraussetzung für solche Ausnahmen ebenfalls angeboren, manchmal erfordernden sie jedoch noch sehr langes und hartes Training.

Aufgrund dessen das Bändigen rein auf den Körper beschränkt ist und es keine magischen oder obskuren Artefakte gibt die es verstärken oder schwächen können ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Bändiger völlig übermächtig wird relativ gering. Selbst der Avatar kann besiegt werden, auf dem Weg wie jeder andere Mensch auch, oder wenn er sich im Avatar Zustand befindet. Das Problem dabei ist eben, sobald man stirbt wird nie wieder ein Avatar geboren werden. Nie, nie, nie wieder. Natürlich birgt die Story das ein oder andere Hintertürchen jedoch übertreiben die Autoren es hierbei nicht. Was wäre eine Story auch ohne Plottwists. Demnach kommen die Sondertalente zwar vor, jedoch stehen sich nicht an jeder Ecke. Schon gar nicht solltet ihr in den Glauben verfallen, dass in dieser Welt Nicht-Bändiger schwächer sein könnten als Bändiger.

Das Chi-Blocken ist eine der am häufig vorkommenden Techniker der Nicht-Bändiger, falls se jemals in die Verlegenheit eines Kampfes kommen sollten. Diese uralte Technik ermächtigt den Ausführenden durch schnelle Schläge auf bestimmte Körperpunkte die jeweiligen Nerven und damit verbunden Muskeln für vorübergehende Zeit zu lahmen. Bewegungsunfähig lässt es sich schlecht bändigen…

Superkräfte müssen eben ausgeglichen werden, sonst wird es auf Dauer sehr vorausschaubar und die Geschichte langweilig. Eben diese Balance macht unheimlich Lust auf mehr. So sind die Kämpfe doch recht realistisch im Gegensatz zu den herkömmlichen Shonin Animes, in denen ich mich jede Sekunde frage wie die Charaktere es schaffen, dass Universum nicht zu zerstören. Physik? Schwerkraft? Gilt zwar für jeden, außer für uns. Dieser Spruch macht es auf Dauer ebenfalls nicht spannender.

 

The greatest Story ever told… 

Die wohl wichtigste Folge für die Hintergrundgeschichte Aangs und seinem Konflikt mit Zuko ist 12 Folge der ersten Staffel (Buch Wasser). Innerhalb dieser knapp 25 Minuten erfährt der Zuschauer Aangs Kindheit und den Grund weshalb er damals aus dem Tempel geflohen ist und vor allem warum er gute 100 Jahre im Eis eingeschlossen gewesen ist. Bezüglich Zuko sehen wir eine ähnliche Darstellung seines Lebenslaufes: eine recht glückliche Kindheit, das nicht mehr ganz so schöne Älterwerden und schließlich den augenscheinlichen Drehpunkt seiner Persönlichkeit. Bei beiden Charakteren wird dem Zuschauer nur so viel Hintergrundwissen zugetragen, wie er braucht um die eigentlichen Beweggründe des einen oder des anderen verstehen zu können.

Es gibt dabei verschiedene Schreibtechniken wie man dies bewerkstelligen kann ohne dabei ins plumpe Aufzählen zu verfallen. Die erste Möglichkeit besteht darin, dass dem Protagonisten etwas schreckliches widerfährt. Am besten so schrecklich, dass es ihn nachhaltig prägt und sein späteres Handeln beeinflusst bzw. beeinflussen könnte. Eine Variante der ersten ist, dass der Protagonist sich für das traumatisierende Erlebnis auch noch die Schuld gibt. Das Paradebeispiel hierfür wären Spider- oder Batman. Letzterer sieht den tödlichen Raubüberfall der eigenen Eltern und gibt sich die Schuld dafür, dass er es nicht verhindern konnte. Ersterer muss den Tod seines geliebten Onkels beiwohnen ohne etwas tun zu können.

Normalerweise wird dem Avatar erst mit 16 Jahren sein Schicksal offenbart und dies nicht ohne Grund. Mit dem Wissen der Avatar zu sein, geht eine Menge Verantwortung so wie Reife einher. Beides hatte Aang mit einen zwölf Jahren definitiv nicht. Wie soll er auch, er war zwölf! Jedoch spürten die Luftnomaden das etwas unheilvolles in der Luft lag, weshalb sie Aang vor einweihten ebenso wie die anderen Schüler und Nomaden des Tempels. Während der Junge recht wenig mit dieser Information anfangen konnte, begannen ihn seine Freunde immer mehr auszuschließen, aus Angst, dass er bei Spielen oder spaßigen Turnieren schneller schlagen könnte. Er wäre schließlich der Avatar und somit etwas Besonderes… Aang fühlte sich immer mehr in die Ecke gedrängt und allein gelassen. Sein einziger Freund, der blieb war sein Vorgesetzter. Als eines Tages der Junge, dann noch ein Gespräch belauschte welches besagte, dass Aang in einen anderen Tempel geschickt werden sollte schmiedete er den Plan davon zu laufen. Selbst als er aus dem Eis befreit wird, und Katara ihn in ein Gespräch über den Avatar verstrickt lügt er sie an. Anhand seiner Gesichtszüge erkennen wir, dass er immer sich immer noch nicht damit wohlfühlt. War Aang eimal mit seinem Flugbison und seinem Lemur (ja es gibt in Avatar fliegende Bisons, nehmt es einfach so hin) über dem Meer, gerieten sie in einen schweren Sturm. Kurz bevor die drei ertranken, geriet Aang wohl das erste Mal in den Avatar zustand und schloss sich inklusive seiner Begleiter in eine Luftblase ein, die dann gefror.

Aufgrund Aangs Angst Verantwortung zu übernehmen und somit erwachsen zu werden entkommt er dem Genozid der Feuernation. Vielleicht hätte der den Krieg verhindern können, ist allerdings eher unwahrscheinlich. Als Aang aus dem Eis befreit wird und später feststellen muss, was während seiner Abstinenz mit seinen Freunden und seinem Volks passiert ist flippt er gelinde gesagt ein wenig aus. Schließlich ist nicht nur sein Vorgesetzer wegen seines Nicht-Daseins gestorben, sondern sein gesamtes Volk. Für einen immer noch zwölf Jährigen, der nun eigentlich 112 Jahre alt ist immer noch ein großer Schock. Deshalb ist Aangs Ziel nicht nur alle vier Elemente zu beherrschen und den Frieden wieder einkehren zu lassen, vielmehr muss er lernen Verantwortung zu übernehmen. Zukos Challenge besteht darin zu erkennen, dass er damals richtig gehandelt hat und sein Vater falsch liegt. Vor allem muss er lernen sich über seinen Vater hinweg zu setzen, denn er braucht niemanden der ihm sein Ansehen und seine Ehre zurückgibt, dass kann nur er selbst. Sich seine eigenen Schwächen und Fehler einzugestehen und diese zu überwinden weckt genug Drama und genügend Identifiaktionsmöglichkeiten für jeden Zuschauer. Schuldgefühle und Reue sind die besten Voraussetzungen um einen Charakter wachsen zu lassen.

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Avatar- Eine Analyse Teil II

Weiter geht es mit dem zweiten Teil. Zum ersten Teil geht es hier und auch für diesen Abschnitt gibt es eine ausdrückliche Spoilerwarnung. Für die gesamte Serie nur damit ihr es wisst!

 

Die Bewohner- Vielseitigkeit macht’s!

Wasserstamm

Insgesamt existieren zwei Wasserstämme und eine sonderbare Ausnahme, die hier aber keine Rolle spielt. Der Stamm im Norden ist sowohl sehr viel liberaler als auch größer als der südliche Vertreter. Aufgrund dessen, wurde der Süden das zweite Opfer der Feuernation in dem 100-Jährigen Krieg. Doch selbst davor besaß er keine große Handelsflotte oder nennenswerte Beziehungen zu Wirtschaftspartnern. Das Aussehen der Kleidung sowie die Umgebung beider Stämme erinnern stark an die Inuits bzw. an verschiedene Urstämme im Norden Sibiriens und Kanadas. Die Kultur dagegen: das friedliche Miteinander, die Zweisamkeit basierend auf Heirat und die Bodenständigkeit erinnert eher an Süd-Ost Asien. Eine recht interessante Symbiose. Die beiden Charaktere (Sokka plus Katara) mit denen die Serie beginnt stammen übrigens vom südlichen Wasserstamm.

 

Erdkönigreich

Das Erdkönigreich ist die größte der vier Nationen, damit einhergehend ist die gesamte Lage (sozial, ökonomisch sowie politisch) nicht gerade unproblematisch. Homogenität existiert hier jedenfalls nicht. Neben Kolonien, autonom sein wollenden Regionen sowie armen Niemandsländern existiert darüber hinaus ein großes Sozialgefälle. Eben davon abhängig in welcher Region man wohnt, und welchem Fürst/ Feudalherren man untersteht. Zieht man die eine oder andere Parallele in unsrige heutige Welt fällt einem recht schnell China ein. Um es weiter zu spezifizieren, könnte man sein Augenmerk auf die Qing- Dynastie legen und wer in chinesischer Geschichte bewandert ist weiß, dass dies ebenfalls keine goldene Zeit war.

Es fängt bereits bei dem Namen der Hauptstadt des Reiches an. Damals in der Qing- Dynastie lautete der Name der kaiserlischen Residenz die Verbotene Stadt in der Welt von Avatar heißt sie Ba Sing Se oder vielmehr die Stadt der Geheimnisse und Lügen. Aus ihren Mauern dringt nichts hinaus was nicht auch hinaus soll und dass etwas ungefragt hineinkommt ist gar unmöglich. Nicht umsonst werden die Stadtmauern Ba Sing Ses gerne mit der großen chinesischen Mauer verglichen. Bewacht bis zum geht nicht mehr und unüberwindbar.

Herrschen tut hier das Militär und die Art von Bürokratie, die ihre Widersacher ganz schnell und heimlich im nächsten Brunnen ertränken lässt oder wegsperrt. Die beiden eigentlichen Herrscher Kaiser Puyi sowie sein Ebenbild in der Serie (König Kuei) sind daher mehr Marionetten als wirkliche Regierungsoberhäupter. Im Falle des Erdkönigs Kuei wird dieser von Long Feng dem Leiter des Geheimdienstes in Ba Sing Se beraten. Um den Leiter des Geheimdienstes kurz zu charakterisieren: Er ist ein Verräter aller erster Güte, ohne Skrupel aber mit verdammt viel Macht. Diese Macht kann er sich allerdings auch nicht zu schreiben, denn im Laufe seines Lebens ist er immer mehr Marionette der Feuernation geworden. Der Höhepunkt dabei bildet die Besetzung Ba Sing Ses von der Feuernation, weshalb die Tochter des Feuerlords die endgültige Macht über Long Feng, den Erdkönig und der gesamten Nation zugeschrieben bekommt. Nichts desto trotz hat er es geschafft dem König einen gesamten Krieg zu verheimlichen. Einen Krieg! Das Ganze endet darin, dass Aang persönlich den Erdkaiser darüber aufklärt was außerhalb der Mauern seines Palastes und seiner Stadt vorgeht.

Damit nicht genug, der liebe Kulturminister Long Feng verschleppte über Jahre hinweg junge Erdbürgerinnen und unterzog sie der Folter, Gehirnwäsche und einer einhergehenden Umerziehung zur perfekten Sklavin. Es gibt in der gesamten Geschichte von Avatar kein einzigen Hinweis darauf, ob die Gehirnwäsche jemals rückgängig gemacht werden konnte. Dafür wissen sowohl Zuschauer als auch die einzelnen Charaktere der Geschichte zu wenig über die Prozedur. Denn Bevor Aang etwas genaueres erfahren konnte zerstörte Long Feng das Geheimversteck unter dem See namens Laogai sowie alle dazugehörigen Informationen. Darüber was mit dem Gefangenen passierte spekulieren Fans noch heute. Eins steht jedoch fest, alle Theorien haben kein glückliches Ende für die Betroffenen. Wann die Entführungen übrigens angefangen haben, weiß ebenso niemand so genau. Viele Thesen verweisen eher auf den Anfang des Krieges, da schon damals die Flüchtlingslager eine einzige Katastrophe waren und niemand wirklich irgendjemanden vermisste. Ich erinnere gerne daran, dass der Krieg bereits seit 100- Jahren tobt. Mal mehr mal weniger, dennoch stellt euch bitte eine staatliche Organisation vor die fast seit mehreren Jahrzehnten Bürgerinnen entführt. Um gleich eins drauf zu setzen, Laogai heißt übersetzt so viel wie Reform durch Arbeit und ist nichts anderes als ein noch heute bestehendes System aus Arbeitslagern in denen alle Gefangene ihre Haft welche durch ein ordentliches Gericht verurteilt werden. Was auch immer dass heißen mag…

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Avatar- Eine Analyse Teil I

Als aller erstes. Ja, es kam gefühlte Ewigkeiten auf diesem Blog nichts mehr und ja, ich habe sogar dafür sogar eine Erklärung. Stichwort: Aufbau einer Ausstellung. Damit wäre das Thema auch schon abgehakt, dazu gibt es später einen Bericht. Kurzer Teaser: Hölle auf Erden.

Jetzt aber zu einem anderen Thema und damit Beitrag, der seit ebenfalls Ewigkeiten auf meiner Festplatte schlummert. Ich war drauf und dran ihn wieder zu löschen, jedoch steckt in diesem Essay zu viel Arbeit drin, als dass ich ihn auf Nimmerwiedersehen ins Datenuniversum schicke. Tod geschrieben habe ich ihn ebenso mehrere Male, es wird einfach Zeit dass er endlich das Tageslicht erblickt. Mal wieder in drei Teilen, da meine Begeisterung mal wieder etwas entgleist ist. Wenn mir mal etwas am Herzen liegt, gibt es eben kein zurück.

Worum geht es überhaupt? Der Essay handelt davon, weshalb einer meiner Lieblingsserien so genial ist, weshalb sich andere Serien von ihr eine Scheibe abschneiden können und weshalb sie absolut keine Kinderserie ist auch wenn sie als solche oft verschrien wird.

Die Rede ist von Avatar- Herr der Elemente oder im Original: Avatar- The Last Airbender. Sie lief meines Wissens im Jahre 2005 an und endete 2008. Sie beinhaltet 3 Staffeln, welche insgesamt 61 Folgen umfassen. Obwohl Avatar, im Zeichentrickstil präsentiert wird ist es kein Anime sondern ein Cartoon. Kommt eben davon, wenn die Produktion in den USA statt findet und nicht in Japan.

Zu Avatar existiert eine gesamte Sequel- Serie „The Legend of Korra“ die etwa 70 Jahre nach den Ereignissen spielt, die ich hier allerdings nicht mit einbeziehen werde ansonsten würde ich endgültig die Seitenzahlen sprengen. Ebenso wie die dazugehörige Comic-Serie, die Aang Abenteuer nach dem Ende der Originalen Serie erzählt. Damit ihr das Ganze auch versteht und nicht völlig auf dem Holzweg herumirrt, hier der Prolog, der erst einmal alles klären dürfte. Übrigens möchte ich eindeutig darauf Hinweisen: Dies ist eine Analyse. Spoiler sind vorprogrammiert. Dies ist eine Spoilerwarnung, der die Serie noch schauen möchte lest diesen Beitrag nicht. Es sei denn ihr wollte gespoilert werden! 

 

Worldbuilding- Realismus darf ruhig auch mal ein wenig fantastisch sein

Jeder der in Avatar vorkommenden vier Nationen ist nicht nur einem Element zugeordnet, dahinter steckt tatsächlich etwas mehr als man auf den ersten Blick vermuten möchte. Sowohl der Lebensstil als auch die jeweilige Kultur bauen auf den Eigenschaften des jeweiligen Elementes auf. Beispielsweise nutzen die Wasserstämme Boote um sich fortzubewegen. Betrachtet man ihren Lebensraum (Süd- bzw. Nordpol) ist dies nur logisch, schließlich gibt es dort nichts anderes als Wasser. Und entweder es wird herkömmlich gerudert oder eben das Wasser unter dem Boot gebändigt. Die Luftbändiger konnten ihre Tempel lediglich mit ihren fliegenden Bisons oder Gleitern erreichen.

Die geographischen Anpassungen sind eben recht offensichtlich, kommen wir nun zu den politisch/kulturellen. Das beste Beispiel dafür wäre das riesige Erdkönigreich. In diesem existiert nämlich zwischen der Stadt- Landbevölkerung ein großes Sozialgefälle. Einkommen, Lebensstil sowie die Kleidungsart unterscheiden sich drastisch. Zum einen liegt es eben an der Berufung der Bewohner zum anderen am politischen Oberhaupt. Das Erdkönigreich ist ein Kaiserreich, demnach keinesfalls homogen. Im Norden herrschen andere Fürsten als im Süden oder Osten, und damit einhergehen eben auch die allgemeinen Werte, Regeln, Traditionen etc.

Vom Erdkönigreich völlig autonom sind dagegen die Feuerkolonien, lernt man den Feuerlord besser kennen weiß man ziemlich schnell wer den schlechtesten Platz in der Gesellschaft hat. Nun ist es eines wie die Welt im Individuellen aufgebaut ist und etwas völlig anderes wie sie präsentiert wird. Beides meistert Avatar ganz hervorragend inklusive des Storytellings.

 

„Storytelling is the most powerful way to put ideas into the world today“ – Robert McKee

Das Wunderbare an letzterem ist, dass der Zuschauer am Anfang ähnlich ahnungslos ist wie die beiden Charaktere Sokka und Katara. Sowohl wir als auch sie kennen die Vorgeschichte bzw. wir kennen den Prolog. Weder wir noch das Geschwisterpaar kennen die gesamte Welt, noch können wir erahnen welche Abenteuer auf sie warten. Im Laufe der Serie wird der Zuschauer mit den Charakteren selbst zum Entdecker. Wir steigen quasi durch den magischen Schrank und erleben einen Aha-Moment nach dem nächsten, kurz um wir haben Spaß. Alles ist neu, unbekannt, aufregend und irgendwie verdammt cool.

Das Problem dabei, selbst alles Neue und noch so coole wird irgendwann langweilig. Beide Parteien (Zuschauer und Charaktere) konsumieren zunächst nur, können aber nichts beisteuern. Man läuft Gefahr wieder zu eindimensional zu werden. Doch wozu hat man denn Aang? Aang kennt immer noch die Welt vor 120 Jahren als wäre es gestern gewesen. Dank seinen Erinnerungen fängt an ein Austausch zwischen alt und jung oder Vergangenheit und Gegenwart statt zu finden. Erst währenddessen wird einem selbst klar, was sich alles verändert hat und vor allem wie viel zum Schlechten. Dabei wird vor allem immer wieder ein Thema aufgegriffen: Krieg. Dieser Sachverhalt ist in einer Kinderserie recht happig. Trotzdem schafft es die Serie dieses Thema wahrheitsgemäß, aber nicht zu traumatisieren aufzubereiten. Die verpasste Zeit holt Aang nun anhand von Einzel oder Gruppenschicksalen auf. Beginnend mit Kataras und Sokkas Familiengeschichte, fortführend mit den Schicksalen der Erdbürger in den Feuerkolonien oder den Widerstandsgruppen von politisch Gefangen und Waisen etc.

Aufgrund der ganzen Dramen, welche nach und nach aufgefächert werden, wird dem Zuschauer gezeigt was das eigentliche Ziel dieser Serie bzw. des Handelns der Charaktere ist. Für den Krieg, der einen Großteil der Welt in Unheil gestürzt hat, hat irgendwo seinen Ursprung. Dieser liegt bei Zosin beziehungsweise seinem ebenso machtgierigen und kranken Enkel Feuerlord Ozai. Nur wenn Ozai besiegt ist kann wieder Frieden in die Welt einkehren. Das Problem bis dato war, dass niemand so mächtig war um ihn besiegen zu können. Deshalb wird nun der Avatar gefordert. Doch damit nicht genug, denn selbst Aang ist in seiner Anfangsform noch zu schwach. Seine Kräfte stehen erst am Anfang der Entwicklung.

Das Ziel ist nämlich die Perfektion des Bändigens aller vier Elemente. Eins meistert er bereits hervorragend, sein eigenes: Luft. Im Gegensatz zu so manch älteren Superheldenfilmen existiert hier bei nicht wirklich eine Stringenz. (Weshalb ich hier „nicht wirklich“ anstatt „gar nicht“ schreibe erkläre ich später.) Der junge Avatar muss zwar die Welt retten, jedoch bleibt dabei sehr viel Zeit für sehr viel Nebensächliches wie eben persönliche Geschichten, Charakterentwicklung, Zusatzabenteuer, Plottwists und natürlich die allseits beliebten Insider, die dem ganzen die gewisse extra Würze geben. Bevor wir jetzt uns jetzt ans wahre Eingemachte herantrauen, hier ein kurzer Stopp. Dieser kurze Teil war quasi nur die Einführung in das Thema. Als nächstes folgt ein Artikel zu sämtlichen Fakten der Avatar Welt, und zum Schluss widmen wir uns dann noch einmal der Storyline mit einem passenden Schlusswort.

Mixtape, der eindrücklichsten Erlebnisse der Virtualität

In Anbetracht dessen, dass ich letzen Sonntag absichtlich das Ansichtsmaterial unterschlagen habe gibt es jetzt um so mehr davon. Freut euch auf eine Reise, die sich geschnitten hat… Ich sehe, ich werde ein genialer Werbetexter…

Das perfekte Crossover fürs Aus-dem-Bett-schaffen

 

Das Crossover für den Weg zur Arbeit oder fürs Aufräumen je nach dem:

 

Ich gebe zu ohne Action wäre es definitiv lanweilig und weniger dramatisch:

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Die Kunst des Schneidens und wie sie mit dem Gesetz vereinbar ist

Wer sich entschlossen hat sein bis dato wertloses Leben damit zu füllen ein sehr passionierter Fan eines bestimmten Themas zu werden (sei es ob man eine emotionale Bindung aufbaut, es lediglich interessant findet oder völlig andere Gründe gibt), der wird eines Tages auf der mittlerweile eher verschrienen Katzenvideoplattform geeignetes Material suchen. Futter für seinen unbändigen Hunger, das Fandom in ihm will leben und er dient bloß als Wirt. So finden sich allmählich in seinem Suchverlauf Videos über Charakterbiographien, Zusammenfassungen, Analysen, Interviews mit Schauspielern, Autoren, Regisseuren, Entwicklern, Designern, Programmierern oder Musikern. Als Nachtisch verspeist der Wirt gleich noch ein paar Making ofs und gespült wird mit dem Edelwässerchen namens Outtakes. Selbst die geheimnisvollen Buchstabenkombinationen bereiten ihm keine Bauchschmerzen.

Allen Außenstehenden neben davon lieber Abstand, wer weiß ob die drei kleinen Lettern nicht auch mit dem Fan-Virus infiziert sind. Damit ihr eine ungefährlicheren Erst-Kontakt erfährt, als ich hier mal eine kleine Aufklärung zum Thema: AMV- GMV- MMV

AMV/GMV/MMV stehen für nichts anderes als: Anime Musik Video oder Game Musik Video, Manga Music Video. Der volle Titel erklärt sich selbst, denn mehr als ein Musikvideos ist es eigentlich gar nicht. Die Betonung liegt auf eigentlich, denn viele der erstmal wahllos einander geschnittenen Bildersequenzen haben einen viel tieferen Sinn als angenommen.

Achtung, ich hole nun aus und fange mal ganz von vorne an, also am Anfang vom Anfang der Musikvideos. Der Ursprung dieser liegt in der Oper und dem Tanz. Während dieser zwei Darbietungen werden bereits existierende, meist schriftliche, Stücke optisch interpretiert oder dargestellt. Dasselbe gilt eben auch für ein Musikvideo, statt eines lyrischen, dramatischen oder epischen Textes oder den Notizen eines Choreographen spielen hier die Lyriks eines Songs die erste Geige. Statt dem/der Protagonist/in (oder wer auch immer) steht meist der stellvertretende Künstler/die Band im Mittelpunkt zusammen mit dem jeweiligen Textinhalt. Statt einer Produktionsfirma ist hier eine Plattenfirma am Werk, was meist leider nichts an der schlechten Bezahlung oder Behandlung der oftmals Nachwuchskünstler ändert. Darüber hinaus unterscheidet sich das Equipment einer Bühne zu einem Musikvideoequipment völlig.

Die ersten Versuche so etwas wie ein Musikvideo zu drehen fanden im Jahre 1890 statt. Damals wurden Zeichnungen von handkolorierte Glasplatten mit Hilfe von Projektoren auf eine Leinwand geworfen, der Künstler sang dazu. Diese noch recht rohe Technik wurde natürlich verfeinert, verbessert und optimiert, so dass im Jahre 1980 schließlich der erste Musikfernsehsender MTV mit Killed the Radio Star von Trevor Horn auf Sendezeit ging. Nur sieben Jahre später folgte MTV Europe mit dem Debüt von Money for Nothing von Dire Stairs. Ich merke an dieser Stelle, die Ironie im Kontext mit der Eurokrise an. Trotz allem fristeten Musikvideos bis dato eher ein Nischendasein bis in die Neunziger… Dann erschienen die vielversprechenden Sterne Viva sowie MTV unplugged am Fernsehhimmel und mit ihnen die Asteroiden Grunge, Techno und House die sich alle drei sehr schnell in Meteoriten verwandelten und sprichwörtlich wie eine Bomb einschlugen, nur um sich wie ein Lauffeuer zu verbreiten.

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Blogparade: Kill them off! 10 Most Hated Characters

Halleluja so spät mit einem Beitrag war ich noch nie dran! Aber ich habe es ja noch ganz knapp vor Abpfiff geschafft. Ich schiebe es jetzt einfach erst einmal auf das Lange hin und her schieben der Plätze sowie der Charakterauswahl, sich auf 10 zu einigen war doch eine größere Herausforderung als ich dachte sowie das erst sehr späte Entdecken der Blogparade. Jetzt sind meine Beitrage für den November nun auch vollständig. Ergo Häckchen setzen, fehlen nun nur noch tausend andere. Genug gesabbelt, ich bin vermutlich gerade eh schon wieder zu spät dran wofür auch immer. Deshalb legen wir doch lieber hier jetzt, sofort los! Los geht’s mit der berühmt, berüchtigten Nummer eins!

Und seit vorgewarnt Spoiler sind definitiv vorhanden und wer sich die Spannung bei diesen Serien nicht nehmen lassen möchte sollte diesen jeweiligen Absatz dann einfach überlesen. 

 

 

1. Rem (Death Note) 

Dieses Monster! Es ist mir wurscht wie Menschen orientiert sie war, es ist mir wurscht viel Leid sie ertragen musste, es ist mir zu hochdeutsch wirklich scheibenhonig egal wie edel Rem Misa gerettet hat. Das Einzige was für mich zählt und zwar auf ewig ist, dass dabei Lawliet sterben musste und dafür hasse ich sie abgrundtief. Bodenlos, auf ewig ohne Reue. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen, diesen Hass möchte ich hier auch nicht weiter ausweiten. Sonst wird es gesundheitlich zu gefährlich für euch und für meine Umwelt. Außerdem einem toten Todesgott den Tod an den Hals zu wünschen ist schon paradox genug.

 

 

2. Mendez (Orange is the new Black)

Alles. an. diesem. Typen. ist. ekelig. einfach. nur. widerlich. Ich weiß nicht was für Probleme der Serienautor hatte, als er Mendez kreierte aber seine Fantasien möchte ich auf jeden Fall nie erfahren! Niemals. Nie. Dieser Charakter kann nichts anderes als aufdringlich, schmierig, ekelhaft sowie vugulär sein und dass findet er dann auch noch herrlich anziehend. Jedes Mal wenn er auftauchte war ich kurz vor dem Erbrechen. Wenn so jemand jemals in meine Nähe kommen wird rufe ich die Polizei und lasse denjenigen selbst seine eigene Seife essen… Aufhaben kann er sie vorher alleine.

 

 

3. Vee (Orange is the New Black)

Was soll ich sagen sobald Mendez vom Fenster weg war und ich mich schon auf eine gute Serie ohne Arschkriecher, Psychopathen oder schlichte Vollidioten gefreut. Diese Freude hielt genau drei Stunden an? Oder sogar noch weniger? Ich weiß es leider nicht mehr, denn statt dem ekeligen, grünen betörend wirkenden Liebesschleim tauchte nun die ultimative, herrische, habgierige, berechnende Vee auf. Weder Moralvorstellungen, noch Nächstenliebe oder gar Mitgefühl lassen sich in diesem riesigen schwarzen Loch der Gier finden. Sie zelebriert es gerade zu und zwar zu jeder Zeit an jedem Ort. Es verging keine Minute und ich wusste sie würde Ärger geben. Sie verkörpert einfach all dass was ich an Menschen nicht schätze. Bei diesem Charakter ist nicht mit: Liberté, Égalité, Fraternité ergänzt um Probité und Loyauté und zwar bis zum Gott verdammten Ende so schwer ist dass nun auch nicht. Aber dies würde Vee noch nicht einmal 10 Sekunden durchstehen sie würde an ihrem Egoismus ersticken! Oder viel mehr überfahren werden… Was habe ich mich gefreut. Serien machen psychopathisch.

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und weiter geht’s mit der Uneigennützigkeit….

  1. Anime oder Manga oder auch keins von beidem? Wieso?

Anime definitiv Anime… Jedes Mal wenn ich einen Manga in die Hand nehme drehe ich spätestens beim Umblättern durch. Wer hat sich dieses von vorne nach hinten und von rechts nach links und von oben nach unten ausgedacht?! Außerdem mag ich keine einfachen schwarz-weiß Zeichnungen. Mir ist klar, dass man so erst einmal Zeichnen lernen muss und das dies sehr künstlerisch anspruchsvoll ist, doch trotzdem ist mir der Stil zu kindisch. Darüber hinaus erinnert es mich an Lichtenstein und ich mag Lichtenstein nicht. Ich bin eben einfach ein Splitter-Fan!

Dagagen kann ich mich mit den bewegten Bildchen einfach besser entspannen und erspare mir den Stress des Umblätterns dazu trainiert es meine Englisch Kentnisse ungemein und die Schlachten/ Kämpfe kommen einfach besser zur Geltung genauso wie die Schönheit der Welt aus die letzen Glühwürmchen, dass könnte ein Manga niemals…

 

 

Welches Spiel (Konsole oder PC) könntest du immer und immer wieder durchspielen?

Hm…immer und immer wieder? Ich bin leider nicht der Typ der Dinge mehrmals tut… Ich lese verdammt wenige Bücher mehrmals oder schaue ebenso Filme eher seltener zweimal. Ich bin leider ein Mensch, der sich extrem schnell langweilt und sich deshalb oft unterfordert fühlt. Dazu gehört ebenfalls bei Filmen und Büchern den Plot bereits zu kennen oder vorauszuschauen da er so extrem einfach zu durchschauen ist. Also ist das wohl eine extrem schwere Frage… Ich würde für ein Spiel plädieren, in dem ich möglichst viel Abwechslung durch Entscheidungen kredenzt bekomme beispielsweise wie bei Mass Effeckt, oder inFAMOUS oder eben Metro Last Light… Metro geht überhaupt immer. Life is Strange kann ich allerdings nur einmal spielen… da spielt für mich zu viel Liebe mit, also meinerseits.

Hast du dich schon mal in einen fiktiven Charakter verguckt/verliebt?

Schon wieder das Thema Liebe?! Sagt mal wollt ihr mich etwa aller ärgern? Ich habe keine Ahnung wann ich mich verguckt oder verliebt habe… Meistens bekomme ich das von anderen dann sozusagen unter-die-Nase gerieben. Ich bin in diesem Lebensbereich von Geburt an quasi lost, so äußert sich die Liebe meist in einer größeren Obsession über besagte Person…   Folgende Obsessionen kann/ konnte ich bewusst verzeichnen:

Finch… Ich weiß nicht warum, aber ich habe das unglaubliche Talent mir oft innige Freundschaften auszusuchen mit Personen die jeweils ihr ganz eigenes Päckchen tragen… und das sind meist keine normal großen wie jeder Mensch sie hat. Nichts desto trotz ist Finch wohl einer der romantischsten, einfühlsamsten, fantasievollsten und lustigsten Charaktere, die mir jemals in einem Buch begegnet sind… Gäbe es da nicht ein Problem und zwar ein Großes.

Park. Ja, ich habe die mainstream Liebesgeschichte Eleanor& Park gelesen und fand sie wunderbar! Nicht, das die Liebesgeschichte zwischen Eleanor& Park völlig normal wäre… Sie ist nicht 0815, sondern real. Es ist eben nicht wie bei den meisten Jugendbüchern in dem Boy meets Girl Friede-Freude-Eierkuchen alle glücklich zusammen leben. Oh nein…. und dennoch.. Park ist real, mutig und sensibel! Sucht man heute vergebens. Mein Mitbewohner übrigens auch, denn ich habe ihn genötigt dieses Buch zu lesen… Ich will Park! Der lebt wenigstens noch…

Ich bin vielmehr eher der Mensch, der Shippings verehrt. Für alle Uneingeweihten: Shippings sind bestimmt Konstellationen zwei oder mehrerer Personen als Liebes oder Freundschaftlichen Rahmens. Dies kann sowohl innerhalb eines Medialenuniversums (Fandom) stattfinden als auch Übergreifen, was dann als Crossover bezeichnet wird.

Für mein Umfeld hoffe ich, dass ich kein exzessiver Shipper bin. Ich versuche mich sehr bedeckt zu behalten was die emotionalen Bindungen zu einzelnen Charakteren anbelangt. Nur ein wohliges Seufzen einen kurzen verzückten, unmenschlich, anmutenden Laut muss (leider) ab und zu Mal doch sein. Dies geschieht meistens wie aus dem nichts ohne triggernde Aktion, die meine Reaktion rechtfertigen könnte weshalb ich manchmal etwas merkwürdig angeschaut werde. Nur wer meine teilweise vollgeschrieben der gezeichneten Schulblöcke kennt, der lächelt einfach nur milde…

Nun Mr. Darcy und Mrs. Elizabeth repräsentieren auf eine altmodische wunderbare Art die anfangs Beziehung meiner Mitbewohner, dazu wurde vermutlich meine erste Liebe genauso eskalieren. Genauso im Regen und nun ja… sehr emotional nur ohne dieses ganze Familiendrama. Es würde einzig und allein um uns gehen, ganz egoistisch und wenn ich schon mal dabei bin. Die Welt würde sich natürlich auch aufhören zu drehen!

Das nächste Pärchen stammt aus der selben Zeit, soga aus dem gleichen Filn. Nur leider wird es nur allzuoft ignoriert und ausgspaart, aber diese beiden Schüchternenseelen sinf fast noch enzückender als die zwei Zicklein von oben…

 

Das nächste Pärchen stammt aus der selben Zeit, sogar aus dem selben Film. Nur leider wird es nur allzuoft ignoriert und ausgespart, aber diese beiden schüchternen Seelen sind fast noch entzückender als die zwei Zicklein von oben… Außerdem würde so meine erste Beziehung anfangen.

Die zwei Auserwählten sind zwar nicht-menschlich, aber in Sachen Liebe ist Menschsein eher Nebensache wie ich finde. Hauptsache der Rest stimmt…  So einen loyalen, intelligenten, menschlichen und liebenswürdigeren Charakter hat Pris nämlich verdient. Ich gebe zu ich bin immer noch etwas neidisch, aber glaube ich dass er meine Umwelt ein wenig verstören und so sind Pris und Roy bis heute meine ungeschlagenen, heiß geliebten cyberpunk-postapokalitpitischen-Film-Noir Romeo und Julia.

Ab Minute 2:07 wirds dann so richtig romantisch:

Als vorletztes und wohl am realistischsten für mich wären wohl diese beiden. Life is Strange ist wohl emotionalste Computerspiel dem ich je begegnet bin!

Darüberhinaus ist es das einzige Liebespärchen, was nicht völlig  konstruiert, verstörend oder hyperromantisch inszeniert wird sondern wundervoll sensibel, zurückhalten und ein wenig nerdig.

Leider sind die Darstellungsvideos von Max and Waren so unmenschlich romantisch, dass meine Haut wie verrückt angefangen hat zu jucken und ich mich so dagegen entschieden.

Yu Jiao Long und Luo Xiao Hu kann ich übrigens aus ideologischen Gründen nicht shippen, da der Film Tiger and Dragon auf einer solch hohen Metaebene spielt, dass in diesem Falle shipping verboten ist. Es würde lediglich dieses Meisterwerk zerstören und parodieren.

Was ist deine größte Angst?

Nicht mehr geliebt zu werden, und mehr muss ich dazu nicht mehr sagen oder? Hatte mit der Phobie schon verdammt viel Ärger…

Welche Person aus einer Serie oder einem Anime würdest du gerne mal persönlich kennenlernen? Warum?

Hmmm… schwierig. Vermutlich Rita oder Cassie oder den 9. DoktorRita ist eine der härtesten Mütter die kenne, die dennoch verdammt gute Arbeit geleistet hat, allerdings auch ihre Laster hat. Cassie ist einfach eine Seele von Mensch und das würde ich hier einfach mal gern ins Gesicht sagen. So und der neunte Doktor, einfach deshalb weil er der Doktor ist! Das braucht keine Erklärung.

Auf welches soziale Netzwerk könntest du überhaupt nicht verzichten? (Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat, etc.)

Ich besitze weder Facebook, noch Twitter, noch Instagram, noch Pinterest, noch We Heart it oder Tumblr. Ich experminetiere zwar gerade ein wenig mit Snapchat herum da ich es ganz amüsant finde, allerdings könnte ich am wenigsten auf WordPress verzichten. Schließlich habe ich hier meinen Blog! Mein virtuelles zu Hause mit euch meinen virtuellen Mitbewohnern!

Ansonsten natürlich WhatsApp, aber nicht weil es so unglaublich wundervoll ist sondern einfach weil heutzutage alles über WhatsApp läuft. Tutorengruppen, Schul-AGs, Kursgruppen etc. Hat man kein WhatsApp, hat man ein zemliches Problem zumindest organisatorisch.

Kannst du den Hype um so viele Youtuber nachvollziehen oder bist du da eher ratlos und denkst dir: Wieso?

Ich bin ja selbst ein kleiner Fan, doch kreische ich weder los noch trage ich dieverses Mergandise, obwohl ich gegen den einen Pulli nichts einzuwenden hätte. Ich schätze mich so ein, dass ich ebenso für andere Gesprächsthemen bereit bin. Bei den meisten YouTubern kann ich es allerdings überhaupt nicht verstehen. Ich finde Parodien drehen kann jeder, dazu braucht man nich viel Klasse nur Hyperaktivität und gutes Aussehen damit die Klickzahlen ordentlich hoch gehoben werden. Es sind zwar Menschen, weshalb ich ihnen ihre Existenz auch nicht abstreiten möchte aber angucken tue ich es mir trotzdem nicht und den nervigen fangirls werde ich ebenfalls auch groß ausweichen.

Wenn du ein Superheld wärst, was wäre deine einzige Schwäche?

Dass habe ich doch hier schon einmal irgendwo wo erwähnt…

Du bist plötzlich unsichtbar, was machst du als erstes?

Naja die Klamotten ausziehen damit ich dann wirklich unsichtbar bin?! Und dann… ich würde mal sagen… Irgendwie versuchen eine Ban auszurauben und dann damit erstens meine Weltreise zu finanzieren und dann ganz viele Müsliriegel kaufen. Sehr selbstsüchtig ich weiß, aber schließlich ist das hier ja auch MEIN Blog. Außerdem wer ist schon 24 Stunden, 7 Tage die Woche politisch korrekt?!

Lieber viele Freunde oder lieber wenige? Warum?

Beide Variationen gingen bei mir gehörig schief… Im Moment bin ich tatsächlich mehr der Mensch, der besser mit wenigeren Freunden klar kommt. Sozialerkrams ist einfach schwierig.

Du gehörst zu den ersten Bewohnern des Mars, kannst aber nur 3 persönliche Gegenstände mitnehmen, was nimmst du mit?

Mars?! Bist du irre?! Das ist ja noch viel schlimmer als die Fragen, die das Stadium der positiven emotionalen Gefühle behandeln! Ich lege jetzt schon einmal ein Veto ein und beantrage hiermit das Recht auf die einsame Insel.

Ich wäre als Astronautin ohnehin untauglich, denn ich hatte weder vor eine Naturwissenschaft als Hauptfach zu studieren, noch waren meine Vorfahren einwantfrei gesund. Ich bezweifle sogar, dass meine Englisch und Französischkenntnisse  eloquent genug wären um sich mit diesem Fachvokabular verständigen zu können. Ich meine flüssig Treibstoff stand nie in meinem Vokabelheftchen…. zumindest im französischen.

Auch denke ich, dass mein Kreislauf eher mäßig geeignet ist, da mir ständig meine Füße einschlafen…von der hervorragenden psychischen Kondition mal ganz abgesehen. Klaustrophobie ist sicherlich eine super Voraussetzung für die Raumkapsel.

Somit wären die einzigen Faktoren, die auf mich zutreffen würden meine Körpergröße, mein Alter sowie die Tatsache das ich eine europäische Staatsbürgerschaft besitze.

Zwar können Beschleunigungen, die senkrecht zur Körperachse wirken, zwar besser für den Körper verkraftbar doch entsteht bei oder bis 6 g dennoch ein enormer Druck. Bis 12g wird, dann auch noch die Atmung erschwert sowie der  Sauerstoffgehalt im Blut sinkt…. Von den Knochen und den Auswirkungen auf die Muskulatur will ich erst gar nicht anfangen…. Nenene… Ich bleib bei meiner einsamen Insel.

und zu den Dingen:

Pegasus als Rückflugticket

Einen Leatherman zum erstmaligen Versorgen

Tier sowie Pflanzenbuch zum überleben, schließlich habe ich keine Lust vergiftet zu werden….

…und hier die herzallerliebsten Fragen:

Was ist ein größter Zeitfresser?

Welches Buch ist ein solches Kunstwerk, dass Sie es gern gerahmt an die Wand hängen würden?

Was ist deiner Meinung nach die beste Sportart zum mitfiebern, welche du allerdings nie selbst betreiben würdest?

…und nun deine persönliche Lieblingssportart die du betreibst/ betrieben hast? 

Reist du lieber in den Süden oder in den Norden? 

Wer ist gefährlicher Putin oder Kim Jong Un?

Der Urknall war die Ursache chemischer Reaktionen. Aber wodurch wurden diese ausgelöst?

Welchen Beruf würdest du ergreifen, wenn du nochmal wählen könntest ?

Was ist die beste Werbung die du je gesehen hast?

Wenn du im Einkaufszentrum wärst, und du hättest kein Geld dabei. Was wäre das Produkt, das du am ehesten klauen würdest?

Wenn du ganz alleine im Kinderparadies wärst, würdest du zu erst zur Hüpfburg rennen oder zum Kletterpark?

Alle sind natürlich wie immer vom großen rosafarbenen, liebenden einäugigen Tiger eingeladen diese Fragen zu beantworten ;-) Ihr seid klasse… Muss schließlich auch mal gesagt werden.

 

Naruto! *_* Ja echt jetzt

Meine fiese, fiese Freundin hat mich angefixt.^^ Also eigentlich ein Bruder von einer Austauschpartnerin, denn bei denen gab es Sonntagmorgens anscheinend immer um Punkt 12 immer einen Naruto Marathon. Nur damals saß ich eher mit einem sind-die-geistesgestört-Gesicht vorm Ferhnsehr, die Französische Sprache hat glaube ich auch dazu beigetragen. Na auf jeden Fall packte dann eine Freundin von mir vor einem gutem Jahr, das Animefieber Colin; Bleach; One Piece, damals belächelten wir sie eher alle, bis es mich dann mit Death Note erwischte (sie hat mich einen Monat damit vollgewatscht und dann wollte ich halt sehen ob der wirklich so gut war), danach gab es dann ein großes Loch was YouTube dann wieder füllte. Und diese Ferien hatte ich den großes Drang mal nach zuschauen ob Naruto immer noch so ähm anders auf mich wirkt. Ergebnis: In 6 Tagen bei Folge 67.

Ich weiß nicht woraus liegt, aber die Story und vokalem die ungewöhnlichen Freundschaften geben der Serie irgendwie meine Liebe, vor allem Gaara (Kiba, Kakashi und Neiji sind auch nicht schlecht) und naja Anfangs Sasuke+ Karbuto hatten es mir auch angetan. Nach den ersten 10 Folgen, gab es dann meinen Persönlichkeitstestmarathon, also ‚Wem bist du aus der Serie am ähnlichsten?‘ , ‚Wie sähe dein Leben in Konoha oder Sunagakure aus?‘ etc. (Persönlichkeitsrest sind eine ziemlich große Macke von mir, keine Ahnung warum aber ich könnte Stunden damit verbringen)* Mittlerweile rede ich fast nur nicht darüber, und meine Mutter sieht mich mal wieder als hoffnungslosen Fall aber solange dass meine „Neujahrsdepression“ in Grenzen hält duldet sie es. Ach Suchtie zusein ist schon toll. Die daraus gezogene Moral für mich ist auf jeden Fall: Zweitblicke können Augen und Herzen öffnen.

* Bei der Frage ‚Wer würde dein Freund sein‘ kam dann Gaara heraus (warum muss ich immer die Irren anziehen :D )