2016

Grammatikalisch eskalierte Oscar-Wünsche…

„Ich liebe es, Theater zu spielen. Es ist so viel realistischer als das Leben“- Oscar Wilde

Film und Theater sind zwar zwei komplett verschiedene Paar Schuhe, nur leider lebte der liebe Mr. Wilde in einer Zeit in der Blockbuster, Serien oder gar Art House eher weniger alltagstauglich waren… Nun denn, da ab 2.30 vermutlich bei mir eher weniger die Hölle los sein wird gibt’s deshalb meine Erwartungen und Hoffnungen als wunderbares Schaubild präsentiert… Jetzt.

Ach ja, und falls einige Sätze oder so manche Grammatik oder gar Rechtschreibung völlig aus den Fugen geraten sein sollte… Ich habe gerade einen wochenlangen Lernmarathon hinter mir, bin des Todes übermüdet und tippe nur noch im Halbschlaf. Aber ich will schließlich fair bleiben und ich lasse mir nicht vorwerfen ich hätte geschummelt. Viel Spaß heute Nacht bzw. bis Morgen…

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Man beachte die Einteilung in Meine Gewinner sowie Gewinner der Jury, denn alleine zu tippen wessen Lieblinge die der Jury sind ist langweilig, frustrierend und meist hoffnungslos zumindest bei mir. Weshalb ich wie jedes Jahr ebenfalls meine Lieblinge kühre, zwar ohne schicken Goldjungen dafür mit allerlei Herzblut zum Film. Für Ma-Gos Oscartippspiel also einfach nur die rechte Spalte beachten

Vorab, ich bin noch nicht dazu gekommen alle Filme anzuschauen… Das aufzuholen könnte momentan auch eher schwieriger werden zumal meine Lieblingskategorien Bester Dokumentarfilm, Dokumentarkurzfilm, sowie animierter Kurzfilm weder im DVD- Verleih erhältlich sind noch in den Tiefen des Internets… Bei manchen bezweifle ich überhaupt ob sie so etwas wie Untertitel besitzen.

Übrigens: Diese Filmkategorien werden kaum unterstützt mit Geldern und die filme werden durch den Oscar- Preis meist keinen Mehrwert bekommen. Also unterstützt doch bitte diese Wunderwerke mehr. Alle Animationskurzfilme die ich auftreiben konnte gaben mir mehr, als so manch anderer populärer Wisch.

Zumal ich bei Ton, Tonschnitt, Schnitt oder visuelle Effekte zwar die Wirkung sehe kann aber absolut keine Ahnung habe vom dahinter steheden Aufwand, der Bearbeitung oder sonstigen technischen Hintergründen also auch nur hier die Leienmeinung.

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Buchtopia 2017….

Soso meine Liebe Franzi, das Jahr ist gefühlt schon fast wieder hlab rum weil so viel passiert aber dennoch… Hier gibt es die angekünditen und versprochenen Buchvorsätze. Was versprochen wird auch nicht gebrochen! Oder einer für alle und alle für einen wie auch immer. In Anbetracht der Leseverzögerung des letzten Jahres durch den 1600 Seitenklopper habe ich die Buchvorsätze des letzten Jahres immer noch auf meiner Have-to-Read-Liste weshalb ich sie einfach übernehme.

Ps: Mit deinen obercoolen Actionkatzenfotos kann ich leider nicht mithalten, weshalb es statt dessen einfach ein virtuelles auf Drogen seiendes Wesen als Ersatzprodukt gibt… Ein Hoch auf die damalige Ausstellung….

Katzen, Katzen überall

 

Buchvorsätze von letzem Jahr:

Gödel, Escher, Bach ein endloses geflochtenes Band– Douglas Hofstadter

Geschlossene Gesellschaft– Satre

Diestelfink– Donna Tartt

Der Marsianer– Andy Weir

Neuromancer- William Gibson

Der Graf von Monte Christo– Alexandre Dumas

Die dazugehörigen Anmerkungen sowie exte findet hier mal wieder hier….

Und wer jetzt noch nicht entsetzt die Hande über den Kopf geschlagen hat, der möge jetzt weiter lesen für dieses Jahr.

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Brace yourself 2017 is comming…

So meine lieben (wie soll ich eich eigentlich nennen? Sämtliche coole Follwer-Namen sind besetzt… Arschmaden, HappyHippos, LaFamilia…. Hmmm muss ich mir mal überlegen) nenne ich euch einfach erst einmal liebe Gleichgesinnte auf dem Schiff ins Ungewisse.

Mein neues Jahr 2017 begann erst ein Mal mit dem Gruß meines Sofatigers in dem er mir vor die Füße würgte. Fellüuschel am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Herrlich, bevor ich aber schon wieder anfang ezu meckern treten wir 2016 noch mal rückwirkend in den Hintern, aus Prinzip einfach so, weil wir es können (und unter uns, uns hat es auch verdammt mitgenommen). Nur bevor wir uns in elendigem Selbstmitleid und Pessimimus üben muss ich so einiges aufzählen was tatsächlich mal gut gelaufen ist. Was für eine Überraschung, gute Nachrichten aus 2016? Ja, man muss nur genügend rosa-rote Brillen zu Hause haben und schon habt ihr eine fast perfekte Welt. Bereit für eine heile, friedefreude Eierkuchen Welt. Na dann sucht mal eure Brillen… Es geht los.

Ihr erinnert euch doch sicherlich alle an diese bald recht als dämlich deklarierte Ice-Bucket-Challange oder? So dämlich war die wohl nicht, denn durch neue Forschungsgelder und daraus resultierender verstärkter Nachforschung wurde das Schlüsselgen und Mitverursacher für (Amyotrophe Lateralsklerose) gefunden: NEK 1… Damit könnte die Heilung deutlich leichter werden…

Als nächstes brachen ein paar Häftlinge in einem texanischen Bezirksgefängnis aus ihren Zellen aus, aber nicht um zu flüchten. Nein, sie retteten einem plötzlich zusammengebrochenen Wächter das Leben… Jetzt stellt sich zwar die Frage wie die Herren so leicht ausbrechen konnten, aber immer hin der Wächter lebt noch. Würde er nicht tun, wenn sie es nicht getan hätten.

Als drittes dürfte der liebe Tesla vielleicht einen minimalen Anteil an der guten Kundgebeung dazu beigetragen haben. Denn unser globale Ausstoß von Kohlendioxid ist dieses Jahr mal nicht gewachsen. Darüber hinaus lehnen die beiden riesen Nationen China und Indien neue Kohlekraftwerke ab. Könnt ihr euch das vorstellen?

Tja und was soll ich sagen 1,2 Milliarden Menschen können auch mal nützlich sein, denn in Indien wurde mal eben mit ein paar Freiwilligen ein neuer Weltrekord aufgestellt. 50Millionen neue Bäume in 24 Stunden, dass nenne ich grüne Daumen haben. Müssen die kleinen grünen Freunde nur noch wachsen und gedeihen. Habe ich übrigens schon erwähnt, dass Costa Rica dieses Jahr mehr als 100 Tage lang nur Strom von erneuerbaren Energien genutzt hat? Klein sein hat auch Vorteile… Zumindest als Staat.

Und ich weiß nicht wie ich die Überleitung hinbekommen soll, da Politik so ziemlich das Glatteisthema meines Kosmos ist. Dennoch ist es irgendwie cool, dass Pakistan  als erster Staat ein komplett solarbetriebenes Parlament besitzt. Warum müssen wir uns Deutschen eigentlich mit Flughäfen, Bahnhöfen und einem „Musiktempel“ herumschlagen… Die werden doch eh nicht fertig, mal abgesehen von der potthässlichen musikalischen Oase. Es gäbe so viel mehr Innovativeres… Selbst Einhornregenbogenkotze.

Apropo Fabeltiere, jetzt geht’s mal in ein viel wichtigeres Gebiet als unsere Meilensteile als Mensch. Kümmern wir uns mal zur Abwechslung nicht um uns, sondern um die Fauna unseres Planeten. Die für mich schönste Nachricht ist, dass mein Sternzeichen nämlich nicht mehr „bedroht“ ist. Es gibt zwar von meinem alten Ego, dem Königstiger, zwar immer noch viel zu wenige doch 3.890 sind besser als 3.200 Exemplare (Stand 2010).

Neben den Tigern, gibt es sogar noch mehr Riesenpandas. Von diesen Herkulessen der Natur exestieren nun 2.060 Bärchen, in der Wildnis wohlgemerkt. Leider wurden die Pandas nun auf „verwundbar“ herunter gesetzt… anstatt dem Status „bedroht“. Das wird garantiert wieder irgedjemanden auf den Plan rufen, der diese Anzahl sofort wieder dezimieren will aber wir werden sehen.

Zu Guter letzt ist die Antarktis (Südpol) mit rund 500.000 Quadratkilometern nun das weltgrößte Meeresschutzgebiet. Zum Vergleich Deutschland ist 357.376 km² groß und Frankreich 643.801 km²… Also irgendwas dazwischen…

Und an dieser Stelle… es gibt noch sehr viel mehr positive Dinge aus dem letzen Jahr… Kopf koch. Es wird, wenn man zusammen arbeitet! Ohne Hass, ohne LKWs und ohne Bomben. Demnach dürft ihr euch eine kurze Verschnaufspause können bevor es zum wichtigsten Teil des Jahresrückblicks kommt, nämlich mir.

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Gesammelte Schätze des Monats der Wintersonnenwende

Die Gesammelten Schätze werden auch diesen Monat wieder offenbart… Aber bevor der extra Jahresrückblick erscheint, hier mein schier unglaubliches, subjektive, einzigartiges, kreatives sowie innovatives Monatresumé…

Also was habe ich diese 31 Tage so erlebt?

Definitiv sehr viel mehr als im November. Beispielsweise fing es gleich am ersten Dezember an mit dem Start meines selbsterstellten Adventskalenders. Dieser wollte schließlich jeden Tag umsorgt und behütet werden. Zumal endlich Sternchen zurück zu den Lebenden gekehrt ist und so mal wieder ordentlich Schwung in die Kommentarbox kam. Ihr anderen seid aber auch so still ;)

Tja, und kaum ist man Volljährig durfte ich auch schon die erste Überweisung meines Lebens schreiben. War gar nicht so schlimm wie erwartet… Im Grunde genommen ist es auch nicht anderes als irgendwelche Arbeitsblätter in Mathe auszufüllen und man hat sogar für gewöhnlich sogar noch die Lösungen für die einzelnen Felder. Im Gegensatz zu Mathe ein Kinderspiel würde ich sagen.

Danach kam nicht minder spannendes E-Mailgeschreibsel auf mich zu, denn endlich fand ich auch nun mal Zeit mich mit meinem geplanten Auslandsjahr nach dem Abi zu widmen. Ebenso steht im neuen Jahr vielleicht ein neues Hörbuchprojekt an, aber das steht noch in den Sternen. Ich darf nur hoffen und Tatzen drücken.

Jetzt aber näheres zum Projekt: Raus aus zu Haus!

Der letzte Stand von euch müsste Irland als Ziel gewesen sein oder? Wenn nicht, jetzt wisst ihr es. Die gründe sind ebenso vielfältig wie die Farben des Regenbogens an dessen Ende wir bitte den Goldtopf finden werden. Bei dem Ziel ist es vorerst auch geblieben und eigentlich wollte ich nun auch nicht mehr umschwenken. Denn die Finnen sollen ein sehr verschlossenes Völkchen sein und um ehrlich zu sein bin ich dafür dann wiederum viel zu introvertiert und der Hauptgrund wäre für leidliches Bereisen dieses wundervollen Landstrichs: Die Sprache. Ähnlich wie walisisch oder gar gälisch herrschen teilweise in einem Wort lediglich Konsonanten und meine Zunge bibbert schon beim Anblick des Wortes.

Mein derzeitiges irisches Problem wäre der schlichtweg nicht vorhandene Wohnraum. Oder präzisier ausgedrückt. Der Wohnraum der auch nur einigermaßen in leidlicher Stadtnähe liegt ist schlicht weg ausgebucht für die nächsten Monate und ist dazu quasi für mich als Student unbezahlbar. Jeden Morgen anderthalb Stunden dann mit dem Rad, Bus oder der Bahn zu fahren macht dann auch nicht wirklich Spaß. Schließlich will ich ein wenig Irland erleben und dass nicht nur in dieversen Pendlerverkehrswegen.

Darum bin ich jetzt tatsächlich auf das Umgestiegen, was ich am wenigsten wollte. Nein keine Sorge, ich habe mich nicht in einem irischen Kindergarten als Erzieherin angemeldet, viel mehr habe ich jetzt um die vier Reiseorganisationen angeschrieben ob sie mir nicht helfen könnten. Diese vermitteln einem nicht nur ein Praktikum in der Wunschbranche, nein ich haben sie Beziehungen zu Gastfamilien sowie Wohnheimen/ WGs.  Die Entscheidung nagt schon arg an meinem Stolz, da ich eigentlich vor hatte das gesamte Projekt allein durch zu ziehen nur will ich keinen 0815-Job in den Wochen machen schon gar nicht bei einem Magazin als Kaffebräuerin…. Auch will ich nicht das Jahr ständig in irgendwelchen Hostels wohnen müssen, was richtig ins Geld gehen kann.  Es ist ja auch nicht so, als dass ich es nicht versucht hätte. Nur was bei der Wohnungssuche heraus kam habt ihr ja gelesen und mit der unabhängigen Jobsuche erging es mir ähnlich. Denn zwar gibt es eine sicherlich wunderbare Seite für Jobsuchende, nur ist die nur für Iren selbst bestimmt. Dies habe ich aber viel zu spät gelesen… Brav also sämtliche Fragebögen ausgefüllt, gläsern geworden abgeschickt und dann eine Rück-E-Mail erhalten, dass ich jetzt doch bitte zu meinem Einwohnermeldeamt gehen soll mit Sozialversicherungsnummer und allem um dann einen Anmeldecode für Einheimische Arbeitslose zu erhalten, denn ich dann hier gegen eine Gebühr einlösen konnte. Ah ja… Klar.

Erst meine Daten klauen und mich dann auch noch auflaufen lassen. Dankeschön… die 60 Minuten hätte ich mir auch sparen können.

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Gesammelte Schätze- Der Monat der Tagundnachtgleiche

An dieser Beitragsreihe erkenne ich immer wieder wie schnell die Zeit geradezu wegrennt. Früher dachte ich immer, dies wäre der Standart Spruch von alten Leuten, aber jetzt… Dabei habe ich noch so viel zu erledigen. Nun, aber für euch mal eine kleine Abwechslung. Ich denke ich sollte von nun an Mr. Foster Wallace etwas mischen, da ich erstens an dem Brocken noch etwas länger knabbern werde und zweitens ich wie mit unserern Lebenserhaltungsfunktionen halten möchte. Beispielweise essen, unsere Fett, Protein und Kohlenhydratquellen sollten möglichst komplex sowie abwechslungsreich sein. Nun hier habt ihr erstens eure Abwechslung und ich hoffe auch die Komplexität, trotz dezimierten Foster Wallace. Dennoch bleibt die Basis recht humorig, denn in all den Tagen der fucking-menschlichen Abgründe muss man auch mal Lachen dürfen, verdammt noch mal. Die Satanistin hat gesprochen!

 

Hm. trifft auf unsere gegenwärtige gesellschaftliche Struktur leider so ziemlich zu und zwar per Punktlandung:

Ich habe Menschen schon immer in zwei Kategorien eingeteilt: in die Gebenden, Großzügigen, die Verantwortung übernehmen und weder weltlichen noch geistigen Müll hinterlassen und dann die Anderen, die nie etwas hergeben, weil sie es aus irgendeinem Grund nicht können oder wollen, vielleicht weil sie finden, dass die Anderen ihnen etwas schuldig sind. Sie sind immer schnell dabei, fremde Hilfe anzunehmen, kommen aber nie auf die Idee, anderen Hilfe anzubieten. Geistige Blutsauger nennt man sowas.

S.13 – Hören Sie gut zu und wiederholen Sie von Jón Gnarr

 

Jetzt mal ehrlich… Wer von uns will heute kein orangener Engel sein und ich meine damit nicht die Müllmänner:

»Wenn du nichts lernst, dann wird auch nichts aus dir. was willst du denn überhaupt werden wenn du groß bist- Müllman vielleicht?«, sagten sie. Die Idee war zweifellos verlockend. Die Müllmänner waren die Seeräuber der Neuzeit. Sie kamen im Morgengrauen, sprangen lässig hinten auf ihre Müllautos, waren frei und unabhängig. mit pfiffen und munteren zurufen hechteten sie hinter den Mülltonnen her, um dann genauso plötzlich, wie sie aufgetaucht waren, wieder zu verschwinden. Für mich waren die Müllmänner eine Art Helden, und ich schaute voller Bewunderung zu ihnen auf.

S. 27- Hören Sie gut zu und wiederholen Sie von Jón Gnarr

 

Noch besser als der Auftakt. Wobei Gutenberg seine Doktorarbeit selbst verbockt hat. Wer ist so blöd und lässt sich auch noch beim schummeln erwischen?!

Wodurch sind unsere Politiker so geworden? Wer hat sie so gemacht? Die antwort lautet: Wir. Wir alle. Wir haben die Demokratie vernachlässigt, wir haben nicht aufgepasst und wurden in gewisser Weise auch verarscht.  

S. 55 – Hören Sie gut zu und wiederholen Sie von Jón Gnarr

 

So empfinde ich meist in sämtlichen Unterrichtsstunden sowie Pausengesprächen:

»Sjón und Óttar hatten heute ein Gespräch mit Dagur«, gab Heiða bekannt. »Hat er „The Wire“ gesehen?«,  fragte ich. »Wir haben das kurz angesprochen«, sagte Óttar. »Nein, er hat die serie nie gesehen und er wollte wissen, ob wir das allen Ernstes zur Bedingung für eine Zusammenarbeit machen.« » „The Wire“ muss er kennen!«, beharrte ich. »Über was soll ich denn sonst mit ihm reden – über Sozalismus vielleicht?«

S.91 – Hören Sie gut zu und wiederholen Sie von Jón Gnarr

 

Meines Erachtens reich da eine Reklamation bei der Fluggesellschaft nicht aus, eher zwei oder drei:

Da reist man auf die Malediven in Erwartung klaren blaugrünen Wassers, um festzustellen, dass man sich in Sülze aalt. Jeder Milimete birgt laut Azam eine Infrastruktur aus über 300 Kilometern Proteinen, mehr als fünfeinhalbtausend Kilometern Polysacchariden und zwei Kilometern DNS-Verbindungen. Dazwischen belauern einanander ganze Mikrobenheere, von denen einige aktiv auf die Jagd gehen.

S. 165-  Nachrichten aus dem unbekannten Universum von Frank Schätzling

 

Die Welt aus der Sicht von unseren irdischen Pflanzenfressern:

Was wäre die Serengeti ohne Löwen? Ein Paradies, rufen alle Gazellen im Chor. Antilopen, Gnus und Zebras fallen ein: Ein Paradies, ein Paradies! Selbst die Nashörne und Nilpferde wären nicht unglücklich, wenn der König abdanken würde, auch ihren Nachwuchs hat er schon zwischen den Klauen gehabt. Löwen, Geparden und Leoparden sind in der Serengeti dramatisch zurückgegangen, aber noch regilieren sie die Bestände der Huftiere. diese leiden allerdings weit mehr unter den Drahtschlingen und sonstigen fiesen Tricks der Wilderer. Die Großkatzen sorgen nur dafür, dass sich die Vegetarier nicht übermäßig ausbreiten und Unheilstiftn, aber erzähl‘ das mal einem Huftier.

S. 206- Nachrichten aus dem unbekannten Universum von Frank Schätzling

 

Bevor ich selbst dem Jugendslang und dem Fluchen verfiel dachte ich ähnlich. Wobei ich chillaxen nie in einen ernstahften Kontext mit eingebracht habe:

»Endlich wieder cillaxen«, raunte Mark. Ich kann nur erahnen, was er meint. Chillaxen. Dieses Verb ist nicht sehr dolfin.

S. 137- Planet Magnon von Leif Randt

 

So ganz ohne ihn geht es dann aber doch nicht. Jeder sündigt einmal irgendwie:

Ich wollte meinem Bett ein lautes Quietschen entlocken, was, wie ich wusste, im Fall meines Bettes von der lateralen Reibung zwischen Holzlatten und Lattenrostunterlagen innerhalb des Bettgestells verursacht würde. 

S. 725 Unendlicher Spaß von David Foster Wallace

 

Aber beenden werde ich es mit einem dramatischen Tusch:

»Ich bin der einzig denkbare Spitzenfellow… ich bringe den Neubeginn.« Ich senke meine Stimme: »Aber von diesen Dingen verstehst du nichts.« Kristen versucht gegen die Härte in meinem Blick anzulächeln. Ich drehe mich um.

S. 197- Planet Magnon von Leif Randt