Gekrakel

Was gibt’s dazu groß zu sagen. Gekrakel und Kunst eben^^

Die Wahrscheinlichkeit der Inszenierungen…

Aus Ermangelung der Dichkichte des Lebens namens Zeit, Kraft sowie Kreativität gibt es diese Woche leider noch einmal eher die sporadische Ausbeute eines Beitrages… Weitere Fotographien aus meinen Kunstprojekten. Ich gelobe ab nächster Woche Besserung, doch der Gedanke an die emotionale sowie logische Hölle kommenden Donnerstag wird mich bis dato ersteinmal 24 Stunden pro Tag begleiten.

Ich weiß nicht, wer sich die Berechnung von Kombinationen oder Wahrscheinlichkeiten ausgedacht hat, aber diese gewissen Mathematiker (dessen Namen ich sehr wohl kenne, dank ihrer verstandzerreißenden Formeln) sind nach ihrer Erlöschung ihres geistigen Lichtes hoffentlich nicht neben Gott erwacht.

Letzendlich herrscht doch eh nur 50%- 50%. Es sei denn man spielt Lotto, da steht die Wahrscheinlichkeit, dass genau DU gewinnst bei 0%… Es gewinnen immer die Anderen! Andere empirisch nachweisbare Beispiele wären diese hier: Flugzeug stürtzt ab oder nicht ab; du schaffst es heil über die Straße… oder eben nicht. Fest steht ich denke gerade wieder schwarz-weiß und so setze ich nun trotzig noch obendrauf. Die Wahrscheinlichkeit, die Klausur in den astreinen Vulkansandstrand zu setzten liegt bei 100%.

Jetzt genießt einfach die herrlichen Bilder… Ich geh derweil mein Selbstwertgefühl wieder aufpumpen.

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Unendliche Sonne…

Ich hatte hier und auch mal hier ganz am Anfang meiner geplanten Grafitti-karriere Wildystyle ausprobiert. Damals eher mit mäßigem Erfolg, aber vor einem halben Jahr habe ich es noch einmal versuchte. Die Hoffnung stirbt schließlich als letztes. Inspiriert von Fisek began ich nun zu zeichnen an. Nur kam ich nicht so wirklich auf einen grünen Zweig. Der Schwierigkeitsgrad lag immens hoch wie mein Anspruch an mich selbst. Ergo, Anspruch zurückschrauben auch wenn es schwer viel.Ich wollte zumindest irgendetwas schaffen. Eine Vorstellung von den Buchstaben hatte ich schon, die ungefähre Form auch. Aber wie verband ich diese entfremdeten Schriftzeichen? Letztendlich entdeckte ich aber dope87. Dope87 mein Retter. Mit seiner Schrift konnte ich etwas anfangen. Mehr noch, ich mocht sie viel, viel mehr. Ich konnte mich besser in die Formen eindenken und die Verbindungen der einzelnen Buchstaben waren ebenfalls mehr mein Stil. Schnell war ein Wort gefunden. Es sollte bloß nicht zu lang werden, dass würde wieder meine Anfängergene schon wieder überfordern. Drei Letters sollten ersteinmal genügen. So kam ich auf den Namen: Sol. Lateinisch für Sonne.

Die Verbindungsstellen der Drei waren aber immer noch fraglich. Wie bekam man diese Formen hin? Ich suchte, probierte, radierte, bekam Tobsuchtsanfälle, aber ich fand keine Lösung. Nichts gefiel mir vor allem passte nichts zueinander. Alles war eine Katastrophe, bis mir meine Hose half. Ja, richtig gelesen. Ich entdeckte nämlich, dass der Gürtel meiner Jeans auf meiner Haut am Bund diese weniger schönen Abdrücke hinterlassen hatte. Jedoch repräsentierten diese Abdrücke genau die Formen die ich brauchte. Manche mahlte ich direkt ab andere Formen holte ich mir noch aus einer anderen Formenquelle: Platinen. Glaubt aber ja nicht, dass ich das sofort aufmalen konnte, bis diese Endversion fertig war dauerte es Tage. Ich pauste durch, zeichnete sauberer, änderte immer wieder einzelne Linien, pauste noch mehr durch.

Heilige Mutter Sonne!

Heilige Mutter Sonne!

Ganz zum Schluss änderte ich wiederholt den Schriftzug um es dem T-Shirtdrucker zu erleichtern, denn das Motiv sollte auch noch gedruckt werden und das Motiv oben war definitiv viel zu kompliziert dafür.

T-Shirt Version

Ende gut, Platinen gut…

Tunnelblick

Im Anschluss an den Brief für Mr. Salinger ist hinterher auch noch eine Zeichnung entstanden. Meine Lieblingsszene…

Es war allerdings relativ schwierig eine Szene zu finden, denn a. das Buch ist durchgehend so genial, dass man das gesamte Buch zeichnen könnte und b. ich hasste damals Zeichnen. Deshalb viel ein Großteil der Personen bzw. Szenen einfach weg. Also was tun wenn man eigentlich Personen zeichnen müsste, aber beides nicht kann oder einfach sehr, sehr uninspirierend findet. Man sucht und sucht nach einer Lösung, ich habe das Buch durchgeblättert inklusive sämtlicher Museumsführer die meine Mitbewohner und ich besitzen… So ganz half mir das immer noch nicht weiter, bis sich anscheinend einer meiner Neuronen dazu bequemte durch mein Hirn zu sausen an die passenden Nerv anzudocken und eine Idee ausspuckte. Wieso es einfach nicht abstrahieren und mehr symbolisch arbeiten? Gefühl anstatt Objektivität. Expressionismus anstatt Impressionismus oder neue Sachlichkeit. Die Idee wurde geskribbelt und das Perspektiven Buch fand seine wiederholte Verwendung. Zumindest Perspektive kann ich einigermaßen, das müsste klappen. Nach 3 Tagen war ich dann auch fertig und einigermaßen zufrieden.

Wer Lust hat sich mit der Interpretation auszutoben, kann dies nu gerne tun. Für alle anderen geht es unten weiter…

Tunnelblick

 

Die erste Frage, die ich euch nun stelle: Seid ihr neugierig auf meine Interpretation oder einfach nur unheimlich unkreativ? Wie auch immer… Wer das Buch gelesen hat ist allerdings auch dieses Mal wieder klar im Vorteil. Denn im Verlauf lässt sich sagen, dass Holden nun ja… Geistig etwas speziell wird oder wie heute private Ärzte sagen würden: Er erkrankt an dem behrühmt-berüchtigten Burnout-Snydrom. Zumindest an einer Form… Ich bin mir nicht sicher, ob man mit 16 schon so ausgebrannt sein kann wie eine Adventskerze an Silvester. Ich würde deshalb die Bezeichnung hoffnungslos Überfordert gepaart mit Leistungsdruckdepressionen bevorzugen. Aber weiter im Text. Der Auslöser für Holdens nun geistige Abstinenz ist wohl der Besuch bei seinem ehemaligen Englischlehrer. Nachdem er völlig verstört aus der Wohnung von Mr. Antolini flüchtet und halb wahsinnig die Nacht in der Grand Central Station verbracht hat fast er einen Entschluss: Er wird niemals nach Hause zurück zu kehren. Lieber trampt er gen Westen und schlägt sich als taubstummer Tankwart durch, als noch einmal in diese Familienhölle zurück zukehren. Doch bevor er seine endgültige Entscheidung in die tat umsetzt Möchte er sich zumindest ein letztes mal seine kleine Schwester Phoebe sehen, die ihm mehr als alles andere bedeutet. Getroffen werden soll sich am Naturkundemuseum an der Sixth Avenue und eben diese Warteszene habe ich gezeichnet. Das wäre die kleine Zusammenfassung… jetzt kommen wir zur Interpretation.

 

Sicherlich kennt ihr das psychische Phänomen des Tunnelblicks oder lieber doch nicht? Also ich hoffe stark, dass ihr nie so gestresst oder reizüberflutet wart, dass ihr dieses Phänomen selbst durchleben durftet. Doch statt aus dem Affekt einen Mord zu begehen wie es uns im Abendprogramm meist dargelegt wird, abstrahiert sich lediglich sein Blickfeld. Dabei schaut der die Sixth Avenue herunter und hofft dabei auf Phoebe, die sogleich um die Ecke biegen müsste. Der Lichtschein und der blaue Himmel kündigen sie nämlich als Rettung an. Sie allein ist der letze Lichtstrahl oder Hoffnungsschimmer in seiner jetzigen Lebenssituation und das Einzige was ihm hilft nicht die Haftung an der Realität zu verlieren und völlig abzudriften, in seinen mittlerweile völlig vernebelten, abgrundtiefen Geist.

Das nicht vererbte Seemansgen

Mir wird auf Schiffen persönlich immer schlecht, dazu kommt meine Tiefenangst, aber auf maritimes Wetter oder Klima kann ich dennoch nicht verzichten. (Vor allem auf den Wind, wenn ich nicht gerade neue Frisen ausprobiere)

Dennoch God save the Jacks!

Ich hätte gerne die Wasserfarbe der Bustaben besser hinbekommen und die Schriftzeichen hätten ein wenig mehr Platz gebraucht, aber was lernt man lerne ich daraus?

  1. Mehr Platzgerecht einteilen und
  2. Erst einmal lernen wie man mit neuen Stiften malt.
  3. Die Vorzeichnung nicht mit einem zu starken Bleistift oder Kugelschreiber machen. Das war eines der dümmsten Ideen, die ich je hatte und ich hatte schon viele dumme Ideen! Besonders wenn eine neue Perspektive bzw. Material dazukommt wie beispielsweise das Band…

Gott sei Dank hat meine Mitbewohnerin es irgendwie noch geschafft mich und mein Bild zu retten. Ich weiß nicht wie und es hat sehr lange gedauert, aber letzt endlich ist mir das Bild doch ganz gut gelungen. Ich hätte gerne den Kompass ein wenig aufgehübscht, aber dann hätte er vom Schriftzug abgelenkt und das wollte ich nicht. Für den habe ich mir nämlich wirklich den Ars… äh meine achso so zärtlichen Künstlerfingerchen aufgerissen.

Seemannsgen

Seemannsgen

You’re so classic

Eine kleine Ewigkeit ist es schon her, als das Bild hier entstanden ist. Damals war der Song Baby you’re so classic (Unter uns: ähnlich schlimm wie Bruno Mars Up town Funk) auf seinem Zenit der Beliebtheit, die Sonne schien hier wurde es Sommer, die Ferien standen vor der Tür und jeder hatte gute Laune und tanze fröhlich vor sich hin schwitzend zu diesem Lied. Alle außer mir, denn mir ging dieser Song tierisch auf meine Neuronen. Aus dem: Ich will diesen Song nie, nie wieder hören wurde auch ein nie, nie wieder hören. Das Ohrwurmpotential war mir einfach zu groß. Aber es kam wie es kommen musste, ich wurde gezeichnet für die Ewigkeit (bis heute) mit diesem Ohrwurm und so entstand dieses Bild hier…

 

 

 

Einen fröhlichen Herbst euch allen!

Fehlt nur noch, dass ich daneben fancy geschrieben hätte

Fehlt nur noch, dass ich daneben fancy geschrieben hätte

Gefühl der Erinnerungen

Kennt ihr das, wenn ihr noch irgendwo alte Kartons findet mit selbst gemachten Kunstwerken, diese aber schon Jahre alt sind? Oder sogar noch aus eurer Kindheit?

Und kennt ihr dabei dieses Gefühl, dass dabei mit hoch kommt? Dieses Gefühl ist allerdings leider nicht mehr mit dem Hochgefühl von damals oder dem Stolz zu vergleichen. Konträrer könnten diese Gefühle nicht sein, denn in diesem Moment denkt man einfach nur Was ist das? Warum war ich damals, als ich es schuf darauf so versessen wie Bolle und Oskar zusammen? Die schönen Erinnerungen sind ja ganz nett, aber eigentlch können diese Dinge auch weg.

Genauso geht es mir jetzt gerade, bei diesem Anblick dieses Bildes hier. Ich hatte es nach meiner Venedigreise für meine beste Freundin gezeichnet und bin doch irgendwie froh, es ihr warum auch immer, nicht gegeben zu haben… Hilfe. Wildstyle will gelernt sein und dann auch noch 3-D. Yeah… Diese Farbenkombination. Himmel! :D

Früher...

Der zweite Mitmensch

So wie versprochen liebe Kinder Unlimited, gesucht und gefunden. Hier er zweite Mitmensch als Versuch, die Backe ist leider immer noch etwas hamsterig. Das werde ich wohl aus meinem rechten Handgelenk wohl nie herausbekommen. Aber wer weiß, vielleicht beißt sie sich ja auch ein wenig auf die Wange. Schön finde ich es dennoch. Diesmal ist es allerdings nicht nur ein Mitmensch, sondern auch gleichzeitig Jane Gallagher  aus The Catcher in the Rye, unsere Englischlehrerin war ist auch gleichzeitig Kunstlehrerin und deshher mussten wir mindestens eine kreative Aufgabe erledigen und die hieß eben. Zeichne Jane Gallagher wie du sie dir vorstellst. Dabei habe ich leider komplett vergessen mich an dem Text im Buch zu orientieren. Sie hat nämlich eng zusammen stehende Augen und immer einen offenen Mund. Nun ja, Vorstellung geht vor Text. Long live Anarchy!

Für alle die niemals The Catcher in the Rye nicht gelesen haben, holt es nach es ist wirklich ein wunderbares Buch! Jane ist zwar nicht die Hauptperson, aber dennoch spielt sie eine zentrale Rolle in Holdens Leben. Ich glaube jeder hat mindestens eine Jane in seinem Leben.

 

 

Mitmensch die Zweite

 

Silence, als Geburtstagsgeschenk

Das passiert, wenn man ein Geburtstagsgeschenk braucht, aber zu viele Tim Burton Filme gesehen hat. Fest stand, meine Mitbewohnerin hatte Geburtstag und ich wollte ihr etwas persönliches schenken, das heißt was bleibt denn da, wenn nicht:

Hello, darkness, my old friend
I’ve come to talk with you again
Because a vision softly creeping…

(Übrigens hat Paul Simon, das Lied im Badezimmer komponiert, weil die Akustik so schön war… Er hat immer den Wasserhahn aufgedreht und dann im Dunkeln zu spielen angefangen.) Ich würde im Dunkeln in unserem Badezimmer sterben. Die Schwärze ist noch düsterer, als die eines schwarzen Loches :)

Wie auch immer, lange fehlte mir eine Idee und Tada! Der Schmetterling sitzt dort, weil es eines der Lieblingstiere von meiner Mitbewohnerin ist, dazu brauchte ich danach einen neuen schwarzen Marker.

Silence

 

Das zweite Bild ist schon sehr viel älter, aber ich hatte erst jetzt die Zeit es zu bearbeiten. Unbearbeitet sieht es nämlich ziemlich langweilig aus. Die Vorentwürfe hatte ich zu Hause fertig gemacht, nachdem ich ein Kaligraphiebuch zu Ende gelesen hatte. Mein erstes kaligraphisches Alphabet und sogar antik ;) Die Schwierigkeit lag hauptsächlich darin alle Bustaben verbunden zu bekommen, die Lösung war das ich nur dreier Bustabengruppen zeichnete. Also ABC; DEF; GHI; JKL; MNO; PQR; STU; VWX; YZ. Wenn ich die PQR-Kette mit in die letzte Zeile gescheucht hätte, wäre dort kein Platz gewesen. Und ich finde so hat es auch etwas, ein zentraler Punkt, ein Blickfang auch wenn er sich nicht groß von den Anderen unterscheidet.

antic- alphabet

3 new pieces

EVE

EVE:

Welcome to Rapture…

Willkommen in einer völlig kranken, phantastischen Welt die bei 63° 2′ N, 29° 55′ W liegen würde (genau 259 Meilen südwestlich von Reykjavik, HA!). Rapture ist, „eine Stadt, in der der Künstler keine Zensur fürchten, der Wissenschaftler sich keiner engstirnigen Moral beugen muss. In der diejenigen, die zu Großem bestimmt sind, nicht durch die kleinen Lichter gebremst werden.“ Sie liegt unter Wasser und wurde von Andrew Ryan erbaut. Komplett unabhängig war sie verloren vor dem Rest der Welt und bis zum 31 Dezember 1958 eine Art Paradies. Durch ein Anschlag brauch ein Bürgerkrieg aus und die Stadt verwahrloste zusehen. Splicer wandeln ruhelos durch die Gänge der einzelnen Module und suchen in ihrem Wahn nach ADAM. Adam sind instabile, krebsähnliche Zeltstrukturen. Es ersetzt normale Zellen durch neue, und so kann man sich so eine Art Superkräfte erschaffen. So genannte Plasmide oder Gen-Tonika, nur verfallen diese ADAM-zellen auch wieder sehr schnell weshalb man mit Hilfe von EVE-Spritzen sich immer wieder neue Stammrollen hinzufügen muss. Mit anderen Worten, Splicer sind unter Wasser Junkies die keinen Adam-Nachschuf mehr bekommen haben und so psychisch als auch physisch nicht mehr dem „normalen“ Sektor entsprechen. Ihr seht, sehr freundliche Gesellen, aber eine super Story und deshalb hier ein kleines Nerdandenken an ein düsteres Universum.

Sppppzsss, *Brutzel*

Sppppzsss, *Brutzel*

NEON:
Zu viel auf das Periodensystem geschaut. Ich liebe Neon, nicht nur als Edelgas sondern auch als Leuchtstoffröhren. Obwohl sie leider absolute Energiefresser sind. Eben diese Thematik habe ich versucht anzusprechen beziehungsweise zu malen. Aber da muss ich noch einmal rann. Die grünen Fisellinien sollen nämlich den entweichenden Strom darstellen, also die Verschwand unserer heutigen Gesellschaft symbolisieren. Was für ein Tiefgang^^ Die Idee hatte ich übrigens während eines Physikfilmes über Gluonen und Quarks. #Teilchenbeschleuniger.

Scream! This is Halloween Red 'n' black, slimy green -Werewolf from Nightmare before Christmas

Scream! This is Halloween
Red ’n‘ black, slimy green
-Werewolf from Nightmare before Christmas

Joy:

Joy heißt Freude, diese Freude ist ein Symbol meiner Halloween Zuneigung. Ich liebe Halloween. Nicht die Tradition, dass man herum geht um Süssigkeiten zu erbetteln. Nein, ich mag die gruseligen Verkleidungen, die Kürbisse und vor allem die Spinnenweben. Und da ich ein kleiner Halloweenfreak bin, mache ich mir meist einen Spaß daraus, wie jedes Jahr mich den gesamten Schultag unsichtbar zu machen um dann jeden Klassenkameraden einzeln zu erschrecken. Das ist jedes Jahr ein Spaß. Die Gruselfreude, die Vorfreude auf ein zähes Schleimbat als Axolotl mit drei Köpfen und rotschuppiger Haut plus meterlangen Krallen. Yiepi!

 

Graffitisammlung

ACEACE:

Ursprünglich ist Ace eine Animefigur, der Pseudobruder des großen Ruffy… Nur passt der Schriftzug und der Name nicht zusammen, denn Ace Charakter ist alles andere als blau und frostig. Aber da ich relativ flexibel mit den Verwendungen bin, wird dies einfach mein erstes Logo für einen Ice Hockey Verein. ACE und ICE haben fast dieselben Buchstaben… Und der Verein würde heißen: Antigua Catocala East Legion. Top, das einer mal. Man könnte das C mit einem G oder einem Schnabel verwechseln, apropo Schnabel das passende Maskotchen für die Eisritter auf Schlittschuhen wäre deshalb vielleicht ein Vogel. Irgendetwas frostiges… Ein Pinguin?

Das Piece ist glaube ich irgendwann im Sommer entstanden, nur hatte ich nie die Zeit gehabt es rein zu zeichnen. Woher die Idee kam? Vermutlich aus einer Geographiedisskussion über Dinosaurier. Da ich damals ein Buch über die Entstehung der Erde und ihre Geschichte las, kam ich auf die grünen Zacken als ich das Rückenschild des Dimetrodon gesehen habe. Sehr interessante Tierchen übrigens… Sie waren Synapsiden und deshalb wechselwarm. Davon abgesehen bekomme ich jedes Mal Lust auf Eis, wenn ich die Zeichnung sehe und auf Ice Hockey.

D8MUT/ CANS

D8MUT:

Diejenigen die von euch Leetspeak können werden nun sicherlich lächeln oder die Stirn runzeln, denn D8mut? Vorneweg D8mut, heißt Übersetzt Demut, die Acht wird zu einem E. Jetzt werden sich auch die anderen Fragen Demut? In welchem Zusammen hang? Und warum so farbenfroh? Demut ist doch nur etwas für konservative Kirchenfanatiker die Fürchtegott heißen… (Entschuldigung, der Seitenhieb in Richtung unseres Philosophielehrers musste jetzt mal sein auch wenn er niemals lesen wird) Aber wer sagt denn, dass es Demut heißt? Denn eigentlich müsste man es anders lesen. Es heißt nicht Demut sondern Deightmut, um die Ecke gedacht könnte man aus Deight, Date machen.

Eine kleiner Trickerei, die das Graffiti in ein völlig anderes Licht rückt oder? Und jetzt kommen wir zu dem Bergriff an sich Datemut/D8mut steht für meine momentan sehr schräge Version der eigenen emotionalen Befindlichkeiten. Ergo auf gut Deutsch gesagt: Mal ausprobieren wie die Kiste von Schrödingerskatze funktioniert. Nur in dem Unterschied, dass mal selbst die Katze ist, aber selbst nicht mehr weiss ob man noch lebt. Liebe ist was ganz… äh kompliziertes? Was ich auch gerne ersteibmal zusammen fauche. Ich bin nicht der heulende Verputzer für Familieneispackungen…

CANS:

Ein weiteres, neues Kürzel. Komplizierter und ich finde gelungener als Hase, Canvas war zu lang und da blieb eben CANS als zweiter Künstlername. unfassbar kreativ, aber was soll. Es sieht immer hin gut aus.

Mr. Peabody...

Mr. Peabody…

PB:
Sommer, Hawaii, Wellen, Surfen…
Oder auch nur einfach Peabody, ihr wisst schon dieser Film der vom schlausten Hund der Welt handelt, der einen Jungen adoptiert. Wie das funktionieren soll? Woher soll ich das wissen? Ich habe  den Film nie gesehen, nur einmal den Trailer am Flughafen… Aber Mr. Peabody konnte ich mir mit sehr gut im Hawaiihemd und auf einen Surfboard vorstellen. Zwischen Touristen und Hotelburgen. Was für ein herrliches Paradies.

Das Grün und Rot erinnert an die Farben einer Schlange, weshalb? Ganz einfach ich vermute, dass Mr.Peabody nicht nur ein lieber süßer Schoßhund ist. Nein definitiv nicht, und deshalb als Wahrnung. Ich glaube er funktioniert wie eine Amphibie. Gefällt ihm etwas ist er die liebste Person Hund auf Erden, aber sobald etwas nicht nach seinem Plan läuft, schnappt er wie eine Schlange zu. Zack, und man ist gewesen.

OCEQ

OCEQ:
Inspiriert durch die Singalesische Schrift ist dieses Stück in der Mathepause entstanden. Die Vorzeichnung dauerte 5 Minuten. Ein einfaches lustiges Doodle, was eine nicht ganz so lustige Geschichte nach sich zieht. Denn die Singalesische Schrift durfte ich nur kennen lernen, weil ich mit meiner Freundin in den Film: 28 Gegangen bin. Er erzählt die Geschichte von Abasiri und Mani, die nach Colombo fahren sollen um einen Leichnam einer Dorfbewohnerin zurück zubringen. Die Beiden sind nicht wirklich angetan. Warum sollen sie diesen Mega Trip machen? Schnell stellt sich heraus, dass die Leiche die Frau von Abasiri ist, anscheinend ist sie vor Jahren geflohen um in der Hauptstadt ihr Glück zu versuchen; als Prostituierte. Was wohl einige Zeit lang gut ging bis zu ihrem Tod. Und da ein regulärer Leichentransport zu teuer wäre engagieren die beiden einen ahnunglosen Eiswagenfahrer, der sie zurück auf Land transportieren soll. Während der 98min durften wir erfahren, warum die Frau die Flucht ergriff. Ein sehr eindrücklicher Film, sehr empfehlenswert. Nebenbei war der Nachspann und der gesamte Film war auf singhalesisch mit englischen Untertiteln.

HASE:

Ein weiterer kleiner Tag, ursprünglich entstanden auf einem zerknitterten Karozettel im Biounterricht während wir in Gruppen arbeiteten sollten. Nachdem wir mit der Aufgabe fertig waren, fingen plötzlich ein paar Mitschüler an von ihren Haustieren zu erzählen. Und schon war nach einigen Minuten eine rege Diskussion los, in der es um den Unterschied zwischen Hunden und Katzen ging, welche der beiden die bessere Rasse sei usw. Andere wiederum fachsimpelten über das Käfigzubehör von Kleintieren. Anscheinend war eine gute Freundin von mir eingeschlafen und wachte in dem Moment auf, als jemand Hasen erwähnte. Sie, noch völlig benommen, bekam nur das Stichwort „Hase“ mit und sprang entsetzt auf Oh Gott, bald ist ja Ostern! Es war Anfang Dezember gewesen. Sie sah so geschockt aus, dass wir alle in ein Lach und Brüllkonzert ausbrachen. Als sie verstand das es ja Dezember gewesen war stimmte sie mit ein. Nur der Biolehrer verstand absolut nichts und war von unserer Arbeitshaltung überhaupt nicht angetan. Aber dank dieser kleinen Anekdote entstand der Tag des Hasen. Es ist heute noch ein Insider, der jeden zum Schmunzeln bringt, außer den Biolehrer.

SUV

SUV:
SUV alias SUFF. Ein netter Schreibfehler, es entstand im Englischunterricht, nach einem Vokabeltest. Wer schon fertig war sollte auf die Rückseite etwas hübsches Zeichnen. Also warum keine versteckte Botschaft hinterlassen, und so schrieb ich SUV womit ich eigentlich Suff meinte, also den Suff ->Im Suff sein. Nein, ich war nicht betrunken eher im Gegenteil. Es war unglaublich heiß in unserem Raum. Wir dürfen aber während der Stunde nich trinken. Eine ironische Botschaft so zusagen, deshalb auch die wässrige Beschaffenheit, die ich allerdings erst zu Hause, eine Woche später hinzu gefügt habe. Ein unterwassergesetzer SUV wäre aber auch nicht schlecht. Das hätte zur Folge, das die gesammte Elektronik kaputt wäre. Auch nicht schlecht, ein Laser weniger auf den Straßen.