Was ich so höre #2

Teil zwei, der Reihe die wohl noch ein ganzes Weilchen länger gehen wird als gedacht. Gut für mich, gut für euch und deshalb legen wir auch gleich los. Als erstes kommen natürlich wieder die englischsprachigen Runden, denn irgendwie will ich mein gutes Hörverstehen ja beibehalten. Lesen will ich es nämlich nicht, denn da harpert es dann doch noch manchmal bei mir.

Englischsprachig:

 

Crazy; in Bed:

Dieser Podcast ist eine einzige Selbsthilfegruppe für mich und vermutlich auch für andere. Bestehend aus zwei jungen Frauen, manchmal auch mit Gast und auf der anderen Seite der Erde. Rückblickend war es eine wundervolle Entdeckung, denn endlich versteht jemand mal wie es einem geht/ ging und vor allem bekommt jeder hier seine Tagespackung an schwarzen Humor ab.

Nein es geht nicht um Sex oder Geschlechtsverkehr, sondern viel mehr um die eigene Mentale Gesundheit, die bei den beiden eher in der Größe eines Tennisballs vorhanden ist. Das Beste irgendwie daran ist, dass Alyssa und Mai sind keine ausgebildeten Psychologinnen sind die eben versuchen aufzuklären sondern eben ihr Leid mit eine Teilen und man gemeinsam mit ihnen sich die Wunden lecken kann, eben weil man keiner Lust mehr hat auf den hunderttausendsten Selbsthilfepodcast. Die zwar alle ihre Berechtigung haben, aber irgendwann will man dann mal frei haben vom jeweils eigenen Laser, egal ob: PTBS, Suchterkrankungen, Ess-, Zwangs-, Angststörungen oder schlichtweg Depressionen.

 

Stuff Mom never told you:

Der Name ist Programm, hier wird alles Thematisiert was man zumindest nicht in der Schule lernt und vermutlich auch eher weniger von seinen Eltern. Zumindest wenn wir jetzt als Beispiel, die durchschnittliche gut situierte, weiße Mittelstandsfamilie aus einem US-amerikanischen Vorort nehmen. Alle Themen sind auf eine Art und Weise feministische angehaucht, aber nichtdestotrotz für jeden hörenswert. Dank ihnen kenne ich jetzt die berühmt und berüchtigten (im guten Sinne) schwarzen Frauen im Punk-Rock. Vorher kannte ich noch nicht einmal weiße Frauen im Punk-Rock. Ebenso sehr empfehlenswert wäre die Dilogie über das Thema Fan Fiktion. Ihr seht jedes Thema von B-W ist vertreten.

 

History of Westeros:

Fansein ist tatsächlich aufwendiger als man denkt. Schließlich will man ja über alles und jeden Bescheid wissen und da mich das Privatleben von anderen Leuten eher selten juckt, müssen eben fiktive Charaktere her. Dumm nur, dass die Hörbücher (insbesondere die deutschen) eher weniger gut sein sollen und mir die sechs Originalausgaben zu holen ist zeitlich gerade nicht drin. Dieser Podcast bietet sofortige Abhilfe. Alleine zur Blackfire Rebellion existieren acht- Podcastepisoden, die länger sind als zwei Stunden. Ihr wird eben alles diskutiert, was es zu diskutieren gibt und alles erzählt, was Mr. Martin eben so her gibt. Neben den Hintergrundinfos, zu Westeros besprechen die zwei Herren auch noch die jeweiligen neuen Game of Thrones Episoden, wobei es dort erst 2019 wohl oder übel weitergeht.

Die Tonqualität macht mir manchmal zu schaffen oder das Englisch, denn ich muss mich teilweise schon ziemlich konzentrieren um bei all den Informationen und Zusammenhängen mit zu kommen. Vor allem bei der Thronfolge der Targaryens, weshalb müssen die quasi ständig dieselben Namen geben.

Deutschsprachig:

Sexy Cripples:

Wir machen einfach da weiter, wo wir gerade aufgehört haben. Nur dieses Mal auf deutsch und mit einem anderen Konzept. Hier werden ausschließlich die Episoden besprochen und Analysiert. Dass können Wolf und Kim, jedoch sehr gut und ich ziehe vor jedem meinen Hut, der dabei keine Notizen braucht. Die besprechen, dass alles aus dem Kopf. Ein kleiner Wahnsinn für mich und vermutlich viele andere. Zumal ihre Beobachtungen, Rätschläge und vor allem ihre Meinung mal endlich herrlich differenziert und präzise ist. Zumal die beiden sich perfekt ergänzen Kim, hat nämlich ebenso die Bücher gelesen und weiß bis Staffel 6 eben was passiert oder zumindest so ungefähr. Wolf dagegen tappt meist völlig im dunklen uns seine Theorien und meist haarsträubend dafür aber umso lustiger…

Wer sich jetzt immer noch nicht angesprochen fühlt, der kann auch bei ihren Nicht Game of Thrones Rezensionen vorbeischauen, oder auf ihrem Twitter-Account oder bei ihren Let’s Plays. Ihr seht, es gibt einiges zu tun. Der Vorteil daran ist, dass die zwei sich derzeit in Babypause befinden und ihr so in Ruhe schmökern könnt, bis wieder neue Sachen nachrutschen.

 

Ein Mops kam in die Küche oder auch Mopscast

Ich finde diesen Podcast sollte man alleine schon wegen des Namens hören. Obwohl

der Titel absolut nichts mit dem Inhalt zu tun hat. Denn statt über Hunde unterhalten sich die zwei ursprünglich Berliner Frauen überall ihre vergangenen Liebschaften und davon gibt es verdammt viele.

Ich finde es ja wahnsinnig nervig, wenn sich mal wieder jemand bei mir über seinen jeweiligen Partner aufregt und ich ihm dann die Schulter zum ausweinen hinhalten muss. Die schönen Momente oder das beste die peinlichsten Geschichten bleiben mir natürlich immer vorenthalten, denn die behält man anscheinend kategorisch für sich. Weshalb auch immer… Da schaffen die zwei definitiv Abhilfe, ich habe viel zu lachen (wirklich viel, viel zu lachen) und weiß jedes Mal weshalb ich mich momentan nur auf gute Freundschaften kapriziere. Das Chaos hält doch keiner aus.

 

Pen& Podcast- Der Rollenspiegel

Kommt schon, was habt ihr denn erwartet? Ich habe mir übrigens vorgenommen, dass es nächstes Mal noch nerdiger wird. Entweder es wird um Basis-Nerdkram gehen oder nur um Game of Thrones seid gespannt.
Diese kleine Horde von Begeisterten, befassen sich mit dem Thema Rollenspiel. Mit allem was dazu gehört Pen& Paper, Tabletop, LARP etc. Um es ein wenig zu spezifizieren:

Wie entwickelt man ein Rollenspiel?, Was machen gute Rollenspiele aus?, Wie sieht die vermarkt eines solchen aus?, Wie werde ich Rollenspiel Autor? Worauf muss man bei LARP Gewandungen/Kostümen achten? Und natürlich was ist überhaupt LARP? Desweiteren gibt es einige Analysen der Spiele oder auch sehr unterhaltsame Diskussionsrunden, bei denen man merkt, dass sich die Jungs zwar schrecklich mögen, aber trotzdem dem ein oder anderen gerne eine überziehen würden.

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