Gedankenschnipsel zum Oscar 2018, Teil I

Der ganze Spaß ist seit heute Morgen in der Früh vorbei und uns bleiben wieder 365 Tage, um uns auf den 91. Oscar zu freuen. Ich wusste nicht, dass er schon so alt ist. Ma-Go Filmtipps hatte mich ja dazu eingeladen beim Oscar-Tippspiel mit zu machen, was ich nicht geschafft habe. Folgende Gründe waren dafür verantwortlich:

 

  1. Ich war schlichtweg zu müde für die Erstellung einer Exeltabelle, stattdessen hatte ich eine andere grandiose Idee… (und zwar eine verdammt dämliche)

 

  1. Ich dachte schlichtweg, dass meine Idee weniger Arbeit wäre

 

  1. Ich will es mir nicht mehr antun, mich in irgendjemanden hinein zu versetzen, der einen völlig anderen Geschmack hat als ich. Schön, dass sie eine andere Meinung haben… Nachvollziehen kann ich sie dennoch nicht.

 

Dass wäre es an dieser Stelle. Nun zu meinem achso grandiosen Einfall. Ich bin am gestrigen Tagen sämtliche Kategorien durchgegangen und habe meine ersten und auch späteren Gedanken zu einem jedem Film sowie Schauspieler niedergeschrieben. Dass war eine Menge Arbeit, jedoch bereue ich sie nicht. Ich habe viele versteckte Diamanten gefunden, von denen ich noch gar nichts wusste. Sie waren übrigens nicht immer Oscar relevant, an dieser Stelle: Danke liebe YouTube List. Eines noch, es sind Gedanken. Sie sind weder besonders hyper-politisch-korrekt, noch eloquent, noch relevant für das Weltgeschehen. Deshalb lest sie euch durch und habt Spaß, so wie ich es hatte während meiner Recherchearbeiten. Darüber hinaus, habe ich den Artikel vor der Oscar- Vergabe fertig geschrieben. Seitdem habe ich ihn nicht verändert und ich will nur sagen, dass meine Gedanken nicht von irgendwelchen Ergebnissen beeinflusst worden sind.

PS: Da die Gesamtlänger meiner Notizen am Ende über neun Seiten betrug, werde ich hieraus eine kleine Reihe machen und sie in drei Teilen veröffentlichen. Ich denke, dass ist im Wohlgefallen aller. Jetzt kann ich nur noch sagen: Film ab!

Kategorie: Bester Film

Call me by your Name:

Irgendwie mag ich nichts an diesem Film. Weder die Schauspieler, noch den Plot, die Story oder sogar den Drehort.

Dunkirk sowie Darkest Hour:

Ich habe festgestellt, dass die meisten Kriegsfilme bei mir einfach nicht ziehen. Schaut man sich den historischen Ablauf an ist vieles für das Drehbuch geschönt worden. Verständlich, dennoch ärgerlich. Zumal es meist dann immer um die Sinnfrage geht oder es ganz wunderbar lächerlich, pathetisch, heroisch und patriotisch wird.

Im Klartext: Krieg ist sinnlos. Wer zum Mittel des Krieges greift, ist nicht mehr in der Lage zu kommunizieren. Bevor Krieg ausbricht ist die Wahrheit schon lange verloren gegangen. Krieg geschieht niemals im Willen der Bürger. Es geht immer um Macht und diese Macht wird nur einem winzig kleinen Teil zur Verfügung gestellt. Die einfachen Soldaten sind dabei nur Marionetten. Ich schnalle nicht, weshalb es glorifiziert werden muss.

Get Out:

Soll angeblich ja ein guter Film gewesen sein. Leider absolut nicht mein Genre.

Lady Bird:

Ich. muss. diesen. Film. schauen! Ich bin ja eh so ein Comming-of-Age-Film Fan (richtige Zielgruppe und so), aber ich liebe die Hauptfigur jetzt schon! Vorfreudealarm…!

Phantom Thread:

Ernsthaft? Die Geschichte zwischen Designer und Muse hatten wir doch auch schon tausendmal. Gibt es nichts Innovativeres?

The Post:

Guter Trailer Anfang, und netter Witz im Flugzeug aber weshalb muss man Woodkid im Trailer verwenden? Es ist ein großartiger Song, aber absolut abgefrühstückt…. Innovation wo bist du?

The Shape oft Waters:

Der Film hatte mich bereits bei dem Kostüm vom Wasserwesen sowie dem Szenenbild. Einfach aus dem Grund, weil es mich wirklich an Biohof erinnert und Rupturen ist und bleibt fantastisch.

Theres Billboards Outside Ebling, Missouri:

Mildred Hayes? Ich liebe dich. Bester Charakter seit langem… Der Film sieht mal wieder innovativ aus. Davon braucht die Welt mehr!

Kategorie: Bester Hauptdarsteller

Denzel Washington:

Erster Gedanke: Weshalb nennt man einen Anwalt Israel? Ich meine der Nah-Ost-Konflikt ist weder gerecht noch kann da ein Anwalt etwas ausrichten. Selbst alle Anwälte des Landes könnten es nicht, würden sie auch nicht wollen… Zweiter Gedanke, nachdem Google befragt wurde: Israel bedeutet so viel wie „Gott streitet (für uns)“ oder „Gott möge mit uns streiten“. Im Gericht sollte man eher debattieren und argumentieren und zwar anhand von stichhaltigen Beweisen oder nicht?

Gary Oldman:

Ähnlich wie Denzel Washington ist der Mann einfach eine schauspielerische Goldgrube. Mehr müsste zu ihm eigentlich nicht gesagt werden, jedoch muss ich eines noch anmerken. Ich bin wie oben bereits beschrieben kein Fan von Kriegsfilmen, aber ich habe ihn nicht als Winston Churchill erkannt. Was ich im Trailer sehe ist eine verdammt gute Leistung und schaut man sich so die Kritiken sowie YouTube Kommentare an dann hält der Herr das Niveau. Freut mich, auch wenn es keine große Überraschung war… Er ist einfach eine Goldgrube.

Daniel- Day Lewis:

Den Herren musste ich erst einmal nachschauen… Ich war absolut davon überzeugt diesen Mann noch nie zuvor gesehen zu haben. Dumm gelaufen, denn er hat den letzten Mohikaner gespielt sowie in Gandhi, Gangs of New York und There will be Blood. Das ist mir ein wenig peinlich, aber ich schiebe es auf das Make-Up und mein unzulängliches Gedächtnis für Schauspieler in Kombination mit ihren Rollen und ihrem realen Namen. Zu seiner Rolle… Er spielt herrlich schmierig. Finde den Charakter ganz schwierig und ich wäre bereits bei 0 auf den Bäumen gewesen. Demnach gut umgesetzt denke ich?

Timothée Chalamet:

Erstaunlich was aus dem fünfzehn- jährigen Tom aus Interstellar geworden ist. Noch sehr viel erstaunlicher ist es, dass er in Lady Birg ebenso vorkommt… Anscheinend darf man in mehreren gleichzeitig nominierten Oscarfilmen mitspielen.

 

Kategorie: Beste Hauptdarstellerin

Frances McDormand:

Ich habe Fargo nie gesehen, dass erklärt wohl weshalb sie mir so unbekannt ist. Am Anfang dachte ich sie hätte Lieutenant Joshi aus Blade Runner 2049 gespielt, jedoch war das Robin Wright. Einen Blick ins weitere Internet verrät mir dann auch, dass Mrs. McDorman dem Starrummel eher abgeneigt ist und sehr zurückgezogen lebt. Finde ich sehr sympathisch, macht die ganze Sache aber nicht besser. Ich kann absolut nichts mit ihr Anfangen.

Sally Hawkins:

Meine Happy-Go-Lucky Darstellerin! Ich freue mich endlich sie mal wieder zu sehen, auch wenn ich sie nicht erkannt habe. Sie hat eine gute Rollenwahl getroffen oder sie wurde für sie getroffen. Wie auch immer, ich würde sie gerne mal wieder mehr sehen.

Saoirse Ronan:

Ich war überrascht sie wieder zu sehen, dachte ja wirklich sie wäre nur einer dieser Hollywood-Eintagsfliegen. Freut mich, dass sie sich zumindest ein wenig halten konnte. Hoffen wir weiter für die Zukunft. Übrigens, was ist eigentlich aus Jennifer Lawrence geworden?

Margot Robbie:

Suicide Squat war zwar vom Ambiente und den Kostümen erste Sahne, der Plot mal wieder absoluter Mist. Dennoch, Margot Robbie ist wie Helen Barry als Catwoman anbetungswürdig und in I, Tonya bleibt sie, dass auch. Ich mag ihre Art Rollen zu spielen, zumal ich halt auch die verkörperten Charaktere sehr mag.

Maryl Streep:

The Post ist überhaupt nicht mein Film, jedoch ist Meryl Streep trotzdem toll. Ich meines Jenseits von Afrika sowie Teufel trägt Prada bleiben zeitlos.

 

Kategorie: Bester Nebendarsteller

Willem Dafoe:

Ich meine sein Gesicht erkenne selbst ich wieder, vor allem ihn als J. Ghoblin (Grand Budapest Hotel)! Mein Problem, dass the Florida Projekt zwar ein netter Film ist jedoch aber nicht wirklich Fisch oder Fleisch ist…

Woody Harrelson:

So sieht Haymitch Abernathy in real aus? Die mussten den Typen echt nicht großartig schminken. Sorry…

Richard Jenkins:

Dank Google konnte ich den Herren zu Spotlight zuordnen, da hat er ganz gut gespielt. Mehr kann ich zu dem Typen allerdings nicht sagen. Ich kannte ihn vorher nicht und ehrlich gesagt jetzt immer noch nicht. Läuft leider immer noch unter: „irgendein Schauspieler eben“

Christopher Plummer:

Großartiger Schauspieler, allerdings habe ich All the Money in the World) nicht gesehen und werde es glaube ich auch nicht. Der Plot klingt zwar spannend, aber die Art von Film ist nicht wirklich meins. Ich bin eh der fatalistische Menschenschlag und bei der Story werde ich noch mehr zum Misanthropen.

Sam Rockwell:

Er kam in diversen guten Filmen vor (meines Empfindens) und trotzdem habe ich ihn völlig aus den Augen verloren. Schade eigentlich, aber jetzt ist er ja zurück und sogar mit einem Film den ich mag. Ich sage ja, Sam ist ein Guter.

 

Kategorie: Beste Nebendarstellerin

Octavia Spencer:

In „Gifted“ war sie ganz große Klasse, überhaupt mag ich ihre Interviews. Coole Persönlichkeit. Ich habe halt auch das Gefühl, dass sie irgendwie immer die Freundin oder eine Vertrauensperson spielt mit der man sich „verschwört“ oder „zusammen kämpft“. Die Chemie zwischen ihr und Sally war jedenfalls genauso so.

Laurie Metcalf:

Weshalb studiert jemand deutsch?!

Lesley Manville:

Noch nie was von ihr gesehen, gehört oder gelesen. Filmografie ist ebenso uninteressant.

Allison Janney:

Sie und Sam haben in dem Film A way, way back mitgespielt und ich frage mich gerade, weshalb dieser Film so unfassbar unbekannt ist. Ich meine er ist noch nicht einmal schlecht, er ist einfach nur eine kleine Produktion. Also schaut den gefälligst… genauso wie Away we Go, da hat Allison nämlich auch mitgespielt.

Mary Jane Blige:

Eigentlich ist sie R’N B Sängerin erklärt weshalb ich noch nie von ihr zuvor gehört habe.

5 Kommentare

  1. Na, ob das jetzt weniger aufwendig als die Exceltabelle war würde ich bezweifeln. Schade dass du nicht mitgemacht hast. dafür ist dir ein sehr netter Beitrag gelungen.

    Robin Wright und Frances McDormand sind sich meiner Meinung nach auch sehr ähnlich :)

    Von den Filmen habe ich nur Get out und Three Billboards… gesehen. Von daher kann ich dazu wenig sagen. Auch die meisten Schauspieler/innen musste ich erst mal google. Dasy-Lewis gehörte da aber nicht dazu ;)

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