Mystery Blogger Award

Vielen lieben Dank an für die Nominierung zum Mystery Blogger Award von Mein glutenfreier Backofen.

Und jetzt folgt das gesamte Standardzeugs, wer gleich ans Eingemachte möchte, darf den Absatz nun überspringen und nach unten scrollen.

Der Award wurde von Okoto Enigma ins Leben gerufen um geheimnisvolle (eher unbekannte Blogs) ebenfalls eine Chance auf die Blogger Hall of Fame zu machen. Denn um in die zu gelangen muss man ja erst eine gewissen Bekantheitsgrad erreichen. In Anbetracht dessen, dass ich nur sehr sehr wenige eigentlich gar keine unbekannten Blogs kenne werde ich vermutlich keine 15-20 Blogger nominieren, sondern eher null. Zumal viele ja noch meinen alten Award beantworten müssen ;).

Jetzt kommen wir zu den Regeln, da jeder Regel ja so liebt.

The Rules:

1. Put the award logo/image on your blog.

2. List the rules.

3. Thank whoever nominated you and provide a link to their blog.

4. Mention the creator of the award and provide a link as well.

5. Tell your readers 3 things about yourself.

Herje, aber das Wesenlich habe ich doch hier und hier doch schon aufgelistet. So interessant bin ich nun auch  nicht als dass ich mein halbes Leben hier ausbreiten könnte. Nun gut, ich versuche es trotzdem.

 

Ich hasse Motivationssprüche

Damit meine ich die meisten Redewendungen im Umgang, welche das Miteinandersein erleichtern sollen. Darunter fallen gerne: Wir können doch Freunde bleiben, Hey das wird schon wieder, Ist doch nicht so schlimm oder If you can dream it you can do it. Es ist mir egal, ob dass ein Freund zu seinem besten Kumpel sagt, zu seiner Freundin oder ob es mir jemand an den Kopf wirft. Ich kann 99% von diesen dämlichen Sprüchen nicht ausstehen. Erst recht nicht auf Sozialmedia.

Wenn einem das Herz gebrochen wird, dann kann man erst einmal keine Freundschaft bilden. Es braucht Zeit um die eigenen Wunden zu lecken, bis sie vernarben und hoffentlich nie wieder von der ein und derselben Person aufgerissen werden.

Ähnlich schlimm: Hey wird schon wieder, gleich gefolgt von ist doch nicht so schlimm. Falls solch eine Situation jemals eintreffen sollte, in der so ein Spruch von Nöten sein könnte haltet stattdessen einfach lieber den Mund und holt Tempotaschentücher und sehr viel Zeit, denn eine Umarmung oder bloßes Zuhören genauso wie ein Schulterklopfen hilft tausendmal mehr als „Wird schon wieder“. Aus der Sicht des Leidenden wird nämlich nichts einfach so mehr gut. Bis das jeweilige Gefühl des Grauens endlich losgeworden ist, dauert es und bis dahin will man zumindest in einem eigenen Selbstmitleid baden, zumindest für eine Zeit lang.

If you can dream it, you can do it. Nennt mich zynisch, aber ich bezweifle es. Es fängt schon manchmal bei dem Geburtsort an, den Finanzen der Eltern, dem sozialen Umfeld, dem eigenen Intellekt oder schlicht weg an fehlendem Vitamin B. (ergo Beziehungen). Nicht jeder der gut schauspielern kann wird ein Hollywoodstar, nicht jeder der musikalisch talentiert ist wird der nächste LangLang, nicht jeder der überhaupt irgendein Talent besitzt wird super darin. Ich will nicht wissen wie viel Potenzial jeden Tag verschenken, weil wir gar nicht wissen dass das wir dieses Potenzial besitzen. Kurz um, scheitern ist menschlich, es ist unfair, aber es gehört zum Leben dazu. Vielleicht tun sich dadurch auch neue Chancen auf?

 

Ich habe kein Talent für Selfies

Ich kann es ja noch nicht einmal ausstehen, wenn man mich fotografiert. Dann verstehe ich den Sinn von Selfies nicht, ich weiß doch wie ich aussehe. Ich habe einen Spiegel und zwei funktionsfähige Augen, dass reicht doch. Andere Menschen wissen doch auch wie ich aussehe, und wenn ich jemandem ein Bild schicken möchte dann wurde ich sicherlich irgendwann schon einmal fotografiert. Fotos helfen sich zu erinnern, an schöne Ereignisse schon klar. Ich sage ja auch nichts gegen Gruppenfotos oder Andenkenfotos. Ich verstehe lediglich den Trend nicht, sich überall ablichten zu müssen. Schule, Bus, Supermarkt, Café zu Hause. Wieso? Mein Leben ist nicht so spannend, und meine Lebenszeit ist mir wichtige als das perfekte Lächeln, mit dem perfekten Bildanschnitt und dem perfekten Filter… 99% ist doch eh nur Fassade.

 

Ich liebe Kochbücher

Wohl ein kleiner Restabestand meiner Esstörung ist wohl, dass ich gerne Kochbücher „lese“. Gut so viel zu lesen gibt da nicht wirklich. Manche Gewürzkombinationen sind sehr hilfreich oder zu schauen, was so alles in ein „kreatives“ Müsli kann oder andere Snackideen, oder insbesondere meine Schwachstelle Abendessen. Ich bin tierisch faul gen Nachmittag und da man so unendlich viel Möglichkeiten hat bin ich gerne überfordert. Macht das Kochbuchlesen meist leider nicht besser, aber zumindest habe ich dann Ideen wie es anders gehen könnte ;D

Nun zu den Fragen:

1: Was ist dein liebstes Hobby, bei dem du ganz zu dir findest?

Es klingt jetzt blöd, aber ich liebe Reiskornmalerei. Damit meine ich nicht wortwörtlich die Bemalung eines Reiskorns, dass wäre mir in der Tat zu anstrengend. Jedoch liebe ich es kleine Dinge zu malen mit allen möglichen Details. Das perfekte Beispiel hierfür wären meine selbstgemalten Kalender für meine beiden Mitbewohner. Beide werden meist im Juni angefangen und bis zum ersten Dezember, sind sie dann fertig. 48 Türchen insgesamt zu füllen kann schon etwas aufwändiger werden. Vor allem wenn ich, wie bereits erwähnt, sämtliche Feinheiten auf umgerechnet 12 Quadratzentimeter quetschen möchte.

2: Was gefällt dir am Bloggen am meisten?

Ich denke der Austausch mit Anderen, denn den habe ich in meinem Alltag (leider) weniger. Das liegt jetzt nicht unbedingt daran, dass ich derzeit im Ausland lebe. Nein, es liegt schlicht weg daran dass ich erstens unendlichlange brauche bis ich überhaupt bereits bin mich auf jemanden anderes Einzulassen bzw. ich mich traue ihn anzusprechen, zweitens ich Smalltalk absolut nicht ausstehen kann, drittens ich sowie größere Menschengruppen wie die Pest meide, viertens Gleichaltrige sind mir ein graus. Selbst zu Schulzeiten hatte ich genau drei bis vier Mitschüler mit denen ich einigermaßen etwa gemacht habe. Später wurden es sogar noch weniger und heute sind bin ich bei zwei bis einer angelangt. Beste Voraussetzung für ein Gespräch im echten Leben wie ihr sehen könnt. Das Bloggen hilft da ungemein, man hat diese zwischenmenschliche Barriere nicht und ich darf persönlich selektieren wen ich lese, was ich lese und was mich interessiert.

 

3: Bist du ein fröhlicher oder sentimentaler Silvester-Typ?

Ich glaube ich bin irgendetwas dazwischen. Was ich an Silvester liebe, ist das Feuerwerk (wenn es keinen Ton hätte wäre es perfekt), und den Brauch mit einer Zeitspanne abzuschließen. Es gibt diverse Muffel dort draußen, die Neujahrsvorsätze kritisieren sowie das endgültige Abschließen, diese zwei Dinge könne man ja das ganze Jahr über machen. Ich stimme da nur zu, im Prinzip. Denn vielleicht ist nicht jeder so Achtsam, sich dessen bewusst zu werden und wenn es nur ein Tag im Jahr ist, dann ist es eben der offiziele 31. Dezember meine Güte.

Was ich dagegen absolut nicht mag sind die Partys, die Betrunkenen, die Böller und dass alles so spät anfängt. Ich klappe meist eh zehn Minuten nach 00 Uhr ins Bett ab, nur um dann alleine am nächsten Tag um 8 Uhr morgens durch die Straßen zu streunen.

 

4: Wo möchtest du am liebsten hin reisen?

Momentan nach Island und das setzte ich in genau vier Tagen in die Tat um. Ich würde sagen, dass alles passt doch ganz hervorragend. Für die ferne Zukunft wäre Bhutan einen Besuch wert. Unbekannt, klein, faszinierende Kultur und die schönste Nationalflagge der Welt. Passt doch.

 

5 (das ist die lustig gemeinte): Welche Kinderfilmfigur hättest du im echten Leben gerne als Begleiter bei dir?

Was ist dass den bitte für eine gemeine Frage? Ich kann mich nicht entscheiden, denn erstens weiß ich nicht ob man die Studio Ghibli- Filme, wirklich als Kinderfilme bezeichnen kann. Zweitens, ob man einen Kinderfilm immer noch als Kinderfilm betiteln kann auch wenn man ihn erst mit neunzehn Jahren gesehen hat, denn dann ist ja die Perspektive nicht mehr die eines Kindes.

Da ich alle Parameter nicht weiß gibt es also drei Bewerber auf den Posten.

Totoro: Wer mag Totoro denn bitte nicht? Er ist groß, flauschig und er kann fliegen und er hilft Satsuki und er mag Kinder (also würde er mich jetzt wohl nicht mehr mögen bzw. ich könnte ihn nicht mehr sehen, aber trotzdem!). Für einen Waldgeist sehr sympathisch.

Elliot das Schmunzelmonster: So langsam habe ich das Gefühl, ich habs irgendwie mit unsichtbaren Freunden… Aber wer kann dem lächelnden, tollpatschigen Drachen denn widerstehen? Ich nicht, zumal ich gerne einen Dauerbratäpfellieferant hätte.

Drache Ohnezahn: Für mich als Drachenfan eine logische Reaktion. Ich meine er ist das Kindchenschema schlechthin, er ist eigenwillig, stur aber auch der beste Freund den man rund um haben kann. Ich war nach zehn Sekunden Screentime hin und futsch.

So ich hoffe es hat euch ein wenig Spaß gemacht und ihr genießt jetzt noch euer Restwochenende.

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7 Kommentare

  1. Solche Worthülsen sind immer wieder eine Zumutung. Das mit dem „nicht so schlimm“ ist sogar direkt kontraproduktiv. Und diese angeblichen Erfolgsgeheimnisse kannst du allesamt in der Pfeife rauchen. Wenn jemand Erfolgreiches sagt „ich habe immer an mich geglaubt“, dann ist das mit dem „immer“ möglicherweise nicht die ganze Wahrheit. Und vor allem haben tausende andere auch „an sich geglaubt“, ohne dass es was genützt hätte. Nur redet von denen keiner.
    Ja, das mit den Awards. Ich hab’s nicht vergessen. Aber ich möchte es nicht nach dem „ich muss mal“ Prinzip machen. ;) Das wächst langsam heran, und wenn alles passt, wird’s veröffentlicht. :) [Könnte natürlich auch einfach eine bescheuerte Ausrede sein… ;) ]
    Ich wünsche dir einen magischen Island-Trip zu den Elfen und anderen Zauberwesen, die man meist mit dem Herzen besonders gut sieht. 🐉

    Gefällt 5 Personen

    1. Was berühmte Personen anderen raten oder auch Persöhnlichkeitscoaches ihren Kunden, da war ich schon immer misstrauisch :D Sicherlich, manche Dinge sind ein ganz guter Anhaltspunkt aber bei 90% kann ich nur den Kopf schütteln.

      Ich meinte das mit dem Award gar nicht als Vorwurf ;) Ich finde es ja gut, dass du dich nicht stresst, ich habe für diesen hier auch tierische lange gebraucht, aber es ging einfach nich früher… Das Leben kommt halt das ein oder andere Mal gerne dazwischen ^^

      Gefällt 2 Personen

  2. Wie schön, dass du mitgemacht hast und dass du uns von dir erzählt hast. Ich musste ein paar Mal lachen, weil ich deine herrlich direkte Sprache so mag! :)
    Ein bisschen Kind bleibt man doch immer und so kannst du dir deine Serienfigur natürlich frei wählen und in Gedanken ist sie jetzt bei dir – ja, von mir aus auch alle 3.
    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag von Stephanie.
    P.S.: Viel Spaß in Irland, meine Tochter sehnt sich auch gerade dahin.

    Gefällt 2 Personen

    1. Als erstes sorry, dass es so lange gedauert hat, aber ich hatte dann doch ein bisschen mehr um die Ohren und nicht wirklich die Muse und beantworten „müssen“ finde ich immer blöd :)

      Och, dann nehme ich alle drei Begleiter, die kann ich momentan nur gebrauchen :D und Danke noch mal für die Nominierung

      Gefällt 1 Person

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