Thy Art is murder #9

Das Vorurteil hat man ein Naturkundemuseum gesehen, hat man alle gesehen stimmt nur ab und zu. Das hier in Dublin ist zwar sehr klein, dafür sehr gemütlich und ebenso kostenlos wie meines in der Heimat. Ein Vorteil hat dieses hier, es bietet ein wenig mehr Flair und tatsächlich ein wenig mehr Exotik. Worauf ich eigentlich hinaus will: Falls ihr mal in Dublin seit geht dort auf jeden Fall hin. Ich gebe übrigens offen und ehrlich zu, so sehr ich Tiere liebe tot kann man sie einfach leichter zeichnen. Sorry for not being Sorry. Es ärgert mich ein bisschen, dass ich sie alle nicht perfekt getroffen habe. Wobei perfekt ein doofes Wort ist, ich formuliere es mal um: Ich hätte die Tiere gerne in ihrer wirklichen Schönheit gezeichnet. Klingt schnulzig, aber wenn sie schon sterben mussten, dann sollten ihnen doch zumindest Zeichnungen gerecht werden. So stimmt ihr und das die Perspektive oder die Proportion nicht ganz, jedoch für mein erstes Mal Tiere zeichnen ist das gar nicht so schlecht denke ich.

Eine Möve mit ihren Kindern

 

 

 

Ein Pavianteenager

 

 

Eine Taube, lasst mich ich finde sie hübsch

 

 

Ein geniales Urhirschskelett

 

 

Eine Robbenfamilie

 

 

Ein einsamer Dachs

 

 

Es bleibt bei „roter Fisch“…

 

 

Ein der Realität waren sie noch viel süßer

12 Kommentare

  1. Bist du dann so richtig artsy mit Stift und Aquarelfarben ins Museum gegangen und hast gemalt.
    Verdammt cool!
    Ich bin großer Fan der Taube.
    Aber auch sonst, ist der Farbverlauf sehr gelungen!

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  2. Für mich haben diese Zeichnungen etwas von gelungenen Coverversionen verschiedener Songs. Man erkennt den ursprünglichen Song, nimmt aber auch Einzelheiten wahr, die einem bei der Originalversion gar nie aufgefallen sind. Und man hört später diesen Song vielleicht überhaupt irgendwie neu und anders. Es gibt auch Eigenheiten im Ausdruck von Tieren, die man eigentlich nur in einer Zeichnung rüberbringen kann. Fotos sind da zwar rein optisch präziser, aber das Wesentliche kommt da manchmal gar nicht rüber.

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    1. Interessanter Vergleich, so habe ich das noch nie gesehen o.o

      Der Aspekt mit den Eigenheiten erinnert mich immer an die freundiche beschreibenung, dass man gefälligst noch mal üben gehen sollte :D Aber ich bin außer mit den üchsen und den Robben recht zufrieden.

      Ps: Fotographieren kann mittlerweile jeder (leider)…

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    1. Hier zeigen sich die Geister jener Wölfe, die der Urhirsch mit seinem Geweih in die Flucht geschlagen hat.
      [Übrigens bin ich geneigt, das Wort „Urhirsch“ in meinen aktiven Wortschatz zu integrieren. „Urhirsch, damischer!“ klingt doch irgendwie…äh…kraftvoll. ;) ]

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      1. Immer wieder diese bayrischen Wörter, die kein Norddeutscher kennt :D

        Urhirsch ist tatsächlich ein sehr cooles Wort für ein sehr cooles Tier. Das Ding war riesig, wobei der Urhirsch nur ausgestorben ist, weil er mit seinem riesen Geweih immer im Wald hingen blieb, da ist er dann meist verdurstet. (meines Wissens)

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      2. Jo, mei… ;)
        Offensichtlich hatte der Urhirsch einen etwas eigenen Sinn für Sprachwitz. „Todgeweiht“ hat ja hier eine völlig neue Dimension bekommen. Tatsächlich kommt es ja heute noch hin und wieder vor, dass Hirsche draufgehen, weil sie sich mit dem Geweih irgendwo hoffnungslos verhakelt haben.

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