Mixtape des familiären Zusammenlebens

Wenn man sich schon auf einem Selbstfindungstrip befindet flammen in Gedanken immer wieder dieselben Partykillerthemen auf wie: Familie, Freunde, Gesellschaft, Identifikation, Zukunft und noch sehr viele mehr… Manche mehr, manche weniger philosophisch verpackt. Nichtsdestotrotz lässt sich nicht von der Handweisen, dass vorausblickend das Wort Zukunft in fetten Großbuchstaben über mir steht sowie rückblickend der Schriftzug: Familie. Man kann sie sich eben nicht aussuchen, sodass es häufig zu zwei Pendants tendiert: Geliebt oder verhasst. Davon mal abgesehen braucht der Mensch dennoch ein Rudel obwohl er über Abgrenzung funktioniert. Faszinierende Wesen diese Menschen, aber ich schweife mal wieder ab.

Ich persönlich bin ich kein Großfamilienmensch, war ich nie und ich finde die Vorstellung persönlich grauenhaft. Ich war allerdings auch noch nie in der Situation mit einer „blutsverwandten“ Horde Kontakt aufnehmen zu müssen… Vorteile: Weniger Anfahrtskosten zu diversen Hordentreffen die eher einem Speeddating ähneln, weniger Klatsch und Tratsch, weniger Wangenknuffen und der Stress irgendwelchen Erwartungen zu entsprechen stinkt.

 

Nachteile: Man hat eben nicht den coolen Cousin (er war es mal, bis er seinen Berufswunschäußerte) oder die coole Cousine, die Seelenverwanten gleichen wie in vielen jungen Erwachsenen Romanen, eine möglich geringere Sozialkompetenz und man bekommt weniger Geschenke. Gut, letzterer Punkt wäre zu kapitalistisch und zu undankbar als ihn jemals zugeben zu wollen.

Mein innersten Kreis würde ich als Kleinstfamilie bezeichnen, den größeren Bereich dagegen eher als Standard. Selbst dort fangen die Grenzen an zu verschwimmen, denn bereits dort verschwindet die „Blutsverwandtschaft“ und weicht der, der „geistigen Wellenlänge“. Was ich damit eigentlich sagen will, egal wer oder was eure Familie bildet ihr werdet ihr fehlen bemerken… Vielleicht nicht sofort, vielleicht nicht an den fehlenden Geräuschen in der Küche oder dem Bad, aber in irgendetwas immer. Weshalb es jetzt irgendwie eine Art Abrechnungspflaster gibt, denn trotz fehlendem Liebesglück gab es wie bei allem nicht immer nur die Honigkuchenseite. Jedoch darf ich stolz behaupten, dass ich wie immer gerne polarisiere. Mir ging es nicht halb so schlecht wie man annehmen könnte. Sonst hätte ich hier noch ganz andere Sachen aufgefahren.

 

Jede Familie hat ihr eigenen Leichen im Keller:

 

Dennoch, Familie als Ganzes betrachtet ist schon irgendwie was tolles:

 

Wie hält man eigentlich bis zur Eisernen Hochzeit durch?

Kommt schon, wer freut sich nicht über einen Liebesbrief?

 

Selbst wenn du glaubst du würdest deinen Lieblingsmenschen in und auswendig kennen, kann er dich noch jeden Tag überraschen:

 

Wenn etwas fehlt und man nicht versteht warum:

 

Richtig, der Gangnam-Style Typ kann auch sentimental werden: 

 

Ein Rückzugsort ist immer wichtig…

 

…,weil niemand mal eben kurz die Welt retten kann…

 

Wenn man diesen einen jemand/ die jemanden gefunden hat, ist es unbeschreiblich:

 

Wann war das Zauberwort in Märchen oder im Leben jemals „Bitte“, richtig niemals…

Vielmehr: M-A-M-A:

 

Jeder hat ein recht auf Familie… Wie wäre es mit einem neuen gesellschaftlichen Konzept? Nicht nur »offene« Ehen sondern ebenso »offene« Familien, würde sicherlich auf Festen neuen Schwung in die Bude bringen:

 

Dagegen sind die zehn Gebote Gottes lächerlich:

 

Für seine Familie würde man alles geben, auch wenn man stellenweise nicht in der Lage dazu ist:

 

Ein Glück, dass auch andere Dinge als Tanzen existieren:

 

Darf nie fehlen… Mit einer Familie klappt das gleich viel besser!

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