Hide and Seek im Schwarzlicht

Die erste Erkenntnis des nächsten Tages war so etwas wie eine wahre Offenbarung… Man kann selbst mit Ventilator schlafen und zwar dann wenn man das nervige Ding einfach eine Stufe herunter schaltete. Das Geräusch minimalisiert sich deutlich und die Luft zirkuliert genauso gut. Zumindest hatte ich somit noch ein paar ruhige Nächte vor mir… Das nächste Erfolgserlebnis des Morgens war der geniale Sojajogurt meiner Shoppingbegleiterin vom vorherigen Tage. Sie hatte ihn nicht mehr gewollt, er musste trotzdem dringlichst weg und diese Begebenheit stieß meine Lust nicht noch mehr Geld auszugeben. Also wurde die Sonderedition Pfirsich- Holunder ausprobiert… Ich bin mir allerdings nicht sicher ob es wirklich Holunder war…. Wirklich davon geschmeckt hat man es nämlich nicht. Pfirsich kommt dafür immer gut. Besonders nachdem ich am Vortag bemerkt hatte, dass meine Haferflocken zu Hause lagen…

Ein weiterer auf der Liste entsprach, dem Herausfinden dass man sich selbst in der kleineren Toilette hervorragend umziehen konnte. Noch einmal würde ich in dieses Gefahrengebiet namens Loch Ness nächmlich nicht gehen. Nasse Füße mit guter Laune würden sich ganz schnell in schlechte Laune verwandeln so viel stand schon einmal fest und da ich schon mal eine so gute Laune hatte verstieß ich sogar gegen alle Doctor Who Weisheiten: Never turn left. Manchmal muss man eben Risiken eingehen um schöne Fotos zu bekommen.

Valentinstag

Und dass tat ich, übrigens so sehr die Gebäckabteilung der Supermärkte voll ist so wohl designt sind so manche Fleischrestaurant. Und damit meine ich wirklich nur Restaurants, die nur Fleisch im Angebot haben und nichts anderes noch nicht einmal ein Salat als Vorspeise. Neben der Real Meat Society gibt es wohl auch die Real Sneaker Society, denn was ich dort im Schaufenster sah recht ansehnlich aus. Nur leider entsprachen sie alle ausnahmslos nicht meiner Fußform. Platt spreiz plus Senkfuß will versorgt sein. Ich bin einfach im falschen Jahrhundert geboren und so über meine Füße und überhaupt über Fußformen und hochhackigen Schuhe bei Männern philosophierend hatte ich wohl die Zeit vergessen und kam gerade noch so knapp kurz vor Aufbruch der Gruppe an. Zum Glück denn der gesamte Reiseplan für heute wurde nicht nur verschoben sondern auch mal grob verändert, statt in dieses eine geplante Museum namens Kampa Museum für modern Art ging es für us anfänglich zum zweiten Museum für moderne Kunst. In diesem gab es nämlich eine viel interessantere Ausstellung und zwar über moderne als auch zeitgenössische Künstler der tschechischen Kunstszene. Das erfuhren wir allerdings erst als wir vor dem eigentlichen Museum standen. Das hieß wir waren eine knappe Dreiviertel Stunde zu diesem Museum mit den gelb leuchtenden Pinguinen gelaufen, fotografierten fleißig verstörende Statuen und bevor wir in den rettenden Schatten flohen konnten scheuchte unsere Kunstlehrerin uns auch schon wieder in die sengende Sonne.

Verkrampfte Schwimmerin

Ich habe in einem Park noch nie so braunes Gras gesehen wie an diesem Tag irgendwie verstehe ich die Kalifornier die ihren rasen grün besprühen lassen. Es sieht tatsächlich recht trostlos aus und tot. Und trotzdem war ich froh eine lange Hose angezogen zu haben, die Statuen die wir beklettern sollten waren nämlich schwarz… Ihr könnt euch vorstellen wie die Posen meiner Mitschülerinnen in Rock und Hot Pans ausgesehen haben? Weshalb wir uns trotzdem auf die Rücken der Babys setzten mussten weiß ich auch nicht. Kunstlehrerin können unheimlich grausam sein. Zumal wir uns gegenseitig photographieren mussten, wer mich kennt weiß ass ich nichts mehr hasse als fotografiert zu werden. Mein erstes Selfie schoß ich mit dreizehn lange nach allen anderen und die Anzahl die danach folgte kann ich an einer Hand abzählen. Glücklicherweise gab es genau ein Gruppenfoto zwangsweise gesellte ich mich dazu obwohl mein fehlen auch niemanden aufgefallen wäre… denn Einzelfotos fanden definitiv ohne mich statt. wozu gab es schließlich mehrere krabbelnde Babys hinter denen man sich verstecken konnte? Spätestens in dem Moment als das Baby zu Alladins Teppich umfunktioniert wurde und meine Mitschüler zu Alladin, Dschini, Jasmin und Dschafar mutierten und begannen a hole New World zu schmettern war ich raus. die nackten krabbelnden Fernseherbabys reichten mir schon zumal diese angeblich sogar den prager Fernsehturm hochkraxeln sollen. Wie creepy kann rechteckige Unterhaltung sein? Neben den Hauptakteuren der Nachwuchs folgten übrigens ein rotes Pferd samt Pferd welches sofort meinerseits Gert getauft wurde (die Idee stammt nicht von mir…) und eine merkwürdig nach vorn gebaute Frau. wäre sie nicht aus stein gewesen hätte ich getippt darauf, dass sie Nasenbluten gehabt hätte. Nach der Betrachtung einer sehr ungesund aussehenden  Schwimmerin durften wir dann endlich um die Ecke gehen in den Schatten. Anschließend wurde uns die Sache mit der Ausstellung erklärt, nache gelegt und dann ging es auch schon weiter. Dabei mochte ich die Orangenbäume so sehr…

Creepy Baby

Mit welcher Straßenbahn wir allerdings nun genau fuhren weiß ich beim besten willen nicht mehr lag nämlich daran dass es ganze fünf stück zur Auswahl gab in fünf völlig unterschiedliche Richtungen und unser Lehrer selbst nicht so genau wusste welche wir am besten nehmen sollten. Das zum Thema Wegbeschreibung  vor ein paar Minuten hatte sich dass noch viel klarer angehört und da Männer anscheinend irgendwie aus irgendwelchen Gründen des Stolzes nicht nach dem Weg fragen wollen und es uns quasi untersagt wurde, sprangen wir auf gut Glück aus und sie da es funktionierte. Halleluja, denn gerade in dem Moment in dem wir aussteigen wollten, da wir dachten wir hätten doch die falsche Linie genommen hielt uns netterweise eine ältere Dame zurück, die unser Wegfindungsproblem wohl irgendwie verstand, um uns den wahren Weg zum Schicksalsmuseum zu erklären… Sehr brüchig aus einer Mischung aus Englisch, Deutsch sowie Scharade ging es tatsächlich. Die Formel ging quasi so: Nächste Station= Bingo. Wie gut dass manche Frauen Gedanken lesen können. Die Schülerschaft bedankte sich herzlichst, unsere Lehrer schauten nur angesäuert. Was für Kleinkinder…

Das Wir-spielen-achso-erwachsen-und-sind-in-Wirklichkeit-nur-nervig-Verhalten änderte sich leider nicht. Selbst im Museum nicht, denn sobald wir die Eingangshalle betraten wurden wir wie eine Gruppe von Kindergartenknirpsen in eine Ecke zusammen getrommelt und bekamen ganz langsam und sehr fürsorglich sowie eindringlich das Verhalten in einer der wichtigsten Kulturstätte Prags erläutert. Verwundert fragte ich meine Nachbarin sarkastisch, ob man sich den in der zweitwichtigsten Kulturstätte in Sydney anders Verhalten müsse… Ich grinste, sie unterdrückte einen Lachkrampf und beschäftigte sich anschließend mit ihrem angerissenen Fingerngel. Ihr seht wir sind die aufmerksamsten Schüler wenn es um Anweisungen geht…. Eben wie Knirpse.

Der laut gedachte Kommentar von Mr. J trieb meine Bemerkung auf die Spitze. Er bedankte sich überschwänglich für den netten Vortrag und fügte hinzu, dass dies allerdings nicht nötig gewesen wäre, schließlich sei ja jedem hier von uns völlig klar, dass Museen ausschließlich zum Herumspringen, Turnen, Schreien und Bemalen da seien….

Ich sage euch, wenn Blicke töten könnten… Unsere Kunstlehrerin war alles andere als amüsiert. Wir dafür umso mehr. Ihr merkt, wir waren in bester Laune.

Gesellschaftliche Normen

Neben bei zählte uns unser Klassenpädagoge übrigens auch noch durch… Fehlten nur noch die Paare in Zweierreihen oder das Yes, Sir, Yes. Habe ich gerade geschrieben, dass er uns durchzählte? Flaschinformation… Da ich mittlerweile so gute Laune hatte, schlich ich mich hinter meinen Lehrer und war somit quasi verschwunden. Den ganzen Zählprozess über und sogar noch danach… Ich blieb auch verschwunden… Das er nur noch 17 Schüler zu verzeichnen hatte fiel ihm wohl nicht auf. Und glaubt mir, ich weiß ganz genau dass er mich nicht gesehen hat. Das tut er nie…

Umso besser für mich. In der Zwischenzeit, in der die anderen weiter zugetextet wurden mit diversen Regeln, Informationen, Vorschriften, Aufträgen etc. erkundete ich den Museumsshop. Das interne W-Lan dort ist übrigens hervorragend.

Mein Fehlen ist dann doch noch aufgefallen nach guten zehn Minuten und auch nur weil unsere Kunstlehrerin wohl plötzlich ein Schließfach zu viel reserviert hatte… Denn selbst die schnöde Taschenabgabe musste im Plenum erfolgen und das war noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Hatte ich gehofft mit meinem kleinen Shopausflug die gröbsten Monologe umgangen zu haben so hatte ich mich getäuscht. Nach der Taschenabgabe wurden uns nicht nur die unglaublich wichtigen Tickets gerade zu verliehen, nein auch wurden wir Kunstbanausen erst einmal mit dem Künstler namens Mucha vertraut gemacht. Selbstverständlich erneut im Plenum. Ich wusste gar nicht, dass wir plötzlich zu Analphabeten mutiert worden waren und weder die Prospekte noch die Informationstafeln entziffern konnten. Interessant…

Während die meisten also sabbernd unserer Führerin zu Füßen lagen schob ich mich gen Raumhorizont… Die gigantischen Leinwände mit den recht sakralen Motiven konnte ich durchaus allein betrachten und natürlich erhoffte ich mir kurz um die nächstbeste Ecke zu biegen und allein das Museum zu erkunden. Genug Dämmerlicht war zumindest vorhanden. Die Brillenträger von uns hatten bereits schwieirgkeiten auf weiterer Entfernung etwas zu erkennen. Und die Nicht-Brillenträger waren immer noch beschäftigt. Beste Vorraussetzungen, dachte ich… Hatte ich nur die Rechnung ohne meinen Klassenlehrer gemacht. Der trägt zwar eine Brille, aber aus unerfindlichen Gründen hat er diesen siebten Sinn wie Snape oder Finchs Katze in den ungünstigsten Momenten für ein selbst wie aus dem nichts aufzutauchen. Nur musste er gar nicht auftauchen sondern stand lediglich stets verdächtiger weise immer in meiner Nähe. Er ahnte es und mir war ein Entkommen quasi unmöglich gemacht worden.

Also zurück zu den Bildern:

Sakrale Motive sind bekanntlich nicht so meins, selbst Hieronymus Bosch mit seinen Dämonen oder teuflischen Wesen kann ich nicht wirklich etwas abgewinnen. Dagegen hat der Herr Mucha ein geniales Gefühl für Farben und Lichtsetzung. In Pasteltönen inklusive milchiges Licht mir ruhiger fast schon andächtiger Stimmung. Herrlich entspannend… Zumal diese Größe der Gemälde wirklich monumental waren und hoffentlich noch sind.

Die Größe der Gemälde schiebe ich einfach mal seiner Zeit am Wiener Theater zu, in der er als Kulissenmaler tätig war bis 1881. Man bemerke: Zuvor rasselte der angehende Künstler durch die Aufnahmeprüfung der Prager Kunstakademie

Das von ihm geschaffene Slawische Epos lasse ich hier aber bewusst aus, sonst wird das ganze hier mal wieder zu lang… Falls es euch dennoch interessiert, hier könnt ihr ein wenig in die tschechische Künstlervereinigung hinein schnuppern.

Eines von Muchas Werken

Nun zurück zu meiner Wenigkeit, die immer noch stets haifischig um den Seitenausgang kreiste und die Kreise mit zunehmender Zeit stets verkleinerte, schließlich waren die anderen auf der anderen Seite der Halle und ich somit quasi nicht einsehbar. Selbst mein Lehrer war nirgends zu sehen ich drehte mich erneut skeptisch um die eigene Achse bevor ich zack im Sonnenlicht stand. Scheibenkleister tat das weh! Meine Augäpfel fühlten sich an, als ob sie gerade verbrennen würden.

Trotz allem stapfte ich rasch die Treppe hoch am Wächter vorbei hoch in die nächsten Stockwerke. Meinem Lehrer doch noch über den Weg zu laufen wollte ich dann doch nicht riskieren…  So wie ich mich kannte würde ich eh früher oder später in ihn rein rennen. Um die Wahrscheinlichkeit zusätzlich zu verringern startete ich im 5. Stockwerk, so konnte ich mich einmal ganz oben ankommen Schritt für Schritt nach unten vorarbeiten. Was mir leider erst später auffiel entsprach dem Fakt, dass ich leider durch mein verfrühtes Verschwinden den Treffpunkt verpasst hatte…

Ein weiterer Fakt der mich leicht wahnsinnig machen sollte war der gläserne Fahrstuhl in der Museumsmitte. Denn diese Stockwerke entsprachen einem Gallerienrundlauf am Rande des Gebäudes. Dank des Rundlaufs existierte in der Mitte einen Schacht, einen sehr großen Schacht inklusive dem dazugehörigen Abgrund. Die fünf Stockwerke zu laufen, da der gläserne Fahrstuhl mir eine Panik beschert hätte, war allerdings eine ebenso hirnige Idee gewesen. Dank der leicht verschobenen Größenverhältnisse entsprach ein Stockwerk leider keiner 3 Meter Deckenhöhe…Nein aus 3 Metern wurden 6 und somit aus 5, 10 Stockwerke. Mit ungünstig flachen riesen Treppen…Hilfe. Dank unseres Apartments, welches ebenfalls im fünften Stock lag und das Haus einen ebenso bescheidenen Aufzug besaß hatte ich bereits dementsprechend Muskelkater. Oben angekommen wurde erst einmal verschnauft und sich dann an die Ausstellung gemacht.

Hier vier Worte zur Auswahl der Werke: Ich liebe diesen Kurator!

Denn waren erst einmal die Klassiker der Expressionisten sowie Impressionisten, Dadaisten überstanden geht’s in die zeitgenössische Kunst über und ich bin bis heute verliebt… Eine Entdeckung, die ich machte war dass es neben Gallerierundläufe auch noch gewisse Seitengänge gab, die das künstlerische Gut mal eben verdreifachten. Die wahren Schätze sind eben immer versteckt.

Wasserader

So gesehen war es einer der besten Ausstellungen überhaupt. Ich tigerte und tigerte… Bis zu dem Zeitpunkt an dem mir auffiel, dass es schon eine gute Stunde später und ich wusste tatsächlich nicht unseren Treffpunkt… Wäre nicht weiter schlimm gewesen, wäre ich nicht mit meiner Klasse hier gewesen. Verbotener Weise wurde so das Handy gezückt und mal so ziemlich jeder angeschrieben der zumindest im Verdacht stand artig aufgepasst zu haben. Fehlanzeige niemand wusste es…

Haussegen hängt schief...

Nun erkannte ich den Vorteil des Lichthofs und den offenen Galleriegängen, denn einmal auf dem riesigen Rundbalkon hinausgetreten sah man geradewegs auf die andere Seite über den Abgrund hinweg. So sah ich durch Zufall meinen Lehrer mir gegenüber ein Stockwerk unter mir hinweg schlendern. So entschied ich mich abermals die Regeln zu brechen und über den Abgrund in geeignetem Abstand zur Brüstung meine Lehrer zuzurufen, wann noch einmal der Treffpunkt war…

Bevor er antwortete, schmunzelte er… Dann kam die gewollte Antwort gefolgt von und deshalb bleibt man bei der Gruppe… Ich verdrehte trotzig die Augen und verschwand im Ost-Flügel…

Wenn er mich gesehen hatte, dann war er ebenfalls früher abgehauen. Deshalb wohl auch keine Moralpredigt. Zumal jetzt nicht nur ich die Zeit kannte, sondern das gesamte Museumspersonal sowie meine Mitschüler. So taub konnte kein Mensch gewesen sein. Aber anscheinend doch, denn als ich so manchem Wächter begegnete und ich mich jedes Mal auf eine tschechische Standpauke gefasst machte wurde mir lediglich erfreut zu gelächelt. Und ich meine wirklich gelächelt, keines dieser aufgesetzten gestellten Verkäuferlächeln mit toten Augen. Vielleicht hatten sie die mutierenden Gorilla tatsächlich einfach überhört.

Gefangensein

Leider half mir das Wissen der Treffzeit auch nicht, denn ich war trotz erneuter Mutation zum Tiger zu langsam um das gesamte Museum zu sehen. Als die Zeit gefährlich an den Status zu spät kommen heran schritt, musste ich mich deutlich sputen und brach die tour schließlich ab. Dummerweise fehlten mir Stockwerk eins bis zwei, in denen die eigentlichen modernen tschechischen Künstlern hingen, unser Hauptthema weshalb wir überhaupt hier her gekommen waren. Shit Happens… Es war nicht mein Problem wenn unsere Lehrer nicht genug Zeit einplanten und es war auch nicht mein Problem, wenn ich logischerweise erst im fünften Stockwerk anfing um nicht alle Treppen hoch zu steigen sondern runter zu steigen. Was ich bei der ersten Wiederbegegnung sofort zur Kunde tat, war allerdings auch nicht die Einzige.

Wobei wir natürlich wieder auf Mister J. warten mussten… Ganze 15 Minuten. In der Zeit hätte ich auch den Rest besichtigen können. Aufgrund der Mittagspause kamen dabei noch einmal 15 Minuten dazu, ergo wir hatten eine halbe Stunde vergeudet. Natürlich durfte ich kein zweites mal in in die Ausstellung, weil man ja in der Gruppe warten musste. Sehr, sehr nervig. Man musste ja auch während des Zenits in der Mittagshitze warten, bei 32°.

Waren wir erst einmal wieder vollzählig ging es weiter zum Petřín-Park zu Deutsch: Laurenziberg. Dank der Laurentiuskapelle, die dort im 10. Jahrhundert erbaut wurde. Petřín kam als bezeichnung erst im 17. Jahrhundert in Mode, dank dem latainischen Wort Petrus was sowviel wie Felsen bedeutet. Zudem ist der Park einer der größten Grünflächen in gesamt Prag. Eine kleine Nennung der einzelnen Gärten gefällig? Lobkowitz-Garten, Nebozízek, Rosengarten, Park am Aussichtsturm und Seminargarten.

Apropo Aussichtsturm den kleinen Eiffelturm, der anläßlich der Weltausstellung im Jahre 1891 konstruiert wurde sollten wir nun Besteigen. Als ob der Weg hier her nicht schon schwer genug gewesen war. Zumal die eisten inzwischen erneut Hunger, Durst verspürten, auf Klo mussten oder einfach nur schlafen wollten.

Gegen den Hunger gab es Eis und der Rest musste eben wohl oder übel warten. Mit einer Höhe von 63,5 Meter braucht man übrigens genau 299 Stufen um nach ganz oben zu gelangen. Weshalb sie nicht 300 gebaut haben weiß ich nicht. Schöner hätte es auf jeden Fall ausgesehen. 299 oder 300 zu überwinden macht ab der Hälfte nämlich keinen Unterschied mehr… Selbst dann nicht mehr wenn man ständig nach unten schauen muss um sich nicht hinzulegen und dabei bemerkt, dass die Höhenangst wohl doch noch nicht so ganz verschwunden ist wie erhofft. Dumm gelaufen, einfach Umdrehen und zurück laufen war leider nicht möglich aufgrund der Einbandstraße. Man konnte hinauf oder hinunter, aber beides zusammen ging nicht. Selbst dann nicht wenn man sich seitlich im Krabbengang aneinander vorbei quetscht. Kurz um, warum auch immer ich mich umdrehte bemerkte ich wie Mrs. Sunshine hinter mir gerade einen Nervenzusammenbruch erlitt. Halleluja, meine Lieblingsituation: Ein emotional angeschlagenes Ich, was sich jetzt auch noch im menschlichen Trösten versuchen musste.

Panische Schockstarre ist in einer Einbahnstraße aber wirklich nicht praktisch. Also meine Panik über Bord geworfen und eingegriffen. Hätte sicherlich auch geklappt wäre von oben nicht eine unaufhaltsame Tourilawine angerollt gekommen. Leider waren diese Touristen weder des Deutschen noch des Englischen mächtig, sodass ich ihnen mit Händen und Füßen erklären versuchte welches Problem wir genau hatten. Der Versuch dauerte so lange an bis unsere Kunstlehrerin auftauchte… Diese verfrachtete Mrs. Sunshine trotz Tourilawine wohl irgendwie nach unten während es für mich weiter in die entgegengesetzte Richtung ging. Noch gut 194 Stufen… Doch diese überwunden stand ich völlig erledigt, mit atrophierenden Beinmuskeln und Übelkeit im Magen ganz oben auf der Plattform und muss zugeben: Die Aussicht ist grandios, war sie aber auch schon auf dem Schlossberg gewesen und Prags Luftbild ändert sich nicht innerhalb von 24 Stunden. Weshalb die Freude nur kurz anhielt und ich bald wieder nach unten sauste…  Dabei hatte ich noch eine recht nette Unterhaltung mit Mr. J denn dieser wollte ebenfalls runter. das Thema Mrs. Sunshine Höhenangst, ich konterte mit seiner Flugangst und er schwieg. Bis er fragte ob ich das denn nicht auch hätte und ich bejahte, dann schwieg ich. Beim Hinuntergehen wurde mir abermals schlecht und zwar so richtig. Jetzt wurde ich gezwungen nach unten zu schauen. Wunderbar.

Zum Glück flog irgendwann eine Taube an mir vorbei, was mich auf eine Idee brachte… Vielmehr fiel mir ein entgangener Vortrag wieder ein, den ich mal eben loslassen konnte damit ich mich mal auf etwas anderes konzentrierte als die Tiefe rechts und vor mir. Tauben sind im allgemeinen ja eher unerwünscht sie sind hässlich, übertragen Krankheiten, sind gierig, aggressiv und recht asozial gegenüber ihren eigenen Artgenossen. Hässliche Raben quasi… Aber dies war nicht immer so, schließlich steht die Taube auch für den Heiligen Geist und dieser flog als eben jener Vogel getarnt während Jesus Taufe im Jordan auf die Erde hinunter und sprach: „Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe„… Wie eine Taube sprechen kann, lassen wir jetzt mal außen vor, dass habe ich nämlich bis heute nicht verstanden. Aber weiter im Text:

Nun ist es so… Der Heilige Geist hatte Glück beim Hinabfliegen auf die Erde, denn er ist übernatürlich und somit unsterblich ergo hat ihm der Einritt in die Erdatmosphäre wohl nicht viel geschadet, aber wie sähe es mit einer vergleichbaren gemeinen Columbidae aus? Bingo… Aus 41 Kilometer Höhe über der Erdoberfläche wäre alles kein Problem, sie würde zwar gerupft aber immer heil unten ankommen. Dagegen sieht es bei 400 Kilometer Höhe schon ganz anders aus, da wäre der Wiedereintritt gar nicht mehr angenehm, den bereits dort betrügt die Geschwindigkeit des Vogels 13.000 Km/h und die Temperatur 3600° die Taube könnten wir deshalb bei Nacht als Sternschnuppe beobachten. Die Kunst ist eben das Mittelmaß, denn aus 72 Kilometer Höhe beträgt die Außentemperatur 72° und die Innentemperatur 79° und damit wäre die jeweilige mehr oder weniger heilige Taube am Erdboden Well Done! Die ganze Rechnerei stellte ich übrigens nicht spontan im Kopf auf, aber wozu gibt es Hörspiele?

 

Holadio, holadio

Dummerweise kam uns beim entscheidenen Punkt meines wissenschaftlichen Vortrags eine deutsche Reisegruppe entgegen und gemessen an dem Klemmbrett, welches der Erste vor sich her trug bestand die gesamte Reisegruppe auf sehr gläubigen Rentnern… Ich verstummte beim Anblick des Logos augenblicklich, Mister J. dagegen wurde einfach nur knallrot, wir beide waren gleichzeitig sehr darum bemüht uns von Satans Kindern zu unschuldigen Pausebackeengelchen zu verwandelnd und höflich rückwärtsgehen auf die nächst bese Warteplattform zu die Tourigruppe an uns vorbei zu lassen. Sobald auch nur der letzte mürrisch dreinblickende  Rentner an uns vorbeigestapft war (weshalb benutzen sie nicht den Fahrtstuhl?!) brachen wir in schallendes Gelächter aus.

Den Rest des Abstiegs wurde im Eiltempo unternommen, denn A hatte ich genug vom Hin und Her schwankenden des Turmes und B bekam Mr. J langsam Hunger… auf Brathähnchen. Wenn das mal kein Zeichen war.

Es ist übrigens reichlich merkwürdig plötzlich wieder statischen Boden unter seinen Füßen zu spüren. Wobei gerade dass wohl Mrs. Sunshine sehr begrüßte, denn ihr ging es nicht nur wieder besser sondern hielt stolz neben ihrem Baumkuchen auch noch die schönsten Postkarten in der Hand die Prag zu bieten hat. Der Preis war dennoch viel zu überteuert gewesen meinte sie. Zwar hatte ich weder Postkarten noch ein Baumkuchen vorzuweisen dafür zig tausende Ansichtsfotos wie die anderen und och viel mehr atrophierende Muskeln als vorher. Ein schlotterndes Gruselskelett wirkte dagegen läppisch… Ein Glück trug ich meine luftige Pluderhose, so stakste das besagte Schlotterskellet bloß ein wenig unbeholfen durch die Gegend.

Statt uns deshalb nach Hause zu entlassen oder zumindest raus aus der sengenden Sonne zu gehen mussten wir erst noch ins danebenliegende Spiegelkabinett… Fazit: Kann man sich absolut sparen. Das Vergnügen hätte noch nicht einmal fünf Minuten gedauert, wenn Jugendliche es nicht immer schaffen würden für alles doppelt und dreifach so lang zu brauchen. Wundervoll.

Dafür waren wir dann danach erlöst und schwupps stand ich im Apartment mit knurrendem Magen bereit mein Abendessen zu schlachten… Falls man von Bohnen im Tetrapack von schlachten reden kann. So wurde die Freizeit im Schatten, mit Tiefkühlventilator und gutem W-Lan verbracht.

Sobald die vegetarische Burritofüllung verputzt war ging es dann aber auch schon wieder weiter, denn letzen Endes führte kein Weg daran vorbei mir ebenfalls Postkarten zu kaufen. Zu fröhnte ich abermals der Hitze wurde aber bald mit Erfolg beehrt… Ich fand Postkarten, sogar inklusive Briefmarken… Überteuert oder nicht kann ich nicht mehr ganz beurteilen aber ich hätte sie nicht gekauft wären sie einem Luxusartikel gleichgekommen. Nur, musste ich nun ein neues Problem lösen. Wie fand ich den Weg zurück? Ich wusste weder wo unser Apartment lag noch unser nächster Treffpunkt der Rathausplatz.

Da ich immer noch kein Datenvolumen besaß und es auch nicht besitzen würde dank sauteuren Auslandstarifen) suchte ich mir eben ganz old-school einer dieser Touristenanlaufsplätze bei denen man sich eigentlich hätte sicher sein können, dass die Betreiber wissen müssen wo sich er Rathausplatz bzw. das Rathaus befindet. Dort stand dieses berühmt, berüchtigte Glockenspiel mit der dafür aber umso hübscheren Uhr. Alle drei Tourianlaufstellen waren übrigens diese Sequway- Verleihe. Ihr wisst diese komischen Hoverboards mit Lenker, die langsamer sind als ein gehender Mensch… Leider glänzen auch sämtliche Vermittler nicht gerade mit Intelligenz. Die jungen Erwachsenen ungefähr vier fünf Jahre älter als ich grinsten bei der Frage nach dem Weg und dem Stichwort: City Hall, bloß wie bekiffte Honigkuchenpferde und schüttelten stets bedauernd den Kopf.

In den nächsten Minuten versuchte ich es mit weiteren Synonymen: Town hall, Chimes, Popular Clock, Sundial und zu guter letzt sogar L’hôtel de ville… Ich bereits nahe am Wahnsinn, meine Auskunftgeber meist gen Ende völlig verwirrt verwiesen mich an dieser Stelle immer an ihren besten Kollegen, der es natürlich ebenso wenig wusste. Der letzte schockte mich damit, dass er in die Richtung zeigte aus der ich gekommen war. Ich wusste recht wenig von Prag, aber eines war mir klar dort lag definitiv nicht das Rathaus!

Anstatt mir also mit dem Weg zu helfen wollten mir alle drei bzw. sechs Helfer einen Sequway vermieten und je länger ich an dem Stand warten musste desto aufdringlicher wurden sie.

An dieser Stelle hätte ich ihnen gerne ins Gesicht geranzt, dass die liebe Natur mir solche Dinger wie Beine geschenkt hat und ich diese dann auch gefälligst nutzen möchte. Andernfalls hätte Mutternatur mir wohl Rollen unter die Füße oder den Hintern getackert!

Habe ich aus weiser Voraussicht aber dann nicht gemacht sondern bin lediglich lächelnd in die Massen abgetaucht. Sag mal wenn man in der Touri-Branche arbeitet ist doch Englisch sprechen Pflicht oder?! Und ich meine City Hall, Town Hall oder selbst L’ hôtel de ville sind nicht gerade die seltensten Verwerter des Touri-Vokabulars. Ich meine sechs ganze Leute?!

Meine letzte Hoffnung war nun ein reales voll ausgestattetes Tourizentrum, welche übrigens genauso wenig ausgeschildert sind wie viele Sehenswürdigkeiten. Es sei denn, man steht direkt davor und ist des Sehens mächtig. Deshalb nach langer Such endlich, endlich konnte man mir bereits erneut zerflossenem Schleimwesen helfen. Eine sehr unfreundliche Dame knallte mir wortlos einen Stadtplan vor die Nase und zog bloße Straßenzüge mit den Kulli nach. Immerhin der Stadtplan hatte schon einmal einen besseren Maßstab als der vorherige… und so schlug der Plan Ohne-Google-Maps zu überleben nicht fehl. Gute fünf Minuten später befand ich mich am Ziel und stockte. Wir hatten uns um 17:00 Uhr treffen wollen. Zu jeder vollen Stunde fand allerdings dieses berühmte Glockenspiel statt. Finde genau 20 Leute in einer Masse von min. 200…

Eine Viertelstunde später und um fünf Anrufe reicher war es dann soweit. In den 15 Minuten hätte ich auch entspannt hierher schlendern können als zu rennen. Ihr merkt, mein Pünktlichkeits fanatismus verträgt sich super mit dem meiner Mitmenschen.

Ich muss nun auch nicht erwähnen, dass wir beim Hinaufsteigen des Glockenturmes (ja, noch ein Turm…) 45 Minuten warten mussten da die Schlange quasi bis ganz nach unten ins Erdgeschoss reichte. Die einzige Rache die mir erfüllt worden war, war dass ich als einziges W-Lan hatte. Mein Leben und die Nerven meiner Lehrer waren damit in trockenen Tüchern.

Fazit: Die Aussicht ist auch vom Glockenturm fantastisch, nur ändert sich auch Prag hier nicht von oben. Mehrere Pluspunkte sind dafür aber dennoch vorhanden wie beispielsweise einen kostenfreien Fahrstuhl oder das statt Treppen eine schier endlos lange Rampe nach oben führt. Sehr angenehm. Das einzig Witzige am Glockenturm ist, dass man hätte glatt auf die Köpfe spucken können von den Menschen die mal wieder auf das Glockenspiel warteten.

Der Abend sollte sogar noch witziger werden… Neben diversen Ratespielen beim Japaner dank Originalspeisekarte gab es auch noch das Highlight des Abends. Schwarzlichttheater. Unser Lehrer hatte uns vorgewarnt, dass es quasi dem Touristenmekka in Prag entsprach. Warum wir dort trotzdem hingehen mussten, weiß ich bis heute nicht. Denn es hat mich zutiefst verstört und nicht nur mich…

Alles began mit dem Titel des Stückes: Life is Life…

Das erste was mir dazu einfiel war… Life is live nanananana. Bitteschön für den Ohrwurm. Das Niveau des Soundtracks blieb sogar auf dem Niveau… Neben Beverly Hills Cop, Infintiy, Ice Ice Baby, Kung Fu Fighting und YMCA ging es noch mit Pump It Up und Mambo No. 5… Der Plot von Life is Life bestand aus dem Tagesablauf eines beliebigen Indidviiums aus unserer heuigen Zeit, dass allerdings von einer Art Tod heimgesucht wurde und der ihm immer ieder Streiche spielte, Dabei war der Tod eine Frau und sah verdächtig nach Dead or Alive Kriegerin aus. Videospieler wissen was ich meine für den Rest der Welt: Die Fetzen die diese Frau anhatte verdienten die Definition von Kleidung nicht.

Um es in Kürze abzuarbeiten, da das Theater meist aus sehr schlechter Pantomime bestand hier die verstörensten Begebenheiten. Aus dem nichts fingen in manchen Szenen an Skellete an zu tanzen. Nicht irgendwie sondern ganz 20iger Jahre-manier mit Zylinder, Stock und grottiger 90iger Jahre Songs. Dnach folgte eine Malstunde in der eine Vagina mit Schwarzlichtfarbe an die Wandgepinselt wurde aus der später ein Vogelnest wuchs aus dem dann ach noch Vogelbabys schlüpften. Un ja ihr habt richtig gelesen, es wuchs… Damit war das Ende der Fahnenstange aber noch nicht erreicht den auf dem Vogelnest folgten Spinnenweben, Stachelbürsten sowie diverse Verkehrsschilder auf dem Fuße. Der ganze Prozess wurde durch eine Weltkugel abgerundet. Ich sage al so, die jeweilige Gebärmutter musste wohl verdammt dehnbar gewesen sein bei dem Volumen…

Nach elendigen Anderthalbstunden wurden wir dann wieder ausgespuckt… Emotional ein wenig verwirrt wankte ich nach draußen und wollte nur noch ins Bett. Solch ein Stück brauchte ich nie, nie wieder… Neben mir gab es noch einige Andere, die meinem Beispiel folgen wollten die Anderen machten sich fertig zum Feiern. Nach Hause kamen wir alle, zumindest wir fünf. Ins Bett ging nur ich, die Anderen begannen entweder auf dem Küchentisch zu tanzen und zu jolen zu merkwürdigen Chart-Hits oder holten die Batterien aus dem Feuermelder heraus um ungestört rauchen zu können. Das würde eine schlaflose Nacht werden.

 

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15 Kommentare

  1. Tja…. an deinem Timing musst du wirklich noch arbeiten…….ich werde das Gefuehl nicht los, dass Lehrer das Programm so vollstopfen, damit die Herde in Bewegung bleibt! Ich fand es seeeeeehr amuesant geschrieben:-)

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  2. Die Taube beim Eintritt in die Erdatmosphäre hat mich fertig gemacht! XD XD
    Und das Theaterstück klingt wahrlich verstörend. Siehst du, wegen sowas habe ich meine Vorurteile gegenüber moderner Kunst bzw. modernen Theaterperformances. Die sind einfach oft so abstrakt, dass sie mich nur konfus verstört zurück lassen, anstatt mich zum Nachdenken anzuregen oder zu unterhalten oder so. ^^“
    Das mit den Touristenorten, die kein Englisch sprechen erinnert mich wiederum sehr an Japan. 😀 Wobei zumindest die Touristenanlaufstellen meistens jemanden mit Englischkenntnissen aufgetrieben haben. Aber du bist ja immer angekommen! 😉

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    1. Ich bezweifle dass es modernes Performance Theater war, ich glaube es läuft unter schlechtem Theater für nichts ahnende Touris ;D

      Viele Wege führen bekanntermaßen nach… ähm (Rom passt hier nicht wirklich) also zim Ziel! Ich bin bloß froh, dass ich nicht mit der Metro fahren musste…

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  3. … der Blick über eine Stadt ist ergreifend und von der Innenstadt aus… ergreift irgendwann das Umfeld auf der Plattform oder nicht… wie Gruppenreisen ergreifen auf bestimmten Plattformen oder nicht… was immer ergreift ist das Hier im Jetzt wenn du deinen Seinmoment gefunden hast… das entschädigt tausendfach für Gruppendynamisches… meinen Sternenhimmel hast du erschrieben 😉

    Gefällt 1 Person

    1. Hast du zu viel Heinrich von Kleist gelesen? Frau Marthe und du ihr würdet euch wunderbar verstehen, zumindest nach deinem Schreibstil des Kommentars 😉
      Mein Seinmoment war gefunden, als ich zu Hause unter der gottverdammten Dusche stand um mir den ganzen Klebschweiß abzuwaschen, ohne Ameisen als Besucher. 😀

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