Gesammelte Schätze des Monats der Blattverfärbung

Was war nicht diesen Monat alles los… In der Schule wieder einleben, Oberstufenabschlussreise, jede Menge Organissationskram und das Phänomen des permanenten Müdeseins. Irgendwie war der September voll, obwohl ich nicht wirklich das Gefühl habe etwas getan zu haben. Leider leidet mein Blog derzeit doch irgendwie arg einfach weil ich keine Zeit finde. Mich hat diese Menge an Hausaufgaben und parallel laufenden Dingen vollkommen überrollt und in es wird in Zukunft nicht besser. Sehr es mir also nach wenn ich mich provisorisch schon einmal ein wenig zurückziehe bzw. abmelde. Ich habe überhaupt keine Ahnung wann ich dazu kommen werde Beiträge zu schreiben. Mein einziger Lichtblick ist dieses Wochenende, den an diesem startet das Filmfest bei dem ich mich wohl aufraffen muss abends mal nicht halbtot auf der Couch einzuschlafen.

Wie auch immer, genug gejammert hier dürft ihr als kleinen Teaser mal einen weiteren Einblick in meine Oberstufenfahrt erhaschen.

 

Das wäre mir am ersten Abend unserer Ankunft auch gerne passiert… Ich hätte vieles gegen Essen eingetauscht:

Und er öffnete seinen vollgestopften Koffer, nahm eine Schachtel Halwa heraus und gab sie mir. »Essen, gut«, sagte er. »Besser als Bucher.« 

S. 13- Leseprobe Alles kein Zufall von Elke Heidenreich

 

Beim Treppenaufstieg des prager Eifelturms durchzuckte meinen Kopf ständig wieder und wieder dieser eine Gedanke. Nervige Höhenangst…

Vielleicht ist Mut nichts anderes als das: eine spontane Handlung, bei der der Kopf Nein ruft, aber dein Körper es einfach trotzdem tut. Mut oder Dummheit. Schwer zu sagen.  

S. 256- Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe von A. J. Betts

Teeanger sind so herrlich direkt:

»Ich glaube, wir kommen jetzt auch ohne dich klar.«

S. 64- Gläsernes Schwert von Victoria Aveyard

 

Wie ich bereits erwähnt hatte, musste durch durch vier ganze Sicherheitstüren hindurch um an diese eine letze Hautür zu kommen und dennoch benahmen sich meine Mitschüler ungefähr so:

Jemand steht jetzt unmittelbar vor der Tür, und ich kann mich nicht bewegen, und selbst wenn ich es könnte, ich habe nichts ausser diesem verdammten Plüschtier. Was könnte ich damit schon anfangen? Den Typen zu Tode kuscheln?    

S. 170- Die fünfte Welle von Rick Yancey

 

Fremdbilder:

Du bist ja vielleicht ein Freak. Wenn ich demnächst eine tote Kröte im Briefkasten finde, weiß ich dann ja wenigstens, wem ich dafür Hundescheiße durchs Fenster werfe. 

Leseprobe Elanus von Ursula Poznanski

 

Gefolgt von Selbstreflexion:

Vielleicht war es Zeit, sich ein paar neue Kompetenzen zuzulegen. Abseits von Wissen und Technik. 

– Leseprobe Elanus von Ursula Poznanski

 

Beschreibt eine typische Zugrückfahrt nach unfreiwillifg durchzechten Nächten:

Ich blinzle durch die Augenlider und sehe , wie sich seine marineblauen Chucks auf das Epizentrum meiner Katastrophe zubewegen.

– Leseprobe Almost von Anne Eliot 

 

Weil man nicht immer das bekommt was man sich erhoft hatte…

„Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Oder wie man in Marokko sagt: Humor und Geduld sind zwei Kamele, mit denen du durch jede Wüste kommst.“

S. 35- Marakesh Nights von Heike Abidi 

 

Ich bin weder schwarz noch weiß. Ich will orange sein und rund und flauschig…

Die Journalistin putzte sich die gerötete Nase. »>Schach im Laufschritt<«

S. 949- Unendlicher Spaß von David Foster Wallace

 

Wenn ich so darüber nachdenke, Frau Broder hat absolut Recht „Depression“ ist ein bescheidener Begriff.

Die Dichterin Melissa Broder twitterte einmal: »Welcher Idiot hat es ›Depression‹ genannt und nicht ›in meiner Brust leben Fledermäuse und nehmen viel Raum ein, Ps: Ich sehe einen Schatten‹?« 

S. 19- Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben von Matt Haig

 

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5 Kommentare

  1. Du hast Dir unglaublich viel Arbeit gemacht, die Zitate passend in Deinen Text einzubauen oder umgekehrt 😉 Irgendwie scheint sich mit den Jahren die Qualität der Oberstufenfahrten nicht verändert zu haben…leider ….
    Ich kenne das Problem mit der Blogzeit und bei DIr mit Deinem vollen Programm ist es noch wichtiger, Prioritäten zu setzen. Manchmal scheint es auch so, als ob die virtuelle Zeit mit der reellen verschmilzt….so oder so, nur nicht stressen lassen……

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  2. Dein zweites Zitat gefällt mir außerordentlich gut und ich stelle mir diese Frage nach Dummheit oder Mut auch so manches Mal, wenn es darum geht, sich der eigenen Angst zu stellen. Übrigens leide ich auch unter starker Höhenangst und leide daher mit dir!

    Lass dich vom Oberstufenstress nicht unterkriegen!

    Gefällt 1 Person

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