Ich, auf östlicher Tuchfühlung

Nachdem ich nun knapp drei ganze Tage zur Regeneration benötigt habe möchte ich euch selbstverständlich an meinem erlebten Reiseglück teil haben lassen.

Wie viele Schüler oder eben Eltern im Laufe ihres Lebens mitbekommen wie die kleinen flügge werden und irgnwann nach ihrem Abschluss doch bitte ausziehen mögen nähert sich eben  dieser Zustand in meinen eigenen vier Wänden… Gut, soweit ist es noch nicht doch dank Oberstufe, Studienstufe oder wie auch immer die 11 sowie 12 Klasse genannt wird durften wir letzen Sonntag den 11.09 in einen ICE steigen und waren für ganze vier Tage außer häusig.

Die Vorbereitungen zogen sich dank der Kriselns allerdings über Monate hinweg… denn unsere Reiseziele änderten sich irgendwann von Tag zu Tag. Manchmal kam ich mir so vor als arbeitete ich an der Börse: „Ibizia für soundso viel und voll Kultur!“ Nein, Amsterdam voll schön und mit drittem Reichkontext“ „Was für Schwachsinn New York ist der Shit“ So viel zur Forderunge an die Schulen einen humaneren Umgangston den Schülern nahezulegen.

Aber holen wir doch noch länger aus: Alles fing mit dem netten Städtchen Tel Aviv an. Damals vor guten drei Jahren war die Lage bekanntermaßen zwar etwas angespannt aber wirklich gefährlich war es nur in Syrien oder Libanon. Mit der Zeit wurden dank der , unentspannten Einwohner so manche Eltern unentspannt. So änderte sich unser Ziel das erste Mal… Tel Aviv vielmehr ganz Israel wurde gestrichen und wir zogen uns nach Istanbul zurück.

Doch Dank IS, Erdogan sowie Flüchtlingkrise inklusive Erdbeben verlor der orientalisch- paradisische Ort ebenfalls seinen Reit zumindest bei den Eltern. So manche waren von uns leider noch nicht volljährig und die zu Hause zu lassen wäre ja laut Lehrer völlig unmoralisch. Meine Argumente, dass es nicht unbedingt Istanbul sein müsste da es auch noch andere bedeutende Städte gab siehe Izmir, Ankara oder Antalya wurde vorerst ignoriert, denn die Türkei wurde somit gänzlich gestrichen. Egal wo wir sein würden es würde überall mindestens einen Terroristen geben der uns in die Luft springen wollen würde. Besonders im Nahen-Osten! Siehe Paris, Nizza, New York, München etc… diese Städte liegen unglaublich nah am arabischen Raum. Zumal leben immer tödlich endet, weshalb Veganer eben gesünder sterben. All diese Argumente wurden außer von meinem Klassenlehrer eher weniger mit Humor aufgegriffen obwohl ich eigentlich das Ökologische-Biokind bin.

So musste unser zukünftiges Reiseziel nicht all zu teuer sein und wir durften auf keinen Fall fliegen! Wir seien schließlich eine Klimaschule… Dass mit dem Fliegen stellte sich im Nachhinein als komplettes Märchen da und unser Lehrer ist nicht umsonst weltbester Vielflieger… wieviel der spart durch seine angesammelten Bonusmeilen. Halleluja, einer würde garantiert gratis nach New York kommen.

(Mein letztes Argument, dass man übrigens mit dem Orient Express fahren könnte zog ebenso nicht.Obwohl wir nicht fliegen würden und es in Kombination mit der Bagdad-Bahn sogar Semsterthemenrelevanz hätte. Da unsere Kunstlehrerin auch noch Englischlehrerin ist hätte ich mit Agatha Christies Orient Express auf English als Lektüre sogar mahrere Klappen geschlagen.)

New York kam übrigens gar nicht in die Tüte da wir erstens fliegen müssten und als dritte Auflage auch noch Semsterthemenrelevanz auf dem Programm stand. Das hieß: Nachkriegszeit, Kalterkrieg/ DDR oder eben Kreuzzüge/ Osmanisches Reich/ Nah-Ostkonflikt und da wir letzteren Ereignissen nicht Live beiwohnen durften blieben eben nur noch Gebiete hinter dem eisernen Vorhang.

All unsere Wünsche wie Barcelona, Lissabon, Venedig, Florenz, Amsterdam und sogar Kopenhagen wurden dank dieser drei Kriterien nach der Reihe K. O geschlagen. Zumal bei Amsterdam sowie Kopenhagen es natürlich wieder um das Grasproblem ging.

Unser Paralelprofil bekam die Folgen des Terror nun ebenfalls zu spühren denn ihre seit 1,5 Jahren versprochene Londonreise fiel nun ebenfalls eiskalt ins Wasser. Nun standen quasi gute 50 Schüler ohne Abschlussreise da und viele von uns bekamen berechtigter Weise die Sorge irgendwo in der Walachei an einem namenlosen Baggersee ausgesetz zu werden… Überleben in der Wildnis förert schließlich die soziale Kompetenz. Ich habe an diese Stelle die Bemekrung über die Gruppendynmaik in Herr der Fliege fallen lassen was wider als unpassend angesehen wurde. Ich meine ja nur… Wann begreifen meine Mitschüler, dass ich gerade versuchte ihre gewollte Abschlussreise zu retten?!

Gut, da es DDR-Themen bezogen sein sollte sammelte ich: Moskau war ebenso wie St. Petersburg mit dem Nachtzug erreichbar und es waren noch keine Terroranchläge verzeichnet worden wie auch bei dem Staatschef. Viele viel mer nur zwei bemängelten dies gleich wider das Putin die Menschenrechte verletzen würden und sie in so ein Land auf keinen Fall reisen könnten. Nach Israel und die Türkei allerdings schon?! Weiter ging es in der Überzeugnungskunst denn Moskau und St. Petersburg waren Weltstädte, keine Pampa und hätten kulturell viel zu bieten.

Das Ggenargument es sei zu teuer… Viel mehr höhrte ich: Wir lassen uns von euch Würmchen gar nichts sagen, da wir viel viel reifer und erwchsener sind. Bester Witz des Jahrhunderts.

Von meiner Seite aus folgten Tallinn (sehr interessanter Freiheitskrieg), Budapest (angeblich wunderschön) sowie Sofia (sehr interesantes Aufeinandertreffen von Ost und West)…. nur wie gesagt ich Wurm musste schweigen und so kamen dann unsere Lehrer mit einer Stadt an, die keiner mochte: Prag. Ein Oldie, tausendmal abgefrühstückt schon von den Eltern besucht, selbst gesehen und im allgemeinen langweilig…

Nur wie Erwachsene ebenso sind stehen sie auf Erpressung um Kindern Dinge schmackhaft zu machen. So kam plötzlich noch eine Zweitwahl hinzu: Berlin… In Berlin hatte ich zumindest Freunde und könnte vielleicht ganz ausversehen für ein paar Stunden verloren gehen…. Ich musste zu Hause ernsthaft darüber nachdenken. Nur wurde ich bereits am nächsten Tag überstimmt und alles höfliche bitten und Nahlegens der so wunderbaren vorgeschlagenen Reiseziele half nichts.

So kam es, dass ich wie erwähnt überpünktlich um 10:00 Uhr am Bahnhof stand und abfahrbereit wartete… Mein zuvor sorgfältig geplanter Morgen hatte sich leider ein paar Stunden ums äußerste gekürzt dank meines Überschlafens des Weckers.  Dank dieses unschönen Vorlaufs vergaß ich meine heiß geliebten Haferflocken natürlich zu Hause im Schrank und stand somit mal wieder als McGyver der Nahrungsbeschaffung vor noch leeren Teller. Super Start… Die Belustigung der Anderen über meinen Wanderucksack half meiner gedrückten Meinung ebenso wenig. Von außen hieß es: Es sei ja sooooo klaaaaaaar gewesen.

Kleine Anmerkung: Nichts war klar gewesen… Zumal Wanderrucksäcke in Prag eindeutig Vorteile haben/ haben würden… Prag war eine alte Stadt ebenso wie Florenz und mit Koffern über Kopfsteinpflaster zu laufen würde kein Vergnügen werden. Übrigens Fahrstühle waren auch eher eine Erfindung der Neuzeit und Koffer die Treppen hoch/herunter schleppen unter Zeitdruck? Ich würde vergnügt oben stehen mit einer Stoppuhr und den Sieger küren.

Die Zugfahrt verlief dagegen recht ereignislos. Weder Betrunkene lauterten uns auf noch Sitzplatzdiskussionen, verstörte ältere Damen, gewaltbereite Jugendliche oder nervige Mitfahrer. Viel mehr beschwerten wir uns über das entweder nicht vorhandene oder sehr instabile W-Lan, futterten aus langweile, unterhielten uns eher spärlich, spielten Stadt, Land, Gewässer, Wer bin ich oder Ich sehe was was du nicht siehst. und zogen zu guter letzt in Anwesenheit unserer Lehrer lautstark über ihre Kollegen her. Darüber hinaus wurde jeder Lehrer selbst nochmals ordentlich in die Mangel genommen. Was der Freund oder das eigene Kind machen würde, wie es denn so mit der Wohnungssuche liefe und zu guter letzt wer wohl genialer war Ruby Rose oder Alex…

Derweil wir übrigens drei mal zu Brei zerflossen bewunderten wir die außerordentlich schöne sächsische Schweiz dreimal und klagten lautstark über den nagenden Hunger. Nach ganzen acht Stunden Hinterschmerzen konnte ich meinen Hummeln endlich freien lauf lassen und mehre Teenager wurden auf die Prager losgelassen oder aufs Buffet. Letzteres war leider Wunschdenken… und würde es auch lange bleiben für viele Stunden…

Nachdem Zug gab es erst einmal noch einen weiteren Zug sogar gleich zwei, es waren Metrozüge Linie gelb und grün. Diese Schienen lagen nur sehr viel tiefer als die Bahnhofschienen und die Schienen der heimischen Metro. Die Tiefe kam zwar weder an die Tiefe von Pjöng- Jang oder St. Petersburg heran doch Lissabon hätte sie allemal schlagen können. Zumal wir erschreckend fest stellen mussten wie schnell diese Rolltreppe waren, doppelt so schnell als unsere. Sämtliche Mädchen weigerten sich dort rauf zusteigen, vor allem mit ihren heiligen Koffern. Von wegen Rucksäcke wären unpraktisch, nach vielen Minuten wilden Diskutierens und Abwiegends durfte ich dann das Versuchskaninchen spielen dank des Rucksackes schließlich könnte mich zur Not einfach auf ihn darauf schmeißen.

So stand ich dann dort, allein. Hinter mir nicht nur die Schlange der Mädchen nein auch viele genervte Prager schauten mir eindeutig wütend beim wagemutigen Aufspringen auf diese Rolltreppe zu. Wobei ich meine, dass mein wagemutiger Sprung definitiv als filmreif gilt zumindest fühlte ich mich wie der Silver Surfer, es folgte sogar noch eine zweite. Der zweite Ritt war übrigens wesentlich unspektakulärer und so blieb mein Rucksack hervorragend sauber wie ich. Irgendwie wollte ich dennoch nicht mehr wissen wie tief wir eigentlich unter der Erde waren der Rest der Gruppe schien ebenso eher weniger vergnügt doch Mister J. sah dies allerdings völlig anders. Es folgten Horrorgeschichten des U-Bahnverkehres ebenso wie nicht wirklich relevante Fakten….

Prag war die Hauptstadt des Heiligen Römischen Reiches gewesen unter Karl IV und seinem Sohn Wenzel IV im 14. Jahrhundert versteht sich… sowie dass die Karlsbrücke nicht wirklich vegan sei, laut Überlieferung wurde beim Bau der Karlsbrücke dem Mörtel rohe Eier zugemischt worden. Dadurch sollte die Brücke möglichst haltbar und fest werden…. Abgelenkt von seiner durchdringenden Stimme und seinen Kostproben der nichtvorhanden Singkunst verpassten wir die einfahrende Metro, zu spät bemerkten wir die vielen, vielen Menschen was bedeutete wir vergasen uns auf mehrere Türen aufzuteilen und wir so plötzlich zu fünft alleine auf dem Bahnsteig standen, ohne Lehrer oder Gruppe.

Wir wussten weder wo wir hätten aussteigen sollen noch auf welcher Seite… Der rettende Anruf kam gefühlte Minuten später, dennoch hieß es sich eine ganze Weile gedulden bevor wir überhaupt wieder in einer Metro standen. Das nächste Problem bahnte sich nur leider schon schneller als gedacht an, das die zwei relevanten Ausgangstüren auf der rechten Seite komplett blockiert worden waren. Mountainbike sowie Pfadpfindergruppe mit ebenso großen Trekkingrucksäcken wie ich einen mitführte: 65-75 Liter. Wir würden schlichtweg einfach nicht herauskommen also falls wir rechts aussteigen sollten müssten wir noch einmal eine Zusatzrunde drehen. Nur waren wir nicht am Schießstand des winterlichen Biathlons, sondern in einer Hauptstadt und wir hatten alle miteinander verdammten Hunger. Der Bahnsteig auf der linken Seite verhinderte weitere Dramen bis zu unserem Apartment aka Ferienwohnung, denn dort stellte sich heraus dass es in einem Zimmer der Mädels Schimmel existierte.

Da hatten sich die fünf Stockwerke reine Treppen doch gelohnt… fürs erste. Zwar gab es Meckereien, Keifereien und Proteste nur trieb uns der Hunger erneut nach draußen in die Großstadtwildnis und wir waren von dort an auf der Jagd. Mein Magen hing mir mittlerweile in den Knöcheln ebenso wie der Magenschmerz. Nur die richtige Entscheidung zu finden dauerte nochmals einige Minuten. Der Asiate hatte bereits zu, den Vegetarier wollten außer die Vegetarier niemand und so hieß es erneut Jagen gehen was noch einmal eine ganze Halbestunde dauerte…

In der Steinzeit wäre ich ernsthaft innerhalb der ersten Tage verstorben oder ich hätte als einzige überlebt. Ich gehöre zu der Gattung Hangry und zwar extremen hangry ich werde falls ich Hunger habe und das habe ich sehr, sehr oft seh, sehr aggressiv… mittlerweile hatte ich das Potenzial eines gereizten Stieres erreicht , welches sich potenzierte als ich die Speisekarte ausgesuchten typisch tschechischem Restaurant inspizierte. Mir schwante etwas und richtig…. ich verzeichnete folgendes: Fleisch, Bier, Fleisch und Fleisch in Biersoße.

Trdelník stammt ursprünglich aus der Slowakei, wurde in Prag aber wahlweise mit Nutella oder Eis bestückt...

Trdelník stammt ursprünglich aus der Slowakei, wurde in Prag aber wahlweise mit Nutella oder Eis bestückt…

Ein Tipp an alle Vegetarier/ Veganer entweder ihr werdet wirklich zum absoluten autonomen Selbstversorger, investiert in die nicht viel teureren Specialrestaurants oder ihr müsst euch mit griechischem Salat sowie Spagetti ohne alles anfreunden und dass für Tage, denn es gibt nichts anderes. Nichts… Ein Tipp wäre noch einen Mexikaner oder wie erwähnt Asiaten aufzusuchen beziehungsweise ein Sushirestaurant, denn die Asiaten in Prag bieten alle das Selbe an… wovon genau ein Gericht vegetarisch seien könnte so ganz konnte ich das nicht identifizieren denn die Bildchen auf der Outdoor Einladung hatten immer die selbe schlechte Auflösung sodass man außer dem Berg Reis und undefinierbarer Masse nicht erkennen konnte. Geraucht werden darf in Tschechien zumindest in Prag zur genüge. Nach circa vierzig Minuten wurde uns allen etwas schwindelig was nach einer Stunde in wirklichem Schwindel endete. Meine Sachen riechen noch heute nach Aschenbecher.

Ich mag Süßes, aber wirklich es stank dort drinnen nach Chemie...

Ich mag Süßes, aber wirklich es stank dort drinnen nach Chemie…

Wobei das beste am Tag beziehungsweise des Morgens noch kommt, da zu 99% mein Kurs aus Nachteulen besteht durfte ich in den Genuss des nächtlichen Städtchens kommen. Es blinkte, blitze, leuchtete quasi vor mir auf als ich mit gut zigtausenden Menschen in die Innenstadt strömte. Von dort an hieß es rennen, springen, tauchen und gefälligst auf seine sieben Sachen wie Pass oder Geldaufpassen. Zu allem Übermut wurde für uns die Karlsbrücke zur wunderschönsten Dauerlaufstrecke der Welt da unser Lehrer noch so fit war, dass er begann schneller zu gehen…

Zu Violinenmusik lässt es sich allerdings schlecht joggen und so gab ich die Verfolgung auf und schlenderte in gemäßigten Tempo an den Statuen vorbei, genoß die wirklich grandiose Aussicht und machte mit mir Stillen aus, dass mein Bauch nicht anfangen sollte rumzuzicken denn damit fing er gerade an. Am Fuße des Hradschj angekommen hieß es dann leider wieder zurücksprinten, denn es wäre gleich 22.00 Uhr gewesen und dem allerheiligsten Glockenspiel musste man an seinem ersten Abend unbedingt beiwohnen. Meiner meinung Nach musste man dass nicht, aber während des zurück Sprintens fingen wir den Rest der Gruppe wieder ein der anscheinend noch viel mehr verloren gegangen war als ich. Dabei merkte ich endgültig das mein Magen streikte und sich überhaupt nicht an die stille Verabredung halten wollte. Am Rathhaus angeöangt konnteich nicht mehr stehen, die Gruppe war erneut zerstreut und das Glockenspiel hatten wir natürlich um gute Sekunden verpasst. Am liebsten wäre ich einfach zurückgeschlichen und hätte mich neben die Violinisten der Karlsbrücke gesetzt, denn dieses Mädchen war um Klassen besser als das rauschen der Touristenstimmen, das Jauchzen meiner Mitmenschen und meinen nervigen Magenschmerzen.

Always look on the bright side of life...

Always look on the bright side of life…

kleiner Vorgeschmack, nur ist es nachts wirklich schöner

kleiner Vorgeschmack, nur ist es nachts wirklich schöner

Meine Bitte doch jetzt nach Hause zu gehen wurde furios ausgeschlagen denn es sei ja noch viel zu früh…. Darauf hin setzte ich mich quasi einfach auf den Bürgersteig und legte eine freiwillige Zwangspause ein. Ende, Schluss, aus Füße waren Blei und in meinem Hirn war Watte und fast wäre ich auch eingeschlafen wären da nicht die nette Biomasse gewesen, die wohl merkte dass es jemandem gar nicht gut ging. Nach langer Diskussion und Beschuldigungen durfte ich dann nach Hause. Nur warum ich denn nichts gesagt hätte: Stichwort: Ich bin kein nerviger Jammerlappen, der sich in Aufmerksamkeit suhlt!

Fünf andere aus der Gruppe kamen mit, denn scheinbar war der W-Lan Drang stärker als das städtische Interesse. Nachvollziehbar… irgendwie…. Nach Hause haben wir dank fiesem Navi unserer Kunstlehrerin länger gebraucht, fünf Mal falsch abgebogen. Am Bettchen stehend viel mir dann ja ein, dass ich nach oben Mr. Roquefort Gesellschaft leisten sollte, ergo mein gesamtes Gepäck nach oben geschleppt und die drei Koffer der Mädels weder zugemacht nach unten getragen. Am Ende saß ich noch eine Stunde lang wach in der Küche bis die Schmerztabletten anfingen zu wirken. Unterdessen kamen meine Etagenbewohner an (ihr wisst schon meine Antagonisten) und verbaten mir ihre Toilette zu benutzen ich solle doch unten gehen… Die nächsten Tage aß ich einfach früher

Er hatte etwas von Jack... Fehlte nur noch Johnny...

Er hatte etwas von Jack…
Fehlte nur noch Johnny…

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12 Kommentare

  1. Irgendwie sind Schulreisen immer bloed, es wird ein Ziel ausgesucht, das keinen wirklich interessiert, Idioten koennen dich 24 Stunden ausgeben und Lehrer haben nach ihrer 3. Reise auch keinen Bock mehr! Bei meiner letzten Schulreise nach Muenchen (!) hatte ich kaum Klamotten, nur Essen mit 😉 uebrigens Dein Bericht las sich so kurzweilig, es war schade, als es vorbei war !

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      1. und wie ich das mache, mal sehen, welches Genre es wird, Drama, Abenteuer, Sozialkritik, alles ist dabei!!!! ich hoffe, die Guten kick asses😁😁😁 und irgendwie mag ich happy end😂

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  2. Der Gruppen zwangvoller Dynamik ist für einen Aussenstehenden immer erheiternd… warum haben die Ladys ihre Koffer nicht selbst in ihr Zimmer befördert? Abfaaaaaaahrt, mit einem ordentlichen Tritt währe das eine schöne Abfahrt gewesen, schwarze Piste versteht sich… freue mich auf folgende Fortsetzungen und gehe jetzt von hirnfreier Biomasse träumen!

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  3. Oh Praha!
    Die aufgezählten Ziele klingen wahrhaftig super interessant, sind aber auch in meinen Augen als Schulreise nicht wirklich geeignet; da will man doch lieber alleine oder nur mit Freunden hinreisen.
    Wir waren auch auf Abschlussfahrt in Prag und da wir unglaublich viel Zeit für uns hatten, haben eine Freundin und ich die Stadt wahrlich erlaufen.
    Ein besonderes Special war da das Filmmuseum an der Karlsbrücke, aber auch das Kafkamuseum war großartig.
    Essenstechnisch haben wir eine Menge Geld gespart und haben uns einfach mit Grundnahrungsmittel (Brot und Pesto) eingedeckt und haben uns dann Brote geschmiert.
    War eine tolle Reise, was wohl aber auch hauptsächlich an meiner tollen Gesellschaft und unserer unglaublichen Laune lag.
    Ich freue mich ungemein auf weitere Berichte!
    Liebe Grüße Itchy

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    1. Prag hätte ich auch lieber alleine gesehen bwziehungsweise rückblickend habe ich das sogar, mit abstrichen 😀

      Brot und Pest klingt lecker, bei wird dann aber irgendwie doch jedesmal der halbe britische Supermarkt…

      Ins Filmmuseum durfte ich nicht 😦 Dank Gruppenzwang

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  4. Ganz klar, Alex ist toller!

    Bei mir war die Leistungskursreise auch nicht zustande gekommen und ich war einfach mit dem Parallelenglischkurs mit nach London geflogen. Das war perfekt, denn ich war quasi Außenstehende und konnte mit den anderen Außenstehenden normal Urlaub machen. Ohne jegliche Verpflichtung.

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