2014… Never again

Selbst bei mir kommt ihr um einen Jahresrückblick nicht herum, aber wir werden sehen…:

Im Allgemeinen sieht das Jahr 2014, bei näherer Betrachtung, wieder etwas positiver aus, als uns allen weiß zu machen versucht wird. Zum Beispiel haben Forscher dieses Jahr herausgefunden, dass es einen Erde-Anwärter gibt, 500 Lichtjahre von uns entfernt. Ob es moralisch verträglich ist, dass wir unseren Planeten im Stich lassen ist eine andere Geschichte.

Weiter geht’s:

-Eine andere Untersuchung zeigte, dass keinen Zusammenhang zwischen Autismus und Schluckimpfungen besteht.

Und hier noch die lustigste Erkentsnis des Jahres und die coolste:

-Vor rund 40 Millionen Jahren gab es Pinguine die waren so groß wie Menschen.

-Es ist möglich winzige Supernovae in einem Labor zu erzeugen.

Die weniger positiven Erkenntnisse lauten:

-Das Menschenwachstum wird wohl in diesem Jahrhundert nicht zu stoppen sein, denn 2100 soll die Erdbevölkerung 12,5 Milliarden Menschen betragen… statistisch gesehen.

-Die Antarktis könnte angefangen haben zu kollabieren, bye bye ihr lieben Pinguine

-Menschen laufen deshalb nicht seitwärts wie Krebse, weil das ständige Stoppen und Startens des Laufen zu viel Energie verbraucht würde. Denn Seitwärtsgehen verbrennt anscheinend so viel Kalorien wie Rennen. Also ihr wisst was hier zu tun habt gegen den Neujahrsspeck.

Wer neugierig auf noch mehr trendige 2014 wissenschaftliche Erkenntnisse ist, der darf einmal hier klicken.

Da es gerade so viel Spaß macht, mache ich gleich weiter mit den deprimierenden Dingen. Was ich dieses Jahr irgendwie bemerkenswert fand, dass es zuerst ganz gut anlief. In den ersten Wochen gab es weder große Katastrophen noch andere apokalyptische Schreckensnachrichten, doch je mehr das Jahr voranschritt desto schrecklicher wurden die Schicksale vieler Menschen und Tiere. Ich hoffe, dass die Krisen in Israel, dem Nahen-Osten mit der IS und auch in der Ukraine bald gelöst werden. Ich weiß wie schwer dass ist, wir haben es im Unterricht durch diskutiert mehre Stunden lang und konnten uns weder auf einen Kompromiss geschweige den auf eine Lösung einigen. Was mich ebenfalls den Kopf schütteln lässt, waren die zahlreichen „rassistischen“ Anfälle der US-Amerikanischen Polizei. Das Paradebeispiel ist hier wohl Ferguson, aber auch der 17-jährige Christopher Route will erwähnt werden. Jemanden zu erschießen, nur weil man den Verdacht hatte in denen ersten Sekunden er habe eine Waffe in der Hand ist unsinnig. Zudem war die „Waffe“ sein schwarzer Wii-Kontroler. Ich weiß, dass durch plötzlichen Adrenalinausstoß gewissen Wahrnehmungstötungen auftreten können, aber wozu werden Polizisten ausgebildet?!

Der nächste Trend der aufhören sollte, währe das Verschwinden von irgendwelchen Passagiermaschinen im Pazifischen Ozean. Tut mir Leid, aber dadurch wird meine Aviophobie und die von tausend anderen nicht unbedingt gelindert. Wenn das so weiter geht setzte ich keinen Fuß mehr in diese Blechbüchsen und die netten Fluggesellschaften können sehen wo sie bleiben.

Das Thema Ebola lasse ich jetzt wohlweislich aus, da es einerseits völlig unmenschlich und ungerecht ist, dass unschuldige Menschen qualvoll sterben mussten,anderseits wir froh sein können dass es uns größtens Teils verschont hat. Versteht mich bitte nicht falsch, ich bin froh das Impfstoff entdeckt wurde, und ich bin ebenfalls der Meinung dass Aufklärung betreiben werden muss und überhaupt: Lasst und Hygiene und Menschenwürde in die Hungersgebiete bringen! Genauso bewundere ich die Volontäre, die sich in diesen Wahnsinn gestürzt haben ohne sich am Anfang wirklich bewusst darüber zu sein wie unschön, dass für sie selbst verlaufen könnte. Aber malt euch aus wie der erste Verlauf gewesen wär, wenn Ebola in New York oder Tokyo ausgebrochen wäre. Left4Dead oder The Walking Dead hätten eine ganz andere Bedeutung bekommen. Ich habe die Favelas wohl weißlich erst einmal unerwähnt gelassen. Also auch wenn hier zu Lande alle gepanikt haben, als ein paar Infizierte hier eingeflogen worden sind mussten wir nicht wirklich Angst haben dass wir selbst in Gefahr gewesen sind. Es sterben sehr viel mehr Menschen an der normalen Grippe oder Malaria als an Ebola. Tut mir Leid für meine Rationalität, ist aber nun mal Fakt und ich würde kerne die Kirche oder viel mehr das Krankenhaus im Dorf stehen lassen.

Was mich dieses Jahr am meisten erstaunt hat, war das Ergebnis des Entscheides der Schotten weiterhin zu Großbritannien zu gehören. Wenn es auch eine knappe Entscheidung war, ich habe mit einer großen Mehrheit „Free-Scotland“ gerechnet. Die hätte ich sogar in gewissen Teilen begrüßt, nicht weil ich eine Abneigung gegen das Vereinigte Königreich hege sondern ich  es den Schotten gegönnt hätte. Es passt auch viel besser zu ihren Wesen.

Das erschütterndste war wohl der Fall Pistorius, Edathy hin oder her. Edathy ist ein dämlicher Hohlkopf mit pädophilen Hintergedanken. Doch Pistorius war für mich persönlich eine Art Held. Trotz seiner Einschränkung kämpfte er für seinen Traum, arbeitete Art und erfüllte ihn schließlich und rannte für sein Land, die Artmut, die Regierung etc. Das menschliche National symbol Südafrikas. Vermutlich hat ihm genau das den Rest gegeben, mit vielleicht dem Wettkampfdruck? Damit wurde wieder bewiesen, dass niemand vor psychische Krankheiten gefeit ist.

Und was für eine Überleitung. Stichwort: „psychische Erkrankungen“, Robin Williams hat, leider, seinen Teil dazu beigetragen. Seine Rollen als Misses Dubtfire und Alan werde ich ihm nie vergessen. Ich hoffe inständigste, dass sein Tod zur näheren Erforschung oder Beachtung dieses Themas eingeladen hat und ich möchte dass endlich kostenlose Kurse für die Angehörigen des Erkrankten angeboten werden. Ich meine es haben sich beide Parteien diesen Schicksalsschlag nicht gewünscht. Wen ich auch nicht unerwähnt lassen möchte ist Siegfried Lenz. Sein Roman Deutschstunde liegt immer noch in ehren im Regal und ich werde es hoffentlich bald schaffen es vollständig durch zu lesen. Ohne Frage ein großer Meister des Schreibens.

Worauf ich dieses Jahr nicht verzichten hätte wollen waren all die schönen Erlebnisse mit meiner Familie und meinen Freunden. Ergo: Die Reisen, Blogeinträge und kurzzeitigen Kreativitätsschübe und natürlich mein Praktikum. Ich bin mir sicher, dass ich in diesen drei Wochen wohl mehr für mein späteres Berufsleben gelernt habe, als ich es in der Schule je könnte. Liegt aber auch daran das, dass Fach Fotographie bei uns leider nicht existiert. Dazu habe ich dieses Jahr viele neue Dinge gelernt wie Traktor/Mähdrescher fahren, Handstand und Kopfstand. Dazu habe ich in diesem Jahr begonnen freiwillig, und aus freien Stücken regelmäßig auf zu räumen. Dabei fand ich meine Büchereikarte wieder.

Auf was ich gerne verzichtet hätte, waren diverse Internettrends wie z.B: die Bier-Sauf Challenge, Selfies, die Abkürzung XOXO, lauter nervige Beschwerden über das Thema What’s App (Die Meisten Benutzer werden eh dort bleiben, da es ihnen zu kompliziert werden dürfte, dafür zu Sorgen, das der gesamte Freundeskreis den Messenger wechselt). Welche Idee ich persönlich toll fand, war die Idee der Ice-Bucket-Challenge, ich betone die Idee. Wie so oft lief das Fass mehr oder weniger über und sich nur Eiswasser über den Kopf kippen zu lassen hilft den Patienten auch nicht. Die wenigsten haben sich den Bericht durchgelesen oder gar gespendet: Was bedeutet die Abkürzung ALS gleich nochmal, hm? Der letzte Punkt wären die nervigen IQ-Pralereien und dem „Mein-Kind-ist-so-unfassbar-hochbegabt-Gehabe“.

Nun genug über die Allgemeinheit geredet kommen wir zu… meiner Wenigkeit. Schließlich ist es mein Jahresrückblick auf meinem Blog. Ich hatte letztes Jahr schon prophezeit, dass heute die große Abrechnung stattfinden würde. Et voilà: Hier noch einmal zur Rekapitulation, dies waren die Neujahrsvorsätze für 2014:

-Bei der Meisterschaft im Januar so nahe wie möglich an Treppchen zu kommen oder sich nicht zu blamieren

-Einen netten Austauschpartner zu haben

-Anfangen endlich weiter Klingonisch zu lernen oder Isländisch

-Meinen eigenen Graffiti Stil zu entwickeln

-Besser im Judo bzw. Parkour zu werden

-Positiver zu denken

-Natürlich den Weltfrieden!

Die Meisterschaften vielen im Januar für mich aus, aufgrund der fehlenden Wettkampflizenz. Ein Besitz einer solchen „Magic-Card“ hatte mir vorher Niemand mitgeteilt und dazu hatte ich  den Meldeschluss verpasst. Allerdings kann ich einen netten Autuschpartner melden, unsere Fachgespräche über Mottoräder und Autos nachts um 1 Uhr werde ich glaube ich nicht so schnell vergessen, genauso wie die abendlichen Rockkonzerte zu Hause. Ich sage euch, Live Bass, Gitarre und Schlagzeug mit Verstärkter sind verdammt laut und das Beste ist: Auf dem Land interessiert es kein Schwein!

Mein Highlight war aber eine Motorradtour in die „Innenstadt“… Und für alle die jetzt an einen potentiellen Freund denken, vergesst es. Motorräder waren unsere einzige Gemeinsamkeit ebenso wie die Interesse für Musik und deshalb brauch der Kontakt auch ab. Den nächsten Punkt habe ich ebenfalls nicht erfüllt: Ich habe weder Klingonisch weiter gelernt noch Isländisch aus dem einfachen Grund, dass weder gute Grammatikbücher noch Sprachkurse existieren. Für den Autodidaktismus fehlte mir leider die Zeit und auch die Geduld. Sprachen und ich passen nur teilweise zusammen. Den nächsten Punkt kann ich wiederum abhaken: Ich habe mehr gezeichnet und mich auch verbessert. Genauso wie den nächsten Punkt, zumindest teilweise: Ich habe zwar mit Parkour aufgehört, doch dafür habe ich mich mehr auf meine Kampfsportart und aufs Joggen konzentriert.Mit durchschlagendem Erfolg. Ich habe kurzzeitig in der Liga gekämpft und auch wurde ich so besser. Positiv Denken wird wohl nie klappen. Genau aus dem Grund, ich bin eine Realistin keine Optimistin. Am Weltfrieden arbeite ich aber gerne, wenn auch nicht allein. Was ich definitiv geschafft habe: Mehr Bücher zu lesen und wieder mehr ins Kino zu gehen. Das Vorhaben stand zwar nicht expliziert auf der Liste, aber ich hatte diese zwei Punkte immer im Hinterkopf 356 Tage lang.

Apropos 365 meine Zahlen hätte ich fast vergessen…:

Das war der Stand vom Juli:

133 Beitrage, insgesamt 1777 Aufrufe und 19 Follower

Soweit ich hier die Daten oder Fakten einsehen kann (ein Hoch auf das neue Design, nicht. Ich hasse Veränderungen)

Mittlerweile sind es 23 Follower, und für dieses Jahr konnte ich genau 1454 Aufrufe verzeichnen, 601 Besucher und 32 Kommentare. Es wächst! Freude… Freud euch mit, ich lächle mal zur Abwechslung 😉 Insofern war mein Jahr relativ erfolgreich, außer die letzten Monate. Deshalb nehme ich mir für nächstes Jahr einfach erst einmal vor:

-Gesund zu werden

-Mir weniger Stress zu machen

und

Mein Leben so zu leben wie ich will.

Der letzte Vorsatz wird glaube ich eine sehr große Herausforderung, aber mit Hilfe schaffe ich dass bestimmt und ihr kommt dabei nicht zu kurz, versprochen. Denn was definitiv mehr werden muss ist die Anzahl an Beiträgen. Dieses Jahr waren es nur „80?!“…

So jetzt bin ich auch, mit meiner viel zu langen Rede, fertig und euch ein frohes Neues Jahr!

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