12 Things before you Crash and Burn

12 Things to Do before You Crash and Burn von James Proimos

Letztens war ich wieder in der Bibliothek um mir neues Lesefutter zu holen, leider nicht in der großen Moskauer Universität sondern eher in der etwas kleineren.Gefunden habe ich drei Bücher und dieses hier wollte ich mal rezensieren. Ja eine richtige Rezension nicht nur eine bitte-bitte-lest-es-doch-weil-es-so-super-gut ist Empfehlung 🙂

Also worum geht’s:

Der Protagonist Herc, alias Hercules, wird die letzten zwei Wochen seiner Sommerferien zu seinem Onkel aufs Land geschickt, da er auf der Beerdigung seines Vaters „Mist“ gebaut hat. Nun hat Herc gar keine Lust auf Land und 14 Tage Langeweile. Dazu haben der Onkel uns sein Neffe eher ich nenne es mal eine etwas eigene Beziehung. Dazu kommt noch, dass Herc im Zug ein geheimnisvolles Mädchen „kennen lernt“ und dies ihm einfach nicht aus dem Kopf gehen will, doch als der Onkel her eine Liste in die Hand drückt mit 12 Punkten die der frisch verliebte Jungspund in diesen 14 tagen zu erledigen hat, verkompliziert sich die Sache noch etwas mehr und die nächsten Tage werden für Herc eine seiner denkwürdigsten  in seinem bisherigen Leben und am Ende erfährt er was ihn und seinen Onkel mehr alls alle anderen auf dieser Welt verbindet…

Fazit:

Ein sehr gutes kurzweiliges Buch über etwas ungewöhnlichere Sommerferien eines Jugendlichen, das doch außergewöhnlich gute Ironie an den Tag legt, zumindest die Ironie die ich  sehr schätze. Ebenso mag ich die zu erledigenden Punkte auf dieser „Ferienliste“ und glaubt mir sie scheint nicht so offensichtlich zu sein wie sie scheint. Dazu komm, dass ich ein sehr großer Verfechter des RoadTrips Genres bin und dieses Buch ein wenig Flair dessen besitzt, so hatte ich zumindest beim Lesen der leider viel zu kurzen Kapiteln sehr viel Spaß. Da wären wir auch schon bei meinem persönlichen Manko, ich finde dieses Buch ist mit seinen knapp 118 Seiten definitiv zu kurz und man hat das Gefühl, dass die Charaktere sich zwar entfalten ihnen aber die nötige tiefe fehlt. Dazu würde ich einfach gerne die Geschichte mehr ausgeführter lesen, um zu sehen wie es weiter geht nach den zwei wochen, was mit den Charakteren passiert, denn im Moment ließt sich dies für mich, als ob der Autor die Geschichte unheimlich gekürzt hätte und dies finde ich sehr schade. Gerade weil meine Erwartungen hoch lagen, dank des Klappentextes, der ebenfalls Lust auf mehr macht.

Kurz um ein wirklich amüsierendes Buch, das ebenfalls zum Nachdenken anregt leider aber ein wenig kurz geraten ist.

 

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