Spießrutenlauf

Eigentlich wollten meine beste Freundin und ich am Momentan Nachmittag einfach nur nach Hause fahren, also ab zur Bushaltestelle und vor her einfach über die Straße. Falsch gedacht, als wir an der Ampel ankamen leitete kein grünes oder rotes Licht, an sich kein großes Problem, gab ja immer noch eine zweite Ampel für die Autos. Dachten alle anderen Schüler auch, bis ich mal zu der Ampel hochgeschaut habe um zu gucken ob sie schon gelb anzeigte…

Nun, die Ampel war mit einem grauen Tuch/ Teppich abgedeckt, ergo es funktionierten bei Ampeln nicht. An einer vierspurigen Hauptstraße wo die maximal Geschwindigkeit 60km/h ist. Und die meistens auch vollkommen ausgenutzt wird oder auch gerne mal getrost ignoriert wird. Also was tun? Manche Schüler haben versucht den Autofahren durch winken und wildes gedeute auf die Ampel aufmerksam zumachen, die ja nicht funktionierte. Andere fingen an gefährlich nahe an die Straße zu gehen und einige versuchten sogar ganz schnell rüber zu laufen, die meisten ließen es, dann doch bleiben. Selbst wenn ein Autofahrer geschnallt hätte das keine Ampel funktioniert, sie hatten garantiert nicht anhalten können mitten auf der Straße, da andere Autos sofort hinten reinfahren würden. Kurz um liebes Verkehrsamt wenn ihr schon ersatz Ampeln aufstellet, aufgrund Bauarbeiten, dann sorgt auch dafür, dass sie funktionieren oder beeilt euch einen Verkehrspolizist dort hin zu beordern, denn am Nachmittag um sein Leben rennen ist nicht witzig! (Die nächsten Ampeln lagen jeweils ungefähr 600 Meter entfernt bei jeweils anderen Busstationen.

Gott sei dank, wollte irgendwann ein kleiner Lastwagen in den nahe gelegenen Hinterhof einbiegen und stellte sich zum einparken quer auf die Straße, so dass alle Autos gezwungenermaßen anhalten mussten. Die Chance nutzen dann 30 Schüler um endlich nach Hause zu kommen, die letzten zwei Spuren waren zum Glück nicht so nerven aufreiben. Anscheinend wollen am Nachmittag mehr Menschen aus der Stadt raus als umgekehrtNach dem Erlebnis bin ich doch sehr froh, dass ich weder Forest Gump bin oder irgendein anderer Mensch, der ständig um sein Leben rennen muss.

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2 Kommentare

  1. O-haue-ha – etwas in der Art könnte einem auch hier in dem kleinen Dorf an der Emscher passieren. Da frage ich mich glatt, ob es mich nun beruhigen oder alarmieren soll, dass derlei amtlicher Tünkram nicht nur auf hier beschränkt ist.

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