Monat: März 2014

Around and around it goes…

Und meine Gastmutter sagte mir noch es würde sehr kalt werden, aber ich als Nordlicht dachte mit nix weiter dabei und hatte nur ein langarmiges Shirt an mit dünner Windjacke an. Kurz um ich hab den ganzen Tag gefroren, auf meiner Haut wüteten gefühlt die Tempraturen eines sibirschen Winters. Zu meiner eigenen Verteidigung, unsere gesamte Reisegruppe hat gefroren.

Aber als nächstes wieder zum Programm. Da der Zugwagon geschlossen hatte in dem Pétain und Hitler ihren Waffenstilstand besiedelten hatten geschlossen hatte, wurde das Programm kurzer Hand verändert, dass verkündete unsere Lehrerin mit relativ schlechter laune. Die anderen freuten sich, außer ich, denn das Sprichwort „Vom Regen in die Traufe“ trat dann natürlich ein. Eine angekündigte 1,5 Std. Führung durch das Dorf Lavardin, die dann auf 2 Stunden am Ankunftsort aufgeweitet wurde und am Ende 2,5 Stunden dauerte. Natürlich komplett auf Französisch. Ich habe fast nichts verstanden außer:

(mehr …)

Advertisements

Tours, Wein und Käse

Yeah, heute wurden wir auf die Innenstadt von Tour losgelassen. Doch zuvor gab es wieder eine Stadtführung , auf Deutsch. Ich glaube unsere Legrer wollten auch nicht mehr nur übersetzen. Besuchtigt wurden eine Kathedrale, Parks, Innenstadt und noch die Altstadt. Sehr interessant und noch viele mehr Infos, die mit den Fotos hoffentlich folgen werden.
Nach der Führung durften wir dann alleine los ziehen, wir haben uns ersteinmal in die Sonne gesetzt und gemütlich gegessen, danach gings dann shoppen -.- Mit mir… Kurz gesagt ich stand meistens vor den Geschäften rum und hab auf meine Freunde gewartet, natürlich mit nem Buch.

Danach wurde der Tag auch nicht viel spannender, immerhin dank der Weinkellerei weiss ich jetzt genau wie man Wein herstellt, dabei bin ich dann auch die Treppen runter geffallen (esgab ungelogen nur 4 Stufen) und mein Kopfhörer ist kaput gegangen. Das muss ich jetzt meinen Eltern beichten und najaaa… Die Lehrer haben das noch nicht wirklich mit bekommen. Ich hoffe meine Eltern fragen, dann nicht meine Lehrer. Zumindest habe ich statt Wein, leckeren Ziegenkäse erstanden, weniger als gedacht, da die Ziegen im Moment keine Milch geben, aber naja.
Zumindest war der Abend sehr lustig, (Framzösische YouTuber können sehr witzig sein) und ich habe erfahren wir gehen am Wochenende Go-Kart fahren, Yes…..! Zumindest etwas, ach ja und der Sonnenschein war perfekt es war herrlich.

Irgendein Dorf und DER Zoo

Jetzt würde mich garantiert meine Lehrerin korrigieren und sagen, dass das nicht nur irgendein Dorf wäre sondern es ein wichtes historisches bis heute einschließlich noch ist. Es lag damals (nach dem zweiten Weltkrieg und der Besetzung Frankreichs) auf der Demarkationslinie und über den cher sind dort dann viele Flüchtlinge hin geflüchtet, deshalb gibt es heute noch viele in stein gehauhene Tunnel, die bei der Flucht helfen sollte. Im 20 Jahrhundert konnte man diese nich besichtige und in denen sogar spielen, heite sind sie Haus eigene Keller und die meisten Zwischentunnel wurden zu betoniert. Nach der Tour (die natürlich auf Französisch war) dirften wir dann, heite gemeindam mit unseren Autischpartnern in den bus Richtung Zoo de Beauval fahren…

Verdammt groß und verdammt viele Tiere, er ist der einzige Zoo in Europa der Pandas besitzt die Regierung hatte sie jeweils für 2 Millionen Euro aus China „importieren“ lassen… (Sie heißen übrigens Huan Huan und Yang Zi) Wir haben sie uns angesehen und , man sind die süß, aber verdammt faul. Wie der Rest der Tiere im Park, die haben alle nur geschlafen. Ich frage mich ob die was ins Futter bekommen haben, vielleicht war es den aber auch einfach nur zu heiß.

Nach den Vierstunden hieß es dann wieder zurück, nach Hause! Und dann ab ins Bett, eigentlich wollte ich noch am Reisetagebuch schreiben aber ich bin wohl eingepennt bis mich dann irgendwann der Gastvater geweckt hat. Mit den Worten „Nous pouvoir manger, à table“ zu deutsch „Wir können essen, zu Tisch“. Bisschen peinliche war das schon, aber sie haben alle nur gelacht. Hinterher war ich natürlich total wach und habe mit meinem Austauschpartner noch über dieverse BMX Rennen gefachsimpelt plus Mottoräder… Irgendwann musste er dann schlafen gehen, denn heute musste er ne Menge Prüfungen schreiben. Die Eltern waren auch fix und fertig und so saß ich hellwach im Bett und hab dann Marc Uwe zugehört. Sein neues Buch ist übrigens sehr lustig, aber nicht so gut wie die beiden vorherigen.

Deuxième Jour

Zu erst, ich bin mir nicht sicher wie man deuxième schreibt, aber ich dachte „Zweiter Tag“ klingt so langweilig. Aufjedenfall gestern waren wir im Schloss von Blois, es liegt genau an einer Hauptstraße an einem Steilfelsen, das sieht sehr merkwürdig aus. Nachdem wir dann die mörderischen Treppen hinter uns hatten (die werden mir noch öfters begegenen -.-) wurden wir auch gleich einem Fremdenführerin zu gewiesen, die uns dann versucht hat auf deutsch die Geschichte zu erzöhlen. Hatt auch ganz gut geklappt, denn Das Schloss bzw. der Hauptflügel ist an sich nicht wirklich groß, nur nach und nach haben weitere Könige und Herzöge weitere Flügel hinzu gebaut, jeder in einem anderen Baustil (ich mochte den Gothischen am liebsten). Nach der, doch verhältniss mässigen kleinen Führung durften wir dann die „Aussicht“ genießen… Wenn sie da gewesen wäre, dank des Nebels war es nur grau und arschkalt, aber das wurde dann mit der Stadtralley wieder wettgemacht. Wir haben zwar nur die Hälfte der Fragen verstanden, hatten dafür aber alles richtig. Ich bin heut noch Stolz. Danach ging es zurück zur Schule wo wir mit unsere Corres Mitagessen durften, war ganz lecker. Aber ihre Schule ist riesig insgesamt 3000 Schüler gehen auf diese, meine hat gerade mal 800.. Und ich dachte, dass wäre viel. Die Schulzeiten und Regeln sind auch viel strenger als bei uns, sie mässen ständig ihren Pass vorzeigen.
Nachdem essen gings ab nach Chambord mit dem Reisebus und demselben Busfahrer von der Hinfahrt, anscheinend macht der die gesamte Tour mit.

(mehr …)

Ankunft + Tag 1

Bon Soir!

Je suis à Blois. Der Ritt von gestern hierher und von meiner Heimatstadt sitzt mir immer noch in den Knochen. Reisebusse sind auf 12 Stunden fahrt nicht wirklich bequem, auch dann nicht wenn man dank einiger französischer  Polizisten eine halbste Stunde sich die Beine vertreten darf, dank einer Eilmeldung, dass in Paris Smog herrscht und man eigentlich gar nicht reinfahren darf. Gott sei dank, durften wir dank unserere Lehrerin dann doch, obwohl Paris bei Smog nicht hübscher wird. Aber der Ausblick von Sacre – Coer war trotz der Verhältnisse atemberaubend. Den Aufstieg zum Eifelturm haben wir uns aber gespart, schliesslich (gibt leider auf der französischen Tastatur kein sz) kommen wir nochmal nächsten Montag wieder. Aufjedenfall sollten wir noch einen Prospekt mit Sehenswürdigkeiten abklappern was, dank des Stadtplans, nicht wirklich funktioniert hat und wir irgendwann irgendwie gelaufen sind. Gott sei dank, denn so habe ich einen Innenhof voller Graffiti entdeckt (Fotos folgen). Die restlichen Stunden fahrt waren dann ganz okay, wobei wir alle am Abebd in den Gastfamilien super schnell eingeschlafen sind. Ebenso wie heute, ich könnt sofort abklappen, aber wir müssen noch ein Carnet de voyage schreiben en français et allemand. Sehr nervig.

(mehr …)

Noch gute 2 Stunden…

… dann ist Abfahrt. Halleluja!
Eigentlich war geplant, dass wir jetzt schon los fahren, aber durch eine Sonderregelung und durch einen Flug, wurde dass vor zwei Wochen nach hinten verschoben, jetzt sitz ich hier neben meinen Koffern, und kontrolliere gerade mein Handgepäck. Scheint alles da zu sein. Ich bin mir sicher mein Handy wird die guten 16 Stunden nicht durchhalten, aber was solls. Außerdem wüsste ich gerne ob wir einen oder zwei Busfahrer auf der langen Strecke haben. Ich würde unsere Lehrerin aber auch zu trauen, dass sie die Strecke selbst fährt. Nun ja haben ja eine Pause in Paris, ich hoffe wir gehen nicht shoppen. Vielleicht krieg ich die anderen dazu Stadt, Land Fluss zu spielen, dann wirds nicht so langweilig (wobei ich mir heute noch heimlich ein weiteres Buch gekauft habe). Aber ich denke ich penne eh ein, heute Nacht war die Ausbeute an Schlaf eher gen Null. ich muss mich jetzt noch frisch machen und den Rest der Zeit wohl oder übel im Dreieck springen. Wusstest ihr, dass rückwärts Joggen für die Gelenke gesünder ist? Ich finde für die Gelenke mag das ja zustimmen aber für den Rest? Wenn man nicht ständig guckt, rennt man doch überall gegen. Wobei ich das eigentlich auch ohne rückwärts Laufen schaffe^^

Igitt, Igitt

Hm wenn ich mal wieder eine meiner berühmten Fressattacken bekomme ist ja nichts im Kühlschrank vor mir sicher und da er heute eher leerer war (jaja ich hatte keine Lust einzukaufen) bin ich dann auf Nahrungssuche gegangen. In einer Schale lag nun eine weiße Masse, die aussah wie Frischkäse oder Ziegenkäse oder Jogurth ergo musste lecker sein.

Nach dem ich es, dann probiert habe stellte sich heraus überhaupt nicht lecker! Süßlich, kalt und unheimlich fettig.

Als ich dann meine Mutter fragte, was das für eine komische Masse sei, die relativ ungenießbar sei. Musste sie herzhaft lachen und meinte nur. „Du fast doch nicht ernsthaft das Kokusfett probiert?“

Klar ich denke ja auch sofort an Kokusfett… Ich bin in Sachen Essen wirklich relativ unkompliziert (Meine Allergien NICHT mit eingerechnet) aber kaltes, ungekochtes Kokusfett ist super ekelig. Nie probieren… Kommt nicht vor Papaya dafür aber gleich vor Karpern.