Frühling in Paris

Der letzte Tag in Frankreich fand in Paris statt. 180km von Blois entfernt OHNE Smog. Der Blick vom Eiffelturm war fantastisch und diesmal war meine Höhenangst fast verschwunden. Ich hatte Zar am Anfang ein paar kleine Schwindelanfälle, aber war nichts im Vergeig zu letztem Mal. Der Aufstieg fand übrigens über die Treppen statt und es lohnt sich, wenn man oben ist fühlt man sich ein bisschen wie Reinhold Messner. Also falls ihr in Paris seiht und euch sportlich betätigen wollt, versucht den Mal rauf zu rennen (Hilft auch gegen Höhenangst).

Nach dem Eiffelturm ginge es dann zum Trocadero und danach zum Palais du Tokyo, wir sahen, wie sollte es auch anders sein, abgefahrene moderne Kunst. Ich fands toll. Den Louvre hab ich gerne Links liegen gelassen, ich schätze einen guten Rembrandt oder Van Gogh, aber nicht 3 Stunden lang… Und nicht mit 300 Leuten. Also meine Empfehlung geht lieber in Centre Pompidou, Palais du Tokyo oder ins Museé d’Orsay, wo wirklich wunder schöne Bilder hängen man aber auch leider mit 300 Leuten klar kommen muss. Nach 40 Minuten eil Besichtigung, sollten wir dann nach Jeussie fahren, aber Aufgrund Unsinnigkeiten und Wegfindungsproblemen sind wir eine Halbe Stunde nur im Kreis gelaufen. Es Lebe der Orientierungssinn meiner Lehrerin.

Als nächstes hatten wir Zwei Stunden Freizeit dass hieß für mich, wieder „shoppen“ zu gehen. Ich verstehe den Reiz  nicht, in irgendwelche Kleidungsketten zu gehen wo es genau die gleichen Produkte nur völlig übersteuert angeboten werden. Gott sei dank, sind wir dann auf Rockys gestoßen. Nur dass es auch nicht günstiger, also musste ich mir das wunderschöne Paar Senkers abschminken.

Aber nach einer weiteren halben Ewigkeit trafen wir uns an der Assembler National wieder und es ging sofort weiter mit einer privaten Rundbesichtung. also haben wir uns mit einer Liste von „Sehenswürdigkeiten“, einem Stadtplan und einer Zeitbegrenzung bewaffnet und sind losgezogen. Treffpunkt war das etwas weiter entferntere Hôtel de ville. Leider haben wir uns aber so verirrt, dass wir außer einer Straße und  dem Park nichts sehen konnten, den sonst wären wir Hoffnungslos zu spät gekommen. Nach einer Menge durchfragerei und diversen Dissksionen wo wir jetzt lang gehen müssen (Wir hatten mehrere Leutegefragt und dann deuteten wir in entgegen gesetzte Richtungen, wo es jetzt lang gehen sollte) Wir kamen dann aber doch 9 Minuten zu früh und haben uns dann auf dem Rathausplatz erst einmal warm getanzt und gesungen. Übermüdete Teenager sollte man nicht auf eine Großstadt los lassen.

 

Um 21:00 Uhr sind wir dann tot müde in die Sitze unseres Reisebusses gefallen mit nur einem Ziel Deutschland, Heimatstadt. Da ich diesmal schlauer war habe ich mir einfach zwei Sitz gesichert mich einigermaßen bequem hingelegt und sage und schreibe 5 Stunden geschlafen. Den Rest erspar ich euch lieber. Klassenfahrten gehen ja doch immer irgendwie gleich aus.

 

Jetzt bin ich endlich zu Hause und der erste Schultag war auch ganz nett…

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